Zwei Frauen

Zwei Frauen

Softcover
4.52
ChaosEmpfindungenKinderwunschLiebesgeschichte

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Description

Nach einer gescheiterten Ehe verliebt sich Laura in die Friseuse Sylvia. Zum ersten Mal in ihrem Leben geht sie mit einer Frau ins Bett. Ein Chaos der Empfindungen bricht aus: Schuldgefühle, Befreiung, Begeisterung, das Gefühl, bisher etwas versäumt zu haben. Lauras Kinderwunsch bringt Sylvia auf einen irrwitzigen Plan. Sie beginnt ein Verhältnis mit tödlichem Ausgang.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
192
Price
8.20 €

Author Description

Geboren am 29.Juli 1927 in Haarlem, Sohn eines ehemaligen Offiziers aus Österreich-Ungarn, welcher im Zweiten Weltkieg mit den deutschen Besatzern kollaborierte, und einer Jüdin aus Frankfurt; seine später geschiedenen Eltern sprachen Deutsch miteinander. Mulisch verfasste zwischen 1947 und 1959 einige Romane und literarische Artikel und Rezensionen in niederländischen Zeitungen (Berichterstatter u.a. für "Elseviers Weekblad"). Die Teilnahme am Eichmann-Prozeß verarbeitete er in der Reportage "Strafsache 40/61", das 1963 mit dem Vijverberg - Prijs ausgezeichnet wurde. Seither schrieb er Romane, Erzählungen, Gedichte, Dramen, Opernlibretti, Essays, Manifeste und philosophische Werke. Spätestens mit seinem in sechzehn Sprachen übersetzten politischen Roman "Das Attentat" wurde er weltberühmt, die Verfilmung von Fons Rademakers erhielt einen Oscar. Für sein literarisches Schaffen erhielt er 1995 den Niederländischen Literaturpreis.Harry Mulisch starb 2010 im Alter von 83 Jahren.

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Wieder ein Buch von Mulisch, das mich erstmal sprachlos zurücklässt. Zwei Frauen lernen sich kennen und ziehen ohne Umschweife zusammen, egal was ihr Umfeld von ihnen denkt. Die Kapitel wechseln zwischen der aktuellen Situation, und mehreren Vergangenheiten. Trotzdem ist die Handlung gut verständlich und überrascht immer wieder, gerade am Ende. Mit dem Auftauchen von Sylvia ist das Leben der Protagonistin irgendwie erfüllt. Doch sobald sie verschwindet, fühlt man sich auch als Leser alleingelassen. "Bei allem, was ich in jenen Juliwochen tat, war mir ständig bewusst, dass sie nicht mehr bei mir war." - das beschreibt auch das Gefühl beim Lesen am besten. Und so fühlt man sich auch als Leser vom Ende erschlagen.

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