Töchter des Nordmeeres – Livs Weg: Historischer Roman (Die Nordmeer-Saga 1)
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„Töchter des Nordmeeres – Livs Weg“ erzählt die Geschichte einer jungen Insulanerin, die die seltene Chance erhält zu studieren und ihren eigenen Weg zu gehen.
Besonders gefallen hat mir Livs Entwicklung: Ihr Mut, ihr Durchsetzungsvermögen und ihr Wunsch nach Bildung in einer stark von Männern dominierten Welt sind eindrucksvoll dargestellt. Dabei werden auch die gesellschaftlichen Grenzen und Schwierigkeiten, mit denen Frauen damals konfrontiert waren, sehr deutlich. Spannend fand ich auch den Kontrast zwischen Liv und ihrer Schwester. Während Liv ihren eigenen Weg sucht, entscheidet sich ihre Schwester für das klassische Lebensmodell – und gerät dabei in eine unglückliche Ehe. Diese Gegenüberstellung zeigt sehr gut, wie unterschiedlich Lebenswege verlaufen können und welche Erwartungen damals an Frauen gestellt wurden. Sehr gelungen sind außerdem die Naturbeschreibungen und der Zusammenhalt innerhalb der Familie. Die Atmosphäre der Insel Smøla und des Nordens wird lebendig und stimmungsvoll vermittelt. Trotz dieser starken inhaltlichen Aspekte konnte mich der Schreibstil leider nicht vollständig begeistern. Dadurch fiel es mir stellenweise schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Insgesamt ein interessanter historischer Roman mit wichtigen Themen und einer starken Hauptfigur, das mich inhaltlich überzeugt hat – stilistisch aber nicht ganz mitreißen konnte.
Tolles Buch über eine starke Frau
Hier wird die Geschichte von Liv erzählt. Sie kommt als Findelkind zu Freja, die auf einer kleinen norwegischen Insel ein Gasthaus betreibt. Schon von klein auf ist sie wissbegierig und vor allem die Raben haben es ihr angetan. In der Edda kommen die Geschöpfe nicht gut weg und so ist der Aberglaube gegenüber den Vögeln groß und keiner versteht was Liv so toll an ihnen findet. Gegen alle Widerstände macht sie Abitur und fängt an der Universität an Zoologie zu studieren. Bei keinem geringeren als dem Forscher Fritjof Nansen. Auch an der Uni muss sie sich als Frau behaupten. Zugleich gibt es eine Schwester, Lucia,, die auch als Findelkind am gleichen Tag beim Pfarrhaus auf der Insel abgegeben wurde. Für Lucia gibt es nichts erstrebenswerteres als Mutter und Hausfrau zu werden. Sie heiratet den Forscher Losse als der auf ihre Insel kommt. Zurück in Kristianstad ist das Glück aber nur von kurzer Dauer. Liv will so nicht leben wünscht sich einen Mann der sie versteht und ihr nicht vorschreiben will, das Studium zu beenden und nur für ihn da zu sein. Doch gibt es überhaupt so einen Mann? Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ines Thorn erzählt sehr bildhaft und Liv aber auch Lucia (um die es im 2. Teil dann geht) waren mir gleich sympathisch. Auch die Inselbewohner, obwohl in ihren Ansichten oft festgefahren versuchen sie doch für Liv den Weg zur Universität zu eben und unterstützen sie wo es nur geht. Trotzdem wird aber klar, wie damals am Ende des 19. Jahrhunderts, die Gesellschaftsstrukturen aufgebaut waren, vor allem für die Frauen und wie schwer es ist sich dagegen zu behaupten und diese aufzubrechen. Frauen wie Liv verdanken wir Frauen es, daß wir heute "fast" gleichberechtigt sind.
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„Töchter des Nordmeeres – Livs Weg“ erzählt die Geschichte einer jungen Insulanerin, die die seltene Chance erhält zu studieren und ihren eigenen Weg zu gehen.
Besonders gefallen hat mir Livs Entwicklung: Ihr Mut, ihr Durchsetzungsvermögen und ihr Wunsch nach Bildung in einer stark von Männern dominierten Welt sind eindrucksvoll dargestellt. Dabei werden auch die gesellschaftlichen Grenzen und Schwierigkeiten, mit denen Frauen damals konfrontiert waren, sehr deutlich. Spannend fand ich auch den Kontrast zwischen Liv und ihrer Schwester. Während Liv ihren eigenen Weg sucht, entscheidet sich ihre Schwester für das klassische Lebensmodell – und gerät dabei in eine unglückliche Ehe. Diese Gegenüberstellung zeigt sehr gut, wie unterschiedlich Lebenswege verlaufen können und welche Erwartungen damals an Frauen gestellt wurden. Sehr gelungen sind außerdem die Naturbeschreibungen und der Zusammenhalt innerhalb der Familie. Die Atmosphäre der Insel Smøla und des Nordens wird lebendig und stimmungsvoll vermittelt. Trotz dieser starken inhaltlichen Aspekte konnte mich der Schreibstil leider nicht vollständig begeistern. Dadurch fiel es mir stellenweise schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Insgesamt ein interessanter historischer Roman mit wichtigen Themen und einer starken Hauptfigur, das mich inhaltlich überzeugt hat – stilistisch aber nicht ganz mitreißen konnte.
Tolles Buch über eine starke Frau
Hier wird die Geschichte von Liv erzählt. Sie kommt als Findelkind zu Freja, die auf einer kleinen norwegischen Insel ein Gasthaus betreibt. Schon von klein auf ist sie wissbegierig und vor allem die Raben haben es ihr angetan. In der Edda kommen die Geschöpfe nicht gut weg und so ist der Aberglaube gegenüber den Vögeln groß und keiner versteht was Liv so toll an ihnen findet. Gegen alle Widerstände macht sie Abitur und fängt an der Universität an Zoologie zu studieren. Bei keinem geringeren als dem Forscher Fritjof Nansen. Auch an der Uni muss sie sich als Frau behaupten. Zugleich gibt es eine Schwester, Lucia,, die auch als Findelkind am gleichen Tag beim Pfarrhaus auf der Insel abgegeben wurde. Für Lucia gibt es nichts erstrebenswerteres als Mutter und Hausfrau zu werden. Sie heiratet den Forscher Losse als der auf ihre Insel kommt. Zurück in Kristianstad ist das Glück aber nur von kurzer Dauer. Liv will so nicht leben wünscht sich einen Mann der sie versteht und ihr nicht vorschreiben will, das Studium zu beenden und nur für ihn da zu sein. Doch gibt es überhaupt so einen Mann? Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ines Thorn erzählt sehr bildhaft und Liv aber auch Lucia (um die es im 2. Teil dann geht) waren mir gleich sympathisch. Auch die Inselbewohner, obwohl in ihren Ansichten oft festgefahren versuchen sie doch für Liv den Weg zur Universität zu eben und unterstützen sie wo es nur geht. Trotzdem wird aber klar, wie damals am Ende des 19. Jahrhunderts, die Gesellschaftsstrukturen aufgebaut waren, vor allem für die Frauen und wie schwer es ist sich dagegen zu behaupten und diese aufzubrechen. Frauen wie Liv verdanken wir Frauen es, daß wir heute "fast" gleichberechtigt sind.





