Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san
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Description
Essen und LESEN halten Leib und Seele zusammen
Ein leichtfüßiger, herzerwärmender Roman mit viel japanischem Flair
Ein Jahr ist das kleine Antiquariat in Tokios Bücherviertel Jimbocho geschlossen gewesen, als Sango-san den Rolladen nach oben schiebt. Voll Elan macht sie sich ans Kehren, Abstauben, stellt Bücherkisten nach draußen … nur, was dann? Zeitlebens hat die 70-Jährige sich um die Bedürfnisse anderer gekümmert, aber ein Geschäft hat sie noch nie geführt. Und so drückt sie ihren Kunden überraschende Buchempfehlungen in die Hand und lädt sie zu Tee, Sushi, Sobanudeln oder Curry ein. Lange wird das nicht gut gehen. Zum Glück kann die 70-Jährige auf die Hilfe ihrer Großnichte zählen. Für Mikiki bedeutet der Laden mit den seltenen, längst vergriffenen Büchern mehr, als sie sich bisher eingestanden hat …
Book Information
Author Description
Hika Harada wurde 1970 in der japanischen Präfektur Kanagawa geboren. Sie hat bereits mehrere sehr erfolgreiche Bücher veröffentlicht und wurde mit dem Subaru-Literaturpreis ausgezeichnet.
Posts
Sternebewertung fiktiv
Was wäre, wenn ein Buchladen der Anfang von etwas Neuem wäre und gleichzeitig eine stille Verneigung vor dem Vergangenen? In „Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san“ von Hika Harada begleiten wir die 70-jährige Sango-san, die nach dem Tod ihres Bruders dessen Buchladen im japanischen Bücherviertel Jimbocho wieder zum Leben erweckt. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Nichte Mikiki und gemeinsam richten sie nicht nur Regale neu ein, sondern ordnen auch Erinnerungen, Beziehungen und Lebensfragen. Was mir besonders gefallen hat. Auch wenn das Setting Buchhandlung, Japan, melancholische Rückschau nicht neu ist, hat dieser Roman seinen ganz eigenen Charme. Jede Episode beginnt mit einem japanischen Buchklassiker und wird von einem typischen Gericht begleitet, ein literarisch-kulinarisches Ritual, das Wärme und Tiefe verleiht. Sango-san ist eine ruhige, dankbare Figur, deren Alter spürbar Teil der Geschichte wird, sie schafft vieles nicht allein, sie braucht Zeit, Pausen, Hilfe. Und genau das macht diese Geschichte so ehrlich. Es ist kein Roman, der überraschen will, sondern einer, der umhüllt. Ein ruhiger Wohlfühlroman, ideal für alle, die sich für ein paar Stunden in eine entschleunigte, liebevoll ausgestattete Bücherwelt hineinlesen möchten.
Nach dem Tod ihres Bruders Jiro hat Sango-san sein Antiquariat im Tokioter Stadtteil Jimbocho übernommen, doch die 70-Jährige kann sich nicht so recht für diese Arbeit begeistern. Außerdem musste sie dafür ihr Leben in Obihiro zurücklassen, in welchem sie an einem wichtigen Wendepunkt stand. Unterstützt wird Sango-san von ihrer Großnichte Mikiki, deren Mutter das Geschäft lieber in den Händen ihrer Tochter sehen würde, als denen einer alten Frau. Auch Mikiki träumt davon, das Antiquariat selbst zu führen, doch Sango-san scheint das nicht in Erwägung zu ziehen. Was soll Mikiki also tun? „Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san“ ist der zweite, im Deutschen vorliegende Roman von Hika Harada, die Übersetzung stammt von Janett Blesch. Erzählt wird abwechselnd aus Sangos und Mikikis Perspektive in der Ich- und Gegenwartsform, so als würden wir selbst an den Ereignissen teilnehmen. Ich muss allerdings sagen, dass in meinem Ebook keine klare Trennung zwischen den Perspektiven zu sehen war und diese manchmal von einer Zeile auf die nächste wechselte. Somit musste ich ständig aus dem Kontext schließen, wer eigentlich gerade erzählt – da hätte ich mir doch eine klare Abgrenzung gewünscht. Jedes Kapitel ist zudem so aufgebaut, dass einem Kunden oder einer Kundin ein bestimmtes Buch empfohlen und im Anschluss gemeinsam ein japanisches Gericht gegessen wird. Diese Kombination wirkte etwas gewollt auf mich, denn Sango-sans Antiquariat hat nicht etwa ein angeschlossenes Restaurant, sondern sie lädt einfach regelmäßig jemanden, der bei ihr einkauft, zum Essen ein. Hier hätte sich die Autorin besser auf die Literaturempfehlungen beschränkt, so wirkt es überfrachtet. Die eigentliche Handlung ist nicht unbedingt spektakulär. Sango und Mikiki verkaufen Bücher, grübeln über die Zukunft des Ladens und versuchen nebenbei herauszufinden, was für ein Leben ihr Bruder bzw. Großonkel in den letzten Jahren geführt hat. Dabei machen sie am Ende eine – für sie – große Entdeckung, die uns als Leser*innen aber nicht wirklich vom Hocker haut. In der Vielzahl der Romane um kleine Läden geht dieser leider unter.
Anders als zunächst erwartet und trotzdem stimmig
Ich hatte das Buch gerade auf meine Merkliste gesetzt als ich es in der Onleihe der örtlichen Bibliothek gefunden habe. Zack. Ausgeliehen und direkt angefangen zu lesen. Zunächst war es ganz anders als erwartet. Ich habe erwartet, dass es darum geht wie gearbeitet wird. Einen Blick hinter die Kulissen. Hier lag der Fokus auf Buchempfehlungen und Essen. An ein-zwei Stellen manchmal belehrend, eröffnet dann aber weitere Einblicke. Gut fand ich, dass es nicht so viele Protagonisten hat und das einiges auch offen bleibt. Es wird die Möglichkeit zu Entwicklung geboten, was die Person dann daraus macht ist ihr/ihm überlassen. Für mich war es anders als ich erwarten habe und trotzdem stimmig. Ich hab es gemocht zu lesen. Nachkaufen werde ich es erstmal nicht, trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben. So ein Antiquariat finde ich auch ganz toll und ich werde an die Geschichte denken, wenn ich das nächste Mal in einem stöbere.
Cozy Geschichte
Zum Cover: Ich finde das Cover total schön und es schaut auch richtig Cozy und einladend ein. Man fühlt sich direkt eingeladen, das Buch zu lesen. Zum Inhalt: Die Geschichte ist in zwei Perspektiven geschrieben, die von Sango-San und die von Mikiki. Ich fand es gut und schön, dass das Buch die beiden verschiedenen Perspektiven hatte, allerdings kamen die Wechsel der Personen immer sehr spontan und waren nicht gekennzeichnet, sodass man nicht immer wusste, aus welcher Sicht man die Geschichte sieht. Durch die Geschichte konnte ich total schnell durchfliegen und konnte mir ein paar gute Denkanstöße/ Gedanken für das Leben mitnehmen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und man kann es super mal zwischendurch lesen. Empfehlung!
Ein Wohlfühlbuch!
Ein Wohlfühlbuch! Ich habe "Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san" von Hika Harada in einem Zug durchgelesen. Sango-san erbt von ihrem Bruder ein kleines Antiquariat in Tokios Bücherviertel Jimbocho. Nachdem es ein Jahr geschlossen war, entschließt sie sich es wieder zu öffnen. Sie hat zwar keine Ahnung davon, wie man ein Antiquariat führt. So kommt es dazu, dass sie Kunden und Kundinnen nicht nur Bücher empfiehlt, sondern sie auch gleich dazu einlädt, mit ihr Tee, Sushi und anderes zu teilen. Ihre Nichte Mikiki steht ihr zur Seite und entdeckt, dass ihr das Antiquariat ihres Onkels mehr bedeutet, als sie dachte. Die Autorin beschreibt in ihrem kleinen Buch sehr atmosphärisch und mit Gefühl die Geschehnisse in und um das Antiquariat. Ich konnte mir den kleinen Laden gut vorstellen und die dort lagernden Bücher regelrecht riechen. Tante Sango-san war mit sofort sympathisch, ebenso die quirlige Mikiki. Die Formatierung des Ebooks war nicht so optimal, die aus den wechselnden Perspektiven von Sango-san und Mikiki erzählte Geschichte ging nahtlos ineinander über. Ich habe mich irgendwann daran gewöhnt, ein größerer Abschnitt zwischen den Perspektiven hätte allerdings nicht geschadet. So wurde alles nur durch einen Zeilenumbruch voneinander getrennt. Dafür ziehe ich auch einen Punkt ab. Ansonsten empfehle ich das Buch auf jeden Fall weiter. Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch, das gute Einblicke in die japanische Kultur bietet. Angefangen vom Umgang der Menschen untereinander bis zur Essenskultur. Vielen Dank an @netgalleyde und @dtv für das Rezensionsexemplar!
Japanische Literatur und Essen
Ein tolles Wohlfühlbuch mit einem sehr sanften und ruhigen Schreibstil. Die Hauptthemen sind japanische Literatur und Essen. Anfangs etwas verwirrend, da nicht immer gleich klar erkenntlich ist, wer von den beiden Hauptfiguren gerade in Aktion tritt. Insgesamt ein typischer, japanischer Episodenroman mit einer durchgehenden Geschichte, die eine hoffnungsvolle und behagliche Stimmung verbreitet
„Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san“ von Hika Harada ist ein herzerwärmender Cozy Read, wie man ihn sich nur wünschen kann. Mitten im verwinkelten, buchverliebten Viertel Jimbocho entfaltet sich eine ruhige, liebevolle Geschichte über Bücher, Begegnungen und das Ankommen im eigenen Leben. Tante Sango-san und ihre Nichte Mikiki-chan sind Figuren , die man sofort ins Herz schließt. Die Atmosphäre ist charmant und nostalgisch, perfekt für gemütliche Lesestunden. Ein stilles, aber tröstliches Buch über zweite Chancen, Lebensgeschichten und die Magie kleiner Buchhandlungen. 4,5 Sterne für ein Leseerlebnis, das sich wie eine Umarmung anfühlt. ❤️🩹
Toll zum Schmökern für zwischendurch Charme von Büchern ❤️
Die 70 jährige Sango-san erbt eine kleines Antiquariat von ihrem verstorbenen Bruder. Mikiki unterstützt sie im Laden. Sie schaffen gemeinsam einen Ort, wo sich Menschen treffen. Hier werden Sorgen und Nöte geteilt. Sie kümmern sich um die Bedürfnisse der Menschen. Es gibt in diesem Buch tolle Einblicke in die Kultur der Japaner und ihrem Essen. Schöne Geschichte und ich empfehle es weiter. Vielen Dank an #dtvverlag
Eine Wohlfühlgeschichte
Ich habe mich sofort nach ein paar Seiten mega wohl gefühlt. Die Sichtwechsel der Protagonistinnen war angenehm und immer passend. Die Elemente die eingebaut wurde waren alle sehr passend und wohlüberlegt. Mich hat es gefreut auch mal eine ältere Protagonistin (70 Jahre) begleiten zu dürfen.
Erzählung mit viel Herzenswärme. Die beiden Hauptfiguren erzählen ihren Anteil jeweils aus der ich-Perspektive in fortlaufenden Kapiteln. Ich habe zu Beginn des Kapitels jeweils ein paar Sätze gebraucht, bis klar war, wer erzählt. Die japanischen Namen sind mir nicht geläufig und waren schwerer zu erinnern. Optisch ein sehr schönes Buch
Schöner Roman zum zwischendurch schmökern ☺
'Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san' ist ein gemütlicher und kurzer Roman, perfekt für Zwischendurch. An sich wenig Story, dafür viel Vibe! Wir begleiten Mikiki-chan und ihre Großtante Sango-san in wechselnder POV durch die Geschichte. Nach dem Tod von Großonkel und Bruder Jiro-san, einem Antiquariatsbesitzer, erbt Tante Sango-san das Geschäft. Diese hat allerdings keinerlei Erfahrung und ist daher sehr froh über die Hilfe von Mikiki-chan. Zusammen halten sie das kleine Geschäft irgendwie am laufen und zwischen überraschenden Buchempfehlungen, Sushi und Currybrötchen machen die beiden neue Freunde und Erfahrungen. Zu dem Buch gegriffen habe ich wegen des Titels und weil es von japanischen Autors ist, Auch die Handlung las sich spannend und wurde auch sehr schön umgesetzt. Die Handlung entwickelt sich eher gemächlich, hat aber auch spannende und schöne Wendungen auf Lager. Die Charaktere waren allesamt sehr sympathisch, als Kunde würde ich mich bei Mikiki-chan und Sango-san sicher sehr wohl fühlen. Der Schreibstil ist sehr einfach, ob das an dem Autor oder der Übersetzung liegt, weiß ich nicht. Gestört hat es mich hier allerdings nicht, es hat sehr zu cozy-Atmotsphäre beigetragen. Für mich definitiv eine Empfehlung. Ich bin auch schon gespannt auf weitere Werke des Autors. Da bekommt man richtig Sehnsucht auf eine Japanreise!
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Essen und LESEN halten Leib und Seele zusammen
Ein leichtfüßiger, herzerwärmender Roman mit viel japanischem Flair
Ein Jahr ist das kleine Antiquariat in Tokios Bücherviertel Jimbocho geschlossen gewesen, als Sango-san den Rolladen nach oben schiebt. Voll Elan macht sie sich ans Kehren, Abstauben, stellt Bücherkisten nach draußen … nur, was dann? Zeitlebens hat die 70-Jährige sich um die Bedürfnisse anderer gekümmert, aber ein Geschäft hat sie noch nie geführt. Und so drückt sie ihren Kunden überraschende Buchempfehlungen in die Hand und lädt sie zu Tee, Sushi, Sobanudeln oder Curry ein. Lange wird das nicht gut gehen. Zum Glück kann die 70-Jährige auf die Hilfe ihrer Großnichte zählen. Für Mikiki bedeutet der Laden mit den seltenen, längst vergriffenen Büchern mehr, als sie sich bisher eingestanden hat …
Book Information
Author Description
Hika Harada wurde 1970 in der japanischen Präfektur Kanagawa geboren. Sie hat bereits mehrere sehr erfolgreiche Bücher veröffentlicht und wurde mit dem Subaru-Literaturpreis ausgezeichnet.
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Sternebewertung fiktiv
Was wäre, wenn ein Buchladen der Anfang von etwas Neuem wäre und gleichzeitig eine stille Verneigung vor dem Vergangenen? In „Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san“ von Hika Harada begleiten wir die 70-jährige Sango-san, die nach dem Tod ihres Bruders dessen Buchladen im japanischen Bücherviertel Jimbocho wieder zum Leben erweckt. Unterstützt wird sie dabei von ihrer Nichte Mikiki und gemeinsam richten sie nicht nur Regale neu ein, sondern ordnen auch Erinnerungen, Beziehungen und Lebensfragen. Was mir besonders gefallen hat. Auch wenn das Setting Buchhandlung, Japan, melancholische Rückschau nicht neu ist, hat dieser Roman seinen ganz eigenen Charme. Jede Episode beginnt mit einem japanischen Buchklassiker und wird von einem typischen Gericht begleitet, ein literarisch-kulinarisches Ritual, das Wärme und Tiefe verleiht. Sango-san ist eine ruhige, dankbare Figur, deren Alter spürbar Teil der Geschichte wird, sie schafft vieles nicht allein, sie braucht Zeit, Pausen, Hilfe. Und genau das macht diese Geschichte so ehrlich. Es ist kein Roman, der überraschen will, sondern einer, der umhüllt. Ein ruhiger Wohlfühlroman, ideal für alle, die sich für ein paar Stunden in eine entschleunigte, liebevoll ausgestattete Bücherwelt hineinlesen möchten.
Nach dem Tod ihres Bruders Jiro hat Sango-san sein Antiquariat im Tokioter Stadtteil Jimbocho übernommen, doch die 70-Jährige kann sich nicht so recht für diese Arbeit begeistern. Außerdem musste sie dafür ihr Leben in Obihiro zurücklassen, in welchem sie an einem wichtigen Wendepunkt stand. Unterstützt wird Sango-san von ihrer Großnichte Mikiki, deren Mutter das Geschäft lieber in den Händen ihrer Tochter sehen würde, als denen einer alten Frau. Auch Mikiki träumt davon, das Antiquariat selbst zu führen, doch Sango-san scheint das nicht in Erwägung zu ziehen. Was soll Mikiki also tun? „Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san“ ist der zweite, im Deutschen vorliegende Roman von Hika Harada, die Übersetzung stammt von Janett Blesch. Erzählt wird abwechselnd aus Sangos und Mikikis Perspektive in der Ich- und Gegenwartsform, so als würden wir selbst an den Ereignissen teilnehmen. Ich muss allerdings sagen, dass in meinem Ebook keine klare Trennung zwischen den Perspektiven zu sehen war und diese manchmal von einer Zeile auf die nächste wechselte. Somit musste ich ständig aus dem Kontext schließen, wer eigentlich gerade erzählt – da hätte ich mir doch eine klare Abgrenzung gewünscht. Jedes Kapitel ist zudem so aufgebaut, dass einem Kunden oder einer Kundin ein bestimmtes Buch empfohlen und im Anschluss gemeinsam ein japanisches Gericht gegessen wird. Diese Kombination wirkte etwas gewollt auf mich, denn Sango-sans Antiquariat hat nicht etwa ein angeschlossenes Restaurant, sondern sie lädt einfach regelmäßig jemanden, der bei ihr einkauft, zum Essen ein. Hier hätte sich die Autorin besser auf die Literaturempfehlungen beschränkt, so wirkt es überfrachtet. Die eigentliche Handlung ist nicht unbedingt spektakulär. Sango und Mikiki verkaufen Bücher, grübeln über die Zukunft des Ladens und versuchen nebenbei herauszufinden, was für ein Leben ihr Bruder bzw. Großonkel in den letzten Jahren geführt hat. Dabei machen sie am Ende eine – für sie – große Entdeckung, die uns als Leser*innen aber nicht wirklich vom Hocker haut. In der Vielzahl der Romane um kleine Läden geht dieser leider unter.
Anders als zunächst erwartet und trotzdem stimmig
Ich hatte das Buch gerade auf meine Merkliste gesetzt als ich es in der Onleihe der örtlichen Bibliothek gefunden habe. Zack. Ausgeliehen und direkt angefangen zu lesen. Zunächst war es ganz anders als erwartet. Ich habe erwartet, dass es darum geht wie gearbeitet wird. Einen Blick hinter die Kulissen. Hier lag der Fokus auf Buchempfehlungen und Essen. An ein-zwei Stellen manchmal belehrend, eröffnet dann aber weitere Einblicke. Gut fand ich, dass es nicht so viele Protagonisten hat und das einiges auch offen bleibt. Es wird die Möglichkeit zu Entwicklung geboten, was die Person dann daraus macht ist ihr/ihm überlassen. Für mich war es anders als ich erwarten habe und trotzdem stimmig. Ich hab es gemocht zu lesen. Nachkaufen werde ich es erstmal nicht, trotzdem bin ich froh es gelesen zu haben. So ein Antiquariat finde ich auch ganz toll und ich werde an die Geschichte denken, wenn ich das nächste Mal in einem stöbere.
Cozy Geschichte
Zum Cover: Ich finde das Cover total schön und es schaut auch richtig Cozy und einladend ein. Man fühlt sich direkt eingeladen, das Buch zu lesen. Zum Inhalt: Die Geschichte ist in zwei Perspektiven geschrieben, die von Sango-San und die von Mikiki. Ich fand es gut und schön, dass das Buch die beiden verschiedenen Perspektiven hatte, allerdings kamen die Wechsel der Personen immer sehr spontan und waren nicht gekennzeichnet, sodass man nicht immer wusste, aus welcher Sicht man die Geschichte sieht. Durch die Geschichte konnte ich total schnell durchfliegen und konnte mir ein paar gute Denkanstöße/ Gedanken für das Leben mitnehmen. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und man kann es super mal zwischendurch lesen. Empfehlung!
Ein Wohlfühlbuch!
Ein Wohlfühlbuch! Ich habe "Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san" von Hika Harada in einem Zug durchgelesen. Sango-san erbt von ihrem Bruder ein kleines Antiquariat in Tokios Bücherviertel Jimbocho. Nachdem es ein Jahr geschlossen war, entschließt sie sich es wieder zu öffnen. Sie hat zwar keine Ahnung davon, wie man ein Antiquariat führt. So kommt es dazu, dass sie Kunden und Kundinnen nicht nur Bücher empfiehlt, sondern sie auch gleich dazu einlädt, mit ihr Tee, Sushi und anderes zu teilen. Ihre Nichte Mikiki steht ihr zur Seite und entdeckt, dass ihr das Antiquariat ihres Onkels mehr bedeutet, als sie dachte. Die Autorin beschreibt in ihrem kleinen Buch sehr atmosphärisch und mit Gefühl die Geschehnisse in und um das Antiquariat. Ich konnte mir den kleinen Laden gut vorstellen und die dort lagernden Bücher regelrecht riechen. Tante Sango-san war mit sofort sympathisch, ebenso die quirlige Mikiki. Die Formatierung des Ebooks war nicht so optimal, die aus den wechselnden Perspektiven von Sango-san und Mikiki erzählte Geschichte ging nahtlos ineinander über. Ich habe mich irgendwann daran gewöhnt, ein größerer Abschnitt zwischen den Perspektiven hätte allerdings nicht geschadet. So wurde alles nur durch einen Zeilenumbruch voneinander getrennt. Dafür ziehe ich auch einen Punkt ab. Ansonsten empfehle ich das Buch auf jeden Fall weiter. Es ist ein absolutes Wohlfühlbuch, das gute Einblicke in die japanische Kultur bietet. Angefangen vom Umgang der Menschen untereinander bis zur Essenskultur. Vielen Dank an @netgalleyde und @dtv für das Rezensionsexemplar!
Japanische Literatur und Essen
Ein tolles Wohlfühlbuch mit einem sehr sanften und ruhigen Schreibstil. Die Hauptthemen sind japanische Literatur und Essen. Anfangs etwas verwirrend, da nicht immer gleich klar erkenntlich ist, wer von den beiden Hauptfiguren gerade in Aktion tritt. Insgesamt ein typischer, japanischer Episodenroman mit einer durchgehenden Geschichte, die eine hoffnungsvolle und behagliche Stimmung verbreitet
„Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san“ von Hika Harada ist ein herzerwärmender Cozy Read, wie man ihn sich nur wünschen kann. Mitten im verwinkelten, buchverliebten Viertel Jimbocho entfaltet sich eine ruhige, liebevolle Geschichte über Bücher, Begegnungen und das Ankommen im eigenen Leben. Tante Sango-san und ihre Nichte Mikiki-chan sind Figuren , die man sofort ins Herz schließt. Die Atmosphäre ist charmant und nostalgisch, perfekt für gemütliche Lesestunden. Ein stilles, aber tröstliches Buch über zweite Chancen, Lebensgeschichten und die Magie kleiner Buchhandlungen. 4,5 Sterne für ein Leseerlebnis, das sich wie eine Umarmung anfühlt. ❤️🩹
Toll zum Schmökern für zwischendurch Charme von Büchern ❤️
Die 70 jährige Sango-san erbt eine kleines Antiquariat von ihrem verstorbenen Bruder. Mikiki unterstützt sie im Laden. Sie schaffen gemeinsam einen Ort, wo sich Menschen treffen. Hier werden Sorgen und Nöte geteilt. Sie kümmern sich um die Bedürfnisse der Menschen. Es gibt in diesem Buch tolle Einblicke in die Kultur der Japaner und ihrem Essen. Schöne Geschichte und ich empfehle es weiter. Vielen Dank an #dtvverlag
Eine Wohlfühlgeschichte
Ich habe mich sofort nach ein paar Seiten mega wohl gefühlt. Die Sichtwechsel der Protagonistinnen war angenehm und immer passend. Die Elemente die eingebaut wurde waren alle sehr passend und wohlüberlegt. Mich hat es gefreut auch mal eine ältere Protagonistin (70 Jahre) begleiten zu dürfen.
Erzählung mit viel Herzenswärme. Die beiden Hauptfiguren erzählen ihren Anteil jeweils aus der ich-Perspektive in fortlaufenden Kapiteln. Ich habe zu Beginn des Kapitels jeweils ein paar Sätze gebraucht, bis klar war, wer erzählt. Die japanischen Namen sind mir nicht geläufig und waren schwerer zu erinnern. Optisch ein sehr schönes Buch
Schöner Roman zum zwischendurch schmökern ☺
'Das kleine Antiquariat von Tante Sango-san' ist ein gemütlicher und kurzer Roman, perfekt für Zwischendurch. An sich wenig Story, dafür viel Vibe! Wir begleiten Mikiki-chan und ihre Großtante Sango-san in wechselnder POV durch die Geschichte. Nach dem Tod von Großonkel und Bruder Jiro-san, einem Antiquariatsbesitzer, erbt Tante Sango-san das Geschäft. Diese hat allerdings keinerlei Erfahrung und ist daher sehr froh über die Hilfe von Mikiki-chan. Zusammen halten sie das kleine Geschäft irgendwie am laufen und zwischen überraschenden Buchempfehlungen, Sushi und Currybrötchen machen die beiden neue Freunde und Erfahrungen. Zu dem Buch gegriffen habe ich wegen des Titels und weil es von japanischen Autors ist, Auch die Handlung las sich spannend und wurde auch sehr schön umgesetzt. Die Handlung entwickelt sich eher gemächlich, hat aber auch spannende und schöne Wendungen auf Lager. Die Charaktere waren allesamt sehr sympathisch, als Kunde würde ich mich bei Mikiki-chan und Sango-san sicher sehr wohl fühlen. Der Schreibstil ist sehr einfach, ob das an dem Autor oder der Übersetzung liegt, weiß ich nicht. Gestört hat es mich hier allerdings nicht, es hat sehr zu cozy-Atmotsphäre beigetragen. Für mich definitiv eine Empfehlung. Ich bin auch schon gespannt auf weitere Werke des Autors. Da bekommt man richtig Sehnsucht auf eine Japanreise!














