Das Haus der schönen Dinge
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Description
Der neue große Roman von Erfolgs-Autorin Heidi Rehn über Aufstieg und Fall einer jüdischen Münchner Warenhaus-Dynastie über 100 Jahre - opulent, dramatisch, emotional!
Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Zwar begegnet seine Frau Thea Jacobs Enthusiasmus mit einer gewissen Skepsis, doch der Erfolg des Kaufhauses belehrt sie eines Besseren.
Tochter Lily übernimmt das Kaufhaus am Münchner Rindermarkt in den goldenen 20ern und wähnt sich am Ziel aller Wünsche. Eine glückliche Zukunft scheint auf die Familie zu warten, doch als die Nazis die Macht ergreifen, müssen die Hirschvogls erleben, wie sich Bayern und München, das für sie stets Heimat war, plötzlich gegen sie wendet …
Book Information
Author Description
Heidi Rehn, Jahrgang 1966, wuchs im Mittelrheintal auf und kam zum Studium der Germanistik und Geschichte nach München. Seit vielen Jahren widmet sie sich hauptberuflich dem Schreiben. 2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman. Als „Kopfkino live“ bietet sie sehr erfolgreich Romanspaziergänge durch die Münchner Innenstadt an, bei denen das fiktive Geschehen eindrucksvoll mit der realen Historie verbunden wird. Aktuelle Infos dazu auf www.heidi-rehn.de
Posts
In Heidi Rehns neuem Roman geht es um den glanzvollen Aufstieg und tiefen Fall des jüdischen Kaufhauses Hirschvogl in München. Die Geschichte beginnt mit der Eröffnung im Jahr 1897 und endet 1952. Man lernt mehrere Generationen der Familie Hirschvogl kennen, jeder für sich lenkt die Geschicke immer am Puls der jeweiligen Zeit. Allerdings stand mir das Kaufhaus an sich oftmals mehr im Vordergrund als die Familie selbst. Außerdem passieren mitunter große Zeitsprünge, was vor allem die Zeiten um den 1. und 2. Weltkrieg betrifft. Man erfährt dann erst im Nachhinein, wie es den einzelnen Charakteren ergangen und wer verstorben ist. Natürlich werden aber die nach und nach aufkommenden Repressalien zu Beginn der NS-Zeit deutlich spürbar und man liest von altbekannten Markennamen wie Hertie oder Wertheim. Im anhängenden Glossar werden nochmals einige Begriffe erklärt und historisch belegte Personen, die Erwähnung finden, aufgeführt. Ein lesenswerter Roman, der vom Aufstieg und Fall einer jüdischen Kaufmannsfamilie berichtet.
Spannend und gut erzählte Geschichte einer fiktiven Kaufhausdynastie im Wandel der Zeiten. Vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg. Einzig die Sprünge und scheinbar abrupten Abbrüche von Handlungssträngen haben mich ein bisschen gestört. Wobei alle offenen Enden zusammengeführt und abgeschlossen wurden. Voll von geschichtlichen Hintergründen, menschlichen Schicksalen, Kaufhaus-Entwicklung, Intrigen und Freundschaft... auf jeden Fall hörenswert
In das Kaufhaus Hirschvogel komme ich immer gerne zurück. Und freue mich die Familie über Generationen hinweg durch schöne und turbulente Zeiten zu begleiten.
Jacob und Thea Hirschvogel leiten zur Jahrhundertwende eines der erfolgreichen Kaufhäuser in München in der Blütezeit. "Das Haus der schönen Dinge" strahlt und ist belebt von den vielen Ideen, welche hauptsächlich die Frauen der Familie einbringen. Auch turbulente Zeiten stehen sie gemeinsam durch. Und müssen gegen Neider, Intrigen und letztendlich gegen Nazideutschland bestehen.
Guter historischer Ronan
Wir verfolgen in diesem Roman die Geschichte der Familie Hirschvogl vom Ende des 19.Jahrhunderts bis Anfang der 50er Jahre. Unsere Hauptprotagonisten sind die Frauen der Familie Thea, Lily und Edna. Im Jahr 1897 eröffnen Thea und Jacob das neu ausgestattete Hirschvogl, ein Luxuskaufhaus am Rindermarkt in München. Die wechselvolle Geschichte des Kaufhauses ist immer auch ein Spiegel der Gesellschaft: die goldenen Anfangsjahre, der erste Weltkrieg, Inflation und der zunehmende Antisemitismus, denn die Hirschvogls sind jüdischer Abstammung. Das Schicksal der Familie und des Kaufhauses ist straff erzählt in mehr oder weniger großen Zeitsprüngen. Liebe, Intrige, Innovation, Freundschaft - hier ist alles enthalten. Es lässt sich flüssig lesen, mir haben aber etwas die Ecken und Kanten gefehlt, bei aller Tragik und Schicksalsschlägen kommt mir die Geschichte zu glatt daher. Auch die Figuren hätten etwas mehr Tiefe vertragen. Trotzdem ein gutes Buch, das mir die Kaufhauskultur um einiges näher gebracht hat.
Ich hab echt ein paar Monate gebraucht, um das Buch durchzulesen, weil ich schon finde, dass es sich an manchen Stellen zieht und nicht durchgehend spannend ist. Mir hat allerdings der Schreibstil gut gefallen und ich mochte auch die ausführlichen Beschreibungen des Kaufhauses und, dass man die Familie Hirschvogel über mehrere Generationen begleitet hat. Ich finds ebenfalls gut, wie die NS-Zeit gegen Ende des Buches thematisiert wird, weil es die weite Verbreitung der Nazis und deren Gedankengut meiner Meinung nach gut darstellt und wie sich die Gesellschaft dadurch verändert hat. Gerade in der aktuellen Zeit, sollte man sich dessen bewusst sein, wie schnell die Stimmung kippen und sich Menschen beeinflussen lassen.
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Der neue große Roman von Erfolgs-Autorin Heidi Rehn über Aufstieg und Fall einer jüdischen Münchner Warenhaus-Dynastie über 100 Jahre - opulent, dramatisch, emotional!
Als der jüdische Kaufmann Jacob Hirschvogl 1897 zum Königlich-Bayerischen Hoflieferanten ernannt wird, glaubt er sich und seine Familie als gleichwertige Mitglieder der Münchner Gesellschaft anerkannt. Zwar begegnet seine Frau Thea Jacobs Enthusiasmus mit einer gewissen Skepsis, doch der Erfolg des Kaufhauses belehrt sie eines Besseren.
Tochter Lily übernimmt das Kaufhaus am Münchner Rindermarkt in den goldenen 20ern und wähnt sich am Ziel aller Wünsche. Eine glückliche Zukunft scheint auf die Familie zu warten, doch als die Nazis die Macht ergreifen, müssen die Hirschvogls erleben, wie sich Bayern und München, das für sie stets Heimat war, plötzlich gegen sie wendet …
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Heidi Rehn, Jahrgang 1966, wuchs im Mittelrheintal auf und kam zum Studium der Germanistik und Geschichte nach München. Seit vielen Jahren widmet sie sich hauptberuflich dem Schreiben. 2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman. Als „Kopfkino live“ bietet sie sehr erfolgreich Romanspaziergänge durch die Münchner Innenstadt an, bei denen das fiktive Geschehen eindrucksvoll mit der realen Historie verbunden wird. Aktuelle Infos dazu auf www.heidi-rehn.de
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In Heidi Rehns neuem Roman geht es um den glanzvollen Aufstieg und tiefen Fall des jüdischen Kaufhauses Hirschvogl in München. Die Geschichte beginnt mit der Eröffnung im Jahr 1897 und endet 1952. Man lernt mehrere Generationen der Familie Hirschvogl kennen, jeder für sich lenkt die Geschicke immer am Puls der jeweiligen Zeit. Allerdings stand mir das Kaufhaus an sich oftmals mehr im Vordergrund als die Familie selbst. Außerdem passieren mitunter große Zeitsprünge, was vor allem die Zeiten um den 1. und 2. Weltkrieg betrifft. Man erfährt dann erst im Nachhinein, wie es den einzelnen Charakteren ergangen und wer verstorben ist. Natürlich werden aber die nach und nach aufkommenden Repressalien zu Beginn der NS-Zeit deutlich spürbar und man liest von altbekannten Markennamen wie Hertie oder Wertheim. Im anhängenden Glossar werden nochmals einige Begriffe erklärt und historisch belegte Personen, die Erwähnung finden, aufgeführt. Ein lesenswerter Roman, der vom Aufstieg und Fall einer jüdischen Kaufmannsfamilie berichtet.
Spannend und gut erzählte Geschichte einer fiktiven Kaufhausdynastie im Wandel der Zeiten. Vom Ende des 18. Jahrhunderts bis nach dem 2. Weltkrieg. Einzig die Sprünge und scheinbar abrupten Abbrüche von Handlungssträngen haben mich ein bisschen gestört. Wobei alle offenen Enden zusammengeführt und abgeschlossen wurden. Voll von geschichtlichen Hintergründen, menschlichen Schicksalen, Kaufhaus-Entwicklung, Intrigen und Freundschaft... auf jeden Fall hörenswert
In das Kaufhaus Hirschvogel komme ich immer gerne zurück. Und freue mich die Familie über Generationen hinweg durch schöne und turbulente Zeiten zu begleiten.
Jacob und Thea Hirschvogel leiten zur Jahrhundertwende eines der erfolgreichen Kaufhäuser in München in der Blütezeit. "Das Haus der schönen Dinge" strahlt und ist belebt von den vielen Ideen, welche hauptsächlich die Frauen der Familie einbringen. Auch turbulente Zeiten stehen sie gemeinsam durch. Und müssen gegen Neider, Intrigen und letztendlich gegen Nazideutschland bestehen.
Guter historischer Ronan
Wir verfolgen in diesem Roman die Geschichte der Familie Hirschvogl vom Ende des 19.Jahrhunderts bis Anfang der 50er Jahre. Unsere Hauptprotagonisten sind die Frauen der Familie Thea, Lily und Edna. Im Jahr 1897 eröffnen Thea und Jacob das neu ausgestattete Hirschvogl, ein Luxuskaufhaus am Rindermarkt in München. Die wechselvolle Geschichte des Kaufhauses ist immer auch ein Spiegel der Gesellschaft: die goldenen Anfangsjahre, der erste Weltkrieg, Inflation und der zunehmende Antisemitismus, denn die Hirschvogls sind jüdischer Abstammung. Das Schicksal der Familie und des Kaufhauses ist straff erzählt in mehr oder weniger großen Zeitsprüngen. Liebe, Intrige, Innovation, Freundschaft - hier ist alles enthalten. Es lässt sich flüssig lesen, mir haben aber etwas die Ecken und Kanten gefehlt, bei aller Tragik und Schicksalsschlägen kommt mir die Geschichte zu glatt daher. Auch die Figuren hätten etwas mehr Tiefe vertragen. Trotzdem ein gutes Buch, das mir die Kaufhauskultur um einiges näher gebracht hat.
Ich hab echt ein paar Monate gebraucht, um das Buch durchzulesen, weil ich schon finde, dass es sich an manchen Stellen zieht und nicht durchgehend spannend ist. Mir hat allerdings der Schreibstil gut gefallen und ich mochte auch die ausführlichen Beschreibungen des Kaufhauses und, dass man die Familie Hirschvogel über mehrere Generationen begleitet hat. Ich finds ebenfalls gut, wie die NS-Zeit gegen Ende des Buches thematisiert wird, weil es die weite Verbreitung der Nazis und deren Gedankengut meiner Meinung nach gut darstellt und wie sich die Gesellschaft dadurch verändert hat. Gerade in der aktuellen Zeit, sollte man sich dessen bewusst sein, wie schnell die Stimmung kippen und sich Menschen beeinflussen lassen.













