Brackwasser - Stille Wasser sind tief. Und manche sogar tödlich …

Brackwasser - Stille Wasser sind tief. Und manche sogar tödlich …

Softcover
3.866

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Description

Zwei entfremdete Schwestern. Ein Grab im Wald. Und ein Geheimnis, das auch nach Jahrzehnten tödlich ist.

Vor über zwanzig Jahren hatte Svea sich geschworen, nie wieder in die Heimat zurückzukehren. Nach einem Sommerfest verschwand Sveas beste Freundin ohne jede Spur. Aber nun wurde ihre Leiche gefunden, tief im Wald versteckt. Für Svea steht der Schuldige fest: ihr Schwager, der damals mit ihrer Freundin zusammen war. Keiner kennt die Wälder an der Schlei so gut wie er. Svea will ihre Schwester Fenja und deren Kinder mit allen Mitteln vor dem überzeugten Prepper schützen. Doch Fenja misstraut ihr zutiefst – und Svea kann ihr nicht sagen, was in jener Nacht wirklich geschah …

»Ein Roman, der mit seinen gut gezeichneten Figuren und dem stimmungsvollen Setting überzeugt.«
Inge Löhnig

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Psychological
Format
Softcover
Pages
368
Price
17.50 €

Author Description

Menschliche Abgründe faszinieren Jana Stieler, seit sie denken kann. Deshalb hat sie nach ihrem ersten Studium (Literatur, Öffentliches Recht) noch einen Bachelor in Psychologie absolviert. Sie arbeitete einige Jahre als Journalistin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Romanen widmete. Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie im Süden Hamburgs. Freie Zeit verbringt sie mit ihrer Familie am liebsten draußen in der Natur, die für sie auch zu den wichtigsten Inspirationsquellen zählt.

Posts

23
All
3.5

Gut für zwischendurch aber kein Psychothriller

Familiendrama, wenig Spannung, manchmal sehr langatmig. Der Schluß war ganz gut aber man wusste eigentlich wie es endet. Wer düster mag und die Gegend um die Schlei wird hier fündig👍🏻

4

Für mich insgesamt überzeugend

✨Rezensionsexemplar✨ „Wie oft kann ich ihn wegstoßen, ohne ihn ganz zu verlieren?“ Fun Fact: ich war davon überzeugt, dass das Buch im Sommer 2026 erscheint, daher wartete ich quasi seit Monaten auf „das Erscheinen“, während das Buch längst draußen war und gelesen wurde. Make it make sense! Das war mein erstes Buch von Jana Stieler und ich muss ehrlich sagen, dass das nicht für jeden etwas sein wird. Die Bewertung fällt mir super schwer, aber die guten Aspekte der Ausarbeitung dieser Geschichte überwiegen. ✨Zitat „Aber eine Sache habe ich ohne Hilfe verstanden: Die Angst ist auch gut darin, Fährten zu lesen. Ich weiß, dass sie mich später aufspüren wird. Die Dunkelheit löscht alles aus, was man im Licht erkennt, aber man sieht deshalb nicht weniger. Stattdessen tauchen Dinge auf, die sonst unsichtbar sind.“ ✨Inhalt Svea kehrt zurück in ihre Heimat, eine Bucht an der Schlei und sie fühlt sich unwohl, wie schon vor 20 Jahren, als ihre Freundin Julia verschwand. Als Julias Leichenteile gefunden werden, verdächtigt Svea ihren heutigen Schwager, der damals jedoch mit ihrer Freundin zusammen war… ✨Meinung Das Buch ist sehr gehaltvoll und dicht geschrieben. Die ersten 70 Seiten lesen sich wie ein Highlight. Geschenkt wird einem aber echt nichts, man muss Stück für Stück die komplexen Familien- und Freundschaftsverhältnisse der vielen Charaktere zusammensetzen. Und es sind wirklich viele Charaktere, sehr viele. Das ist kein Buch für zwischendurch, man muss am Ball bleiben und konzentriert lesen. Leider gibt es insbesondere im Mittelteil viele Informationen, die keine wirkliche Rolle spielen und auch viele Menschen werden zwar erwähnt und näher beschrieben, aber liefern keinen Treibstoff für das Voranschreiten der Geschichte. Zum Glück wird es aber im letzten Drittel schnell wieder rasant und spannend. Die Auflösung ist in Ordnung, keine Ahnung, wie ich sie finde, ich war zu dem Zeitpunkt bereits mit den Nerven am Ende und einfach froh, dass ich alles verstanden und mir jeden Namen gemerkt habe. Es war etwas stressig (I was panicking), weil ich echt Sorge hatte, die Auflösung am Ende nicht zu verstehen, aber alles gut 😂😂. Das Setting ist ein absoluter Thriller Traum: Norddeutschland, rund um die Schlei (Meeresarm der Ostsee in Schleswig-Holstein). Ein Großteil der Geschichte spielt in den düsteren Wäldern und es gibt für meinen Geschmack auch einige richtig gruselige Elemente. Punktabzug gab es wie gesagt wegen des etwas zähen Mittelteils, der zu viele unnötige Infos hatte, sowie für die reichlich vorkommende Tierquälerei (Jagd, Ausstopfen, Hals umdrehen etc. etc.). ✨Fazit Insgesamt überzeugt das Buch durch den intelligenten und auch kreativen Plot, ich habe noch keinen vergleichbaren Thriller gelesen, was ein großes Plus ist. Es war spannend und durch die intensiven Schilderungen des besonderen Settings fühlte man sich als Teil des Geschehens. Macht Euch gern ein eigenes Bild! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Für mich insgesamt überzeugend
3

🌳 Der Wald der Geheimnisse 🌳

🦋 Meine Meinung 🦋 Der Plot ist sehr atmosphärisch geschrieben, die Schlei-Region, der Wald und das einsam gelegene, geerbte Haus von Svea waren sehr gut dargestellt. Auch die Protagonisten, allen voran der 13-jährige Torge, haben mir gut gefallen. Ihm kommt man beim Lesen besonders nah, die Autorin lässt mich teilhaben an seinen Gedanken und Gefühlen. Leider wird man zu Beginn der Geschichte mit vielen Namen bombardiert, die ich mir zum Glück gleich notiert habe, um alle verwandtschaftlichen Verstrickungen zu verstehen. Durch die Geheimnisse und Vorkommnisse der vielen Personen untereinander verliert der Fall der toten Julia etwas an Präsenz und zum Ende hin wird man regelrecht bombardiert mit den Lösungswegen wer nun für was verantwortlich ist und wer mit wem gemauschelt hat um nicht ins Visier der Anderen zu geraten. Hier hätte man früher damit beginnen sollen, oder sich etwas mehr an der Seitenanzahl aufbewahren sollen. Aber was Jana Stieler gut kann, sind Orte, Begebenheiten und Landschaften zu beschreiben und mich als Vielleserin in die Irre führen zwecks der Auflösung des Mordes.

4

Ein guter Spannungsroman

**** Mein Eindruck **** Die Geschichte entfaltet sich aus drei Perspektiven und ist psychologisch dicht und eindringlich aufgebaut. Wir befinden uns mitten in einer Familie, in der Gewalt, Kontrolle und Hass den Alltag bestimmen. Das Gesundheitssystem, Medien und äußere Einflüsse werden verteufelt – so sehr, dass ein 13-jähriger Junge lernen muss, allein im Wald zu überleben und für Nahrung zu sorgen. Die Mutter kämpft unermüdlich darum, ihre kleine Tochter zu schützen, doch die Hürden sind enorm. Als ihre Schwester nebenan einzieht, verändert sich die Dynamik: Alte Wunden reißen auf, und ein längst vergangener Mord kehrt in die Gegenwart zurück. Wer trug damals wirklich die Schuld? Ein Psychospiel beginnt, das mich von Anfang an gepackt hat. Ich habe mitgefiebert, war erschüttert – und die düstere, beklemmende Atmosphäre hat mir stellenweise Gänsehaut bereitet. Der Schreibstil ist kraftvoll und eindringlich, die Figuren vielschichtig und bewegend. Nur mit Gemmas Perspektive konnte ich weniger anfangen, und insgesamt wirkte das Buch für mich eher wie ein spannungsgeladenes Familiendrama – weniger Krimi, mehr psychologisches Porträt. **** Empfehlung **** Ein intensiver Roman für alle, die psychologische Tiefe, düstere Familiengeheimnisse und emotionale Spannung mehr schätzen als klassische Ermittlungsarbeit. Für Fans von vielschichtigen Geschichten mit Gänsehautpotenzial absolut lesenswert.

5

WOW was für ein starkes Buch Das Buch hatte ich schon längere Zeit im Auge gehabt da das Cover so interessant aussah und der klappentext mich direkt angesprochen hat. Von Seite eins bis zur letzten Seite war es packend, ein tollen Plot Twist erwartet hier einem. Aber was mich so richtig interessiert hat war das Prepper Thema , es wird düster und sehr spannend. Das Buch hat mich sofort in seinen Bant gezogen die Schreibweise ist richtig fesselnd, es hat mich sogar zum Nachdenken angeregt. Das Buch hat mich hier richtig in die Irre geführt da ich glaubte zu wissen wie es endet aber nein nicht nur das Ende hat mich hier in die Irre geführt sondern auch zwischen drin, oh Gott das war so ein mega spannendes Buch das ich es nicht mehr weg gelegt habe. In diesem Buch war ich so richtig drin, die Orte, Landschaften wurden hier richtig gut beschrieben es hat sich sehr echt angefühlt. Ich mag dieses Buch sehr und kann nur hoffen das es weitere Thriller von Jana Stieler geben wird.

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4

Spannend und düster

Direkt zu Beginn, merken wir eine sehr düstere und dichte Spannung in der Luft. Die aufgrund der Protagonisten und das Stetting sehr stark rüberkommen. Dieses begleitet uns tatsächlich auch durch das gesamte Bauch. Ebenso, wird das Buch aus mehrere Perspektiven erzählt, wodurch wir aus verschiedenen Blickwinkeln immerwieder einen neuen Blick auf die Situation erlangen und alles auf einmal in einem ganz neuen Licht erscheint. Der Schreibstil von Jana Stieler hat mir sehr gut gefallen und fande ihn sehr angenehm zu lesen. Er war gut verständlich und auch sehr bildgewandt, wodurch die Atmosphäre nocheinmal deutlicher wurde. Plottwist sind in diesem Buch nicht zufinden, ebenso wird man hier auch keinen blutrünstigen Thriller finden. Wie das Genre schon sagt, findet das ganze auf einer psychischen Ebene statt und hier ist er das Buch gut. Das Cover finde ich richtig passend, zu der Geschichte und bereitet den Leser auf etwas geheimnisvolles und düsteres vor. Wer solche Bücher gerne liest, wird hier auf seine Kosten kommen.

Spannend und düster
5

Das Cover, einladend wie bedrohlich, hat mich direkt neugierig auf dieses Buch gemacht. Aber auch der Inhalt kann sich sehen, bzw lesen lassen 😉 Sveas beste Freundin verschwindet vor über 20 Jahren nach einem Sommerfest spurlos. Nie wieder wollte sie zurück in ihre alte Heimat, bis der Tod ihres Onkels sie wohl oder übel wieder zurück zieht. Für sie steht der damalige Täter fest: Erik, der damalige Freund ihrer Freundin Julia und der heutige Mann ihrer Schwester. Und vor ihm möchte sie ihre kleine Schwester beschützen, doch die Schwestern stehen sich nicht mehr so nahe, wie es einst war. Was geschah damals in jener Nacht? Der Start ins Buch war vielsprechend, spannend und zieht einen direkt in seinen Bann. Durch die angenehme Kapitellänge und die verschiedenen Perspektiven bleibt die Spannung nahezu konstant gehalten. Svea ist ein besonderer Charakter. Sie ist eigen, man könnte meinen, sie sei eine Einzelgängerin, doch im Laufe des Buches zeigt sie großartiges Einfühlungsvermögen und ein Bewusstsein für ihr Gegenüber, was ich wirklich toll gelungen finde! Und doch obwohl sie ihre Päckchen zu tragen hat. Aber das haben tatsächlich irgendwie alle Charaktere, in dessen Perspektive die Kapitel geschrieben sind. Besonders interessant finde ich die Kapitel aus Torges Sicht. Sie sind teilweise sehr berührend. Sie sind trotz, dass er 13 Jahre alt sind, so kindlicher Natur und dennoch so geprägt durch die Art und Weise wie er aufgewachsen ist. Die Autorin hat mit jedem Charakter eine Person geschaffen, die greifbar ist, nachvollziehbar. Was ebenso nebenbei in das Buch mit einfließt sind Eindrücke und Informationen über die Natur, was perfekt zum Setting und den Menschen passt. Dazu natürlich die Prepper-Thematik. Die Athmosphäre, die die Autorin geschaffen hat, reicht von düster bishin zu einer Naturverbundenheit, die einen in den Bann zieht. Wer auf ein nordisches Setting steht, Naturverbundenheit, selbst in übertriebener Form, Verstrickungen und Geheimnisse, der ist mit „Brackwasser“ von Jana Stieler definitiv gut aufgehoben!

3.5

Morden im Norden Nach einem feuchtfröhlichen Partyabend verschwindet die jugendliche Julia spurlos. Angeblich hat keiner aus dem Freundeskreis etwas gesehen und auch ihre beste Freundin Svea hat einen Filmriss. Selbst als 20 Jahre später Julias Knochen auftauchen, bleibt die Frage: was ist nur an diesem Abend passiert? Svea kehrt nach langen Jahren der Abwesenheit in das kleine Dorf an der Schlei zurück und muss sich der Vergangenheit stellen. Kann Svea nach so langer Zeit noch rekonstruieren, was geschah? Als Leser:in rätselt man bis zum Schluss mit, was passiert ist und wer dafür verantwortlich war. Das Erzähltempo ist wechselhaft, denn zeitweise rückt Julias Verschwinden etwas in den Hintergrund und die Story liest sich etwas mehr wie ein Familienroman statt wie ein Thriller. Denn Svea muss familiär einiges aufarbeiten und sich auch mit ehemaligen Freunden auseinandersetzen. Doch dann tauchen wieder Puzzleteile zu Julias Tod auf und der Plot nimmt wieder Fahrt auf. Die Gegend um die Schlei und die Lebenswelt der Schlei-Bewohner wird realistisch dargestellt und bildet einen atmosphärischer Rahmen für diesen norddeutschen Thriller.

4

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension 📚 Rezensionsexemplar / Thriller #limesverlag #penguinbuecher #randomhouse #teambloggerportal #brackwasser #JanaStieler #schlei #SchleswigHolstein ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Als mir dieses Buch vorgeschlagen wurde, hat mich sofort das düstere Cover angesprochen. Auch der Klappentext über die vor Jahren verschwundene Freundin machte mich neugierig. 🔎 Worum geht’s? Vor über 20 Jahren verschwand Sveas beste Freundin spurlos. Jetzt wurde ihre Leiche gefunden. Für Svea steht fest: Der Täter ist ihr Schwager Eric. Doch es fehlen die Beweise. Widerwillig kehrt sie an die Schlei zurück, fest entschlossen, ihre Schwester und deren Kinder vor dem Mann zu schützen, den sie für einen Mörder hält. Ein düsteres Kapitel ihrer Vergangenheit holt sie ein und diesmal will sie die Wahrheit ans Licht bringen. 🧠 Meine Meinung: Wie durch dichten Nebel betrat ich diese Geschichte. Anfangs etwas orientierungslos, aber fasziniert. Doch mit jeder Seite lichtete sich der Schleier. Beziehungen wurden klarer, Verbindungen deutlicher. Stück für Stück setzte sich das Puzzle zusammen, bis ich erkannte, wer hier Freund, Familie oder vielleicht doch Feind ist. Die Autorin erschafft ein Setting, das so intensiv und atmosphärisch ist, dass es beinahe fremdartig wirkt. Besonders Torges Welt und die Lebensweise seiner Familie hinterließen bei mir ein seltsames, leicht verstörendes Gefühl. Von Anfang an wirft die Geschichte Fragen auf, die einen nicht mehr loslassen. Was ist mit Julia passiert? Und wem gehören die Hände, die im Prolog so gnadenlos zupacken? Die kurzen Kapitel und wechselnden Perspektiven sorgen dafür, dass man regelrecht durch das Buch fliegt. Jeder Charakter wirkt auf seine Weise undurchschaubar und rätselhaft. Der Verdacht wechselt deswegen ständig, genau das macht den Reiz aus. Zum Ende hin zieht das Tempo spürbar an. Ereignisse überschlagen sich, und man wirbelt beinahe atemlos durch die letzten Seiten. Ob ich mich an das Finale noch längerfristig erinnern werde, weiß ich noch nicht, aber das Leseerlebnis selbst war intensiv und absolut mitreißend. ✅️ Fazit: Ein fesselnder, atmosphärischer Thriller mit Figuren, die allesamt fragwürdig und lange undurchsichtig bleiben. Das Ende glich einem Schleuergang, war aber dennoch spannend bis zur letzten Seite.

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4

Ein Psychothriller, der mich sogleich in seinen Bann gezogen hat. Der Schauplatz an der Schlei hat mir außerordentlich gut gefallen. Das Leben der zurückgezogenen, eingeschworenen Gemeinschaft war befremdlich und hat eine besondere und düstere Atmosphäre erzeugt. Die Frage, was mit Julia damals geschehen ist, hat mich einfach nicht losgelassen. Ich selbst hatte viele Theorien, doch die Autorin hat immer wieder eigene Wege eingeschlagen. Zum Ende wurden leider etwas zu viele Ansätze und Verstrickungen miteinander verknüpft, so dass mir regelrecht der Kopf schwirrte. Eine typische Geschichte, bei der ich schon nach kürzester Zeit nicht mehr sagen, wie genau sich alles aufgelöst hat. Ob mich das stört? Eigentlich schon, hier aber nicht. Denn zurück bleibt das Gefühl, richtig gut unterhalten worden zu sein.

4

Atmosphärisches Hörbuch

Ein Dankeschön geht raus an DAV Der Audio Verlag , der mich nach längerer Zeit mal wieder dazu bekommen hat, ein Hörbuch zu hören. Ausgesucht habe ich mir BRACKWASSER von Jana Stieler. Ein Psychothriller, der mir in seiner Umsetzung als Hörfassung gut gefallen hat. . Darum geht’s: Vor 20 Jahres ist Sveas beste Freundin spurlos verschwunden. Als ihre im Wald versteckte Leiche gefunden wird, verdächtigt Svea ihren Schwager, der damals mit ihrer Freundin zusammen war. Svea will ihre Schwester und deren Kinder beschützen, hat aber selbst auch etwas zu verbergen… . Das Hörbuch hat gleich drei Sprecher. Julia Nachtmann, Maria Hartmann und Julian Greis hauchen der Geschichte und den Personen mit ihren Stimmen Leben ein. Die Atmosphäre ist atmosphärisch und düster. Durch die Abwechslung der unterschiedlichen Sprecher-Stimmen ist das Zuhören sehr kurzweilig. Die rund zehn Stunden Hörzeit sind gefühlt viel schneller vergangen. . BRACKWASSER ist ein insgesamt eher leiser erzählter Psychothriller. Er besticht aber mit viel Intensität. Zwischenmenschliches wird hier in ganz unterschiedlichen Nuancen thematisiert und ausgestaltet. Die Darstellung der Charaktere und ihre Beziehungen ist stark. Den Sprechern gelingt es, die Spannungen der Personen untereinander und ihre inneren Dämonen gut in Szene zu setzen. Dadurch konnte ich gut in die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten eintauchen. Es gibt viele Geheimnisse, denen ich nach und nach auf die Spur gekommen bin. Das hält durchgängig eine unterschwellige Spannung aufrecht.

Atmosphärisches Hörbuch
4

Svea kehrt nach über 20 Jahren wieder in ihr Heimatdorf zurück. Nach dem Tod ihres Onkels hat sie seine Hütte im Wald geerbt und lässt sich nun dort nieder. Eigentlich wollte sie aber nie wieder einen Fuß in den Ort setzen,denn hier ist vor vielen Jahren ihre beste Freundin verschwunden. Nach dem Auffinden von Knochen herrscht jedoch erstmal Gewissheit: Julia ist tot! Doch der Täter wurde nie gefasst. Ich mochte die Atmosphäre hier sehr. Die Wälder an der Schlei waren sehr gut beschrieben. Es gibt wechselnde Perspektiven,die das Tempo deutlich steigern. Trotzdem ist es auf eine andere Art und Weise ruhig erzählt,was auch eine Erdung hineinbringt. Svea als Charakter fand ich spannend. Denn die Verwandlung, die sie im Laufe der Geschichte vollführt,war total schön mit anzusehen. Die Perspektive ihres 13 jährigen Neffen Torge empfand ich beinahe als die interessanteste. Denn an ihm wird deutlich,wie sehr die Situation verfahren ist. Es ließ sich super gut weglesen,die Kapitel sind angenehm lang und es wurde zudem immer spannender. Zu Beginn braucht die Geschichte etwas,bis sie so richtig an Fahrt aufnimmt,das hat mich aber nicht wirklich gestört. Ein Kritikpunkt von mir ist,dass der Fall "Julia" ein bisschen in den Hintergrund gerückt ist, und dafür andere Themen präsenter waren. Was prinzipiell nicht schlimm ist, dennoch wirkte es mit den anderen Themen dann etwas überladen. Aber dies ist auch nur mein persönliches Empfinden. Insgesamt ein starkes Debüt,welches mir sehr gefallen hat und ich definitiv empfehle 😊 ⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen .

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5

Krasse Plot-Twists, kontrastreiche Charaktere, gutes Setting - einfach ein klasse Thriller

Ladys and Gentlemens, darf ich vorstellen - der erste Thriller von @janastieler_autorin und gleich so eine Wucht...natürlich positiv gemeint. 😁 Nach einem Sommerfest ist Sveas beste Freundin damals spurlos verschwunden. Jetzt, Jahre später ist ihre Leiche aufgetaucht und für Svea besteht kein Zweifel, dass ihr Schwager, der damals mit ihrer Freundin zusammen war, der Täter ist. Svea versucht ihre Schwester Fenja sowie ihre Kinder vor Eric, einem überzeugten Prepper zu schützen, doch Fenja mißtraut Svea oder steckt vielleicht schon zu tief in Eric's Fängen. Meine Meinung: Ich wurde wirklich positiv überrascht. Erstmal fand ich die Prepper Thematik mega interessant und auch das Setting sehr gelungen - atmosphärisch und düster. Die Autorin greift einige Themen auf, die auch aktuell sehr present sind und zum Nachdenken anregen. Im Vordergrund steht aber auf jeden Fall die Aufklärung darüber, was damals mit Sveas Freundin wirklich passiert ist. Und genau hier gelingt es der Autorin spielend, die Leser immer wieder in die Irre zu führen, so gut, dass ich am Ende glaube sogar wirklich die "Guten" Verdächtigt habe. 🙈 Es gibt immer wieder Hinweise, aber auch Twists, die Spannung wird von mal zu mal extremer und man mag das Buch garnicht mehr aus der Hand legen. Die Protagonistin Svea habe ich sehr gemocht, aber auch die Nebencharaktere sind sehr kontrastreich. Anfangs werden diese nach und nach vorgestellt, was vielleicht leicht überfordernt sein kann, aber glaubt mir, es legt sich und ihr wisst am Ende genau, wer, wer ist. 😊 Am Ende bleibt mir nur eins zu hoffen - das es definitiv weitere Thriller von Jana geben wird. Ich werde sie lesen. Natürlich eine Leseempfehlung! 😁

4.5

Brackwasser entführt die Leser*innen an eine atmosphärisch dichte Ostseelandschaft, in der Geheimnisse wie die sanften Gezeiten an die Oberfläche gelangen. Jana Stieler schafft es meisterhaft, die Naturkulisse zum Spiegel innerer Konflikte ihrer Figuren werden zu lassen – unaufdringlich poetisch, aber dennoch klar und erzählerisch stark. Die Protagonisten zeichnen sich durch klare Konturen aus und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte glaubwürdig weiter. Ihre Konflikte wirken nicht konstruiert, sondern nachvollziehbar, was die emotionale Tiefe des Romans beträchtlich erhöht. Immer wieder überraschen Wendungen und kleine Details, die das Bild abrunden und für Spannung sorgen – ohne die Balance zur behäbigen Ruhe der Landschaft zu verlieren.

4.5

Sehr spannend

Das Buch hat mich sehr gefesselt und ich konnte es kaum weglegen! Es war bis zum Schluss sehr spannend, jedoch ist es für mich kein Thriller. Die Geschichte spielt heute und baut auf einen Mord von vor 20 Jahren auf.

3

3 Sterne 🌟

Fand nicht ins Buch und hab’s leider abgebrochen 😞

4

Das Buch hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ebenso. War sehr spannend und ich fand die Interaktionen und Handlung mit den Kindern sehr spannend. Das Ende war aber klar (hatte gerade ein Buch mit gleichem Ende) Trotzdem kann ich das Buch empfehlen

5

Darum geht es: Vor über zwanzig Jahren hat Svea ihre Heimat an der Schlei hinter sich gelassen. Zu groß war der Schmerz nach dem spurlosen Verschwinden ihrer besten Freundin. Jetzt, Jahrzehnte später, wird deren Leiche tief im Wald entdeckt. Für Svea ist sofort klar, wer verantwortlich ist! Ihr Schwager, der damals mit der Toten zusammen war und die Gegend wie kein anderer kennt. Während sie entschlossen versucht, ihre Schwester Fenja und deren Kinder vor ihm zu schützen, stößt sie auf Misstrauen. Denn um die Wahrheit zu sagen, müsste Svea ein Geheimnis offenbaren über die Nacht, in der alles begann. Mein Leseeindruck: Schon nach wenigen Seiten war ich mitten im Geschehen. Gefangen in einer Atmosphäre, die mich nicht mehr losgelassen hat. Das Setting hat mich fasziniert. Eine abgeschottete Gemeinschaft, die jeden Einfluss von außen ablehnt und mit strikter Überzeugung ihre eigenen Regeln lebt. Dieses Umfeld verleiht der Handlung eine beklemmende, beinahe klaustrophobische Spannung, die sich von Seite zu Seite steigert. Der Schreibstil von Jana Stieler ist ausdrucksstark und eindringlich. Jede Szene wirkt greifbar, jede Emotion authentisch. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Autorin in die psychologischen Abgründe ihrer Figuren eintaucht. Immer wieder wurde ich in die Irre geführt, habe Vermutungen angestellt und mich doch erneut überraschen lassen. Mehr als einmal habe ich mich dabei ertappt, wie ich beim Lesen die Luft angehalten oder mich am liebsten unter der Decke versteckt hätte. Die Spannung baut sich stetig auf und entlädt sich schließlich in einem Finale, das mich vollkommen zufrieden und zugleich nachdenklich zurückgelassen hat. Fazit: 5/5 Sterne! Ein fesselnder Psychothriller, der nicht nur mit seinem Nervenkitzel, sondern auch mit seiner Tiefe überzeugt und lange nachhallt.

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4

⭐⭐⭐⭐ Zwischen Schilf, Schatten und alten Wunden

„Brackwasser“ hat mich anfangs nicht einfach abgeholt – es hat mich förmlich an der Hand genommen und in die feuchtkühle Schlei-Landschaft gezerrt. Und ja, ich hab’s gern mit mir machen lassen. 🌫️🌲 Die Atmosphäre ist der heimliche Star dieses Buches: diese Mischung aus Waldnebel, einsamen Häusern, dem Drücken alter Familiengeheimnisse… das knistert, aber nicht laut – eher wie ein leises Flüstern im Unterholz. Jana Stieler schreibt so bildhaft, dass man fast glaubt, selbst auf dem knarzenden Steg zu stehen und in dieses trübe Wasser zu starren, das mehr verschluckt, als es preisgibt. Die Geschichte selbst? Eher ein ruhiger Psycho-Thriller, der sich Zeit lässt – manchmal fast zu viel. Die Figuren wirken anfangs wie kleine Schattenrisse, aber je weiter man liest, desto deutlicher schälen sie sich heraus. Besonders die Vergangenheit rund um Julia hält alles zusammen wie ein unsichtbarer Faden, der erst spät wirklich zieht. Die zweite Hälfte? Da wurde es dann plötzlich ernst – dichter, dunkler, persönlicher. Ein paar Enthüllungen kamen leicht „wuchtig“ daher, als würde man mehrere Puzzleteile auf einmal ins Gesicht geworfen bekommen. Aber das Ende? Hat gesessen. Gut gelöst, schön rund – so wie ein Knoten, der sich endlich löst, wenn man lange genug daran gefummelt hat. ✨ Insgesamt ein spannender, atmosphärischer Roman, der weniger brüllt und mehr schleicht – und genau dadurch an manchen Stellen richtig unter die Haut kriecht. --- Für wen geeignet / Für wen nicht geeignet ✨ Geeignet für 🟢 Leser*innen, die stille, nebelige Spannung lieben 🟢 Fans von atmosphärischen Norddeutschland-Settings 🟢 Menschen, die gern langsam in eine Geschichte hineingleiten 🟢 Alle, die Familiengeheimnisse und unterschwellige Bedrohungen mögen 💭 Nicht geeignet für 🔴 Action-Junkies, die im Minutentakt Wendungen brauchen 🔴 Leser*innen, die einen harten, klassischen Psycho-Thriller erwarten 🔴 Ungeduldige, die beim Namenmerken schon aufgeben wollen 😅

⭐⭐⭐⭐ Zwischen Schilf, Schatten und alten Wunden
4.5

Ein Psychothriller der irgendwann an Fahrt zunimmt.

Ich gebe zu, dass ich ein bisschen gebraucht habe um richtig in die Geschichte zu kommen. Das waren für mich etwas viele Andeutungen und Personen, die man anfangs nicht so zuordnen konnte. Aber sobald ich den Überblick hatte, war es unglaublich spannend. Immer wieder kam es zu unerwarteten Wendungen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es wurde immer spannender und traurig und berührend. Svea, die ich zu Beginn fast gar nicht einzuordnen wusste, wurde mir immer sympathischer und ihre Handlungen nachvollziehbarer. Am Ende ist dann doch wieder alles anders. So hatte ich nicht damit gerechnet. Es ist eben manchmal alles anders als es scheint. 📖 Für mich ein Psychothriller in den man langsam reinfindet, der einen dann aber ganz einnimmt.

3.5

Vor über zwanzig Jahren schwor sich Svea, nie wieder in ihre norddeutsche Heimat zurückzukehren, nachdem ihre beste Freundin nach einem Sommerfest spurlos verschwand. Nun wird die Leiche gefunden, tief im Wald versteckt. Für Svea ist der Fall klar: Schuld ist ihr Schwager, der damals mit der Freundin zusammen war. Er kennt die Wälder an der Schlei wie kein Zweiter. Svea kehrt zurück, um ihre Schwester Fenja und deren Kinder vor dem überzeugten Prepper zu beschützen. Doch Fenja misstraut ihr zutiefst – und Svea hütet ein düsteres Geheimnis, was in jener Nacht wirklich geschah... Das Buch ist in drei Perspektiven aufgeteilt: Wir begleiten Svea, ihren Neffen Torge und Gemma (die Mutter der Ermordeten). Ich mag es sehr, wenn man unterschiedliche Charaktere kennenlernen kann, und diese drei waren definitiv interessant.Besonders Torge habe ich ins Herz geschlossen. Da es sich um einen Psychothriller handelt, standen die Charaktere und ihre internen Konflikte oft stärker im Fokus als die tatsächlichen Ermittlungen von Svea. Das führte leider zu einigen Längen im Mittelteil, die man meiner Meinung nach hätte straffen können. Dadurch war es stellenweise etwas mühselig, der Geschichte zu folgen. Erst gegen Ende entwirren sich die Verstrickungen der verschiedenen Personen und ergeben plötzlich Sinn. Ich muss sagen, das Finale hat mir gut gefallen! Es ist nur schade, dass dem Mittelteil etwas die Spannung gefehlt hat, denn die Grundidee hatte definitiv Potenzial. Was ich aber absolut positiv hervorheben muss, ist das Setting! Die norddeutsche Schlei, die beklemmende und teilweise düstere Atmosphäre , das hat die Autorin wunderbar eingefangen und trägt die Story, wenn sie mal ins Stocken gerät. Insgesamt ist es eine lesenswerte Geschichte mit einem tollen Setting und starken Charakteren, die aber in puncto Spannung im Mittelteil noch Luft nach oben hat.

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5

Ein absolut spannendes Leseerlebnis, das so dunkel ist wie das Brackwasser der Schlei

Brackwasser- so nennt man das Wasser in der Schlei, einem Meeresarm der Ostsee in Schleswig-Holstein. Da das Setting des neuen Psychothriller von Jana Stieler die Landschaft um die Schlei herum ist, und sich darin düstere Familiengeheimnisse und menschliche Abgründe verbergen, könnte der Titel nicht besser gewählt sein. Die Geschichte ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben und bei mir hat es anfangs etwas gedauert, bis ich komplett in der Geschichte versunken war, weil ich für mich erst einmal sortieren musste, wer wer ist. Als ich dann die Charaktere besser kennengelernt hatte und wusste, mit wem man es zu tun hatte, war ich dann in der Geschichte gefangen. Jana Stieler versteht es, mit ihren Worten eine düstere Atmosphäre zu schaffen und ein regelrechtes Kopfkino zu erzeugen. Was mit dem Auffinden eines Grabes, das Svea nach über 20 Jahren wieder zurück in ihre Heimat führt, beginnt, wandelt sich schnell in eine rasenden Plot. Denn auch wenn am Anfang der Geschichte der Name des möglichen Täters genannt wird, ist Svea davon überzeugt, dass ihr Schwager hinter dem Mord steckt. Schließlich war er damals mit Sveas Freundin liiert und er kennt sich in der Gegend bestens aus. Doch Sveas Schwester Fenja möchte von all dem nichts wissen. Und so taucht man als Leser immer tiefer in eine Geschichte ab, die viele Geheimnisse verbirgt. Ein absolut spannendes Leseerlebnis, das so dunkel ist wie das Brackwasser der Schlei.

4.5

Ein unerwartet gutes Weihnachtsgeschenk

Ich habe dieses Buch zu Weihnachten geschenkt bekommen und tue mich eigentlich damit schwer, mich auf die Buchempfehlung anderer einzulassen. Aber dieses Buch hat meinen Geschmack auf den Punkt getroffen. Ich habe es fast in einem Rutsch durchgelesen und werde mir eventuelle weitere Bücher von ihr zulegen, sobald welche erscheinen.

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