Die Heilerin des Nordens
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Description
Die eisigen Weiten Lapplands im 19. Jahrhundert: atmosphärischer Schauplatz für ein mitreißendes Frauenschicksal
In der rauen Wildnis des Nordens wächst Miija als Tochter einer Schamanin auf. Schon als junges Mädchen zeigt sie eine außergewöhnliche Gabe, auf die Stimmen der Natur zu achten. Es steht bald außer Frage, dass sie die Nachfolge ihrer Mutter antreten wird. Eine Berufung, die großes Ansehen mit sich bringt, aber Miija auch zur Außenseiterin macht. Vor allem, als die traditionelle Welt der Sámi ins Wanken gerät. Der christliche Glaube – und neue, moderne Methoden der Heilkunst – brechen mit Macht in Miijas Welt ein. Dabei gerät sie nicht nur zwischen die Fronten zweier Glaubenswelten, sondern trifft auch einen Mann, der ihr Schicksal ändert …
Book Information
Author Description
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Nordhessen und schreibt seit Langem erfolgreich historische Romane.
Posts
Grundsätzlich war es eine interessante Geschichte über die Samen und deren Kampf gegen die Unterdrückung und Missionierung durch die Norweger. Irgendwie wurde mir das hier aber doch alles sehr einfach beschrieben und erzählt. Die Dialoge fand ich teilweise sehr langweilig und schlicht in ihrem Ausdruck und ihrer Wortwahl. Mich konnten die Themen zwar rational erreichen, aber leider emotional nicht berühren. So auch die Charaktere, die für mein Empfinden zu wenig Ausdruck hatten, und mich daher nicht richtig mitnehmen konnten.
Wunderbar ❤️❄️❤️
Man kann beim lesen fast schon den Schnee unter den Füßen knirschen hören. Ines Thorn schreibt ganz ganz wunderbar bildlich. Es ist ein rauher Roman der aber auch sehr gute Einblicke in das Land der Samen bietet. Die Samen sind die indigenen Bevölkerung des nördlichen Skandinaviens. Ines zaubert hier eine ganz besondere Atmosphäre , passend zur Jahreszeit.
Lesehighlight!
«Du hat die Gabe. Und du wirst mächtig sein. Gehe sorgsam mit dieser Macht um. Setze sie immer nur für einen guten Zweck ein. Hast du das verstanden? Missbrauche niemals deine Trommel» - aus Heilerin des Nordens – Dieses Buch zeigt wie die Jahrhunderte alten Traditionen der Sami, das Leben mit und in der Natur, ihre schamanische Heilkunst und ihr Kräuterwissen durch christliche Missionare in Frage gestellt und teilweise zerstört wurden. Wie Samen durch Manipulation, Unterdrückung und Machtlosigkeit und damit gegen ihren Willen zum christlichen Glauben gedrängt worden sind. Längst nicht alle haben sich dem neuen Glauben angeschlossen, aber dennoch genug um die friedliebenden Samen gegeneinander aufzubringen. Miija, der jungen samischen Schamanin gelingt es, ihr altes schamanisches Wissen zu nutzen und dennoch offen für Neues, für die Wissenschaft zu sein, die ihr ein Arzt aus dem Süden Norwegens näherbringt. Für sie gibt es nicht nur schwarz und weiß, Schamanismus und Wissenschaft, sie erkennt, dass beides zusammen neue Möglichkeiten zu heilen bietet und dass Traditionen nicht nur da sind um sie weiterzuführen, sondern manchmal auch, um sie zu brechen. Dieses Buch ist ganz still und leise zu einem ersten Highlight in diesem Jahr für mich geworden. Für mich hat alles gepasst, der Schreibstil ist sehr fesselnd und die ganzen Themen sehr gut recherchiert. Die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig, alles ist sehr bildlich und lebendig beschrieben (auch eine Obduktion) und Miija fand ich sehr authentisch und sympathisch. Die Nöte und Ängste, die Probleme aber auch der Zusammenhalt und die Dynamik einer Siida – einer samischen Dorfgemeinschaft – ist glaubwürdig und echt beschrieben. Ich mochte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr gerne und über einen zweiten Band würde ich mich sehr freuen, mir scheint die Geschichte von Miija und ihrem norwegischen Arzt noch nicht zu Ende erzählt.

Darum geht es: Im Lappland des 19. Jahrhunderts wächst Miija in einer Welt auf, die tief mit der Natur und den spirituellen Traditionen der Samen verbunden ist. Als Tochter einer Schamanin trägt sie früh eine besondere Verantwortung, die sie zugleich ehrt und von anderen trennt. Während äußere Einflüsse wie das Christentum und die moderne Heilkunst zunehmend in das Leben ihres Volkes eingreifen, gerät Miija zwischen Tradition und Veränderung. Inmitten dieses Umbruchs muss sie ihren eigenen Weg finden, zwischen Glauben, Herkunft und einer Begegnung, die ihr Leben nachhaltig prägt. Mein Leseeindruck: Für mich ist Ines Thorn die Queen des historischen Romans und auch mit diesem Buch hat sie mich vollkommen überzeugt. Die Geschichte beginnt am 13. Januar 1833 und begleitet Miija von ihrer Geburt bis ins Erwachsenenalter. Schon sehr früh ist sie mir ans Herz gewachsen, denn die Autorin hat mit ihr eine großartige Protagonistin geschaffen. Miija ist eine Figur voller Tiefe und besonderer Charakterzüge. Man spürt ihre Stärke, ihre Verletzlichkeit und ihre unerschütterliche Verbundenheit zu ihrer Welt, und genau das macht sie so einzigartig und lebendig. Bereits nach dem ersten Kapitel entwickelte der Roman eine starke Sogwirkung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da es auf keiner einzigen Seite langweilt. Ich habe mit Miija gelitten, gelacht, gehofft und gebangt. Ihre Geschichte hat mich emotional durchgehend begleitet. Besonders beeindruckt hat mich, wie selbstverständlich und stimmungsvoll die Autorin schamanische Rituale und Bräuche in die Handlung einbindet. Die Natur Lapplands wird mit großer Kraft beschrieben. Mächtig, rau und zugleich unnahbar. Wind, Kälte und die endlose Weite waren für mich beim Lesen spürbar und haben eine außergewöhnlich dichte Atmosphäre geschaffen. Ich habe den Roman zufrieden und glücklich beendet. Es bleibt das Gefühl, eine besondere Geschichte gelesen zu haben. Intensiv erzählt, atmosphärisch dicht und emotional tiefgehend. Ich hoffe sehr, noch viele weitere historische Romane von Ines Thorn lesen zu dürfen. Fazit: 5 von 5 Sternen. Eine Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen gefesselt hat. Eine absolute Leseempfehlung.

Die Heilerin des Nordens von Ines Thorn
Auf jeden Fall nichts für „mal eben zwischendurch“ aber mega spannend! Ich fand es wirklich super interessant Miija durch ihre Kindheit zu begleiten und so mehr über die Samen und wie sie leben zu erfahren. Es war wirklich mega spannend zu sehen wie die Kultur der Samen zu der Zeit war, wie sie leben und an was sie glauben. Miija war eine wirklich kluge und starke Protagonistin, die wusste was sie wollte und ein sehr gutes Herz hatte. Es war auch sehr spannend zu sehen was alles ihre Aufgaben waren und auch wie die Aufgabenverteilung im Allgemeinen war. 🤗 Es wurden auch sehr wichtige Themen wie Rassismus und Diskriminierung angesprochen und auch die Thematisierung der neuen christlichen Religion und was es zu der Zeit bei den Menschen ausgelöst hat, fand ich wirklich interessant. 🦌 Die Liebesgeschichte hat nur einen sehr kleinen Teil eingenommen, ich fand es aber auch gut zu sehen dass nicht alles immer so ist wie es scheint und es manchmal auch einfach nicht passt. 🥹 Die Namen und verschiedenen Begrifflichkeiten waren anfangs etwas schwer zu verstehen, wurden aber gut erklärt und dementsprechend stellte es kein Problem für mich da. Trotz der vielen Namen und Begriffe kam man schnell durch das Buch und es hat mich wirklich sehr gefesselt. ❄️
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Die eisigen Weiten Lapplands im 19. Jahrhundert: atmosphärischer Schauplatz für ein mitreißendes Frauenschicksal
In der rauen Wildnis des Nordens wächst Miija als Tochter einer Schamanin auf. Schon als junges Mädchen zeigt sie eine außergewöhnliche Gabe, auf die Stimmen der Natur zu achten. Es steht bald außer Frage, dass sie die Nachfolge ihrer Mutter antreten wird. Eine Berufung, die großes Ansehen mit sich bringt, aber Miija auch zur Außenseiterin macht. Vor allem, als die traditionelle Welt der Sámi ins Wanken gerät. Der christliche Glaube – und neue, moderne Methoden der Heilkunst – brechen mit Macht in Miijas Welt ein. Dabei gerät sie nicht nur zwischen die Fronten zweier Glaubenswelten, sondern trifft auch einen Mann, der ihr Schicksal ändert …
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Author Description
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Nordhessen und schreibt seit Langem erfolgreich historische Romane.
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Grundsätzlich war es eine interessante Geschichte über die Samen und deren Kampf gegen die Unterdrückung und Missionierung durch die Norweger. Irgendwie wurde mir das hier aber doch alles sehr einfach beschrieben und erzählt. Die Dialoge fand ich teilweise sehr langweilig und schlicht in ihrem Ausdruck und ihrer Wortwahl. Mich konnten die Themen zwar rational erreichen, aber leider emotional nicht berühren. So auch die Charaktere, die für mein Empfinden zu wenig Ausdruck hatten, und mich daher nicht richtig mitnehmen konnten.
Wunderbar ❤️❄️❤️
Man kann beim lesen fast schon den Schnee unter den Füßen knirschen hören. Ines Thorn schreibt ganz ganz wunderbar bildlich. Es ist ein rauher Roman der aber auch sehr gute Einblicke in das Land der Samen bietet. Die Samen sind die indigenen Bevölkerung des nördlichen Skandinaviens. Ines zaubert hier eine ganz besondere Atmosphäre , passend zur Jahreszeit.
Lesehighlight!
«Du hat die Gabe. Und du wirst mächtig sein. Gehe sorgsam mit dieser Macht um. Setze sie immer nur für einen guten Zweck ein. Hast du das verstanden? Missbrauche niemals deine Trommel» - aus Heilerin des Nordens – Dieses Buch zeigt wie die Jahrhunderte alten Traditionen der Sami, das Leben mit und in der Natur, ihre schamanische Heilkunst und ihr Kräuterwissen durch christliche Missionare in Frage gestellt und teilweise zerstört wurden. Wie Samen durch Manipulation, Unterdrückung und Machtlosigkeit und damit gegen ihren Willen zum christlichen Glauben gedrängt worden sind. Längst nicht alle haben sich dem neuen Glauben angeschlossen, aber dennoch genug um die friedliebenden Samen gegeneinander aufzubringen. Miija, der jungen samischen Schamanin gelingt es, ihr altes schamanisches Wissen zu nutzen und dennoch offen für Neues, für die Wissenschaft zu sein, die ihr ein Arzt aus dem Süden Norwegens näherbringt. Für sie gibt es nicht nur schwarz und weiß, Schamanismus und Wissenschaft, sie erkennt, dass beides zusammen neue Möglichkeiten zu heilen bietet und dass Traditionen nicht nur da sind um sie weiterzuführen, sondern manchmal auch, um sie zu brechen. Dieses Buch ist ganz still und leise zu einem ersten Highlight in diesem Jahr für mich geworden. Für mich hat alles gepasst, der Schreibstil ist sehr fesselnd und die ganzen Themen sehr gut recherchiert. Die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig, alles ist sehr bildlich und lebendig beschrieben (auch eine Obduktion) und Miija fand ich sehr authentisch und sympathisch. Die Nöte und Ängste, die Probleme aber auch der Zusammenhalt und die Dynamik einer Siida – einer samischen Dorfgemeinschaft – ist glaubwürdig und echt beschrieben. Ich mochte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr gerne und über einen zweiten Band würde ich mich sehr freuen, mir scheint die Geschichte von Miija und ihrem norwegischen Arzt noch nicht zu Ende erzählt.

Darum geht es: Im Lappland des 19. Jahrhunderts wächst Miija in einer Welt auf, die tief mit der Natur und den spirituellen Traditionen der Samen verbunden ist. Als Tochter einer Schamanin trägt sie früh eine besondere Verantwortung, die sie zugleich ehrt und von anderen trennt. Während äußere Einflüsse wie das Christentum und die moderne Heilkunst zunehmend in das Leben ihres Volkes eingreifen, gerät Miija zwischen Tradition und Veränderung. Inmitten dieses Umbruchs muss sie ihren eigenen Weg finden, zwischen Glauben, Herkunft und einer Begegnung, die ihr Leben nachhaltig prägt. Mein Leseeindruck: Für mich ist Ines Thorn die Queen des historischen Romans und auch mit diesem Buch hat sie mich vollkommen überzeugt. Die Geschichte beginnt am 13. Januar 1833 und begleitet Miija von ihrer Geburt bis ins Erwachsenenalter. Schon sehr früh ist sie mir ans Herz gewachsen, denn die Autorin hat mit ihr eine großartige Protagonistin geschaffen. Miija ist eine Figur voller Tiefe und besonderer Charakterzüge. Man spürt ihre Stärke, ihre Verletzlichkeit und ihre unerschütterliche Verbundenheit zu ihrer Welt, und genau das macht sie so einzigartig und lebendig. Bereits nach dem ersten Kapitel entwickelte der Roman eine starke Sogwirkung. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da es auf keiner einzigen Seite langweilt. Ich habe mit Miija gelitten, gelacht, gehofft und gebangt. Ihre Geschichte hat mich emotional durchgehend begleitet. Besonders beeindruckt hat mich, wie selbstverständlich und stimmungsvoll die Autorin schamanische Rituale und Bräuche in die Handlung einbindet. Die Natur Lapplands wird mit großer Kraft beschrieben. Mächtig, rau und zugleich unnahbar. Wind, Kälte und die endlose Weite waren für mich beim Lesen spürbar und haben eine außergewöhnlich dichte Atmosphäre geschaffen. Ich habe den Roman zufrieden und glücklich beendet. Es bleibt das Gefühl, eine besondere Geschichte gelesen zu haben. Intensiv erzählt, atmosphärisch dicht und emotional tiefgehend. Ich hoffe sehr, noch viele weitere historische Romane von Ines Thorn lesen zu dürfen. Fazit: 5 von 5 Sternen. Eine Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite vollkommen gefesselt hat. Eine absolute Leseempfehlung.

Die Heilerin des Nordens von Ines Thorn
Auf jeden Fall nichts für „mal eben zwischendurch“ aber mega spannend! Ich fand es wirklich super interessant Miija durch ihre Kindheit zu begleiten und so mehr über die Samen und wie sie leben zu erfahren. Es war wirklich mega spannend zu sehen wie die Kultur der Samen zu der Zeit war, wie sie leben und an was sie glauben. Miija war eine wirklich kluge und starke Protagonistin, die wusste was sie wollte und ein sehr gutes Herz hatte. Es war auch sehr spannend zu sehen was alles ihre Aufgaben waren und auch wie die Aufgabenverteilung im Allgemeinen war. 🤗 Es wurden auch sehr wichtige Themen wie Rassismus und Diskriminierung angesprochen und auch die Thematisierung der neuen christlichen Religion und was es zu der Zeit bei den Menschen ausgelöst hat, fand ich wirklich interessant. 🦌 Die Liebesgeschichte hat nur einen sehr kleinen Teil eingenommen, ich fand es aber auch gut zu sehen dass nicht alles immer so ist wie es scheint und es manchmal auch einfach nicht passt. 🥹 Die Namen und verschiedenen Begrifflichkeiten waren anfangs etwas schwer zu verstehen, wurden aber gut erklärt und dementsprechend stellte es kein Problem für mich da. Trotz der vielen Namen und Begriffe kam man schnell durch das Buch und es hat mich wirklich sehr gefesselt. ❄️








