Die Unvollendete
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Description
Book Information
Author Description
Kate Atkinson wurde bereits für ihren ersten Roman »Familienalbum« mit dem renommierten Whitbread Book of the Year Award ausgezeichnet. Mittlerweile ist jedes ihrer Bücher ein internationaler Millionenerfolg. Für »Das vergessene Kind« erhielt sie den Deutschen Krimi Preis 2012 und für »Die Unvollendete« sowie »Glorreiche Zeiten« den Costa Novel Award. Kate Atkinson lebt in Edinburgh und gilt als eine der wichtigsten britischen Autorinnen der Gegenwart.
Posts
Ein ganz besonderes Buch mit einer ganz besonderen Protagonistin. Die erste Hälfte fand ich wahnsinnig gut, leider wurde es dann durch die vielen Kriegsbeschreibungen im zweiten Teil etwas zäh. Aber wer Familiengeschichten, England, etwas schrullige Charaktere und einen Schuss Mystery mag, wird dieses Buch lieben.
Kate Atkinson, Jahrgang 1951, studierte Literaturwissenschaft und begann erst recht spät mit dem Schreiben. Am bekanntesten sind wohl die Romane Familienalbum und Die vierte Schwester. Letzterer ist der erste Teil einer Reihe um die Fälle des Privatdetektivs Jackson Brodie. Im Mai erscheint auf englisch Atkinsons neuer Roman A God in Ruins, der eine At Fortsetzung von Die Unvollendete bildet, beziehungsweise das Leben des Bruders der Protagonistin behandelt. Ursula Todd wird am 11. Februar 1910 geboren - und stirbt noch in der selben Nacht. Doch unerklärlicherweise wird sie zur gleichen Zeit wieder geboren - also wieder am 11. Februar 1910. Und so setzt sich die Geschichte fort, nur dass Ursula diesmal überlebt, einige Jahre lebt, stirbt und erneut am 11. Februar 1910 geboren wird. Im Laufe ihrer Leben lebt sie immer etwas länger. Sie kann sich nicht direkt an ihre vorigen Leben erinnern, doch sie hat Ahnungen, durch den sie meist die vorherigen Unfälle und Tode verhindern kann. Irgendwann erlebt sie den ersten Weltkrieg, die Zeit danach und schließlich auch den zweiten Weltkrieg. Mich hat das Buch (mal wieder) durch sein Cover angesprochen. Den Klappentext fand ich etwas merkwürdig, den Schreibstil aber sehr gut, sodass ich mich entschied es zu lesen - und schließlich in kurzer Zeit die 592 Seiten verschlang. Die Wiedergeburten sind sehr schwer zu beschreiben, aber eigentlich spielen sie keine große Rolle. Es geht viel mehr um das Leben eines jungen Mädchens und später einer intelligenten Frau zwischen 1918 und 1945. Ursula Todd erlebt sehr viel: Sie lebt während dem Krieg in Deutschland und lernt Hitler kennen, sie war ehrenamtlich in einer Gruppe, die Menschen nach Luftangriffen halfen und sie bargen, Verwundete versorgten und Leichen identifizierten, sie arbeitete als Sekretärin für die Regierung, und vieles mehr. Besonders spannend fand ich, dass einige Szenen unklar bleiben, dann aber in einem ganz anderen Leben aufgelöst werden. Allerdings wurde leider auch nicht alles aufgelöst, sodass auch noch Raum für Spekulationen blieb. Mich hat dieses Buch unglaublich stark gefesselt und berührt. Weitere Rezensionen von mir findest du auf meinem Blog.
Life After Life won the goodreads choice award for historical fiction, so I wanted to see what all the fuss was about. And I must admit I rather enjoyed it. Very well written and the plot was a fun concept. It wasn't really time travel, but rather glimpses in other timelines, little changes that make for totally different outcomes. So it's not a straight plot you are following, but rather a collection of lives the main character, Ursula, has lived. Her knowledge of the pasts/futures isn't really clear to her, so she is not consciously trying to change it, but her universes somehow intermix for her, so she is able to avoid "past" mistakes. Taking place mainly in London during the Blitz the stories are nothing new, such a common theme in WW2 novels, but are still enjoyable. On a side note respect to Kate Atkinson or her editor to the german parts in the book. I read a lot of shitty pseudo german google translation style in english history novels, but here it felt rather well researched.
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Kate Atkinson wurde bereits für ihren ersten Roman »Familienalbum« mit dem renommierten Whitbread Book of the Year Award ausgezeichnet. Mittlerweile ist jedes ihrer Bücher ein internationaler Millionenerfolg. Für »Das vergessene Kind« erhielt sie den Deutschen Krimi Preis 2012 und für »Die Unvollendete« sowie »Glorreiche Zeiten« den Costa Novel Award. Kate Atkinson lebt in Edinburgh und gilt als eine der wichtigsten britischen Autorinnen der Gegenwart.
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Ein ganz besonderes Buch mit einer ganz besonderen Protagonistin. Die erste Hälfte fand ich wahnsinnig gut, leider wurde es dann durch die vielen Kriegsbeschreibungen im zweiten Teil etwas zäh. Aber wer Familiengeschichten, England, etwas schrullige Charaktere und einen Schuss Mystery mag, wird dieses Buch lieben.
Kate Atkinson, Jahrgang 1951, studierte Literaturwissenschaft und begann erst recht spät mit dem Schreiben. Am bekanntesten sind wohl die Romane Familienalbum und Die vierte Schwester. Letzterer ist der erste Teil einer Reihe um die Fälle des Privatdetektivs Jackson Brodie. Im Mai erscheint auf englisch Atkinsons neuer Roman A God in Ruins, der eine At Fortsetzung von Die Unvollendete bildet, beziehungsweise das Leben des Bruders der Protagonistin behandelt. Ursula Todd wird am 11. Februar 1910 geboren - und stirbt noch in der selben Nacht. Doch unerklärlicherweise wird sie zur gleichen Zeit wieder geboren - also wieder am 11. Februar 1910. Und so setzt sich die Geschichte fort, nur dass Ursula diesmal überlebt, einige Jahre lebt, stirbt und erneut am 11. Februar 1910 geboren wird. Im Laufe ihrer Leben lebt sie immer etwas länger. Sie kann sich nicht direkt an ihre vorigen Leben erinnern, doch sie hat Ahnungen, durch den sie meist die vorherigen Unfälle und Tode verhindern kann. Irgendwann erlebt sie den ersten Weltkrieg, die Zeit danach und schließlich auch den zweiten Weltkrieg. Mich hat das Buch (mal wieder) durch sein Cover angesprochen. Den Klappentext fand ich etwas merkwürdig, den Schreibstil aber sehr gut, sodass ich mich entschied es zu lesen - und schließlich in kurzer Zeit die 592 Seiten verschlang. Die Wiedergeburten sind sehr schwer zu beschreiben, aber eigentlich spielen sie keine große Rolle. Es geht viel mehr um das Leben eines jungen Mädchens und später einer intelligenten Frau zwischen 1918 und 1945. Ursula Todd erlebt sehr viel: Sie lebt während dem Krieg in Deutschland und lernt Hitler kennen, sie war ehrenamtlich in einer Gruppe, die Menschen nach Luftangriffen halfen und sie bargen, Verwundete versorgten und Leichen identifizierten, sie arbeitete als Sekretärin für die Regierung, und vieles mehr. Besonders spannend fand ich, dass einige Szenen unklar bleiben, dann aber in einem ganz anderen Leben aufgelöst werden. Allerdings wurde leider auch nicht alles aufgelöst, sodass auch noch Raum für Spekulationen blieb. Mich hat dieses Buch unglaublich stark gefesselt und berührt. Weitere Rezensionen von mir findest du auf meinem Blog.
Life After Life won the goodreads choice award for historical fiction, so I wanted to see what all the fuss was about. And I must admit I rather enjoyed it. Very well written and the plot was a fun concept. It wasn't really time travel, but rather glimpses in other timelines, little changes that make for totally different outcomes. So it's not a straight plot you are following, but rather a collection of lives the main character, Ursula, has lived. Her knowledge of the pasts/futures isn't really clear to her, so she is not consciously trying to change it, but her universes somehow intermix for her, so she is able to avoid "past" mistakes. Taking place mainly in London during the Blitz the stories are nothing new, such a common theme in WW2 novels, but are still enjoyable. On a side note respect to Kate Atkinson or her editor to the german parts in the book. I read a lot of shitty pseudo german google translation style in english history novels, but here it felt rather well researched.










