Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen
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Description
Nach «Frau Komachi empfiehlt ein Buch» endlich der nächste Roman von Michiko Aoyama auf Deutsch. Mut machende Geschichten um ein achtsames Miteinander und über die Kunst, das Glück in den kleinen Dingen des Alltags zu finden.
Das Café Marble liegt beschaulich an einem kleinen Fluss im Schatten der Kirschbäume in einem Vorort von Tokio. Mit seinen drei Tischen aus unbehandeltem Holz ist es eine Oase der Ruhe. Hier arbeitet der junge Wataru, der stets einen klugen Rat für seine Gäste hat. Heimlich schwärmt er für die junge Frau, die jeden Donnerstag bei ihm eine Tasse heißen Kakao trinkt. Jede Woche sitzt sie an ihrem Stammplatz und schreibt Briefe. Manchmal hat sie dabei ein Lächeln im Gesicht, manchmal eine Träne. Wataru würde gerne mehr von ihr erfahren. Er empfängt aber auch noch weitere Gäste. Sie alle kommen, um in dem Café einen Moment innezuhalten. Und die meisten Besucher brauchen mehr als nur eine heiße Schokolade, um ihrem Leben eine neue Wendung zu verleihen.
Ein Roman für alle Sinnsuchenden - inspirierende Geschichten, die in Japan zum Bestseller wurden.
Book Information
Author Description
MICHIKO AOYAMA, geboren 1970, lebt in Yokohama. Sie arbeitete als Reporterin und Zeitschriftenredakteurin, bevor sie sich ganz dem literarischen Schreiben widmete. Frau Komachi empfiehlt ein Buch war ein internationaler Bestseller und stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Nach den erfolgreichen Romanen Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen und Matcha Tee am Montag erscheint mit Im Park der aufgehenden Sonne ein weiterer Bestseller von Michiko Aoyama auf Deutsch.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Am liebsten würde ich meinen Kaffee in diesem Café trinken☕🌸🥰
Dieses Buch war in einem kompletten Lesefluss, dass ich es in einem Rutsch durch hatte🤩. Das kleine Café Marble liegt an einem Fluss, der mit Kirschbäumen gesäumt ist, im Vorort von Tokio und wird von Wataru geleitet. Er bewirtet seine Gäste sehr zu vorkommend und bekommt öfters mit, was sie in diesem Moment, beschäftigt....von der Erzieherin die auf Arbeit an eckt, über eine Übersetzerin die gerne Briefe schreibt, bis hinzu Wataru der heimlich für eine Person schwärmt. Die Gäste können für einen Moment innehalten und auch etwas ausruhen, bei einer Tasse Kakao, oder einer Tasse Kaffee, mit tollem Ambiente und wunderschöner Aussicht. Ich durfte verschiedene Personen (insgesamt 12 von Tokio bis nach Sydney) begleiten, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben standen, oder an einer Weggabelung, wie man so schön sagt🙈☺️. Was ich an Michiko Aoyamas Buch so mochte war, dass sie mit einer Leichtigkeit, Wärme und Sanftheit diese Geschichten verfasste. Keine Thematik war zu schwer, sie hielt genau diese gewisse Balance, die es dazu nötig hatte. Was ich noch dazu toll fand war, dass sich die Wege der 12 Personen immer wieder über ein paar Ecken kreuzten. Und gleichzeitig inspirierte jede einzelne Person in diesem Buch mit ihrer eigenen Geschichte. Manchmal braucht es eben etwas Mut, oder Mitgefühl, vielleicht auch Mal einen Stupser von Hoffnung und Positivität. Aber Eines ist gewiss, in den kleinen Dingen verstecken sich hin und wieder die größten Wunder❤️. Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen, für Alle die ein bisschen Positivität, Hoffnung etc. brauchen. 📖🥰

Ich hab mich sehr auf das Buch gefreut,da ich das andere Buch "Frau Komachi empfiehlt ein Buch" sehr geliebt habe. Aber ich fand dieses Buch leider schwächer. Man konnte das Buch gut lesen und fand die Geschichten,die dann ein ganzes Bild gegeben haben auch toll. Mir hat aber irgendwas gefehlt,was das Buch davor besser gemacht hat. Kann das Buch aber für zwischendurch empfehlen. Es ist ein Buch das Hoffnung und Mut gibt. Und man lernt auch ab und zu etwas über Japan und Australien!
12 süße Kurzgeschichten ✨
BuddyRead Nr. 4 ❤️ Jede dieser Storys ist grundverschieden, und doch hängen sie irgendwie alle miteinander zusammen. Natürlich finde ich die Ein oder Andere besser als die übrigen, dennoch nimmt man aus jeder einzelnen etwas mit 🤗 Ganz am Ende schließt sich dann der Kreis, und es ist einfach wholesome 🥰

Eine gute Tasse Tee & viele herzerwärmende Geschichten
Beeindruckend, wie Michiko Aoyama es schafft noch mehr Kurzgeschichten auf eine so charmante Art & Weise zu verweben. Diesmal sogar über Tokio hinaus und um die ganze Welt. Mindestens einmal pro Kurzgeschichte hatte ich ein Lächeln auf den Lippen, wenn ich den Aufbau oder die Gemeinsamkeit mit einer der vorherigen Geschichten erkannte und verknüpfte. Bei einer guten Tasse Tee kann man sich super in dieser Welt der offenen und freundlichen Menschen verlieren und ihren Schicksalen beiwohnen. Habe jede einzelne Seite genossen. Alles endet in einem wirklich herzlichen, aber noch leicht offenen Finale. Aber eigentlich kann es nur gut enden.

Bringt zum Lächeln
In dem Buch werden 12 Geschichten erzählt, die einer Farbe zugeordnet werden. Sie spielen in Tokio oder Sydney und die Personen haben oft eine Verbindung miteinander. Oft begegnen wir ihnen an einem Wendepunkt im Leben und kleine Impulse von anderen können viel auslösen. Nach dem Titel hätte ich erwartet, dass das Café eine zentrale Rolle einnimmt. Dem ist nicht so, aber es bildet den Anfangs- und Schlusspunkt der Geschichten. Durch die Kürze des Buches begegnen wir den vielen Personen nur oberflächlich und vieles ist auch nicht allzu realistisch, aber trotzdem haben mich die Geschichten berührt und mir vor allem ein gutes Gefühl gegeben. Ein süßes, positives Buch für gemütliche Stunden.
-kurzweilig -schön
Wir haben es hier wieder mit einzelnen Geschichten zu tun, wie schon in " Frau Komachi empfiehlt ein Buch". Wir begleiten verschiedene Protagonisten. Diese Geschichten hängen dennoch miteinander zusammen. Man hat aber nicht das Gefühl man würde verschiedene,einzeln ausgearbeitete Geschichten lesen. Mittelpunkt dieser Szenarien ist das Café unter den Kirschbäumen. Ein Ort der Allen eine Zuflucht inmitten ihrer eigenen Belange und Probleme ist. Ob es die kranke Freundin, weit weg ist mit der man über Briefe Kontakt hält, oder eine Liebe die,sagen wir für japanische Verhältnisse scheinbar fragwürdig scheint. Eine Erzieherin im Zwiespalt aus Moral und Selbstbewusstheit ,und dem Mut einfach einen Menschen anzusprechen . Ich fand dieses Werk schön. Es war toll für zwischendurch ,lies mich lächelnd mit den Gedanken schweifend zurück.
Zwischen Jacaranda und Kirschblüten
Manchmal braucht es nur Mut und einen kleinen Anstupser, um seine Träume wahr werden zu lassen. Genau das zeigt Michiko Aoyama in zwölf eindrücklichen Geschichten, die eng miteinander verwoben sind und zwischen Tokio und Sydney pendeln. »Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen« strotzt von der selben Leichtigkeit, die wir bei »Frau Komachi empfiehlt ein Buch« geliebt haben. Einzig wird in diesem Buch dem Café weniger „Air Time“ als der Bibliothek von Frau Komachi eingeräumt, was ich phasenweise etwas schade fand. Doch der Schluss liess diesen Einwand meinerseits regelrecht verpuffen. Denn jeder sollte einen Platz (so wie dieses Café) haben, in dem er sich frei fühlt und seinen Gedanken freien Lauf einräumen kann. Finde diesen Ort. Wenn du dort für dein Leben Kraft schöpfen kannst, kannst du sie auch für andere einsetzen. Irgendwie musste ich im Nachgang an dieses Buch an den Song »To Build a Home« von The Cinematic Orchestra (feat. Patrick Wilson) denken. Geht es auch anderen so? Hier der Youtube-Link: https://youtu.be/bjjc59FgUpg?si=EyoxaBHgyulZklaZ
Zwölf kurze Kapitel über Personen, die miteinander verwoben sind. Man lernt diese Personen kennen und erfährt von ihren Träumen und Wünschen. Jedes Kapitel endet damit, dass die Person, von der es handelt, ein Erfolgserlebnis hat oder glücklich ist. Wunderschöne Kurzgeschichten zum Nachdenken und Schmunzeln. Hat mir sehr gefallen.
Frau Komachi empfiehlt ein Buch konnte mich schon letztes Jahr begeistern, dementsprechend bin ich sehr gespannt auf dieses Buch gewesen. Dieses beinhaltet 12 Kapitel, die jeweils einer Farbe zugeteilt werden und von einem anderen Charakter handeln. Überwiegend spielen manche Charaktere eine Rolle der anderen Charaktere, sodass eine Verbindung zwischen diesen mehr oder weniger entsteht. Ich mochte die ineinander verwobenen Handlungen sehr gerne. Die Kapiteln sind recht kurz, sodass es kaum möglich ist die jeweiligen Personen kennenzulernen, was ich eigentlich nicht als negativ empfunden habe, weil ich es nicht zwingend um ihre Persönlichkeit geht, sondern wie andere Menschen unser Leben bewusst oder unbewusst positiv verändern können. Mir hat der Gedanke gefallen, dass ein nettes Gespräch mit jemanden oder eine zufällige Begegnung ein Leben verändern kann. Unter anderem werden auch noch andere Themen verarbeitet in dieser Geschichte wie beispielsweise verschiedene Lebensabschnitte, Frauen in der Gesellschaft und eigene Entscheidungen für das eigene Leben zu treffen. Ich denke, dass hier für jeden etwas dabei sein kann ,da die Geschichte durchweg eine positive und warmherzige Message hat, die dem Leser dennoch zum Nachdenken bringt.

Relaxing, humorvoll
Das Buch umfasst 12 Kurzgeschichten zu unterschiedlichen Personen, die irgendwie miteinander verknüpft sind und an verschiedenen Abschnitten in ihrem Leben stehen. Daher ist es ein entspanntes Buch was man gut zwischendurch zu einer Tasse Tee oder Kaffee lesen kann. Am Ende geht es aber immer darum in den kleinen Dingen das Glück zu finden bzw. den kleinen Schritt zu machen, der dazu führt. Insgesamt hat es mir sogar besser gefallen als "Frau Komachi empfiehlt ein Buch", von der gleichen Autorin. Man sollte sich aber auf die japanische Art des Geschichtenerzählens einlassen, da die doch manchmal etwas exzentrisch sein kann.
Nettes Buch für zwischendurch – Tiefe des Vorgängers fehlt etwas
Ich mochte das andere Buch von Michiko Aoyama wirklich sehr sehr gerne. Ohne, dass ich etwas erwartet habe, hatte ich das erste Buch verschlungen und war ganz überrascht, wie cool solche Kurzgeschichten miteinander verwoben sein können. Daher war ich auch wieder heiß drauf, nach einem meiner Wälzer, diese schnelllebige Lektüre hier zwischendurch zu lesen. Und das ist sie: schnelllebig. Aoyama hat wieder ein tolles Buch für zwischendurch geschaffen. Wie auch zuvor ist hier eine kleine Welt entstanden, bei der die Hauptfiguren der kleinen Geschichten in den Erzählungen über die anderen Figuren auftauchen. Diese Art „Easter egg“, „cameo“ oder „spin off“(wie ich es bei Filmen und Serien nennen würde) mag ich total, macht mich neugierig und hatte ich bei Büchern selten. Es ist eine coole Kunst, die Geschichten so zu verweben, ohne, dass es auch nur ansatzweise künstlich wirkt. Ich kann das Buch also bis dahin empfehlen. Was mir nicht so gut gefällt: Die Geschichten sind zu kurz. Automatisch vergleiche ich dieses Buch mit dem anderen und dort, waren die Geschichten noch mehr miteinander verzwickt aber vor allem (!) so viel länger, dass die Charaktere noch etwas mehr Tiefe hatten und man eben noch mehr mit ihnen mitfühlen konnte. Das ging hier auf Kosten der Kürze verloren. Es hat mich daher auch nicht ganz so bewegt und nicht ganz so viele philosophische Denkanstöße über das Leben gegeben. Es spielt außerdem auch viel in Sidney, was ich etwas schade finde, aber das ist natürlich Geschmacksache. Aber dennoch ist das Buch wieder toll geschrieben, ich mag den Schreibstil sehr gerne und die Idee, die Kurzgeschichten so ineinander zu spinnen. Ich werde weiter jedes neue Buch der Autorin lesen und ihren Werdegang verfolgen. Als kleine Lektüre für zwischendurch kann ich das Buch trotz der kleinen Einschränkungen empfehlen.
Einfach nur wunderbar!
Einige Kurzgeschichten, bei denen jeweils unbeteiligte Personen aus der einen Geschichte die Hauptrolle in einer der nächsten Kurzgeschichten übernehmen. Und oft hat man aufgrund des Kurzauftritts eine Vorstellung dieser Person, die dann aber in der "eigenen" Geschichte radikal geändert wird. Ein wunderbares, liebevoll erzähltes Buch, aufgrund der kurzen Kapitel ideal für Zwischendurch. Toll!
Einen kurzen Roman über Begegnungen im Leben und deren Handlungen. Für Zwischendurch sehr angenehm zu lesen🍀❤️
„Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen“ ist ein sehr kurzer Roman über Begegnungen, die Wendungen im Leben beeinflussen können. Da ich bereits „Matcha Tee am Montag“ derselben Autorin gelesen habe, kamen mir Inhalt und Aufbau sehr ähnlich vor. Auch Wataru, der im Café Marble mit unglaublicher Hingabe arbeitet, sowie der Master des Cafés sind aus dem vorherigen Werk bereits bekannt. Die Geschichte beginnt im Café Marble, wo eine wichtige Begegnung stattfindet, und zeigt, was die Menschen daraus für ihren weiteren Weg mitnehmen. In jedem Kapitel begleitet man unterschiedliche Protagonisten durch Situationen ihres Lebens – durch Ängste, Unsicherheiten, neue Lebensabschnitte und Wünsche. Der Schreibstil ist flüssig und modern, und durch die kurzen Kapitel ist es definitiv kein anspruchsvoller Roman. Dennoch wirft er Fragen auf wie: Was geschieht, wenn wir jemandem begegnen und mehr über diese Person erfahren? Welche Rolle kann das in unserem eigenen Leben spielen, und was können wir daraus lernen? Was mir jedoch gefehlt hat, war die Tiefe der vielen verschiedenen Protagonisten. Ich hätte mir gewünscht, mehr über sie zu erfahren, damit die einzelnen Geschichten noch intensiver wirken. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt.

Wunderschön!
**** Worum geht es? **** Ein kleines Café mit drei unscheinbaren Tischen im Schatten der Kirschbäume. Donnerstag, eine junge Frau und eine heiße Tasse Kakao. Alles nimmt im Café Marble seinen Lauf, doch endet es auch dort? **** Mein Eindruck **** Das Buch strahlt mit seinem wunderschönen Cover aus der Menge heraus. Es lädt ein und wirkt herzerwärmend fröhlich und genau diese Atmosphäre schafft jede einzelne Geschichte in dem Buch aufzufangen und zu ganz neuem Leben zu erwecken. Geprägt von der Bedeutung der Farben startete ich in einem Café und bereiste über die Bekanntschaften verschiedene Lebenssituationen. Ich habe stets gehofft, am Ende wieder am Anfang anzukommen, das Leben, ein Kreislauf, und wurde mehr als belohnt. Ein Buch, das ganz nahe am Herzen geschrieben ist. Jede einzelne Persönlichkeit und Situation ist realitätsnah und berührend dargestellt und am Ende treffen wir Lesenden immer auf positive Energie und dem Gefühl etwas gelernt zu haben. Und was habe ich mich vor allem mit dem Geschäftsführer des Cafés gefreut, seine Emotionen begleiteten mich durch das gesamte Buch. Stück für Stück wurde von ihm ausgehend der Staffelstab des Erzählers weitergereicht. Ich genieße diese Art von Geschichtenaufbau: ruhig, bedacht, leise, mit viel Nachklang. Ein Buch ohne Action, ohne vieler Details, aber den besonderen Momenten im Alltag. **** Empfehlung? **** Ein wunderschönes Buch, innen wie außen. Perfekt für jede Jahreszeit und jeden Gemütszustand. Eine herzliche Empfehlung an Vielleser*innen und auch Gelegenheitsleser*innen.
Süße Kurzgeschichten
Das Buch beinhaltet mehrere Kurzgeschichten, die teils in Tokio und teils in Sydney spielen. Tokio als Standort hätte mir persönlich gereicht, ich mag den Einblick in die Japanische Kultur. Die Geschichten sind süß und liebevoll, hätten aber gerne auch länger sein können. Ein gutes Buch wenn man zwischendurch Fernweh hat!
Japanische Kurzgeschichten rund um das Café Marble Das Tokioter Café Marble liegt am Ende einer Allee unter Kirschbäumen und ist der Ausgangspunkt für 12 abgeschlossene, aber trotzdem miteinander verbundene Geschichten, die jeweils eine andere Farbe im Titel haben und nicht alle in dem Café spielen, insofern hätte für mich der Originaltitel „Zwölf farbige Pastelle“ etwas besser gepasst. Den Rahmen bildet ein geheimnisvoller „Master“, der im Hintergrund die Fäden zu ziehen scheint und nie den Überblick verliert. „Meine Aufgabe ist es, großartige, aber verborgene Talente zu entdecken und ihre Fähigkeiten der Welt zugänglich zu machen. Ich liebe den Moment kurz vor der Erfüllung eines Traums.“ (S. 160) Die Erzählungen handeln von Alltagssituationen, von kleinen Begegnungen oder Aufgaben, denen man sich nicht gewachsen, Personen, zu denen man sich hingezogen fühlt. Sie ermutigen, genauer hinzusehen, den Mut und die Hoffnung nie zu verlieren, das Fragen nicht zu verlernen – denn nur wer Fragen stellt, bekommt auch Antworten. Und sie zeigen, dass Leben ein Prozess ist, bei dem man bis ins hohe Alter immer weiter lernen und sein Leben ändern kann, wenn man dazu bereit ist. Einige Geschichten haben einen spirituellen Touch und bei vielen verhilft der Zufall zu einem glückliche Ausgang, sodass man das Buch mit einem guten Gefühl schließt.

Geschichten von JapanerInnen, die in Tokio und Sydney leben. Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen, sehr schön eingelesen von Jana Kozewa und Tim Gössler. Frau Komachi empfiehlt ein Buch von der Autorin fand ich noch besser, vielleicht weil Frau Komachi in allen Geschichten eine Rolle spielt, in diesem Buch sind es in jeder Geschichte andere.
Perfekt für Zwischendurch
Es ist mein erstes Buch der Autorin und perfekt für Zwischendurch. Angenehm und schnell zu lesen. Ein Buch über die Kunst, dass Glück in den kleinen Dingen zu finden. Mit schönen Begegnungen unter den einzelnen Protagonisten. Nur schade, daß viele Begegnungen nicht im Café selbst gespielt haben. Ansonsten hat es mir gut gefallen 👍
Ein Café viele Geschichten
Donnerstags im Café unter den Kirschblüten von Michiko Aoyama ist ein wunderschöner Roman über die Menschen und wie sie miteinander verbunden sind. Die kleinen Kurzgeschichten in diesem Buch sind verschiedenen Farben gewidmet, welche auch in der entsprechenden Geschichte vorkommen. Jede Farbe steht für eine oder mehrere Personen, welche wiederum mit anderen verknüpft sind. Manchmal sind es nur die kleinen Begegnungen und manchmal sind es Freundschaft oder gar Liebe, welche die Menschen zusammenführt und verbindet. Und alles beginnt in dem Café unter den Kirschblüten. Ich durfte diesen Roman zum wohlfühlen als Rezensionsexemplar lesen.
Wie schön ist dieses Buch!
Verwirrend ist für mich hier der Titel, auch wenn die Geschichte in diesem Cafe anfängt, spielt es doch hauptsächlich in Sydney. Generell handelt es sich hier um viele verschiedene Kurzgeschichten, alle mit einem Farbthema versehen von Menschen deren Leben irgendwie miteinander verstrickt ist. Die Erzählungen sind einfach nur wunderschön, atmosphärisch und eingängig. Nach jedem Kapitel habe ich das Buch kurz gegeklappt, kurz über die Geschichte nachgedacht und gelächelt- irgendwas macht das Buch mit dir. Mich hat es beim Lesen mit Glück erfüllt und ich bin mir ziemlich sicher dieses Buch oft zu verschenken.

Zwölf Menschen, zwölf Leben, eine Geschichte. Alles beginnt im Café Marbel unter den Kirschblüten am Fluss in einem kleinen Vorort in Tokio...
Auch wenn jedes Kapitel von einer anderen Person handelt, sind doch alle Geschichten irgendwie miteinander verbunden was sie zu einer großen werden lässt. In den Kurzgeschichten werden ganz alltägliche Situationen aufgegriffen, wie Beispielsweise Selbstzweifel aber auch Selbstinitiative, Liebe und Freundschaft. Schön und angenehm erzählt und geschrieben mit einer entspannenden Athmosphäre. Die Verknüpfungen haben mir sehr gefallen, man konnte oft schon erahnen von wem das nächsten Kapitel handelt. Das Buch hat mir gut gefallen.
Ein poetisches, wundervoll geschriebenes Buch mit vielen schönen Weisheiten.
“Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen” von Michiko Aoyama, aus dem japanischen von Sabine Mangold Verlag: rowohlt Kindler Die Autorin schreibt in ihrem warmherzigen und feinfühligen Stil ein weiteres Buch, welches literarische Größe zeigt. Im Café Marble, einem Ort der Ruhe, arbeitet Wataru, ein liebenswürdiger junger Mann, der stets zuvorkommend seine Gäste bedient. Jeden Donnerstag sitzt eine junge Frau im Café, trinkt Kakao und schreibt englische Briefe. Wataru beobachtet liebevoll ihre Mimik, er himmelt die junge Frau an, die oft beschwingt und manchmal traurig ihre Briefe schreibt. Das Café ist klein und etwas versteckt am Ende von einer Reihe Kirschbäumen und deshalb nur wenigen Menschen bekannt. Unter den Stammgästen befinden sich eine Karrierefrau, die sich verloren im Haushalt und unsicher bei der Betreuung ihres Kindes fühlt. Normalerweise ist ihr Mann hierfür zuständig; dieser ist Künstler, wurde jedoch eingeladen, seine Bilder in einer Galerie auszustellen. Das Café ist ihr Zufluchtsort, ihr Ort der Entspannung. Nur heute gelingt es der intellektuellen Frau nicht, ihre Angst zu versagen, ist zu groß. Zum ersten Mal musste sie ein Bentõ für ihren Sohn zubereiten. Dagegen fühlt sich ihr Job wie ein Kinderspiel an. Doch mit etwas Anleitung und den richtigen Utensilien sollte es gelingen. Die Kindergärtnerin Ena-sensei gehört auch zu den Gästen des kleinen Cafés. Die junge Frau fühlt sich von ihrer Vorgesetzten gemaßregelt und überlegt den Job zu wechseln, obwohl sie gerne mit Kindern arbeitet. Es liegt oft an der inneren Haltung, wie man mit Menschen und Situationen umgeht. Nicht immer kann man sich in den anderen Menschen hineinversetzen und Missverständnisse können sehr leicht entstehen. Wataru weiß, dass seine Gäste oft mehr als ein heißes Getränk brauchen, um wieder positiv auf ihr Leben zu blicken. Der Roman wechselt zwischen Tokio und Sydney und beschreibt intelligent und berührend den Kreislauf des Lebens. Alles ergibt/hat einen Sinn, alles ist miteinander verbunden. Die Autorin schreibt von “Chichin puipui - einer Zauberformel, um die Welt zum Positiven zu verwandeln.” Genau wie dieses Buch seinen Beitrag dazu leistet, uns die Augen zu öffnen, um die Verbundenheit zu erkennen. Das Miteinander wertzuschätzen und Menschen in ihren Vorhaben zu unterstützen. “Vielleicht spielte aber auch ein jeder von uns mehr oder weniger eine solche Rolle im Leben eines anderen Menschen. Wir lösen in einem etwas aus und ermuntern ihn dadurch zu Veränderung-ohne es zu wissen.” Michiko Aoyama erzählt unaufgeregt über das Leben der Protagonisten und die Verknüpfung ihrer Handlungen. Alles beginnt und endet im Café unter den Kirschbäumen. Ein bisschen Magie, ein freundliches authentisches Herz und ein Lächeln, sowie im Jetzt leben und handeln. Diese Botschaft wird durch die verschiedenen Geschichten vermittelt. Wer japanische Literatur schätzt, wird mit diesen verbundenen Kurzgeschichten wundervoll unterhalten und kann viele Weisheiten in den Alltag mitnehmen.

In einem Vorort von Tokio, an einem kleinen Fluss und unter Kirschbäumen liegt das beschauliche Café Marble mit seinen drei Tischen. Hier arbeitet Wataru schon einige Jahre, seit der eigentliche Besitzer – genannt „Master“ - herumreist und junge Künstler*innen fördert. Für Mako, eine seiner Stammkundinnen schwärmt Wataru heimlich. Jeden Donnerstag trinkt sie im Café eine Tasse heiße Schokolade und schreibt Briefe ins Ausland. Doch eines Tages ist ihr üblicher Platz besetzt und so ergibt sich zwischen ihr und Wataru ein Gespräch, das alles verändern soll. „Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen“ ist bereits der zweite Roman der japanischen Schriftstellerin Michiko Aoyama; die deutsche Übersetzung stammt dabei erneut von Sabine Mangold, die auch schon Werke von Yoko Ogawa oder Haruki Murakami übertrug. Erzählt wird in insgesamt 12 Kapiteln, jeweils in der Ich-Form, nach einem ganz bestimmten Schema: die zentrale Figur trifft auf eine andere Person, die nun selbst im Folgekapitel im Fokus steht. So geht es z.B. zunächst um die erfolgreiche Asami, die Zweifel an ihren Fähigkeiten als Mutter hat. Im Kindergarten ihres Sohnes trifft sie auf Erzieherin Ena, die nun in der nächsten Geschichte zur Protagonistin wird und berichtet, wie sie mit ihrer individualistischen Art bei Kolleginnen und Eltern aneckt. So ergeben die einzelnen Kapitel ein Kaleidoskop aus Begegnungen und Erlebnissen, in denen auch immer wieder Personen auftauchen, die wir bereits früher kennengelernt haben. Die Geschichten spielen dabei sowohl in Tokio als auch in Sydney und sind zudem nach Farben benannt. So wird das Thema der Kunst wieder aufgegriffen, das im Roman mehrmals eine Rolle spielt. Darüber hinaus geht es aber auch um die Rolle der Frau in der Gesellschaft, Beziehungen und Freundschaft. Dennoch bleibt „Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen“ leicht und kurzweilig, was sicherlich auch an der Erzählweise in Kurzgeschichten liegt. Diese ist für mich Fluch und Segen zugleich, denn so kann ich einerseits einer Fülle von Charakteren begegnen, sie aber auch nur ein kurzes Stück ihres Weges begleiten.
Eine Sammlung einzelner Kurzgeschichten, die doch zusammen gehören und am Ende ein ganzes ergeben.
Ich mochte das Buch sehr. Das richtige für einen relaxten Tag im Spätsommer wie heute. Ich habe es heute morgen begonnen und gerade beendet, es liest sich leicht und gibt doch Raum zum Nachdenken, neue Impulse. Ich mag, wie alle Personen, die scheinbar zufällig oder nur am Rande in einer Geschichte vorkommen dann doch eine größere Rolle spielen. So sind alle Menschen im Buch miteinander verbunden, auch wenn sich nicht alle persönlich begegnen.
Eine Sammlung von vielen Kurzgeschichten die alle auf die ein oder andere Art durch ihre Charaktere mit einander verbunden sind und am Ende den Kreis schließen. Aus den Geschichten kann man für sich selbst immer eine kleine Lebensweisheit mitnehmen. Denn am Ende ist man selbst sein Glückes Schmied. Es liegt an uns uns selbst und unsere Mitmenschen zu verstehen und die kleinen und großen Möglichkeiten des Lebens zu ergreifen.

“Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen” von Michiko Aoyama, aus dem japanischen von Sabine Mangold Verlag: rowohlt Kindler Die Autorin schreibt in ihrem warmherzigen und feinfühligen Stil ein weiteres Buch, welches literarische Größe zeigt. Im Café Marble, einem Ort der Ruhe, arbeitet Wataru, ein liebenswürdiger junger Mann, der stets zuvorkommend seine Gäste bedient. Jeden Donnerstag sitzt eine junge Frau im Café, trinkt Kakao und schreibt englische Briefe. Wataru beobachtet liebevoll ihre Mimik, er himmelt die junge Frau an, die oft beschwingt und manchmal traurig ihre Briefe schreibt. Das Café ist klein und etwas versteckt am Ende von einer Reihe Kirschbäumen und deshalb nur wenigen Menschen bekannt. Unter den Stammgästen befinden sich eine Karrierefrau, die sich verloren im Haushalt und unsicher bei der Betreuung ihres Kindes fühlt. Normalerweise ist ihr Mann hierfür zuständig; dieser ist Künstler, wurde jedoch eingeladen, seine Bilder in einer Galerie auszustellen. Das Café ist ihr Zufluchtsort, ihr Ort der Entspannung. Nur heute gelingt es der intellektuellen Frau nicht, ihre Angst zu versagen, ist zu groß. Zum ersten Mal musste sie ein Bentõ für ihren Sohn zubereiten. Dagegen fühlt sich ihr Job wie ein Kinderspiel an. Doch mit etwas Anleitung und den richtigen Utensilien sollte es gelingen. Die Kindergärtnerin Ena-sensei gehört auch zu den Gästen des kleinen Cafés. Die junge Frau fühlt sich von ihrer Vorgesetzten gemaßregelt und überlegt den Job zu wechseln, obwohl sie gerne mit Kindern arbeitet. Es liegt oft an der inneren Haltung, wie man mit Menschen und Situationen umgeht. Nicht immer kann man sich in den anderen Menschen hineinversetzen und Missverständnisse können sehr leicht entstehen. Wataru weiß, dass seine Gäste oft mehr als ein heißes Getränk brauchen, um wieder positiv auf ihr Leben zu blicken. Der Roman wechselt zwischen Tokio und Sydney und beschreibt intelligent und berührend den Kreislauf des Lebens. Alles ergibt/hat einen Sinn, alles ist miteinander verbunden. Die Autorin schreibt von “Chichin puipui - einer Zauberformel, um die Welt zum Positiven zu verwandeln.” Genau wie dieses Buch seinen Beitrag dazu leistet, uns die Augen zu öffnen, um die Verbundenheit zu erkennen. Das Miteinander wertzuschätzen und Menschen in ihren Vorhaben zu unterstützen. “Vielleicht spielte aber auch ein jeder von uns mehr oder weniger eine solche Rolle im Leben eines anderen Menschen. Wir lösen in einem etwas aus und ermuntern ihn dadurch zu Veränderung-ohne es zu wissen.” Michiko Aoyama erzählt unaufgeregt über das Leben der Protagonisten und die Verknüpfung ihrer Handlungen. Alles beginnt und endet im Café unter den Kirschbäumen. Ein bisschen Magie, ein freundliches authentisches Herz und ein Lächeln, sowie im Jetzt leben und handeln. Diese Botschaft wird durch die verschiedenen Geschichten vermittelt. Wer japanische Literatur schätzt, wird mit diesen verbundenen Kurzgeschichten wundervoll unterhalten und kann viele Weisheiten in den Alltag mitnehmen.

„Hm, ich denke, es kommt weniger darauf an, den geradlinigen Weg zu nehmen, als den kurvenreichen so zielstrebig wie möglich zu beschreiten.“ ~ Seite 71
Zum Inhalt: Das Café Marble liegt beschaulich an einem kleinen Fluss im Schatten der Kirschbäume in einem Vorort von Tokio. Ein Ort der Ruhe und Gelassenheit. Hier arbeitet der junge Wataru, der stets einen klugen Rat für seine Gäste hat. Er hat viele interessante Kund*innen, doch von einer ist er besonders fasziniert. Die junge Frau schreibt englische Briefe und setzt sich dazu immer an einen bestimmten Platz im Café Marble. So startet die Reise der verschiedenen Schicksale und Erlebnisse der Personen, die in Verbindung mit diesem Café stehen. Meine Meinung: Nach „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“, welches mir unglaublich gut gefallen hat, wollte ich unbedingt das neuste Werk der Autorin lesen. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht! Die einzelnen Geschichten, welche jeweils ein Kapitel lang sind, fügen sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammen. Die Erzählungen fließen ineinander, sodass sich das Buch wie ein Puzzle zusammenfügt. Es wird alles recht nüchtern und sachlich berichtet, dennoch kommen so viele Emotionen rüber, dass es einen mitfiebern lässt. Michiko beschreibt alltägliche Probleme: Eine unsichere Mutter, die denkt, dass sie ihre Mutterolle nicht gut genug erfüllt oder eine junge Frau, die sich unverstanden fühlt und der Meinung ist, in ihrem Beruf falsch zu sein. Es wird viel über das Leben, den Beruf, das Selbstvertrauen oder auch Liebe philosophiert. Die Autorin vermittelt viele Werte, sodass man etwas aus den Geschichten mitnimmt und mit einem guten Gefühl zurückbleibt. Ich hoffe, dass noch mehr von ihr veröffentlicht und übersetzt wird!☺️

Mein Herz warm, mein Grinsen breit
"Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen" ist ein absolutes Feel-Good-Buch. Schon nach wenigen Seiten fühlte es sich an wie eine warme Umarmung Eine von der Sorte, bei der man kurz innehält und merkt, dass gerade alles gut ist. Im Mittelpunkt stehen zwölf Menschen, die auf die eine oder andere Weise mit diesem Café verbunden sind oder sich über Umwege kennen. Jede Geschichte bringt eigene Entscheidungen, kleine Erkenntnisse und leise Wendepunkte mit sich. Es geht um die Leichtigkeit des Lebens, um Selbstwert, Freundschaft und vor allem um die große Liebe zum Leben selbst. Besonders schön fand ich die Metapher der Farben. Sie stehen für die unterschiedlichen Facetten, die uns im Leben begegnen – die hellen, die dunkleren, die leisen und die intensiven. Spirituell betrachtet lassen sie sich auch als Farben der inneren Aura lesen. Dieser Gedanke zieht sich sanft durch das Buch und verleiht den Geschichten eine zusätzliche Tiefe, ohne schwer zu wirken. Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch als zugänglicher empfunden habe als den Vorgänger. Das lag weniger an den wechselnden Schauplätzen. Neben Tokio rückt diesmal auch Sydney in den Fokus. Sondern vielmehr daran, dass die Geschichten insgesamt näher, greifbarer und emotional direkter sind. Nach der letzten Seite wusste ich: Ich möchte noch mehr Bücher dieser Autorin lesen. Und mich am liebsten noch eine Weile in genau dieser Bubble aus Leichtigkeit, Wärme und Kitsch verstecken.
Nachdem ich schon ‚What You Are Looking For Is in the Library’ von Michiko Aoyama gelesen habe, wusste ich, dass mich auch ‚Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen‘ mit seinem warmherzigen und feinfühligen Stil begeistern würde – und genau so war es. Das kleine, versteckte Café Marble wird zum Ort der Begegnung für Menschen, die eine Auszeit brauchen – und manchmal mehr als nur ein heißes Getränk, um ihr Leben neu zu ordnen. Besonders schön fand ich, wie die Geschichten der Gäste miteinander verwoben sind. Ob die überforderte Karrierefrau, die zum ersten Mal ein Bentō für ihren Sohn zubereiten muss, oder die Kindergärtnerin Ena-sensei, die mit Selbstzweifeln kämpft – jede Geschichte bringt ihre eigene Lebensweisheit mit. Der Roman wechselt zwischen Tokio und Sydney und zeigt, dass alles im Leben miteinander verbunden ist. Michiko Aoyama erzählt ruhig, aber tiefgründig, und hinterlässt das Gefühl, dass kleine Gesten und Begegnungen große Veränderungen bewirken können. Ein Buch voller leiser Magie, das zum Innehalten einlädt und den Blick für die Verbundenheit zwischen Menschen öffnet. Wer japanische Literatur liebt, wird hier viel zum Nachdenken und Mitnehmen finden.

Wataru ist Geschäftsführer eines kleinen Cafés in einem Vorort von Tokio. Dort steht er seinen unzähligen Gesten immer wieder mit Rat und einem leckeren Heißgetränk zur Seite. Besonders am Herzen liegt ihm aber eine Frau, die jeden Donnerstag das Café besucht, einen Kakao auf ihrem Stammplatz trinkt, und Briefe schreibt. Beginnend in diesem Café unter den Kirschbäumen folgt das Buch immer neuen Charakteren, deren Leben über eine oder auch mehrere Berührungspunkte geschickt miteinander verwoben sind. Jede neue Geschichte ist liebevoll erzählt und hat trotz ihrer Kürze genug Tiefe, um mit den Charakteren zu fühlen, ob es nun um die arbeitende Mutter eines Kindergartenkindes geht, die sich Sorgen macht ihrem Sohn nicht gerecht zu werden, oder die Lehrerin dieses Jungen, die genauso ihr Leben infrage stellt. Dieser Roman stellt das Zwischenmenschliche in den Mittelpunkt und verdeutlicht, wie viel Einfluss nur eine kleine Begegnung oder Geste haben kann. Michiko Aoyama erzählt Geschichten von Liebe, Familie und Freundschaft, die nicht nur in Japan spielen, sondern sich auch über den Ozean nach Sidney verschlagen. Sie schafft es, das Alltägliche mit etwas Magie zu versehen und die einzelnen Kapitel formen schlussendlich ein herzerwärmendes und hoffnungsvolles Gesamtbild. Emotional, aber auch immer wieder ermutigend, ist „Donnerstags im Café und der den Kirschblüten“ ein perfekt kurzweiliges Buch für Zwischendurch, das einem aber trotzdem noch länger im Gedächtnis bleiben wird.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Nach «Frau Komachi empfiehlt ein Buch» endlich der nächste Roman von Michiko Aoyama auf Deutsch. Mut machende Geschichten um ein achtsames Miteinander und über die Kunst, das Glück in den kleinen Dingen des Alltags zu finden.
Das Café Marble liegt beschaulich an einem kleinen Fluss im Schatten der Kirschbäume in einem Vorort von Tokio. Mit seinen drei Tischen aus unbehandeltem Holz ist es eine Oase der Ruhe. Hier arbeitet der junge Wataru, der stets einen klugen Rat für seine Gäste hat. Heimlich schwärmt er für die junge Frau, die jeden Donnerstag bei ihm eine Tasse heißen Kakao trinkt. Jede Woche sitzt sie an ihrem Stammplatz und schreibt Briefe. Manchmal hat sie dabei ein Lächeln im Gesicht, manchmal eine Träne. Wataru würde gerne mehr von ihr erfahren. Er empfängt aber auch noch weitere Gäste. Sie alle kommen, um in dem Café einen Moment innezuhalten. Und die meisten Besucher brauchen mehr als nur eine heiße Schokolade, um ihrem Leben eine neue Wendung zu verleihen.
Ein Roman für alle Sinnsuchenden - inspirierende Geschichten, die in Japan zum Bestseller wurden.
Book Information
Author Description
MICHIKO AOYAMA, geboren 1970, lebt in Yokohama. Sie arbeitete als Reporterin und Zeitschriftenredakteurin, bevor sie sich ganz dem literarischen Schreiben widmete. Frau Komachi empfiehlt ein Buch war ein internationaler Bestseller und stand wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Nach den erfolgreichen Romanen Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen und Matcha Tee am Montag erscheint mit Im Park der aufgehenden Sonne ein weiterer Bestseller von Michiko Aoyama auf Deutsch.
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Am liebsten würde ich meinen Kaffee in diesem Café trinken☕🌸🥰
Dieses Buch war in einem kompletten Lesefluss, dass ich es in einem Rutsch durch hatte🤩. Das kleine Café Marble liegt an einem Fluss, der mit Kirschbäumen gesäumt ist, im Vorort von Tokio und wird von Wataru geleitet. Er bewirtet seine Gäste sehr zu vorkommend und bekommt öfters mit, was sie in diesem Moment, beschäftigt....von der Erzieherin die auf Arbeit an eckt, über eine Übersetzerin die gerne Briefe schreibt, bis hinzu Wataru der heimlich für eine Person schwärmt. Die Gäste können für einen Moment innehalten und auch etwas ausruhen, bei einer Tasse Kakao, oder einer Tasse Kaffee, mit tollem Ambiente und wunderschöner Aussicht. Ich durfte verschiedene Personen (insgesamt 12 von Tokio bis nach Sydney) begleiten, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben standen, oder an einer Weggabelung, wie man so schön sagt🙈☺️. Was ich an Michiko Aoyamas Buch so mochte war, dass sie mit einer Leichtigkeit, Wärme und Sanftheit diese Geschichten verfasste. Keine Thematik war zu schwer, sie hielt genau diese gewisse Balance, die es dazu nötig hatte. Was ich noch dazu toll fand war, dass sich die Wege der 12 Personen immer wieder über ein paar Ecken kreuzten. Und gleichzeitig inspirierte jede einzelne Person in diesem Buch mit ihrer eigenen Geschichte. Manchmal braucht es eben etwas Mut, oder Mitgefühl, vielleicht auch Mal einen Stupser von Hoffnung und Positivität. Aber Eines ist gewiss, in den kleinen Dingen verstecken sich hin und wieder die größten Wunder❤️. Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen, für Alle die ein bisschen Positivität, Hoffnung etc. brauchen. 📖🥰

Ich hab mich sehr auf das Buch gefreut,da ich das andere Buch "Frau Komachi empfiehlt ein Buch" sehr geliebt habe. Aber ich fand dieses Buch leider schwächer. Man konnte das Buch gut lesen und fand die Geschichten,die dann ein ganzes Bild gegeben haben auch toll. Mir hat aber irgendwas gefehlt,was das Buch davor besser gemacht hat. Kann das Buch aber für zwischendurch empfehlen. Es ist ein Buch das Hoffnung und Mut gibt. Und man lernt auch ab und zu etwas über Japan und Australien!
12 süße Kurzgeschichten ✨
BuddyRead Nr. 4 ❤️ Jede dieser Storys ist grundverschieden, und doch hängen sie irgendwie alle miteinander zusammen. Natürlich finde ich die Ein oder Andere besser als die übrigen, dennoch nimmt man aus jeder einzelnen etwas mit 🤗 Ganz am Ende schließt sich dann der Kreis, und es ist einfach wholesome 🥰

Eine gute Tasse Tee & viele herzerwärmende Geschichten
Beeindruckend, wie Michiko Aoyama es schafft noch mehr Kurzgeschichten auf eine so charmante Art & Weise zu verweben. Diesmal sogar über Tokio hinaus und um die ganze Welt. Mindestens einmal pro Kurzgeschichte hatte ich ein Lächeln auf den Lippen, wenn ich den Aufbau oder die Gemeinsamkeit mit einer der vorherigen Geschichten erkannte und verknüpfte. Bei einer guten Tasse Tee kann man sich super in dieser Welt der offenen und freundlichen Menschen verlieren und ihren Schicksalen beiwohnen. Habe jede einzelne Seite genossen. Alles endet in einem wirklich herzlichen, aber noch leicht offenen Finale. Aber eigentlich kann es nur gut enden.

Bringt zum Lächeln
In dem Buch werden 12 Geschichten erzählt, die einer Farbe zugeordnet werden. Sie spielen in Tokio oder Sydney und die Personen haben oft eine Verbindung miteinander. Oft begegnen wir ihnen an einem Wendepunkt im Leben und kleine Impulse von anderen können viel auslösen. Nach dem Titel hätte ich erwartet, dass das Café eine zentrale Rolle einnimmt. Dem ist nicht so, aber es bildet den Anfangs- und Schlusspunkt der Geschichten. Durch die Kürze des Buches begegnen wir den vielen Personen nur oberflächlich und vieles ist auch nicht allzu realistisch, aber trotzdem haben mich die Geschichten berührt und mir vor allem ein gutes Gefühl gegeben. Ein süßes, positives Buch für gemütliche Stunden.
-kurzweilig -schön
Wir haben es hier wieder mit einzelnen Geschichten zu tun, wie schon in " Frau Komachi empfiehlt ein Buch". Wir begleiten verschiedene Protagonisten. Diese Geschichten hängen dennoch miteinander zusammen. Man hat aber nicht das Gefühl man würde verschiedene,einzeln ausgearbeitete Geschichten lesen. Mittelpunkt dieser Szenarien ist das Café unter den Kirschbäumen. Ein Ort der Allen eine Zuflucht inmitten ihrer eigenen Belange und Probleme ist. Ob es die kranke Freundin, weit weg ist mit der man über Briefe Kontakt hält, oder eine Liebe die,sagen wir für japanische Verhältnisse scheinbar fragwürdig scheint. Eine Erzieherin im Zwiespalt aus Moral und Selbstbewusstheit ,und dem Mut einfach einen Menschen anzusprechen . Ich fand dieses Werk schön. Es war toll für zwischendurch ,lies mich lächelnd mit den Gedanken schweifend zurück.
Zwischen Jacaranda und Kirschblüten
Manchmal braucht es nur Mut und einen kleinen Anstupser, um seine Träume wahr werden zu lassen. Genau das zeigt Michiko Aoyama in zwölf eindrücklichen Geschichten, die eng miteinander verwoben sind und zwischen Tokio und Sydney pendeln. »Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen« strotzt von der selben Leichtigkeit, die wir bei »Frau Komachi empfiehlt ein Buch« geliebt haben. Einzig wird in diesem Buch dem Café weniger „Air Time“ als der Bibliothek von Frau Komachi eingeräumt, was ich phasenweise etwas schade fand. Doch der Schluss liess diesen Einwand meinerseits regelrecht verpuffen. Denn jeder sollte einen Platz (so wie dieses Café) haben, in dem er sich frei fühlt und seinen Gedanken freien Lauf einräumen kann. Finde diesen Ort. Wenn du dort für dein Leben Kraft schöpfen kannst, kannst du sie auch für andere einsetzen. Irgendwie musste ich im Nachgang an dieses Buch an den Song »To Build a Home« von The Cinematic Orchestra (feat. Patrick Wilson) denken. Geht es auch anderen so? Hier der Youtube-Link: https://youtu.be/bjjc59FgUpg?si=EyoxaBHgyulZklaZ
Zwölf kurze Kapitel über Personen, die miteinander verwoben sind. Man lernt diese Personen kennen und erfährt von ihren Träumen und Wünschen. Jedes Kapitel endet damit, dass die Person, von der es handelt, ein Erfolgserlebnis hat oder glücklich ist. Wunderschöne Kurzgeschichten zum Nachdenken und Schmunzeln. Hat mir sehr gefallen.
Frau Komachi empfiehlt ein Buch konnte mich schon letztes Jahr begeistern, dementsprechend bin ich sehr gespannt auf dieses Buch gewesen. Dieses beinhaltet 12 Kapitel, die jeweils einer Farbe zugeteilt werden und von einem anderen Charakter handeln. Überwiegend spielen manche Charaktere eine Rolle der anderen Charaktere, sodass eine Verbindung zwischen diesen mehr oder weniger entsteht. Ich mochte die ineinander verwobenen Handlungen sehr gerne. Die Kapiteln sind recht kurz, sodass es kaum möglich ist die jeweiligen Personen kennenzulernen, was ich eigentlich nicht als negativ empfunden habe, weil ich es nicht zwingend um ihre Persönlichkeit geht, sondern wie andere Menschen unser Leben bewusst oder unbewusst positiv verändern können. Mir hat der Gedanke gefallen, dass ein nettes Gespräch mit jemanden oder eine zufällige Begegnung ein Leben verändern kann. Unter anderem werden auch noch andere Themen verarbeitet in dieser Geschichte wie beispielsweise verschiedene Lebensabschnitte, Frauen in der Gesellschaft und eigene Entscheidungen für das eigene Leben zu treffen. Ich denke, dass hier für jeden etwas dabei sein kann ,da die Geschichte durchweg eine positive und warmherzige Message hat, die dem Leser dennoch zum Nachdenken bringt.

Relaxing, humorvoll
Das Buch umfasst 12 Kurzgeschichten zu unterschiedlichen Personen, die irgendwie miteinander verknüpft sind und an verschiedenen Abschnitten in ihrem Leben stehen. Daher ist es ein entspanntes Buch was man gut zwischendurch zu einer Tasse Tee oder Kaffee lesen kann. Am Ende geht es aber immer darum in den kleinen Dingen das Glück zu finden bzw. den kleinen Schritt zu machen, der dazu führt. Insgesamt hat es mir sogar besser gefallen als "Frau Komachi empfiehlt ein Buch", von der gleichen Autorin. Man sollte sich aber auf die japanische Art des Geschichtenerzählens einlassen, da die doch manchmal etwas exzentrisch sein kann.
Nettes Buch für zwischendurch – Tiefe des Vorgängers fehlt etwas
Ich mochte das andere Buch von Michiko Aoyama wirklich sehr sehr gerne. Ohne, dass ich etwas erwartet habe, hatte ich das erste Buch verschlungen und war ganz überrascht, wie cool solche Kurzgeschichten miteinander verwoben sein können. Daher war ich auch wieder heiß drauf, nach einem meiner Wälzer, diese schnelllebige Lektüre hier zwischendurch zu lesen. Und das ist sie: schnelllebig. Aoyama hat wieder ein tolles Buch für zwischendurch geschaffen. Wie auch zuvor ist hier eine kleine Welt entstanden, bei der die Hauptfiguren der kleinen Geschichten in den Erzählungen über die anderen Figuren auftauchen. Diese Art „Easter egg“, „cameo“ oder „spin off“(wie ich es bei Filmen und Serien nennen würde) mag ich total, macht mich neugierig und hatte ich bei Büchern selten. Es ist eine coole Kunst, die Geschichten so zu verweben, ohne, dass es auch nur ansatzweise künstlich wirkt. Ich kann das Buch also bis dahin empfehlen. Was mir nicht so gut gefällt: Die Geschichten sind zu kurz. Automatisch vergleiche ich dieses Buch mit dem anderen und dort, waren die Geschichten noch mehr miteinander verzwickt aber vor allem (!) so viel länger, dass die Charaktere noch etwas mehr Tiefe hatten und man eben noch mehr mit ihnen mitfühlen konnte. Das ging hier auf Kosten der Kürze verloren. Es hat mich daher auch nicht ganz so bewegt und nicht ganz so viele philosophische Denkanstöße über das Leben gegeben. Es spielt außerdem auch viel in Sidney, was ich etwas schade finde, aber das ist natürlich Geschmacksache. Aber dennoch ist das Buch wieder toll geschrieben, ich mag den Schreibstil sehr gerne und die Idee, die Kurzgeschichten so ineinander zu spinnen. Ich werde weiter jedes neue Buch der Autorin lesen und ihren Werdegang verfolgen. Als kleine Lektüre für zwischendurch kann ich das Buch trotz der kleinen Einschränkungen empfehlen.
Einfach nur wunderbar!
Einige Kurzgeschichten, bei denen jeweils unbeteiligte Personen aus der einen Geschichte die Hauptrolle in einer der nächsten Kurzgeschichten übernehmen. Und oft hat man aufgrund des Kurzauftritts eine Vorstellung dieser Person, die dann aber in der "eigenen" Geschichte radikal geändert wird. Ein wunderbares, liebevoll erzähltes Buch, aufgrund der kurzen Kapitel ideal für Zwischendurch. Toll!
Einen kurzen Roman über Begegnungen im Leben und deren Handlungen. Für Zwischendurch sehr angenehm zu lesen🍀❤️
„Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen“ ist ein sehr kurzer Roman über Begegnungen, die Wendungen im Leben beeinflussen können. Da ich bereits „Matcha Tee am Montag“ derselben Autorin gelesen habe, kamen mir Inhalt und Aufbau sehr ähnlich vor. Auch Wataru, der im Café Marble mit unglaublicher Hingabe arbeitet, sowie der Master des Cafés sind aus dem vorherigen Werk bereits bekannt. Die Geschichte beginnt im Café Marble, wo eine wichtige Begegnung stattfindet, und zeigt, was die Menschen daraus für ihren weiteren Weg mitnehmen. In jedem Kapitel begleitet man unterschiedliche Protagonisten durch Situationen ihres Lebens – durch Ängste, Unsicherheiten, neue Lebensabschnitte und Wünsche. Der Schreibstil ist flüssig und modern, und durch die kurzen Kapitel ist es definitiv kein anspruchsvoller Roman. Dennoch wirft er Fragen auf wie: Was geschieht, wenn wir jemandem begegnen und mehr über diese Person erfahren? Welche Rolle kann das in unserem eigenen Leben spielen, und was können wir daraus lernen? Was mir jedoch gefehlt hat, war die Tiefe der vielen verschiedenen Protagonisten. Ich hätte mir gewünscht, mehr über sie zu erfahren, damit die einzelnen Geschichten noch intensiver wirken. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt.

Wunderschön!
**** Worum geht es? **** Ein kleines Café mit drei unscheinbaren Tischen im Schatten der Kirschbäume. Donnerstag, eine junge Frau und eine heiße Tasse Kakao. Alles nimmt im Café Marble seinen Lauf, doch endet es auch dort? **** Mein Eindruck **** Das Buch strahlt mit seinem wunderschönen Cover aus der Menge heraus. Es lädt ein und wirkt herzerwärmend fröhlich und genau diese Atmosphäre schafft jede einzelne Geschichte in dem Buch aufzufangen und zu ganz neuem Leben zu erwecken. Geprägt von der Bedeutung der Farben startete ich in einem Café und bereiste über die Bekanntschaften verschiedene Lebenssituationen. Ich habe stets gehofft, am Ende wieder am Anfang anzukommen, das Leben, ein Kreislauf, und wurde mehr als belohnt. Ein Buch, das ganz nahe am Herzen geschrieben ist. Jede einzelne Persönlichkeit und Situation ist realitätsnah und berührend dargestellt und am Ende treffen wir Lesenden immer auf positive Energie und dem Gefühl etwas gelernt zu haben. Und was habe ich mich vor allem mit dem Geschäftsführer des Cafés gefreut, seine Emotionen begleiteten mich durch das gesamte Buch. Stück für Stück wurde von ihm ausgehend der Staffelstab des Erzählers weitergereicht. Ich genieße diese Art von Geschichtenaufbau: ruhig, bedacht, leise, mit viel Nachklang. Ein Buch ohne Action, ohne vieler Details, aber den besonderen Momenten im Alltag. **** Empfehlung? **** Ein wunderschönes Buch, innen wie außen. Perfekt für jede Jahreszeit und jeden Gemütszustand. Eine herzliche Empfehlung an Vielleser*innen und auch Gelegenheitsleser*innen.
Süße Kurzgeschichten
Das Buch beinhaltet mehrere Kurzgeschichten, die teils in Tokio und teils in Sydney spielen. Tokio als Standort hätte mir persönlich gereicht, ich mag den Einblick in die Japanische Kultur. Die Geschichten sind süß und liebevoll, hätten aber gerne auch länger sein können. Ein gutes Buch wenn man zwischendurch Fernweh hat!
Japanische Kurzgeschichten rund um das Café Marble Das Tokioter Café Marble liegt am Ende einer Allee unter Kirschbäumen und ist der Ausgangspunkt für 12 abgeschlossene, aber trotzdem miteinander verbundene Geschichten, die jeweils eine andere Farbe im Titel haben und nicht alle in dem Café spielen, insofern hätte für mich der Originaltitel „Zwölf farbige Pastelle“ etwas besser gepasst. Den Rahmen bildet ein geheimnisvoller „Master“, der im Hintergrund die Fäden zu ziehen scheint und nie den Überblick verliert. „Meine Aufgabe ist es, großartige, aber verborgene Talente zu entdecken und ihre Fähigkeiten der Welt zugänglich zu machen. Ich liebe den Moment kurz vor der Erfüllung eines Traums.“ (S. 160) Die Erzählungen handeln von Alltagssituationen, von kleinen Begegnungen oder Aufgaben, denen man sich nicht gewachsen, Personen, zu denen man sich hingezogen fühlt. Sie ermutigen, genauer hinzusehen, den Mut und die Hoffnung nie zu verlieren, das Fragen nicht zu verlernen – denn nur wer Fragen stellt, bekommt auch Antworten. Und sie zeigen, dass Leben ein Prozess ist, bei dem man bis ins hohe Alter immer weiter lernen und sein Leben ändern kann, wenn man dazu bereit ist. Einige Geschichten haben einen spirituellen Touch und bei vielen verhilft der Zufall zu einem glückliche Ausgang, sodass man das Buch mit einem guten Gefühl schließt.

Geschichten von JapanerInnen, die in Tokio und Sydney leben. Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen, sehr schön eingelesen von Jana Kozewa und Tim Gössler. Frau Komachi empfiehlt ein Buch von der Autorin fand ich noch besser, vielleicht weil Frau Komachi in allen Geschichten eine Rolle spielt, in diesem Buch sind es in jeder Geschichte andere.
Perfekt für Zwischendurch
Es ist mein erstes Buch der Autorin und perfekt für Zwischendurch. Angenehm und schnell zu lesen. Ein Buch über die Kunst, dass Glück in den kleinen Dingen zu finden. Mit schönen Begegnungen unter den einzelnen Protagonisten. Nur schade, daß viele Begegnungen nicht im Café selbst gespielt haben. Ansonsten hat es mir gut gefallen 👍
Ein Café viele Geschichten
Donnerstags im Café unter den Kirschblüten von Michiko Aoyama ist ein wunderschöner Roman über die Menschen und wie sie miteinander verbunden sind. Die kleinen Kurzgeschichten in diesem Buch sind verschiedenen Farben gewidmet, welche auch in der entsprechenden Geschichte vorkommen. Jede Farbe steht für eine oder mehrere Personen, welche wiederum mit anderen verknüpft sind. Manchmal sind es nur die kleinen Begegnungen und manchmal sind es Freundschaft oder gar Liebe, welche die Menschen zusammenführt und verbindet. Und alles beginnt in dem Café unter den Kirschblüten. Ich durfte diesen Roman zum wohlfühlen als Rezensionsexemplar lesen.
Wie schön ist dieses Buch!
Verwirrend ist für mich hier der Titel, auch wenn die Geschichte in diesem Cafe anfängt, spielt es doch hauptsächlich in Sydney. Generell handelt es sich hier um viele verschiedene Kurzgeschichten, alle mit einem Farbthema versehen von Menschen deren Leben irgendwie miteinander verstrickt ist. Die Erzählungen sind einfach nur wunderschön, atmosphärisch und eingängig. Nach jedem Kapitel habe ich das Buch kurz gegeklappt, kurz über die Geschichte nachgedacht und gelächelt- irgendwas macht das Buch mit dir. Mich hat es beim Lesen mit Glück erfüllt und ich bin mir ziemlich sicher dieses Buch oft zu verschenken.

Zwölf Menschen, zwölf Leben, eine Geschichte. Alles beginnt im Café Marbel unter den Kirschblüten am Fluss in einem kleinen Vorort in Tokio...
Auch wenn jedes Kapitel von einer anderen Person handelt, sind doch alle Geschichten irgendwie miteinander verbunden was sie zu einer großen werden lässt. In den Kurzgeschichten werden ganz alltägliche Situationen aufgegriffen, wie Beispielsweise Selbstzweifel aber auch Selbstinitiative, Liebe und Freundschaft. Schön und angenehm erzählt und geschrieben mit einer entspannenden Athmosphäre. Die Verknüpfungen haben mir sehr gefallen, man konnte oft schon erahnen von wem das nächsten Kapitel handelt. Das Buch hat mir gut gefallen.
Ein poetisches, wundervoll geschriebenes Buch mit vielen schönen Weisheiten.
“Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen” von Michiko Aoyama, aus dem japanischen von Sabine Mangold Verlag: rowohlt Kindler Die Autorin schreibt in ihrem warmherzigen und feinfühligen Stil ein weiteres Buch, welches literarische Größe zeigt. Im Café Marble, einem Ort der Ruhe, arbeitet Wataru, ein liebenswürdiger junger Mann, der stets zuvorkommend seine Gäste bedient. Jeden Donnerstag sitzt eine junge Frau im Café, trinkt Kakao und schreibt englische Briefe. Wataru beobachtet liebevoll ihre Mimik, er himmelt die junge Frau an, die oft beschwingt und manchmal traurig ihre Briefe schreibt. Das Café ist klein und etwas versteckt am Ende von einer Reihe Kirschbäumen und deshalb nur wenigen Menschen bekannt. Unter den Stammgästen befinden sich eine Karrierefrau, die sich verloren im Haushalt und unsicher bei der Betreuung ihres Kindes fühlt. Normalerweise ist ihr Mann hierfür zuständig; dieser ist Künstler, wurde jedoch eingeladen, seine Bilder in einer Galerie auszustellen. Das Café ist ihr Zufluchtsort, ihr Ort der Entspannung. Nur heute gelingt es der intellektuellen Frau nicht, ihre Angst zu versagen, ist zu groß. Zum ersten Mal musste sie ein Bentõ für ihren Sohn zubereiten. Dagegen fühlt sich ihr Job wie ein Kinderspiel an. Doch mit etwas Anleitung und den richtigen Utensilien sollte es gelingen. Die Kindergärtnerin Ena-sensei gehört auch zu den Gästen des kleinen Cafés. Die junge Frau fühlt sich von ihrer Vorgesetzten gemaßregelt und überlegt den Job zu wechseln, obwohl sie gerne mit Kindern arbeitet. Es liegt oft an der inneren Haltung, wie man mit Menschen und Situationen umgeht. Nicht immer kann man sich in den anderen Menschen hineinversetzen und Missverständnisse können sehr leicht entstehen. Wataru weiß, dass seine Gäste oft mehr als ein heißes Getränk brauchen, um wieder positiv auf ihr Leben zu blicken. Der Roman wechselt zwischen Tokio und Sydney und beschreibt intelligent und berührend den Kreislauf des Lebens. Alles ergibt/hat einen Sinn, alles ist miteinander verbunden. Die Autorin schreibt von “Chichin puipui - einer Zauberformel, um die Welt zum Positiven zu verwandeln.” Genau wie dieses Buch seinen Beitrag dazu leistet, uns die Augen zu öffnen, um die Verbundenheit zu erkennen. Das Miteinander wertzuschätzen und Menschen in ihren Vorhaben zu unterstützen. “Vielleicht spielte aber auch ein jeder von uns mehr oder weniger eine solche Rolle im Leben eines anderen Menschen. Wir lösen in einem etwas aus und ermuntern ihn dadurch zu Veränderung-ohne es zu wissen.” Michiko Aoyama erzählt unaufgeregt über das Leben der Protagonisten und die Verknüpfung ihrer Handlungen. Alles beginnt und endet im Café unter den Kirschbäumen. Ein bisschen Magie, ein freundliches authentisches Herz und ein Lächeln, sowie im Jetzt leben und handeln. Diese Botschaft wird durch die verschiedenen Geschichten vermittelt. Wer japanische Literatur schätzt, wird mit diesen verbundenen Kurzgeschichten wundervoll unterhalten und kann viele Weisheiten in den Alltag mitnehmen.

In einem Vorort von Tokio, an einem kleinen Fluss und unter Kirschbäumen liegt das beschauliche Café Marble mit seinen drei Tischen. Hier arbeitet Wataru schon einige Jahre, seit der eigentliche Besitzer – genannt „Master“ - herumreist und junge Künstler*innen fördert. Für Mako, eine seiner Stammkundinnen schwärmt Wataru heimlich. Jeden Donnerstag trinkt sie im Café eine Tasse heiße Schokolade und schreibt Briefe ins Ausland. Doch eines Tages ist ihr üblicher Platz besetzt und so ergibt sich zwischen ihr und Wataru ein Gespräch, das alles verändern soll. „Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen“ ist bereits der zweite Roman der japanischen Schriftstellerin Michiko Aoyama; die deutsche Übersetzung stammt dabei erneut von Sabine Mangold, die auch schon Werke von Yoko Ogawa oder Haruki Murakami übertrug. Erzählt wird in insgesamt 12 Kapiteln, jeweils in der Ich-Form, nach einem ganz bestimmten Schema: die zentrale Figur trifft auf eine andere Person, die nun selbst im Folgekapitel im Fokus steht. So geht es z.B. zunächst um die erfolgreiche Asami, die Zweifel an ihren Fähigkeiten als Mutter hat. Im Kindergarten ihres Sohnes trifft sie auf Erzieherin Ena, die nun in der nächsten Geschichte zur Protagonistin wird und berichtet, wie sie mit ihrer individualistischen Art bei Kolleginnen und Eltern aneckt. So ergeben die einzelnen Kapitel ein Kaleidoskop aus Begegnungen und Erlebnissen, in denen auch immer wieder Personen auftauchen, die wir bereits früher kennengelernt haben. Die Geschichten spielen dabei sowohl in Tokio als auch in Sydney und sind zudem nach Farben benannt. So wird das Thema der Kunst wieder aufgegriffen, das im Roman mehrmals eine Rolle spielt. Darüber hinaus geht es aber auch um die Rolle der Frau in der Gesellschaft, Beziehungen und Freundschaft. Dennoch bleibt „Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen“ leicht und kurzweilig, was sicherlich auch an der Erzählweise in Kurzgeschichten liegt. Diese ist für mich Fluch und Segen zugleich, denn so kann ich einerseits einer Fülle von Charakteren begegnen, sie aber auch nur ein kurzes Stück ihres Weges begleiten.
Eine Sammlung einzelner Kurzgeschichten, die doch zusammen gehören und am Ende ein ganzes ergeben.
Ich mochte das Buch sehr. Das richtige für einen relaxten Tag im Spätsommer wie heute. Ich habe es heute morgen begonnen und gerade beendet, es liest sich leicht und gibt doch Raum zum Nachdenken, neue Impulse. Ich mag, wie alle Personen, die scheinbar zufällig oder nur am Rande in einer Geschichte vorkommen dann doch eine größere Rolle spielen. So sind alle Menschen im Buch miteinander verbunden, auch wenn sich nicht alle persönlich begegnen.
Eine Sammlung von vielen Kurzgeschichten die alle auf die ein oder andere Art durch ihre Charaktere mit einander verbunden sind und am Ende den Kreis schließen. Aus den Geschichten kann man für sich selbst immer eine kleine Lebensweisheit mitnehmen. Denn am Ende ist man selbst sein Glückes Schmied. Es liegt an uns uns selbst und unsere Mitmenschen zu verstehen und die kleinen und großen Möglichkeiten des Lebens zu ergreifen.

“Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen” von Michiko Aoyama, aus dem japanischen von Sabine Mangold Verlag: rowohlt Kindler Die Autorin schreibt in ihrem warmherzigen und feinfühligen Stil ein weiteres Buch, welches literarische Größe zeigt. Im Café Marble, einem Ort der Ruhe, arbeitet Wataru, ein liebenswürdiger junger Mann, der stets zuvorkommend seine Gäste bedient. Jeden Donnerstag sitzt eine junge Frau im Café, trinkt Kakao und schreibt englische Briefe. Wataru beobachtet liebevoll ihre Mimik, er himmelt die junge Frau an, die oft beschwingt und manchmal traurig ihre Briefe schreibt. Das Café ist klein und etwas versteckt am Ende von einer Reihe Kirschbäumen und deshalb nur wenigen Menschen bekannt. Unter den Stammgästen befinden sich eine Karrierefrau, die sich verloren im Haushalt und unsicher bei der Betreuung ihres Kindes fühlt. Normalerweise ist ihr Mann hierfür zuständig; dieser ist Künstler, wurde jedoch eingeladen, seine Bilder in einer Galerie auszustellen. Das Café ist ihr Zufluchtsort, ihr Ort der Entspannung. Nur heute gelingt es der intellektuellen Frau nicht, ihre Angst zu versagen, ist zu groß. Zum ersten Mal musste sie ein Bentõ für ihren Sohn zubereiten. Dagegen fühlt sich ihr Job wie ein Kinderspiel an. Doch mit etwas Anleitung und den richtigen Utensilien sollte es gelingen. Die Kindergärtnerin Ena-sensei gehört auch zu den Gästen des kleinen Cafés. Die junge Frau fühlt sich von ihrer Vorgesetzten gemaßregelt und überlegt den Job zu wechseln, obwohl sie gerne mit Kindern arbeitet. Es liegt oft an der inneren Haltung, wie man mit Menschen und Situationen umgeht. Nicht immer kann man sich in den anderen Menschen hineinversetzen und Missverständnisse können sehr leicht entstehen. Wataru weiß, dass seine Gäste oft mehr als ein heißes Getränk brauchen, um wieder positiv auf ihr Leben zu blicken. Der Roman wechselt zwischen Tokio und Sydney und beschreibt intelligent und berührend den Kreislauf des Lebens. Alles ergibt/hat einen Sinn, alles ist miteinander verbunden. Die Autorin schreibt von “Chichin puipui - einer Zauberformel, um die Welt zum Positiven zu verwandeln.” Genau wie dieses Buch seinen Beitrag dazu leistet, uns die Augen zu öffnen, um die Verbundenheit zu erkennen. Das Miteinander wertzuschätzen und Menschen in ihren Vorhaben zu unterstützen. “Vielleicht spielte aber auch ein jeder von uns mehr oder weniger eine solche Rolle im Leben eines anderen Menschen. Wir lösen in einem etwas aus und ermuntern ihn dadurch zu Veränderung-ohne es zu wissen.” Michiko Aoyama erzählt unaufgeregt über das Leben der Protagonisten und die Verknüpfung ihrer Handlungen. Alles beginnt und endet im Café unter den Kirschbäumen. Ein bisschen Magie, ein freundliches authentisches Herz und ein Lächeln, sowie im Jetzt leben und handeln. Diese Botschaft wird durch die verschiedenen Geschichten vermittelt. Wer japanische Literatur schätzt, wird mit diesen verbundenen Kurzgeschichten wundervoll unterhalten und kann viele Weisheiten in den Alltag mitnehmen.

„Hm, ich denke, es kommt weniger darauf an, den geradlinigen Weg zu nehmen, als den kurvenreichen so zielstrebig wie möglich zu beschreiten.“ ~ Seite 71
Zum Inhalt: Das Café Marble liegt beschaulich an einem kleinen Fluss im Schatten der Kirschbäume in einem Vorort von Tokio. Ein Ort der Ruhe und Gelassenheit. Hier arbeitet der junge Wataru, der stets einen klugen Rat für seine Gäste hat. Er hat viele interessante Kund*innen, doch von einer ist er besonders fasziniert. Die junge Frau schreibt englische Briefe und setzt sich dazu immer an einen bestimmten Platz im Café Marble. So startet die Reise der verschiedenen Schicksale und Erlebnisse der Personen, die in Verbindung mit diesem Café stehen. Meine Meinung: Nach „Frau Komachi empfiehlt ein Buch“, welches mir unglaublich gut gefallen hat, wollte ich unbedingt das neuste Werk der Autorin lesen. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht! Die einzelnen Geschichten, welche jeweils ein Kapitel lang sind, fügen sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammen. Die Erzählungen fließen ineinander, sodass sich das Buch wie ein Puzzle zusammenfügt. Es wird alles recht nüchtern und sachlich berichtet, dennoch kommen so viele Emotionen rüber, dass es einen mitfiebern lässt. Michiko beschreibt alltägliche Probleme: Eine unsichere Mutter, die denkt, dass sie ihre Mutterolle nicht gut genug erfüllt oder eine junge Frau, die sich unverstanden fühlt und der Meinung ist, in ihrem Beruf falsch zu sein. Es wird viel über das Leben, den Beruf, das Selbstvertrauen oder auch Liebe philosophiert. Die Autorin vermittelt viele Werte, sodass man etwas aus den Geschichten mitnimmt und mit einem guten Gefühl zurückbleibt. Ich hoffe, dass noch mehr von ihr veröffentlicht und übersetzt wird!☺️

Mein Herz warm, mein Grinsen breit
"Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen" ist ein absolutes Feel-Good-Buch. Schon nach wenigen Seiten fühlte es sich an wie eine warme Umarmung Eine von der Sorte, bei der man kurz innehält und merkt, dass gerade alles gut ist. Im Mittelpunkt stehen zwölf Menschen, die auf die eine oder andere Weise mit diesem Café verbunden sind oder sich über Umwege kennen. Jede Geschichte bringt eigene Entscheidungen, kleine Erkenntnisse und leise Wendepunkte mit sich. Es geht um die Leichtigkeit des Lebens, um Selbstwert, Freundschaft und vor allem um die große Liebe zum Leben selbst. Besonders schön fand ich die Metapher der Farben. Sie stehen für die unterschiedlichen Facetten, die uns im Leben begegnen – die hellen, die dunkleren, die leisen und die intensiven. Spirituell betrachtet lassen sie sich auch als Farben der inneren Aura lesen. Dieser Gedanke zieht sich sanft durch das Buch und verleiht den Geschichten eine zusätzliche Tiefe, ohne schwer zu wirken. Ich muss zugeben, dass ich dieses Buch als zugänglicher empfunden habe als den Vorgänger. Das lag weniger an den wechselnden Schauplätzen. Neben Tokio rückt diesmal auch Sydney in den Fokus. Sondern vielmehr daran, dass die Geschichten insgesamt näher, greifbarer und emotional direkter sind. Nach der letzten Seite wusste ich: Ich möchte noch mehr Bücher dieser Autorin lesen. Und mich am liebsten noch eine Weile in genau dieser Bubble aus Leichtigkeit, Wärme und Kitsch verstecken.
Nachdem ich schon ‚What You Are Looking For Is in the Library’ von Michiko Aoyama gelesen habe, wusste ich, dass mich auch ‚Donnerstags im Café unter den Kirschbäumen‘ mit seinem warmherzigen und feinfühligen Stil begeistern würde – und genau so war es. Das kleine, versteckte Café Marble wird zum Ort der Begegnung für Menschen, die eine Auszeit brauchen – und manchmal mehr als nur ein heißes Getränk, um ihr Leben neu zu ordnen. Besonders schön fand ich, wie die Geschichten der Gäste miteinander verwoben sind. Ob die überforderte Karrierefrau, die zum ersten Mal ein Bentō für ihren Sohn zubereiten muss, oder die Kindergärtnerin Ena-sensei, die mit Selbstzweifeln kämpft – jede Geschichte bringt ihre eigene Lebensweisheit mit. Der Roman wechselt zwischen Tokio und Sydney und zeigt, dass alles im Leben miteinander verbunden ist. Michiko Aoyama erzählt ruhig, aber tiefgründig, und hinterlässt das Gefühl, dass kleine Gesten und Begegnungen große Veränderungen bewirken können. Ein Buch voller leiser Magie, das zum Innehalten einlädt und den Blick für die Verbundenheit zwischen Menschen öffnet. Wer japanische Literatur liebt, wird hier viel zum Nachdenken und Mitnehmen finden.

Wataru ist Geschäftsführer eines kleinen Cafés in einem Vorort von Tokio. Dort steht er seinen unzähligen Gesten immer wieder mit Rat und einem leckeren Heißgetränk zur Seite. Besonders am Herzen liegt ihm aber eine Frau, die jeden Donnerstag das Café besucht, einen Kakao auf ihrem Stammplatz trinkt, und Briefe schreibt. Beginnend in diesem Café unter den Kirschbäumen folgt das Buch immer neuen Charakteren, deren Leben über eine oder auch mehrere Berührungspunkte geschickt miteinander verwoben sind. Jede neue Geschichte ist liebevoll erzählt und hat trotz ihrer Kürze genug Tiefe, um mit den Charakteren zu fühlen, ob es nun um die arbeitende Mutter eines Kindergartenkindes geht, die sich Sorgen macht ihrem Sohn nicht gerecht zu werden, oder die Lehrerin dieses Jungen, die genauso ihr Leben infrage stellt. Dieser Roman stellt das Zwischenmenschliche in den Mittelpunkt und verdeutlicht, wie viel Einfluss nur eine kleine Begegnung oder Geste haben kann. Michiko Aoyama erzählt Geschichten von Liebe, Familie und Freundschaft, die nicht nur in Japan spielen, sondern sich auch über den Ozean nach Sidney verschlagen. Sie schafft es, das Alltägliche mit etwas Magie zu versehen und die einzelnen Kapitel formen schlussendlich ein herzerwärmendes und hoffnungsvolles Gesamtbild. Emotional, aber auch immer wieder ermutigend, ist „Donnerstags im Café und der den Kirschblüten“ ein perfekt kurzweiliges Buch für Zwischendurch, das einem aber trotzdem noch länger im Gedächtnis bleiben wird.





















































