Das Restaurant am Rande der Zeit
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Description
An der fernen Küste Japans steht ein kleines Lokal namens Chibis Kitchen, unscheinbar auf den ersten Blick und doch zieht es verlorene Seelen wie magisch an. Auf der Speisekarte steht ein Gericht, das an keinem anderen Ort der Welt zu haben ist: Eine Suppe, die das Herz erwärmt.
Eines Oktobermorgens spaziert Kotoko Niki den Strand des kleinen Küstenortes entlang, das Rauschen der See in den Ohren und ihr Ziel klar vor Augen: Im Chibis Kitchen will sie ihren geliebten Bruder wiedersehen. Denn an diesem außergewöhnlichen Ort wird das Unmögliche möglich. Hier verschmilzt die Welt der Lebenden mit dem Reich der Verstorbenen, hier lässt sich das Herz mit Wiedersehensfreude und Hoffnung füllen. Und Kotoko nutzt ihre Chance.
Book Information
Author Description
Yuta Takahashi wurde 1972 in der japanischen Präfektur Chiba geboren. Bereits sein Debütroman Osaki Edo-e wurde mit dem "This Mystery is Amazing!" Hidden Gem-Preis ausgezeichnet. Seitdem sind Takahashis Feel-Good-Romane ebenso wie seine historischen Romane in Japan regelmäßig Bestseller.
Posts
Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar ⭐⭐⭐⭐⭐ Traurig, aber wunderschön!
Dieses Buch hat mich wirklich berührt. Es geht um verschiedene Menschen, die eine geliebte Person verloren haben und um das 'Chibis Kitchen', wo man sein "Gericht von damals" bestellen kann. Diesem Ort wird nachgesagt, dass man dort noch einmal mit seinen verstorbenen Liebsten reden kann. Diese Idee ist wunderschön umgesetzt. Man fühlt richtig mit und es ist so süß, wie die Menschen damit umgehen! Es hatte keine Längen, ich bin nur so durchgeflogen 🌸 Die Rezepte der 'Gerichte von damals' sind ebenfalls im Buch. Die klangen alle so lecker, dass man sie auch probieren möchte! 😍 Das Ende ist ein schöner full-circle-Moment ✨ Ein ganz tolles Buch, das auch zum Nachdenken anregt, wie man mit dem Tod gut umgehen kann.

Man kann das Buch kaum ohne Tränen in den Augen lesen.
In diesem Buch geht es um Verlust und Heilung. Mit grösster Sorgfalt und passender emotionaler Tiefe wurde diesea Buch verfasst. Es ist ein richtiger Feel-good Roman, denn obwohl es um Verluste geht, welche die Hauptpersonen erlitten, fühlt man sich danach besser und etwas geheilt. Man hat das Gefühl nun weitermachen zu können. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen Verlust erlitten hat.
Leider nicht so schön wie erhofft
Wenn du in diesem Restaurant nach einem Gericht von damals fragst passiert etwas Magisches: eine verstorbene Person trifft sich ein letztes Mal mit dir, um dieses Gericht zu essen... In vier Kapiteln lernen wir vier verschiedene Schicksale kennen, von Menschen, die alle eine liebe Person verloren haben. Das "Chibi Restaurant" ist ihre einzige Hoffnung, ihre letzten Gedanken loszuwerden. Dieses Schema ist eines, das wir des öfteren in japanischen Büchern finden und ich muss leider sagen, dass mir das bisher mit am wenigsten gefallen hat. Vom Grundprinzip erinnert es am meisten an "bevor der Kaffe kalt wird" wobei es im Vergleich deutlich langsamer und unspannender erscheint. Die Geschichten haben mich leider auch nicht genug gerührt, um emotional bei der Geschichte zu bleiben. Irgendwie war da für mich immer eine gewisse Distanz, die vielleicht auch daher rührt, dass ich manche Szenen etwas zu drüber empfunden habe. Leider war es für mich nichts, aber ein Versuch war es zumindest wert.
„Das Restaurant am Rande der Zeit“ von Yuta Takahashi hat mich wirklich überrascht. Ich lese nicht sehr oft Romane, und wenn ich es tue, müssen mich die Geschichten sofort fesseln und mich nicht mehr loslassen. Genau das ist Takahashi mit diesem Buch gelungen. Es ist schwer zu sagen, was mich genau gefesselt hat – war es die Handlung oder die Atmosphäre? Vielleicht war es einfach die einzigartige Mischung aus beidem. Der Gedanke, durch die Lieblingsgerichte eines verstorbenen Menschen wieder mit ihm in Kontakt zu treten, ist unglaublich schön und emotional. Es ist eine interessante und tiefgründige Idee, die das Buch zu etwas Besonderem macht. Diese Vorstellung von Erinnerung, Verlust und der Verbindung durch das, was wir essen, hat mich wirklich berührt. Trotzdem muss ich sagen, dass ich denke, dass das Buch für eingefleischte Romantiker oder Viel-Leser vielleicht nicht ganz so tiefgründig wirken könnte wie für jemanden wie mich, der nicht regelmäßig Romane liest. Die philosophischen und emotionalen Ebenen des Buches sind subtil, aber sie könnten für erfahrene Leser möglicherweise etwas zu leicht oder oberflächlich wirken. Der Schreibstil von Takahashi ist angenehm und leicht verständlich, was das Buch zu einer schnellen und gleichzeitig intensiven Lektüre macht. Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre – die Mischung aus Nostalgie, Trauer und Hoffnung, die in den Seiten mitschwingt, hat mich den Roman wirklich in einem Rutsch durchlesen lassen. Fazit: „Das Restaurant am Rande der Zeit“ ist ein bewegendes und nachdenklich stimmendes Buch, das besonders für diejenigen geeignet ist, die sich von einer sanften, aber tiefgründigen Geschichte berühren lassen wollen. Es ist ein Roman, der auf eine subtile Weise über Verlust, Erinnerung und die besonderen Verbindungen nachdenkt, die wir mit geliebten Menschen haben. Für Gelegenheitsleser wie mich ein echtes Highlight – für erfahrene Leser vielleicht weniger komplex, aber dennoch sehr schön und berührend.
Sticht leider nicht heraus
**** Worum geht es? **** Ein Essen, um erneut seine Liebsten zu treffen, ein Wiedersehen, ein Abschied. Ein paar Minuten. Eine Chance. Nimmst du die Einladung an? **** Mein Eindruck **** Die Grundidee des Buches ist wirklich schön: ein Restaurant, in dem man über die Dauer eines Gerichts noch einmal die Möglichkeit bekommt, mit einer geliebten Person zu reden. Eine einmalige Chance. Können Abschiede so leichter gemacht und Ungesagtes nachgeholt werden? Leider passiert weiter nicht viel, schöne Rezepte und ein paar Mal derselbe Ablauf. Die Geschichten sind individuell, und so konnte mich vor allem die zweite emotional besonders mitnehmen. Ich konnte den Wunsch nach einem letzten Gespräch nachvollziehen, und so hat das Buch an dieser Stelle unsagbar viel Hoffnung gespendet. Die Tonalität ist klassisch für Bücher aus Japan – und so beschäftigt sich dieses auf ähnliche Art wie viele zuvor mit dem Thema Tod und Abschied, einer letzten magischen Begegnung, und dann geht es weiter. Wie es weitergeht und auch ein runder Abschluss fehlen hier für mich. **** Empfehlung? **** Das Buch ist nett, es macht nichts falsch, es sticht nur einfach nicht hervor. Wer noch keines dieser Bücher gelesen hat, wird dieses hier bestimmt besonders ins Herz schließen können. Ansonsten empfehle ich einen Blick auf die zweite Geschichte des Buches – emotional on point.
Ein weiterer Feel-Good-Roman, dieses Mal verspeist man ein besonderes Gericht und kann dabei mit einem Verstorbenen sprechen. Klingt traurig? Ist es aber nicht. Es sind zwar keine leichten Geschichten, die die Charaktere hier jeweils erzählen, aber ich fand den Umgang mit der Trauer durch so ein letztes Gespräch einen schönen Gedanken. Es liest sich dabei sehr sanft und ruhig. Es bleibt durchgehend unaufgeregt, wird dadurch aber nicht langweilig. Vielmehr möchte man dann doch mehr wissen. Das ergibt sich gut, da die Charaktere nicht wahllos durchwechseln, sondern sich eine durchgehende Geschichte entwickelt und man den meisten in allen vier Kapiteln begegnet. So baut man auch eine schöne Beziehung zu ihnen auf und vergisst sie nicht sofort nach Beenden ihrer Geschichte. Auch werden Koch und Katze nicht so sehr in den Hintergrund gerückt, sondern vielmehr immer mehr hervorgehoben. So hat man ein rundes Bild von allen Beteiligten. Ich mag solche Geschichten sehr gerne und kann auch diese wieder weiterempfehlen. Loben möchte ich noch das schlichte und schön gestaltete Cover.

„Das Restaurant am Rande der Zeit“ von Yuta Takahashi ist ein zugleich trauriges und wunderschönes Buch. Es behandelt Themen wie Krankheit, Tod und Schuldgefühle und zeigt dabei, wie tröstlich Erinnerungen sein können. Als Kotokos Bruder Yuito auf tragische Weise ums Leben kommt, gibt sie sich selbst die Schuld. Ihre Trauer und die überwältigenden Schuldgefühle lassen sie nicht los. Doch dann erfährt sie von Yuitos Freund und Mentor von „Chibis Kitchen“, einem kleinen Restaurant, in dem Kagezen serviert wird. Dabei handelt es sich um ein Gericht, das traditionell für Familienmitglieder zubereitet wird, die ihre Heimat für längere Zeit verlassen haben oder als Trauermahl für Verstorbene. In „Chibis Kitchen“ heißt es, dass Gäste, die ein solches Gericht bestellen, noch einmal mit einem geliebten Menschen sprechen können. Kotoko ist skeptisch, aber auch voller Hoffnung. Also macht sie sich auf den Weg zu dem kleinen Restaurant, wo sie von Koch Kai und Kater Chibi herzlich empfangen wird. Während sie das Gericht genießt, das einst ihr Bruder für sie zubereitet hat, begibt sie sich auf eine magische Reise der Erinnerung und Heilung. Besonders gefallen hat mir der Aufbau des Buches. Jedes Kapitel erzählt eine eigene Geschichte und doch sind alle miteinander verwoben. Zudem steht jedes Kapitel im Zeichen eines bestimmten Gerichts, dessen Rezept am Ende zu finden ist. Der Schreibstil wirkt sehr sanft und höflich, was gut zur respektvollen Art passt, mit der die Charaktere einander begegnen. Auf dem Cover erkenne ich „Chibis Kitchen“ sofort wieder, doch Chibi, der Kater, fehlt mir, da er eine zentrale Rolle in der Geschichte spielt. Dennoch ist „Das Restaurant am Rande der Zeit“ ein herzerwärmendes und tröstliches Buch, das ich jedem empfehlen kann, der ruhige, gefühlvolle Geschichten mit einer Prise Magie liebt.
Sternebewertung fiktiv
Dieses Buch hat mich auf eine ganz besondere Weise berührt. „Das Restaurant am Rande der Zeit“ erzählt die Geschichte der 20-jährigen Kotoko, die ihren Bruder bei einem tragischen Unfall verliert. Er rettet ihr das Leben und stirbt dabei selbst, eine Erfahrung, die ihr Leben komplett aus der Bahn wirft. Der Schock, die Trauer, die Schuldgefühle, all das wird sehr einfühlsam beschrieben, sodass man sich leicht in Kotokos Gedanken und Gefühle hineinversetzen kann. Kurz nach dem Unfall erfährt sie von einem geheimnisvollen Ort. Einem Restaurant, in dem man angeblich noch einmal mit Verstorbenen sprechen kann „Chibis Kitchen“. Getrieben von Sehnsucht und Hoffnung macht sich Kotoko auf den Weg dorthin. Was sie dort erlebt, ist nicht nur ihre ganz persönliche Begegnung, sondern auch eine Reise durch verschiedene Schicksale. In jedem Kapitel lernt man andere Menschen kennen, die ebenfalls jemanden verloren haben. Ihre Geschichten sind unterschiedlich, aber sie haben alle eines gemeinsam, den Wunsch nach einem letzten Moment mit einem geliebten Menschen. Auch wenn das Thema, ein magischer Ort, an dem man Verstorbenen begegnen kann nicht völlig neu ist (man denkt sofort an Bücher wie „Bevor der Kaffee kalt wird“ oder „Das Café am Rande der Welt“), hat dieses Buch doch seinen ganz eigenen Charme. Es fühlt sich nicht kitschig oder übertrieben an, sondern sehr menschlich und ehrlich. Was wäre, wenn es wirklich so einen Ort gäbe? Was würden wir sagen, wenn wir noch ein einziges Mal mit jemandem sprechen könnten, den wir verloren haben? Würden wir uns entschuldigen? Uns bedanken? Einfach nur schweigend zusammen sitzen? „Das Restaurant am Rande der Zeit“ ist ein stilles, warmherziges Buch über Trauer, Erinnerung und Hoffnung. Es schenkt einem nicht unbedingt Antworten, aber ein gutes Gefühl, als würde man ein kleines Licht in dunklen Zeiten finden.
Die 20-jährige Kotoko Niki kann sich nur schwer mit dem Tod ihres Bruders abfinden, der starb, um ihr das Leben zu retten. Yuito war ein bekannter Schauspieler und wurde von allen geliebt, während Kotoko sich als unbedeutend empfindet. Warum konnte sie selbst nicht an seiner Stelle sterben? Als sie von dem Restaurant „Chibis Kitchen“ in einem kleinen Dorf am Meer in der Präfektur Chiba hört, muss sie unbedingt dort einen Platz reservieren. Denn dort, so erzählt man ihr, kann man Verstorbene treffen und sich ein letztes Mal mit ihnen unterhalten. „Das Restaurant am Rande der Zeit“ von Yuta Takahashi ist der erste Band einer Reihe rund um das Restaurant „Chibis Kitchen“. Im Original umfasst diese bereits 9 Teile; die deutsche Übersetzung stammt von Yukiko Luginbühl. Erzählt wird die Geschichte von einem allwissenden Erzähler in der dritten Person und der Vergangenheitsform. In jedem Kapitel erfährt eine andere Person von „Chibis Kitchen“, isst dort und trifft dabei eine geliebte Person. Alle Charaktere sind zudem miteinander verwoben, was die einzelnen Geschichten verbindet. Was mir als erstes auffiel, waren die doch sehr großen Ähnlichkeiten zu der „Before the coffee gets cold“-Reihe, die für mich der Einstieg in diese Art von Genre war. Wir haben ein Restaurant, in dem man verstorbene Menschen treffen kann, „so lange der Dampf des Essens noch heiß ist“. Ich weiß, dass es inzwischen viele solcher Geschichten gibt, aber - meiner Meinung - nach hat sich keine so deutlich an der Idee eines anderen bedient. Seltsam fand ich auch, dass das Restaurant in der deutschen Übersetzung „Chibis Kitchen“ heißt, statt wie im Japanischen „Chibineko Kitchen“ – traut man den Leser*innen nicht zu, diesen Namen zu erfassen? Grundsätzlich ist „Das Restaurant am Rande der Zeit“ sicherlich ein netter Roman. Es geht um Trauer und um Schuldgefühle und bietet den Figuren eine Chance, die viele von uns sicher gerne hätten: noch ein letztes Mal einen geliebten verstorbenen Menschen sehen und sagen, was bisher unausgesprochen blieb. Für mich hätte die Idee aber origineller sein müssen, schade!
Ein wunderschönes Buch innen und außen
Ich gebe zu, es war ein reiner Cover-Kauf. Es hat sich gelohnt! Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und war mehrfach zu Tränen gerührt. Es geht um Verlust und das Leben danach. In den „typischen“ japanischen Stil geschrieben. Als Zugabe gibt es mehrere Originalrezepte. Das fand ich total süß. Schön ist, dass die Geschichte sich bis zum Ende durchzieht. Es sind also nicht mehrere abgeschlossene Kurzgeschichten, sondern eine Geschichte, die aus mehreren kürzeren Geschichten besteht. Wirklich schön und bewegend.
Cozy Read, wieder ein tolles Buch von einem japanischen Autor. Perfekt für die kleinen Momente 😊
Feel-Good Roman aus Japan! Wie ich es mittlerweile schon aus anderen Büchern japanischer Autoren kenne sind auch hier die Kapitel in jeweils eigenen kleinen Geschichten aufgeteilt. Worum geht's? An einem kleinen Küstenort gibt es in dem Restaurant "Chibis Kitchen" ein ganz besonderes Gericht; das Gericht von damals. Gästen die dieses Gericht essen, sollen die Möglichkeit erhalten für die Dauer des Essens noch einmal mit einer geliebten verstorbenen Person zu reden. Nach dem tragischen Tod ihres Bruders besucht Kotoko Niki das kleine Lokal in der Hoffnung noch einmal ihren Bruder zu sehen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vor allem Kotoko Niki und der Koch des Restaurants Kai. Auch die kleine Katze Chibi ist immer mit dabei. Wir begleiten die beiden und ein paar wenige andere Charaktere durch ihre teils doch sehr traurigen Geschichten. Da sind mir schon ein paar Tränchen gekommen. Das Thema Tod ist hier sehr schön verpackt. Die Idee, noch einmal mit einem geliebten Verstorbenen zu sprechen und mit dem Tod abzuschließen ist sehr beruhigend, vor allem, wenn man nicht die Möglichkeit hatte sich zu verabschieden. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Es ist ein weiteres schönes cozy read für Zwischendurch. Ich empfehle es gerne weiter. Durch die Aufteilung in Kurzgeschichten gibt es einem auch ein viel besseres Gefühl, wenn man sich etwas mehr Zeit lassen möchte.
„Das Restaurant am Rande der Zeit“ von Yuta Takahashi ist ein warmherziger, ruhiger Roman, der sich perfekt für ein gemütliches Wochenende eignet. Die Geschichte ist schnell gelesen, hinterlässt aber ein wohliges Gefühl – wie eine Tasse Tee an einem grauen Tag. Mit viel Feingefühl erzählt Takahashi von Begegnungen, kleinen Lebensweisheiten und der Magie besonderer Orte. Kein Buch voller Dramatik, sondern eher ein stiller Begleiter, der für ein paar Stunden den Alltag vergessen lässt. Ein schöner, cozy Read mit sanfter Tiefe.❤️🩹
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An der fernen Küste Japans steht ein kleines Lokal namens Chibis Kitchen, unscheinbar auf den ersten Blick und doch zieht es verlorene Seelen wie magisch an. Auf der Speisekarte steht ein Gericht, das an keinem anderen Ort der Welt zu haben ist: Eine Suppe, die das Herz erwärmt.
Eines Oktobermorgens spaziert Kotoko Niki den Strand des kleinen Küstenortes entlang, das Rauschen der See in den Ohren und ihr Ziel klar vor Augen: Im Chibis Kitchen will sie ihren geliebten Bruder wiedersehen. Denn an diesem außergewöhnlichen Ort wird das Unmögliche möglich. Hier verschmilzt die Welt der Lebenden mit dem Reich der Verstorbenen, hier lässt sich das Herz mit Wiedersehensfreude und Hoffnung füllen. Und Kotoko nutzt ihre Chance.
Book Information
Author Description
Yuta Takahashi wurde 1972 in der japanischen Präfektur Chiba geboren. Bereits sein Debütroman Osaki Edo-e wurde mit dem "This Mystery is Amazing!" Hidden Gem-Preis ausgezeichnet. Seitdem sind Takahashis Feel-Good-Romane ebenso wie seine historischen Romane in Japan regelmäßig Bestseller.
Posts
Unbezahlte Werbung | Rezensionsexemplar ⭐⭐⭐⭐⭐ Traurig, aber wunderschön!
Dieses Buch hat mich wirklich berührt. Es geht um verschiedene Menschen, die eine geliebte Person verloren haben und um das 'Chibis Kitchen', wo man sein "Gericht von damals" bestellen kann. Diesem Ort wird nachgesagt, dass man dort noch einmal mit seinen verstorbenen Liebsten reden kann. Diese Idee ist wunderschön umgesetzt. Man fühlt richtig mit und es ist so süß, wie die Menschen damit umgehen! Es hatte keine Längen, ich bin nur so durchgeflogen 🌸 Die Rezepte der 'Gerichte von damals' sind ebenfalls im Buch. Die klangen alle so lecker, dass man sie auch probieren möchte! 😍 Das Ende ist ein schöner full-circle-Moment ✨ Ein ganz tolles Buch, das auch zum Nachdenken anregt, wie man mit dem Tod gut umgehen kann.

Man kann das Buch kaum ohne Tränen in den Augen lesen.
In diesem Buch geht es um Verlust und Heilung. Mit grösster Sorgfalt und passender emotionaler Tiefe wurde diesea Buch verfasst. Es ist ein richtiger Feel-good Roman, denn obwohl es um Verluste geht, welche die Hauptpersonen erlitten, fühlt man sich danach besser und etwas geheilt. Man hat das Gefühl nun weitermachen zu können. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einen Verlust erlitten hat.
Leider nicht so schön wie erhofft
Wenn du in diesem Restaurant nach einem Gericht von damals fragst passiert etwas Magisches: eine verstorbene Person trifft sich ein letztes Mal mit dir, um dieses Gericht zu essen... In vier Kapiteln lernen wir vier verschiedene Schicksale kennen, von Menschen, die alle eine liebe Person verloren haben. Das "Chibi Restaurant" ist ihre einzige Hoffnung, ihre letzten Gedanken loszuwerden. Dieses Schema ist eines, das wir des öfteren in japanischen Büchern finden und ich muss leider sagen, dass mir das bisher mit am wenigsten gefallen hat. Vom Grundprinzip erinnert es am meisten an "bevor der Kaffe kalt wird" wobei es im Vergleich deutlich langsamer und unspannender erscheint. Die Geschichten haben mich leider auch nicht genug gerührt, um emotional bei der Geschichte zu bleiben. Irgendwie war da für mich immer eine gewisse Distanz, die vielleicht auch daher rührt, dass ich manche Szenen etwas zu drüber empfunden habe. Leider war es für mich nichts, aber ein Versuch war es zumindest wert.
„Das Restaurant am Rande der Zeit“ von Yuta Takahashi hat mich wirklich überrascht. Ich lese nicht sehr oft Romane, und wenn ich es tue, müssen mich die Geschichten sofort fesseln und mich nicht mehr loslassen. Genau das ist Takahashi mit diesem Buch gelungen. Es ist schwer zu sagen, was mich genau gefesselt hat – war es die Handlung oder die Atmosphäre? Vielleicht war es einfach die einzigartige Mischung aus beidem. Der Gedanke, durch die Lieblingsgerichte eines verstorbenen Menschen wieder mit ihm in Kontakt zu treten, ist unglaublich schön und emotional. Es ist eine interessante und tiefgründige Idee, die das Buch zu etwas Besonderem macht. Diese Vorstellung von Erinnerung, Verlust und der Verbindung durch das, was wir essen, hat mich wirklich berührt. Trotzdem muss ich sagen, dass ich denke, dass das Buch für eingefleischte Romantiker oder Viel-Leser vielleicht nicht ganz so tiefgründig wirken könnte wie für jemanden wie mich, der nicht regelmäßig Romane liest. Die philosophischen und emotionalen Ebenen des Buches sind subtil, aber sie könnten für erfahrene Leser möglicherweise etwas zu leicht oder oberflächlich wirken. Der Schreibstil von Takahashi ist angenehm und leicht verständlich, was das Buch zu einer schnellen und gleichzeitig intensiven Lektüre macht. Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre – die Mischung aus Nostalgie, Trauer und Hoffnung, die in den Seiten mitschwingt, hat mich den Roman wirklich in einem Rutsch durchlesen lassen. Fazit: „Das Restaurant am Rande der Zeit“ ist ein bewegendes und nachdenklich stimmendes Buch, das besonders für diejenigen geeignet ist, die sich von einer sanften, aber tiefgründigen Geschichte berühren lassen wollen. Es ist ein Roman, der auf eine subtile Weise über Verlust, Erinnerung und die besonderen Verbindungen nachdenkt, die wir mit geliebten Menschen haben. Für Gelegenheitsleser wie mich ein echtes Highlight – für erfahrene Leser vielleicht weniger komplex, aber dennoch sehr schön und berührend.
Sticht leider nicht heraus
**** Worum geht es? **** Ein Essen, um erneut seine Liebsten zu treffen, ein Wiedersehen, ein Abschied. Ein paar Minuten. Eine Chance. Nimmst du die Einladung an? **** Mein Eindruck **** Die Grundidee des Buches ist wirklich schön: ein Restaurant, in dem man über die Dauer eines Gerichts noch einmal die Möglichkeit bekommt, mit einer geliebten Person zu reden. Eine einmalige Chance. Können Abschiede so leichter gemacht und Ungesagtes nachgeholt werden? Leider passiert weiter nicht viel, schöne Rezepte und ein paar Mal derselbe Ablauf. Die Geschichten sind individuell, und so konnte mich vor allem die zweite emotional besonders mitnehmen. Ich konnte den Wunsch nach einem letzten Gespräch nachvollziehen, und so hat das Buch an dieser Stelle unsagbar viel Hoffnung gespendet. Die Tonalität ist klassisch für Bücher aus Japan – und so beschäftigt sich dieses auf ähnliche Art wie viele zuvor mit dem Thema Tod und Abschied, einer letzten magischen Begegnung, und dann geht es weiter. Wie es weitergeht und auch ein runder Abschluss fehlen hier für mich. **** Empfehlung? **** Das Buch ist nett, es macht nichts falsch, es sticht nur einfach nicht hervor. Wer noch keines dieser Bücher gelesen hat, wird dieses hier bestimmt besonders ins Herz schließen können. Ansonsten empfehle ich einen Blick auf die zweite Geschichte des Buches – emotional on point.
Ein weiterer Feel-Good-Roman, dieses Mal verspeist man ein besonderes Gericht und kann dabei mit einem Verstorbenen sprechen. Klingt traurig? Ist es aber nicht. Es sind zwar keine leichten Geschichten, die die Charaktere hier jeweils erzählen, aber ich fand den Umgang mit der Trauer durch so ein letztes Gespräch einen schönen Gedanken. Es liest sich dabei sehr sanft und ruhig. Es bleibt durchgehend unaufgeregt, wird dadurch aber nicht langweilig. Vielmehr möchte man dann doch mehr wissen. Das ergibt sich gut, da die Charaktere nicht wahllos durchwechseln, sondern sich eine durchgehende Geschichte entwickelt und man den meisten in allen vier Kapiteln begegnet. So baut man auch eine schöne Beziehung zu ihnen auf und vergisst sie nicht sofort nach Beenden ihrer Geschichte. Auch werden Koch und Katze nicht so sehr in den Hintergrund gerückt, sondern vielmehr immer mehr hervorgehoben. So hat man ein rundes Bild von allen Beteiligten. Ich mag solche Geschichten sehr gerne und kann auch diese wieder weiterempfehlen. Loben möchte ich noch das schlichte und schön gestaltete Cover.

„Das Restaurant am Rande der Zeit“ von Yuta Takahashi ist ein zugleich trauriges und wunderschönes Buch. Es behandelt Themen wie Krankheit, Tod und Schuldgefühle und zeigt dabei, wie tröstlich Erinnerungen sein können. Als Kotokos Bruder Yuito auf tragische Weise ums Leben kommt, gibt sie sich selbst die Schuld. Ihre Trauer und die überwältigenden Schuldgefühle lassen sie nicht los. Doch dann erfährt sie von Yuitos Freund und Mentor von „Chibis Kitchen“, einem kleinen Restaurant, in dem Kagezen serviert wird. Dabei handelt es sich um ein Gericht, das traditionell für Familienmitglieder zubereitet wird, die ihre Heimat für längere Zeit verlassen haben oder als Trauermahl für Verstorbene. In „Chibis Kitchen“ heißt es, dass Gäste, die ein solches Gericht bestellen, noch einmal mit einem geliebten Menschen sprechen können. Kotoko ist skeptisch, aber auch voller Hoffnung. Also macht sie sich auf den Weg zu dem kleinen Restaurant, wo sie von Koch Kai und Kater Chibi herzlich empfangen wird. Während sie das Gericht genießt, das einst ihr Bruder für sie zubereitet hat, begibt sie sich auf eine magische Reise der Erinnerung und Heilung. Besonders gefallen hat mir der Aufbau des Buches. Jedes Kapitel erzählt eine eigene Geschichte und doch sind alle miteinander verwoben. Zudem steht jedes Kapitel im Zeichen eines bestimmten Gerichts, dessen Rezept am Ende zu finden ist. Der Schreibstil wirkt sehr sanft und höflich, was gut zur respektvollen Art passt, mit der die Charaktere einander begegnen. Auf dem Cover erkenne ich „Chibis Kitchen“ sofort wieder, doch Chibi, der Kater, fehlt mir, da er eine zentrale Rolle in der Geschichte spielt. Dennoch ist „Das Restaurant am Rande der Zeit“ ein herzerwärmendes und tröstliches Buch, das ich jedem empfehlen kann, der ruhige, gefühlvolle Geschichten mit einer Prise Magie liebt.
Sternebewertung fiktiv
Dieses Buch hat mich auf eine ganz besondere Weise berührt. „Das Restaurant am Rande der Zeit“ erzählt die Geschichte der 20-jährigen Kotoko, die ihren Bruder bei einem tragischen Unfall verliert. Er rettet ihr das Leben und stirbt dabei selbst, eine Erfahrung, die ihr Leben komplett aus der Bahn wirft. Der Schock, die Trauer, die Schuldgefühle, all das wird sehr einfühlsam beschrieben, sodass man sich leicht in Kotokos Gedanken und Gefühle hineinversetzen kann. Kurz nach dem Unfall erfährt sie von einem geheimnisvollen Ort. Einem Restaurant, in dem man angeblich noch einmal mit Verstorbenen sprechen kann „Chibis Kitchen“. Getrieben von Sehnsucht und Hoffnung macht sich Kotoko auf den Weg dorthin. Was sie dort erlebt, ist nicht nur ihre ganz persönliche Begegnung, sondern auch eine Reise durch verschiedene Schicksale. In jedem Kapitel lernt man andere Menschen kennen, die ebenfalls jemanden verloren haben. Ihre Geschichten sind unterschiedlich, aber sie haben alle eines gemeinsam, den Wunsch nach einem letzten Moment mit einem geliebten Menschen. Auch wenn das Thema, ein magischer Ort, an dem man Verstorbenen begegnen kann nicht völlig neu ist (man denkt sofort an Bücher wie „Bevor der Kaffee kalt wird“ oder „Das Café am Rande der Welt“), hat dieses Buch doch seinen ganz eigenen Charme. Es fühlt sich nicht kitschig oder übertrieben an, sondern sehr menschlich und ehrlich. Was wäre, wenn es wirklich so einen Ort gäbe? Was würden wir sagen, wenn wir noch ein einziges Mal mit jemandem sprechen könnten, den wir verloren haben? Würden wir uns entschuldigen? Uns bedanken? Einfach nur schweigend zusammen sitzen? „Das Restaurant am Rande der Zeit“ ist ein stilles, warmherziges Buch über Trauer, Erinnerung und Hoffnung. Es schenkt einem nicht unbedingt Antworten, aber ein gutes Gefühl, als würde man ein kleines Licht in dunklen Zeiten finden.
Die 20-jährige Kotoko Niki kann sich nur schwer mit dem Tod ihres Bruders abfinden, der starb, um ihr das Leben zu retten. Yuito war ein bekannter Schauspieler und wurde von allen geliebt, während Kotoko sich als unbedeutend empfindet. Warum konnte sie selbst nicht an seiner Stelle sterben? Als sie von dem Restaurant „Chibis Kitchen“ in einem kleinen Dorf am Meer in der Präfektur Chiba hört, muss sie unbedingt dort einen Platz reservieren. Denn dort, so erzählt man ihr, kann man Verstorbene treffen und sich ein letztes Mal mit ihnen unterhalten. „Das Restaurant am Rande der Zeit“ von Yuta Takahashi ist der erste Band einer Reihe rund um das Restaurant „Chibis Kitchen“. Im Original umfasst diese bereits 9 Teile; die deutsche Übersetzung stammt von Yukiko Luginbühl. Erzählt wird die Geschichte von einem allwissenden Erzähler in der dritten Person und der Vergangenheitsform. In jedem Kapitel erfährt eine andere Person von „Chibis Kitchen“, isst dort und trifft dabei eine geliebte Person. Alle Charaktere sind zudem miteinander verwoben, was die einzelnen Geschichten verbindet. Was mir als erstes auffiel, waren die doch sehr großen Ähnlichkeiten zu der „Before the coffee gets cold“-Reihe, die für mich der Einstieg in diese Art von Genre war. Wir haben ein Restaurant, in dem man verstorbene Menschen treffen kann, „so lange der Dampf des Essens noch heiß ist“. Ich weiß, dass es inzwischen viele solcher Geschichten gibt, aber - meiner Meinung - nach hat sich keine so deutlich an der Idee eines anderen bedient. Seltsam fand ich auch, dass das Restaurant in der deutschen Übersetzung „Chibis Kitchen“ heißt, statt wie im Japanischen „Chibineko Kitchen“ – traut man den Leser*innen nicht zu, diesen Namen zu erfassen? Grundsätzlich ist „Das Restaurant am Rande der Zeit“ sicherlich ein netter Roman. Es geht um Trauer und um Schuldgefühle und bietet den Figuren eine Chance, die viele von uns sicher gerne hätten: noch ein letztes Mal einen geliebten verstorbenen Menschen sehen und sagen, was bisher unausgesprochen blieb. Für mich hätte die Idee aber origineller sein müssen, schade!
Ein wunderschönes Buch innen und außen
Ich gebe zu, es war ein reiner Cover-Kauf. Es hat sich gelohnt! Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und war mehrfach zu Tränen gerührt. Es geht um Verlust und das Leben danach. In den „typischen“ japanischen Stil geschrieben. Als Zugabe gibt es mehrere Originalrezepte. Das fand ich total süß. Schön ist, dass die Geschichte sich bis zum Ende durchzieht. Es sind also nicht mehrere abgeschlossene Kurzgeschichten, sondern eine Geschichte, die aus mehreren kürzeren Geschichten besteht. Wirklich schön und bewegend.
Cozy Read, wieder ein tolles Buch von einem japanischen Autor. Perfekt für die kleinen Momente 😊
Feel-Good Roman aus Japan! Wie ich es mittlerweile schon aus anderen Büchern japanischer Autoren kenne sind auch hier die Kapitel in jeweils eigenen kleinen Geschichten aufgeteilt. Worum geht's? An einem kleinen Küstenort gibt es in dem Restaurant "Chibis Kitchen" ein ganz besonderes Gericht; das Gericht von damals. Gästen die dieses Gericht essen, sollen die Möglichkeit erhalten für die Dauer des Essens noch einmal mit einer geliebten verstorbenen Person zu reden. Nach dem tragischen Tod ihres Bruders besucht Kotoko Niki das kleine Lokal in der Hoffnung noch einmal ihren Bruder zu sehen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vor allem Kotoko Niki und der Koch des Restaurants Kai. Auch die kleine Katze Chibi ist immer mit dabei. Wir begleiten die beiden und ein paar wenige andere Charaktere durch ihre teils doch sehr traurigen Geschichten. Da sind mir schon ein paar Tränchen gekommen. Das Thema Tod ist hier sehr schön verpackt. Die Idee, noch einmal mit einem geliebten Verstorbenen zu sprechen und mit dem Tod abzuschließen ist sehr beruhigend, vor allem, wenn man nicht die Möglichkeit hatte sich zu verabschieden. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Es ist ein weiteres schönes cozy read für Zwischendurch. Ich empfehle es gerne weiter. Durch die Aufteilung in Kurzgeschichten gibt es einem auch ein viel besseres Gefühl, wenn man sich etwas mehr Zeit lassen möchte.
„Das Restaurant am Rande der Zeit“ von Yuta Takahashi ist ein warmherziger, ruhiger Roman, der sich perfekt für ein gemütliches Wochenende eignet. Die Geschichte ist schnell gelesen, hinterlässt aber ein wohliges Gefühl – wie eine Tasse Tee an einem grauen Tag. Mit viel Feingefühl erzählt Takahashi von Begegnungen, kleinen Lebensweisheiten und der Magie besonderer Orte. Kein Buch voller Dramatik, sondern eher ein stiller Begleiter, der für ein paar Stunden den Alltag vergessen lässt. Ein schöner, cozy Read mit sanfter Tiefe.❤️🩹


















