Die Bovadium Fragmente
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Description
J.R.R. Tolkiens ganz persönlicher Kampf gegen die Zerstörung der Umwelt
Mit Originalillustrationen von J.R.R. Tolkien
Nahe der alten Stadt Bovadium erfand einst ein Daemon die Motores. Die begeisterten Menschen wurden bald zu ihren Sklaven. Mit diesem Buch beweist Tolkien, dass er erfasste, was die Menschen erst später begriffen: die Katastrophe, die mit der Automobilisierung von Städten auf uns zurollte.
Anfang der 1950er Jahre tobte in Oxford eine Kontroverse, und mitten drin J.R.R. Tolkien. Die nahe gelegenen Morris-Automobilwerke hatten den Verkehr ins Unerträgliche ansteigen lassen, und neue Straßen drohten, den Charakter der Universitätsstadt zu zerstören. Als Reaktion darauf verfasste Tolkien eine satirische Fantasy-Geschichte – Die Bovadium Fragmente –, die erzählen, wie schreckliche Maschinen die Stadt erobern. Und die Motores verstopfen die Straßen mit Lärm und Gestank, bis alles Leben zum Stillstand kommt. Hier zeigt sich Tolkien von seiner ironischen, gelehrten und doch auch tragischen Seite. Die von Christopher Tolkien edierte Ausgabe aus Tolkiens Nachlass ist mit Bildern von seiner Hand, zeitgenössischen Fotos und Plänen versehen. Sie enthält einen exclusiven Essay von Richard Ovenden, dem Direktor der Bodleian Library, zur Geschichte Oxfords in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Book Information
Author Description
J.R.R. Tolkien wurde am 3. Januar 1892 geboren. Er gilt als einer der angesehensten Philologen weltweit, vor allem ist er jedoch als Schöpfer von Mittelerde und Autor des legendären Der Herr der Ringe bekannt. Seine Bücher wurden in mehr als 80 Sprachen übersetzt und haben sich weltweit millionenfach verkauft. Ihm wurde ein Orden des Britischen Empire (CBE) und die Ehrendoktorwürde der Universität Oxford verliehen. Er starb 1973 im Alter von 81 Jahren.
Posts
Sowas von erfrischend!
Die Bovadium Fragmente ist eine sehr kleine Fabel aus kleinen Texten, die mit genausovielen Worten eingeleitet und erklärt werden. Die eigentliche Geschichte aus der Feder das Schöpfers von Mittelerde, ist eine komödiantische Kritik an der Industrialisierung. Die Einleitung und Erklärung zwischendurch sind angenehm gestaltet und auch notwendig da Tolkien hier durchaus den Stand seiner Bildung, Vorallem was Sprachen angeht, zu genüge einbaut. Der Umfangreiche Schlussteil ist eine geschichtliche Wiedergabe der Umstände von Tolkiens Zeit in Oxford und welche Veränderungen zu dieser Zeit passiert sind, die ihn zu dieser Geschichte inspiriert haben. Eine klare Empfehlung von mir. Nur meine Meinung.
Die Liebe zur Natur
Bekanntlich ist diese der größte Antreiber neben der Liebe zur Sprache für Professor Tolkien gewesen. Belegen lässt es sich unter anderem mit diesem Werk, dass nun veröffentlicht wurde. Die Industrialisierung war der erste Schritt die Menschen von der Natur zu entfremden. Die Autos sollten die nächste Abgrenzung bilden. Kritisch wird sich mit diesem Thema auseinander gesetzt und gleichzeitig die historischen Zusammenhänge zur Geschichte Oxfords im Umgang mit den Automobilen erläutert. Mit zeitgenössischen Fotos und von Tolkien gemalten Aquarellen untermalt, bekommt der Leser einen Eindruck wie die zwei Lager der Befürworter und Kritiker sich mit der Überlastung des kleinen Ortes auseinander gesetzt haben. Leider hat das Buch nur wenig Umfang mit seinen 158 Seiten. Aber gerade die Satire von Tolkien im ersten Teil des Buches vermittelt einen guten Eindruck. Und das Thema ist weiterhin aktuell. Noch heute wird darüber debattiert, ob und in welchem Umfang Autos innerhalb von Städten Platz bekommen sollen und wie dominierend der Anspruch von Straßen und den dazugehörigen Nachteilen am Ende sein darf für die Menschen. Viele Jahrzehnte her, aber trotzdem noch aktuell. Für Tolkien - Liebhaber sicherlich eine schöne Ergänzung für die Sammlung.
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J.R.R. Tolkiens ganz persönlicher Kampf gegen die Zerstörung der Umwelt
Mit Originalillustrationen von J.R.R. Tolkien
Nahe der alten Stadt Bovadium erfand einst ein Daemon die Motores. Die begeisterten Menschen wurden bald zu ihren Sklaven. Mit diesem Buch beweist Tolkien, dass er erfasste, was die Menschen erst später begriffen: die Katastrophe, die mit der Automobilisierung von Städten auf uns zurollte.
Anfang der 1950er Jahre tobte in Oxford eine Kontroverse, und mitten drin J.R.R. Tolkien. Die nahe gelegenen Morris-Automobilwerke hatten den Verkehr ins Unerträgliche ansteigen lassen, und neue Straßen drohten, den Charakter der Universitätsstadt zu zerstören. Als Reaktion darauf verfasste Tolkien eine satirische Fantasy-Geschichte – Die Bovadium Fragmente –, die erzählen, wie schreckliche Maschinen die Stadt erobern. Und die Motores verstopfen die Straßen mit Lärm und Gestank, bis alles Leben zum Stillstand kommt. Hier zeigt sich Tolkien von seiner ironischen, gelehrten und doch auch tragischen Seite. Die von Christopher Tolkien edierte Ausgabe aus Tolkiens Nachlass ist mit Bildern von seiner Hand, zeitgenössischen Fotos und Plänen versehen. Sie enthält einen exclusiven Essay von Richard Ovenden, dem Direktor der Bodleian Library, zur Geschichte Oxfords in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
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Author Description
J.R.R. Tolkien wurde am 3. Januar 1892 geboren. Er gilt als einer der angesehensten Philologen weltweit, vor allem ist er jedoch als Schöpfer von Mittelerde und Autor des legendären Der Herr der Ringe bekannt. Seine Bücher wurden in mehr als 80 Sprachen übersetzt und haben sich weltweit millionenfach verkauft. Ihm wurde ein Orden des Britischen Empire (CBE) und die Ehrendoktorwürde der Universität Oxford verliehen. Er starb 1973 im Alter von 81 Jahren.
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Sowas von erfrischend!
Die Bovadium Fragmente ist eine sehr kleine Fabel aus kleinen Texten, die mit genausovielen Worten eingeleitet und erklärt werden. Die eigentliche Geschichte aus der Feder das Schöpfers von Mittelerde, ist eine komödiantische Kritik an der Industrialisierung. Die Einleitung und Erklärung zwischendurch sind angenehm gestaltet und auch notwendig da Tolkien hier durchaus den Stand seiner Bildung, Vorallem was Sprachen angeht, zu genüge einbaut. Der Umfangreiche Schlussteil ist eine geschichtliche Wiedergabe der Umstände von Tolkiens Zeit in Oxford und welche Veränderungen zu dieser Zeit passiert sind, die ihn zu dieser Geschichte inspiriert haben. Eine klare Empfehlung von mir. Nur meine Meinung.
Die Liebe zur Natur
Bekanntlich ist diese der größte Antreiber neben der Liebe zur Sprache für Professor Tolkien gewesen. Belegen lässt es sich unter anderem mit diesem Werk, dass nun veröffentlicht wurde. Die Industrialisierung war der erste Schritt die Menschen von der Natur zu entfremden. Die Autos sollten die nächste Abgrenzung bilden. Kritisch wird sich mit diesem Thema auseinander gesetzt und gleichzeitig die historischen Zusammenhänge zur Geschichte Oxfords im Umgang mit den Automobilen erläutert. Mit zeitgenössischen Fotos und von Tolkien gemalten Aquarellen untermalt, bekommt der Leser einen Eindruck wie die zwei Lager der Befürworter und Kritiker sich mit der Überlastung des kleinen Ortes auseinander gesetzt haben. Leider hat das Buch nur wenig Umfang mit seinen 158 Seiten. Aber gerade die Satire von Tolkien im ersten Teil des Buches vermittelt einen guten Eindruck. Und das Thema ist weiterhin aktuell. Noch heute wird darüber debattiert, ob und in welchem Umfang Autos innerhalb von Städten Platz bekommen sollen und wie dominierend der Anspruch von Straßen und den dazugehörigen Nachteilen am Ende sein darf für die Menschen. Viele Jahrzehnte her, aber trotzdem noch aktuell. Für Tolkien - Liebhaber sicherlich eine schöne Ergänzung für die Sammlung.





