Das Dorf der acht Gräber

Das Dorf der acht Gräber

Softcover
4.296

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Description

»Yokomizo beweist, dass er in eine Reihe mit John Dickson Carr, Sir Arthur Conan Doyle und Agatha Christie gehört.« FAZ

In dem versteckt in den Bergen von Okayama gelegenen Dorf der acht Gräber ist man abergläubisch, denn einer Legende nach soll ein schrecklicher Fluch über dem Ort liegen. Als nun ein Fremder namens Tatsuya auftaucht, werden die bösen Geister erneut geweckt, und ein Giftmörder sucht sich scheinbar willkürlich ein Opfer nach dem nächsten. Der unnachahmlich verschrobene und brillante Kosuke Kindaichi nimmt die Ermittlungen auf.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Classic
Format
Softcover
Pages
399
Price
14.40 €

Author Description

Seishi Yokomizo, 1902-1981, ist einer der berühmtesten und beliebtesten japanischen Autoren von Kriminalromanen. Er wurde in Kobe geboren und las als Junge unzählige Detektivgeschichten, bevor er selbst mit dem Schreiben begann. Allein seine Serie um Kosuke Kindaichi besteht aus 77 Büchern. »Die rätselhaften Honjin-Morde« ist der erste Band dieser Reihe und gewann sogleich den ersten Preis für Kriminalautoren Japans. Bei Blumenbar liegen ebenfalls »Mord auf der Insel Gokumon«, »Das Dorf der acht Gräber« und »Der Inugami-Fluch« vor.

Posts

28
All
4

Die mysteriöse Lebensgeschichte des Tatsuya Terada - dran bleiben lohnt sich, dennoch nichts für Liebhaber von schnellen Actionsszenen. Typisch japanischer Erzählstil

Das Cover gibt schon einen recht guten Eindruck über die Atmosphäre der Geschichte. Der junge Tatsuya Terada wird von seiner Familiengeschichte eingeholt und muss, mit Hilfe des Privatdetektivs Kosuke Kindaichi einige Rätsel lösen um durch die tragische und weitreichende Familiengeschichte zu durchblicken. Die Figuren sind dabei alle sehr klar beschrieben, man hat keine Schwierigkeiten sie als eigenständige Menschen zu verstehen und die verwobene Struktur der Dorfbewohner zu verstehen. Das Buch liest sich sehr leicht ohne dabei zu flach zu sein. Ein klasse Buch um damit in den Park zu gehen und in eine Ferne zu reisen. Für Menschen, denen am Anfang noch zu wenig passiert, kann man sagen: Es lohnt sich dran zu bleiben, die Geschwindigkeit der Geschichte nimmt plötzlich rasant zu und es fällt noch schwer das Buch dann zur Seite zu legen

4

Feiner Krimi mit guten Wendungen

Ein sehr spannendes und immer rasanter werdendes Buch, das leider (zumindest mich) manchmal mit den Namen ratlos zurückgelassen hat.

5

Zu recht Japans Antwort auf Agatha Christie

Der dritte Fall für Privatdetektiv Kindaichi Kôsuke. Japan in der Nachkriegszeit. Tatsuya erfährt, dass er der Erbe einer reichen Großgrundbesitzersfamilie mit einer langen Geschichte bis in die Zeit der Samurai ist. Um sein Erbe anzutreten, muss er sich jedoch ins Dorf der acht Gräber begeben. Als wäre allein der Name des Dorfes nicht schon gruselig genug, erhält er auch noch einen anonymen Drohbrief. Wenn er zurückgeht, wird die Büchse der Pandora geöffnet werden und viele unschuldige Menschen sterben… Der Fall ist gut konstruiert und mit vielen Details der japanischen Kultur verwoben. Die Geschichte aus der Perspektive von Tatsuya (Ich-Erzählung, Präteritum) liest sich rasant und macht Yokomizos Bezeichnung als japanische Antwort auf Agatha Christie alle Ehre. Mehr zum Buch in meiner Rezension auf meinem YouTube-Kanal „Japan Connect“. https://youtu.be/K7Z7xC7L9BY?si=2G3dBcwZn-c2-WS-

5

Wieder ein toller klassischer Krimi von Seishi Yokomizo, ich hoffe es werden noch viele weitere Bände um Kindaichi übersetzt.

4.5

"Das Dorf der acht Gräber", das bereits im Jahr 1971 im Original veröffentlicht wurde, ist der dritte der 77 Kriminalromane um den Detektiv Kosuke Kindaichi, die zwischen 1946 und 1980 erschienen sind und wenn es nach mir ginge, kann der Verlag definitiv jedes Buch dieser Reihe übersetzen - denn ich bin mittlerweile ein richtiger Fan von Autor Seishi Yokomizo. Auch dieses Mal besticht Story durch die klare Sprache und die ausgeklügelte Handlung und man merkt Yokumizi beim Lesen einfach an, welche Freude er am Fabulieren hatte. Dennoch war ich zu Beginn etwas verwundert, da die sonst übliche Erzählstimme durch den Hauptprotagonisten Tatsuya abgelöst wurde, doch nach einigen Seiten ist mir der Unterschied gar nicht mehr groß aufgefallen. Außerdem bekommt man auf diese Weise sehr tiefe Einblicke in die Vergangenheit und die Gefühlslage von Tatsuya, wobei die sonst so präsenten Ermittlungen von Kosuke Kindaichi leider in den Hintergrund treten. Darüber kann ich (diesmal!) aber getrost hinwegsehen, denn das unglaubliche Tempo der Morde, die in Tatsuyas Umfeld geschehen, haben mich extrem an die Seiten gefesselt. Auch die Atmosphäre und die Stimmung der damaligen Zeit in Japan, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde wieder sehr gut eingefangen. Die Lage, in der sich die Menschen zu dieser Zeit befinden, um über die Runden zu kommen. Die verschiedenen Mythen, Rituale und Traditionen. Das abgelegene Dorf, in dem wir uns befinden, wo Aberglaube allgegenwärtig ist und Menschen leicht zu manipulieren scheinen. Wo die Polizei trotz ihrer Befugnisse wenig tun kann, um einen wütenden Mob zu bändigen. Was soll ich sagen? Ich liebe diese klassische japanische Krimireihe und kann sie jedem empfehlen, der eine fesselnde und leicht abenteuerliche Geschichte mit einem einzigartig Ermittler sucht (Aber bitte startet mit "Die rätselhaften Honjin-Morde").

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4

Whodunnit im alten? Japan

Sehr klassischer Detektivroman, die Auflösung am Ende geriet etwas langwierig, aber dennoch eine gute Geschichte mit intensiver Atmosphäre

5

Wieder einmal ein hervorragendes Werk von Seishi Yokomizu. Ich kann nur hoffen, die anderen Bücher über den genialen Detektiv Kosuke Kindaichi in die Finger zu bekommen. Sehr lesenswert, verständlich geschrieben, und verworren - wer darauf steht, während des Lesens mit zu rätseln wird hier würdig gefordert.

5

Das Buch war so spannend, dass ich es in 2 Tagen durchgelesen habe. Aber man muss auch sagen, dass sein Untertitel "Foreshadowing - Das Buch" hätte heißen können. Schon von Anfang wird alle paar Seiten geschrieben, dass alles noch viel schlimmer kommen wird. Trotzdem hat es mir gefallen und ich bin etwas traurig, dass es erstmal keine deutsche Übersetzung mehr gibt.

5

Wieder sehr gelungen…

"Dorf der acht Gräber" entführt die Leser erneut in eine fesselnde Welt. Im dritten Band der Reihe gelingt es dem Autor erneut, einen detektivischen Krimi zu schaffen. Die Geschichte beginnt mit einem düsteren Prolog, in dem acht Samurai im 16. Jahrhundert in einem abgeschiedenen Bergdorf, aus Habgier und Angst ermordet werden. Einer der sterbenden Samurai verflucht das Dorf, was den Grundstein für die kommenden Ereignisse legt. Jahrhunderte später wird Tatsuya, ein Nachkomme der einflussreichen Familie Tajimi ins Zentrum der Handlung gerückt. Durch einen Radioaufruf gelingt es seiner Familie ihn zu finden. Tatsuya ist Waise. Seine Mutter hat ihm nie etwas über seinen leiblichen Vater oder seine Herkunft erzählt. Alles was er hat, ist ein Amulett mit seinem Namen und eine handgezeichnete, geheimnisvollen Karte. Trotz zahlreicher Warnungen und Drohungen, die er erhält, macht er sich auf den Weg endlich etwas über seine echte Familie zu erfahren. Kaum angekommen, überschlagen sich die Ereignisse: Eine Serie von Todesfällen erschüttert das Dorf, und Tatsuya gerät schnell in den Verdacht, etwas mit den Morden zu tun zu haben. An diesem Punkt tritt der bekannte Ermittler Kosuke Kindaichi auf den Plan. Mit seinem scharfsinnigen Verstand und seiner besonderen Art a la Columbo, macht er sich daran, das Netz aus Lügen und Halbwahrheiten zu entwirren. Oder gibt es wirklich einen Fluch der zu brechen ist? Der besondere Schreibstil, zu Lebzeiten des Autors überrascht mich jedesmal. Die Ausdrucksweise ist aktuell und stellenweise sehr märchenhaft beschrieben. Diese Mischung aus historischen Elementen und klassischen Krimieigenschaften verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe und Faszination. Obwohl der Autor bereits verstorben ist, leben seine Werke weiter und werden nun endlich nach und nach übersetzt. Ursula Gräfe ist einfach die beste Übersetzerin aus dem Japanischen. Sie schafft es immer, den richtigen Ton der Zeit beizubehalten. Fazit: "Dorf der acht Gräber" ist ein spannender Krimi und hat dennoch die typisch ruhige Japanische Schreibweise. Für Fans des Genres ebenso wie für Liebhaber der japanischer Kultur. Die Fortsetzung der Reihe lässt gespannt auf Band vier warten, der hoffentlich bald erscheint. Zum Abschluss noch eine kurze Information für alle Yokomize Neulinge. Seine Romane beinhalten immer ein Personenregister und meist auch ein Glossar das geschichtliche japanische Ereignisse erläutert. Funfact: Es ist bekannt, dass die Geschichten zu seinem Ermittler Kindaichi ganze 77 Romane/Abenteuer beinhalten. Möge diese Reihe nie enden. Der Vorteil, man kann sie alle unabhängig voneinander lesen:)

5

Wieder ein kniffliger Fall… 🕵🏼‍♂️

Im 16. Jahrhundert ermordeten die Dorfbewohner acht Samurai auf bestialische Weise. Seitdem ist das Dorf verflucht. Vor 26 Jahren hat dort erneut ein Massaker stattgefunden. Und jetzt, als der junge Tatsuya ins Dorf kommt, häufen sich abermals die Todesfälle. Schlägt der Fluch wieder zu? Privatermittler Kosuke Kindaichi nimmt sich der Sache an. Kann er den Fluch brechen? Oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? Bei ‚Das Dorf der acht Gräber‘ handelt es sich um den dritten Band rund um den ungewöhnlichen Privatermittler Kosuke Kindaichi. Doch in diesem Band spielt er eher eine Nebenrolle. Denn die Geschichte wird von Tatsuya erzählt, der seinen Aufenthalt im Dorf Revue passieren lässt. In regelmäßigen Abständen sterben im Dorf die Leute. Und immer ist Tatsuya in der Nähe. Doch nur er weiß, dass er nichts mit den Morden zu tun hat. Oder macht er den Lesenden hier nur etwas vor? Ich fand diesen Fall wieder genial. Es gibt unzählige Verdächtige, eine Menge an Motiven und dann auch Morde, die total willkürlich erscheinen. Einfach perfekt zum Miträtseln. Dazu kam noch eine kleine Schatzsuche. Was will man mehr? Ich habe es richtig gern gelesen und küre das Buch zu meinem liebsten von den bisher erschienenen Bänden. Der Schreibstil wirkt, obwohl das Buch ursprünglich schon vor mehreren Dekaden erschienen ist und im Jahr 1946 spielt, ziemlich modern. Das liegt sicher auch an der tollen Übersetzung. Mit etwas Zeit könnte man das auch gut am Stück lesen. Was ich aber in Bezug auf alle drei Bände zugeben muss: Ich bin nie von selbst auf die Auflösung gekommen. Vielleicht schaffe ich das beim nächsten Band. 😅 - Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Meinung ist davon unabhängig. -

Wieder ein kniffliger Fall… 🕵🏼‍♂️
5

Toller Krimi. Nimmt den Leser mit und wird nicht langweilig.

Rezensionsexemplar Story: Wir folgen in dem Buch dem Ich-Erzähler Tatsuya, der das erste Mal, seit dem er und seine Mutter das Dorf verlassen hatten, wieder das Dorf der Acht Gräber betritt. Rund um sein erscheinen geschehen Morde und schnell werden diese von den Dorfbewohnern mit dem Fluch in Verbindung gebracht, den Jahrhunderten zuvor acht Samurai über das Dorf gebracht haben sollen, nachdem diese aufgrund von Goldgier von den damaligen Dorfbewohnern umgebracht worden sind. Aber auch Tatsuyas Auftauchen sehen sie in Zusammenhang mit den Morden. Schon bald tritt auch der berühmte Privatdetektiv Kosuke Kindaichi auf den Plan und versucht den Fall zu lösen. Meine Meinung: Anfangs habe ich mich etwas schwer getan. Das Buch wurde bereits 1971, als dritter Band einer Reihe um den Privatdetektiv Kosuke Kindaichi veröffentlicht. Es ist daher ein anderer Schreibstil als „moderne“ Thriller und Krimis. Es wird neben der Handlung auch noch recht viel beschrieben und auch eher scheinbar Nebensächliches erwähnt. Das Buch ist als ein Manuskript geschrieben, das Tatsuya geschrieben hat. Das heißt er erzählt von der Vergangenheit als Ich-Erzähler. Der Ermittler um den die Reihe des Autors Seishi Yokomizo eigentlich handelt, tritt hier nur als Nebencharakter auf. Wenn auch als wichtiger. Nachdem ich mich eingegrooved hatte, hat mich die Geschichte in den Bann genommen. Ich konnte mit dem Lesen nicht aufhören und habe die ganze Zeit Vermutungen und Verdächtigungen angestellt. So sollte es meiner Meinung nach bei Krimis sein. Das einzige was mich etwas gestört hat war, wie viel Tatsuya weiß, ohne dass er einen wissenschaftlichen Hintergrund hat (Stichwort: Wachsleiche). Aber vielleicht hat er das ja auch in seinem späteren Leben nachgelesen. Daher sehe ich hierin keinen Logikfehler. Jetzt bleibt nur die Frage ob 4,5 oder 5 ⭐️…5 ⭐️! Der Aufbau ist einfach gut und es ist einfach sehr gut durchdacht und das Lesen hat mir Spaß gemacht. Für alle Fans von Sherlock Holmes: Lest das Buch. Fazit: Die Reihe hat wohl 77 Bücher… wird wohl in naher Zukunft etwas enger in meinem Bücherregal…

2.5

Die Story hätte mehr hergeben können - Schade

Ich habe diesen Kriminal-Roman von Seishi Yokomizo als Hörbuch gehört - gelesen von Denis Moschitto. Kurz gesagt, geht es in diesem Whodunit um eine Mordserie, die im Dorf der acht Gräber bzw. an einigen Bewohnern verübt wird. Ausgehend von einer Legende sollen im Laufe von 8 Generationen Morde als Opfer für einst von den Dorfbewohnern aus Habgier niedergemetzelte 8 Samurai erfolgen. Vermeintlich hat es bereits in zwei Generationen diese Opfermorde gegeben, als in den 1940er Jahren der junge Tatsuya ins Dorf gebracht wird; sein vermeintlicher Vater - der dessen Mutter aus grausamer Leidenschaft als Geliebte gefangen hielt - war der letzte wahnsinnige Mörder, der vor etwa 26 Jahren ein blutiges Massaker unter den Dorfbewohnern angerichtet hat, denen 34 Menschen wahllos zum Opfer fielen. Nun geschehen in der unmittelbaren Nähe von Tatsuya immer wieder Morde, zumeist durch Vergiftung. Doch was sollte sein Motiv sein - hate er doch gerade erst von seiner Vergangenheit in diesem Dorf und seiner Familie erfahren. Neben der Polizei übernimmt Kosuke Kindaichi, ein verschrobener Ermittler, der zum Stottern neigt und gewisse Ähnlichkeit mit dem TV-Ermittler Columbo aufweist, die Morduntersuchung. Mehr sollte man hier nicht verraten. Sprachlich hat mir die Geschichte gut gefallen, da sie klassisch geschrieben ist und große Parallelen zu Romanen von Agatha Christie und Sir Arthur Conan Doyle aufweist. Zum einen aber spielt hier Kindaichi nur eine Nebenrolle - wobei er letztlich alles auf- und erklärt. Zum anderen hat der Roman - in seiner Struktur wie ein Bericht des Protagonisten aufgebaut - erhebliche Längen. Es wird zwar von Anfang an betont, dass es sich um einen Bericht handelt, doch hätte eine gewisse Strafubg der Spannung sicher gut getan. Letztlich liest/hört es sich ähnlich, wie Bram Stokers Dracula; ein Bericht aus der Sicht einer Person, dem Aspekte beigemischt werden, die der Erzähler teils erst später erfährt. Ich war etwas enttäuscht, da ich mir - nachdem ich von den Büchern Yokomizos und vor allem von seiner Figur des Kindaichi viel Gutes gehört habe - mehr versprochen habe. Grundsätzlich war ich durchaus gespannt, wie die Auflösung sein würde; und ich war dann auch überrascht, da ich mit diesem Täter nicht gerechnet hatte. Doch ist Zuviel nebensächliches in die Story eingeflossen und sie war zum Teil sehr redundant. In Bezug auf das Hörbuch, hat der Sprecher es nicht gerade besser gemacht, da seine Betonungen zumeist schlecht ausfielen. Auch in hitzigen Diskussionen oder Auseinandersetzungen wirkten die Charaktere monoton und regelrecht gelangweilt. Schrie jemand oder kreischte sogar auf, war dies in der Sprachmelodie keinesfalls zu hören. Ich gebe dem Ganzen 3/5 Sternen. Eigentlich eher 2,5/5 - was sich oft nicht abbilden lässt. Wer klassische Krimis mag, kann sich gern mal dran machen - das eigentliche Geheimnis in der Geschichte ist gut ausgebaut; und wer Längen aushält, kann sicherlich durchaus Spaß haben.

5

Der beste Fall bisher.

Der dritte Fall von Kosuke Kindaichi und für mich bisher der Beste aus der Reihe. Die Erzählweise ist dieses Mal flüssiger und anders dargestellt als in den beiden vorher. Der Protagonist, der mit im Fall verwickelt war, erzählt den vollständigen Verlauf. Dadurch wirkte die Geschichte etwas griffiger und näher. Auch die Charaktere waren greifbarer und nicht ganz so kantig wie zuvor. Der Fall ist sehr spannend aufgestellt und ich brauchte relativ lange um dem Täter auf die Spur zu kommen. Auch die Beweggründe für die Taten sind lange nicht ganz so wie sie scheinen und überraschten mich am Ende doch noch. Das dickste Buch bisher in der Reihe und trotzdem kam ich gefühlt schneller durch als gedacht. Für mich war es ein kleiner Pageturner, wollte immer wissen wie es weiter geht, wer das nächste Opfer ist, ob es überhaupt noch eins gibt. Das Dorf und die Umgebung sind sehr atmosphärisch dargestellt und passen wunderbar zu den Morden.

Der beste Fall bisher.
5

Mein erster Fall mit Kosuke Kindaichi – und was für einer! Ein Dorf voller düsterer Geheimnisse, eine blutige Vergangenheit und jede Menge Verdächtige. 🕵️‍♂️✨ Seishi Yokomizo entführt uns in eine kleine, abgeschiedene Welt, die von alten Legenden und neuen Morden heimgesucht wird. Obwohl es nicht das erste Buch der Reihe ist, bin ich schnell in die Geschichte reingekommen. Kindaichis unkonventioneller Stil hat mich sofort begeistert – dieser Detektiv bringt frischen Wind in den klassischen Krimi. Die kurzen Minikapitel haben mir besonders gut gefallen, weil sie den Lesefluss erleichtern und die Spannung hochhalten. Außerdem fand ich die Sprache wunderschön – poetisch, atmosphärisch und detailreich. Es ist allerdings schade, nicht zu wissen, wie viel von Yokomizos Stil bei der Übersetzung vielleicht verloren gegangen ist. Die Handlung ist clever und voller Wendungen, auch wenn sie an manchen Stellen etwas langsam voranschreitet. Es ist ein Krimi, bei dem man geduldig die Hinweise sammelt, um das große Ganze zu verstehen. Die düstere Atmosphäre und die geheimnisvolle Dorfgemeinschaft haben mich jedoch völlig in ihren Bann gezogen. 🦫 Mein Fazit: Ein spannender Einstieg in die Welt von Kosuke Kindaichi. Für Fans von klassischen Krimis absolut empfehlenswert.

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5

Sehr gut geschrieben! Werde mehr aus der Reihe lesen 😊

Erinnerte mich ein wenig an ein Detektiv Conan Film. Richtig gut geschrieben. Ich liebs 🥰

5

Toll!

Ein weiteres spannendes Buch von Seishi Yokomizo. Zwar ist das Buch schon der Dritte Band aus der Detektiv Reihe kann aber auch gut alleine gelesen werden. Ich fand den Styl sehr gut da aus der Sicht eines beteiligten erzählt wird und nicht aus der des Detektivs.

3.5

Spannend, aber mit gewissen Defiziten.

Die ersten beiden Kindaichi-Geschichten, besonders die "Honjin-Morde", haben bei mir reichlich Fallhöhe geschaffen. Und daß die Geschichte hier nicht von außen oder der Sicht des Detektives erzählt wird, sondern aus der Perspektive eines Beteiligten, schien auch eine interessante Idee. Das hat aber zur Folge, daß im Fokus nicht nur die Aufklärung der Verbrechen, sondern auch die Befindlichkeiten und die persönlichen Problemen des Erzählers stehen. Dabei war es gerade die konsequente Konzentration auf die Ermittlungen, die mir an den Vorgängerbänden so gefallen hat. Wirklich identifizieren mit dem Erzähler und Protagonisten konnte ich mich auch nicht. Sein Verhalten und seine Motivation blieben mir etwas undurchsichtig. Daß ein junger Mann aus einfachen Verhältnissen, der in ein wohlhabendes Milieu katapultiert wird, sich sofort wie ein Mitglied der Oberschicht benimmt, kommt mir z. B. zu umglaubwürdig vor. Dieser Eindruck rührt aber vielleicht auch von dem Abstand zur japanischen Kultur her. Mag sein, daß für jemanden, der Japan und vor allem das der Nachkriegszeit kennt, so manches Verhalten einfach selbstverständlich ist. Insgesamt ist es der schwächste der drei Bände, die ich gelesen habe. Aber ein schlechter Kriminalroman ist er deswegen nicht. Der Fall ist reichlich vertrakt - wenngleich die Aufklärung dann doch etwas schnell vom Himmel fällt - und es werden nicht nur die Verbrechen der Erzählgegenwart, sondern auch die Vorgeschichte aufgeklärt, wodurch die gewählte Erzählperspektive Sinn erhält. Meine Vorfreude auf den nächsten Band hat sich durch die Schwächen aber nicht gemindert.

4

Der 27-jährige Tatsuya Terada fällt aus allen Wolken, als ihn eines Tages ein Anwalt kontaktiert. Er soll das Erbe seines Vaters antreten, den er nie kennengelernt hat. Doch dieses hat gleich mehrere Haken: Tatsuyas Vater Yozo tötete bei einem Massaker im Dorf der acht Gräber 32 Menschen und genau dorthin soll der junge Mann nun zurückkehren. Außerdem kann er sich nicht sicher sein, ob der Rest seiner Familie ihm wirklich wohlgesonnen ist oder ob nur der nächste in der Erbfolge ausgestochen werden soll. Trotz allem reist Tatsuya in das Dorf der acht Gräber und gerät in eine erneute Mordserie. „Das Dorf der acht Gräber“ ist der dritte, in deutscher Sprache erschienene Teil der Reihe rund um Detektiv Kosuke Kindaichi des japanischen Schriftstellers Seishi Yokomizo; Übersetzerin ist übrigens die grandiose Ursula Gräfe. Bis auf den Prolog, in welchem der Autor sich selbst als Finder des Manuskripts inszeniert, auf dem der Roman basiert, wird die Handlung aus der Sicht des Protagonisten Tatsuya erzählt. Als Leser*innen finden wir uns also in derselben Situation wie er selbst wieder und wissen nicht, wem wir trauen können. Hintergrund des Romans sind zwei größere Ereignisse: Zum einen der Tod von acht Samurais, die im Dorf mit einem geheimen Schatz Zuflucht gesucht hatten, von den Bewohner ermordet wurden und darum das Dorf verfluchten – und ihm so auch seinen Namen gaben. Die zweite Bluttat geschah durch Tatsuyas Vater Yozo, der sogar vier Mal acht Menschen tötete, was die Dorfbewohner an eine Rache der Samurais glauben lässt. Geschickt verwebt der Autor beide Ereignisse mit der Mordserie, die nun zum dritten Mal das Dorf erschüttert. Meiner Meinung nach ist „Das Dorf der acht Gräber“ der bisher beste Band der Reihe. Ein klassischer Kriminalfall wird mit japanischer Folklore, einer Portion Abenteuer und Schatzsuche und fast schon thrillerartigen Szenen kombiniert. Die Auflösung der Morde mag ein wenig konstruiert sein, das tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Nur unser Detektiv Kosuke Kindaichi steht bei diesem Fall sehr im Hintergrund, hat aber am Ende seinen großen Auftritt.

5

Jeder Teil wird ein wenig gruseliger!

Mal wieder habe ich den dritten Band der Krimi Reihe von Seishi Yokomizo verschlungen. Ich habe das Gefühl jedes Mal wird es etwas grusliger! Die Bücher im Stile von Agatha Cristie im japanischen Setting kann ich einfach nicht aus der Hand legen!

4.5

Ein weiterer toller Krimi von Seishi Yokomizo

„Das Dorf der acht Gräber“ von Seishi Yokomizo ist nun schon der dritte Kriminalroman aus der Kosuke Kindaichi-Reihe, der übersetzt wurde. Ich mochte die ersten zwei Bände „Die rätselhaften Honjin-Morde“, sowie „Mord auf der Insel Gokumon“ sehr und auch dieses Buch hat mir wieder richtig gut gefallen. In diesem Band geht es um den jungen Mann Tatsuya, der aus familiären Gründen in das Dorf Acht Gräber kommt. Doch dieses Dorf hat eine grausame Vergangenheit. Und mit Tatsuyas Ankommen passieren eine Reihe Morde. Nun muss der Mörder gefunden werden und Kosuke Kindaichi kommt um zu ermitteln. Wie schon bei den Vorgängern befindet sich am Anfang des Buches ein Personenregister, in dem alle handelnden Personen und ihre Zugehörigkeit aufgeführt ist. Dieses ist eine gute Hilfe, falls man mal mit den Personen der Geschichte durcheinander kommt. Diese Kriminalgeschichte wird aus der Sicht des Protagonisten Tatsuya erzählt. Er richtet sich immer wieder an den Leser, was den Zugang zur Geschichte super einfach gemacht hat. Man ist gleich drin. Inhaltlich ist das Buch super spannend und man wird immer wieder überrascht. Es ist eine sehr runde Geschichte und es wird nie langweilig. Ich war bis zur letzten Seite total begeistert. Auch das Cover gefällt mir wieder richtig gut, weil es einfach zur Geschihcte und der Zeit in der sie spielt passt. Mir hat „Das Dorf der acht Gräber“ sehr gut gefallen und ich kann die Reihe jedem empfehlen, der besondere Kriminalromane mag

4.5

es war crazyyyy

es war ein wirklich gutes Buch, aber kindaichi ist soooo selten vorgekommen☹️☹️. + tatsuya hay mich lowkey genervt, aber das Buch war seeehhrrr spannend😋. Es war auch interessant den ganzen shit mal aus der Perspektive des ,,Opfers’’ zu sehen. Aber mehr screengime für Kindaichi hätte auch nicht geschadet🙎🏽‍♀️

3

Spannend und Rätselhaft... Das Ende.. Naja

Ich liebe Japan und seine Kultur und wollte deswegen einen Krimi aus Japan lesen. Das ganze Buch war recht spannend, ABER 1. wer sich mit den japanischen Traditionen und Familien Stämmen nicht wirklich auskennt, könnte es sehr schwer haben. (nicht in meinem Fall) 2. Ohne zu Spoiler muss ich vor dem Ende warten totam 0815 Positiv ist aus welcher sichtweise das Buch geschrieben ist und so ein bisschen mit dem Leser:i n spricht.

4

Zugegebenermaßen kannte ich die ersten zwei Teile nicht. Habe mir aber sagen lassen, dass das keine große Rolle spielen sollte. Und das stimmte zum Glück. Anfangs musste ich mich erst einmal an die Art der Erzählung gewöhnen. Allerdings war der Sprecher wirklich außergewöhnlich gut und ich habe das Hörbuch über Kopfhörer fast am Stück gehört. Es war fast so, als würde er bzw. Tatsuya mir persönlich seine Geschichte erzählen. Schade war, dass Kosuke Kindaichi eigentlich hier nur eine Nebenrolle spielte. Aber da ich noch die ersten zwei Teile nachzuholen habe, werde ich wohl noch etwas mehr von ihm zu lesen/hören bekommen. Ich werde die Reihe definitiv weiter verfolgen.

5

Wieder spannend bis zur letzten Seite. Hoffe es werden noch weitere Krimis von Seishi Yokomizo übersetzt.

5

Krimi vom Feinsten

Das Cover gefällt mir gut. Es passt sehr zum Buch und auch zu seinem Ersterscheinen. Der Schreibstil sagt mir auch sehr zu. Er ist trocken, emotionslos, erzählertypisch. Man ist dennoch in der Handlung gefangen und das Bedürfnis weiterzulesen ist seit der ersten Seite geweckt. Die Figuren, besonders der Erzähler, den wir begleiten, sind sehr gut aufgebaut. Sie sind authentisch und entsprechen dem Bild des ländlichen Japans nach dem 2. Weltkrieg. Auch die Handlung word gut aufgebaut, man findet sich gut zurecht. Das Personenregister hilft weiter. Manche Begrifflichkeiten (japanischer Kultur) waren mir nicht von vornherein klar, aber Google hilft. Manche Emotionen der Figuren schienen etwas übertrieben, das mag aber an der Handlungszeit liegen, aufgerieben in der Nachkriegszeit war es für alle nicht einfach. Alles in allem ist es ein sehe schöner Krimi, der mich von der Komplexität wirklich an Agatha Christie erinnert hat.

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