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Fantasy

Der Fall von Gondolin

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About the book

›Der Fall von Gondolin‹ – eine der drei Großen Geschichten des Ersten Zeitalters von Mittelerde

Zwei der größten Mächte Mittelerdes stehen sich in ›Der Fall von Gondolin‹ gegenüber: Auf der einen Seite Morgoth, die Verkörperung des Bösen und auf der anderen Ulmo, der Herr der Meere, Seen und Flüsse unter dem Himmel. Im Zentrum ihres Konflikts steht die verborgene Elben-Stadt Gondolin. Turgon, König von Gondolin, wird von Morgoth mehr als alles andere gehasst. Seit Langem versucht der dunkle Herrscher, Gondolin zu finden und zu zerstören, aber vergeblich.

In diese Welt kommt Tuor und wird zum Werkzeug von Ulmos Plan. Von ihm geleitet, macht sich Tuor auf den gefahrvollen Weg nach Gondolin und gelangt in die verborgene Stadt. Dort heiratet er Idril, die Tochter Turgons; ihr Sohn ist Earendil, dem es vorherbestimmst ist, einmal der berühmteste Seefahrer des Ersten Zeitalters zu werden.
Durch einen gemeinen Verräter erfährt Morgoth, wie er einen vernichtenden Angriff gegen die Stadt führen kann, mit Balrogs, Drachen und zahllosen Orks. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

Christopher Tolkien verwendet in dieser Ausgabe eine vergleichbare Darstellung der Entwicklung der Geschichte wie bei ›Beren und Lúthien‹. Für J.R.R. Tolkien war ›Der Fall von Gondolin‹ »die erste richtige Geschichte aus dieser imaginären Welt«, und wie ›Beren und Lúthien‹ und ›Die Kinder Húrins‹ zählte er sie zu den drei ›Großen Geschichten‹ des Ersten Zeitalters von Mittelerde.

›Der Fall von Gondolin‹ wurde von Christopher Tolkien herausgegeben und bildet den Abschluss der drei großen Geschichten, die 2007 mit ›Die Kinder Húrins‹ begonnen und 2017 mit ›Beren und Lúthien‹ fortgesetzt wurde. Dieser neue Band enthält zahlreiche Farbtafeln des berühmten Tolkien-Künstlers Alan Lee.

Editions (4)

ISBN9783608963786
PublisherKlett-Cotta
Publication Date08/25/18
Pages352

Characteristics

1 reviews

InformativeSlowDevelopingMultifacetedComplexPoetic

Reviews & Ratings

101 ratings

19 reviews

4.0

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  • buechernoodle
    buechernoodle

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    Mein erstes beendetes Buch im Februar ist das Buch „Der Fall von Gondolin“ von Tolkien. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, wie ich die Bücher für mich einordnen soll. Was ich jedoch sagen kann, ist, dass durch diese Bücher für mich die Elben sehr entzaubert werden. Während sie in dem wohl bekanntesten Werk Tolkiens mythisch, abgeklärt, fast ätherisch auf mich wirken, muss ich nach diesem Buch (und nach „Die Kinder Húriens“) feststellen, dass die Elben dann doch genauso wie Menschen von Neid, Missgunst, Ehrgefühl und falschem Stolz erfasst werden. Und dabei so weit gehen, ein ganzes Volk zu verraten. Letztendlich ist auch das Buch „Der Fall von Gondolin“ ein Buch über (in diesem Fall) elbische Verfehlungen, Krieg und noch mehr Krieg sowie gelegentlich gut gepflegtem Rassismus. Manch Elb hält nichts vom Mensch und umgekehrt. Und am Ende fällt die Elben-Stadt Gondolin mit all ihren Reichtümern und Helden. Und wie auch beim letzten Buch fiel mir wieder auf, dass weniger Helden und weniger Ehre vielleicht gesünder für die langfristige Existenz eines Volkes sind. Oder wie eine der Figuren feststellte: „[…] doch es war ein Irrtum voller Heldenmut.“ Auffällig war auch die Verknüpfung des Guten mit dem optisch Schönen: „Nun war der Säugling von größter Schönheit; seine Haut war leuchtend weiß und seine Augen noch blauer als der Himmel über südlichen Landen […]“. Jetzt davon einmal abgesehen, dass optisch hellen Wesen das Gute zugeschrieben wird und der Gegenspieler explizit als „dunkel“ beschrieben wird, tue ich mich allgemein damit schwer, wenn der Wert der Figur anhand ihrer Schönheit gemessen wird. Ja, wir sind in einer anderen Zeit unterwegs, selbst heute sehen wir noch das Muster regelmäßig, doch in diesem Buch fand ich es sehr auffällig und teilweise fast schon irritierend. Der König Gondolins gibt seine Stadt nicht her aus Liebe „zu den Reichtümern und Schönheiten“ und Tuor, einer der menschlichen Helden, „mochte nicht an den Tod so vieler schöner Frauen und Kinder denken“. Ich hoffe, dass er zumindest einen kleinen Gedanken auch an die weniger schönen Frauen verschwendete… Und einer der Schlusssätze lautet: „Dort wurden die Frauen und Mädchen wieder schön und die Kranken wieder gesund.“ Ja, was sonst auch. In dem Buch treffen wir auf einen alten Bekannten, wenn auch nur als Randfigur, nämlich Legolas. Und auch so manch einen Dämon werden wir später wiedersehen. Insgesamt ist das Buch eine Sammlung aus Texten und ich habe nicht alle Fragmente gelesen, sondern lediglich den ersten Text. Es interessierte mich dann doch nicht so sehr, wie viele Abwandlungen es ansonsten noch von einem Text gab. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich noch weitere Geschichten um Mittelerde lesen möchte. Vielleicht bin ich nicht Fan genug, vielleicht ist es mir auch ein „zu viel“ an kämpfenden Männern, Helden und zweifelhaften Kriterien für das Gutsein. Tatsächlich werde ich „Herr der Ringe“ wahrscheinlich das nächste Mal mit anderen Augen lesen.

    Feb 1, 2026

  • stefanmbolli
    stefanmbolli

    9 Followers

    5.0

    Der Fall von Gondolin ist eine sehr gut geschriebene literar-historische Einordnung der Texte zu den Silmarill und den Elben und Menschen im 1. Zeitalter

    Der Fall von Gondolin ist eine super Möglichkeit die Geschichte rund um die Silmarill und Feanors Fluch bis zum Sturz Morgoths und der Veränderung Mittelerdes durch die Valar und Maiar zu analysieren, die verschiedenen Versionen und Kommentare J.R.R. Tolkiens zu vergleichen. Sein Sohn C.J.R. Tolkien hat dies alles historisch-analytisch, aber in gut verständlicher Sprache mit Gewinn zusammengestellt.

    Mar 12, 2025

  • sheelala
    sheelala

    23 Followers

    3.5

    Als Sammlung und vor allem Einordnung durch Christopher Tolkien ist das Werk sehr gut. Die Geschichte selbst ist weniger episch als erhofft und es hat sich auch sehr gezogen beim lesen. Ich bin trotzdem froh, die Geschichte jetzt zu kennen und werde mir auch Beren und Luthien durchlesen.

    Jul 2, 2025

3 of 19 reviews

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stefanmbolli
stefanmbolliApr 19, 2025

Der Fall von Gondolin ist eine sehr gut geschriebene literar-historische Einordnung der Texte zu den Silmaril und den Elben und Menschen im 1. Zeitalter. Der F. v. Gondolin ist eine super Möglichkeit die Geschichte rund um die Silmaril und Feanors Fluch bis zum Sturz Morgoths und der Veränderung Mittelerdes durch die Valar und Maiar zu analysieren, die verschiedenen Versionen und Kommentare J.R.R. Tolkiens zu vergleichen. Sein Sohn C.J.R. Tolkien hat dies alles historisch-analytisch, aber in gut verständlicher Sprache mit Gewinn zusammengestellt.

Author

About J.R.R. Tolkien

J.R.R. Tolkien wurde am 3. Januar 1892 geboren. Er gilt als einer der angesehensten Philologen weltweit, vor allem ist er jedoch als Schöpfer von Mittelerde und Autor des legendären Der Herr der Ringe bekannt. Seine Bücher wurden in mehr als 80 Sprachen übersetzt und haben sich weltweit millionenfach verkauft. Ihm wurde ein Orden des Britischen Empire (CBE) und die Ehrendoktorwürde der Universität Oxford verliehen. Er starb 1973 im Alter von 81 Jahren.

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