Das Fenster zur Welt

Das Fenster zur Welt

Hardback
4.0132

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Description

»Es gibt nicht genug Superlative, um die Schönheit dieses Romans zu beschreiben.« Sunday Independent

Ulysses und Evelyn begegnen sich in einem italienischen Weinkeller und sprechen über Kunst und das Leben, zu einem Zeitpunkt, an dem die Schönheit in der Welt nicht leicht zu finden ist. Diese Begegnung knüpft zwischen ihnen ein lebenslanges Band der Freundschaft. Von den sonnenbeschienenen Hügeln der Toskana bis hin zum Londoner East End ist »Das Fenster zur Welt« ein lebensbejahender Roman über Schicksal, Liebe und Familie.

Er ist ein junger britischer Soldat, sie ist eine sechzigjährige Kunsthistorikerin, die ihre geliebten Gemälde vor den Bomben des zweiten Weltkriegs bewahren will. Ein einziger Abend eröffnet Ulysses eine Sichtweise auf die Welt, die ihn für immer verändert. Nach dem Krieg kehrt er aus Florenz in seine Heimat London zurück, zu den alten Bekannten, die sich täglich in Col's Pub treffen. Dort wartet auch Peg, die Liebe seines Lebens, die ihr Herz aber an einen amerikanischen Soldaten verloren hat. Ulysses hofft auf einen Neuanfang. Da ihn seine Jahre in Italien nie loslassen, bricht er in ein ungewisses Abenteuer auf: ein Leben in Florenz. Im Gepäck hat er nicht nur Pegs Tochter Alys, sondern auch den alten Cress und den Papagei Claude. Sarah Winman hat einen warmherzigen, atmosphärischen Roman über Freundschaft und Schönheit geschrieben und darüber, dass es nie zu spät für einen Neubeginn ist, auch wenn man sich selbst dafür zu alt fühlt.

»Die Seiten wimmeln von ungestümem, überschwänglichem Leben ... Der Roman hat Schwung, Charme und ein großes Herz.« Sunday Times

»Satz für Satz, Figur für Figur wird Das Fenster zur Welt zur Poesie« New York Times Book Review

»Ein Stärkungsmittel für das Fernweh und ein Heilmittel für die Einsamkeit. Es ist dieser seltene, liebevolle Roman, bei dem man dankbar ist, dass er einen mitgenommen hat.« The Washington Post

»Voller unvergesslicher Charaktere und voller Atmosphäre ist Das Fenster zur Welt eine fröhliche, sommerliche Ode an die Liebe, die Kunst und die Poesie.« Mail on Sunday

»Eine wunderbare, großzügige Geschichte über freundliche Herzen und verwandte Geister ... Einhoffnungsvoller, glücklicher, zutiefst menschlicher Roman"« Daily Mirror

»Umwerfend, opulent und klug« The Times

»Die schiere Freude an Sarah Winmans Erzählkunst ist ansteckend. Ich habe es geliebt, Zeit mit dieser unvergesslichen Gruppe von Charakteren in außergewöhnlichen Zeiten und an außergewöhnlichen Orten zu verbringen.« Graham Norton

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
528
Price
26.80 €

Author Description

Sarah Winman, geboren 1964 in Essex, studierte an der Webber Douglas Academy of Dramatic Art und arbeitete anschließend als Schauspielerin bei Theater, Film und Fernsehen. Für ihren Roman »Lichte Tage« erhielt sie international viel Anerkennung. Sarah Winman lebt in London.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
26%
18%
7%
14%
6%
31%
36%
21%
10%
48%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
50%
63%
47%
48%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)

Posts

40
All
4

Hörbuch. Es geht um Liebe, Freundschaft, Schicksal und um die Kunst.

3.5

Man muss sich voll drauf einlassen… dann ist es super!

Wenn ihr Bücher mit Figurenfokus mögt, dann ist dieses hier wirklich toll! Ich habe am Anfang leider nur sehr schwer reingefunden und das hat locker ein Viertel des Buchs gebraucht. Ich glaube aber nicht, dass es am Buch lag… denn im Verlauf fand ich es wirklich gut und die Personen, die mich anfangs einfach überrollt und überfordert haben, sind mir dann richtig ans Herz gewachsen. Man begleitet die gleichen Menschen über einen langen Zeitraum und geht einen großen Teil ihres Lebens mit ihnen… mit allen Höhen und Tiefen. Und es sind echt ein paar sehr spannende Charaktere dabei 😎☺️

3.5

Über Freunschaft

Sarah Winman vermag es, uns in den Süden zu führen, dies hat sie schon mit „Lichte Tage“ so meisterhaft getan und auch hier geht es in den Süden, von London nach Florenz. Die Geschichte beginnt in Florenz am Ende des 2. Weltkriegs, in der die beiden aus England stammenden Hauptpersonen Ulysses und Evelyn aufeinandertreffen und sich bei viel Wein über die Kunstschätze von Florenz auslassen, sich aber bald in den Wirren des Krieges und der Nachkriegszeit aus den Augen verlieren. Hauptsächlich folgen wir Ulysses und den Menschen, die ihn in England umgeben. Obwohl eine schwierige Zeit beginnt, ist man gerne mit diesen Menschen zusammen und als Ulysses später mit einigen von ihnen nach Florenz übersiedelt, scheint das Glück mit ihnen zu sein. Die Geschichte von Evelyn wird daneben etwas blass und beinahe uninteressant. Sie ist die nette, ältere Kunstprofessorin, der viel Leidenschaft angedichtet wird, aber keine runde Entwicklung macht, eher eine hölzerne Erzählung, die mich ab und an verloren hat. Obwohl es schön ist, all dies Treiben zu beobachten, konnte ich mich mit keiner Figur so richtig identifizieren, was ich von Sarah Winman bisher nicht kannte. Ich blieb aus dem Kreis der Menschen ausgeschlossen, es ist viel von Nähe und Zuneigung, sogar Liebe die Rede, aber irgendwie ist all dies nicht so recht spürbar. Auch die Ausflüge in die Kunst und die Architektur der Stadt Florenz erschienen mir oberflächlich angerissen, als Transportmittel für eine interessante, und dennoch nicht ganz gereifte Geschichte. Kein schlechtes Buch, aber im Vergleich zu „Lichte Tage“ schwächer.

5

Eine Hommage an die Liebe, Freundschaft und Florenz

Ende des zweiten Weltkrieges treffen sich der Soldat Ulysses Temper und die Kunsthistorikerin Evelyn Skinner in Florenz. Diese Begegnung wird Ulysses ein Leben lang begleiten und entfacht in ihm die Liebe zu Florenz und der Kunst. Nach dem Krieg zieht es Ulysses wieder zurück nach England, seine Frau Peg hat ein Kind mit einem amerikanischen Soldaten und lässt sich scheiden, jedoch bleibt eine lebenslange Freundschaft bestehen. Ulysses erbt durch einen Zufall in Florenz ein Haus und packt seine Koffer, Alys das Kind von Peg, Cress und einen Papagei namens Claude ein und wandert aus. Diese bunte Truppe strotzt nur so voller Liebe, Freundschaft und Toleranz und es macht großen Spaß sie zu begleiten. Ich finde der Autorin ist mit diesem Buch Großartiges gelungen. Ich liebe ihr sprachliches Können, die unglaublich einfühlsame Art und Weise wie sie die Protagonisten zum Leben erweckt hat und hätte mich in den Dialogen verlieren können. Sarah Winman ist es gelungen Florenz vor meinem inneren Auge zu malen und mir die Schönheit so wunderbar zu beschreiben, dass ich das Gefühl hatte die Sonne Italiens auf meiner Haut zu spüren. Das Buch strotzt nur so vor Liebe, tief empfundener Freundschaft und berührt mich im Herzen. Ich hatte absolut keine Erwartungen an dieses Buch und wurde davon überrascht wie sehr mir Ulysses, Peg, Cress, Alys, Evelyn, Col und der Papagei Claude ans Herz gewachsen sind. Ich empfehle dieses Buch allen die ein Herzensbuch suchen und Lust haben sich nach Florenz zu einem bunten Haufen aus liebenswerten Menschen zu träumen.

5

my GOD

I'm ashamed to admit, i did not get it in the beginning. I thought this would be just another WWII book, maybe not a romance given the age gap, but ugh, something overdone. i was WRONG turns out, this book is exactly what I'm obsessed with at the moment, namely a book about people. Granted, it's not about 20yr old alcoholics in New York, but it absolutely still fits the bill. it gathers you up so gently and sweeps you along on the story of these wonderful wonderful characters' lives, and it even has the courtesy to set you down gently at the end, if with a little sadness. I don't know which beloved detail to start with. Maybe the fact that somehow, nearly all these characters were queer at a time when we were being prosecuted so severely, and yet everone of note who knows is accepting, and loves them not despite but because of their queerness. Maybe it's this book's treatment of womanhood. Damn it, i can't find the exact quote, but the scene of the entire family gathered aroung the piano, and Peg talks about Eddie despite her nasty husband, because that's what women do when they feel safe. Or maybe it's just the glue of this gorgeous found family keeping me superglued to this book. There is so much love, it's astounding.

4.5

Ein Wohlfühlbuch über Freundschaft, Liebe und Toleranz. Das mich fühlen liess, das wahre Liebe soviel mehr ist als die Norm. Das letzte Kapitel war aber etwas zu lang.

5

Das Fenster zur Welt hat mich wirklich beeindruckt… es hat mir die Welt der Kunst eröffnet, mich Florenz fühlen lassen und mir das gezeigt wo es im Leben ankommt, wahre Freundschaft und Liebe. Ulysses ist der Mittelpunkt der Geschichte, ein Soldat aus dem 2. Weltkrieg, der all die Menschen vereint, die er liebt. Sie musizieren, philosophieren, weinen, all das zusammen und man fühlt sich in ihrem Kreise so geborgen und wie als würde man ein Teil dieser Gemeinschaft sein. Wirklich wunderschön ▪️ Florenz ▪️Krieg ▪️ Kunstwerke ▪️ Evelyn Skinner ▪️ Globen bauen ▪️ Cress ▪️ Claude ein weiser Papagei ▪️ en Pub voller Leben ▪️ verbotene Lieben ▪️ Darnley

5

La dolce Vita

Wenn man das Buch beendet hat, möchte man sich am Liebsten gleich auf den Weg nach Florenz machen und in ein Café gehen, vielleicht begegnet man ja jemanden aus dem Buch?! Nach über 500 Seiten fällt der Abschied schwer, gerne hätte ich noch weiter gelesen. Evelyn, Ulysses, Peg, Alys, Pete und viele andere, natürlich auch Claude der Papagei, hat man sie doch lange begleitet und lieb gewonnen. Sie vereint vor allem die Liebe zur Kunst und Musik, gemeinsame Essen, und Zusammenhalt, auch wenn manche sich nach jahrelanger Trennung erst wiedersehen. Man begleitet sie über viele Jahrzehnte. Flaniert mit ihnen durch Florenz mit viel italienischen Lebensgefühl. Ein sehr warmherziger Roman den ich gerne gelesen habe. Großartig übersetzt von Elina Baumbach.

2.5

Leider musste ich abbrechen

Leider musste ich das Buch abbrechen. Nachdem ich ,,Lichte Tage“ so gern gelesen habe und mich ein wenig in den Schreibstil verliebt habe, wie auch in die Bilder die von der Autorin erschaffen worden sind. Nach der sehr berührenden und schönen Geschichte, hatte ich gleich Lust auf ein neues Werk von Sarah Winman. Am Anfang war ich euphorisch, die ersten 100 Seiten hab ich aufgesaugt wie ein Schwamm aber danach hab ich mir leider es super schwer getan mitzukommen. Ich mochte zwar die Geschichte von Ulysses (was für ein wunderschöner Name 🫶🏼) und Evelyn, wie sie sich während des 2. Weltkrieges kennengelernt haben und welch eine tiefe Freundschaft trotz des großen Altersunterschiedes entstanden ist. Es klang erstmal super vielversprechend in welche Richtung sich das entwickelt und das aller schönste war, für mich 😄, der Ort der Ereignisse. Italien. 🇮🇹 Ganz große Italienliebe ❤️ Beim lesen hab ich mich bei meiner kleinen Rundreise vor ein paar Jahren im Süden von Italien gesehen. Das war der schönste Urlaub überhaupt. 🫶🏼🍕🍝🍷🍇 Nur leider ging das ab Seite 100 bergab. 😔 Es passiert zu viel und auch wiederum gar nichts. Auf 2 Seiten kamen so viel Ereignisse und Personen zusammen das ich mich gefragt habe, was ist jetzt passiert und wer war das bitte? Ich hab nichts mehr verstanden. Das war super verwirrend. Nach den ganzen Ereignissen passierte dann gar nichts, für eine sehr lange Zeit. Es wird einfach mehrere Seiten der Alltag der Protas beschrieben aber zwischendurch in 3-4 Sätzen eine Geschichte ausgekramt die nichts mit der aktuellen Situation im Buch zu tun hat. Ich hatte beim lesen den Eindruck als würde ich einen Daily Vlog lesen statt es mir anzuschauen. Es war leider alles super chaotisch und mich hat das lesen gestresst dabei hatte die Story solch ein riesen Potenzial (für mich zumindest haha…) Aus den genannten Gründen musste ich das Buch abbrechen, weil ich keine weiteren 250 Seiten lesen möchte, die in mir ein Gefühl von Chaos und Stress auslösen. Und man sollte seine Lesezeit, die immer viel zu knapp ist #Alltag auch für Stories nutzen die die einem kein Gefühl der Überforderung vermitteln. 😏

Leider musste ich abbrechen
5

Poesie, Kunst & Florenz - was will man mehr?!

Als der junge britische Soldat Ulysses 1944 auf die über 60jährige Evelyn trifft, sollten beide nicht ahnen wie weitreichend ihre Begegnung sein würde. Noch Jahre später spüren beide die Bindung ihrer besonderen Freundschaft, obwohl sie sich aus den Augen verloren haben. Als Ulysses überraschend ein Haus in Florenz erbt, beginnt er dort ein neues Leben – mit neuen und alten Wegbegleiter:innen. Wie kann man jemals woanders hingewollt haben als nach Florenz?! Das Fenster zur Welt ist eine wunderbar poetische Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt, Kunst und Kultur und den Mut, im Leben neue Wege zu gehen. Sarah Winman hat mich mit ihrem ganz besonderen Roman in ein fast märchenhaftes Florenz hineingezogen. Die Ausarbeitung der Protagonist:innen ist mit viel Liebe und wunderbarem Humor gestaltet und dadurch mehr als gelungen. Jede Szene hat eine Bewandtnis, alles was geschieht, bekommt früher oder später einen Sinn und hätte niemals anders sein können. Was für schicksalhafte Begegnungen das Leben bereithalten kann, zeigen vor allem die Handlungsstränge von Ulysses und Evelyn. Doch auch Ulysses Freunde, eigentlich "nur“ Nebenfiguren, beeinflussen die Geschichte maßgeblich - nicht zuletzt durch den bedingungslosen Zusammenhalt der Gruppe. Interessant fand ich auch, wie sich der Stil je nach Protagonist:in leicht veränderte. Dadurch wurden die Figuren lebendig und authentisch. Der Einstieg viel mir etwas schwer, weil ich mich erstmal an den Stil gewöhnen musste. Dann aber ergriff mich die besondere Atmosphäre vollends. Dieser Roman ist tiefgründig, hat mich sehr berührt und inspiriert. Am Ende zeigt er vor allem eines: Nichts ist wichtiger als die Menschen, mit denen wir unser Leben teilen. Am Ende noch ein Tipp von Ulysses: Caffè Corretto (Kaffee mit einem Hauch Grappa) – hatte ich vorher nie probiert, aber es ist wundervoll. Cin Cin :) Vielen Dank an Klett-Cotta und vorablesen für das Rezensionsexemplar.

3.5

Im Jahr 1944 lernen sich der britischen Soldaten Ulysses und die Kunsthistorikerin Evelyn kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft, jedoch verloren sie sich aus den Augen. Danach erfolgte eine Erzählung der jeweiligen Leben und ihre Entwicklungen. Nach Jahren trafen sie sich wieder in Florenz und ihre unbeschreibliche Geschichte geht weiter. Der Roman das Fenster zur Welt hat mich optisch angezogen, da ich das Cover so schön finde. Ich kannte die Autorin Sarah Winmans noch nicht, hatte aber nur Gutes gehört. Ich hatte unterschiedliche Gefühle zu dem Buch. Das Buch konnte mich fesseln und berühren, jedoch kam es mir auch manchmal etwas langatmig vor. Ich muss sagen, dass durch die langen Kapitel meine Gedanken mehrfach abhanden gekommen sind. Der Schreibstil ist sehr besonders. Ich persönlich fande ihn aber sehr schön. Viele Themen wurden angesprochen: Liebe, Freundschaft, Familie, Kummer und Verlust waren nur einige von vielen. Vielleicht hätte mich der Roman im Sommer noch mehr gefangen.

4

Italien, Geschichte & sonnendurchflutete Charaktere bescheren uns einen wundervollen Sommerroman!

4

Angenehme Lektüre, die ab und an berührt, aber mich leider nicht wirklich gefesselt hat. Vom Papagei Claude reden wir lieber nicht..

5

Familie ist, wo Du geliebt wirst🍋

Ich gebe zu, mit solch dicken Wälzern tue ich mich normalerweise schwer. Und ja, auch hieran habe ich recht lange gelesen. Aber ich bekam auf 525 Seiten so viel über Geschichte, Freundschaft, Liebe, Verlust, Trauer, Italienliebe, Zusammenhalt und Lebensfreude erzählt, dass sich jede Seite gelohnt hat, auch wenn es hier und da mal eine Länge gab. Wir lernen Ulysses kennen, der als junger Soldat nach der prägenden Zeit im Krieg von Florenz in seine Heimat England zurückkehrt, sein Leben neu finden muss und dann durch ein unerwartetes Erbe seinen Weg zurück nach Italien findet. Und dann beginnt sie, die Zeit von Entdeckung der neuen Welt mit all ihren Schönheiten und Hindernissen, Rückschlägen und überglücklichen Momenten. Evelyn, die zweite Hauptperson, ist Autorin, Gelehrte und Kunstkennerin. Auch sie ist Ende des Krieges in Florenz, um Kunstschätze zu finden. Auch sie hat ihre Wurzeln in England, aber liebt Florenz abgöttisch. Evelyns und Ulysses' Wege kreuzen sich und bilden einen Rahmen um die gesamte Geschichte. Aber auch alle anderen Figuren, Cress, Claude, Col, Peg, Alys und viele mehr habe ich ins Herz geschlossen. Ein wundervoller Roman, den ich sehr gern in voller Bildgewalt und Zwischenmenschlichkeit verfilmt sehen würde.

3

Ein Roman über besondere Freundschaften, Familie und die Liebe

Im Jahr 1944 kreuzen sich die Wege des jungen britischen Soldaten Ulysses und der sechzigjährigen Kunsthistorikerin Evelyn. Durch tiefgründige Gespräche über das Leben und die Kunst öffnet sich Ulysses eine neue Perspektive auf die Welt, und zwischen den beiden entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft, obwohl sie sich zunächst aus den Augen verlieren. Sarah Winmans neuer Roman lockte mich mit dem traumhaft schönen Cover, und da mich ihr vorheriges Werk "Lichte Tage" begeisterte, freute ich mich sehr auf dieses Buch. Die Autorin zeichnet sich durch einen besonderen Schreibstil aus, mal poetisch, mal direkt. In diesem über 500 Seiten starken Werk erlebte ich Höhen und Tiefen. Manchmal fesselte es mich, dann wieder zog es sich. Es gab Momente, in denen mir zu viele unwichtige Details erzählt wurden und zu wenig voranging. Die Konzentration fiel mir dabei nicht immer leicht aufrechtzuerhalten, doch plötzlich gab es wieder Stellen, die mich nicht losließen und sehr bewegt haben. Persönlich bin ich auch kein Fan von endlosen Kapiteln. Der Roman behandelt eine Vielzahl von Themen, darunter die Suche nach Liebe, Freundschaften, Liebeskummer, Verlust, Trauer und Kunst. Besonders liebenswert ist der Papagei Claude, der die Geschichte charmant auflockert und gerne noch mehr Raum hätte einnehmen dürfen – er ziert auch das wunderschöne Cover. Die Protagonisten begleitet man über Jahrzehnte ihres Lebens und kann ihre Entwicklung verfolgen. Auch historische Ereignisse werden geschickt in die Handlung eingewoben. Obwohl ich etwas hin und her gerissen bin, hätte mich der Roman vielleicht mehr begeistert, wenn er etwas weniger Seiten gehabt hätte. "Das Fenster zur Welt" erzählt von besonderen Freundschaften, Familie und der Liebe.

Ein Roman über besondere Freundschaften, Familie und die Liebe
5

Ein Panorama von einem Stillleben Der Roman ist wie sein englischer Titel ein wahres opulentes Stillleben. Erst bei genauerer Betrachtung werden einem die kleinsten doch bedeutendsten Unterschiede klar. Was man jedoch anmerken sollte ist, dass nicht jeder diese Stilart bevorzugt. Manchmal muss es erstmal ruhen bevor man die ganze Pracht des Romanes aufnehmen kann. Was mich nicht besonders gestört jedoch ein bisschen enttäuschend zurückließ war, dass obwohl wir ein großartiges Repertoire an Charakteren haben mir dennoch der gewisse Rote Fanden sprich der Plot des Romanes gefehlt hat. Ebenso stilistisch gewagt jedoch bestimmt mit einer Intention verbunden war das komplette weglassen der Satzzeichen. Jedoch muss ich sagen, dass die generelle Darstellung und Beschreibung Europas und deren Entwicklung über die Jahre hinweg gleichzeitig mit denen der Charaktere mich sehr gefesselt hat. Der Roman steckt voller Leben, verwoben mit denen der Protagonisten und einer Geschichte und Liebe zu- und füreinander, dass mich an die Bewegende Darstellung der Protagonisten in Lichte Tage erinnert. So viele Themen werden in diesem wunderbaren Roman aufgegriffen und behandelt. Diesen Roman genießt man in vollen Zügen, nachdem man sich auf ihn eingelassen hat. Diese tiefgründige, von einer Zärtlichkeit geprägte Geschichte ist ein sehr beeindruckendes Werk, dass wie der Titel im Englischen „Still Life“ ein Stillleben widerspiegelt. Es ist ein Buch, das den Leser zum Träumen animiert.

5

4,5 Sterne Ich bin ja eigentlich kein Fan von Romanen, in denen es keine richtige Handlung gibt, wo einfach nur erzählt wird, was so über die Jahre passiert. Aber "Das Fenster zur Welt" ist die große Ausnahme. Ich liebe dieses Buch. Ja, es hat keinen richtigen Handlungsaufhänger, keinen richtigen Plot, um den es sich dreht, aber es passiert trotzdem so viel im Leben der Figuren. Wir begleiten sie über die Jahre hinweg und sie werden unsere Freund*innen. Die Stärke dieses Romans liegt einfach in den Figuren, Freundschaften und der gefundenen Familie. Wir lieben und leiden mit ihnen und möchten sie am liebsten gar nicht gehen lassen. Dabei ist die Sprache auf der einen Seite poetisch, auf der anderen Seite aber auch unverblümt und direkt. Der Roman hat einen großartigen Humor, zeigt an den richtigen Stellen aber auch viel Mitgefühl und Empathie. Ihn zu lesen ist wie eine Umarmung, er erzeugt Hoffnung und Staunen, zeigt die Schönheit des Lebens und Liebens.

4.5

Sarah Winmans Roman "Das Fenster zur Welt" hat mich lange durch diesen Sommer begleitet. Er hat mich nach Florenz und London reisen lassen - zwei Städte, die ich beide sehr gern mag. Er hat mich durch mehrere Jahrzehnte des letzten Jahrhunderts reisen lassen - durch Kriegstage und durch die Nachkriegszeit bis in die Siebziger hinein. Und er hat mir Begegnungen mit besonderen Menschen geschenkt - mit Individualisten, die dem Leben trotzen und Kunst und Musik lieben.

Im Mittelpunkt des Buches stehen Evelyn und Ulysses, die beide aus England kommen und sich 1944 in der Toskana begegnen. Er ist ein junger Soldat, sie eine Kunsthistorikerin in ihren Sechzigern, die sich um die Rettung von Kunstwerken aus den Kriegswirren kümmert. Beide spüren eine innere Verbindung, an die sie sich lange erinnern werden. Was in dieser Zeit passiert, prägt beide sehr. Nach dem Krieg gehen beide nach England zurück, Evelyn in ihre akademische Welt, in der sie mit ihrer Partnerin lebt, Ulysses in ein raues, aber herzliches Milieu, wo sich die Menschen abends in einem einfachen Pub treffen, der auch für Ulysses und seine (Ex)Frau Peg eine Heimat ist. Jahre vergehen, bis Evelyn und Ulysses wieder - jeder für sich - nach Florenz kommen. Und es dauert noch weitere Jahre, bis sie sich wiedertreffen. Ulysses hat in Florenz zwei Wohnungen geerbt, in die er gemeinsam mit dem alternden Cress sowie Pegs Tochter Alys, die nicht seine ist, und der Blaustirnamazone Claude einzieht. Diese Wohnungen werden zum Anziehungspunkt für viele seiner Freunde aus London, aber auch für neue Bekannte aus Florenz und für die Gäste der Pension, die Ulysses und Cress einrichten. Auch wenn es so aussieht, als hätte ich jetzt schon viel über den Inhalt verraten, so ist das nur ein winziger Bruchteil aus der Fülle der Begegnungen und Wendungen des Buches, das die Entwicklung seiner Protagonisten sehr warmherzig beschreibt. Es geht um Liebe, Freundschaft und Wahlverwandschaft, es geht ums Aufbrechen, Ankommen und Weitermachen, es geht um den Zauber von Florenz und seiner Kunst, aber auch um die Fragilität der Stadt und des Lebens.

3

Das Buch beginnt etwas zäh und es brauchte eine Weile, um mich zu begeistern. Der Schreibstil wirkte etwas abgehackt und machte das Lesen nicht ganz so flüssig. Ehrlich gesagt, hatte ich keine Ahnung, wohin die Geschichte führen würde. Doch je weiter ich vorankam, desto mehr fesselten mich die Charaktere und ich wollte wissen, wie es weitergeht. Dieser charakterbasierte Roman, der von Leben, Liebe, Poesie, Literatur und Kunst erzählt, entfaltet seine Magie ohne aufreißende Action, sondern durch die subtile Schönheit der menschlichen Beziehungen. Eine Freude für Liebhaber Italiens, denn das malerische Florenz bildet den zauberhaften Rahmen für dieses Buch.

4

Anders als erwartet

Das Cover hat meine Aufmerksamkeit geweckt. Ich hätte hinter diesen Buchdeckeln eine sommerleichte Geschichte mit italienischem Flair erwartet. Diese Erwartungen wurden nur zum kleinsten Teil erfüllt. Die Geschichte selbst war dann etwas sehr besonderes. Spannende, fast durchgehend interessannte und sympatische Protagonisten und Protagonistinnen laden die Leser*innen zu einer spannenden, literaischen Erfahrung ein. Nicht nur in der Geschichte speielt Kunst eine zentrale Rolle, das Werk selbst ist ein sprachliches Kunstwerk. Die Autorin lässt mit ihren (manchmal ins kitschige abdriftende) Worten Bilder vor den Augen ihres Publikums entstehen und nimmt sie so sehr tief mit in die Geschichte von Ulysses un Evelyn. Beide treffen fast schon schiksalhaft 1944 in einem Weinkeller aufeinander. Im späteren Verlauf ihrer Leben treffen sie immer wieder aufeinader, als seinen sie tief miteiander verbunden. Eine schöne Geschichte, die mit ihrem sprachlichen Geschick und auch thematisch aus der Masse hervor sticht!

4

Zwischen Florenz, Kunst und Literatur

Ab HEUTE verfügbar! Wer Lust auf eine Zeitreise zwischen Florenz und London hat, wird hier fündig. Wir bewegen uns zwischen den Jahren 1944 und 1979. Zwischen dem East End London und der Toskana. Florenz ist mein noch Sehnsuchtsort auf meiner Bucketliste. Umso mehr habe ich die Passagen in Italien geliebt. Sarah Winman stellt uns zwei Menschen vor. Evelyn und Ulysses. Zeiten des 2. Weltkrieges. Dieses Buch beginnt trotz Krieg, Unheil und Bomben der alliierten Truppen einladend. Ja sogar nostalgisch und auf eine Art romantisch. Evelyn Skinner ist Kunsthistorikerin und in der Toskana, um Gemälde und Kunstwerke aus den Trümmern zu retten und zu restaurieren. Sie lernt Ulysses kennen, ein Soldat. Sarah Winman schafft mit ihrer feinen, ruhigen Sprache eine besondere Geschichte zweier Menschen. Umgeben von Schlechtem, lernen wir diesen kleinen Raum aus Liebe, Freundschaft und Bindung kennen. Ulysses lernt durch Evelyn Kunst und Literatur kennen. Dieses kleine Dolce Vita in harten Zeiten. Als der Krieg vorbei ist und Ulysses zurück im Alltag, muss er immer wieder an seine Zeit in der Toskana denken. An Evelyn, an Gewölbe Schutzbunker, an diese besondere Bindung, an Ihre Gespräche und gemeinsamen Zeit. Es ist klar, dass er zurück muss, denn er will nicht diese eine Chance im Leben verpassen. Diese Geschichte ist nicht kitschig, es ist tiefgründig, zärtlich und beeindruckend. Sarah Winman schafft immer diese besondere Stille in Büchern, die nicht langweilen, sondern zum Nachdenken und Träumen anregen. Wer also noch ein besonderes Buch sucht, wird hiermit sicher glücklich. Zwei Leben in so vielen Zeiten. 4/5 5 Winman begeistert wieder mit Kunst und Liebe. Ein Manko und das ist nur meine persönliche Meinung. Die langen Zeitsprünge. Das strengt mich immer an und nimmt mich immer aus dem Geschehen.

5

Trauer und Zuversicht aufs poetischste ineinander verwoben - wie sehr mir doch die Figuren dieses Buches ans Herz gewachsen sind. Wundervoll erzählt, sprachlich virtuos übersetzt von Elina Baumbach.

Ich habe ein wenig Anlauf gebraucht, um in den Erzählstil der Autorin hineinzufinden (ein Stern Abzug). Einmal angekommen in der Geschichte fiel es mir am Ende wiederum schwer, mich von Ulysses, Evelyne und anderen wieder zu trennen. Vor allem sprachlich hat das Buch mich ganz und gar verzaubert (großes Lob an die Übersetzerin!).

5

Winmans Bücher sind wie ein sanfter Umhang, der sich wohlig um deine Schultern legt, während du Menschen und ihre Geschichten kennenlernst, die du nicht so schnell vergessen wirst und von denen du dir nichts so sehr wünschst wie ebenfalls Teil dieser Gemeinschaft zu sein. Absolute Leseempfehlung, um außerdem die Schatten des Krieges kennenzulernen, sich mit den Höhen und Tiefen des Lebens und der Macht und Ohnmacht von Frauen auseinanderzusetzen.

4

Dieses Buch ist voll mit tiefer Liebe und Geborgenheit!

Während des zweiten Weltkriegs ist Ulysses als Soldat in Italien stationiert und trifft dort auf die Kunsthistorikerin Evelyn Skinner. Ihre Begegnung ist nur von kurzer Dauer, doch die Erinnerung daran lässt beide nie wieder los. Als der Krieg vorbei ist, muss Ulysses sich wieder in seinem Leben in England zurechtfinden, mit Verlusten und traurigen Erinnerungen kämpfen. Als das Schicksal Ulysses zurück nach Italien bringt, werden viele Erinnerungen an die kurzen Tage mit Evelyn Skynner wieder zum Leben erweckt: Momente voller Gespräche über Kunst und das Leben. Eine neue Chance und ein neues Leben tut sich auf.  "Das Fenster zur Welt" ist ein "Ja" zum Leben. Die engen Bande von Ulysses und seinen Freunden haben der Geschichte ihre besondere Tiefe gegeben, die einzigartigen Charaktere haben ihr ein buntes Leben eingehaucht. Ich mochte alle Charaktere sehr gerne und mir hat die Dynamik in ihren Beziehungen gut gefallen. Und ein bisschen hat mir Ulysses mit seinem Soldat das Herz gebrochen. Und Peggy mit ihrer ewigen Liebe zu Eddie. Und Cressy mit seinem Baum.   Dieser Roman strahlt eine gewisse Ruhe aus und gleichzeitig ist er voller Emotionen und hat mich sehr ergriffen. Außerden hat er mir warme Erinnerungen an die Toskana geschenkt, ein wunderbarer Platz in diese Welt. Sarah Winman hat einen grandiosen Roman geschrieben, der von grenzenloser Liebe, Verbundenheit und Schicksal handelt. Doch auch Trauer und Ungewissheit spielen im Leben der Protagonisten eine Rolle.  Das Leben ist lang, und es bietet viele Möglichkeiten, nimmt und gibt. Und es hält viele Chancen und Überraschungen bereit.  Winman konnte mich bereits mit " Lichte Tage" sehr begeistern und das hat sie auch hier wieder geschafft!

1

Abgebrochen

Hat mich nicht packen können, ich fand die Dialoge teilweise unerträglich, weil sie so abgehackt und flach waren. War überhaupt nicht meins, leider

5

Ein bewegendes Buch über die Schönheit als auch die Grausamkeit des Lebens, über Freundschaft, Liebe, Trauer, Verlust, Hoffnung und Lebenslust. Ein Buch, das mir lange im Gedächtnis bleiben wird und dessen Protagonisten ich jetzt schon vermisse.

2.5

Der Klappentext weckt Erwartungen, die leider nicht erfüllt werden.

Liest man den Klappentext, erwartet man von Ulysses und Evelyns gemeinsamer Geschichte zu lesen, aber erst gegen Ende des Buches werden diese beiden Geschichten zusammengeführt. Oftmals habe ich mich beim Lesen gefragt, warum etwas beschrieben wird, da es dann für den weiteren Verlauf der Erzählung nicht relevant war. Vor allem zu Beginn werden so viele Charaktere eingeführt, dass man den Überblick verlieren kann. Die „sprunghafte“ Erzählweise der Autorin fand ich eher anstrengend. Deshalb konnte mich das Buch leider gar nicht überzeugen.

4

Freundschaft, Familie und Schicksal

Sarah Winmans "Das Fenster zur Welt" ist ein Buch, auf dessen deutsche Ausgabe ich mich bereits lange gefreut habe. Nachdem ich schon viele positive Rezensionen zur englischen Originalausgabe gesehen hatte, konnte ich es kaum erwarten, das Buch endlich in Händen zu halten. Im Großen und Ganzen hat es meine Erwartungen erfüllt, aber es gab auch einige Aspekte, die mich nicht ganz überzeugen konnten. Zunächst einmal muss ich sagen, dass das Thema des Buches mir sehr zusagt. Die Handlung, die sich um Ulysses, einen jungen britischen Soldaten, und Evelyn, eine sechzigjährige Kunsthistorikerin, dreht, ist bewegend und tiefgründig. Die Begegnung in einem italienischen Weinkeller während des Zweiten Weltkriegs ist der Ausgangspunkt für eine lebenslange Freundschaft, die sich über Jahrzehnte und Kontinente erstreckt. Allerdings hatte das Buch einige Längen. Besonders die Geschichte von Evelyn kam mir im Verhältnis zu kurz. Sie ist eine interessante Figur, und ich hätte gerne mehr über ihre Vergangenheit und ihre Erfahrungen im Krieg erfahren. Ihr Charakter wirkte sehr vielschichtig, und es war schade, dass sie nicht mehr Raum in der Handlung bekam. Auf der anderen Seite war ich von Sarah Winmans Talent beeindruckt, tiefgründige Personen zu schaffen. Die Figuren waren sehr authentisch und insbesondere der Papagei Claude, ist mir schnell ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen mitgelitten und mich mit ihnen gefreut. Die Dynamik zwischen den Charakteren war natürlich und lebendig, was das Lesen sehr angenehm gemacht hat. Oft musste ich über sie schmunzeln, was das Buch trotz der ernsten Themen auch angenehm leicht gemacht hat. Die Beschreibungen Italiens sind ebenfalls hervorragend gelungen. Man konnte förmlich die Sonne auf der Haut spüren und die Landschaft der Toskana vor sich sehen. Diese authentischen und lebendigen Beschreibungen verliehen der Handlung eine zusätzliche Tiefe und trugen dazu bei, dass man sich in die Welt des Buches hineinversetzen konnte. Zusammenfassend ist "Das Fenster zur Welt" ein lebensbejahender Roman, der das Schicksal, die Liebe und die Familie in den Vordergrund stellt. Insgesamt ist es eine empfehlenswerte Lektüre mit vielen berührenden und humorvollen Momenten.

5

Lieblingsbuch. So viel Liebe und Herz, Schmerz und Verlust und ein sprechender Papagei, der weiser ist als die meisten Menschen. Eine Liebeserklärung an Florenz und die Kunst.

5

Das Leben verläuft nicht geradlinig & auf die Momente dazwischen kommt es an.

-Rezensionsexemplar- . Genre: Ein unglaublich kraftvoller Roman. Tragisch ohne schwer zu sein, wundervoll ohne kitschig zu sein, beschreibend ohne langatmig zu sein. Eine dicke Portion Lebensfreude, Lauf der Dinge & Italienliebe speziell für die Toskana! . Setting: Ein britischer Soldat landet zufällig mit einer britischen Kunsthistorikerin im 2. Weltkrieg in einem Weinkeller in der Toskana. Ein Start für eine wundervolle Erzählung, die durch das Leben des Soldaten führt, zurück in die Heimat zur überhastig geheiratet Frau mit zwischenzeitlich Kind von einem amerikanischen Soldaten, die Notunterkunft im britischen Pub & das zufällige Erbe einer Wohnung in Florenz. Mit der unehelichen Tochter & einem alten Mann geht's nun in die toskanische Stadt. . Am liebsten möchte ich die Koffer packen & ab nach Florenz. Beim Lesen war ich gespannt auf jedes neue Jahrzent, auf die neuen Entwicklungen & jede Seite, jeden Satz. . Schnapp dir einen Kaffee & lass dich mitnehmen auf eine wundervolle Reise.

Das Leben verläuft nicht geradlinig & auf die Momente dazwischen kommt es an.
5

Macht Lust auf Italien!

Schöne Geschichte, sprachlich toll geschrieben, die Lust auf einen Italienurlaub macht. Tragisch, komisch, herzerwärmend - alles dabei.

5

Ich bin total begeistert von diesem Buch. Obwohl ich anfangs dachte es wäre gar nichts für mich. Fand es etwas mühsam und verwirrend und da ich mich nicht für Kunst interessiere. Aber nach ca 130 Seiten war ich so gefangen von der Geschichte und die Charaktere sind mir sowas ans Herz gewachsen das ich traurig war als ich es zu ende hatte. Also wer durchhält wird mit einem herzergreifenden wunderschönen Roman belohnt und möchte danach bestimmt so wie ich sofort in das tolle Florenz reisen.

5

Mein bisheriges Lesehighlight des Jahres! Ein Buch voller Lebensfreude und Wärme. Sarah Winman nimmt uns in "Das Fenster zur Welt" mit nach Florenz- zu Ulysses und seiner ungewöhnlichen Familie. Sie sind auf Umwegen zueinander und in diese Stadt gekommen und bauen sich dort nach dem 2. Weltkrieg ein neues Leben auf, in dem sie eine Pension eröffnen. Am Anfang braucht es etwas bis ersichtlich wird auf welche Reise uns die Autorin mitnehmen möchte- aber dranbleiben lohnt sich wirklich! In diesem warmherzigen Buch geht es um Freundschaft, Liebe, Familie- nicht unbedingt die in die man hineingeboren wurde- die Liebe an das Leben, gutes Essen, Kunst, verrückte Begegnungen und Zwischenfälle. Ich möchte am liebsten sofort mit diesem Buch unter dem Arm nach Florenz fahren und mich in der Pension einquartieren. Ich würde dieses Buch allen empfehlen, die Lust haben auf ein lebensbejahendes Buch mit liebevollen Charakteren, die auch ein bisschen Geduld mitbringen müssen um sie auf ihrer Reise zu begleiten.

5

So schön

Florenz, ein wenig London, tolle Freundschaften Ich konnte das Buch kaum weglegen. Ich möchte nun auch nach Florenz.

5

Die ersten Seiten waren gewöhnungsbedürftig, aber dann... Ein Buch, welches zu Herzen geht. Wunderbare Protagonisten, melancholische Geschichten und doch voller Humor und mit Tiefen, die an Weltschmerz erinnern.

5

Das Buch ist großartig! Unglaublich!

2

Ich schwanke zwischen 2.5- 5 Sternen. Mal war es richtig gut und dann wieder wollte ich es abbrechen.

3

Ich wurde leider Opfer meiner Erwartungen

Ich glaube, ich habe bei diesem Buch einiges falsch gemacht. Zunächst sollte man die Zeit für es haben. Den größten Zauber entfaltet es glaube ich, wenn man jeden Tag ein bisschen drin lesen kann. Mich hat es leider in einer Leseflaute erwischt. Dann bin ich mit falschen Erwartungen an die Handlung gegangen. Ich hatte gedacht, es ginge mehr noch um das gerettete Gemälde und um das Versteck und um Spionage. Außerdem war ich davon ausgegangen, dass sich Evelyns und Ulysses Geschichten noch mehr verbinden und nicht irgendwie nebeneinander her laufen. Und zu guter letzt mochte ich leider nicht, wie die kleine Alys als Kind beschrieben wurde oder dass der Papagei Claude menschliche Züge bekommen hat. Alles andere hat mir wiederum gut gefallen. Ich fand die ganzen Charaktere super und hätte am liebsten von allen noch mehr gelesen, nur eben in einer anderen Geschichte. Genauso hat mir die Beschreibung von Italien und Florenz gut gefallen. Mein Fehler war glaube ich wirklich, dass ich mir nicht die nötige Zeit genommen habe. Schade.

3

Eine Geschichte über viele Menschen und ihre Liebsten. Ganz schön und auch toll in die entsprechenden Zeiten eingebettet aber dennoch nicht so leicht zu verstehen, da es wirklich viele Protagonisten gab. Aber vielleicht ist das auch der Effekt des Hörbuchs…

3

Dieses Buch war das erste Buch der Autorin, dass ich gelesen habe und ich habe sehr lange gebraucht um mit dem Schreibstil warm zu werden. Besonders am Anfang war er mir gleichzeitig zu abgehakt und zu detailliert. Jedes Setting wird bis ins kleinste Detail beschrieben aber anstatt mich zu fühlen als ob ich in Florenz oder London bin und alles vor mir sehen kann, ist es einfach zu viel an Informationen. Das Buch dreht sich vor allem um Freundschaft und das Familie nicht unbedingt heißt, dass man blutsverwandt sein muss. Das Buch startet aus der Perspektive von Evelyn die sich während des Kriegs in Italien aufhält und dort auf Ulysses einen englischen Soldaten trifft. Das Zusammentreffen ist relativ kurz aber hat sich für beide stark eingeprägt. Den Rest des Buches folgen wir den beiden durch ihre jeweiligen Leben, in denen sich immer wieder die Möglichkeit ergibt das sie wieder auf einander treffen, sich jedoch ständig verpassen. Wir lesen die Geschichte jedoch nicht nur aus Ihren beiden Perspektiven sondern es gibt immer wieder Wechsel zu den anderen Personen, besonders aus Ulysses Leben. Diesen ständigen Wechsel fand ich leider etwas schwierig, da alle Charaktere irgendwie etwas oberflächlich geblieben sind und niemand wirklich herausgestochen ist. Evelyns Perspektive war für mich am interessantesten, leider war der Fokus generell mehr auf Ulysses Leben und seine zusammengewürfelte Familie. An sich hat mir die Geschichte gut gefallen und vor allem konnte man viel über die Geschichte von Florenz lernen, vor allem die Überflutung von 1966 von der ich noch nie gehört hatte. Ich bin nicht abgeneigt andere Bücher der Autorin zu probieren.

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