Das Schneemädchen

Das Schneemädchen

Hardback
3.969
FamiliendramaPsychothrillerFantasievollLiebesgeschichte

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Description

Vor drei Jahren, als ihre Familie nach einem Weihnachtsbaum in den frostigen Wäldern von Oregon suchte, verschwand Madison Culver. Drei Jahre - und immer noch keine Spur von der damals Fünfjährigen.
Ist sie tot? Doch eine Leiche hat man bisher nicht finden können.
Madisons Eltern wenden sich in ihrer Verzweiflung an die »Kinderfinderin« Naomi, eine Privatermittlerin mit dem unheimlichen Talent, Vermisste aufzuspüren. Da sie in ihrer Kindheit selbst einmal verschleppt wurde, kann sie sich besonders gut in solche Fälle hineinversetzen.
Während Naomi nach und nach die schrecklichen Tatsachen im Fall Madison aufdeckt, durchdringen Scherben eines dunklen Traums ihre Erinnerung …
Ein atemberaubender, literarischer Pageturner, erzählt mit den wechselnden Stimmen von Naomi und einem außergewöhnlich fantasievollen Kind.


Publishers Weekly: »Intensiv und einfallsreich, herzzerreißend und überraschend ... Der Schluss raubt den Lesern den letzten Atem.«

CrimeReads: »Ein ergreifend schöner, schauriger Roman über eine knallharte, lebensechte Heldin.«

Booklist: »Denfelds Roman greift auf Elemente des Horrors, des Krimis, des Märchens und sogar der Liebesgeschichte zurück, um das Erbe der Gewalt und die Widerstandsfähigkeit der Schwächsten unter uns zu erkunden.«

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
352
Price
23.70 €

Author Description

Bevor Rene Denfeld als Autorin arbeitete, war sie als Ermittlerin für eine Pflichtverteidigung tätig und untersuchte Hunderte der schlimmsten Verbrechen – darunter auch der berühmte Fall der »Central Park Five«. In einigen Prozessen bewahrte sie Menschen vor der Todesstrafe.2017 wurde sie von der New York Times als Heldin des Jahres ausgezeichnet.Rene lebt mit ihren Adoptivkindern in Portland, Oregon, und setzt sich auch weiterhin für soziale Gerechtigkeit ein.Sie schrieb die von der Presse hoch gelobten Bestseller The Enchanted, The Child Finder (Das Schneemädchen) und The Butterfly Girl.

Posts

24
All
3.5

"ℰ𝓈 𝒢𝒾𝒷𝓉 ℯ𝒾𝓃ℯ 𝒮𝒶𝒸𝒽ℯ, 𝒹𝒾ℯ 𝒹𝓊 𝓃𝒾ℯ𝓂𝒶𝓁𝓈 𝓉𝓊𝓃 𝒹𝒶𝓇𝒻𝓈𝓉", ℯ𝓇𝓂𝒶𝒽𝓃𝓉ℯ 𝒹ℯ𝓇 𝒱𝒶𝓉ℯ𝓇 𝒹𝒶𝓈 𝒮𝒸𝒽𝓃ℯℯ𝓂𝒶̈𝒹𝒸𝒽ℯ𝓃. " 𝒟𝓊 𝒹𝒶𝓇𝒻𝓈𝓉 𝒹𝒾𝒸𝒽 𝓃𝒾ℯ𝓂𝒶𝓁𝓈 𝓋ℯ𝓇𝓁𝒾ℯ𝒷ℯ𝓃. 𝒟ℯ𝓃𝓃 𝓌ℯ𝓃𝓃 𝒹𝓊 𝒹𝒾𝒸𝒽 𝓋ℯ𝓇𝓁𝒾ℯ𝒷𝓈𝓉, 𝓌𝒾𝓇𝒹 𝒹ℯ𝒾𝓃 ℋℯ𝓇𝓏 𝓈𝒾𝒸𝒽 ℯ𝓇𝓌𝒶̈𝓇𝓂ℯ𝓃 𝓊𝓃𝒹 𝒹𝓊 𝓌𝒾𝓇𝓈𝓉 𝓈𝒸𝒽𝓂ℯ𝓁𝓏ℯ𝓃 𝓊𝓃𝒹 𝓈𝓉ℯ𝓇𝒷ℯ𝓃".

𝙳𝚊𝚜 𝚂𝚌𝚑𝚗𝚎𝚎𝚖𝚊̈𝚍𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚒𝚜𝚝 𝚖𝚎𝚒𝚗 𝚎𝚛𝚜𝚝𝚎𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚎𝚛 𝙰𝚞𝚝𝚘𝚛𝚒𝚗 𝚁𝚎𝚗𝚎 𝙳𝚎𝚗𝚏𝚎𝚕𝚍 𝚞𝚗𝚍 💭🤷‍♀️🙈. 𝙸𝚌𝚑 𝚑𝚊𝚝𝚝𝚎 𝚊𝚖 𝙰𝚗𝚏𝚊𝚗𝚐 𝚎𝚒𝚗 𝚠𝚎𝚗𝚒𝚐 𝚂𝚝𝚊𝚛𝚝𝚜𝚌𝚑𝚠𝚒𝚎𝚛𝚒𝚐𝚔𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗, 𝚞𝚖 𝚒𝚗 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎 𝙶𝚎𝚜𝚌𝚑𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎 𝚛𝚎𝚒𝚗 𝚣𝚞 𝚔𝚘𝚖𝚖𝚎𝚗 🤔, 𝚍𝚎𝚛 𝚂𝚌𝚑𝚛𝚎𝚒𝚋𝚜𝚝𝚒𝚕 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚑𝚎𝚛 𝚒𝚗 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝚑𝚘̈𝚑𝚎𝚛𝚎𝚗 𝙴𝚋𝚎𝚗𝚎 𝚐𝚎𝚜𝚌𝚑𝚛𝚒𝚎𝚋𝚎𝚗, 𝚑𝚊𝚝𝚝𝚎 𝚎𝚑𝚎𝚛 𝚠𝚊𝚜 𝚙𝚘𝚎𝚝𝚒𝚜𝚌𝚑𝚎𝚜 🥴 𝚞𝚗𝚍 𝚑𝚊𝚝 𝚖𝚒𝚛 𝚜𝚘 𝚐𝚊𝚛 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚣𝚞𝚐𝚎𝚜𝚊𝚐𝚝. 𝙸𝚌𝚑 𝚠𝚘𝚕𝚕𝚝𝚎 𝚍𝚒𝚎 𝚂𝚝𝚘𝚛𝚢 𝚎𝚌𝚑𝚝 𝚖𝚘̈𝚐𝚎𝚗, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝙿𝚞𝚑 😮‍💨, 𝚎𝚌𝚑𝚝 𝚜𝚌𝚑𝚠𝚒𝚎𝚛𝚒𝚐. 𝚆𝚘 𝚏𝚊𝚗𝚐 𝚒𝚌𝚑 𝚊𝚗 🙈 𝚍𝚎𝚛 𝚆𝚎𝚌𝚑𝚜𝚎𝚕 𝚣𝚠𝚒𝚜𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚍𝚎𝚛 𝚅𝚎𝚛𝚐𝚊𝚗𝚐𝚎𝚗𝚑𝚎𝚒𝚝 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚎𝚛 𝙶𝚎𝚐𝚎𝚗𝚠𝚊𝚛𝚝 𝚒𝚜𝚝 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚜𝚌𝚑𝚠𝚎𝚛, 𝚔𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙰𝚗𝚖𝚎𝚛𝚔𝚞𝚗𝚐, 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝𝚜 𝚍𝚎𝚛𝚐𝚕𝚎𝚒𝚌𝚑𝚎𝚗, 𝚍𝚎𝚛 𝙼𝚒𝚝𝚝𝚎𝚕𝚝𝚎𝚒𝚕 𝚑𝚊𝚝 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚐𝚎𝚣𝚘𝚐𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚒𝚜𝚝 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚕𝚊𝚗𝚐𝚊𝚝𝚖𝚒𝚐. 𝙳𝚊𝚜 𝙱𝚎𝚜𝚝𝚎 𝚞𝚗𝚍 𝚠𝚊𝚜 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚖𝚒𝚝𝚐𝚎𝚗𝚘𝚖𝚖𝚎𝚗 𝚑𝚊𝚝, 𝚠𝚊𝚛𝚎𝚗 𝚍𝚒𝚎 𝚕𝚎𝚝𝚣𝚝𝚎𝚗 𝟻𝟶/𝟼𝟶 𝚂𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗. 𝙸𝚌𝚑 𝚎𝚖𝚙𝚏𝚊𝚗𝚍 𝚎𝚜 𝙰𝚗𝚏𝚊𝚗𝚐𝚜 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚠𝚒𝚎 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚗 𝚃𝚑𝚛𝚒𝚕𝚕𝚎𝚛, 𝚍𝚊𝚍𝚞𝚛𝚌𝚑 𝚍𝚊𝚜 𝚎𝚜 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚛𝚞𝚑𝚒𝚐 𝚞𝚗𝚍 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚣𝚊̈𝚑𝚏𝚕𝚞̈𝚜𝚜𝚒𝚐 𝚑𝚒𝚗𝚐𝚎𝚣𝚘𝚐𝚎𝚗 𝚑𝚊𝚝. 𝙴𝚒𝚐𝚎𝚗𝚝𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚐𝚒𝚋𝚝 𝚎𝚜 𝚑𝚒𝚎𝚛 𝚍𝚛𝚎𝚒 𝚋𝚎𝚠𝚎𝚐𝚎𝚗𝚍𝚎 𝙶𝚎𝚜𝚌𝚑𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎𝚗, 𝚍𝚒𝚎 𝚒𝚗 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚛 𝚂𝚝𝚘𝚛𝚢 𝚎𝚒𝚗𝚏𝚕𝚒𝚎𝚜𝚜𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚏𝚞̈𝚛 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚞𝚗𝚟𝚘𝚛𝚜𝚝𝚎𝚕𝚕𝚋𝚊𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝚐𝚛𝚊𝚞𝚜𝚊𝚖 𝚜𝚒𝚗𝚍, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚍𝚞𝚛𝚌𝚑 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎 𝙴𝚛𝚣𝚊̈𝚑𝚕𝚠𝚎𝚒𝚜𝚎 𝚑𝚊𝚝 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚍𝚊𝚜 𝙱𝚞𝚌𝚑 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚍𝚊 𝚊𝚋𝚐𝚎𝚑𝚘𝚕𝚝, 𝚠𝚒𝚎 𝚒𝚌𝚑'𝚜 𝚖𝚒𝚛 𝚎𝚛𝚑𝚘𝚏𝚏𝚝 𝚑𝚊𝚋𝚎, 𝚎𝚌𝚑𝚝 𝚜𝚌𝚑𝚊𝚍𝚎 🫣. 𝚆𝚊𝚜 𝚎𝚜 𝚖𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚖 𝚂𝚌𝚑𝚗𝚎𝚎𝚖𝚊̈𝚍𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚊𝚞𝚏 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝚑𝚊𝚝, 𝚖𝚞̈𝚜𝚜𝚝 𝚒𝚑𝚛 𝚜𝚎𝚕𝚋𝚜𝚝 𝚑𝚎𝚛𝚊𝚞𝚜𝚏𝚒𝚗𝚍𝚎𝚗, 𝚟𝚒𝚎𝚕𝚕𝚎𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚒𝚜𝚝 𝚎𝚜 𝚎𝚑𝚎𝚛 𝚠𝚊𝚜 𝚏𝚞̈𝚛 𝚎𝚞𝚌𝚑, 𝚍𝚊𝚑𝚎𝚛 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚏𝚒𝚏𝚝𝚢-𝚏𝚒𝚏𝚝𝚢 𝙻𝚎𝚜𝚎𝚎𝚖𝚙𝚏𝚎𝚑𝚕𝚞𝚗𝚐 🫧✨💫

"ℰ𝓈 𝒢𝒾𝒷𝓉 ℯ𝒾𝓃ℯ 𝒮𝒶𝒸𝒽ℯ, 𝒹𝒾ℯ 𝒹𝓊 𝓃𝒾ℯ𝓂𝒶𝓁𝓈 𝓉𝓊𝓃 𝒹𝒶𝓇𝒻𝓈𝓉", ℯ𝓇𝓂𝒶𝒽𝓃𝓉ℯ 𝒹ℯ𝓇 𝒱𝒶𝓉ℯ𝓇 𝒹𝒶𝓈 𝒮𝒸𝒽𝓃ℯℯ𝓂𝒶̈𝒹𝒸𝒽ℯ𝓃. " 𝒟𝓊 𝒹𝒶𝓇𝒻𝓈𝓉 𝒹𝒾𝒸𝒽 𝓃𝒾ℯ𝓂𝒶𝓁𝓈 𝓋ℯ𝓇𝓁𝒾ℯ𝒷ℯ𝓃. 𝒟ℯ𝓃𝓃 𝓌ℯ𝓃𝓃 𝒹𝓊 𝒹𝒾𝒸𝒽 𝓋ℯ𝓇𝓁𝒾ℯ𝒷𝓈𝓉, 𝓌𝒾𝓇𝒹 𝒹ℯ𝒾𝓃 ℋℯ𝓇𝓏 𝓈𝒾𝒸𝒽 ℯ𝓇𝓌𝒶̈𝓇𝓂ℯ𝓃 𝓊𝓃𝒹 𝒹𝓊 𝓌𝒾𝓇𝓈𝓉 𝓈𝒸𝒽𝓂ℯ𝓁𝓏ℯ𝓃 𝓊𝓃𝒹 𝓈𝓉ℯ𝓇𝒷ℯ𝓃".
3

Ich kam mit dem Schreibstil nicht klar. Sehr ungewöhnlich poetisch für einen Thriller. Hätte eher zu einem Fantasybuch gepasst. Aber das ist Geschmackssache. Naomie und das Schneemädchen waren beide sehr interessante Charaktere und ihre Hintergrundgeschichten waren traurig und mutig zugleich. Leider hat mir die Spannung gefehlt, war irgendwie kein Thriller, auch wenn das Thema so realitätsnah ist.

4

Ein gut erzählter, Spannung aufbauenden Thriller mit der Kinderfinderin Naomi in den kalten Wäldern Oregons.

Ein Mädchen ist vor drei Jahren verschwundenen. Naomi wird sie suchen, wobei dies nicht ihre erste Suche ist und wir auch viel von ihrer eigenen Geschichte erfahren. Ich habe das Buch gehört und konnte der Geschichte gut folgen. Die Sprecherin hätte beim Szenenwechsel ein paar Pausen einfügen sollen, ansonsten war das Gesamtsprechtempo ziemlich langsam, aber man kann die Geschwindigkeit ja erhöhen und über ein paar schlecht betonte Worte kann man gut weghören. Schön beschriebene Landschaft, Protagonisten mit - fast immer - nachvollziehbaren Gefühlen und Motivationen. Das Hörbuch hat mich gut unterhalten.

4

Gut geschriebener, etwas düsterer Thriller. Die Kinderfinderin wächst einem ans Herz… mitsamt ihrer eigenen Geschichte! Es bleibt durchweg spannend, und nun hoffe ich, dass man noch mit Naomi erleben kann…

4

Die Geschichte konnte mich leider nicht ganz von sich überzeugen

Das war mein 1. Roman von René Denfeld und der Klappentext versprach spannendes. Nach wenigen Seiten war ich bereits in der Story angekommen und folgte gespannt der Geschichte der Kinderfinderin Naomi und ihrer Suche nach der kleinen Madison. Die Story wird aus zwei Perspektiven erzählt. Einmal folgt man den Ermittlungen von Naomi, einschließlich kleiner Rückblicke ihrer eigenen ominösen Vergangenheit und die zweite Perspektive ist die des Schneemädchens, die mit einem gehörlosen und verwahrlosten Mann in einer Hütte weit oben in den Bergen lebt. Die Geschichte wird sehr gemächlich erzählt, ein wenig zu gemächlich für einen Thriller und für meinen Geschmack. Man kommt relativ schnell drauf, was los ist und das nimmt dem ganzen zusätzlich noch die letzte Spannung. Also folgt man Naomi und ihren Gedanken und sämtlichen Figuren, die in dieser Story auftauchen und man kommt dann gaaaaanz langsam dem Ende entgegen. Das Schneemädchen baut sich, um ihrem brutalen und entbehrungsreichen Leben zu entfliehen, eine Welt in der es für alles eine Erklärung findet und in der sie überleben kann. Das Schicksal des Schneemädchens ging mir recht nahe und ist auch nicht für schwache Nerven. Der Schreibstil ist schnell und einfach zu lesen. Das Ende war nicht ganz nach meinem Geschmack, weil Naomis Vergangenheit immer noch nicht komplett aufgedeckt wurde. Fazit: Das Schneemädchen ist eine solide Geschichte, die mich leider nicht ganz abholen konnte. 4/6 Sterne

Die Geschichte konnte mich leider nicht ganz von sich überzeugen
4

Tiefgründiges lesen

Ein sehr ruhiger Thriller aus dem Festa Verlag. Er plätschert so langsam vor sich hin. Was wird aus einen Menschen dem schlimmes widerfahren ist ? Der nie was anderes kennengelernt hat ,der nicht weiß was gut und böse ist? Drei schlimme Schicksale in einem buch vereint. Mir hat das Schneemädchen sehr gut gefallen zu lesen ,auch wenn es so ganz anders war ,als man es von einem Festa buch erwartet . 4,5 Sterne 🌟

Tiefgründiges lesen
4

Ruhig dahin plätschender Thriller, eine eher anspruchsvolle Lektüre mit viel Schwere und Tiefe

Ich möchte diesen Beitrag mit einem Zitat beginnen ❣️ Es gibt keinen sicheren Ort, nicht einmal in unseren Köpfen, denn selbst dort könnten Fallen lauern. ❣️ Abwechselnd tauchen wir ein in die Welt der sogenannten Kinderfinderin Naomi, man sagt sie habe bereits viele verschwundene Kinder gefunden, einige lebend, viele verstorben. Die Autorin erlaubt uns extrem tiefe Einblick in Naomis Leben, teilweise sehr berührend, aber auch undurchsichtig, machmal sehr geheimnisvoll. Im Gegenzug lernen wir das „Schneemädchen“ kennen, erleben ein unschuldiges Kind, das unter gezwungenen Umständen ihre Identität einem Wandel unterziehen muss. Mehr möchte ich nicht verraten, spoilern ist echt doof🤣 Der nicht typische Schreibstil musste mich erstmal packen aber einmal eingelesen,fand ich Gefallen. Obwohl im Klappentext angekündigt, handelt es sich absolut nicht um einen Pageturner. Ich verbuche es unter der Rubrik“Schreibstil mit Schwere und wirklicher Tiefe“. Durch die vielen Handlungsstränge , die ineinander und übereinander verlaufen, erfordert die Handlung eine gewisse Leseaufmerksamkeit und einen Kombinationswillen. Die Geschichte konnte mich von Anfang bis Ende begeistern, sie trifft unsere Angste und Emotionen. Das Ende hat mich dann leider doch enttäuscht im Schnee stehen lassen. Ich habe auf einen überwältigenden Twist gewartet, aber leider Fehlanzeige. Es gab keine nennenswerten Überraschungsmomente. Wir lesen einen sehr ruhig dahin plätschernder Thriller, der deutlich mehr durch seine Tiefe und Schwere besticht, als durch große Spannungsmomente. Die Autorin hat neben dem Schreiben, bereits Bewundernswertes geschafft sie hat schon mehrere Menschen vor der Todesstrafe bewahren können, untersucht die schlimmsten Verbrechen . Sie selbst wurde adoptiert, und hat ihre ganz eigene Geschichte in diesem Werk verarbeitet. Danke an @silkes_buecherliebe fürs gemeinsame Lesen💜 4/5 ☃️☃️☃️☃️

Ruhig dahin plätschender Thriller, eine eher anspruchsvolle Lektüre mit viel Schwere und Tiefe
4

Das Buch „Das Schneemädchen“ ist ein Thriller von der Autorin Rene Denfeld und auch mein erstes Buch von ihr. Es geht dabei um die „Kinderfinderin“ Naomi, die sich auf die Suche nach der verschwundenen Madison Culver begab. Die Geschichte wird von der Autorin eher ruhig erzählt. Spannung baut sich im Laufe der Handlung auf jeden Fall auf, aber insgesamt handelt es sich hier um einen Thriller, bei dem die Ereignisse nicht Knall auf Fall kommen. Man erlebt die Story aus unterschiedlichen Perspektiven, was ich sehr mochte. Zum einen die Sicht von Naomi, die sich auf die Suche nach Madison begibt. Hier gab es immer wieder Passagen in denen man etwas über Naomis Vergangenheit erfährt, wodurch der Charaktere eine sehr gute Tiefe bekam. Ihre Geschichte empfand ich als sehr berührend und durch die Erfahrungen in der Vergangenheit ist Naomi auch so gut in dem was sie tut und kann sich sehr gut in die verschwundenen Kinder hineindenken. Aber die Schatten ihrer Vergangenheit verfolgen sie auch nach wie vor. Mir persönlich gelang es nicht immer sofort gedanklich zwischen Gegenwart und Vergangenheit zu wechseln, da die Erzählstränge wirklich sehr schnell ineinander übergehen und man zum Teil sehr aufmerksam lesen muss. Die zweite Perspektive, aus der man die Story erlebt, ist die des Schneemädchens. Hierbei handelt es sich um die Perspektive eines wirklich fantasievollen Kindes, das aus gegebenen Umständen in die Rolle des Schneemädchens schlüpft. Ich fand diese Passagen im Buch sehr gut von der Autorin umgesetzt und auch sie empfand ich als berührend mit einer sehr guten Tiefe. Was es aber mit dem Schneemädchen auf sich hat und ob Naomi Madison schlussendlich findet, das müsst ihr selbst herausfinden. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Das Buch ist ein eher ruhiger Thriller mit wenigen großen Überraschungen, dafür aber mit einer sehr guten Tiefe und man muss ihn mit einer gewissen Aufmerksamkeit lesen. Von mir gibt es daher insgesamt vier Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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3

Eine zugleich schöne und dennoch grausame Geschichte.

4.5

Die Geschichte hat mich berührt. Werde auch das zweite Buch in der Reihe lesen. Nachvollziehbare Geschichte. Ich mag die Kinderfinderin.

4

Es ist sehr bildlich beschrieben. Die Langfschaft ist schön beschrieben, genauso wie die Protagonisten. Die Stimme ist sehr angenehm. Ich konnte es gut nebenbei hören. Die Folgen sind sehr lang. Es ist eher ein ruhiger Thriller mit wenig Überraschungen und Plottwist. Trotzdem ist es eine sehr sensible Thematik. Man muss das (Kindesentführung, etc.) wirklich abkönnen, sonst würde ich lieber die Finger davon lassen. Die Protagonisten sind sehr interessant gewählt. Es gibt zwei Perspektiven, einmal Naomi und das Schneemädchen. Gegen Ende war ich wirklich schockiert und mir wurde flau im Magen. Naomi ist Privatermittlerin. Sie wird von verzweifelten Eltern um Hilfe gerufen, um ihre vermissten Kinder zu finden. In ihrer Laufzeit hat sie schon 30 Kinder gefunden- manche lebendig, mache aber auch tot. Sie wurde als Kind selbst entführt und somit kann sie sich in die Kinder gut hineinversetzen. Sie wirkt einerseits distanziert aber auch emotional greifbar. Es gibt tiefe Einblicke in ihr Leben, das bringt wiederum auch tiefe in ihren Charakter. Das Schneemädchen ist ein fantasievolles unschuldiges Kind. Sie flüchtet aus den gegebenen Umständen in die Rolle des Schneemädchens, dass sie aus einem Märchen kennt. Sie ist total in ihre eigene Realität abgetaucht und realisiert ihre Entführung kaum. Sie erzählt auf ihre Weise ihre Geschichte.

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4

Sehr gut recherchiert, Autorin war selbst Ermittlerin. Triggerwarnung: Kindesentführung und Kindesmissbrauch.

Der Schreibstil macht es leicht, das Buch schnell durchzulesen. Die Kapitel haben eine ansehnliche Länge. Das Thema ist nichts für schwache Nerven, mir ging es an die Nieren, da ich selber Mutter bin. Die Fakten und Zahlen über entführte Kinder sind schrecklich, besonders, da es garantiert eine hohe Dunkelziffer gibt. Die Protagonistin Naomi kommt einerseits distanziert rüber, doch dann wiederum auch sehr emotional. Jedes Kind, was sie findet, egal ob tot oder lebendig, geht ihr sehr nahe. Und auch die Eltern der entführten Kinder sind ihr nicht egal. Eigentlich in allem eine gute Story, doch trotzdem fehlte an manchen Stellen die Tiefe. Eine Leseempfehlung geht raus.

Sehr gut recherchiert, Autorin war selbst Ermittlerin. Triggerwarnung: Kindesentführung und Kindesmissbrauch.
5

Einpacken das Buch von der ersten bis zur letzten Minute. Aber eben so erschreckend. Ich kann nur drauf hinweisen, nichts für schwache Nerven und nichts für Menschen, die ein Problem haben mit verschwundenen Kindern in Büchern 

4

Ein gelungener, atmospärischer Reihenauftakt, der aber ein Drittel braucht um volle Fahrt aufzunehmen. Wenn man bis dahin durchhält wird man mit realistischen Charakteren, einer gut gestrickten, ruhig erzählten Geschichte belohnt.

2.5

Meinung: Das Cover hat mich von Anfang an angesprochen und harmoniert perfekt mit der Handlung. Vor drei Jahren verschwand Madison spurlos, und die verzweifelte Suche nach ihr blieb erfolglos. Die Eltern wenden sich an Naomi, eine Kinderfinderin, in der Hoffnung, dass sie das Mädchen aufspüren kann. Madison lebt bei ihrem Entführer, ohne zu realisieren, was mit ihr geschieht. Sie nennt sich selbst "Das Schneemädchen" aufgrund der schneebedeckten Umgebung, in der sie gefangen ist. Der Schreibstil ist leicht und gleichzeitig bildgewaltig. Allerdings hatte ich anfangs Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden, da die Kapitel für mich undurchsichtig waren, und ich nicht immer den genauen Handlungsort erkennen konnte. Naomi stürzt sich tief in den Fall, und im Laufe der Geschichte erfahren wir nach und nach mehr über ihre eigene Vergangenheit. Hierbei fand ich jedoch manche Passagen etwas undurchsichtig, und ich konnte nicht alle Zusammenhänge sofort erfassen. Eine interessante Ergänzung hätten Kapitel aus der Sicht des Entführers sein können, um seine Perspektive besser zu verstehen. Leider kam dieser Aspekt in der Geschichte zu kurz. Die Charaktere wirkten eher blass, und ich konnte keine starke emotionale Bindung zu ihnen aufbauen.

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5

Das Schneemädchen von Rene Denfeld ist ein echter Pageturner, ein Must Read von der ersten bis zur letzten Seite und so viel mehr als ein Thriller. Das Buch hat spannende, traurige, romantische und märchenhafte Elemente und ein allumfassendes Gefühl: Hoffnung. Zwei starke Erzählstimmen tragen die Geschichten, erst getrennt und nach und nach kommen die Paraellen ans Licht. Die Geschichte schockt ohne zu Explizit werden und ist wirklich sehr spannend geschrieben. Besonders der Schluss hat das Potenzial einem das Atmen vergessen zu lassen. Viele Überraschungen, starke Wendungen und Figuren die sehr außergewöhnlich sind. Ein unglaublich sehr gut geschriebenes Buch. Für mich eines der besten Bücher aus dem Hause Festa. 5 Sterne

2.5

Was soll Ich schreiben ,? Das war das erste Festa Buch was mich nicht vom Hocker gerissen hat.

4

Ein ruhiger Thriller der ans Herz geht . Berührend und erschreckend zugleich

2

Leider nicht mein Fall

Ich kann den Hype um das Buch absolut nicht verstehen. Ich fand es durchgehend langweilig. Auf den letzten paar Seiten wurde es etwas spannender, aber ich bin einfach nur froh, dass ich das Buch endlich beendet habe. Den Schreibstil fand ich auch seltsam.

4

Sehr poetisch und blumig für einen Thriller geschrieben.Hatte so meine Probleme mit dem Schreibstil klarzukommen.Die Story war aber spannend.Und die Protagonistin war mir sehr sympathisch.

4

Toller Thriller, spannende Geschichte. Es gibt nur deshalb einen Stern Abzug, weil ein 5 bis 8-jähriges Mädchen nicht so denken und agieren würde.

5

Auf "Das Schneemädchen" von Rene Denfeld habe ich mich schon sehr gefreut. Ich hatte bisher nur positives gehört und das steigerte natürlich meine Neugierde. Die Thematik des Buches ist gerade für Eltern ein wahrer Horror. Kinder sollen beschützt und behütet werden und dafür tun Eltern alles. Doch wie schlimm ist es, wenn das geliebte Kind plötzlich verschwindet? Vor drei Jahren verschwand Madison spurlos. Die verzweifelte Suche nach ihr brachte nichts. Seither fehlt von ihr jede Spur. Madison realisiert ihre Entführung und den Missbrauch kaum. Sie flüchtet sich in ihre Fantasiewelt und nennt sich nun "Schneemädchen". Die verzweifelten Eltern wenden sich an Naomi, die eine erfolgreiche Privatermittlerin ist. Sie scheint ein Gespürt für verschwundene Kinder zu haben und hat schon einige retten können. Der Schreibstil der Autorin ist bildgewaltig und sehr einnehmend. Sie zog mich mühelos in den Bann der Geschichte. Zum einen erfahren wir hier aus Naomis Sicht wie sie sich auf die Suche nach Madison macht. Gleichzeitig bekommt man mit das Naomi selbst ein ähnliches Trauma überlebt hat, dieses aber noch lange nicht verarbeitet hat. Naomi ist für mich dennoch eine unglaublich starke Protagonistin. Madison - "Das Schneemädchen" erzählt auf ihre ganz besondere Weise ihre Geschichte. Sie schildert das erlebte eindringlich und fantasievoll. Das Ganze Grauen bescherte mir Gänsehaut und meine Emotionen fuhren Achterbahn. Ich war unendlich traurig, ich fühlte mich verloren und hilflos. Gleichzeitig wurde ich wütend. Aber ich gab die Hoffnung nicht auf. Zum Ende hin zieht die Autorin wirklich alle Register. Langsam und Stück für Stück setzt sich die ganze Tragödie zusammen. Ich war fassungslos und am Boden zerstört als ich die ganze Wahrheit erfuhr. Das war verdammt großes Kino! Bitte mehr davon! Klare Leseempfehlung. Fazit: "Das Schneemädchen" von Rene Denfeld ist ein Buch mit einer sehr sensibeln Thematik. Diese wurde unglaublich gut umgesetzt. Ein Thriller der mich noch lange begleiten wird denn dieses Buch regt definitiv zum Nachdenken an. Eine beklemmende, düstere und herzzerreißende Geschichte.

4

"Das Schneemädchen “ von Rene Denfeld ist kein Buch, das man so mal eben nebenbei lesen kann. Dafür ist es viel zu bedrückend und beklemmend. Kein Thriller der mit rasantem Tempo punktet, dafür mit einer großen Stille, Verzweiflung und Leere aufzuwarten weiß. Der Schreibstil der Autorin ist absolut einnehmend und sehr atmosphärisch. Sie webt ein Setting, das nicht nur mit den Beschreibungen eine riesige Beklemmung auslöst, sondern es intensiviert und untermauert die eigentliche Handlung noch. Denn geprägt wird es im Schnee. Ich hätte nie gedacht, wozu Schnee in der Lage ist. Er bringt Hoffnung, bietet aber gleichzeitig eine große Machtlosigkeit. Er ist wunderschön und grausam zugleich. Er lässt dich verzweifeln, aber auch nach Atem schöpfen. Die kleine Madison und Naomie stehen hier im Fokus, wobei man abwechselnd ihre Perspektiven erfährt. Aber eigentlich ist das nicht ganz richtig. Denn eigentlich gibt es noch eine Person, die das Ganze noch bedrohlicher ,noch einsamer, noch verlorener erscheinen lässt. Wenn ich sage, dass wir es hier mit verlorenen Seelen zutun haben, dann trifft es das genau auf den Punkt. Ich mochte die Charaktere sehr gern, auch wenn es für mich schwer war, zu Ihnen einen Zugang zu finden. Das heißt nicht, dass ich keine tieferen Emotionen verspürt habe. Es war nur anders. Vielschichtiger, tiefgreifender, auswegloser. Dabei sind sie sehr tiefgründig und ausdrucksstark. Und konnten mich mit ihrem Hintergrund immer mehr in den Bann ziehen. Der Einstieg in die Story gefiel mir sehr gut. Die Autorin schreibt sehr eindringlich und intensiv. Weniger durch Gewalt geprägt, als vielmehr durch psychologische Aspekte. Dabei dringt sie auch immer tiefer in die Hintergründe ein. Dadurch wird die Handlung auch sehr viel komplexer. Die Autorin befasst sich hier mit einer sehr sensiblen Thematik und hat es in meinen Augen großartig umgesetzt. Dabei fokussiert sie sich nicht nur auf eine Person, sondern macht es viel großflächiger und tiefgreifender. Das hat mir richtig gut gefallen. Weil man dadurch die herannahende Tragödie und die Dimension schon früh kommen sieht. Aber nichts konnte mich darauf vorbereiten, was dann kam. Das war wirklich überraschend und menschlich gesehen kaum zu ertragen. All das Grauen, die Dimension dessen, die Schwere und Hoffnungslosigkeit brachen wie Wellen über mich herein. Das war so viel und gleichzeitig hat man das Gefühl, unter all der Trauer und Tragik zusammenzubrechen. Mich konnte Rene Denfeld mit dem Start ihrer Reihe um die „Kinderfinderin“ Naomie Cottle beeindrucken. Mit viel Feingefühl und Fantasie, zeigt sie auf, was ein solches Geschehen alles verändern und prägen kann. Ich bin gespannt wie es mit Naomie weitergeht. Fazit: Der Start der Naomie Cottle Reihe ,findet mit „Das Schneemädchen “ von Rene Denfeld ihren Anfang. Ein sehr feinfühliger, atmosphärischer und beklemmender Thriller, der nicht nur mit außergewöhnlichen Protagonisten zu beeindrucken weiß, sondern auch mit einer ausweglosen Stille, Leere und tiefen Einsamkeit . Kein Thriller, der vor Tempo nur so strotzt. Aber einer, der dir das wahre Grauen hinter der Tragödie offenbart. Keine leichte Thematik, aber eine die es sich zu lesen lohnt. Ich bin gespannt, wie es mit Naomie weitergeht.

4.5

❗️Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven und sollte eine Triggerwarnung enthalten, denn es geht um explizite Pädosexualität. ❗️

Ich wusste nicht, was mich bei diesem Buch erwartet, umso positiver war ich dann überrascht. Der Schreibstil der Autorin ist ergreifend, nicht nur ist er sehr literarisch an vielerlei Stellen, sondern auch spannend. Die Autorin schafft es, gerade an verstörenden Stellen, eine unheimliche aber dennoch merkwürdig friedliche Atmosphäre zu erschaffen, was die verstörenden Stellen tatsächlich umso verstörender macht. An diesen Stellen musste ich so manchmal schwer schlucken und Übelkeit unterdrücken, denn es wird ein (zurecht) tabuisiertes Thema in einem unerwartet „positiven“ und unschuldigen Stil dargestellt. Manche Metaphern muss man deshalb auch 3 mal nachlesen, um wirklich zu verstehen - oder verstehen zu wollen - was damit gemeint ist. Dennoch hat das Buch nie meine Aufmerksamkeit oder Neugierde verloren. Es war spannend gestaltet, ein klassischer Pageturner eben. Einzig und allein die gegen Ende plötzlich eingeworfene Nebenhandlung mit einem weiteren vermissten Kind habe ich nicht ganz verstanden. Zudem fand ich das Ende leider etwas lahm und zu schnell vollzogen im Gegensatz zum Rest des Buches, wo alles sehr detailliert und durchdacht geschrieben ist. Deshalb einen halben Stern abzug.

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