Eigentum
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Description
Book Information
Author Description
Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren. Für sein Werk erhielt er u. a. den Bremer Literaturpreis, den Wilhelm-Raabe-Preis und den Jonathan-Swift-Preis. Er veröffentlichte die Romane »Das Wetter vor 15 Jahren« (2006), »Verteidigung der Missionarsstellung« (2012) und »Junger Mann« (2017) sowie neun Brenner-Krimis, zuletzt »Müll« (2022). Bei Hanser erschien zuletzt der Roman »Eigentum (2023), der mit dem Erich-Kästner-Preis 2024 ausgezeichnet wurde, und sein Roman »Wackelkontakt« (2025). Wolf Haas lebt in Wien.
Posts
Was soll ich zu diesem Buch sagen?
Ich denke, dieses Buch ist eine Art Vergangenheitsbewältigung für den Autor, der darin die letzten 48 Stunden im Leben seiner Mutter schildert. Die im Leben immer für Eigentum gespart hat, ihren Traum jedoch nie umsetzen konnte. Große Teile sind im Dialekt der Mutter geschrieben, was das Lesen schwerer macht. Die Erzählung springt hin und her, sowohl innerhalb der Vergangenheit als auch zwischen Damals und Heute. Schwere Kost!
Das Leben seiner Mutter
Wolf Haas zu lesen ist für mich eine Herausforderung. Sein Schreibstil schafft es, dass ich gedanklich immer wieder abschweife. Vor ca 15 Jahren habe ich bereits einen Brenner gelesen und hatte nicht das Bedürfnis weiterzulesen. Aber bei dem dünnen Buch, dachte ich mir, mache ich eine Ausnahme. 2 Sterne bekommt es deswegen, weil mich prinzipiell Geschichten von Menschen interessieren und seine Mutter dürfte doch so einiges erlebt haben. Ich will auch nicht abstreiten, dass Herr Haas mit manchen Aussagen sehr philosophisch wird, aber der Stil ist nicht ganz so meins.
Es war vom Stil her leider nicht meins...
Wolf Haas lässt in den letzten Tagen vor ihrem Tod das Leben seiner über 90 jährigen Mutter Revue passieren. Er gibt wieder, was sie ihm immer wieder darüber erzählt hat. Natürlich ist es durch "ihren" Erzählstil besonders authentisch, aber ich konnte leider nicht so Recht am Ball bleiben und empfand das Buch als anstrengend. Obwohl nur gut 150 Seiten, musste ich mich leider durch quälen und habe am Ende eher quer gelesen. Das tut mir in der Seele weh, aber leider war es so.
Auf die ihm eigene tiefsinnige und gleichzeitig originelle Art schreibt Wolf Haas vom Sterben seiner Mutter. Er wechselt dabei immer wieder die Erzählperspektive. Wir lesen sowohl davon, wie der Sohn Wolf seine Mutter sieht und wie er sich beim Abschiednehmen fühlt als auch wie die Mutter sich an ihr Leben (vor allem die Kriegsjahre und Nachkriegsjahre)erinnert und ihrem Sohn und uns davon erzählt. Ein Buch, das mich gleichermaßen berührt und zum Lachen gebracht hat.
Die Mutter, sie ist inzwischen im Altersheim und fast fünfundneunzig Jahre alt. Doch irgendwann kann man die alten Geschichten nicht mehr hören, doch der Sohn ist geduldig mit ihr, wie oft hat er dies und das aus ihrem Leben schon erzählt bekommen, sehr oft. Sie erzählt in ihrem eigenen Dialekt, aus den Zeiten als Jugendliche und als sie endlich Geld verdiente, und das ganze Gesparte von der Inflation aufgelöst wurde. So gerne wollte sie was Eigenes haben, gerne was kleines Bescheidenes. Mit sehr feinem eigenem, österreichischen Humor geschrieben, aber auch mit Respekt vor der Mutter und ihrem Lebenslauf. Wie gut kenne ich sie selber die Geschichten von langen Schulwegen durch tiefen Schnee, dass es nur Kartoffeln zu essen gab, Erzählungen am Mittagstisch zwischen meiner Großmutter und meiner Mutter. Das Cover erinnert mich an Packpapier das man früher für Päckchen verwendet hat, fehlt nur noch die Schnur rundherum. Und der Stempel darauf schaut schon sehr amtlich und respektvoll aus, aber passt sehr gut zum Buch. Gerade mal 80 Jahre ist das her, die Welt damals und heute, welch ein Unterschied.
Mein erstes Buch von Wolf Haas, das ganz okay war, mehr aber auch nicht. Es geht um die Mutter und deren Vergangenheit. Sie erzählt uns, was sie früher alles gearbeitet und was das Leben alles gekostet hat. Sie hätte stets gerne ein Eigentum gehabt, das ihr aber verwehrt blieb. Sie hat den Krieg miterlebt und trotz der schweren Thematik dieser Geschichte, lässt es sich locker und flockig lesen. Ein gewöhnungsbedürftiger Erzählstil, in den man erst mal reinfinden muss.
Wirklich rührend mit etwas humor!
das war bisher das erste Buch von Haas den ich gelesen habe und ich muss sagen dass ich mit dem Österreichischen Dialekt besser klar kam als ich dachte und das der Autor eine sehr eigene Art hat zu schreiben (was mir sehr gefallen hat!!). Kurz und knapp top Buch rührende Geschichte der auf eine wahre Begebenheit basiert.
Ganz anderer Wolf Haas - lesen, lesen lesen
Wolf Haas wechselt in der Erzählung um den Tod seiner Mutter die Perspektive zwischen Erzählungen der Mutter aus dem Leben der Kriegsgeneration und dem eigenen Erleben ihres Todes. Er nimmt einen dabei mit zwischen philosophischen Überlegungen und alltäglichen Banalitäten. Die Würdigung der „schwierigen Person“, die seine Mutter wohl war, hat mich sehr berührt.
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Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren. Für sein Werk erhielt er u. a. den Bremer Literaturpreis, den Wilhelm-Raabe-Preis und den Jonathan-Swift-Preis. Er veröffentlichte die Romane »Das Wetter vor 15 Jahren« (2006), »Verteidigung der Missionarsstellung« (2012) und »Junger Mann« (2017) sowie neun Brenner-Krimis, zuletzt »Müll« (2022). Bei Hanser erschien zuletzt der Roman »Eigentum (2023), der mit dem Erich-Kästner-Preis 2024 ausgezeichnet wurde, und sein Roman »Wackelkontakt« (2025). Wolf Haas lebt in Wien.
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Was soll ich zu diesem Buch sagen?
Ich denke, dieses Buch ist eine Art Vergangenheitsbewältigung für den Autor, der darin die letzten 48 Stunden im Leben seiner Mutter schildert. Die im Leben immer für Eigentum gespart hat, ihren Traum jedoch nie umsetzen konnte. Große Teile sind im Dialekt der Mutter geschrieben, was das Lesen schwerer macht. Die Erzählung springt hin und her, sowohl innerhalb der Vergangenheit als auch zwischen Damals und Heute. Schwere Kost!
Das Leben seiner Mutter
Wolf Haas zu lesen ist für mich eine Herausforderung. Sein Schreibstil schafft es, dass ich gedanklich immer wieder abschweife. Vor ca 15 Jahren habe ich bereits einen Brenner gelesen und hatte nicht das Bedürfnis weiterzulesen. Aber bei dem dünnen Buch, dachte ich mir, mache ich eine Ausnahme. 2 Sterne bekommt es deswegen, weil mich prinzipiell Geschichten von Menschen interessieren und seine Mutter dürfte doch so einiges erlebt haben. Ich will auch nicht abstreiten, dass Herr Haas mit manchen Aussagen sehr philosophisch wird, aber der Stil ist nicht ganz so meins.
Es war vom Stil her leider nicht meins...
Wolf Haas lässt in den letzten Tagen vor ihrem Tod das Leben seiner über 90 jährigen Mutter Revue passieren. Er gibt wieder, was sie ihm immer wieder darüber erzählt hat. Natürlich ist es durch "ihren" Erzählstil besonders authentisch, aber ich konnte leider nicht so Recht am Ball bleiben und empfand das Buch als anstrengend. Obwohl nur gut 150 Seiten, musste ich mich leider durch quälen und habe am Ende eher quer gelesen. Das tut mir in der Seele weh, aber leider war es so.
Auf die ihm eigene tiefsinnige und gleichzeitig originelle Art schreibt Wolf Haas vom Sterben seiner Mutter. Er wechselt dabei immer wieder die Erzählperspektive. Wir lesen sowohl davon, wie der Sohn Wolf seine Mutter sieht und wie er sich beim Abschiednehmen fühlt als auch wie die Mutter sich an ihr Leben (vor allem die Kriegsjahre und Nachkriegsjahre)erinnert und ihrem Sohn und uns davon erzählt. Ein Buch, das mich gleichermaßen berührt und zum Lachen gebracht hat.
Die Mutter, sie ist inzwischen im Altersheim und fast fünfundneunzig Jahre alt. Doch irgendwann kann man die alten Geschichten nicht mehr hören, doch der Sohn ist geduldig mit ihr, wie oft hat er dies und das aus ihrem Leben schon erzählt bekommen, sehr oft. Sie erzählt in ihrem eigenen Dialekt, aus den Zeiten als Jugendliche und als sie endlich Geld verdiente, und das ganze Gesparte von der Inflation aufgelöst wurde. So gerne wollte sie was Eigenes haben, gerne was kleines Bescheidenes. Mit sehr feinem eigenem, österreichischen Humor geschrieben, aber auch mit Respekt vor der Mutter und ihrem Lebenslauf. Wie gut kenne ich sie selber die Geschichten von langen Schulwegen durch tiefen Schnee, dass es nur Kartoffeln zu essen gab, Erzählungen am Mittagstisch zwischen meiner Großmutter und meiner Mutter. Das Cover erinnert mich an Packpapier das man früher für Päckchen verwendet hat, fehlt nur noch die Schnur rundherum. Und der Stempel darauf schaut schon sehr amtlich und respektvoll aus, aber passt sehr gut zum Buch. Gerade mal 80 Jahre ist das her, die Welt damals und heute, welch ein Unterschied.
Mein erstes Buch von Wolf Haas, das ganz okay war, mehr aber auch nicht. Es geht um die Mutter und deren Vergangenheit. Sie erzählt uns, was sie früher alles gearbeitet und was das Leben alles gekostet hat. Sie hätte stets gerne ein Eigentum gehabt, das ihr aber verwehrt blieb. Sie hat den Krieg miterlebt und trotz der schweren Thematik dieser Geschichte, lässt es sich locker und flockig lesen. Ein gewöhnungsbedürftiger Erzählstil, in den man erst mal reinfinden muss.
Wirklich rührend mit etwas humor!
das war bisher das erste Buch von Haas den ich gelesen habe und ich muss sagen dass ich mit dem Österreichischen Dialekt besser klar kam als ich dachte und das der Autor eine sehr eigene Art hat zu schreiben (was mir sehr gefallen hat!!). Kurz und knapp top Buch rührende Geschichte der auf eine wahre Begebenheit basiert.
Ganz anderer Wolf Haas - lesen, lesen lesen
Wolf Haas wechselt in der Erzählung um den Tod seiner Mutter die Perspektive zwischen Erzählungen der Mutter aus dem Leben der Kriegsgeneration und dem eigenen Erleben ihres Todes. Er nimmt einen dabei mit zwischen philosophischen Überlegungen und alltäglichen Banalitäten. Die Würdigung der „schwierigen Person“, die seine Mutter wohl war, hat mich sehr berührt.






















