Der Sommer zu Hause

Der Sommer zu Hause

Softcover
3.964

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Description

Wie findet man das Glück, das ein Leben lang hält?
Es ist Sommer im nördlichen Michigan. Laras drei erwachsene Töchter kehren auf die elterliche Obstfarm zurück. Bei der Kirschernte bitten sie ihre Mutter, ihnen die Geschichte von Peter Duke zu erzählen, dem weltberühmten Schauspieler, mit dem sie vor Jahren in einer Theatergruppe namens Tom Lake gemeinsam auftrat – und mit dem sie eine stürmische Liebesgeschichte erlebte. Durch Laras Erinnerungen an ihre Jugend sehen die drei Töchter sich herausgefordert, nicht nur die Beziehung zu ihrer Mutter, sondern auch jeweils ihr eigenes Leben kritisch zu überprüfen und liebgewonnene Ansichten und Gewissheiten neu zu denken.

»Der Sommer zu Hause« ist eine Meditation über Jugendliebe, Eheliebe und das Leben der Eltern, bevor sie Eltern wurden. Hoffnungsfroh und melancholisch zugleich stellt der Roman die Frage nach dem Glücklichsein in einer vor die Hunde gehenden Welt. Wie in all ihren Romanen kombiniert Ann Patchett erzählerische Brillanz mit nadelspitzen Einsichten in Familiendynamiken. Das Ergebnis ist eine üppige, leuchtende Geschichte, mit einer Intelligenz und emotionalen Subtilität geschrieben, die wieder einmal beweisen, warum Patchett eines der verehrtesten und berühmtesten literarischen Talente unserer Zeit ist.

Vom Reese Witherspoon Bookclub empfohlen und besprochen!

»Elegant, feinfühlig, fesselnd – es war so leicht in diesen Roman hineinzugleiten und so schwer ihn wieder zu verlassen. Ich hab ihn geliebt!« Bonnie Garmus

»Ein großartiges Buch für ein Wochenende.« Donna

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
400
Price
15.50 €

Author Description

ANN PATCHETT ist Autorin von sieben Romanen und drei Sachbüchern. Sie ist Gewinnerin des PEN/Faulkner Award, des englischen Orange Prize und des Book Sense Book of the Year und wurde vom Time Magazine zu einer der 100 einflussreichsten Personen der Welt gekürt. Ihre Werke wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Sie ist Mitinhaberin von Parnassus Books in Nashville, Tennessee, wo sie mit ihrem Mann Karl und ihrem Hund lebt.

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„Der Sommer zu Hause“ erzählt ruhig und atmosphärisch von Familie, Erinnerungen und den Wegen des Lebens.

„Der Sommer zu Hause“ von Ann Patchett erzählt ruhig und atmosphärisch von Familie, Erinnerungen und den Wegen, die das Leben manchmal nimmt. Die warmen Beschreibungen der Kirschfarm und die melancholische Stimmung machen das Buch besonders gemütlich und nachdenklich zugleich. Patchetts Schreibstil ist wunderschön und voller leiser Emotionen, auch wenn die Handlung eher langsam voranschreitet. Gerade im Mittelteil hätte ich mir etwas mehr Dynamik und Spannung gewünscht, da sich einige Passagen ziehen. Insgesamt aber ein gefühlvoller Roman mit viel Atmosphäre, den ich mit 3 von 5 Sternen bewerte.

5

Was für ein wundervolles Buch. Diese großartige bildhafte Sprache. Ich liebe die Geschichten von Ann Patchett. Ein Gefühl, als würde ich die Peronen persönlich kennen und ich bin traurig, sie am Ende des Buches gehen lassen zu müssen.

5

Ich würde noch mehr Punkte geben, wenn ich könnte! Aktuell mein Jahresfavorit 2026. Außerdem bin ich jetzt traurig, dass ich es fertig gelesen habe. Ich hätte es sehr gerne noch einmal vor mir. Einfach so eine schöne Geschichte. Schön, einfach schön.

4.5

Platz 82 New York Times Bestseller Readers Choice

Es hat ein wenig gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe, doch dann hat sie mich vollkommen gepackt. Der Sommer zuhause ist eine wunderschöne, atmosphärische Erzählung, die genau das richtige Maß an Leichtigkeit und Tiefe verbindet. Lara ist eine faszinierende Figur – stark, warmherzig und voller Geheimnisse. In Sebastian habe ich mich fast ein wenig verliebt, und Joe ist für mich das Sinnbild eines liebevollen Ehemanns und Vaters. Besonders gelungen fand ich, wie die Namen der Kinder nach und nach wieder auftauchen und die Geschichte so berührend und organisch zusammenführen. Es ist eine Erzählung, die den Zauber eines Sommers einfängt – voller Nähe, Wärme und leiser Melancholie. Gegen Ende sind mir ein paar Tränen gekommen, nicht aus Traurigkeit, sondern weil mir die Charaktere so ans Herz gewachsen sind. Ein Buch, das man am liebsten in der Sonne liest, leicht, aber dennoch wunderschön tiefgründig.

Platz 82 New York Times Bestseller Readers Choice
3

Ein schöner Sommerroman Nicht mein persönliches Wohlfühlgenre

Was ist ein typischer Sommerroman? Für mich einer, der leicht zu lesen ist, also nicht zu sperrig. Er darf auch nicht so schwermütig sein, ich muss gut in die Geschichte finden und es darf auch ein wenig Liebe drin vorkommen. Wer mich kennt weiß: null mein Genre! Und dennoch möchte ich euch „der Sommer zu Hause“ empfehlen, denn der Roman bietet alles, was ich oben beschrieben habe. Er ist zudem melancholisch und ich habe gern von Lara, ihrer Vergangenheit, ihrer Liebe und ihrer Familie gelesen. Für mich war es also ein schönes Buch für Zwischendurch und zum Durchatmen zu den sonst doch sehr dramatischen Büchern, die ich gern lese, die aber auch „belasten“ können, trotz aller Begeisterung.

4

Ein Pandemieroman, der doch keiner ist ❣️

Es ist eine Wohltat einen Ann Patchett-Roman zu lesen - ich weiß nicht, wie sie es schafft, so absolut fesselnd zu schreiben, aber ihr gelingt es. Es gibt nicht viel Plot in diesem Buch, zugleich das nicht bedeutet, dass es ihm an Vergnügen fehlt. Eine Frau erzählt ihren erwachsenen Töchtern von einer alten Liebesaffäre, während sie auf ihrem Familienbauernhof Kirschen pflücken. Es ist nicht so gemütlich, wie es sich anhört, es ist der Sommer 2020, die meisten der üblichen Arbeiter sind nicht da, aber die Kirschen müssen trotzdem gepflückt werden und das Leben muss weitergehen. Der größte Teil des Buches ist die Geschichte, die Lara uns erzählt, die ebenso eine Geschichte über ihre Zeit als Schauspielerin ist, wie über ihre Liebesaffäre. Lara erzählt die Art von unwahrscheinlichem Märchen einer Geschichte, die nicht mehr wirklich passiert - sehr zum Leidwesen ihrer Tochter, die tatsächlich Schauspielerin werden will, und in jedes Fettnäpfchen stolpert, das ihr begegnet. Irgendwie hat sie ihren Töchtern nie wirklich die ganze Geschichte erzählt, und jetzt, da ihre Töchter ungefähr in dem Alter sind, in dem sie war zu der Zeit - tut sie es und sie haben pandemiebedingt nichts als Zeit - der richtige Zeitpunkt scheint endlich gekommen zu sein, um sie zu erzählen. Dies ist technisch gesehen ein Pandemie-Roman und doch ist es weniger einer. Dies hängt mit meinem Hauptkritikpunkt an dem Buch zusammen - es fühlt sich seltsam desinfiziert an. Im aktuellen Teil der Handlung sind alle Gutmenschen. Lara liebt ihren Mann Joe, der nie etwas tut, was nicht perfekt oder freundlich ist. Sie hat eine gute Beziehung zu ihren drei Töchtern, die ihre eigenen komplizierten Gefühle haben, gegenüber dem zu Hause Sein und dem Pausieren ihres eigenen Lebens - aber Lara ist erfreut, so froh, dass sie da sind, dass sie diese Schwierigkeiten fast vollständig übersieht. Es ist nicht so, dass Leute wie Lara nicht realistisch sind - an einem Punkt ist sie verblüfft, dass ihre Töchter den Sinn des Kinderkriegens wegen des Klimawandels in Frage stellen - und ja, es gibt viele Leute wie Lara, die das verwirrend finden. Aber Laras Glück ist ziemlich fragwürdig. Sie scheint nicht so besorgt über die globale Pandemie oder alle Menschen, die sterben. Sie ist eine Mutter, die einfach froh ist, dass ihre Kinder zu Hause sind. Es ist seltsam zu lesen, dass dies als narrativer Standpunkt ohne Hinterfragung dargestellt wird. Es ist ein leicht zu lesendes Buch, man fliegt nur so durch die Seiten. Ann Patchett und das Buch scheinen uns einfach sagen zu wollen - wenn wir einfach bei unserer Familie auf einer Kirschfarm bleiben, wird alles für immer in Ordnung sein. Manchmal ist das das Buch, das man einfach braucht zu einem bestimmten Zeitpunkt und Ann Patchett hat es uns gegeben. Dies war mein erstes Ann Patchett Buch, aber bestimmt nicht mein letztes. Seit Jahren folge ich ihr schon auf ihren Social Media Kanälen und habe schon einige ihrer Empfehlungen gelesen - endlich bin ich nun mal in den Genuss gekommen, ihr eignes Schreiben mir zu Gemüte zu führen und muss sagen - ich bin ein Fan! Ich fand den Rhythmus ihrer Prosa hypnotisch. Es ist in erster Linie ein Buch über Familie und Kontinuität, über Ambitionen und echte Träume, über Liebe und Akzeptanz und Verständnis. Es geht darum zu wissen, wer man wirklich ist und was man wirklich vom Leben will.

2

Schön gelesen zu haben…

…muss man aber nicht…an einem Wellnesswochende am Pool durchgelesen…leichte Unterhaltung…kommt in die Bücherspende…☀️

4.5

Was für ein schönes Buch, um den Sommer zu verlängern. Spannende Familiengeschichte, die perfekt zum Lesen am See ist :)

3.5

Künstlerisch, theatralisch

Was für ein besonderes Buch. Es hat mich durch Höhen und Tiefen geführt. Erst kam ich nicht wirklich in die Geschichte rein, und nachher war ich ganz darin gefangen. Der Schreibstil ist außerordentlich und erschafft eine künstlerische, fast schon theatralische Atmosphäre. Manchmal konnte ich die Charaktere nicht richtig "packen" (vielleicht lag das auch an der Übersetzung), und dann hatte ich doch wieder eine deutliche Verbindung zu ihnen. Das Cover würde ich mir gerne ganz anders wünschen, meiner Meinung nach passt es so gar nicht zur Geschichte und wird dem Buch nicht gerecht. Ein Buch, das weniger durch seinen plot, sondern durch eine außergewöhnliche Erzählkunst überzeugt - sehr zu empfehlen.

3

Eine Geschichte in der Geschichte.

Die drei Schwestern Emily, Maisie und Nell besuchen ihre Eltern auf ihrer Obstfarm und helfen bei der Ernte. Sie bitten ihre Mutter darum, ihnen von ihrer Sommerromanze mit Peter Duke zu erzählen, der inzwischen ein berühmter Schauspieler ist. Ihre Mutter spielte einen Sommer lang mit ihm in einem Theaterstück als sie Mitte 20 war. Ich mochte den Aufbau des Buches. Die Mutter erzählt die Geschichte und zwischendurch wird das immer wieder unterbrochen, wenn die Schwestern etwas kommentieren oder es in der Handlung in der Gegenwart weitergeht. Die Geschichte ist sehr ruhig erzählt und plätschert so vor sich hin. Es gab ein paar Momente, die ich wirklich gut fand, aber dann war es stellenweise für mich wieder langatmig. Die Familiendynamik war sehr angenehm und Joe und Lara ein tolles Ehepaar. Die beiden und ihre Geschichte war für mich so das kleine Highlight des Buches. Das Buch passt von der Atmosphäre her gut in den Frühling bzw. Sommer. Ich hab mir etwas mehr erhofft. Es war interessant genug, so das ich dranbleiben wollte, aber vor allem am Ende gab es Passagen, die ich quer gelesen habe. Eigentlich eine tolle Story, aber für mich stellenweise zu langatmig erzählt. Definitiv ein Buch für Liebhaber ruhiger Romane.

3

Schön, gefühlvoll und nostalgisch

Die Geschichte ist weder spannend noch abenteuerlich und ich konnte trotzdem nicht aufhören zu lesen. Es ist ein Rückblick auf die Jugend von Lara, die sie ihren drei erwachsenen Töchtern erzählt. Bittersüß, melancholisch und nostalgisch Für mich hatte es leichte „Evelyn Hugo“ und „How I Met your mother“ vibes

1

Um was ging es hier?! Den Zeitsprüngen war nur schwer zu folgen… keine Beziehung zu den Charakteren.

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