Geständnisse

Geständnisse

Softcover
4.0243
The RingDark AcademiaPolizeiUnfall

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Description

Die Polizei hält es für einen tragischen Unfall, dass Yuko Moriguchis 4-jährige Tochter im Schulschwimmbecken ertrank. Doch Yuko, Lehrerin an der Schule, weiß, dass zwei ihrer Schüler für Manamis Tod verantwortlich sind, und sie will die Mörder nicht ungeschoren davonkommen lassen. Am Tag vor den Ferien eröffnet sie ihrer Klasse, dass sie ihnen noch eine letzte Lektion erteilen will … Doch der perfide ausgeheckte Racheplan entgleitet ihrer Kontrolle – und sie setzt ein tödliches Drama in Gang, aus dem niemand unbeschadet entkommen wird.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Psychological
Format
Softcover
Pages
272
Price
13.40 €

Author Description

Kanae Minato, geboren 1973 in Japan, begann ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem Bestseller »Geständnisse«, der erfolgreich verfilmt wurde. Ihre Romane und Kurzgeschichten wurden vielfach ausgezeichnet.

Posts

65
All
4

Ein spannenendes Buch über Rache und über die grenzenlose Liebe einer Mutter 👩🏼

In dem Buch begleitet der Leser eine Mutter und Lehrerin, deren Tochter von zwei Schülern aus ihrer Klasse umgebracht wurde und welche an diesen beiden Schülern Rache nimmt. Man bekommt das alles aber nicht nur aus der Sichtweise der Mutter mit, sondern auch aus der Sichtweise der zwei betroffenen Schülern und nahestehenden Personen, was das ganze für mich total spannend gemacht hat, da man dadurch viele Sachen erfahren hat, die zu dem Vorfall geführt haben. Um ehrlich zu sein fand ich das Buch teilweise echt anstrengend zu lesen. Die Kapitel sind alle über 40-50 Seiten lang und bestehen nur aus Monologen bzw aus der Sichtweise einer einzigen Person. Trotzdem gab es in jedem Kapitel eine oder mehrere Stellen, die mich absolut geschockt und sprachlos zurückgelassen haben und ich musste einfach wissen wie es weitergeht. Insgesamt gebe ich 4/5 ⭐️

5

„Geständnisse“ von Kanae Minato war eines dieser Bücher, die ich innerhalb kürzester Zeit durchgelesen habe. Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen. Alles beginnt damit, dass eine Lehrerin vor ihrer Klasse steht und eine erschütternde Nachricht verkündet. Ihre kleine Tochter ist unter tragischen Umständen ums Leben gekommen. Doch sie ist überzeugt, dass zwei ihrer eigenen Schüler für den Tod verantwortlich sind. In einer ruhigen, sachlichen Rede erzählt sie der Klasse, dass sie bereits ihre eigene Form der Rache vorbereitet hat. Von diesem Moment an entfaltet sich eine beklemmende Geschichte, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Nach und nach erfahren wir mehr über die beteiligten Personen, ihre Gedanken, ihre Hintergründe und darüber, wie ein einziges Ereignis das Leben vieler Menschen verändert. Besonders gut gefallen hat mir, wie die Geschichte aufgebaut ist. Durch die wechselnden Perspektiven bekommt man immer neue Einblicke und versteht nach und nach, wie alles zusammenhängt. Gleichzeitig wird die Atmosphäre immer intensiver und auch ziemlich beklemmend. Der Schreibstil ist dabei sehr ruhig, was die Geschichte noch eindringlicher macht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt. Wer eine düstere, spannende Geschichte lesen möchte, wird von „Geständnisse“ nicht enttäuscht werden.

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4.5

Sehr nüchtern erzählt und stilistisch etwas anders als gewohnt – gerade das macht den Reiz aus. Die Geschichte entwickelt einen enormen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Ein durch und durch düsterer, fast schon böser Roman. Klare Empfehlung.

4

Dunkle Geheimnisse und stille Wut👀🩸🔬💣

Gleich zu Beginn sorgt eine Szene für Gänsehaut: Eine Lehrerin steht vor ihrer Klasse und erklärt ruhig, dass ihre Tochter gestorben ist – und dass sie zwei Schüler dafür verantwortlich macht. Noch beunruhigender ist jedoch, dass sie bereits ihre eigene Art von Vergeltung geplant hat. Von da an entwickelt sich eine dichte, spannungsgeladene Geschichte, die aus wechselnden Perspektiven erzählt wird. Stück für Stück fügen sich die Hintergründe zusammen, während die Atmosphäre immer düsterer und beklemmender wird. Gerade dieser raffinierte Aufbau sorgt dafür, dass man kaum aufhören kann zu lesen. Eine düstere, packende Geschichte, die mit ihrer intensiven Atmosphäre lange nachwirkt – auch wenn der etwas anspruchsvollere Schreibstil das Lesen stellenweise ein wenig herausfordernder macht.

Dunkle Geheimnisse und stille Wut👀🩸🔬💣
4.5

Packend. Verstörend. Brillant.

Der Roman gewährt einen vielschichtigen und tiefen Einblick in die japanische Gesellschaft, ihre Wertvorstellungen und stillschweigenden Konventionen. In sechs Kapiteln, die jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden, entfaltet sich ein Unglück, das nach und nach wie ein Puzzle sichtbar wird. Die zurückhaltende, fast unterkühlte Sprache – typisch für viele japanische Werke – verstärkt die beklemmende Atmosphäre und lässt die emotionalen Abgründe noch deutlicher hervortreten. Mit jeder neuen Sichtweise verschiebt sich das Verständnis von Wahrheit und Moral, wodurch man als Leser ständig neu zwischen Schuld und Unschuld abwägt. Dieser ständige Perspektivwechsel reißt einen hin und her und zeigt eindringlich, wie trügerisch vermeintliche Gewissheiten sein können. Der Roman zwingt einen förmlich dazu, die eigene Komfortzone zu verlassen, gängige Schubladen zu hinterfragen und die Manipulierbarkeit von Menschen zu erkennen. Am Ende bleibt ein bitterer Nachhall von Rache, Moral und Gerechtigkeit und der erschütternde Eindruck, wozu Menschen fähig sind. Ein ungewöhnliches, düsteres und sprachlich beeindruckendes Werk, das lange nachwirkt und für mich definitiv ein Lese-Highlight war.

4

Ein packender, dichter und atmosphärischer Psychothriller mit komplexen Charakteren.

5

Was für eine Wucht! Top!

4

Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich Feuer und Flamme und wollte dieses Buch unbedingt lesen. Nach mehreren positiven Meinungen dazu umso mehr. Schnell habe ich aber bemerkt, dass dieses Buch doch etwas anders ist als ich es erwartet habe. Dadurch hat es leider wirklich lange gebraucht, bis ich so richtig reingefunden habe. Die Autorin lässt uns in jedem Kapitel die Geschichte aus einer anderen Sicht erleben. Somit erlebt man die tragische Geschichte auf mehreren Perspektiven. An sich eine super Idee. Für mich aber etwas verwirrend umgesetzt. Es hat, wie gesagt, wirklich eine Weile gebraucht bis ich richtig hineinfinden konnte. So ab der Hälfte hatte ich mich langsam an alles gewöhnt und konnte richtig in die einzelnen Perspektiven eintauchen und mich auf jede einzelne Person richtig einlassen. Schnell wurde mir dann klar, dass hier viel mit den Emotionen gespielt wird. Und meine emotionale Seite konnte die Autorin dann auch noch sehr gut ansprechen. Gerne hätte ich dem einen oder anderen Protagonisten helfen wollen. Helfen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen. Zum Ende hin spitze sich alles zu und durch die verschiedenen Perspektiven hat sich auch jede Frage gelüftet. Das Buch endende dann mit einem großen knall und ich war wirklich sprachlos. . Fazit Ich hätte gerne gewusst, auf welchen Art von Schreibstil ich mich hier einlassen muss. Das hätte für mich einiges vereinfacht. Sonst hat mich das Buch sehr unterhalten können, aber zu gleichen Teilen auch sehr zum Nachdenken gebracht. Eins sei euch gesagt, Kommunikation kann so viele schlimmen Dinge verhindern. Bitte redet viel miteinander.

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5

Wie Denis Scheck bereits sagte - subtiler geht's kaum.

Es gab zum Teil durch die Story-Wiederholungen mal langatmige Passagen. Aber insgesamt ein cooles Buch, das aus verschiedenen Perspektiven geschrieben und auf unterschiedliche Weise verfasst wurde - z.B. mal als ewiger Monolog, mal als Brief, mal als "Liebesbrief" über eine Webseite. War mal etwas ganz anderes und sehr erfrischend.

4

Ein gutes Buch über Rache

Das erste Kapitel verrät eigentlich schon alles worum es in diesem Buch geht. Trotzdem ist es total spannend in den folgenden Kapiteln alles nochmal aus verschiedenen Perspektiven erzählt zu bekommen. Die verschiedenen Blickwinkel auf das gleiche Ereignis haben mich sehr zum Nachdenken angeregt. Es geht um Rache, Schuld, Opfer, Täter und wie jeder Betroffene diese anders bewertet. Ein total spannendes aber auch kurzweiliges Buch, was mich im Nachhinein noch beschäftigt hat.

4.5

Eine bewegende und grausame Geschichte über die tiefen Abgründe menschlicher Gedanken und Gefühle. Zum Teil auch verstörend, aber ich konnte das Buch nicht weglegen.

4

Was habe ich da gelesen?! 🤯

Das war Psycho, auf allerhöchster Ebene. Während der Erzählung denkt man sich die ganze Zeit "wieso zur Hölle wird das gerade so genau geschildert?", aber dann macht auf einmal alles einen Sinn und man steht mit offenem Mund da. Ich kann immer noch nicht ganz glauben was für menschliche Abgründe sich in diesem Buch auftun und wozu all diese Personen in der Lage waren. Am allermeisten hat mich jedoch beeindruckt, wie gut durchdacht alles war und was für ein Unterschied die unterschiedlichen Perspektiven machen. Man kann wirklich kaum anders, als dieses Buch in sich aufzusaugen und Teil dieses abgedrehten Katz und Maus Spiels zu werden.

1

Eigentlich ist ein stern noch zu viel für die völlig befremdliche Anfangssituation, dass dort Menschen Milch mit hiv-infizierten Blut zum Trinken untergeschoben wird. WTF. HIV kann so nicht übertragen werden und das keiner der Charakter, dies weiss oder in der Lage ist sich darüber zu belesen.... WTF. Das Buch ist von 2008 und da sollten die Übertragungswege allgemein bekannt sein.

2

Ich muss ehrlich zugeben: ich habe mich von Anfang an schwer getan in das Buch hineinzukommen. Bei dem Buch handelt es sich nicht um eine wirkliche Geschichte, sondern eher um Monologe der verschiedenen Protagonisten. Die Geschichte hat sich in jedem Monolog noch einmal wiederholt, weshalb für mich keine Spannung aufgebaut werden konnte. Zudem wirkte mir alles zu konstruiert und an manchen Stellen nicht logisch.

5

Was war denn das für ein Buch, welches ich hier gerade gelesen habe? Es lässt sich irgendwie schwer in ein Genre pressen. Am ehesten würde man es als Psychothriller bezeichnen, aber dafür wird die Handlung nicht chronologisch erzählt. Zudem sind Opfer und Täter vermeintlich schnell zu Beginn des Buchs benannt, so dass sich hier kein Whodunit-Leseerlebnis einstellt. Oder ist es dann doch eher Gesellschaftsdrama? Egal, es ist anders, es ist japanisch und es ist verdammt gut. Das kleine Mädchen einer Lehrerin wird im Schulschwimmbad entdeckt. Sie ist ertrunken. Wenige Tage später stellt sich die Lehrerin vor die Klasse und legt ein Geständnis ab. Sie bezichtigt zwei Schüler der Klasse des Mordes an ihrer Tochter und benennt die beiden Täter mit A und B. Soweit noch alles im normalen Bereich. Doch mit dem letzten Satz ihres Statements setzt sie eine Kettenreaktion in Kraft, die einem die Kinnlade herunterfallen lässt. Und danach wird klar, dass alles, was danach kommt, eine Reaktion auf das zuvor Geschehene ist. Die nachfolgenden Kapitel werden immer wieder aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt. Einer Mutter des vermeintlichen Täters, einer Schwester, einer Mitschülerin, A und B selbst. Und nach jedem Geständnis wird dem Leser klar, dass eigentlich nichts so war, wie es ursprünglich schien. Als Leser versucht man das Beschriebene zu interpretieren, doch wenn die entsprechende Person dann selbst zu Wort kommt, verschieben sich die Puzzleteil zur Aufklärung der Motive. Nur ein Motiv bleibt gleich: Der Rachefeldzug der Lehrerin. Im letzten Drittel war ich etwas enttäuscht, da ich dachte, es kommt kaum noch Aufklärung in die Geschichte. Doch mit der letzten Seite endete das Buch dann noch mit einem unvermuteten Knaller. So muss ein spannendes Buch sein. Dass man danach denkt, ich brauche etwas zu trinken, denn mein Mundraum ist gerade völlig ausgetrocknet, weil ich die Selbstversorgung in der letzten Stunde vergessen hatte. Der Hammer. Das Buch funktioniert aber auch nur in dieser Form, weil es in Japan spielt und hier die Lehrer eine andere Stellung haben. Wenn ein Schüler aufgegriffen wird von der Polizei, dann wird sein Lehrer benachrichtigt und nicht etwa die Eltern. Der Lehrer muss dann den Schüler abholen. Diese außergewöhnliche Lehrerstellung macht das Buch auch dementsprechend ergreifend. Mehr kann ich nicht schreiben, denn alles andere wäre gespoilert. Daher gibt es nur eine eindringliche Empfehlung: Lest dieses Buch!

3.5

Harter Tobak für die Nerven und Seele

Geständnisse ist keine leichte Kost. Man erfährt in diesem Buch, wie ein kleiner Stein alles ins Rollen bringen kann. Angefangen mit einem "Unfall", der weitere, schlimmere Geschehnisse mit sich zieht. Dabei war es wirklich schwer, dem Schreibstil der Autorin zu folgen, denn das Lesen war sehr anstrengend. Dazu ist hier der Stil ganz neu. Es gibt eigentlich so gesehen keine wörtlichen Reden, sondern immer einen Ich-Erzähler, der gerade die Geschehnisse zusammenfasst. Und das ist pro Kapitel immer eine andere Person. Das Netz der Story ist so gut gestrickt - das würde ich nie so hinbekommen - dass alles auf eins hinausläuft: RACHE! Krasse Story, mit doch anstrengendem Schreibstil und sehr langen Kapiteln, erhält von mir 7,5/10 ⭐.

Harter Tobak für die Nerven und Seele
3

origineller Plot, interessante Einblicke, überraschendes Ende

Wer ist der Schuldige?  Der Einzelne?  Die Gesellschaft?  Die Familie?  Ich muss ehrlich zugeben, ich habe mich von Anfang an schwer getan in das Buch "Geständnisse" von Kanae Minato hineinzukommen. Das Andersartige hier ist, dass es gar keine wirkliche Geschichte darstellt, sondern eher eine Aneinanderreihung von Monologen aus verschiedenen Perspektiven der jeweiligen Protagonisten. Es war interessant, die verschiedenen Einblicke in deren Sichtweise zu erhalten, aber die komplette Handlung wirkt doch arg konstruiert. Vor allem die Lehrerin sieht mir viel zu viel voraus. Stellenweise gab es hierfür Erklärungen, die man noch nachvollziehen konnte, doch leider treten auch etliche Logikfehler im Lauf der Geschichte auf. Die Protagonisten in diesem Buch haben, jeder für sich, mit psychischen Problemen zu kämpfen, wirken aber leider sehr emotionslos. Vielleicht sollte das aber auch so sein, damit es mit der Moral des Lesers nicht übereinstimmt? Der Plot war recht originell, der Erzählstil, meiner Meinung nach, aber zu steif und nüchtern. Was mich auch gestört hat war, dass die Story sich durch die verschiedenen Erzählungen der jeweiligen Beteiligten öfters wiederholt hat, dadurch konnte nicht so viel Spannung erzeugt werden. Ob die Einblicke in das japanische Schulsystem und die japanische Leistungsgesellschaft, in der Erfolg an oberster Stelle steht, der Realität entsprechen, kann ich nicht beurteilen. Allerdings gibt es einem doch Stoff zum Nachdenken. Das Ende war dann doch recht gut konstruiert und hat mich nochmals überrascht. Mir hat zwar bei der gesamten Geschichte etwas gefehlt, vielleicht liegt das aber doch auch an der speziellen japanischen Literatur und der durchschnittlichen Übersetzung. Fazit: Ein mittelmäßig gutes Gesellschaftsdrama über Selbstjustiz und Vergeltung in einer strengen Gesellschaft, welches aufzeigt, wozu Menschen unter gewissen Umständen fähig sein können.

2

Hätte mehr erwartet

Immer wieder die selbe Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu hören, war leider auf Dauer sehr anstrengend. Ich musste mich sehr zum Lesen zwingen. Ich habe so viel Gutes über das Buch gehört und auch, dass es wirklich sehr verstörend sein sollte. Klar, das was dort beschrieben wird ist extrem schlimm und auch sehr aufwühlend aber durch den Monolog und die immerzu wechselnden Perspektiven nimmt es die ganze Tiefe aus der eigentlichen Handlung. ich hatte mir daher mehr und vor allem auch etwas anderes erwartet, da das Buch so hoch gelobt wird.

4.5

Was für eine Story ...... Dieses Buch hat mir meine Kollegin enpfohlen und mitgebracht..... Es ist keine leichte Kost - dennoch war es sehr spannend die verschiedenen Sichtweisen rund um das Geschehen mitzuerleben..... Oft war es mir fast schon zu krass...... Sehr eindrucksvolle Beispiele - zb wie man sich anhand einer verpfuschten Kindheit mehrere Psych. Diagnosen "heranzüchten" kann 😢 und die weiteren Auswirkungen derer werden in diesem Buch hervorragend dargestellt. 4,5⭐️

3.5

Spannend

Die Geschichte startet gleich mittendrin und ist wieder mal eine ganz andere Story als erwartet. Sehr ungewöhnlicher Schreibstil. Ich brauchte etwas um ganz rein zukommen. Tolle Story, jedoch fehlen durch den Schreibstil die Emotionen. Die vielen Wendungen waren interessant und haben bei Lesen Spaß gemacht. Das Ende war nicht wirklich überraschend, aber interessant.

Spannend
4.5

Interessante Charaktere, gute Story

Mir haben die unterschiedlichen Blickwinkel gefallen. Interessante Geschichte, die sich durch die verschiedenen Erzählungen der Protagonisten interessant entwickelt hat.

4

Leise und grausam schleicht sich das Buch zum unvorhersehbaren Höhepunkt.

Neben Tod und Trauer und einige unglaublichen Kopfschüttel-Momenten, könnte das Buch auch eine Sozialstudie über Mütter sein. Die eine die Rache übt, die eine die gluckenartig versucht, den Schein zu wahren und die andere die schlichtweg gewaltig unsichtbar bleibt. Es tun sich Welten auf die schmerzen, die traurig sind, die nachvollziehbar sind und die einen gleichzeitig unfassbar zurücklassen. Subtiler geht es kaum, großartig! Vier Sterne, weil es mich dennoch emotional nicht komplett gepackt hat. Vielleicht ist es die asiatische Sachlichkeit, die das verursacht, wer weiß.

4

Nicht ganz das 5-Sterne-Buch, das ich mir erhofft hatte, trotzdem eine absolut spannende und gut geschriebene Geschichte. Nach den ersten Kapitel musste ich tatsächlich kurz von Sofa aufstehen, weil ich nicht glauben konnte, was da gerade geschehen ist, aber dieser krasse WOW-Moment blieb einzigartig. Nichtsdestotrotz macht die Brutalität, die moralisch verwerflichen Charaktere und das psychische Machtspiel zwischen Lehrerin und Schüler diesen Thriller zu etwas besonderem. Leseempfehlung!

5

Dieses Buch hat mich schockiert und nicht los gelassen, ein perfektes Buch uns eins meiner Lese Highlight

2.5

Leider nicht meins....

Ich kann die vielen guten Rezensionen leider nicht nachvollziehen. Ja, die Grundidee der Story ist an sich ganz gut. Die Erzählweise im Monolog-Stil fand ich echt schwierig. Aber gut, ich gewöhnte mich daran, nur um dann festzustellen, dass die gleiche Geschichte immer wieder erzählt wird, nur aus verschiedenen Blickwinkeln. Bei mir kam leider keinerlei Spannung oder Emotionnen auf...und das Ende fand ich doch sehr übertrieben. Ich will nicht spoilern, aber nachdem eine/r der Protoganisten das erlebt hat, was er/sie erlebt hat, tut er/sie DAS?! Für mich nicht nachvollziehbar. Sorry!

5

Ich bin begeistert!

Tolles Buch! Es geht um die Lehrerin Yuko Moriguchi, deren kleine Tochter Manami eines Tages im Schulschwimmbecken ertrinkt. Sie weiß, dass zwei ihrer Schüler dafür verantwortlich sind und will Rache. Die Erzählform in dem Buch ist sehr ungewöhnlich. Einmal wird ein Kapitel in Form eines Monologs erzählt, eines als Brief, eines als Blogeintrag... In jedem Kapitel erzählt eine andere Figur ihre Sicht auf die Geschehnisse. Und obwohl der Leser im Prinzip mehrmals die gleiche Geschichte erzählt bekommt, wird es nie langweilig, denn mit jedem Kapitel kommen neue Details und Hintergründe ans Licht. Die Erzählweise ist ungewöhnlich ruhig, selbst von Todesfällen wird sehr sachlich geschrieben, sodass es dem Leser nie so richtig die Socken auszieht. Erst im allerletzten Kapitel wird es richtig wild, und für mich sind es die letzten drei Seiten, die das Buch zu einem 5-Sterne-Buch machen! Tolles Finale!

5

Großartige Geschichte. Der Schreibstil ist einfach und die Sprache nicht außergewöhnlich schön. Die Autorin hat hier kurze, knappe Sätze verfasst. Mich konnte aber der Plot fesseln. Die Kapitel sind kurz und man gerät in einen Sog beim Lesen. Die Story ist relativ ruhig erzählt, büßt dadurch aber nicht an grausamer Raffinesse ein. Es geht um Rache, eine Leistungsgesellschaft, die speziell in Japan nochmal eine ganz andere Bedeutung hat. Es geht um Wahnsinn, Verlust , Gewissenlosigkeit , Vernachlässigung, Gewalt, Mobbing und vor allem um Rache . Eine ausgeklügelte Story, die mit einigen Wendungen zu überraschen wusste. Mir hat es extrem gefallen !

4

Puh! Ich weiß immer noch nicht so richtig, wie ich dieses Buch fand. Die Japaner sind schon echt anders drauf. Ich fand den Schreibstil sehr außergewöhnlich, aber gut zugänglich. Es war mal wieder ein Buch, in dem ich eigentlich niemanden leiden konnte, aber trotzdem unbedingt wissen musste, wie es weitergeht. Gut gefallen hat mir auch, dass es hier nicht das für einen Thriller klassische "Who-done-it"-Prinzip gab (weswegen ich ja nicht gerne Thriller lese), sondern es eher um die kranke Psyche der Protagonisten ging. Und mal ehrlich - aller der Reihe nach hatte da niemand. Richtig toll fand ich auch, dass die Spannung wirklich bis auf die letzte Seite gezogen wurde. Durch die nacheinader wechselnde Perspektive veränderte sich auch jeweils die eigene Sicht auf das ganze Geschehen. Gar nicht mochte ich hingegen die durch den Perspektivwechsel hervorgerufenen Wiederholungen. Und warum ist da ein Apfel auf dem Cover?

5

Ungewöhnlich, faszinierend, spannend! Kurzmeinung Genre: Krimi, Psycho-Roman Handlung: Die Rache einer Lehrerin an zwei Schülern aus ihrer Klasse. Zwei Schüler, von denen sie scheinbar weiß, dass sie ihre vierjährige Tochter getötet haben. Sie hat einen perfiden Plan ersonnen und am letztem Tag ihres Lehrerinnendaseins in die Tat umgesetzt. Doch die Rache zieht langsam ihre Kreise, weitet sich unkontrolliert weiter aus und nimmt immense Ausmaße an. Charaktere: Der Focus liegt zuerst auf Moriguchi, der Lehrerin. Danach lernt man im Laufe der Geschichte die zwei tatverdächtigen Schüler kennen. Ihr Leben und ihr Hintergrund wird beleuchtet. Trotz der kleinen Ausschnitte schafft es die Autorin, dass die Leser*innen einen recht umfassenden Eindruck dieser drei Figuren erhalten. Spannung: Die Spannung wächst von Seite zu Seite. Als Leser*in fragt man sich zunehmend, was am Ende der Geschichte passieren wird. Es droht unterschwellig eine bestimmte Gefahr, doch diese war für mich nicht greifbar. Schreibstil: Der Schreibstil ist ruhig aber kraftvoll. Die Handlung entwickelt sich langsam. Erzählt wird in mehreren Kapitel und aus verschiedenen Sichtweisen. Zuerst aus dem Blickwinkel von Moriguchi, dann aus dem einer Schülerin. Später nähert sich Kanae Minato dem Geschehen aus Sicht der Schwester und Mutter des einen verdächtigen Schülers. Zu guter Letzt kommen auch noch beide Schüler zu “Wort”. Daraus entstehen natürlich Wiederholungen, über die ich hinwegsehen konnte. Ende: Das Ende toppt nochmal alles! Eine unerwartete Wendung rundet die Handlung ab, auf die ich so keinesfalls vorbereitet war! Grandios! Wo viele Autor*innen zum Schluss versagen, steigert sich Kanae Minato und gelangt zu Hochform! Fazit: Ein absolut grandioses Buch! Zu Beginn musste ich mich in den Schreibstil einlesen. Es holperte kurz und mir war nicht klar, worauf die Geschichte hinausläuft. Sehr deutlich wird hier aufgezeigt, was unzureichende Kommunikation für Auswirkungen haben kann. Die Story ist auch kein typischer Krimi. Doch wenn man sich auf das Buch einlassen kann, entfaltet es seine volle Kraft. Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich nach und nach vollständig verschluckt hat und ich nicht erwarten konnte, die Auflösung und das Ende zu erfahren. Wer ein spannendes und ungewöhnliches Buch sucht, wird hier fündig werden. Wer sich zudem auf fremde Kulturen einlassen kann, sollte dieses Buch nicht missen! Rache, Gewalt, Heimtücke, Böses, Verletzlichkeit, Krankheit – hier ist alles vertreten! Absolute Leseempfehlung!

5

Das ist alles was ich wollte. Dass mich einfach mal jemand beachtet.

Die Geschichte handelt von einer Lehrerin namens Yuko Moriguchi, die ein erschütterndes Geständnis vor ihrer Klasse ablegt. Ein Unfall oder doch Mord?! Dies alles klärt sich nach und nach auf, wenn man das Buch liest. Am Anfang habe ich mich sehr schwer getan mit der Geschichte bzw. dem Schreibstil. Die Autorin hat einen außergewöhnlichen Schreibstil, der es einem Leser sehr schwer macht sich hineinzuversetzen und zu verstehen. Hat man jedoch die ersten Seiten überwunden, dann wird es einfacher zu lesen und man spürt langsam den Spannungsbogen der Geschichte. Ich habe es nach und nach mehr genossen das Buch zu lesen und habe regelrecht mitgefiebert was noch passiert. Man weiß spätestens ab der 15.Seite in welche Richtung es geht aber die Ereignisse entwickeln sich immer weiter so dass man immer das Gefühl hat "da fehlt noch ein Puzzlestück" also liest man weiter um der Spur auf dem Grund zu gehen. Ein tolles Buch, dass ich jedem Leser ans Herz legen kann der besondere Thriller und die japanische Kultur mag. Ich persönlich werde schon bald mir auch die Verfilmung mit dem Titel "Confession" anschauen und bin schon gespannt wie er sein wird.

5

>>... Die althergebrachte Moral ist doch nichts weiter als eine Schulweisheit. ...<< „Geständnisse“ von Kanae Minato habe ich gemeinsam mit meiner lieben Lesefreundin Leilani gelesen und muss sagen, dass es einfach unglaublich viel Gesprächsstoff gab! Das lag mitunter daran, dass das Buch einen einfach hin und her gerissen hat zwischen Wahrheit und dem, was man für die Wahrheit hält. Es verändert sich von Kapitel zu Kapitel unglaublich viel und das nicht nur innerhalb der Geschichte, sondern auch mir als Leser ging es so! Man beginnt beim lesen automatisch Schuld von Unschuld zu trennen und begibt sich als Leser damit selbst auf einen sehr schmalen Grad und merkt letztlich, dass nicht immer das, was wir für die Wahrheit halten auch die Wahrheit ist... Die Komfortzone und das automatisierte in Schubladen stecken wird hier hart angekratzt! Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen, da es eben auch sprachlich meinen Lesenerv treffen konnte. Definitiv ein Lese-Highlight!

5

Der Roman wurde mir bei einem Bücherdinner in Weimar vorgestellt. Es war das erste Buch und da ich wegen meines Studiums viel Kontakt mit Japan habe, hörte ich nochmal mehr auf. Jedoch bin ich kein großer Krimi-Leser und hätte das Buch ohne diese Empfehlung vielleicht nie gekauft. Entgegen meiner Erwartungen war ich wie gefesselt. Das Buch wird aus unterschiedlichen Perspektiven und Formen geschrieben; eine Ansprache, ein Tagebuch, ein Telefonat. Beim Lesen fiel mir sofort auf, wie sich der Schreibstil der Person anpasste, die gerade erzählte. Es war so gut geschrieben, dass ich das Gefühl hatte, dabei zu sein, alles live mitzuerleben, was sich noch viel heftiger anfühlte. Bei besagtem Dinner wurden natürlich schon einige Details der Geschichte erzählt, dass es um eine Grundschullehrerin geht, die sich rächen möchte. Der Inhaber der Buchhandlung erzählte auch, wie sie das tat. Dies erfährt man bereits im ersten Kapitel und trotzdem hielt das Buch noch so viele Dinge parat, die ich nicht hatte kommen sehen. Oft ertappte ich mich dabei, wie ich verblüfft den Kopf schüttelte, weil das Buch mich schon wieder überraschte und wie einen Idioten dastehen ließ. Ein einzigartiges Leseerlebnis und sehr schön übersetzt. Wer böse Geschichten mag, die einfach immer packender und heftiger werden, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

2.5

Super zum Einschlafen

Die Geschichte wird 100 mal wiederholt und nur wenige neue Infos werden hinzugefügt. Ich mag zwar, dass die Handlung aus verschiedenen Sichten erzählt wird, aber alles immer wieder zu wiederholen fand ich einfach nicht spannend. Spannung war allgemein ein Problem. Ich bin jedes Mal beim Lesen nach 10 Seiten eingeschlafen, auch wenn ich vorher topfit war. Ich habe es nur fertig gelesen, weil es so kurz ist.

5

Faszinierende Geschichte über Hass, Rache und wie Menschen zu Bestien werden. Verstörend und unheimlich, gleichsam durch einige Charaktere ein spannender Einstieg in japanische Denkweisen. Ausführliche Rezension hier: https://www.lovelybooks.de/autor/Kanae-Minato/Gest%C3%A4ndnisse-1412048439-w/rezension/1489159542/

2

2,5 Sterne Mir sind diese "aber ich hatte natürlich den besseren Plan, denn ich bin so unglaublich schlauer als du" Handlungen gerade gegen Ende des Buches so unendlich auf die Nerven gegangen, dass ich es nur noch hinter mich bringen wollte. Für mich war Moriguchi auch ein Charakter dem ich so gar keine Sympathie entgegenbringen wollte weil sie den Tod ihrer Tochter so einfach abhaken und nach einer Woche direkt wieder unterrichten konnte. Auch wenn sie danach auf Rache sinnt. Gerade weil Rache im Leben eigentlich nie die Befriedigung bringt die man sich von ihr verspricht. Nein, leider nein.

4

Unglaublich gut und unglaublich spannend

5

Wow wow wow. Ich hatte von dem Buch nicht viel erwartet, aber es war soooo gut. Die ganzen Gedankengänge und wie sich am Ende alles ineinander verwoben hat, war unglaublich toll.

4

Trotz teilweiser konstruierter Geschichte mit vielen Wendungen hat mir die ungewöhnliche Art und Weise des Erzählens und die doch seltsam agierenden Charaktere mit ihren psychischen Schäden gefallen.

2

Also das war so garni meins. Der anfängliche Monolog hat mich fast zum Abbruch getrieben, da es unübersichtlich, langweilig und ohne jeglichen Absatz runter geschrieben wurde. Und dann haben wir denselben Handlungsstrang aus vier bis fünf Perspektiven und so wirklich erstaunt war ich nur selten. Ja es spielt mit der Psyche und es ist schockierend, was die Gesellschaft mit Halbwissen anstellt. Aber im großen und ganzen musste ich mich mehr zum lesen zwingen, als das ich es genoss.

4

Meine Rezi gibt es hier: http://dasblondinchen.blogspot.de/2017/10/gestandnisse-kanae-minato.html

5

Am Anfang fande ich das Buch ein bisschen Anstrengend zu lesen, aber ich musste wissen wie es ausgeht. Jedes Kapitel ist aus der dich einer anderen Person geschrieben, die immer mehr Infos zu dem Unfall der Tochter einer Lehrerin preisgibt. Am Ende sind viele Wendungen und ich war einfach nur noch geschockt!

4

4,5⭐️ Feinstes Psychospiel in der japanischen Gesellschaft. Leichter Abzug durch mir nicht logisches Verhalten bei einer Situation, einer zu konstruierten Situation und teilweise Wiederholung der Geschehnisse ohne nennenswerte neue Erkenntnis.

4

Ich habe "Geständnisse" an zwei Tagen gelesen. Fasziniert hat mich an dem Buch neben der Lehrer-Schüler-Beziehungen, die sich doch erheblich von den Verhältnissen hier unterscheiden, auch die Beziehungen innerhalb der betroffenen Familien. Sehr spannend, fand ich auch die Verflechtung der einzelnen Figuren zueinander und dem Vorfall in der Schule selbst. Auch das schwierige Erwachsenwerden von Jugendlichen in dieser Form der Gesellschaft und mit den neuen Medien, wird thematisiert. Die Autorin versteht es nicht nur eine Spannung aufzubauen, sondern bringt den Leser auch dazu über die Moralvorstellungen und Rachegelüste, der Protagonisten nachzudenken. Man fragt sich unweigerlich, wie man selbst in der Situation gehandelt hätte und ringt auch ein bisschen mit dem Verständnis für die ein oder andere nicht legale Handlung. Das war ein sehr spannendes, kurzweiliges Lesevergnügen.

4

Ein Buch, welches mir einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Die verschiedenen Perspektiven geben immer wieder neue Blickwinkel und so wird aus einer Tat plötzlich mehrere kleine, die die Leser*innen mit einem beklemmend Gefühl zurück lassen. Ein Stern Abzug, da durch das immer gleiche erzählen des Tatvorganges ein paar Längen entstanden sind.

3

Abenteuerlich und krank, aber spannend.

4

Dieses Buch habe ich an einem Tag verschlungen! Es war anfangs noch etwas schwierig zu lesen, weil die Erzählweise ungewohnt war, aber wenn man (nach 20 Seiten?) einmal drin ist, dann zieht einen dieses Buch mit so einem Sog immer weiter, immer tiefer in die Geschichte hinein: in eine Geschichte über Mord, über Rache und darüber, wie man sich doch in einem Menschen täuschen kann… Alles beginnt mit dem Tod der kleinen Manami, der laut ihrer Mutter, Klassenlehrerin der Klasse B, Yuri Moriguchi, kein Unfall war. Sie hat auch schon die Täter identifiziert, Schüler aus ihrer Klasse. Da sie den Jugendstrafanstalten aber nicht zutraut, diese angemessen zu bestrafen, nimmt sie die Sache in ihre eigene Hand und übt sich in Selbstjustiz. Hier fängt das Drama an. Zwischen Mobbing und wilden Theorien wird der Leser hin und her geworfen, von einer Perspektive zur nächsten, um aus der Sichtweise der einzelnen Personen mehr über den Hergang des vermeintlichen Mordes zu erfahren. Ist es wirklich so einfach, wie Moriguchi es in ihrem Geständnis schildert, oder steckt doch mehr hinter der Sache? Vermutlich hätte unsere Familie, so wie sie in Wirklichkeit war, nie an das Ideal heranrücken können, das Mutter sich ausmalte. Im Rückblick aber wird mir bewusst, dass wir eigentlich eine ganz normale, glückliche Familie waren… bis all dies passierte. Ich kann gar nicht viel von der Geschichte verraten, ohne euch zu spoilern – deshalb lasse ich’s! Dieses Buch ist spannend bis zur letzten Seite, auch wenn sich durch die wechselnden Perspektiven einige Geschehnisse überschneiden. Der Erzählstil ist wahnsinnig toll, er hat mich nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sofort gefesselt. Die Geschichte wird glaubhaft erzählt und an mehreren Stellen stand mir die Kinnlade offen. Dass es sich bei „Geständnisse“ nicht nur um einen Roman (Roman? Eher Thriller, oder?) über einen Mord handelt, sondern auch über die Hintergründe der Täter, über die Auswirkungen der Tat auf ihr weiteres Leben und über die Konsequenzen für die gesamte Klasse, erfährt man vom Klappentext erst mal nicht. Was man jedoch als Leser sieht, sind Aspekte von Moral und Schuld, und ihre Auswirkungen auf das Leben der erst 13-jährigen Schüler von Moriguchis Klasse. Die Jugendlichen werden mit einem Geständnis konfrontiert, das sie nicht nur schockiert, sondern auch zu Taten anstiftet, die man ihnen nicht zutraut. Die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

4

Schwieriger Anfang, aber dann einfach nur wow!

5

Sehr düster und beklemmend, stellenweise schwer zu ertragen und dabei erschreckend menschlich.

5

Der Tod der 4-jährigen Manami, deren Mutter Lehrerin an einer japanischen Mittelschule ist, steht hier im Vordergrund. Alle, die in irgendeiner Form daran beteiligt sind, kommen in jeweiligen Kapiteln zu Wort und schildern ihre Sicht der Dinge. Dabei kommen etliche Geheimnisse und Dinge zutage, die man nicht vorhersieht und das Ende konnte nochmals sehr überraschen. Ein etwas anderer Roman in einer schonungslosen Sprache, der durch seine Charaktere und deren Aktionen durchaus schockieren kann. Hat mir sehr gut gefallen!

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Ein Blick in die dunklen Ecken der menschlichen Seele. Lesenswert. *** Es soll ein Unfall gewesen sein. Doch Yuko weiß dass ihre Tochter nicht ertrunken ist. Die Vierjährige wurde ermordet. Und die Lehrerin kennt auch die Täter, zwei Schüler aus ihrer Klasse. Sie beschließt das Gesetz in ihre eigene Hand zu nehmen und entschließt sich zu einer drastischen Selbstjustiz. Doch damit fängt die Geschichte erst an. Ich bin nur durch das Cover auf das Buch aufmerksam geworden. Ein Sprung ins Ungewisse also. Das Buch habe ich im Urlaub innerhalb von einem Tag gelesen. Die ersten Seiten konnten mich nicht packen. Es beginnt mit einem Monolog von Yuko, mehrere Seiten lang lauscht man ihrer Ausführung, doch zum Ende hin kommt der Knall. Sie lässt die Bombe platzen. Jedes Kapitel ist ein Geständnis eines Beteiligten. Mit jeder Seite wird der Leser tiefer in die Geschichte hineingezogen. Jeder Charakter der Geschichte ist mir suspekt. Auch Yoko, die Mutter des ermordeten Mädchens. Teilweise sind die Gedanken regelrecht krank. Man taucht bis zu den Ellbogen in traurige Seelen ein. Ich vermute genau das bezweckt die Autorin. Mit jedem Geständnis setzt sich ein Bild zusammen und man beginnt nur langsam das Ausmaß des Ganzen zu verstehen. Das Ende lies mich fast sprachlos zurück. So viel Grausamkeit auf zwischenmenschlicher Ebene. Sehr lesenswert, aber ich brauche jetzt erst mal ein Happy-Buch.

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