Die Spatzenmorde von Onikobe
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Description
Der Meisterdetektiv unmöglicher Verbrechen ist zurück
Japan in der Nachkriegszeit. Im abgelegenen Bergdorf Onikobe sorgen mysteriöse Todesfälle für Entsetzen: Die Opfer werden in grotesken Posen aufgefunden, als wären sie Teil eines makabren Spiels. Was hat es mit dem alten Kinderlied auf sich, zu dem die Spur Kosuke Kindaichi führt? Um dieses teuflische Rätsel zu lösen, muss der ebenso schrullige wie liebenswerte japanische Detektiv tief in die dunklen Geheimnisse des Ortes und seiner verfeindeten Familien vordringen. Wird es ihm gelingen, das tödliche Geheimnis zu entschlüsseln?
Book Information
Author Description
Seishi Yokomizo, 1902-1981, ist einer der berühmtesten und beliebtesten japanischen Autoren von Kriminalromanen. Er wurde in Kobe geboren und las als Junge unzählige Detektivgeschichten, bevor er selbst mit dem Schreiben begann. Allein seine Serie um Kosuke Kindaichi besteht aus 77 Büchern. »Die rätselhaften Honjin-Morde« ist der erste Band dieser Reihe und gewann sogleich den ersten Preis für Kriminalautoren Japans. Bei Blumenbar liegen ebenfalls »Mord auf der Insel Gokumon«, »Das Dorf der acht Gräber« und »Der Inugami-Fluch« vor.
Posts
Krimi zum miträtseln
Der Privatdetektiv Konsuke Kindaichi möchte sich einfach nur erholen und so empfiehlt ihm sein Freund Kommissar Isokawa einen Onsu in den Bergen ausserhalb Kobes. Allerdings mit dem Hintergedanken, dass der neugierige Detektiv einen ungelösten Mord von 1932 lösen kann. Was beide nicht ahnen, ist, dass ein heimtückischer Mörder dort sein Unwesen treibt und schon sind die beiden dort nicht mehr im Urlaub, sondern ermitteln höchstselbst in den mysteriösen Fällen. Auch wenn ich diesmal, es ist schon mein 5. Yokomizo, an den japanischen Namen fast verzweifelt wäre (ein paar habe ich immer wieder durcheinander gebracht) war es wieder höchst vergnüglich dem zerstreut wirkenden Detektiv über die ermittelnde Schulter zu schauen. Wie immer wird am Ende alles aufgedröselt und es bleiben keine Fragen offen. Aber bis dahin kann man fleißig miträtseln. Ich hoffe es gibt noch ein paar Bücher mit Kindaichi die ins Deutsche übersetzt werden können.
Kosuke Kindaichis fünfter Fall 🕵🏻♂️😍
Seishi Yokomizos, "Die Spatzenmorde von Onikobe" las ich nur all zu gerne und nahm mir auch dafür viel Zeit. Kosuke Kindaichi wird von einem Freund in das abgelegene Bergdorf Onikobe eingeladen. Dabei stößt er auf einen über 20 Jahre alten Mordfall. Kurze Zeit später beginnt eine neue Mordserie: Die Leichen werden in komische Positionen drapiert, die an Szenen aus einem traditionellen Temari-Lied (beim Singen der Zeilen wird mit einem Ball gespielt/Kinderlied) erinnern. Kaum ist er in die dunkle Geschichte des Dorfes eingetaucht, um den Fall aufzuklären... fördert er nicht nur Intrigen zu Tage, sondern auch Abgründe, die unteranderem auch mit dem damaligen Mordfall zu tun haben könnten. Die Reihe, um den Detektiv Kosuke Kindaichi, lese ich nur all zu gerne. Seishi Yokomizo wusste wie er mal schneller, mal langsamer den Spannungsbogen aufbaut und auch hält. Mit keiner Seite wurde es langweilig. Natürlich nahm auch Mal etwas die Spannung ab, aber nie so, dass ich es abbrechen wollte. Selbst die Charaktere die sich in der Reihe wiederholen sind einfach toll. Eine schöne und spannende japanische Detektivreihe (mit 77 Bänden) die zwischen den 40er und 50er Jahren spielt.😍 Ich kann jeder Person diese Reihe empfehlen die japanische Romane mag, oder auch gerne Kriminalromane/Detektivromane liest 📖🥰.

Sternebewertung fiktiv
Es gibt Reihen, auf die freut man sich immer. Band 5 gehört für mich klar dazu. Diese Bücher liefern zuverlässig. Atmosphäre und ein Setting, das historisch verankert ist, sich aber erstaunlich zeitlos liest. Kindaichi beschließt, Urlaub zu machen in den Bergen, bei einem Freund. Gute Luft, gutes Essen, ein Onsen, eigentlich ein sauber aufgesetztes Erholungsprogramm. Wir befinden uns im Japan der 1955er-Jahre, in der Nachkriegszeit, einem Land im Wandel. Bereits bei der Ankunft wird klar, Ruhe ist hier kein nachhaltiger Zustand. Ein scheinbar harmloser Gefallen, die Hilfe bei einem Liebesbrief für den Dorfvorsteher entwickelt schnell eine Eigendynamik. Kurz darauf verschwindet dieser. Blutspuren, Hinweise, ein Kinderlied mit dunkler Bedeutung. Und dann Mord. Nicht subtil, sondern inszeniert. Skurril zur Schau gestellte Leichen, alte Familienbande, lang gehütete Geheimnisse. Alles greift ineinander. Dieser Band ist komplexer, vielschichtiger, verzweigter als seine Vorgänger. Mehr Figuren, mehr Motive, mehr historische Tiefe. Und ja, das fordert Konzentration. Aber genau das macht den Reiz aus. Seishi Yokomizo bleibt sich treu, intelligent konstruiert, atmosphärisch dicht, ohne den Leser an die Hand zu nehmen. Kleiner persönlicher Wunsch am Rande. Kindaichi läuft weiterhin ziemlich abgerissen herum. Charmant, ja aber bei diesem Intellekt dürfte man modisch durchaus nachschärfen 😉 Ein starker, anspruchsvoller Serienband mit klassischem Krimi-Herz mit japanischer Eigenständigkeit. Wer die Reihe liebt, wird auch hier geliefert bekommen, ohne Abstriche.
Ein neuer Fall für Kindaichi! Dieses Mal verschlägt es ihn nach Onikobe, wo er für mich den bisher umfangreichsten Fall der Reihe aufdeckt. Die Umgebung ist sehr stimmungsvoll dargestellt und anschaulich beschrieben. Trotz der zahlreichen Ortswechsel fiel es mir leicht, den Überblick zu behalten. Etwas herausfordernder empfand ich hingegen die große Anzahl an Charakteren. Selbst mit Personenregister stolperte ich immer wieder über Namen und Familienverhältnisse, was mich leider bis fast zum Ende begleitete. Dennoch gibt es einige wirklich interessante Figuren, die der Geschichte eine besondere Note verleihen. Der Fall in Onikobe ist vertrackt und hält einige Überraschungen bereit. Gleichzeitig vermittelt er erneut Einblicke in japanische Traditionen und Lebensweisen, die für uns Westler eher ungewohnt sind. Ich hatte wieder Freude daran, Kindaichi dabei zu begleiten, wie er den Fall Schritt für Schritt auflöst. Gegen Ende empfand ich die Erklärung jedoch als etwas zu langatmig. Insgesamt ist dies für mich daher nicht der beste Band der Reihe, dennoch hoffe ich sehr, dass noch weitere Bände übersetzt werden.

Sommer, 1955. Eigentlich will Privatdetektiv Kosuke Kindaichi nur einige ruhige Tage auf dem Land verbringen, wozu er sich bewusst ein kleines Dorf mit einem Onsen, dem Schildkrötenbad, ausgesucht hat. Doch schon bald geschehen dort furchtbare Dinge: der Dorfvorsteher verschwindet spurlos, eine Totgeglaubte wird mehrfach im Dorf gesehen und schließlich passiert der erste Mord. Kommissar Isokawa, ein alter Freund Kindaichis, vermutet sofort einen Zusammenhang zu einem über 20 Jahre alten, ungelösten Mordfall. „Die Spatzenmorde von Onikobe“ ist bereits der fünfte, im Deutschen erschienene Band aus der Feder von Seishi Yokomizo. Die Übersetzung des ursprünglich 1957 im Original veröffentlichten Romans stammt von Ursula Gräfe. Die Handlung wird erneut von einem uns unbekannten, fiktiven auktorialen Erzähler geschildert und gibt sich so den Anschein, als würde ein guter Bekannter uns von den Vorfällen erzählen. Die Morde nehmen starken Bezug auf ein japanisches Volkslied über drei Spatzen (= drei Frauen), die getötet werden und dementsprechend ist auch der Roman gegliedert. Im Zentrum der Vorfälle stehen drei Familien: Die Familie Yura, von Beruf Böttcher, die Nires, eine Waagenbauerfamilie und die Familie Bessho, von Beruf Schlosser. Sie stehen zueinander in Konkurrenz und wetteifern stets um den höchsten Status in Onikobe. Seit Chieko Bessho unter dem Namen Yukari Ozora eine bekannte Sängerin geworden ist und ihre Familie nun mit teuren Dingen beschenken kann, hat sich dies nur verstärkt. Etwas im Abseits bleibt dabei die Familie Aoike, die das Schildkrötenbad betreibt und deren Tochter sich vor den Blicken der Außenwelt verbirgt. Für mich war dieser Fall Kosuke Kindaichis einer seiner besten. Der Detektiv ermittelt gewohnt zurückhaltend mit einer Kombination aus Recherchen und Gesprächen und präsentiert am Ende überraschend den Mörder. „Die Spatzenmorde von Onikobe“ sind dabei besonders spannend und bieten eine gelungene Mischung aus Folklore, Ermittlungsarbeit und komplexen zwischenmenschlichen Beziehungen. Zudem gewährt die Reihe einen tollen Einblick ins Japan der 50er Jahre.
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Der Meisterdetektiv unmöglicher Verbrechen ist zurück
Japan in der Nachkriegszeit. Im abgelegenen Bergdorf Onikobe sorgen mysteriöse Todesfälle für Entsetzen: Die Opfer werden in grotesken Posen aufgefunden, als wären sie Teil eines makabren Spiels. Was hat es mit dem alten Kinderlied auf sich, zu dem die Spur Kosuke Kindaichi führt? Um dieses teuflische Rätsel zu lösen, muss der ebenso schrullige wie liebenswerte japanische Detektiv tief in die dunklen Geheimnisse des Ortes und seiner verfeindeten Familien vordringen. Wird es ihm gelingen, das tödliche Geheimnis zu entschlüsseln?
Book Information
Author Description
Seishi Yokomizo, 1902-1981, ist einer der berühmtesten und beliebtesten japanischen Autoren von Kriminalromanen. Er wurde in Kobe geboren und las als Junge unzählige Detektivgeschichten, bevor er selbst mit dem Schreiben begann. Allein seine Serie um Kosuke Kindaichi besteht aus 77 Büchern. »Die rätselhaften Honjin-Morde« ist der erste Band dieser Reihe und gewann sogleich den ersten Preis für Kriminalautoren Japans. Bei Blumenbar liegen ebenfalls »Mord auf der Insel Gokumon«, »Das Dorf der acht Gräber« und »Der Inugami-Fluch« vor.
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Krimi zum miträtseln
Der Privatdetektiv Konsuke Kindaichi möchte sich einfach nur erholen und so empfiehlt ihm sein Freund Kommissar Isokawa einen Onsu in den Bergen ausserhalb Kobes. Allerdings mit dem Hintergedanken, dass der neugierige Detektiv einen ungelösten Mord von 1932 lösen kann. Was beide nicht ahnen, ist, dass ein heimtückischer Mörder dort sein Unwesen treibt und schon sind die beiden dort nicht mehr im Urlaub, sondern ermitteln höchstselbst in den mysteriösen Fällen. Auch wenn ich diesmal, es ist schon mein 5. Yokomizo, an den japanischen Namen fast verzweifelt wäre (ein paar habe ich immer wieder durcheinander gebracht) war es wieder höchst vergnüglich dem zerstreut wirkenden Detektiv über die ermittelnde Schulter zu schauen. Wie immer wird am Ende alles aufgedröselt und es bleiben keine Fragen offen. Aber bis dahin kann man fleißig miträtseln. Ich hoffe es gibt noch ein paar Bücher mit Kindaichi die ins Deutsche übersetzt werden können.
Kosuke Kindaichis fünfter Fall 🕵🏻♂️😍
Seishi Yokomizos, "Die Spatzenmorde von Onikobe" las ich nur all zu gerne und nahm mir auch dafür viel Zeit. Kosuke Kindaichi wird von einem Freund in das abgelegene Bergdorf Onikobe eingeladen. Dabei stößt er auf einen über 20 Jahre alten Mordfall. Kurze Zeit später beginnt eine neue Mordserie: Die Leichen werden in komische Positionen drapiert, die an Szenen aus einem traditionellen Temari-Lied (beim Singen der Zeilen wird mit einem Ball gespielt/Kinderlied) erinnern. Kaum ist er in die dunkle Geschichte des Dorfes eingetaucht, um den Fall aufzuklären... fördert er nicht nur Intrigen zu Tage, sondern auch Abgründe, die unteranderem auch mit dem damaligen Mordfall zu tun haben könnten. Die Reihe, um den Detektiv Kosuke Kindaichi, lese ich nur all zu gerne. Seishi Yokomizo wusste wie er mal schneller, mal langsamer den Spannungsbogen aufbaut und auch hält. Mit keiner Seite wurde es langweilig. Natürlich nahm auch Mal etwas die Spannung ab, aber nie so, dass ich es abbrechen wollte. Selbst die Charaktere die sich in der Reihe wiederholen sind einfach toll. Eine schöne und spannende japanische Detektivreihe (mit 77 Bänden) die zwischen den 40er und 50er Jahren spielt.😍 Ich kann jeder Person diese Reihe empfehlen die japanische Romane mag, oder auch gerne Kriminalromane/Detektivromane liest 📖🥰.

Sternebewertung fiktiv
Es gibt Reihen, auf die freut man sich immer. Band 5 gehört für mich klar dazu. Diese Bücher liefern zuverlässig. Atmosphäre und ein Setting, das historisch verankert ist, sich aber erstaunlich zeitlos liest. Kindaichi beschließt, Urlaub zu machen in den Bergen, bei einem Freund. Gute Luft, gutes Essen, ein Onsen, eigentlich ein sauber aufgesetztes Erholungsprogramm. Wir befinden uns im Japan der 1955er-Jahre, in der Nachkriegszeit, einem Land im Wandel. Bereits bei der Ankunft wird klar, Ruhe ist hier kein nachhaltiger Zustand. Ein scheinbar harmloser Gefallen, die Hilfe bei einem Liebesbrief für den Dorfvorsteher entwickelt schnell eine Eigendynamik. Kurz darauf verschwindet dieser. Blutspuren, Hinweise, ein Kinderlied mit dunkler Bedeutung. Und dann Mord. Nicht subtil, sondern inszeniert. Skurril zur Schau gestellte Leichen, alte Familienbande, lang gehütete Geheimnisse. Alles greift ineinander. Dieser Band ist komplexer, vielschichtiger, verzweigter als seine Vorgänger. Mehr Figuren, mehr Motive, mehr historische Tiefe. Und ja, das fordert Konzentration. Aber genau das macht den Reiz aus. Seishi Yokomizo bleibt sich treu, intelligent konstruiert, atmosphärisch dicht, ohne den Leser an die Hand zu nehmen. Kleiner persönlicher Wunsch am Rande. Kindaichi läuft weiterhin ziemlich abgerissen herum. Charmant, ja aber bei diesem Intellekt dürfte man modisch durchaus nachschärfen 😉 Ein starker, anspruchsvoller Serienband mit klassischem Krimi-Herz mit japanischer Eigenständigkeit. Wer die Reihe liebt, wird auch hier geliefert bekommen, ohne Abstriche.
Ein neuer Fall für Kindaichi! Dieses Mal verschlägt es ihn nach Onikobe, wo er für mich den bisher umfangreichsten Fall der Reihe aufdeckt. Die Umgebung ist sehr stimmungsvoll dargestellt und anschaulich beschrieben. Trotz der zahlreichen Ortswechsel fiel es mir leicht, den Überblick zu behalten. Etwas herausfordernder empfand ich hingegen die große Anzahl an Charakteren. Selbst mit Personenregister stolperte ich immer wieder über Namen und Familienverhältnisse, was mich leider bis fast zum Ende begleitete. Dennoch gibt es einige wirklich interessante Figuren, die der Geschichte eine besondere Note verleihen. Der Fall in Onikobe ist vertrackt und hält einige Überraschungen bereit. Gleichzeitig vermittelt er erneut Einblicke in japanische Traditionen und Lebensweisen, die für uns Westler eher ungewohnt sind. Ich hatte wieder Freude daran, Kindaichi dabei zu begleiten, wie er den Fall Schritt für Schritt auflöst. Gegen Ende empfand ich die Erklärung jedoch als etwas zu langatmig. Insgesamt ist dies für mich daher nicht der beste Band der Reihe, dennoch hoffe ich sehr, dass noch weitere Bände übersetzt werden.

Sommer, 1955. Eigentlich will Privatdetektiv Kosuke Kindaichi nur einige ruhige Tage auf dem Land verbringen, wozu er sich bewusst ein kleines Dorf mit einem Onsen, dem Schildkrötenbad, ausgesucht hat. Doch schon bald geschehen dort furchtbare Dinge: der Dorfvorsteher verschwindet spurlos, eine Totgeglaubte wird mehrfach im Dorf gesehen und schließlich passiert der erste Mord. Kommissar Isokawa, ein alter Freund Kindaichis, vermutet sofort einen Zusammenhang zu einem über 20 Jahre alten, ungelösten Mordfall. „Die Spatzenmorde von Onikobe“ ist bereits der fünfte, im Deutschen erschienene Band aus der Feder von Seishi Yokomizo. Die Übersetzung des ursprünglich 1957 im Original veröffentlichten Romans stammt von Ursula Gräfe. Die Handlung wird erneut von einem uns unbekannten, fiktiven auktorialen Erzähler geschildert und gibt sich so den Anschein, als würde ein guter Bekannter uns von den Vorfällen erzählen. Die Morde nehmen starken Bezug auf ein japanisches Volkslied über drei Spatzen (= drei Frauen), die getötet werden und dementsprechend ist auch der Roman gegliedert. Im Zentrum der Vorfälle stehen drei Familien: Die Familie Yura, von Beruf Böttcher, die Nires, eine Waagenbauerfamilie und die Familie Bessho, von Beruf Schlosser. Sie stehen zueinander in Konkurrenz und wetteifern stets um den höchsten Status in Onikobe. Seit Chieko Bessho unter dem Namen Yukari Ozora eine bekannte Sängerin geworden ist und ihre Familie nun mit teuren Dingen beschenken kann, hat sich dies nur verstärkt. Etwas im Abseits bleibt dabei die Familie Aoike, die das Schildkrötenbad betreibt und deren Tochter sich vor den Blicken der Außenwelt verbirgt. Für mich war dieser Fall Kosuke Kindaichis einer seiner besten. Der Detektiv ermittelt gewohnt zurückhaltend mit einer Kombination aus Recherchen und Gesprächen und präsentiert am Ende überraschend den Mörder. „Die Spatzenmorde von Onikobe“ sind dabei besonders spannend und bieten eine gelungene Mischung aus Folklore, Ermittlungsarbeit und komplexen zwischenmenschlichen Beziehungen. Zudem gewährt die Reihe einen tollen Einblick ins Japan der 50er Jahre.











