Der Ball spielende Hund
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Description
Als die wohlhabende Emily Arundell in ihrem Landhaus die Treppe hinunterstürzt, glauben alle, sie sei auf dem Ball ihres Terriers ausgerutscht. Emily aber hat ihre Verwandten unter Verdacht. Hat einer von ihnen versucht, sie zu ermorden? Noch im Krankenhaus schreibt sie einen Brief an Hercule Poirot. Als dieser bei ihm eintrifft, ist es für die alte Dame jedoch bereits zu spät. Doch auch Poirot glaubt nicht an einen Unfall ...
Book Information
Author Description
Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein typischer Fall für den großen Hercule Poirot: In "Der Ballspielende Hund" präsentiert Agatha Christie erneut ihren unverwechselbaren Schreibstil, der die Geschichte auf eine angenehme und leicht verständliche Weise erzählt. Es ist genau dieser Stil, der es einem so leicht macht, in ihre Welt der Rätsel einzutauchen und sich von der ersten Seite an gefangen nehmen zu lassen. Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, war die Rückkehr meines absoluten Lieblingsermittlers: Hercule Poirot. Seine charmante Art, die kleinen grauen Zellen und seine einzigartigen Ermittlungsmethoden machen jeden Fall zu einem Vergnügen. Man fühlt sich sofort wieder wohl mit seiner vertrauten, akribischen Vorgehensweise. Die Spannung in dem Roman ist meisterhaft aufgebaut. Mit jedem Kapitel werden neue Verdächtige und Spuren präsentiert, die einen ständig im Dunkeln tappen lassen. Die Plottwists sind clever gesetzt und haben mich das ein oder andere Mal überrascht. Christie spielt gekonnt mit den Erwartungen und führt einen auf falsche Fährten, was den Detektivspaß so großartig macht. Ein kleiner Wermutstropfen war für mich das Ende. Nach dem fesselnden Spannungsbogen und den cleveren Wendungen fühlte sich die Auflösung doch etwas unbefriedigend an. Ohne zu viel zu verraten, es gab einen Punkt, der für mich nicht ganz schlüssig war und die Geschichte ein klein wenig schwächer machte, als sie hätte sein können. Trotzdem ist "Der Ballspielende Hund" ein wirklich lesenswertes Buch für alle, die klassische Kriminalromane lieben. Es ist ein tolles Beispiel für Christies Können und ein Muss für alle Poirot-Fans. Ein fesselnder Krimi mit nur einem kleinen Makel
Der Ball spielende Hund von Agatha Christie Klappentext: Als die wohlhabende Emily Arundell in ihrem Landhaus die Treppe hinunterstürzt, glauben alle, sie sei auf dem Ball ihres Terriers ausgerutscht. Emily aber hat ihre Verwandten unter Verdacht. Hat einer von ihnen versucht, sie zu ermorden? Noch im Krankenhaus schreibt sie einen Brief an Hercule Poirot. Als dieser bei ihm eintrifft, ist es für die alte Dame jedoch bereits zu spät. Doch auch Poirot glaubt nicht an einen Unfall ... Mein Leseeindruck: Die Geschichte startet ein paar Tage vor dem Treppensturz, dadurch bekommt man einen guten Eindruck von Emily Arundells Charkater und ihrem Umfeld. Die Erzählerperspektive wechselt, als Miss Arundells Brief bei Poirot eintrifft, denn dieses Mal bekommt unser belgischer Detektiv Unterstützung von seinem Freund Arthur Hastings - aus dessen Sicht die weitere Handlung geschildert wird. Und so machen sich die Zwei auf, rauszufinden wer der alten Dame nach dem Leben trachtete. War es jemand aus der Verwandschaft oder doch der Terrier Bob? Mir gefiel die Zusammenarbeit von Poirot und Hastings gut. Mit ihnen gemeinsam alle Aussagen zu überprüfen und abzuwägen, machte die Spurensuche zu einem interessanten Rätselspaß. Das Ende überraschte mich dennoch, denn es passte für mich nicht ganz zu Poirots üblichen Vorgehen.

Ein gelungener Kriminalfall, der gut unterhält und einen ungewöhnlichen Täter (Hund) ins Visier nimmt.
Auch wenn in diesem Fall die Anfrage von Emily Arundell verspätet bei Hercule Poirot eintrifft, bekommst Du einen guten Einblick des Charakters und nicht nur das: In diesem Buch erhält Hercule Poirot Unterstützung von Arthur Hastings, aus deren Perspektive die auch Handlung erzählt wird. Nicht nur der Charakter Hastings hat mir gut in dem Zusammenspiel gefallen, der oft ratlos ist, sondern auch, dass in diesem Fall eine überschaubare Anzahl an Protagonisten vorhanden war und Du als Leser:in ebenfalls einen guten Eindruck von diesen erhältst und der Auflösung näher zu kommen. Jede Aussage führt Poirot und Hastings vor ein neues Rätsel. So versetzt Dich Agatha Christie in die Lage, dass Du ebenfalls auf Spurensuche gehen kannst. Gelungen fand ich, dass selbst die beiden Detektive oftmals die Aussagen überprüft haben. Das Ende hat mich total überrascht und habe ich für einen Hercule Poirot ungewöhnlich empfunden. 𝖥𝖠𝖹𝖨𝖳 Ein gelungener Kriminalfall, der gut unterhält und einen ungewöhnlichen Täter (Hund) ins Visier nimmt. 3,5 | 5 Sterne 🌟 ________________________ Liebe Grüße, Jeanette

A classic Poirot, surrounding a murder that needs to be proven to be one. The family of the victim were really interesting characters, each in their own way. Honestly, they said and did suspecious things all the time, so I didn't know who not to suspect. :D Hastings and Poirot were charming as ever, I love them together. I also really enjoyed the integration of the dog into the story. The thing I loved most, however, was the solution to the case, it played with my previous expectations quite nicely.
Sehr spannender Fall! Achtung Spoiler in der Bewertung!
Der Fall hat sich um ehrlich zu sein am Anfang etwas gezogen und wie der Erzähler hat man manchmal das Verhalten des Detektives hinterfragt, jedoch ist man da sehr schnell hinterher gekommen. Ach muss ich zugeben daß ich auf die große Falle hereingefallen bin, zwei Mal. Dem/Der Mörder/Mörderin hätte ich es nie zugetraut. Ich habe ihm/ihr tatsächlich die gespielte Rolle komplett abgekauft. Am meisten freue ich mich aber an dem Buch über die kleinen Dinge. Das Gespräch des Hundes und des Erzählers, welches allem eine persönliche Note gibt. Aber auch das Feeling des kleinen Dorfes, in dem man sich befindet
📖 Eine gierige Verwandtschaft, ein geändertes Erbe und ein treuherziger Hund - Agatha Christie lässt perfekt Motive, Charaktere und Schauplätze ineinander verschmelzen und erschafft erneut einen unvergleichlichen Kriminalfall, indessen Hauptrolle Poirot ermittelt.
DER BALL SPIELENDE HUND "Machen sie sich nichts daraus, wenn ich sie hin und wieder anbelle. Mein Beißen ist nicht halb so schlimm, wie mein Gebell." (S. 42) - wenige Tage später ist die wohlhabende Emily Arundell tot. Im Lesemonat April steht die #readchristie23 Challenge unter dem Mordmittel "Gift". Gemeinsam mit @weltauspapier @duftderbuecher und @buchklatsch wagten wir uns gemeinsam an den Kriminalfall "Der Ball spielende Hund", bei dem Hercule Poirot ermittelt. I N H A L T: Als die wohlhabende Emily Arundell in ihrem Landhaus die Treppe hinunterstürzt, glauben alle, sie sei auf dem Ball ihres Terriers ausgerutscht. Emily aber hat ihre Verwandten unter Verdacht. Hat einer von ihnen versucht, sie zu ermorden? Noch im Krankenhaus schreibt sie einen Brief an Hercule Poirot. Als dieser bei ihm eintrifft, ist es für die alte Dame jedoch bereits zu spät. Doch auch Poirot glaubt nicht an einen Unfall .. M E I N U N G: Ist der verspielte Terrier Bob an dem Sturz von Misses Arundell wirklich schuld? Oder hat die engere Verwandtschaft, die bereits auf das Erbe lugt, etwas mit dem vermeintlichen Unfall zu tun? Hercule Poirot und sein Freund Hastings folgen genau diesen Fragen und statten dem kleinen Anwesen Littlegreen House im malerischen Örtchen Market Baising einen Besuch ab. Schnell wittert Hercule Poirot Mord und ermittelt umfangreich. Dabei trifft er auf moderne Ärzte, selbstbezogene Verwandte, nahbaren Angestellten und okkulten Schwestern, die Séancen abhalten. Die Schauplätze und die Charaktere wählt Christie überschaubar, sodass man den Kriminalfall durchaus leicht lesen kann (es waren keine Notizen nötig). Das Zusammenspiel zwischen dem belgischen Meisterdetektiv Poirot und Hastings hat mich sehr unterhalten. Die Ermittlungen werden aus der Perspektive Hastings geschildert, sodass man gemeinsam mit Poirots Freund oft in Ungewissheit tappt und wobei der Meisterdetektiv immer eine Nasenlänge voraus ist. Agatha Christie lässt wieder tief in die psychologischen Abgründe schauen und lässt einen bis zum Schluss mit rätseln. Das Ende war für mich überraschend und schlüssig, auch wenn mir die Aufklärung eines Details fehlt. Eine gierige Verwandtschaft, ein geändertes Erbe und ein treuherziger Hund - Agatha Christie lässt perfekt Motive, Charaktere und Schauplätze ineinander verschmelzen und erschafft erneut einen unvergleichlichen Kriminalfall, indessen Hauptrolle Poirot ermittelt.

Es dauert erwas bis die Geschichte in Fahrt kommt. Lange ist Poirot der einzige der überhaupt denkt, dass es ein Mord gab. Wie gewohnt gibt es jede Menge interessante Figuren wobei fast alle der Figuren ziemlich unsympathisch waren und sie alle ein Motiv für den Mord hatten. Mit der Zeit nahm die Geschichte doch ziemlich an Fahrt auf und ich war lange am rätseln wer es wohl war. Wobei die Auflösung aber wiederum nicht so ganz mein Favorit war.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Als die wohlhabende Emily Arundell in ihrem Landhaus die Treppe hinunterstürzt, glauben alle, sie sei auf dem Ball ihres Terriers ausgerutscht. Emily aber hat ihre Verwandten unter Verdacht. Hat einer von ihnen versucht, sie zu ermorden? Noch im Krankenhaus schreibt sie einen Brief an Hercule Poirot. Als dieser bei ihm eintrifft, ist es für die alte Dame jedoch bereits zu spät. Doch auch Poirot glaubt nicht an einen Unfall ...
Book Information
Author Description
Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren.
Posts
Ein typischer Fall für den großen Hercule Poirot: In "Der Ballspielende Hund" präsentiert Agatha Christie erneut ihren unverwechselbaren Schreibstil, der die Geschichte auf eine angenehme und leicht verständliche Weise erzählt. Es ist genau dieser Stil, der es einem so leicht macht, in ihre Welt der Rätsel einzutauchen und sich von der ersten Seite an gefangen nehmen zu lassen. Was mir an diesem Buch besonders gefallen hat, war die Rückkehr meines absoluten Lieblingsermittlers: Hercule Poirot. Seine charmante Art, die kleinen grauen Zellen und seine einzigartigen Ermittlungsmethoden machen jeden Fall zu einem Vergnügen. Man fühlt sich sofort wieder wohl mit seiner vertrauten, akribischen Vorgehensweise. Die Spannung in dem Roman ist meisterhaft aufgebaut. Mit jedem Kapitel werden neue Verdächtige und Spuren präsentiert, die einen ständig im Dunkeln tappen lassen. Die Plottwists sind clever gesetzt und haben mich das ein oder andere Mal überrascht. Christie spielt gekonnt mit den Erwartungen und führt einen auf falsche Fährten, was den Detektivspaß so großartig macht. Ein kleiner Wermutstropfen war für mich das Ende. Nach dem fesselnden Spannungsbogen und den cleveren Wendungen fühlte sich die Auflösung doch etwas unbefriedigend an. Ohne zu viel zu verraten, es gab einen Punkt, der für mich nicht ganz schlüssig war und die Geschichte ein klein wenig schwächer machte, als sie hätte sein können. Trotzdem ist "Der Ballspielende Hund" ein wirklich lesenswertes Buch für alle, die klassische Kriminalromane lieben. Es ist ein tolles Beispiel für Christies Können und ein Muss für alle Poirot-Fans. Ein fesselnder Krimi mit nur einem kleinen Makel
Der Ball spielende Hund von Agatha Christie Klappentext: Als die wohlhabende Emily Arundell in ihrem Landhaus die Treppe hinunterstürzt, glauben alle, sie sei auf dem Ball ihres Terriers ausgerutscht. Emily aber hat ihre Verwandten unter Verdacht. Hat einer von ihnen versucht, sie zu ermorden? Noch im Krankenhaus schreibt sie einen Brief an Hercule Poirot. Als dieser bei ihm eintrifft, ist es für die alte Dame jedoch bereits zu spät. Doch auch Poirot glaubt nicht an einen Unfall ... Mein Leseeindruck: Die Geschichte startet ein paar Tage vor dem Treppensturz, dadurch bekommt man einen guten Eindruck von Emily Arundells Charkater und ihrem Umfeld. Die Erzählerperspektive wechselt, als Miss Arundells Brief bei Poirot eintrifft, denn dieses Mal bekommt unser belgischer Detektiv Unterstützung von seinem Freund Arthur Hastings - aus dessen Sicht die weitere Handlung geschildert wird. Und so machen sich die Zwei auf, rauszufinden wer der alten Dame nach dem Leben trachtete. War es jemand aus der Verwandschaft oder doch der Terrier Bob? Mir gefiel die Zusammenarbeit von Poirot und Hastings gut. Mit ihnen gemeinsam alle Aussagen zu überprüfen und abzuwägen, machte die Spurensuche zu einem interessanten Rätselspaß. Das Ende überraschte mich dennoch, denn es passte für mich nicht ganz zu Poirots üblichen Vorgehen.

Ein gelungener Kriminalfall, der gut unterhält und einen ungewöhnlichen Täter (Hund) ins Visier nimmt.
Auch wenn in diesem Fall die Anfrage von Emily Arundell verspätet bei Hercule Poirot eintrifft, bekommst Du einen guten Einblick des Charakters und nicht nur das: In diesem Buch erhält Hercule Poirot Unterstützung von Arthur Hastings, aus deren Perspektive die auch Handlung erzählt wird. Nicht nur der Charakter Hastings hat mir gut in dem Zusammenspiel gefallen, der oft ratlos ist, sondern auch, dass in diesem Fall eine überschaubare Anzahl an Protagonisten vorhanden war und Du als Leser:in ebenfalls einen guten Eindruck von diesen erhältst und der Auflösung näher zu kommen. Jede Aussage führt Poirot und Hastings vor ein neues Rätsel. So versetzt Dich Agatha Christie in die Lage, dass Du ebenfalls auf Spurensuche gehen kannst. Gelungen fand ich, dass selbst die beiden Detektive oftmals die Aussagen überprüft haben. Das Ende hat mich total überrascht und habe ich für einen Hercule Poirot ungewöhnlich empfunden. 𝖥𝖠𝖹𝖨𝖳 Ein gelungener Kriminalfall, der gut unterhält und einen ungewöhnlichen Täter (Hund) ins Visier nimmt. 3,5 | 5 Sterne 🌟 ________________________ Liebe Grüße, Jeanette

A classic Poirot, surrounding a murder that needs to be proven to be one. The family of the victim were really interesting characters, each in their own way. Honestly, they said and did suspecious things all the time, so I didn't know who not to suspect. :D Hastings and Poirot were charming as ever, I love them together. I also really enjoyed the integration of the dog into the story. The thing I loved most, however, was the solution to the case, it played with my previous expectations quite nicely.
Sehr spannender Fall! Achtung Spoiler in der Bewertung!
Der Fall hat sich um ehrlich zu sein am Anfang etwas gezogen und wie der Erzähler hat man manchmal das Verhalten des Detektives hinterfragt, jedoch ist man da sehr schnell hinterher gekommen. Ach muss ich zugeben daß ich auf die große Falle hereingefallen bin, zwei Mal. Dem/Der Mörder/Mörderin hätte ich es nie zugetraut. Ich habe ihm/ihr tatsächlich die gespielte Rolle komplett abgekauft. Am meisten freue ich mich aber an dem Buch über die kleinen Dinge. Das Gespräch des Hundes und des Erzählers, welches allem eine persönliche Note gibt. Aber auch das Feeling des kleinen Dorfes, in dem man sich befindet
📖 Eine gierige Verwandtschaft, ein geändertes Erbe und ein treuherziger Hund - Agatha Christie lässt perfekt Motive, Charaktere und Schauplätze ineinander verschmelzen und erschafft erneut einen unvergleichlichen Kriminalfall, indessen Hauptrolle Poirot ermittelt.
DER BALL SPIELENDE HUND "Machen sie sich nichts daraus, wenn ich sie hin und wieder anbelle. Mein Beißen ist nicht halb so schlimm, wie mein Gebell." (S. 42) - wenige Tage später ist die wohlhabende Emily Arundell tot. Im Lesemonat April steht die #readchristie23 Challenge unter dem Mordmittel "Gift". Gemeinsam mit @weltauspapier @duftderbuecher und @buchklatsch wagten wir uns gemeinsam an den Kriminalfall "Der Ball spielende Hund", bei dem Hercule Poirot ermittelt. I N H A L T: Als die wohlhabende Emily Arundell in ihrem Landhaus die Treppe hinunterstürzt, glauben alle, sie sei auf dem Ball ihres Terriers ausgerutscht. Emily aber hat ihre Verwandten unter Verdacht. Hat einer von ihnen versucht, sie zu ermorden? Noch im Krankenhaus schreibt sie einen Brief an Hercule Poirot. Als dieser bei ihm eintrifft, ist es für die alte Dame jedoch bereits zu spät. Doch auch Poirot glaubt nicht an einen Unfall .. M E I N U N G: Ist der verspielte Terrier Bob an dem Sturz von Misses Arundell wirklich schuld? Oder hat die engere Verwandtschaft, die bereits auf das Erbe lugt, etwas mit dem vermeintlichen Unfall zu tun? Hercule Poirot und sein Freund Hastings folgen genau diesen Fragen und statten dem kleinen Anwesen Littlegreen House im malerischen Örtchen Market Baising einen Besuch ab. Schnell wittert Hercule Poirot Mord und ermittelt umfangreich. Dabei trifft er auf moderne Ärzte, selbstbezogene Verwandte, nahbaren Angestellten und okkulten Schwestern, die Séancen abhalten. Die Schauplätze und die Charaktere wählt Christie überschaubar, sodass man den Kriminalfall durchaus leicht lesen kann (es waren keine Notizen nötig). Das Zusammenspiel zwischen dem belgischen Meisterdetektiv Poirot und Hastings hat mich sehr unterhalten. Die Ermittlungen werden aus der Perspektive Hastings geschildert, sodass man gemeinsam mit Poirots Freund oft in Ungewissheit tappt und wobei der Meisterdetektiv immer eine Nasenlänge voraus ist. Agatha Christie lässt wieder tief in die psychologischen Abgründe schauen und lässt einen bis zum Schluss mit rätseln. Das Ende war für mich überraschend und schlüssig, auch wenn mir die Aufklärung eines Details fehlt. Eine gierige Verwandtschaft, ein geändertes Erbe und ein treuherziger Hund - Agatha Christie lässt perfekt Motive, Charaktere und Schauplätze ineinander verschmelzen und erschafft erneut einen unvergleichlichen Kriminalfall, indessen Hauptrolle Poirot ermittelt.

Es dauert erwas bis die Geschichte in Fahrt kommt. Lange ist Poirot der einzige der überhaupt denkt, dass es ein Mord gab. Wie gewohnt gibt es jede Menge interessante Figuren wobei fast alle der Figuren ziemlich unsympathisch waren und sie alle ein Motiv für den Mord hatten. Mit der Zeit nahm die Geschichte doch ziemlich an Fahrt auf und ich war lange am rätseln wer es wohl war. Wobei die Auflösung aber wiederum nicht so ganz mein Favorit war.















