Das Haus der Wiederkehr
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Description
Die charmante Wiederentdeckung von Bestsellerautorin Jojo Moyes! Ein kleines Küstenstädtchen in den 1950er Jahren, zwei Schwestern, eine tragische Liebe, die bis in die Gegenwart wirkt.
Lottie und Celia sind in dem Küstenstädtchen Merham wie Schwestern aufgewachsen. Während Celia gegen die Enge der Kleinstadt aufbegehrt, liebt Lottie den idyllischen Ort und vor allem das Meer. Besonders fasziniert sie ein prächtiges Art-déco-Haus direkt am Strand, in dem eine bunte Gruppe von Künstlern lebt.
Gemeinsam tauchen Celia und Lottie ein in eine aufregende, unkonventionelle Welt. Bis Celia eines Tages ihren Verlobten Guy mit nach Hause bringt – und vom ersten Augenblick an weiß Lottie, dass er ihre große Liebe ist …
Ein halbes Jahrhundert später erwacht das Haus am Strand wieder zum Leben - und mit ihm seine Geheimnisse. Den damaligen und heutigen Bewohnern stellt sich die Frage: Kann man die Vergangenheit je hinter sich lassen?
Überarbeitet und neu übersetzt von Karolina Fell, der Übersetzerin von «Ein ganzes halbes Jahr».
Book Information
Author Description
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die Sunday Morning Post in Hongkong und den Independent in London gearbeitet. Ihr Roman «Ein ganzes halbes Jahr» war ein internationaler Bestseller und eroberte weltweit die Herzen von über 16 Millionen Leser:innen. Zahlreiche weitere Nr.-1-Romane folgten. Jojo Moyes hat drei erwachsene Kinder und lebt in London.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein für mich ungewöhnlicher Jojo Moyes Roman voller unterschiedlicher Definitionen von Liebe.
Lottie und Celia wachsen im kleinen Küstenstädtchen Merham wie Schwestern auf. Trotz ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten sind die beiden jungen Frauen unzertrennlich und beste Freundinnen. Doch die Gefühle ändern sich, als Lottie ihre große Liebe findet. Denn der ist niemand geringeres als Celias Verlobter. Ein halbes Jahrhundert später wird die junge Innenarchitektin und allein gelassene Mutter Daisy beauftragt, ein Haus in Merham in ein schickes Luxushotel zu verwandeln. Und allmählich kommen alte Geschichten wieder zum Vorschein. Noch vor ein paar Wochen habe ich Jojo Moyes Bücher als „Wohlfühlliteratur“ betitelt. Leichte, wenn auch gute, Liebesgeschichten, dessen Ende man schon im Vorfeld erahnen kann. Meiner Meinung nach trifft dies auf „Das Haus der Wiederkehr“, bereits erstmals erschienen 2003, nicht zu. Ich habe mich sofort in Lottie verliebt und habe bis zum Ende auf ihr Happy End gehofft. Das Buch beinhaltet so viele Facetten von Liebe: Die erste, die wahre, die unerreichbare. Manche Geschichten enden wie erwartet, manche bekommen kein Happy End und einige bekommen eines, aber anders als gedacht. Wer Moyes Bücher mag, wird diese Geschichte auch lieben, wenngleich sie sich meiner Meinung nach etwas von ihren anderen Büchern unterscheidet.
Wundervoller Roman einer talentierten Autorin
Ich liebe die Bücher von Jojo Moyes und sie zählt schon seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen. Deshalb freute ich mich sehr auf „Das Haus der Wiederkehr“. Das Buch ist 2003 schon mal erschienen, wurde jetzt aber überarbeitet und neu veröffentlicht. Das wundervolle Cover ist mir direkt aufgefallen und es passt perfekt zu dieser zauberhaften und berührenden Geschichte. Der Schreibstil von Jojo Moyes ist wie gewohnt locker und flüssig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Besonders das kleine Küstenstädtchen Merham hat mein Herz erobert. Die Autorin beschreibt die Orte mit so viel Liebe zum Detail, dass man denken könnte man wäre direkt dort und erlebt alles zusammen mit den Protagonistinnen. Die Geschichte wird aus der Perspektive verschiedener Charaktere, in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Es ist die Erzählung einer tragischen Liebe, die das Schicksal dreier junger Menschen und ihren Familien beeinflusst und erst am Ende erfahren wir alle Zusammenhänge. „Das Haus der Wiederkehr“ ist ein berührender Roman, der an der wunderschönen englischen Küste spielt. Es gibt viele Geheimnisse, unvorhersehbar Wendungen und Drama, allerdings spielt auch Liebe und Vertrauen eine große Rolle. Ich hatte eine wirklich schöne Lesezeit und kann euch das Buch absolut empfehlen. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Bücher aus der Feder der talentierten Autorin.

"Und während sie tiefer ins Wasser kam, konnte man erkennen, dass sie schluchzte. Ja, sie schluchzte am helllichten Tag, als wäre ihr Herz gebrochen."
------------------------------------------------------- 'Das Haus der Wiederkehr' von Jojo Moyes hatte ich schon seit Jahren auf meinem Tolino, ohne es je gelesen zu haben. In meinem Schweden Urlaub war es dann endlich soweit. Mir hat der Vibe in der Geschichte und die Erzählweise schon sehr gut gefallen. Auch die Idee die Story aus so vielen Perspektiven zu erzählen fand ich spannend, so konnte man die unterschiedlichen Sichtweisen gut verstehen und zumindest ansatzweise nachvollziehen. Trotzdem hat es mich nicht komplett abgeholt. Ich hab mich in einigen Szenen sehr über die Charaktere geärgert, deshalb von mir kein Highlight, aber trotzdem ein solides Buch welches Spaß macht zu lesen.

Lotties Fokus, der Rest war Beiwerk…
Gefühlvoll und emotional, so beschreibt man am besten die Bücher der Autorin. Besonders, wo es ein Werk der Generationen ist. Genau dies beinhaltete Lotties Geschichte. Sie wird Teil der Familie von Celia, sie sind wie Schwestern, bis die große Liebe anklopft. Voller Hoffnung und Eigenheiten genießen sie das Leben, und doch ist Schmerz der Teil, wo genau sie sich entfremden. Ich kann euch sagen, es geht in die Emotionen, diese sprühen über und lassen uns in Sorge um Lottie in der Geschichte aufgehen. Besonders, wo auch Jahre später deutlich wird, wie wichtig Liebe und Unterstützung sind. Ob es der beste Freund ist, der alles für einen tut und sogar aufopfernd einbringt, oder eine junge Mutter , die Hilde bei ihrem Neuanfang braucht. Ein emotionsgeladenes Werk, was einem nahegeht und doch mich ganz ehrlich hauptsächlich an Lotties Entwicklung, Vergangenheit fasziniert hat. Denn sie war für mich prägend für die Geschichte, und doch hat mich auch Joe, sehr eingenommen. Er ist der perfekte Freund, so einen wünscht man sich an seiner Seite. Im Fazit ist das Happy End voller Stolpersteine und doch ist es ganz anders, als man erst vom ersten Teil der Geschichte erwartet. Jojo zeigt in realistischer Form, wie Menschen sich verändern, wie die Perspektiven täuschen können und doch am Ende die richtige Wahl zur Liebe getroffen wird. Ich bleibe daher recht gut unterhalten, sehr von Lottie und Joe beeindruckt, entzückt und beflügelt zurück.

Lottie & Celia
𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝’𝚜: In "Das Haus der Wiederkehr" von Jojo Moyes dreht sich die Handlung um die lebenslange Freundschaft zwischen den Mädchen Lottie und Celia, die gemeinsam in dem malerischen Küstenstädtchen Merham aufgewachsen sind. Während Lottie die Ruhe und Schönheit des Ortes sowie das prächtige Art-déco-Haus am Strand liebt, rebelliert Celia gegen die Enge der Kleinstadt und strebt nach mehr Freiheit und Abenteuer. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als Celia ihren Verlobten Guy mit nach Hause bringt und Lottie sich unversehens in ihn verliebt. Dadurch gerät ihre Freundschaft auf eine harte Probe. Ein halbes Jahrhundert später erwacht das geheimnisvolle Strandhaus erneut zum Leben und offenbart seine lang gehüteten Geheimnisse. Sowohl die damaligen Bewohner als auch die aktuellen Bewohner stehen vor der Herausforderung, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und zu entscheiden, ob es möglich ist, alte Wunden zu heilen und Frieden zu finden. 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Die Geschichte von Lottie und Celia in "Das Haus der Wiederkehr" von Jojo Moyes hat mich tief berührt. Lottie, die introvertiert ist und nichts falsch machen möchte, aber dennoch für ihre Meinung einsteht, und Celia, ein Wildfang, der stets neue Grenzen auslotet und sich nimmt, was sie will. Die Charaktere sind so facettenreich und authentisch dargestellt, dass ihr Schicksal mich emotional mitgenommen hat. Die Handlung spielt in dem verschlafenen Küstenstädtchen Merham, das von Tradition und Geheimnissen geprägt ist. Die Beziehungen zwischen den Bewohnern, die Familienbande und die kleinen und großen Geheimnisse, die sie hüten, werden einfühlsam von Jojo Moyes dargestellt. Die Konflikte, die sich in der Vergangenheit und in der Gegenwart manifestieren, zeigen die Komplexität menschlicher Beziehungen und das Ringen um Verständnis und Versöhnung. Jojo Moyes webt ein faszinierendes Netz aus Liebe, Vertrauen, Verlust und Neuanfang, das den Leser in den Bann zieht. Die Spannung der Geschichte wird durch unerwartete Wendungen und geheimnisvolle Enthüllungen aufrechterhalten. Während mir die Handlung fesselnd und mitreißend erschien, gab es für mich einige zeitliche Ungereimtheiten, die die Geschichte jedoch nicht weniger packend machten. Insgesamt erlebte ich Celias und Lotties Abenteuer als äußerst fesselnd und vielschichtig. Die Darstellung der Charaktere und ihr Kampf mit der Vergangenheit und ihren eigenen Geheimnissen haben mich tief berührt und zum Nachdenken angeregt. Jojo Moyes schafft es erneut, eine Geschichte zu erzählen, die einen nicht mehr loslässt und die Frage aufwirft, ob man die Vergangenheit je vollständig hinter sich lassen kann. 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: Jojo Moyes entführt die Leser in eine Welt voller Emotionen, Geheimnisse und unerwarteter Wendungen. Die Beziehungen zwischen den Charakteren, die Liebe, Verlust und die Suche nach Versöhnung thematisieren, werden einfühlsam und mitreißend dargestellt. Die faszinierende Erzählung wirft Fragen auf über die Kraft der Vergangenheit, die Fähigkeit zur Vergebung und die Bedeutung von Vertrauen und Neuanfang. 𝟺,𝟻/𝟻 ⭐️

Geschichte über ein halbes Jahrhundert hinweg
„Das Haus der Wiederkehr“ von Jojo Moyes hat mich nicht so hingerissen wie das Buch „Ein ganzes halbes Jahr“. Ich bin sehr motiviert an die Geschichte herangegangen, aber es hat einige Zeit gedauert, mich zu fesseln. Auch wenn das letzte Drittel die ganze Sache etwas herausgerissen hat, kann ich keine klare Leseempfehlung geben. Wenn man Lust auf etwas ruhiges hat, dann ist es durchaus lesenswert, aber mir hatte es einfach zu viele Längen. Der 1. Teil der Geschichte ist meines Erachtens etwas zäh, bei dem 2. Teil konnte ich erst einmal keinerlei Verbindung zu Teil 1 feststellen, außer das Haus Arcadia. Erst nach einiger Zeit stellt sich die Verbindung heraus. Die Charaktere haben mir nicht besonders zugesagt, bis auf Lottie, die im ersten Teil aber zu viel leidet für meinen Geschmack. Das Ende hat mir jedoch gut gefallen, ich finde die Protagonisten treffen endlich jeder für sich die richtige Wahl. Das Buch ist nicht schwer zu lesen, der Schreibstil ist leicht- dass es mir persönlich nicht so gut gefallen hat, ist wohl eher Geschmacksache.

Dieses Mal konnte mich Jojo Moyes leider nicht so begeistern, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Geschichte hätte Potenzial, der Klappentext hat mich angesprochen. Beim Lesen habe ich zunächst sehr lange gebraucht, um mit den Protagonisten warm zu werden. Vor allem der erste Teil,in den 1950ern, in welchen wir Lottie und Celia als Kinder kennen lernen, hat mich phasenweise sogar gelangweilt. Erst ab etwa 150 Seiten hat für mich der Spannungsbogen etwas angezogen. Allerdings war mir der zweite Teil im Übergang zum ersten zu holprig. Es tauchen völlig neue Personen auf, die man zunächst überhaupt nicht zuordnen kann und an deren Art man sich auch wieder erst gewöhnen muss. Auch wenn bald klar wird, wo die Zusammenhänge zur Vergangenheit liegen, hatte ich am Anfang des zweiten Teils den Eindruck, ich lese ein völlig neues Buch. Obwohl es um Eifersucht, Verzicht, Verluste von Beziehungen und Freundschaften geht, hat mich die Geschichte nicht berührt. Ich habe das Buch gelesen, wollte auch wissen wie es ausgeht, aber als ich die letzte Seite gelesen hatte, war ich fast ein wenig enttäuscht, weil ich mir von den 496 mehr erwartet hätte , das mich nachdenklich macht, oder mir in Erinnerung bleiben wird. Fazit: Ein Buch das man lesen kann, aber nicht muss.

Wieder ein Moyes
Im Grunde ist das Buch wieder so aufgebaut wie alle ihre Bücher und ich liebe sie alle! Als Hörbuch höre ich mir jedes Jahr alle ihre Bücher an, weil ich den schreibstil und das Storytelling so liebe. Außerdem hat Luise Helm einfach eine göttliche Erzählstimme! Sie gibt den Büchern auch noch mal sehr viel von ihrem Charme. Einen Stern hab ich abgezogen, weil ich von der Geschichte einfach nicht ganz so angetan war, wie von ihren anderen. Hat mich auch ein bisschen an ihren Roman „Eine Handvoll Worte“ erinnert. Einfach nur nicht so spannend. Empfehlen würd ichs trotzdem :)
Typisch Jojo Moyes
Ich muss zugeben: zunächst bin ich nciht wirklich reingekommen. Wenn es eine Schwäche im Buch gibt, für die ich einen Stern abziehe, dann tatsächlich die ersten 50 Seiten. Lauter Personen werden eingeführt und irgendwie so recht wusste ich nicht, wer sind diese ganze Personen und was sollen sie mir sagen? Klar, dass sich am Ende alles aufklärt - dann entwickelt das Buch auch seine Kraft. So wie man es von Jojo Moyes auch gewohnt ist. Und ich bin froh, dass ich dem Buch eine Chance gegeben habe, auch wenn ich den Anfang so doof fand :-)

Fesselnde Geschichte einer tragischen Liebe, die das Schicksal dreier junger Menschen und ihrer Familien dramatisch beeinflusst. Eine spannende Dreiecksgeschichte über zwei Zeitebenen.
Das Künstlerhaus „Inzwischen wurde Lottie einfach als Teil der Familie Holden akzeptiert; nicht als Verwandte und nicht gerade als gesellschaftlich gleichgestellt, aber als jemand, dessen Anwesenheit im Städtchen nicht mehr kommentiert wurde.“ (S. 18) Lottie wurde während des Krieges von London nach Merham evakuiert und hatte bei den Holdens ein neues Zuhause und mit Celia eine gleichaltrige Ziehschwester gefunden. Inzwischen sind beide im heiratsfähigen Alter. Nach außen hin werden sie gleich behandelt, aber es ist Lottie, die sich um die jüngeren „Geschwister“ kümmern muss und beschuldigt wird, wenn jemand etwas angestellt hat. Merham wird von dem leerstehenden Art-déco-Haus Arcadia dominiert, das den Einwohner noch nie gefallen hat, weil es zu modern und geradlinig ist. Als es an eine Künstlergruppe vermietet wird, freunden sich Celia und Lotti mit ihnen an, verbringen viel Zeit dort und bekommen Einblicke in ein Leben, das so ganz anders ist, frei von allen Konventionen und Zwängen. Alles wird kompliziert, als Celia nach London auf die Sekretärinnen-Schule geht und mit einem Verlobten wiederkommt – in den sich Lottie sofort verliebt. 50 Jahre später wird die junge Innenarchitektin Daisy mit dem Umbau des seit Jahrzehnten vernachlässigten Arcadia in ein Luxushotel beauftragt. Die meisten Einwohner sträuben sich mit Händen und Füßen gegen die Sanierung, nur die ehemalige Besitzerin Mrs. Bernhard kommt jeden Tag vorbei. Daisy bitte sie um Fotos von früher, um sich inspirieren zu lassen, aber Mrs. Bernard scheint nicht zu wollen, dass die alten Geheimnisse von ihr und dem Haus ans Licht kommen … „Das Haus ohne Wiederkehr“ ist zum ersten Mal 2003 erschienen und wurde jetzt überarbeitet und neu übersetzt. Jojo Moyes erzählt die Geschichte einer tragischen Liebe, die das Schicksal dreier junger Menschen und ihrer Familien dramatisch beeinflusst. Dabei wechselt sie geschickt zwischen den verschiedenen Beteiligten und Zeiten, sodass man erst am Ende alle Zusammenhänge versteht. Celias und Lotties Schicksal hat mich sehr berührt. Lottie ist introvertiert und will nichts falsch machen, steht aber für ihre Meinung ein. Sie ist sich ihrer besonderen Stellung in der Familie bewusst – kein Wunder, wenn Mrs, Holen sie permanent daran erinnert. Celia hingegen ist ein Wildfang, die ihre Grenzen stets neu austestet und sich einfach nimmt, was sie will, zur Not auch mit fiesen Tricks. Das scheint sie sich bei ihrer Mutter abgesehen zu haben, die gern die Kontrolle über alles hat und auf dem schönen Schein fixiert ist. Egal, wie es in Wirklichkeit ist, für die Nachbarn muss alles perfekt sein. Merham ist ein verschlafener, veralteter Erholungsort an der englischen Küste, in dem sich fast alle gegen den Fortschritt sperren. Man kennt sich und die kleinen und großen Geheimnisse, die keinen Fremden etwas angehen – da verbündet man sich doch lieber gegen einen Feind von außen, seien es die Künstler in den 50ern oder jetzt der neue Besitzer des Arcadia und seine Inneneinrichterin. Jojo Moyes erzählt von Familien und deren Geheimnissen, von Liebe und Verpflichtung, Vertrauen und Zweifel, Verlust und Neuanfang. Ich fand Celias und Lotties Geschichte extrem spannend, nur im zeitlichen Aspekt der Handlung gab es für mich ein paar Ungereimtheiten, die ich hier aber nicht verraten möchte, um nicht zu spoilern.

Manchmal möchte ich ein Buch unbedingt lieben, doch dann plätschert die Geschichte einfach vor sich hin. 𝑫𝒂𝒔 𝑯𝒂𝒖𝒔 𝒅𝒆𝒓 𝑾𝒊𝒆𝒅𝒆𝒓𝒌𝒆𝒉𝒓 Von Jojo Moyes Die Autorin entführt uns in eine Welt voller Geheimnisse und Emotionen, doch "Das Haus der Wiederkehr" hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Die Charaktere sind facettenreich und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Die Vielzahl der unterschiedlichen Figuren ware gerade anfangs verwirrend und hat die Handlung verlangsamt. Die Autorin schafft eine Atmosphäre, die den Leser in die Vergangenheit und Gegenwart des Hauses am Meer zieht. Der Anfang des Buches zieht sich etwas in die Länge und könnte straffer erzählt werden. Besonders im zweiten Teil steigert Moyes die Spannung und hält den Leser gefesselt. Leider bleiben einige Handlungstränge ungeklärt und haben mich mit Fragen zurückgelassen. "Das Haus der Wiederkehr" ist ein Roman, der sowohl berührt als auch frustriert. Die Geschichte um Freundschaft, Verlust und Geheimnisse hat das Potenzial zu fesseln, wird jedoch durch einige Schwächen in der Umsetzung beeinträchtigt.

Ein nettes Buch für zwischendurch, aber für mich leider nur mittelmäßig und kein Titel, den ich unbedingt weiterempfehlen würde.
Jojo Moyes gehört für mich eigentlich zu den Autorinnen, bei denen ich automatisch Romantik, starke Gefühle und bewegende Familiengeschichten erwarte. Umso ernüchternder war für mich leider dieses Buch. Die Geschichte spielt in einem kleinen Küstenstädtchen in den 1950er-Jahren und verbindet zwei Zeitebenen: Damals die Schwestern Lottie und Celia, heute die neuen Bewohner des geheimnisvollen Art-déco-Hauses am Strand. Die Grundidee – eine tragische Liebe, die bis in die Gegenwart nachhallt – klingt vielversprechend und hat definitiv Potenzial. Trotzdem konnte mich der Roman nicht ganz abholen. Mit fast 500 Seiten zog sich die Handlung für mich stellenweise sehr, und bis alle Zusammenhänge klar wurden, war bei mir emotional schon etwas die Luft raus. Man liest das Buch zwar recht flüssig weg, aber wirklich mitgerissen hat es mich nicht. Auch die Charaktere blieben für mich eher blass. Besonders die Liebesgeschichte zwischen Guy und Lottie konnte mich nicht überzeugen – ihre jahrelange Sehnsucht wirkte auf mich nicht stark genug aufgebaut und dadurch wenig glaubwürdig. Insgesamt fühlte sich die Geschichte für mich einfach nicht ganz rund an.
Habe das Buch in der Mitte abbrechen müssen
Es hat mich leider gar nicht gepackt. Der Schreibstil ist zwar schön, und die Story klang sehr vielversprechend, aber für meinen Geschmack war es teilweise sehr langweilig und es kamen echt viele Namen vor, die ich mir auch nach fast 250 Seiten nicht merken konnte. Schade! :(
Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des hörbuchs Inhalt Lottie und Celia sind in dem Küstenstädtchen Merham wie Schwestern aufgewachsen. Während Celia gegen die Enge der Kleinstadt aufbegehrt, liebt Lottie den idyllischen Ort und vor allem das Meer. Besonders fasziniert sie ein prächtiges Art-déco-Haus direkt am Strand, in dem eine bunte Gruppe von Künstlern lebt. Gemeinsam tauchen Celia und Lottie ein in eine aufregende, unkonventionelle Welt. Bis Celia eines Tages ihren Verlobten Guy mit nach Hause bringt – und vom ersten Augenblick an weiß Lottie, dass er ihre große Liebe ist … Ein halbes Jahrhundert später erwacht das Haus am Strand wieder zum Leben - und mit ihm seine Geheimnisse. Den damaligen und heutigen Bewohnern stellt sich die Frage: Kann man die Vergangenheit je hinter sich lassen? Meinung Das Buch ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschildert. Die von lottie und die von Daisy. Im Vordergrund steht das Art Deco Haus, des kleinen küstenstädchens. Lottie und Daisy verlieben sich beide in das Haus, in die Gegend und in Männer die sie unglücklich machen. Lottie liebt Guy den verlobten ihrer besten Freundin. Eine unglückliche tragische Liebe, die mir so richtig ans Herz ging, ich hätte lottie Guy gewünscht, denn bei ihr spürte ich die Emotionen, die von Celia waren für mich nur oberflächlicher Natur. Daisy kommt nach ihrer gescheiterten Beziehung in den kleinen Küstenort und will das Art Deko Haus renovieren. Dort trifft sie auf Jones. Die Vertonung fand ich sehr gelungen. Eine kurzweilige tiefgehende Geschichte um Liebe und Leid und über Kunst. Große Lese Empfehlung
Vertane Chancen, unausgesprochene Worte und die Möglichkeit es besser zu machen…
Jojo Moyes erzählt mit viel Fingerspitzengefühl die Geschichte mehrerer Generationen von Frauen, die durch Erwartungen, gesellschaftliche Zwänge, Schicksalsschläge und viel Mut ihren Weg suchen und letztendlich finden… auf ihre ganz eigene Art. Berührend, emotional, tiefgründig.

Wenn das Schicksal andere Wege für dich bereithält
Das war nicht mein erstes Buch dieser Autorin und ich hatte bereits zu Beginn mit vielen Emotionen gerechnet welche auch zu Hauf vorkamen. Als Leser beginnt man erst mal in der Vergangenheit, erfährt wie Lotti in ihre Familie kommt, wie sie dort eigentlich immer die Fremde war. Wie sich ihr Ziehvater genähert hat so wie er es nicht hätte tun sollen. Wie sie sich ihre Gefühle gestand zum Zukünftigen ihrer Ziehschwester und wie sie in anderen Umständen gehen musste. Dann gibt’s einen Umbruch in die jetzige Zeit und man lernt die zweite weibliche Hauptcharaktere kennen. Auch bei ihr läuft es gerade alles andere als rosig und so kommt es dass sich das Schicksal dieser beiden Frauen verbindet. Die Autorin erzählt einfühlsam von zwei Leben die erst einmal nicht so laufen wie erwartet und von den Widrigkeiten die das Leben so bereithalten kann. Davon wie man es als Frau auch ohne Mann schafft, sich von Rückschlägen nicht in die Knie zwingen lässt. Sie beschreibt herrlich leise wie tief ein Herz fühlen kann und es über viele Jahrzehnte verbirgt, aber auch das man auf sein Herz hört und neue Wege bestreitet. Mir hat diese Geschichte wirklich super gut gefallen, hat sanft mein Herz berührt und mich wie gebannt zuhören lassen.
Mir gefällt das Buch gut. Es lässt sich entspannt lesen und ich mag allgemein den bildhaften Schreibstil von Jojo Moyes in ihren Büchern. Diese Geschichte ist nicht besonders aufregend oder spannend, muss es aber auch nicht immer sein. Es ist eine schöne, interessante Geschichte für zwischendurch und ich mag, dass es in zwei Zeitebenen geschrieben wurde und sich nach und nach alles zusammenfügt. Finde es schade, dass Jojos andere Bücher oft mit "Ein ganzes halbes Jahr" verglichen und als schlechter empfunden werden. Für mich ist "Ein ganzes halbes Jahr" von ihr auch am Besten, aber ihre anderen Bücher sind deswegen nicht viel schlechter. Zumal es ganz unterschiedliche Geschichten sind, die man nicht miteinander vergleichen kann.
Ich finde es total schwer zu bewerten. Am Anfang hätte ich es am liebsten abgebrochen. Ich wurde mit der Protagonistin nicht warm und fand sie sehr selbstbezogen und sie hat mir zu viel Gejammert/ sich falsch behalten. Dann wurde es besser. Auch der Zeitsprung gefiel mir und die neue Zeit machte es für mich immer interessanter. Eine emotionale Geschichte voller Auf und Abs.
Nette Geschichte auf zwei Zeitebenen mit historischem Bezug
Lottie wurde während des Krieges als Kind aus London in das kleine Städtchen Merham evakuiert und Teil der Familie Holden. Dort wuchs sie mit deren Tochter Celia auf und fand in der Gleichaltrigen trotz aller Unterschiede eine Ziehschwester. Als junge Frauen zieht es Celia in die Ferne und Lottie, die sich schon immer gern um die jüngeren Kinder der Familie gekümmert hat, bleibt in dem beschaulichen, in Tradition verhafteten Merham zurück. Als in das große, moderne Art-déco-Haus Ardadia eine Gruppe von Künstlern und Bohemiens einzieht, werden sowohl Celia als auch Lottie von deren Lebensfreude angezogen, die hier frei von Konventionen ein so ganz anderes Leben führen. Als Lottie ihr Ausbildung in London aufnimmt und mit ihrem Verlobten zurückkommt, verliebt Lottie sich auf den ersten Blick in den jungen Mann und es kommt zu einer Tragödie. 50 Jahre später soll die Innenarchtektin Daisy das leerstehende und vernächlässigte Arcadia zu einem Luxushotel umgestalten, wogegen sich die Einwohner Merhams wehren. Einzig eine alte Dame kommt häufig vorbei und Daisy freundet sich mit ihr an. Als sie auf alten Fotos einiges entdeckt, was nicht so ganz zusammenpasst, beginnt Daisy Nachforschungen anzustellen. Doch warum stellt sich ihr die bislang so zugewandte und freundliche alte Dame nun quer? Dieser wiederveröffentlicht Roman hat mich in eine Zeit des Wechselspiels von Tradition, Moderne und Aufbruch mitgenommen, voll familiärer Verpflichtungen und dem Wunsch nach einem eigenen Leben. Ich habe es sehr gern gelesen und die beiden Zeitebenen haben den Bogen zur Gegenwart sehr gut gespannt. Eine Leseempfehlung für alle, die gerne Romane lesen, die das Feeling der Nachkriegszeit und den Aufbruch ins Erwachsenenleben mit einem großen Geheimnis bis hin zur Gegenwart lesen.
Hat mich leider nicht überzeugt!
Dieses Buch hat sich für mich von Beginn an nur gezogen. Zwischendrin dachte ich, jetzt wird es besser, aber leider hat es mich absolut nicht überzeugt. Ich fand es sehr langweilig und musste mich überwinden, weiterzulesen. Dabei liebe ich die Bücher von Jojo Moyes
Seichtes Buch mit einem roten Faden, aber viel Kitsch und Klischees
Das Buch habe ich vergleichsweise schnell gelesen. Es hat einen roten Faden und viele Handlungsstränge gleichzeitig. Die Geschichte von Lottie berührt und wird besonders spannend, weil die Vergangenheit in die Gegenwart strahlt und das Buch zwei Geschichten beinhaltet. Das Buch eignet sich besonders gut, wenn man einfach mal wieder Lust auf eine leichte und herzerwärmende Geschichte hat. Wer kein Freund von Klischees und vorhersehbare Enden ist, sollte besser die Finger von diesem Roman lassen.
Absolute buchempfehlung
Zu Beginn zieht sich das Buch etwas. Aber nach ca 40ig Seiten lässt es einem nicht mehr los und das Thema LIEBE - was macht Liebe aus und was versteht man unter der wahren Liebe wird durch zwei Generationen spannend und bewegend erzählt. Nach längerem wieder ein sehr gutes Buch von Jojo Moyes ❤️
Ein sehr verwirrendes Buch
Ich habe das Buch neu geholt weil ich gesehen habe, das es in meiner Reihe noch fehlt und ich muss sagen das war bisher das schlechteste Buch was ich von Jojo Moyes gelesen habe. ABER: Die Geschichte an sich war nicht schlecht. Und ich habe anfangs auch etwas gebraucht um in die Geschichte zu kommen, auch wenn es am Ende dann doch noch ein Happy End gegeben hat. Ich bereue es nicht es gelesen zu haben, aber die die ich bisher gelesen habe waren besser :)
Zum Träumen und Mitfiebern
Ich mag es so sehr Geschichten aus zwei Zeitepochen zu lesen. Der erste Teil hatte für meinen Teil etwas mehr mit der aktuellen Zeit verflochten werden können. Ansonsten ist es traurig und wunderbar zu sehen, wie Lottie ihr Leben bestreitet. Sie hatte es sicher nicht leicht, dafür hat sie es ihren Lieben auch nicht leicht gemacht.
Ein weiteres Buch von Jojo Moyes das ich geliebt habe. Wegen der Geschichte die darin erzählt wurde und den Momenten die dazugehörten, wegen dem Haus das ein wichtiger Schauplatz war und den Frauen die darin eine Rolle spielten. Da waren die beiden jungen Frauen Lottie und Celia, beste Freundinnen die aufgewachsen waren wie Schwestern, Teil der Familie Holden und Teil der Bewohner des Städtchens Merham am Meer. Da waren der Charme der Zeit der 40er Jahre und die Idylle der Küste aber auch der Hang zur Neugier und ein Ausflug zum Arcadia Haus. Da waren exotische Gegenstände und Bohemiens als Bewohner, die Nichtbefolgung der üblichen gesellschaftlichen Regeln und dafür ein Unkonventionelles Leben, ein Sommer voller neuer Erfahrungen und Gefühlen. Ich mochte die beiden Mädchen von Anfang an, ihre Gemeinsamkeiten und die Unterschiede. Und auch die beiden Frauen Frances und Adeline und ihr Umgang miteinander und ihre Art zu sprechen haben mich fasziniert. Und dann gab es eine Veränderung nach Celias Aufenthalt in London. Es ging um Lotties Gefühl einer Außenseiterin und Celias Erblühen, um ihren Verlobten Guy und ihre Aufregung. Es ging um Gewissheit und Zwangsläufigkeit, darum einen Mann zu lieben, den man nicht haben konnte und dass er Ursache und Heilmittel für eine Misere war, um ein großes Bekenntnis und Schuldgefühle. Doch wie Adeline sagte: ,,Niemand ist schuld daran. Manche Dinge sind einfach vorherbestimmt. Man kann nicht dagegen kämpfen.“ Diese Tatsache und die Ereignisse haben mich tief berührt und gefesselt, genauso wie der zweite Teil der Geschichte. Da waren die Charaktere Daisy und ihr Kind Ellie, eine Innenarchitektin die im Arcadia House arbeitete. Da waren das Verschwinden ihres Freund Daniel und ihr Treffen auf Mrs Bernard, die gealterte Lottie, da waren ihr Chef Jones und verwirrende Gefühle und sie als Alleinunternehmerin und ihr stärker werden . Und dann waren da Camille und ihr Kind Evie, eine blinde Frau die Lotties Tochter war. Da waren das neu zurückgewonnene Vertrauen ihres Mannes Hal und die alten Gefühle und Erinnerungen ihrer Mutter. Am Ende waren da ein besonderes Wandbild und die Eröffnung eines Hotels, ein Wiedersehen und eine Erlösung. Und all das in einem Haus, das viel mehr war als das, denn es war ein Haus der Wiederkehr.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Die charmante Wiederentdeckung von Bestsellerautorin Jojo Moyes! Ein kleines Küstenstädtchen in den 1950er Jahren, zwei Schwestern, eine tragische Liebe, die bis in die Gegenwart wirkt.
Lottie und Celia sind in dem Küstenstädtchen Merham wie Schwestern aufgewachsen. Während Celia gegen die Enge der Kleinstadt aufbegehrt, liebt Lottie den idyllischen Ort und vor allem das Meer. Besonders fasziniert sie ein prächtiges Art-déco-Haus direkt am Strand, in dem eine bunte Gruppe von Künstlern lebt.
Gemeinsam tauchen Celia und Lottie ein in eine aufregende, unkonventionelle Welt. Bis Celia eines Tages ihren Verlobten Guy mit nach Hause bringt – und vom ersten Augenblick an weiß Lottie, dass er ihre große Liebe ist …
Ein halbes Jahrhundert später erwacht das Haus am Strand wieder zum Leben - und mit ihm seine Geheimnisse. Den damaligen und heutigen Bewohnern stellt sich die Frage: Kann man die Vergangenheit je hinter sich lassen?
Überarbeitet und neu übersetzt von Karolina Fell, der Übersetzerin von «Ein ganzes halbes Jahr».
Book Information
Author Description
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die Sunday Morning Post in Hongkong und den Independent in London gearbeitet. Ihr Roman «Ein ganzes halbes Jahr» war ein internationaler Bestseller und eroberte weltweit die Herzen von über 16 Millionen Leser:innen. Zahlreiche weitere Nr.-1-Romane folgten. Jojo Moyes hat drei erwachsene Kinder und lebt in London.
Posts
Ein für mich ungewöhnlicher Jojo Moyes Roman voller unterschiedlicher Definitionen von Liebe.
Lottie und Celia wachsen im kleinen Küstenstädtchen Merham wie Schwestern auf. Trotz ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten sind die beiden jungen Frauen unzertrennlich und beste Freundinnen. Doch die Gefühle ändern sich, als Lottie ihre große Liebe findet. Denn der ist niemand geringeres als Celias Verlobter. Ein halbes Jahrhundert später wird die junge Innenarchitektin und allein gelassene Mutter Daisy beauftragt, ein Haus in Merham in ein schickes Luxushotel zu verwandeln. Und allmählich kommen alte Geschichten wieder zum Vorschein. Noch vor ein paar Wochen habe ich Jojo Moyes Bücher als „Wohlfühlliteratur“ betitelt. Leichte, wenn auch gute, Liebesgeschichten, dessen Ende man schon im Vorfeld erahnen kann. Meiner Meinung nach trifft dies auf „Das Haus der Wiederkehr“, bereits erstmals erschienen 2003, nicht zu. Ich habe mich sofort in Lottie verliebt und habe bis zum Ende auf ihr Happy End gehofft. Das Buch beinhaltet so viele Facetten von Liebe: Die erste, die wahre, die unerreichbare. Manche Geschichten enden wie erwartet, manche bekommen kein Happy End und einige bekommen eines, aber anders als gedacht. Wer Moyes Bücher mag, wird diese Geschichte auch lieben, wenngleich sie sich meiner Meinung nach etwas von ihren anderen Büchern unterscheidet.
Wundervoller Roman einer talentierten Autorin
Ich liebe die Bücher von Jojo Moyes und sie zählt schon seit vielen Jahren zu meinen Lieblingsautorinnen. Deshalb freute ich mich sehr auf „Das Haus der Wiederkehr“. Das Buch ist 2003 schon mal erschienen, wurde jetzt aber überarbeitet und neu veröffentlicht. Das wundervolle Cover ist mir direkt aufgefallen und es passt perfekt zu dieser zauberhaften und berührenden Geschichte. Der Schreibstil von Jojo Moyes ist wie gewohnt locker und flüssig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus den Händen legen. Besonders das kleine Küstenstädtchen Merham hat mein Herz erobert. Die Autorin beschreibt die Orte mit so viel Liebe zum Detail, dass man denken könnte man wäre direkt dort und erlebt alles zusammen mit den Protagonistinnen. Die Geschichte wird aus der Perspektive verschiedener Charaktere, in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Es ist die Erzählung einer tragischen Liebe, die das Schicksal dreier junger Menschen und ihren Familien beeinflusst und erst am Ende erfahren wir alle Zusammenhänge. „Das Haus der Wiederkehr“ ist ein berührender Roman, der an der wunderschönen englischen Küste spielt. Es gibt viele Geheimnisse, unvorhersehbar Wendungen und Drama, allerdings spielt auch Liebe und Vertrauen eine große Rolle. Ich hatte eine wirklich schöne Lesezeit und kann euch das Buch absolut empfehlen. Ich freue mich schon jetzt auf weitere Bücher aus der Feder der talentierten Autorin.

"Und während sie tiefer ins Wasser kam, konnte man erkennen, dass sie schluchzte. Ja, sie schluchzte am helllichten Tag, als wäre ihr Herz gebrochen."
------------------------------------------------------- 'Das Haus der Wiederkehr' von Jojo Moyes hatte ich schon seit Jahren auf meinem Tolino, ohne es je gelesen zu haben. In meinem Schweden Urlaub war es dann endlich soweit. Mir hat der Vibe in der Geschichte und die Erzählweise schon sehr gut gefallen. Auch die Idee die Story aus so vielen Perspektiven zu erzählen fand ich spannend, so konnte man die unterschiedlichen Sichtweisen gut verstehen und zumindest ansatzweise nachvollziehen. Trotzdem hat es mich nicht komplett abgeholt. Ich hab mich in einigen Szenen sehr über die Charaktere geärgert, deshalb von mir kein Highlight, aber trotzdem ein solides Buch welches Spaß macht zu lesen.

Lotties Fokus, der Rest war Beiwerk…
Gefühlvoll und emotional, so beschreibt man am besten die Bücher der Autorin. Besonders, wo es ein Werk der Generationen ist. Genau dies beinhaltete Lotties Geschichte. Sie wird Teil der Familie von Celia, sie sind wie Schwestern, bis die große Liebe anklopft. Voller Hoffnung und Eigenheiten genießen sie das Leben, und doch ist Schmerz der Teil, wo genau sie sich entfremden. Ich kann euch sagen, es geht in die Emotionen, diese sprühen über und lassen uns in Sorge um Lottie in der Geschichte aufgehen. Besonders, wo auch Jahre später deutlich wird, wie wichtig Liebe und Unterstützung sind. Ob es der beste Freund ist, der alles für einen tut und sogar aufopfernd einbringt, oder eine junge Mutter , die Hilde bei ihrem Neuanfang braucht. Ein emotionsgeladenes Werk, was einem nahegeht und doch mich ganz ehrlich hauptsächlich an Lotties Entwicklung, Vergangenheit fasziniert hat. Denn sie war für mich prägend für die Geschichte, und doch hat mich auch Joe, sehr eingenommen. Er ist der perfekte Freund, so einen wünscht man sich an seiner Seite. Im Fazit ist das Happy End voller Stolpersteine und doch ist es ganz anders, als man erst vom ersten Teil der Geschichte erwartet. Jojo zeigt in realistischer Form, wie Menschen sich verändern, wie die Perspektiven täuschen können und doch am Ende die richtige Wahl zur Liebe getroffen wird. Ich bleibe daher recht gut unterhalten, sehr von Lottie und Joe beeindruckt, entzückt und beflügelt zurück.

Lottie & Celia
𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝’𝚜: In "Das Haus der Wiederkehr" von Jojo Moyes dreht sich die Handlung um die lebenslange Freundschaft zwischen den Mädchen Lottie und Celia, die gemeinsam in dem malerischen Küstenstädtchen Merham aufgewachsen sind. Während Lottie die Ruhe und Schönheit des Ortes sowie das prächtige Art-déco-Haus am Strand liebt, rebelliert Celia gegen die Enge der Kleinstadt und strebt nach mehr Freiheit und Abenteuer. Die Geschichte nimmt Fahrt auf, als Celia ihren Verlobten Guy mit nach Hause bringt und Lottie sich unversehens in ihn verliebt. Dadurch gerät ihre Freundschaft auf eine harte Probe. Ein halbes Jahrhundert später erwacht das geheimnisvolle Strandhaus erneut zum Leben und offenbart seine lang gehüteten Geheimnisse. Sowohl die damaligen Bewohner als auch die aktuellen Bewohner stehen vor der Herausforderung, sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und zu entscheiden, ob es möglich ist, alte Wunden zu heilen und Frieden zu finden. 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐: Die Geschichte von Lottie und Celia in "Das Haus der Wiederkehr" von Jojo Moyes hat mich tief berührt. Lottie, die introvertiert ist und nichts falsch machen möchte, aber dennoch für ihre Meinung einsteht, und Celia, ein Wildfang, der stets neue Grenzen auslotet und sich nimmt, was sie will. Die Charaktere sind so facettenreich und authentisch dargestellt, dass ihr Schicksal mich emotional mitgenommen hat. Die Handlung spielt in dem verschlafenen Küstenstädtchen Merham, das von Tradition und Geheimnissen geprägt ist. Die Beziehungen zwischen den Bewohnern, die Familienbande und die kleinen und großen Geheimnisse, die sie hüten, werden einfühlsam von Jojo Moyes dargestellt. Die Konflikte, die sich in der Vergangenheit und in der Gegenwart manifestieren, zeigen die Komplexität menschlicher Beziehungen und das Ringen um Verständnis und Versöhnung. Jojo Moyes webt ein faszinierendes Netz aus Liebe, Vertrauen, Verlust und Neuanfang, das den Leser in den Bann zieht. Die Spannung der Geschichte wird durch unerwartete Wendungen und geheimnisvolle Enthüllungen aufrechterhalten. Während mir die Handlung fesselnd und mitreißend erschien, gab es für mich einige zeitliche Ungereimtheiten, die die Geschichte jedoch nicht weniger packend machten. Insgesamt erlebte ich Celias und Lotties Abenteuer als äußerst fesselnd und vielschichtig. Die Darstellung der Charaktere und ihr Kampf mit der Vergangenheit und ihren eigenen Geheimnissen haben mich tief berührt und zum Nachdenken angeregt. Jojo Moyes schafft es erneut, eine Geschichte zu erzählen, die einen nicht mehr loslässt und die Frage aufwirft, ob man die Vergangenheit je vollständig hinter sich lassen kann. 𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝: Jojo Moyes entführt die Leser in eine Welt voller Emotionen, Geheimnisse und unerwarteter Wendungen. Die Beziehungen zwischen den Charakteren, die Liebe, Verlust und die Suche nach Versöhnung thematisieren, werden einfühlsam und mitreißend dargestellt. Die faszinierende Erzählung wirft Fragen auf über die Kraft der Vergangenheit, die Fähigkeit zur Vergebung und die Bedeutung von Vertrauen und Neuanfang. 𝟺,𝟻/𝟻 ⭐️

Geschichte über ein halbes Jahrhundert hinweg
„Das Haus der Wiederkehr“ von Jojo Moyes hat mich nicht so hingerissen wie das Buch „Ein ganzes halbes Jahr“. Ich bin sehr motiviert an die Geschichte herangegangen, aber es hat einige Zeit gedauert, mich zu fesseln. Auch wenn das letzte Drittel die ganze Sache etwas herausgerissen hat, kann ich keine klare Leseempfehlung geben. Wenn man Lust auf etwas ruhiges hat, dann ist es durchaus lesenswert, aber mir hatte es einfach zu viele Längen. Der 1. Teil der Geschichte ist meines Erachtens etwas zäh, bei dem 2. Teil konnte ich erst einmal keinerlei Verbindung zu Teil 1 feststellen, außer das Haus Arcadia. Erst nach einiger Zeit stellt sich die Verbindung heraus. Die Charaktere haben mir nicht besonders zugesagt, bis auf Lottie, die im ersten Teil aber zu viel leidet für meinen Geschmack. Das Ende hat mir jedoch gut gefallen, ich finde die Protagonisten treffen endlich jeder für sich die richtige Wahl. Das Buch ist nicht schwer zu lesen, der Schreibstil ist leicht- dass es mir persönlich nicht so gut gefallen hat, ist wohl eher Geschmacksache.

Dieses Mal konnte mich Jojo Moyes leider nicht so begeistern, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Geschichte hätte Potenzial, der Klappentext hat mich angesprochen. Beim Lesen habe ich zunächst sehr lange gebraucht, um mit den Protagonisten warm zu werden. Vor allem der erste Teil,in den 1950ern, in welchen wir Lottie und Celia als Kinder kennen lernen, hat mich phasenweise sogar gelangweilt. Erst ab etwa 150 Seiten hat für mich der Spannungsbogen etwas angezogen. Allerdings war mir der zweite Teil im Übergang zum ersten zu holprig. Es tauchen völlig neue Personen auf, die man zunächst überhaupt nicht zuordnen kann und an deren Art man sich auch wieder erst gewöhnen muss. Auch wenn bald klar wird, wo die Zusammenhänge zur Vergangenheit liegen, hatte ich am Anfang des zweiten Teils den Eindruck, ich lese ein völlig neues Buch. Obwohl es um Eifersucht, Verzicht, Verluste von Beziehungen und Freundschaften geht, hat mich die Geschichte nicht berührt. Ich habe das Buch gelesen, wollte auch wissen wie es ausgeht, aber als ich die letzte Seite gelesen hatte, war ich fast ein wenig enttäuscht, weil ich mir von den 496 mehr erwartet hätte , das mich nachdenklich macht, oder mir in Erinnerung bleiben wird. Fazit: Ein Buch das man lesen kann, aber nicht muss.

Wieder ein Moyes
Im Grunde ist das Buch wieder so aufgebaut wie alle ihre Bücher und ich liebe sie alle! Als Hörbuch höre ich mir jedes Jahr alle ihre Bücher an, weil ich den schreibstil und das Storytelling so liebe. Außerdem hat Luise Helm einfach eine göttliche Erzählstimme! Sie gibt den Büchern auch noch mal sehr viel von ihrem Charme. Einen Stern hab ich abgezogen, weil ich von der Geschichte einfach nicht ganz so angetan war, wie von ihren anderen. Hat mich auch ein bisschen an ihren Roman „Eine Handvoll Worte“ erinnert. Einfach nur nicht so spannend. Empfehlen würd ichs trotzdem :)
Typisch Jojo Moyes
Ich muss zugeben: zunächst bin ich nciht wirklich reingekommen. Wenn es eine Schwäche im Buch gibt, für die ich einen Stern abziehe, dann tatsächlich die ersten 50 Seiten. Lauter Personen werden eingeführt und irgendwie so recht wusste ich nicht, wer sind diese ganze Personen und was sollen sie mir sagen? Klar, dass sich am Ende alles aufklärt - dann entwickelt das Buch auch seine Kraft. So wie man es von Jojo Moyes auch gewohnt ist. Und ich bin froh, dass ich dem Buch eine Chance gegeben habe, auch wenn ich den Anfang so doof fand :-)

Fesselnde Geschichte einer tragischen Liebe, die das Schicksal dreier junger Menschen und ihrer Familien dramatisch beeinflusst. Eine spannende Dreiecksgeschichte über zwei Zeitebenen.
Das Künstlerhaus „Inzwischen wurde Lottie einfach als Teil der Familie Holden akzeptiert; nicht als Verwandte und nicht gerade als gesellschaftlich gleichgestellt, aber als jemand, dessen Anwesenheit im Städtchen nicht mehr kommentiert wurde.“ (S. 18) Lottie wurde während des Krieges von London nach Merham evakuiert und hatte bei den Holdens ein neues Zuhause und mit Celia eine gleichaltrige Ziehschwester gefunden. Inzwischen sind beide im heiratsfähigen Alter. Nach außen hin werden sie gleich behandelt, aber es ist Lottie, die sich um die jüngeren „Geschwister“ kümmern muss und beschuldigt wird, wenn jemand etwas angestellt hat. Merham wird von dem leerstehenden Art-déco-Haus Arcadia dominiert, das den Einwohner noch nie gefallen hat, weil es zu modern und geradlinig ist. Als es an eine Künstlergruppe vermietet wird, freunden sich Celia und Lotti mit ihnen an, verbringen viel Zeit dort und bekommen Einblicke in ein Leben, das so ganz anders ist, frei von allen Konventionen und Zwängen. Alles wird kompliziert, als Celia nach London auf die Sekretärinnen-Schule geht und mit einem Verlobten wiederkommt – in den sich Lottie sofort verliebt. 50 Jahre später wird die junge Innenarchitektin Daisy mit dem Umbau des seit Jahrzehnten vernachlässigten Arcadia in ein Luxushotel beauftragt. Die meisten Einwohner sträuben sich mit Händen und Füßen gegen die Sanierung, nur die ehemalige Besitzerin Mrs. Bernhard kommt jeden Tag vorbei. Daisy bitte sie um Fotos von früher, um sich inspirieren zu lassen, aber Mrs. Bernard scheint nicht zu wollen, dass die alten Geheimnisse von ihr und dem Haus ans Licht kommen … „Das Haus ohne Wiederkehr“ ist zum ersten Mal 2003 erschienen und wurde jetzt überarbeitet und neu übersetzt. Jojo Moyes erzählt die Geschichte einer tragischen Liebe, die das Schicksal dreier junger Menschen und ihrer Familien dramatisch beeinflusst. Dabei wechselt sie geschickt zwischen den verschiedenen Beteiligten und Zeiten, sodass man erst am Ende alle Zusammenhänge versteht. Celias und Lotties Schicksal hat mich sehr berührt. Lottie ist introvertiert und will nichts falsch machen, steht aber für ihre Meinung ein. Sie ist sich ihrer besonderen Stellung in der Familie bewusst – kein Wunder, wenn Mrs, Holen sie permanent daran erinnert. Celia hingegen ist ein Wildfang, die ihre Grenzen stets neu austestet und sich einfach nimmt, was sie will, zur Not auch mit fiesen Tricks. Das scheint sie sich bei ihrer Mutter abgesehen zu haben, die gern die Kontrolle über alles hat und auf dem schönen Schein fixiert ist. Egal, wie es in Wirklichkeit ist, für die Nachbarn muss alles perfekt sein. Merham ist ein verschlafener, veralteter Erholungsort an der englischen Küste, in dem sich fast alle gegen den Fortschritt sperren. Man kennt sich und die kleinen und großen Geheimnisse, die keinen Fremden etwas angehen – da verbündet man sich doch lieber gegen einen Feind von außen, seien es die Künstler in den 50ern oder jetzt der neue Besitzer des Arcadia und seine Inneneinrichterin. Jojo Moyes erzählt von Familien und deren Geheimnissen, von Liebe und Verpflichtung, Vertrauen und Zweifel, Verlust und Neuanfang. Ich fand Celias und Lotties Geschichte extrem spannend, nur im zeitlichen Aspekt der Handlung gab es für mich ein paar Ungereimtheiten, die ich hier aber nicht verraten möchte, um nicht zu spoilern.

Manchmal möchte ich ein Buch unbedingt lieben, doch dann plätschert die Geschichte einfach vor sich hin. 𝑫𝒂𝒔 𝑯𝒂𝒖𝒔 𝒅𝒆𝒓 𝑾𝒊𝒆𝒅𝒆𝒓𝒌𝒆𝒉𝒓 Von Jojo Moyes Die Autorin entführt uns in eine Welt voller Geheimnisse und Emotionen, doch "Das Haus der Wiederkehr" hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Die Charaktere sind facettenreich und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Die Vielzahl der unterschiedlichen Figuren ware gerade anfangs verwirrend und hat die Handlung verlangsamt. Die Autorin schafft eine Atmosphäre, die den Leser in die Vergangenheit und Gegenwart des Hauses am Meer zieht. Der Anfang des Buches zieht sich etwas in die Länge und könnte straffer erzählt werden. Besonders im zweiten Teil steigert Moyes die Spannung und hält den Leser gefesselt. Leider bleiben einige Handlungstränge ungeklärt und haben mich mit Fragen zurückgelassen. "Das Haus der Wiederkehr" ist ein Roman, der sowohl berührt als auch frustriert. Die Geschichte um Freundschaft, Verlust und Geheimnisse hat das Potenzial zu fesseln, wird jedoch durch einige Schwächen in der Umsetzung beeinträchtigt.

Ein nettes Buch für zwischendurch, aber für mich leider nur mittelmäßig und kein Titel, den ich unbedingt weiterempfehlen würde.
Jojo Moyes gehört für mich eigentlich zu den Autorinnen, bei denen ich automatisch Romantik, starke Gefühle und bewegende Familiengeschichten erwarte. Umso ernüchternder war für mich leider dieses Buch. Die Geschichte spielt in einem kleinen Küstenstädtchen in den 1950er-Jahren und verbindet zwei Zeitebenen: Damals die Schwestern Lottie und Celia, heute die neuen Bewohner des geheimnisvollen Art-déco-Hauses am Strand. Die Grundidee – eine tragische Liebe, die bis in die Gegenwart nachhallt – klingt vielversprechend und hat definitiv Potenzial. Trotzdem konnte mich der Roman nicht ganz abholen. Mit fast 500 Seiten zog sich die Handlung für mich stellenweise sehr, und bis alle Zusammenhänge klar wurden, war bei mir emotional schon etwas die Luft raus. Man liest das Buch zwar recht flüssig weg, aber wirklich mitgerissen hat es mich nicht. Auch die Charaktere blieben für mich eher blass. Besonders die Liebesgeschichte zwischen Guy und Lottie konnte mich nicht überzeugen – ihre jahrelange Sehnsucht wirkte auf mich nicht stark genug aufgebaut und dadurch wenig glaubwürdig. Insgesamt fühlte sich die Geschichte für mich einfach nicht ganz rund an.
Habe das Buch in der Mitte abbrechen müssen
Es hat mich leider gar nicht gepackt. Der Schreibstil ist zwar schön, und die Story klang sehr vielversprechend, aber für meinen Geschmack war es teilweise sehr langweilig und es kamen echt viele Namen vor, die ich mir auch nach fast 250 Seiten nicht merken konnte. Schade! :(
Vielen Dank an den @argonverlag und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des hörbuchs Inhalt Lottie und Celia sind in dem Küstenstädtchen Merham wie Schwestern aufgewachsen. Während Celia gegen die Enge der Kleinstadt aufbegehrt, liebt Lottie den idyllischen Ort und vor allem das Meer. Besonders fasziniert sie ein prächtiges Art-déco-Haus direkt am Strand, in dem eine bunte Gruppe von Künstlern lebt. Gemeinsam tauchen Celia und Lottie ein in eine aufregende, unkonventionelle Welt. Bis Celia eines Tages ihren Verlobten Guy mit nach Hause bringt – und vom ersten Augenblick an weiß Lottie, dass er ihre große Liebe ist … Ein halbes Jahrhundert später erwacht das Haus am Strand wieder zum Leben - und mit ihm seine Geheimnisse. Den damaligen und heutigen Bewohnern stellt sich die Frage: Kann man die Vergangenheit je hinter sich lassen? Meinung Das Buch ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschildert. Die von lottie und die von Daisy. Im Vordergrund steht das Art Deco Haus, des kleinen küstenstädchens. Lottie und Daisy verlieben sich beide in das Haus, in die Gegend und in Männer die sie unglücklich machen. Lottie liebt Guy den verlobten ihrer besten Freundin. Eine unglückliche tragische Liebe, die mir so richtig ans Herz ging, ich hätte lottie Guy gewünscht, denn bei ihr spürte ich die Emotionen, die von Celia waren für mich nur oberflächlicher Natur. Daisy kommt nach ihrer gescheiterten Beziehung in den kleinen Küstenort und will das Art Deko Haus renovieren. Dort trifft sie auf Jones. Die Vertonung fand ich sehr gelungen. Eine kurzweilige tiefgehende Geschichte um Liebe und Leid und über Kunst. Große Lese Empfehlung
Vertane Chancen, unausgesprochene Worte und die Möglichkeit es besser zu machen…
Jojo Moyes erzählt mit viel Fingerspitzengefühl die Geschichte mehrerer Generationen von Frauen, die durch Erwartungen, gesellschaftliche Zwänge, Schicksalsschläge und viel Mut ihren Weg suchen und letztendlich finden… auf ihre ganz eigene Art. Berührend, emotional, tiefgründig.

Wenn das Schicksal andere Wege für dich bereithält
Das war nicht mein erstes Buch dieser Autorin und ich hatte bereits zu Beginn mit vielen Emotionen gerechnet welche auch zu Hauf vorkamen. Als Leser beginnt man erst mal in der Vergangenheit, erfährt wie Lotti in ihre Familie kommt, wie sie dort eigentlich immer die Fremde war. Wie sich ihr Ziehvater genähert hat so wie er es nicht hätte tun sollen. Wie sie sich ihre Gefühle gestand zum Zukünftigen ihrer Ziehschwester und wie sie in anderen Umständen gehen musste. Dann gibt’s einen Umbruch in die jetzige Zeit und man lernt die zweite weibliche Hauptcharaktere kennen. Auch bei ihr läuft es gerade alles andere als rosig und so kommt es dass sich das Schicksal dieser beiden Frauen verbindet. Die Autorin erzählt einfühlsam von zwei Leben die erst einmal nicht so laufen wie erwartet und von den Widrigkeiten die das Leben so bereithalten kann. Davon wie man es als Frau auch ohne Mann schafft, sich von Rückschlägen nicht in die Knie zwingen lässt. Sie beschreibt herrlich leise wie tief ein Herz fühlen kann und es über viele Jahrzehnte verbirgt, aber auch das man auf sein Herz hört und neue Wege bestreitet. Mir hat diese Geschichte wirklich super gut gefallen, hat sanft mein Herz berührt und mich wie gebannt zuhören lassen.
Mir gefällt das Buch gut. Es lässt sich entspannt lesen und ich mag allgemein den bildhaften Schreibstil von Jojo Moyes in ihren Büchern. Diese Geschichte ist nicht besonders aufregend oder spannend, muss es aber auch nicht immer sein. Es ist eine schöne, interessante Geschichte für zwischendurch und ich mag, dass es in zwei Zeitebenen geschrieben wurde und sich nach und nach alles zusammenfügt. Finde es schade, dass Jojos andere Bücher oft mit "Ein ganzes halbes Jahr" verglichen und als schlechter empfunden werden. Für mich ist "Ein ganzes halbes Jahr" von ihr auch am Besten, aber ihre anderen Bücher sind deswegen nicht viel schlechter. Zumal es ganz unterschiedliche Geschichten sind, die man nicht miteinander vergleichen kann.
Ich finde es total schwer zu bewerten. Am Anfang hätte ich es am liebsten abgebrochen. Ich wurde mit der Protagonistin nicht warm und fand sie sehr selbstbezogen und sie hat mir zu viel Gejammert/ sich falsch behalten. Dann wurde es besser. Auch der Zeitsprung gefiel mir und die neue Zeit machte es für mich immer interessanter. Eine emotionale Geschichte voller Auf und Abs.
Nette Geschichte auf zwei Zeitebenen mit historischem Bezug
Lottie wurde während des Krieges als Kind aus London in das kleine Städtchen Merham evakuiert und Teil der Familie Holden. Dort wuchs sie mit deren Tochter Celia auf und fand in der Gleichaltrigen trotz aller Unterschiede eine Ziehschwester. Als junge Frauen zieht es Celia in die Ferne und Lottie, die sich schon immer gern um die jüngeren Kinder der Familie gekümmert hat, bleibt in dem beschaulichen, in Tradition verhafteten Merham zurück. Als in das große, moderne Art-déco-Haus Ardadia eine Gruppe von Künstlern und Bohemiens einzieht, werden sowohl Celia als auch Lottie von deren Lebensfreude angezogen, die hier frei von Konventionen ein so ganz anderes Leben führen. Als Lottie ihr Ausbildung in London aufnimmt und mit ihrem Verlobten zurückkommt, verliebt Lottie sich auf den ersten Blick in den jungen Mann und es kommt zu einer Tragödie. 50 Jahre später soll die Innenarchtektin Daisy das leerstehende und vernächlässigte Arcadia zu einem Luxushotel umgestalten, wogegen sich die Einwohner Merhams wehren. Einzig eine alte Dame kommt häufig vorbei und Daisy freundet sich mit ihr an. Als sie auf alten Fotos einiges entdeckt, was nicht so ganz zusammenpasst, beginnt Daisy Nachforschungen anzustellen. Doch warum stellt sich ihr die bislang so zugewandte und freundliche alte Dame nun quer? Dieser wiederveröffentlicht Roman hat mich in eine Zeit des Wechselspiels von Tradition, Moderne und Aufbruch mitgenommen, voll familiärer Verpflichtungen und dem Wunsch nach einem eigenen Leben. Ich habe es sehr gern gelesen und die beiden Zeitebenen haben den Bogen zur Gegenwart sehr gut gespannt. Eine Leseempfehlung für alle, die gerne Romane lesen, die das Feeling der Nachkriegszeit und den Aufbruch ins Erwachsenenleben mit einem großen Geheimnis bis hin zur Gegenwart lesen.
Hat mich leider nicht überzeugt!
Dieses Buch hat sich für mich von Beginn an nur gezogen. Zwischendrin dachte ich, jetzt wird es besser, aber leider hat es mich absolut nicht überzeugt. Ich fand es sehr langweilig und musste mich überwinden, weiterzulesen. Dabei liebe ich die Bücher von Jojo Moyes
Seichtes Buch mit einem roten Faden, aber viel Kitsch und Klischees
Das Buch habe ich vergleichsweise schnell gelesen. Es hat einen roten Faden und viele Handlungsstränge gleichzeitig. Die Geschichte von Lottie berührt und wird besonders spannend, weil die Vergangenheit in die Gegenwart strahlt und das Buch zwei Geschichten beinhaltet. Das Buch eignet sich besonders gut, wenn man einfach mal wieder Lust auf eine leichte und herzerwärmende Geschichte hat. Wer kein Freund von Klischees und vorhersehbare Enden ist, sollte besser die Finger von diesem Roman lassen.
Absolute buchempfehlung
Zu Beginn zieht sich das Buch etwas. Aber nach ca 40ig Seiten lässt es einem nicht mehr los und das Thema LIEBE - was macht Liebe aus und was versteht man unter der wahren Liebe wird durch zwei Generationen spannend und bewegend erzählt. Nach längerem wieder ein sehr gutes Buch von Jojo Moyes ❤️
Ein sehr verwirrendes Buch
Ich habe das Buch neu geholt weil ich gesehen habe, das es in meiner Reihe noch fehlt und ich muss sagen das war bisher das schlechteste Buch was ich von Jojo Moyes gelesen habe. ABER: Die Geschichte an sich war nicht schlecht. Und ich habe anfangs auch etwas gebraucht um in die Geschichte zu kommen, auch wenn es am Ende dann doch noch ein Happy End gegeben hat. Ich bereue es nicht es gelesen zu haben, aber die die ich bisher gelesen habe waren besser :)
Zum Träumen und Mitfiebern
Ich mag es so sehr Geschichten aus zwei Zeitepochen zu lesen. Der erste Teil hatte für meinen Teil etwas mehr mit der aktuellen Zeit verflochten werden können. Ansonsten ist es traurig und wunderbar zu sehen, wie Lottie ihr Leben bestreitet. Sie hatte es sicher nicht leicht, dafür hat sie es ihren Lieben auch nicht leicht gemacht.
Ein weiteres Buch von Jojo Moyes das ich geliebt habe. Wegen der Geschichte die darin erzählt wurde und den Momenten die dazugehörten, wegen dem Haus das ein wichtiger Schauplatz war und den Frauen die darin eine Rolle spielten. Da waren die beiden jungen Frauen Lottie und Celia, beste Freundinnen die aufgewachsen waren wie Schwestern, Teil der Familie Holden und Teil der Bewohner des Städtchens Merham am Meer. Da waren der Charme der Zeit der 40er Jahre und die Idylle der Küste aber auch der Hang zur Neugier und ein Ausflug zum Arcadia Haus. Da waren exotische Gegenstände und Bohemiens als Bewohner, die Nichtbefolgung der üblichen gesellschaftlichen Regeln und dafür ein Unkonventionelles Leben, ein Sommer voller neuer Erfahrungen und Gefühlen. Ich mochte die beiden Mädchen von Anfang an, ihre Gemeinsamkeiten und die Unterschiede. Und auch die beiden Frauen Frances und Adeline und ihr Umgang miteinander und ihre Art zu sprechen haben mich fasziniert. Und dann gab es eine Veränderung nach Celias Aufenthalt in London. Es ging um Lotties Gefühl einer Außenseiterin und Celias Erblühen, um ihren Verlobten Guy und ihre Aufregung. Es ging um Gewissheit und Zwangsläufigkeit, darum einen Mann zu lieben, den man nicht haben konnte und dass er Ursache und Heilmittel für eine Misere war, um ein großes Bekenntnis und Schuldgefühle. Doch wie Adeline sagte: ,,Niemand ist schuld daran. Manche Dinge sind einfach vorherbestimmt. Man kann nicht dagegen kämpfen.“ Diese Tatsache und die Ereignisse haben mich tief berührt und gefesselt, genauso wie der zweite Teil der Geschichte. Da waren die Charaktere Daisy und ihr Kind Ellie, eine Innenarchitektin die im Arcadia House arbeitete. Da waren das Verschwinden ihres Freund Daniel und ihr Treffen auf Mrs Bernard, die gealterte Lottie, da waren ihr Chef Jones und verwirrende Gefühle und sie als Alleinunternehmerin und ihr stärker werden . Und dann waren da Camille und ihr Kind Evie, eine blinde Frau die Lotties Tochter war. Da waren das neu zurückgewonnene Vertrauen ihres Mannes Hal und die alten Gefühle und Erinnerungen ihrer Mutter. Am Ende waren da ein besonderes Wandbild und die Eröffnung eines Hotels, ein Wiedersehen und eine Erlösung. Und all das in einem Haus, das viel mehr war als das, denn es war ein Haus der Wiederkehr.























































