Töchter des Nordmeeres – Lucias Entscheidung
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Description
Zwei Schicksale am Rande des Nordmeeres
Norwegen, 1901. Vor langer Zeit, in einer eisigen Winternacht, wurden auf der norwegischen Insel Smøla zwei neugeborene Mädchen ausgesetzt. Inzwischen sind die Findelkinder Liv und Lucia erwachsen, und nach Jahren in der Stadt kehren sie auf die Insel ihrer Kindheit zurück.
Liv ist eine erfolgreiche und selbstbewusste Wissenschaftlerin, die sich gegen viele Widerstände behaupten musste. Jetzt macht sich die tatendurstige Frau auf den Weg nach Norden, um endlich das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen.
Lucia hingegen wurde vom Leben und der Liebe enttäuscht. Mit einer kleinen Tochter und unter der Schmach einer Scheidung fällt es ihr schwer, einen Platz in der Gemeinschaft zu finden. Auf Smøla sucht sie nach Antworten auf ihre Lebensfragen. Als die Fischfabrik, in der sie arbeitet, in Schwierigkeiten gerät, kann Lucia sich endlich beweisen. Sie bekommt Hilfe von einem alten Freund – und vielleicht sogar eine zweite Chance, ihr Glück zu finden.
Nach «Livs Weg» der zweite Band des faszinierenden Norwegen-Zweiteilers von Ines Thorn.
Book Information
Author Description
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Nordhessen und schreibt seit Langem erfolgreich historische Romane.
Posts
Die Geschichte von Liv und Lucia geht weiter und liefert neben den persönlichen Schicksalen eindrucksvolle Einblicke in das Leben und der Geschichte der Samen
Ich bin wieder absolut fasziniert von diesem bezaubernden Kleinod, welches Ines Thorn hier erschaffen hat. Nachdem im ersten Band neben der entzückenden Liebesgeschichte von Liv die Landschaft Norwegens und die beschriebene Lebensweise der Raben mich nachhaltig beeindruckt haben, ist es hier die Geschichte des Volkes der Samen, welches mir besonders im Gedächtnis bleiben wird. Ich muss zugeben, dass ich im Vorfeld wenig dieses Volk wusste, welches über Jahrhunderte so unterdrückt wurde. Nun habe ich Interesse noch mehr über diese Menschen im ewigen Eis zu erfahren. Auch die Beschreibung der Landschaft im Lappland war wieder so unglaublich stimmungsvoll und facettenreich beschrieben, ich konnte die Kälte förmlich spüren. Neben diesen atmosphärischen und interessanten Schilderungen der Landschaft und Geschichte der Samen, erfahren wir auch einiges über die Herkunft von Liv und Lucia. Darüber hinaus muss ich sagen: Ich bin kein Fan von Liebesgeschichten, aber auch in diesem Buch, kommt diese herrlich unkitschig , berührend und fesselnd daher, sodass ich mich wirklich gut darauf einlassen kann. Die Nebencharaktere (Fria, Arni, Bjarni, Sverre, Jehan usw.) sind auch in diesem Buch wieder erfrischend authentisch und teilweise kommen sie ein wenig kauzig daher, was ich einfach herrlich finde. Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar und möchte nochmals ausdrücklich betonen, dass dies keinen Einfluss auf meine Bewertung hatte. Fazit: Auch der zweite Teil der Nordmeer Schwestern ist absolut zu empfehlen, der Lesesog wieder enorm und die Rechercheleistung herausragend. Unbedingte Leseempfehlung!
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Zwei Schicksale am Rande des Nordmeeres
Norwegen, 1901. Vor langer Zeit, in einer eisigen Winternacht, wurden auf der norwegischen Insel Smøla zwei neugeborene Mädchen ausgesetzt. Inzwischen sind die Findelkinder Liv und Lucia erwachsen, und nach Jahren in der Stadt kehren sie auf die Insel ihrer Kindheit zurück.
Liv ist eine erfolgreiche und selbstbewusste Wissenschaftlerin, die sich gegen viele Widerstände behaupten musste. Jetzt macht sich die tatendurstige Frau auf den Weg nach Norden, um endlich das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen.
Lucia hingegen wurde vom Leben und der Liebe enttäuscht. Mit einer kleinen Tochter und unter der Schmach einer Scheidung fällt es ihr schwer, einen Platz in der Gemeinschaft zu finden. Auf Smøla sucht sie nach Antworten auf ihre Lebensfragen. Als die Fischfabrik, in der sie arbeitet, in Schwierigkeiten gerät, kann Lucia sich endlich beweisen. Sie bekommt Hilfe von einem alten Freund – und vielleicht sogar eine zweite Chance, ihr Glück zu finden.
Nach «Livs Weg» der zweite Band des faszinierenden Norwegen-Zweiteilers von Ines Thorn.
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Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Nordhessen und schreibt seit Langem erfolgreich historische Romane.
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Die Geschichte von Liv und Lucia geht weiter und liefert neben den persönlichen Schicksalen eindrucksvolle Einblicke in das Leben und der Geschichte der Samen
Ich bin wieder absolut fasziniert von diesem bezaubernden Kleinod, welches Ines Thorn hier erschaffen hat. Nachdem im ersten Band neben der entzückenden Liebesgeschichte von Liv die Landschaft Norwegens und die beschriebene Lebensweise der Raben mich nachhaltig beeindruckt haben, ist es hier die Geschichte des Volkes der Samen, welches mir besonders im Gedächtnis bleiben wird. Ich muss zugeben, dass ich im Vorfeld wenig dieses Volk wusste, welches über Jahrhunderte so unterdrückt wurde. Nun habe ich Interesse noch mehr über diese Menschen im ewigen Eis zu erfahren. Auch die Beschreibung der Landschaft im Lappland war wieder so unglaublich stimmungsvoll und facettenreich beschrieben, ich konnte die Kälte förmlich spüren. Neben diesen atmosphärischen und interessanten Schilderungen der Landschaft und Geschichte der Samen, erfahren wir auch einiges über die Herkunft von Liv und Lucia. Darüber hinaus muss ich sagen: Ich bin kein Fan von Liebesgeschichten, aber auch in diesem Buch, kommt diese herrlich unkitschig , berührend und fesselnd daher, sodass ich mich wirklich gut darauf einlassen kann. Die Nebencharaktere (Fria, Arni, Bjarni, Sverre, Jehan usw.) sind auch in diesem Buch wieder erfrischend authentisch und teilweise kommen sie ein wenig kauzig daher, was ich einfach herrlich finde. Ich danke dem Rowohlt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar und möchte nochmals ausdrücklich betonen, dass dies keinen Einfluss auf meine Bewertung hatte. Fazit: Auch der zweite Teil der Nordmeer Schwestern ist absolut zu empfehlen, der Lesesog wieder enorm und die Rechercheleistung herausragend. Unbedingte Leseempfehlung!




