Galgentochter

Galgentochter

by Ines Thorn·Book 1 of 5
Softcover
3.95
KriminalgeschichteWeibliche ErmittlerinMordZünfte

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Description

Im Schatten des Galgens lauert das Verderben.
Als auf dem Frankfurter Gallusberg die Leiche einer Hure gefunden wird, steht für Richter Blettner sofort fest: Es war Selbstmord. Doch seine junge Frau Hella sieht das anders. Und es dauert nicht lange, da liegt ein zweiter Toter am selben Ort: der verschwundene Gewandschneider Voss. Hella und ihre Mutter, die Witwe Gustelies, beschließen, dass es höchste Zeit ist für eine ordentliche Ermittlung. Die Spur führt sie hinauf in die oberste Riege der Frankfurter Zünfte und tief hinab in die dunkelsten Winkel der Reichsstadt.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Historical
Format
Softcover
Pages
384
Price
16.50 €

Author Description

Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Nordhessen und schreibt seit Langem erfolgreich historische Romane.

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Frankfurt am Main 1532. Auf dem Galgenberg wird eine tote Hure aufgefunden, die unter dem Galgen liegt. An diesem aufgeknüpft hängt ein Hund. Doch dies wird nicht die einzige Leiche bleiben, schon bald wird klar, dass ein Serienmörder umgeht. Somit haben die Richtersfrau Hella und ihre Mutter, die Witwe Gustelies, jede Menge zu ermitteln, denn sie sind keine für die Zeit typische Frauen, die sich ihren Männern unterordnen, sondern sehr modern eingestellt. Im Auftaktband der bisher 5 Teile umfassenden Reihe über die Verbrechen von Frankfurt lernt man die Hauptpersonen, die auch in den nachfolgenden Bänden mitspielen, sehr gut kennen. gustelies und Hella konnten mich sofort für sich einnehmen, zwei vorwitzige Frauen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und keineswegs Heimchen am Herd sind. Auch Hellas Mann, der Richter Heinz Blettner, und Gustelieses Bruder Pater Nau sind liebenswerte Charaktere. Sehr anrührend empfand ich das Schicksal des Täters, dem seit frühester Jugend nichts erspart bleibt und dessen Geschichte nichts für schwache Nerven sein dürfte. Hier empfindet man sogar Mitleid mit dieser Figur. Das Ende ist in sich abgeschlossen und lässt keine Fragen offen. Somit freue ich mich hoffentlich bald auf ein Wiedersehen mit Hella und Gustelies in ihrem nächsten Fall.

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