Die Kinder Húrins

Die Kinder Húrins

CD-Audio
4.1188
MittelerdeHerr Der RingeOrksSilmarillion

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Description

In den Ältesten Tagen Mittelerdes, lange vor dem "Herrn der Ringe", wird Húrin von Morgoth, dem Schwarzen Feind, gefangen genommen und verflucht. Sein tapferer Sohn Túrin nimmt den Kampf gegen die dunkle Macht auf, um seine Famlie zu rächen und einem düsteren Schickal zu entgehen.
Gert Heidenreich liest "Die Kinder Húrins" Wort für Wort: Er erzählt von Orks und Drachen, von Krieg und finsteren Machenschaften, aber auch von Freundschaft und Treue, Mut und Tapferkeit. Erst mit der Stimme Gert Heidenreichs wird die Welt J.R.R. Tolkiens lebendig.

(7 CDs, Laufzeit: 8h)

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Epic
Format
CD-Audio
Pages
N/A
Price
27.18 €

Author Description

John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein in Südafrika geboren. Sein Vater starb, als er vier Jahre jung war, und so musste seine Mutter ihn und seinen jüngeren Bruder in bescheidenen Verhältnissen in England aufziehen. Früh zeigte sich seine Liebe zu Sprachen. Er erhielt ein Stipendium für das Exeter College in Oxford, wo er 1913 seinen B.A. mit Bravour bestand. In dieser Zeit lernte er Edith Bratt kennen, seine »Lúthien«, die er am 22. März 1916 heiratete. Das Ehepaar Tolkien hatte vier Kinder: 1917 wurde John geboren, 1920 kam Michael zur Welt. Der Herausgeber der kritischen Werkausgabe seines Vaters, Christopher, wurde 1924 und Nesthäkchen Priscilla 1929 geboren. Tolkiens akademische Laufbahn wurde vom Ersten Weltkrieg unterbrochen. Er verlor im Laufe der Schlacht an der Somme binnen eines Tages fast alle seine Freunde. Diese Erfahrung prägte ihn für den Rest seines Lebens. 1919 legte er die Prüfung zum M.A. ab, zwei Jahre später wurde er Professor für Englisch an der Universität Leeds, und weitere vier Jahre später wurde ihm der Ruf als Rawlinson and Bosworth Professor für Angelsächsisch ans Pembroke College erteilt. Seine letzte Professur erhielt er als Merton Professor für englische Sprache und Literatur 1945 in Oxford. Tolkien ging 1959 in Ruhestand und war überrascht, welchen Erfolg seine Neuschöpfung einer mythischen Welt im »Silmarillion«, dem »Herrn der Ringe« und dem »Hobbit« hatte. Gerade in den Vereinigten Staaten wurde der Brite in den 60ern zum Kultautor. 1971 starb Tolkiens Ehefrau Edith. Für seine herausragende literarische Bedeutung wurde Tolkien 1972 von der Queen geadelt. Am Morgen des 2. September 1973 starb der Schöpfer von Mittelerde in einem Krankenhaus in Bournemouth.

Posts

26
All
4.5

|Dein Schicksal liegt in dir, nicht in deinem Namen|

Die Kinder Hurins ist eine Erzählung aus dem ersten Zeitalter und spielt lange vor den Geschehnissen aus "der Hobbit" und "Der Herr der Ringe". Tolkien hat eine große Anzahl an Gedichten und Prosatexten geschrieben, teilweise unvollendet. Sein Sohn Christopher Tolkien stellte einige seiner Erzählungen zusammen, um daraus eine volle Erzählung zu entwickeln. Ich finde das muss man wissen, bevor man die Geschichte ließt, da Christopher im Anhang selbst schreibt,dass es eine "künstliche" Geschichte ist, die eigentlich aus vielen kleinen Erzählungen besteht. Aber alles im Detail findet sich im Anhang. Ich würde tatsächlich empfehlen vorher das Silmarilion gelesen zu haben und Beren und Luthien. Im Vorwort wird sich einiges zur politischen Situation nochmal zusammen gefasst, aber ich denke, kam sollte ein bisschen Vorwissen haben. Ich habe aber teilweise auch nochmal chatti gefragt, um mein Wissen aufzufrischen. Wenn man erstmal verstanden hat, was gerade Thema ist, kommt man gut in die Handlung rein. Die Handlung spielt zu der Zeit, als Morgoth Bosheit sich ausbreiten und ich muss sagen, dass seine Macht und Bosheit an dieser Geschichte sehr stark zur Geltung kommen. Es ist kein cozy Roman, sondern, eine wirklich düstere und dramatische Geschichte, in der aber Menschen, Elben , sogar Zwerge , Orks und ein Drache vorkommen und man gute Einblicke in das erste Zeitalter bekommt. Mich hat die Geschichte sehr unterhalten, aber auch erschüttert.

5

Von Túrin Turambar - Die längste Geschichte des „Silmarillion” und als Narn i Hîn Húrin das längste Lied der Elben. Und gleichzeitig das erste Buch von J.R.R. Tolkien, das ich gelesen habe.

Wie man meiner Bewertung entnehmen kann, halte ich das Buch für ein Meisterwerk. Natürlich liegt dies zu einem großen Teil an dem fantastischen Schreibstil Tolkiens und der Schilderung des Unglücks Túrin - Angefangen mit dem Fortziehen von Zuhause, den Mord an Saeros, das Leben unter den Geächteten, den Verrat Mîms, den Mord an seinem geliebten Beleg, die Liebe zu Finduilas, Nargothronds Untergang und Finduilas Tod und zuletzt die Hochzeit mit seiner Schwester und ihre Schwangerschaft, sowie ihren Sturz in die Cabed Naeramarth („A Túrin Turambar Túrin ambartanen: Meister des Schicksals, vom Schicksal gemeistert”). Und Letzten Endes seinen Suizid nach dem Erfahren der Wahrheit, dass er seine Schwester geheiratet hat („Gegrüßt seist du, Gurthang! Keinen Herrn kennst du und keine Treue, nur gegen die Hand, die dich regt. Kein Blut verschmähst du. Ist also Túrin Turambar dir genehm, und wirst du ihm ein rasches Ende machen?” Und aus der Klinge sprach eine kalte Stimme, die ihm Antwort gab: „Fürwahr, freudig trinken will ich dein Blut, dass ich das Blut Belegs, meines Herrn, vergesse und Brandir, des zu Unrecht Erschlagenen. Ich will dich rasch töten.” Da setzte Túrin das Heft auf den Boden und stürzte sich in Gurthangs Spitze, und die schwarze Klinge nahm ihm das Leben.) Noch besser als das Silmarillion führt „Die Kinder Húrins” die Leiden Túrins und später auch seiner Schwester aus, dazwischen Illustrationen von Alan Lee, die das Buch noch mehr abrunden. Lieblingskapitel: Kapitel 3 - Der Wortstreit zwischen Húrin und Morgoth Kapitel 11 - Der Untergang von Nargothrond Kapitel 17 - Glaurungs Tod Gesamtbewertung: 10/10

4

Schön, aber tragisch, aber schön. Man möchte Turin oft einfach nur schütteln.

4.5

Sehr viel ausführlicher als im Silmarillion. Eine tragische Familiengeschichte, wo man nicht weiß ob Turin einem Leid tun soll oder man im eine reinhaun sollte.

5

Die Kinder Húrins ist und bleibt eine der besten Geschichten des ersten Zeitalters.

Ich habe bereits etwas zu diesem Buch geschrieben und habe alles, was ich zu diesem Buch zu sagen habe, gesagt. Den Beitrag findet man als ersten auf meinem Profil. Lieblingskapitel: Kapitel 3 - Der Wortstreit zwischen Húrin und Morgoth Kapitel 9 - Belegs Tod Kapitel 11 - Der Fall von Nargothrond Kapitel 14 - Die Reise Morwens und Nienors nach Nargothrond Kapitel 17 - Glaurungs Tod Kapitel 18 - Túrins Tod Gesamtwertung: 10/10

4

Eigentlich wollte ich ja nach meinem letzten Buch etwas leichtere Lektüre lesen. Für das nächste Mal weiß ich: Tolkien ist da weniger geeignet. Gut, ich hätte es durchaus ahnen können… „Die Kinder Húrins“ ist ein Buch über Krieg, Schlachten und menschlichen Schwächen. Die Geschichte ist unvollendet und wurde von Tolkiens Sohn veröffentlicht. Es gibt daher verschiedene Ausgaben, die sich inhaltlich teilweise leicht voneinander unterscheiden. Der Roman spielt im Ersten Zeitalter Mittelerdes, also vor der berühmten Ringgeschichte. Húrin ist Lehnsmann der Elbenkönige im Norden und wird während einer Schlacht gegen Morgoth gefangen genommen. Doch statt Húrin zu töten, wird er dazu verurteilt, wie zu Stein erstarrt das Schicksal seiner Nachkommen aus der Ferne beobachten zu müssen. Gleichzeitig verflucht Morgoth Húriens Nachkommen, seinen Sohn Túrin und seine Tochter Nienor. Und dieser Fluch hat es in sich. Dass es Túrin nicht leicht hat in einer Welt voller Krieg und der stets drohenden Gefahr, versklavt zu werden, steht außer Frage. Und dennoch war mein Mitgefühl irgendwann versiegt und ich ertrug beim Lesen kaum diese Kombination aus Ehrgefühl, Hochmut und Stolz. Für mich war Túrin der personifizierte Flächenbrand, der stets Verderben über seine Verbündete brachte, sei es Elben oder Menschen. Wer an seiner Seite stand, verlor im besten Fall nur sein eigenes Leben, im schlimmsten Fall wurde ein ganzes Volk vernichtet. Im Buch sprach man stets „vom Schatten“, der auf Túrin lag. „Du denkst an dich selbst und an deinen eigenen Ruhm und verlangst, dass jeder von uns genauso handelt. Aber wir müssen an andere denken, nicht nur an uns selbst.“ (Gwindor zu Túrin) Und ja, irgendwie geht es in diesem Buch auch um Männlichkeit. Túrins Mutter und Tochter sind durchaus auch mit Sturheit geschlagen und brachten mit ihrem Stolz andere in Gefahr, doch war dies im Vergleich zu Túrins Gebaren schon eher vernachlässigbar. „Der Widerstand Túrins Thalions ist eine große Tat, und selbst wenn Morgoth ihn tötet, der sie vollbrachte, kann er die Tat selbst nicht ungeschehen machen. Sogar die Herren im Westen werden ihre Hochachtung zollen.“ (Túrin) Ich könnte mich noch seitenlang über den Protagonisten und auch die weiblichen Charakte auslassen („sie starb an gebrochenem Herz“), doch das würde definitiv den Rahmen sprengen. Es war wieder ein typisches Tolkienwerk, das mich sofort nach Mittelelerde entführte und auch sprachlich nicht mehr losließ. Seit meinem ersten Besuch in Mittelerde faszinieren mich Elben und ich habe mich gefreut, dass sie in diesem Buch eine wichtige Rolle spielten. Ich denke nicht, dass man dieses Buch unbedingt lesen muss, um die Welt Tolkiens zu verstehen, doch der Roman ist eine schöne Ergänzung für Tolkienfans.

5

Episch. Tragisch. Mitreißend. Man wünscht sich, die anderen großen Geschichten des Silmarillions wären auch so detailliert erzählt.

3

Für die Kurzfassung reicht wohl auch das Kapitel im Silmarillion. Hier ist das Schicksal Turins sehr ausführlich beschrieben und an vielen Stellen kann man sich wegen seiner Entscheidungen nur an den Kopf fassen.

5

Ich habe dieses Buch erst nachdem "Silmarillion " gelesen und bin echt begeistert gewesen. Eine tragische Familiengeschichte, welche mich immer wieder gepackt hat. Danke hierfür Familie Tolkien

5

Tolkiens Welt ist spannend, fantastisch und einfach der Wahnsinn

Interessant wieder was aus Mittelerde zu lesen. Der Fantasy Aspekt ist natürlich wieder der Hammer und der Schreibstil wahnsinnig spannend

3.5

Man braucht ein paar Seiten dafür aber umso spannender

Ich glaube dieses Buch ist eher geeignet für Größe Fans des Universums rund um der Herr der Ringe. Die Geschichte ist aufgrund des Materials auf dem sie beruht sehr kompliziert und gerade für die Verbindungen zwischen all den dazu noch sehr ähnlich klingenden Charakteren braucht man schon seine Zeit um da durchzusteigen. Aber dafür wird man hier mit einer spannenden Fantasy Geschichte belohnt die sich einfach gut anfühlt und vom Ton her definitiv passt und in die bekannten Geschichten aus Herr der Ringe passt. Dabei sei auch gesagt dass die Geschichte hier nicht ausführlich behandelt wird, und in Kurzform (dafür noch schwieriger im Gesamtkontext zu verstehen) schon im Silmarellion erzählt wird. Ich finde diese ausführliche Variante gelungen allerdings bräuchte auch ich meine Zeit um wieder hereinzufinden. Dafür hat es sich denke ich aber gelohnt.

3

Die drei Sterne sollten euch definitiv nicht vom Lesen abhalten! Ich dachte beim Kauf, dass ich hier einen Roman habe… dem war nicht so. Es ist quasi eine Erzählung, die zu einer Geschichte zusammengefasst wurde. Das sollte man definitiv vorher wissen 👍 Ist man erstmal in der Story drin und hat sich an Erzählstil und Sprache gewöhnt, hat man hier einen schönen Ausflug nach Mittelerde des ersten Zeitalters. Schade ist es trotzdem, dass man den Figuren trotzdem die ganze Zeit über so fern bleibt. Warum ist jemand, wie er ist? Was macht ihn aus? Diese Fragen, werden bei vielen Charakteren nicht beantwortet… das finde ich schade, ist aber dem Stil der Geschichte geschuldet. Trotzdem ist es denke ich für jeden Tolkien-Fan ein Genuss und ein oder zwei gemütliche Abende wert 😊

5

Nach den ersten 20-30 Seiten hatte ich, um ehrlich zu sein, Angst, dass dieses Buch wieder so „erschlagend“ ist wie „Der Herr der Ringe“, da diese Buchreihe für mich damals (im Gegensatz zu den Filmen) langatmig geschrieben war. Auch hier wurde im Vorwort die Welt ganz genau erklärt und ich habe bei den vielen verschiedenen Namen nicht durchgesehen, aber das hat mir wieder gezeigt, mit wie viel Präzision Tolkien sich dies alles ausgedacht hat. Nachdem die eigentliche Geschichte aber beginnt, war der Schreibstil gut lesbar, wenn auch nicht so flüssig, wie bei anderen, weniger extrem ausgearbeiteten, Werken. Die Geschichte um die Kinder Húrins hat sich über viele Jahrzehnte entwickelt und oft spannende Wendungen genommen, die mich beim Lesen wirklich fesseln konnten. Die Atmosphäre des Buches hat mich sehr an die „Herr der Ringe“-Filme erinnert und das habe ich sehr genossen. Vor allem das Ende hat mich dann emotional mitgerissen und ich bin begeistert davon, wie Tolkien inhaltlich hier den Rahmen geschaffen hat. Insgesamt eine Empfehlung für alle „Herr der Ringe“- und „Hobbit“-Fans und meiner Meinung auch deutlich leichter zu lesen als „Der Herr der Ringe“.

4

4✨ - "Die Kinder Húrins" ist die wohl tragischste Geschichte, die ich bisher gelesen habe. Sie handelt einzig und allein von Verwüstung, Zerstörung, Schmerz, Kummer und Leiden - ein kleiner Hoffnungsschimmer oder Lichtblick hätten der Erzählung durchaus gut getan! Dennoch ist dies (meiner Meinung nach) die beste der drei Großen Geschichten des ersten Zeitalters von Mittelerde. Die Tragödie Húrins und seiner Kinder - Túrin und Nienor - ist sehr bewegend und liest sich beinahe wie ein Teil griechischer Mythologie. Fazit: Ein absolutes Muss für Tolkien-Fans, jedoch nicht für Tolkien-Einsteiger geeignet. "Über allen, denen deine Liebe gilt, wird mein Gedanke liegen wie eine Wolke des Unheils, die sie in Finsternis und Verzweiflung stürzen wird. Wo immer sie auch gehen, wird das Böse sich erheben. [...] Sie werden ohne Hoffnung sterben, und sie werden ihr Leben und ihren Tod verfluchen!"

4

📚 Inhalt Im Ersten Zeitalter, weit vor dem grossen Ring Epos, breitet sich die böse Macht Morgoths immer weiter bis nach Beleriand aus. Horden von Orks und der Drache Glaurung bedrohen die Bewohnenden. Während Húrin sich machtlos in den Fängen von Morgoth befindet, macht sich sein tapferer Sohn Túrin auf in den Kampf gegen das Böse. 📖 Meinung Das Buch liest sich fast ein wenig wie ein alter Heldenepos und könnte fast als eine Sage durchgehen. Wie man es von Tolkien kennt, gibt es unglaublich viele Charaktere, alle mit komplizierten Namen und genauso viele, komplizierte Schauplätze. Daher benötigt man zu Beginn etwas Geduld und Durchhaltevermögen, damit man richtig in der Handlung ankommt und ihr ohne weitere Umschweife folgen kann. Doch das Durchhalten lohnt sich, denn Tolkien präsentiert eine fantastische Geschichte, die sich für jeden Fan von «Der Herr der Ringe» lohnt. Dramatisch, spannend, aber nicht neu. Eigentlich kennt man die Geschichte schon. Trotzdem hat es mir gut gefallen.

3

Turin lernt man während dem Lesen lieben und hassen. Er wird regelrecht unsympathisch, meine Meinung nach. Allerdings sind die Geschichten interessant. Was wird aus Glaurung, dem ersten Drachen? Wie schagen sich Hurins Kinder in der grausamen Welt und vor allem, was macht Morgoth mit Hurin? Es ist der typische Tolkien Stil, der das ganze etwas schwer verdaulich darbietet, aber wenn man den Willen und die Konzentration hat, kann man den Geschichte auch folgen ;D

4

Rezension | Die Kinder Húrins von J. R. R. Tolkien Beschreibung   Im Ersten Zeitalter von Mittelerde, tausende Jahre vor dem Ringkrieg, gelangt Morgoth an die Macht und ein Krieg gegen die Elben und Edain beginnt. Nach einer schrecklichen Schlacht wird Húrin von Morgoth gefangen genommen und seine gesamte Familie mit einem Fluch belegt.   Das Schicksal führt Húrins Sohn Túrin schon in jungen Jahren zu den Elben. Dort wächst er zu einem stolzen jungen Mann heran, der seinen Mut schon bald im Kampf gegen die böse Macht Morgoths und den Drachen Glaurung unter Beweis stellt.   Meine Meinung   Die Geschichter über „Die Kinder Húrins“ nimmt für J. R. R. Tolkien einen großen Stellenwert ein, jedoch wurde sie zu seinen Lebzeiten weder fertig gestellt, noch veröffentlicht. Sein Sohn Christopher hat sich dem Vermächtnis seines Vaters angenommen und die bestehenden Fragmente zu einer fortlaufenden Geschichte zusammengefügt und ergänzt. Ein Vorwort erläutert die Zusammenhänge sowie die zeitliche Einordnung der Geschichte, außerdem sind Anhänge mit Stammbäumen, einem Namensverzeichnis und einer Karte beigefügt, die das Werk komplettieren. Die Erzählkunst Tolkiens weicht in „Die Kinder Húrins“ etwas von dem detailreichen Stil, wie wir ihn aus „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ kennen ab.   Mich erinnert Tolkiens Schreibstil hier sehr stark an eine Sage oder Legende, denn Tolkiens Sprache ist sehr altertümlich gehalten, zudem betrachtet man die Geschichte mit größerem Abstand zu Protagonisten und Plot, so dass man keinen direkten Zugang zu den einzelnen Figuren erhält und das Geschehen wie aus der Vogelperspektive betrachtet.   Die heroische Geschichte über das Geschlecht der Beor und den Krieg gegen die dunkle Macht Morgoths hat mich von der ersten Seite an gefesselt und auf eine spannende Reise durch das erste Zeitalter Mittelerdes, etwa 6500 Jahre vor dem Ringkrieg, mitgenommen. Im Mittelpunkt steht Túrin, der Sohn von Morwen und Húrin, sowie die Entwicklung in Beleriand. Ganze Städte werden von Morgoth vernichet und Túrins Schicksal ist der Kampf gegen diesen mächtigen Feind. Als Elbenfreund und großer Krieger macht er sich in den unterschiedlichsten Gegenden Beleriands einen Namen. Doch der Fluch von Morgoth überschatten sein mutiges und stolzes Wesen mit einer dunklen Seite.   Nachdem ich erst kürzlich „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ nochmals gelesen hatte, habe ich es sehr genossen meine Füße nun wieder auf Mittelerdes Boden setzten zu können und einen umfangreicheren Einblick in die ersten Tage und Schlachten zu erhalten. In meinen Augen eignet sich die Geschichte vor allem für Tolkien Fans die tiefer in die Vorgeschichte Mittelerdes eintauchen möchten. Einem Neuleser würde ich daher empfehlen, zuerst mit den beiden genannten Werken zu beginnen.   Fazit   Eine Sage aus dem ersten Zeitalter Mittelerdes die eine Bereicherung für jeden Tolkien-Fan ist!

4.5

He's about to do something stupid (⁠˘⁠・⁠_⁠・⁠˘⁠)

4

Für Tolkien Fans ein Muss

Die grobe Geschichte ist ja bereits aus dem Silmarillion bekannt und trotzdem ist es schön, die ausgeschmückte Variante zu lesen. Eine Geschichte voller Tragik und Heldenmut, dem ewigen Kampf gegen das Böse. Schön das gelesen zu haben, aber ganz komplett hat es mich nicht abgeholt.

4

Rezension | Die Kinder Húrins von J. R. R. Tolkien Beschreibung   Im Ersten Zeitalter von Mittelerde, tausende Jahre vor dem Ringkrieg, gelangt Morgoth an die Macht und ein Krieg gegen die Elben und Edain beginnt. Nach einer schrecklichen Schlacht wird Húrin von Morgoth gefangen genommen und seine gesamte Familie mit einem Fluch belegt.   Das Schicksal führt Húrins Sohn Túrin schon in jungen Jahren zu den Elben. Dort wächst er zu einem stolzen jungen Mann heran, der seinen Mut schon bald im Kampf gegen die böse Macht Morgoths und den Drachen Glaurung unter Beweis stellt.   Meine Meinung   Die Geschichter über „Die Kinder Húrins“ nimmt für J. R. R. Tolkien einen großen Stellenwert ein, jedoch wurde sie zu seinen Lebzeiten weder fertig gestellt, noch veröffentlicht. Sein Sohn Christopher hat sich dem Vermächtnis seines Vaters angenommen und die bestehenden Fragmente zu einer fortlaufenden Geschichte zusammengefügt und ergänzt. Ein Vorwort erläutert die Zusammenhänge sowie die zeitliche Einordnung der Geschichte, außerdem sind Anhänge mit Stammbäumen, einem Namensverzeichnis und einer Karte beigefügt, die das Werk komplettieren. Die Erzählkunst Tolkiens weicht in „Die Kinder Húrins“ etwas von dem detailreichen Stil, wie wir ihn aus „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ kennen ab.   Mich erinnert Tolkiens Schreibstil hier sehr stark an eine Sage oder Legende, denn Tolkiens Sprache ist sehr altertümlich gehalten, zudem betrachtet man die Geschichte mit größerem Abstand zu Protagonisten und Plot, so dass man keinen direkten Zugang zu den einzelnen Figuren erhält und das Geschehen wie aus der Vogelperspektive betrachtet.   Die heroische Geschichte über das Geschlecht der Beor und den Krieg gegen die dunkle Macht Morgoths hat mich von der ersten Seite an gefesselt und auf eine spannende Reise durch das erste Zeitalter Mittelerdes, etwa 6500 Jahre vor dem Ringkrieg, mitgenommen. Im Mittelpunkt steht Túrin, der Sohn von Morwen und Húrin, sowie die Entwicklung in Beleriand. Ganze Städte werden von Morgoth vernichet und Túrins Schicksal ist der Kampf gegen diesen mächtigen Feind. Als Elbenfreund und großer Krieger macht er sich in den unterschiedlichsten Gegenden Beleriands einen Namen. Doch der Fluch von Morgoth überschatten sein mutiges und stolzes Wesen mit einer dunklen Seite.   Nachdem ich erst kürzlich „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“ nochmals gelesen hatte, habe ich es sehr genossen meine Füße nun wieder auf Mittelerdes Boden setzten zu können und einen umfangreicheren Einblick in die ersten Tage und Schlachten zu erhalten. In meinen Augen eignet sich die Geschichte vor allem für Tolkien Fans die tiefer in die Vorgeschichte Mittelerdes eintauchen möchten. Einem Neuleser würde ich daher empfehlen, zuerst mit den beiden genannten Werken zu beginnen.   Fazit   Eine Sage aus dem ersten Zeitalter Mittelerdes die eine Bereicherung für jeden Tolkien-Fan ist!

5

A very tragic story that is unlike Tolkien's most known works

5

Tolkien's best story read by the gorgeous Christopher Lee!

4

It's hard to know what to write about this book. Set in the first age of Middle Earth, it is part of Tolkien's mythos building alongside The Silmarilian and other works. Indeed, I believe part of this tale does feature in the other tome. I guess the best way of looking at this work is similar to the way theologians look at the Old Testament to the New Testament. Tales passed down as opposed to first hand experiences (Given The Hobbit and Lord of the Rings are 'written' by Bilbo and Frodo, I think this analogy is fitting.) with all the 'What the....' moments you get from reading singer if the Old Testament passages. Is this as good as the classics in Middle Earth, no. But can I see what Tolkien was trying for? Yes!

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