Das Café ohne Namen

Das Café ohne Namen

Hardback
3.7750

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Description

Robert Seethalers neuer Nr. 1 Bestseller-Roman: Einfühlsam, fein geschrieben und kurzweilig!

»283 Seiten reines Leseglück.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Robert Seethaler ist ein großer Augenblickschriftsteller.« RBB Kultur

Ein Café und seine Menschen. Ein Mann, der seiner Sehnsucht folgt.

Wien, 1966. Robert Simon schlägt sich als Gelegenheitsarbeiter auf dem Karmelitermarkt durch. Mit seinem bescheidenen Leben ist er zufrieden, doch zwanzig Jahre nach Kriegsende hat sich die Stadt aus ihren Ruinen erhoben. Überall sprießt Neues, und auch Simon wird von diesem Aufbruch erfasst. Er wagt den Schritt in die Selbstständigkeit, pachtet eine kleine Gastwirtschaft und eröffnet sein eigenes Café.

Das Angebot ist schlicht, und streng genommen ist es weniger ein Café als ein Treffpunkt für die Menschen aus dem Viertel. Sie kommen, bringen ihre Geschichten mit – Geschichten von Sehnsucht, Verlust und unerwartetem Glück. Manche suchen Gesellschaft, andere hoffen auf die Liebe. Während die Stadt um sie herum erwacht, verändert sich auch Simons Leben.

Das Café ohne Namen ist ein Roman über den menschlichen Drang zum Aufbruch. Mit einem Reigen unvergesslicher Figuren und seiner besonderen Aufmerksamkeit für die Details des Lebens erzählt Robert Seethaler davon, wie eine neue Welt entsteht, die wie alles Neue ihr Ende schon in sich trägt.

»Robert Seethaler erzählt so berührend, dass man sich sehnlichst wünscht, selbst einmal in diesem »Café ohne Namen« gesessen zu haben.« Brigitte

*** Fans von »Der Trafikant« und »Ein ganzes Leben« werden auch diesen Roman von Seethaler lieben! ***

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
288
Price
25.70 €

Author Description

Robert Seethalers Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Mit seinem Roman Ein ganzes Leben stand er auf der Shortlist des International Booker Prize. Er lebt in Berlin und Wien.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
42%
44%
6%
N/A
22%
24%
65%
54%
54%
85%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
87%
88%
61%
19%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

123
All
3

Schöne Sprache, wenig Handlung

Wer Melancholie mag, wird dieses Buch lieben. Wie oft habe ich mir in meinem früheren Nebenjon an der Bar Geschichten zu den Stammgästen ausgemalt. In diesem Buch wird nicht ausgedacht, sondern wir wechseln die Perspektiven. Keine dieser Leben hat lange nachgehallt, weder im Buch noch in meinem Kopf.

3.5

Gemütlich und kurzweilig

Wir schreiben Wien in den 1960er Jahren. Robert Simon eröffnet ein Café. Verschiedene Menschen, Charaktere und Schicksale treffen an diesem Ort zusammen. Der Autor hat einen schönen besinnlichen Schreibstil. Das Buch fühlt sich leicht an. Es passiert nicht viel, es geht vielmehr um die Menschen mit ihren Befindlichkeiten und ihrem Leben. Ich fand es sehr gemütlich, aber ich befürchte es wird nicht lange hängenbleiben. Es ist eine nette Lektüre für zwischendurch, aber die Begeisterung anderer Leser für das Buch kann ich nicht teilen.

3

Ein Café ohne Namen und ganz viel Geschichte

Der Roman spielt 1966 in Wien. Dort eröffnet Robert ein Café und schon bald kommen die Menschen aus seinem Viertel und bringen ihre Geschichten mit. Man lernt ganz unterschiedliche Charaktere jeden Alters kennen, die alle ihre alltäglichen Geschichten und Lasten mitbringen. Gerade die Details aus den unterschiedlichen Leben und die Zusammenkünfte im Café machen das Buch sehr realistisch und herzlich. Es fühlt sich beim Lesen ein wenig so an, als würde man abends durch beleuchtete Fenster schauen und könnte für einen kurzen Augenblick den Alltag anderer beobachten. 2 Sterne habe ich abgezogen, weil mir hier und da die Spannung und die Handlung gefehlt hat.

4

Ein schönes und entschleunigendes Buch, welches mir sehr gut gefallen hat. Wie von Robert Seethaler gewohnt, ist es auf den ersten Blick eher handlungsarm. Ich denke jedoch, dass die Handlung in den Lebensausschnitten der Personen steckt, die liebevoll erzählt werden. Wie so oft stecken sie voller Schicksalsschläge, die ziemlich nüchtern und voller Akzeptanz erzählt werden. Mir gefällt diese Schreibweise. Für Seethaler Fans ein absolutes Muss

4.5

Wer gerne Bücher liest, die entschleunigen, die von echten Menschen erzählen und die zeigen, dass auch die kleinen Momente zählen, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Klare Empfehlung!

„Das Café ohne Namen“ war für mich eine absolute Wohlfühllektüre. Das Buch hat eine ganz besondere Ruhe ausgestrahlt – entspannt, bodenständig, einladend. Man war beim Lesen direkt mitten im Café, hat die Gäste kennengelernt, ihre Geschichten miterlebt und war immer wieder bei Robert Simon, dem Cafébesitzer, der mir als Hauptfigur unglaublich gut gefallen hat. Robert ist keine typische Romanfigur, die laut nach Aufmerksamkeit schreit. Er ist ruhig, weise und unaufgeregt, und genau das macht ihn so sympathisch. Durch die wechselnden Perspektiven und die vielen kleinen Alltagsmomente bekommt man außerdem ein richtig gutes Gefühl für die Stimmung der 1960er Jahre in Wien – ohne großes Drama, aber mit viel Charme und Feingefühl. Besonders beeindruckt hat mich, wie das Buch zeigt, dass nichts für die Ewigkeit ist – weder Orte, noch Träume oder Begegnungen. Und trotzdem hinterlässt alles seine Spuren. Das Ende war zwar leise, aber genau darin lag für mich die Kraft dieser Geschichte.

3

Es war ok

Ich hatte mir mehr von dem Buch erwartet. Es war ok. Die Geschichten von den Menschen hat mich nicht mitgerissen. Ich bin froh, dass ich mir das Buch nur ausgeliehen hatte und nicht gekauft.

3.5

Nett für Zwischendurch

Keine runde Geschichte, eher kurze Episoden über das Publikum des namenlosen Cafés im Wien der 1960/70er Jahre. Zeithistorisch wurde auf Wien, bis auf eine Ausnahme zum Schluss, nicht eingegangen. Die Geschichten waren interessant, aber nicht wirklich unterhaltsam. Schade fand ich, dass Mila & René's Tragödie nur so oberflächlich abgehandelt wurde. Nette Unterhaltung.

3.5

Das Buch ist gut geschrieben, aber mir fehlen die Emotionen . Manchmal wusste man nicht aus welcher Sicht gerade geschrieben wurde. Es lässt mich auch etwas ratlos zurück.

3

Ein Third-Place gegen die Einsamkeit

Robert Seethaler hat es mit diesem Roman wieder verstanden eine Meta-Ebene zu schaffen. Zu nächst denkt man, der Roman plätschert gemütlich vor sich hin. Aber irgendwann war ich zu Hause im Café ohne Namen. Habe die Stammgäste mit ihren Sorgen und Nöten besser kennengelernt. Verstanden, dass sie in das Café kommen um der Einsamkeit etwas entgegen zu setzen. Es zeigt auf, wie Freundschaften und Verbindungen unbewusst entstehen können, ohne das wir uns diesen selbst häufig bewusst sind. Es zeigt auf, wie wichtig solche Third-Places für die Gesellschaft sind. Ein kurzweiliger Roman, der mich über den Jahreswechsel gut unterhalten hat.

3.5

Wie Robert Seethaler erzählt, mag ich einfach sehr. Das ging mir schon bei "Ein ganzes Leben " so. Er beobachtet das Leben, die Menschlichkeit und die Gemeinschaft so nah, dass man denkt, man sei Teil des Ganzen. Als Robert Simon das Café ohne Namen (er weiß einfach nicht, wie er es nennen soll) eröffnet, wird es nach und nach zum Schauplatz des Wiener Lebens. Bestärkt wird er durch Gespräche mit der Witwe, bei der ein Zimmer bewohnt und damit auch ihr die nötige Gesellschaft bietet. "Man sollte sich immer ein bisschen mehr Hoffnung als Sorgen machen." , rät sie ihm. Und so wagt er es und schafft eine Begegnungsstätte mitten im Wien der 60er Jahre, das sich - wie die Menschen - so langsam von den Nachkriegsjahren erholt und Aufbruchstimmung in sich trägt. Freundschaften und Liebesgeschichten, Markttreiben und der Prater.... da hab ich einfach gern Mäuschen gespielt.

4

Eine Geschichte über den Betreiber eines Cafés in Wien der Nachkriegszeit und seine Gäste, von der Eröffnung bis zur Schließung zehn Jahre später. Fein beobachtet und ruhig erzählt. 👍

3

Eine unaufgeregte Beobachtung vom alltäglichen Leben

Das Café ohne Namen ist ein typischer Belletristik Roman und kommt ganz ohne unnötige Aufregung aus. Wie im Zeitraffer begleitet man das Leben des Hauptprotagonisten, Robert Simon, und einige seiner täglichen Nachbarn und Bekannten. Es werden durchschnittliche Leute porträtiert mit all den Höhen und Tiefen, Freuden und Ängsten, die das Leben so bereithält. Es fiel mir leicht, mich in die Figuren hineinzuversetzen. Am meisten Spaß hatte ich mit den Gesprächskapiteln der beiden namenlosen Damen - es war eine lustige Herausforderung ohne Anführungszeichen der wörtlichen Rede dem Gespräch zu folgen. Es ist faszinierend wie gut es funktioniert und man genau weiß wann wer was sagt.

Eine unaufgeregte Beobachtung vom alltäglichen Leben
4

Entschleunigung. Eigentlich nichts Besonderes und doch wieder etwas Besonderes. Ein Café, was mehr eine Kneipe ist, die Schicksale des Inhabers und seiner Gäste im Wien der 60er Jahre. Leichte Unterhaltung für zwischendurch. Mir hat es ganz gut gefallen.

4

Mit seinem schlichten Schreibstil nimmt Seethaler einen in das Wien um 1970 mit.

Wien 1966. Robert eröffnet in Wien ein Café und nimmt uns in diesem Treffen sich die verschiedensten Charaktere. Auf eine unglaublich leicht Art nimmt uns Seethaler mit in dieses Nachkriegs-Wien. Dieses Buch ist absolut zu empfehlen und da es mich so in den Bann gezogen hat, habe ich es an einem Tag durchgelesen! Rezension//Unbezahlte Werbung//Buch selbst gekauft oder geliehen

5

Bin ein sehr großer Fan! ☕

Ich wollte das Café ohne Namen schon seit Ewigkeiten lesen. Tatsächlich habe ich es dann in einer Bücherzelle gefunden und habe es natürlich sofort mitgenommen :) Ich mochte die Leichtigkeit des Buches. Nicht alle Themen in dem Buch sind über glückliche Themen. Jedoch kann man sich wundervoll in das Wien der 60er Jahre zurückversetzen und das hat mir sehr gut gefallen, da ich selbst auch der Stadt zugetan bin. Falls ihr eine schöne Geschichte sucht, seid ihr bei dem Buch richtig :)

Bin ein sehr großer Fan! ☕
5

Schön und kurzweilig.

4

Wiener Charme in den Sechziger Jahren

Schon öfters ist Robert Simon an dem leer stehenden Lokal vorbeigekommen und hat durch die schmutzigen Fenster ins Innere geblickt. Man könnte doch hier ein Café eröffnen, dachte er sich und kündigt seine Stelle am Markt. Nach einigen Renovierungsarbeiten stellt er ein paar Stühle und Tische vors Lokal und es dauert nicht lange und schon treffen die ersten Gäste ein. Die Speisekarte ist klein aber fein, unter anderem Schmalzbrote, Essiggurken und als im Winter weniger los ist gibts Punsch. Manche der Gäste sind öfters da, haben ihre eigene Geschichte, lehnen am Tresen erzählen aus ihrem Leben während Simon Bier einschenkt, oder treffen sich zum Kartenspielen. Wenn ich das nächste mal in Wien bin, werde ich die Haus suchen… Meine Tochter wohnt genau in diesem Bezirk, ich kenne viele Straßennamen die im Buch erwähnt werden. Auf dem Cover passend ein Mann in Schwarzweiß fotografiert, so wie man in den Sechzigern fotografiert hat. Robert Seethaler ist ein großartiger Erzähler der einen mitfühlen, mitleiden und schmunzeln lässt.

4

Ruhig und dennoch vielschichtig

Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne. Was mich aber auch währenddessen sehr wunderte und ich verstand zwischendurch nicht, woran es lag. Gestern hane ich mit meiner Buchhändlerin kurz darüber gesprochen und sie meinte, vielleicht, weil wir die Gegenden kennen und man sich, dank Seethalers Sprache so gut vorstellen kann, dass man genau in der Gasse ist und geht. Jetzt wo ich fertig bin, denke ich folgendes: Seethalers Schreibstil ist wirklich sehr angenehm und ich konnte mir tatsächlich jede Gasse, jeden Platz sehr gut vorstellen, wie es damals war. Ich als Wienerin habe auch einen viel persönlicheren Bezug dazu. Was mir aber auch wahnsinnig gut gefiel, die kurzen Einblicke in die Gedanken der Gäste. Manche Kapitel sind Gesprächsfetzen von Gästen, die man gar nicht per Namen kennenlernt, aber ihre Sorgen und/oder Motschkerei. Beispielsweise beschwert sich jemand über den aktuellen Bau der UBahn , dass die Schaffner der Bims arbeitslos macht und alles zugrunde gehen wird. Das Leben der späten 60er, die ältere Generation, die den Krieg miterlebte und im der Wiener Umbruchphase lebt, wo wieder Gastarbeiter kommen, die Stadt viele neu auf- aber auch ausbaut (UNO City wird zB angestreift), das alles wird erwähnt ohne zu sehr ins Detail zu gehen.. Eine junge Buchhändlerin meinte gestern, dass sie Seethaler zu oberflächlich findet. Ich verstehe, wieso sie das so empfindet, aber genau das fand ich genau perfekt, denn ein kaffeehausbesitzer bekommt genau diese Momente zu sehen und nicht die genauen Hintergründe. Ich empfand das Buch sehr authentisch, wahnsinnig ruhig, nichtsdestotrotz freute ich nich jeden Tag aufs weiterlesen. Da ich in meinen 20er genau in so einem Cafe fast täglich meinen Feierabend genoss, versteh ich glaub ich das Buch noch mehr und es war ein bisschen ein nach Hause kommen. Vielleicht bin ich aber auch schon so alt, dass ich diese Nostalgie mag *lach*

3

Für mich eine leichte Urlaubslektüre

Lässt einen in die Nachkriegswelt der Stadt Wien eintauchen. Der Protagonist versprüht trotz der harten Zeiten Optimismus.

4

Ein Buch wie für einen ausgedehnten Besuch im Café.

Es liest sich leicht, wie viele kleine Kurzgeschichten, zusammengefasst zu einer großen ganzen. Schöne Charaktere, nicht zu tiefsinnig, nicht zu oberflächlich. Genau richtig für eine entspannte Lektüre. Ich hab‘s gern gelesen und werde auf jeden Fall noch mehr von Robert Seethaler lesen.

Ein Buch wie für einen ausgedehnten Besuch im Café.
2.5

Das Buch hat nicht ganz meinen Geschmack getroffen.

Mich persönlich hat dieser Roman leider nicht wirklich begeistert. Ich konnte zu keinem der Protagonisten eine Bindung aufbauen und auch die Handlung, bzw dass nicht besonders viel passiert ist hat mir nicht gefallen. Ich fand das Buch an und für sich nett geschrieben aber auch ziemlich langweilig.

2

Von Anfang bis Ende…

… begleiten wir Robert Simon und sein Café ohne Namen, welches für mich aber leider auch das Café der Langeweile heißen könnte. Auch wenn ich verstehen kann, dass viele an dem ruhigen und eben so gar nicht dramatischen Stil von Robert Seethaler Gefallen finden, muss ich persönlich feststellen, dass mich seine Erzählstimme einfach nicht fesselt. So erging es mir bereits bei „Der Trafikant“ und so hat sich auch bei dieser Lektüre bestätigt. Ich freue mich für jeden, den Seethalers Geschichten berühren - ich lese aber lieber etwas anderes.

3.5

Wien im Jahr 1966 (🚨 Spoiler!)

Robert Seethaler entführt seine Leser in das Wien der 1960er Jahre. Robert Simon wächst in einem Waisenhaus auf. Nach dem Schulabschluss lebt er von Gelegenheitsarbeiten auf einem Wiener Markt. Als er schließlich ein Zimmer bei einer Witwe mietet, beschließt er, sich selbstständig zu machen und eröffnet in einem leerstehenden Gasthaus ein Café. Da ihm kein passender Name einfällt, bleibt es schlicht das „Café ohne Namen“. Seethaler beschreibt das Café und seine Stammkunden mit beeindruckender Detailtreue. Unterschiedliche Menschen bevölkern das Lokal, das gegenüber eines Marktes liegt, der kontinuierlich neue Gäste ins Café spült. Man spürt Seethalers Talent als scharfsinniger Beobachter, dem es gelingt, die Eigenarten und Geschichten seiner Figuren lebendig und greifbar zu machen. Die alltäglichen Begebenheiten und Interaktionen im Café sind fein nuanciert und schaffen eine dichte Atmosphäre, die den Leser direkt in die 1960er Jahre zurückversetzt. Das Geschäft läuft gut, auch wenn Robert nicht reich wird. Er stellt eine Mitarbeiterin ein, die später einen Ringkämpfer vom Heumarkt heiratet. Doch ihre Ehe gestaltet sich schwierig. Nach zehn Jahren müssen Veränderungen bewältigt werden: Roberts Zimmervermieterin wird dement und braucht zunehmend seine Hilfe, und das Café muss einem Neubau weichen, da der Hausbesitzer verschuldet ist und das Gebäude an eine Immobilienfirma verkauft. Robert organisiert ein Abschiedsfest, das bis in die frühen Morgenstunden dauert. Seethaler zeichnet ein Bild des stillen Vergehens der Zeit. Es ist ein Leben, wie es jeder von uns leben könnte. Eine Stammkundin stirbt und bei ihrem Begräbnis werden berührende Gedanken einer Freundin wiedergegeben, die die Schönheit von Seethalers Dichtung unterstreichen: „Am liebsten sind mir die Margeriten. Die Margerite ist eine bescheidene Blume. […] Lieder bleiben länger als Grabsteine“ (S. 262). Am Ende des Cafés spürt Robert zu seiner eigenen Verwunderung keine Traurigkeit. Der Raum ist abgenutzt, so wie er selbst sich müde fühlt. Im letzten Kapitel besucht Robert seine nun sprachlose Zimmervermieterin im Altersheim und erzählt ihr von den vergangenen Zeiten im Café, als würde es noch existieren. Er bringt ihr regelmäßig Schokolade und frische Wäsche. Seethaler lässt den Leser mit dem Gefühl zurück, selbst Gast in diesem Café gewesen zu sein. Fazit: „Das Café ohne Namen“ ist eine ruhige und atmosphärische Erzählung, die tief in das Leben der 1960er Jahre eintaucht. Inhaltlich passiert wenig, doch Seethalers unaufgeregter und präziser Erzählstil schafft eine intensive und authentische Stimmung. Wer nach actiongeladener Spannung sucht, wird hier nicht fündig. Stattdessen bietet das Buch eine wohltuende Möglichkeit, abzuschalten und in eine andere Welt einzutauchen. Ein gelungener Roman, der sich besonders gut zum Entspannen eignet. ⭐️⭐️⭐️

5

Wie ein wundervoll dahinplätschernder Fluss

Das Buch las sich für mich wie ein träge dahinströmender Fluss und hat mich immer wieder innehalten lassen, da die Beschreibungen der drei Hauptcharaktere so besonders sind. Mit großer Liebe zu Menschen, der Geschichte Wiens und den Eigenheiten der Bevölkerung, beschreibt Robert Seethaler die Zeit der 60er und 70er Jahre mit den Sehnsüchten, Hoffnungen und Ängsten der Bewohner eines ärmeren Stadtteils, der sich noch im Wiederaufbau befindet. Er flicht immer wieder geschichtliche Ereignisse ein und macht das Leben im Wien dieser Zeit für mich lebendig und greifbar. Es ist kein Buch, das in einem Rutsch zu lesen ist, dazu birgt es zu viele kleine Details, die wie Randnotizen daherkommen. Auch ist die Betrachtung der Umgebung von zwei älteren Damen, die sich regelmäßig im Café treffen so pointiert und bringt nochmal eine andere Sichtweise in die Erzählung ein. Ich könnte mir das Buch aus sehr gut als Theaterstück umgesetzt vorstellen.

3

Es fällt mir irgendwie richtig schwer, eine Rezension zu dem Buch zu schreiben, aber ich weiß gar nicht, wieso das so ist. Der Schreibstil war so toll. Sehr bildhaft und emotional, das hat mir total gefallen. Genauso wie die Geschichte, die Seethaler da erzählt. Die Charaktere waren interessant und ich habe sie gerne begleitet - und doch fehlte das gewisse Etwas. Die großen Emotionen kamen bei mir nur bedingt an, blieben irgendwie blass, ebenso wie der ein oder andere Charakter. Trotzdem konnte mich das Buch unterhalten, auch wenn ich irgendwie mehr - oder was anderes? - erwartet habe.

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3

Ich mag Seethalers Art zu schreiben. Es war angenehm zu lesen. Allerdings hat mich dieser Roman nicht wirklich begeistert, war weder mitreißend, noch lustig oder bewegend. Ganz nett für zwischendurch, aber mehr auch nicht.

4

Seethaler holt uns hier in eine Zeit, die eigentlich noch gar nicht so lange zurückliegt: Wien in den 1970er Jahren. Gekonnt mit einer gesunden Mischung aus Wiener Unfreundlichkeit, distanziertem Humor und manchmal gähnend langweiligem Alltag.

4

Ein nettes Buch

Ein Buch, das gute Laune macht und nett vor sich hinplätschert. Hab's nicht ungern gelesen, war für mich jetzt aber nicht das beste von Seethaler.

5

Eine tolle Geschichte. Mit so vielen Charakteren und Schicksalen um ein Café das nicht einmal einen Namen hat und auch gar kein richtiges Café ist. Alles was ein Leben zu bieten hat, wird erzählt. Alles schöne alles schlechte ohne Schnörkel. Ich mochte die Atmosphäre sehr.

4

Ein typisches Buch von Herrn Seethaler, hat mir sehr gut gefallen

4

📌 "Die Welt dreht sich immer schneller, da kann es schon passieren, dass es einige von denen, deren Leben nicht schwer genug wiegt, aus der Bahn wirft." (S. 188) Ein herrlich unaufgeregtes Buch, das viele (leise) zwischenmenschliche Töne erzeugt.  Von Anfängen, Begegnungen und Abschieden. Herrlich melancholisch.  Mochte ich. 

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4

Café der verlorenen Seelen

Robert Seethalers neuer Roman führt den*die Leser*in ins Wien der 60er Jahre. In der Nähe des Karmelitermarktes eröffnet der Arbeiter Robert Simon ein Café, das bei mangels Ideen keinen Namen erhält (und das ganze Buch über namenlos bleibt). Bald trifft sich dort das ganze Viertel der Leopoldstadt. Als Leser*in lernt man nach und nach die (teilweise skurrilen) Gäste sowie deren Lebensgeschichten und Eigenheiten kennen. Dem Autor gelingt ein feines Sittengemälde über eine Gruppe von Menschen, die miteinander verbindet, dass sie allesamt auf der Suche nach etwas sind, was niemand von ihnen zu finden vermag. Mich hat der Roman, obgleich der Fortgang Handlung eher gemächlich voranschreitet, in seinen Bann gezogen und ich habe ihn gerne gelesen. Robert Seethaler ist ein großer Erzähler, dem es auf meisterhafte Weise gelingt, Gefühle und Stimmungen in Worte zu fassen. Wer derlei Geschichten mag, dem sei die Lektüre wärmstens empfohlen.

Café der verlorenen Seelen
5

Eine anrührende, teilweise melancholische Erzählung, die uns im Café ohne Namen ,Menschen in den 60- ihre Jahren Nahe bringt. Geschichten aus dem alltäglichen Leben voller Sehnsucht, Hoffnung, aber auch Abschied und Trauer

3.5

Kurzweilige Lektüre, mit kleinen berührenden Einblicken in das Leben des Café-Betreibers und der Stammgäste. Die Erzählweise ist poetisch und plastisch, die Menschen dagegen fühlen sich stoisch, nostalgisch bis traurig an. Sowohl der Protagonist Robert Simon als auch ich als Leserin bleiben in einer wertungsfreien, beobachtenden Position. Das Buch ist schön, doch bleibt das Gefühl beim Lesen der Geschichte trübe-grau.

2

Einfühlsam geschrieben und gelesen, aber trostlose Handlung mit allzu vielen kaputten Typen. Wie Rezensenten hier "die Atmosphäre von Aufbruch und Neubeginn" spüren können, ist mir ein Rätsel.

4

Auch wenn in dem Buch gar nicht so viel passiert ist es einfach schön zu lesen. Seethaler hat einen unglaublich schönen Schreibstil, durch den man nur so durch die Seiten fliegt

4.5

Liebenswerte Charaktere und das alte Wien

4

Dieses Buch ist mir in den letzten Monaten oft begegnet. Das schlichte Cover und der Titel haben mir von Anfang an gut gefallen. Der Klappentext hält, was er verspricht. Es geht um Menschen und deren Geschichten. Im Mittelpunkt steht Robert Simon, ein junger Mann, der mir direkt sympathisch war. Vielleicht ein bisschen zu naiv, aber herzensgut ( existiert das Wort?). In sein Café kommen täglich Leute, die Ängste, Träume Wünsche und Hoffnungen haben. Dem netten Cafépächter Robert vertrauen sie sich an. Als Leser*in darf man an diesen Gesprächen teilhaben. Es war, als säße ich mitten in dem kleinen Wirtsthaus und höre zu. Es gab Charaktere, die mir unsympathisch waren und andere, die ich direkt ins Herz geschlossen habe, deren Geschichten mich berührt haben. Der Erzählstil ist schnörkellos, was ich hier sehr passend finde. Die Geschichte spielt in Wien Ende der 60er Jahre. Der Autor lässt immer wieder geschichtliche Ereignisse aus der Zeit in den Roman einfließen. Obwohl es sich um einen recht ruhigen Roman handelt, kam bei mir zu keiner Zeit Langeweile auf. Manches hat mich wütend gemacht, maches traurig und manches hat mich amüsiert. Das Ende hätte ich mit anders gewünscht, aber wahrscheinlich bin ich einfach zu sehr "Team Happy End." Für dieses Buch gebe ich sehr gerne eine Leseempfehlung. Geeignet für alle, die auch mal ruhigere Romane lesen. Mein erstes Buch von Robert Seethaler, aber sicher nicht das letzte....

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5

Mit einem Café oder Bier in der Hand mit den Sorgen und Nöten der kleinen Leute auf Du und Du. Wunderbar! Ausführliche Rezension folgt!

Ein typischer Seethaler 😘

Ein schön geschriebenes Buch mit tollen Figuren deren Geschichten unter die Haut gehen 💕 Viele sagen das da nicht viel geschieht, das Buch sei langweilig 😴 für mich nicht. Menschlich, echt und geht unter die Haut. Ein Seethaler eben 💕 wer ruhige Bücher mag, wer Geschichten mag wird dieses Buch lieben 🫶

5

Herrlich gemütlich und mitreißend

Ich habe vor vielen Jahren 'Der Trafikant' gelesen und geliebt. Diese unaufgeregte, fast beiläufige Erzählweise liegt mir, ich verschlinge die Seiten und hoffe bei jedem Seitenumblättern, dass das Buch ewig dauert. Auch bei diesem Buch wollte ich nicht, dass es endet, zu sehr sind mir die Protagonisten ans Herz gewachsen, ich hatte das Gefühl, mittendrin zu sein im alten Café, einfach zauberhaft.

3

Der Schreibstil ist einfach. Sowie die Charaktere und die Geschichte an sich. Insgesamt war das Buch ok.

Wien im Jahr 1966. Robert Simon pachtet eine Gastwirtschaft und eröffnet sein eigenes Café. Das Angebot ist überschaubar, und genau genommen ist es gar kein richtiges Café, doch die Menschen aus dem Viertel kommen, und sie bringen ihre Geschichte mit.

Der Schreibstil ist einfach. Sowie die Charaktere und die Geschichte an sich. Insgesamt war das Buch ok.
3

Für zwischendurch

Für zwischendurch
5

Bezaubernde Beschreibung eines Cafés bzw den Geschichten der Besuchenden

Im Allgemeinen wende ich mich derzeit mehr Büchern zu, die von Wienern oder über/ in Wien (also auch einfach nur als historischer Ort) geschrieben wurden. Dabei ist mir dieses Buch in die Hände gefallen, was sich durch seine Einfachheit des Buchcovers und der Beschreibung einen Platz in meinen Einkaufskorb erschlichen hat. Das Café präsentiert sich in dieser Geschichte als Dreh- und Angelpunkt für diverse Alltagsherausforderungen der Besuchenden, ohne, dass sich alles nur im Café abspielt. Mir gefällt die Loslösung aus der Ursprungskulisse. Wobei mir oftmals der Gedanke kam, dass der Hauptcharakter doch mehr mit seiner Geschichte hätte in den Vordergrund gerückt bzw. mehr Details aus seinem Leben hätten dargeboten werden können. Nichtsdestotrotz: Ich habe mich sehr für den Schreibstil erwärmen können. Die Geschichte umspannt ca. zehn Jahre und obwohl sie so stark zusammengefasst wurden, entstand nicht der Eindruck, hier irgend etwas zu verpassen. In anderen Momenten wurde dafür umso präziser aufs Detail eingegangen.. Mir gefiel die Atmosphäre des Alltags und die Probleme, die sich zwangsweise im Leben durch das Leben in der Welt/ Gesellschaft mit anderen ergeben. Die Schlichtheit der Orte, die vom Buch genannt und als Handlungsorte definiert wurden gefielen mir sehr. Ich konnte mich sehr gut in die Umgebung und Zeit hineinversetzen. Zudem fühlte ich mich entschleunigt und dazu angehalten, öfter mal darüber nachzudenken, Herausforderungen und "abweichendes Verhalten" meiner Gegenüber zu überdenken und vielleicht das ein oder andere Verhalten nicht allzu wichtig zu nehmen. Auf jeden Fall eine Empfehlung für alle, die sich von Krimis und Sachbüchern, wie typischen Romanen losreißen und ein Wien der Durchschnittsbürger in den 60/70er Jahren des 20. Jahrhundert erleben möchte.

3.5

Ein Cafe ohne Namen

Ein Cafe und seine Menschen mit all seinen Geschichten. Wien in den Nachkriegsjahren zwischen 1966 und 1976, der Gelegenheitsarbeiter Robert Simon erfüllt sich einen Traum und eröffnet ein Cafe in Wien. Eine ruhige Geschichte über die Vielfalt der Menschen, nicht anspruchsvoll, aber sehr schön erzählt. Leseempfehlung!

4

Ein echtes Leseglück!

In „Das Café ohne Namen“ erzählt Robert Seethaler die Geschichte des stillen Franz Erlach, der Anfang der 1960er-Jahre in Wien ein kleines Café eröffnet. Inmitten von Wandel, Aufbruch und Vergänglichkeit wird das Café zu einem Treffpunkt für ganz unterschiedliche Menschen, deren Lebensgeschichten sich dort auf leise, unspektakuläre Weise kreuzen. Seethaler zeichnet dabei ein feinfühliges Bild einer Zeit und einer Gemeinschaft, in der Hoffnung, Einsamkeit und Nähe eng beieinanderliegen. 🤍 Ich habe das Buch als zauberhaft, melancholisch und zugleich herzerwärmend empfunden. 🫶🏻 Es ließ sich mit großer Freude lesen und hat mich erneut auf eine wunderbare, ruhige Lesereise mitgenommen. Mit seiner schlichten, poetischen Sprache schafft es Robert Seethaler, viel Gefühl zwischen den Zeilen zu transportieren. „Das Café ohne Namen“ war mein zweites Buch von ihm, und ich kann sagen: Es war wieder ein echtes Leseglück. 📖✨

5

Der neue Roman von Robert Seethaler spielt in Wien der 60er und 70er Jahre. In einer Zeit des Wiederaufbaus und Umbruchs pachtet der Gelegenheitsarbeiter Simon ein kleines Lokal am Karmelitermarkt. Sein Café, für das er keinen Namen findet, wird bald von den unterschiedlichsten Menschen frequentiert. Robert Seethaler schreibt über die großen und kleinen Schicksale, über große und kleine Begebenheiten. Er erzählt in seiner angenehmen, schnörkellosen Sprache mit großem Einfühlungsvermögen in seine Figuren. Manchmal möchte man mehr erfahren, aber es ist irgendwie wie im richtigen Leben. Man begegnet den unterschiedlichsten Menschen, manche begleitet man ein Stück des Weges und von anderen erfährt man nur wenig. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und war traurig, dass ich mich von dem Café wieder verabschieden musste.

4

10 Jahre in Wien. 1966 bis 1976. Ein Café wird eröffnet und mit einem trotzigem "Chirpy Chirpy Cheep Cheep" wieder geschlossen. Dazwischen all die kleinen sehnsüchtigen Geschichten des Wirtes Simon und seiner unvollkommenen Gäste. Einerseits werden Zeit und Ort sehr genau benannt, andererseits bleibt vieles weltvergessen und offen. Nicht mal das besagte Café hat einen Namen. In diesem Roman scheint mir Robert Seethaler ganz leise mehr einstürzen zu lassen, als nur die Wiener Reichsbrücke am 1.8.1976. Da fröstelt es einen immer wieder mal beim Lesen unter der warmen Decke der zarten Worte. So auch, wenn die letzten kryptischen Sätzen der sterbenden Witwe "Ich bin es gewesen … bitte sag ihnen nichts" sind.

10 Jahre in Wien. 1966 bis 1976. Ein Café wird eröffnet und mit einem trotzigem "Chirpy Chirpy Cheep Cheep" wieder geschlossen. Dazwischen all die kleinen sehnsüchtigen Geschichten des Wirtes Simon und seiner unvollkommenen Gäste. Einerseits werden Zeit und Ort sehr genau benannt, andererseits bleibt vieles weltvergessen und offen. Nicht mal das besagte Café hat einen Namen. In diesem Roman scheint mir Robert Seethaler ganz leise mehr einstürzen zu lassen, als nur die Wiener Reichsbrücke am 1.8.1976. Da fröstelt es einen immer wieder mal beim Lesen unter der warmen Decke der zarten Worte. So auch, wenn die letzten kryptischen Sätzen der sterbenden Witwe "Ich bin es gewesen … bitte sag ihnen nichts" sind.
3

Ein typischer Seethaler

Robert Simon erfüllt sich im Wien der 60er Jahre einen Herzenstraun: Er eröffnet ein Café, ein Wirtshaus, im Arbeiterviertel Leopoldstadt. Trotz anfänglicher Sorgen entwickelt sich das Café ohne Namen zum Treffpunkt, an dem sich verlorene Seelen der Nachkriegszeit treffen. Dort finden Sie Austausch, Geselligkeit und vor allem viel Alkohol, der sie zumindest kurz aus der Tristesse ihres Alltags herausholt. Robert Simon und sein Café geben Lebensgeschichten, Anekdoten und Figuren einen sicheren Rahmen. Seethaler erschafft hier wieder Figuren, die der Schwere des Lebens mit Gleichmut begegnen. Dies kann so und so gelesen werden: Das Café ohne Namen ist vor allem im ersten Drittel eine schöne, angenehme Geschichte, vor allem für Liebhaber*innen von Kaffehäusern. Man wird Teil des Cafés und schmeckt beim Lesen die Köstlichkeiten, die dort angeboten werden. Das Café ohne Namen ist aber eben auch ein flacher Roman, der viele Leerstellen lässt, der wenig in die Tiefe geht. Die Figuren bleiben holzschnittartig. Vieles wird nur angerissen. Der zweite Eindruck überwiegt für mich letztendlich: Angenehm zu lesen, aber eben auch langweilig, ohne Lesespuren zu hinterlassen. Leider ein typischer Spiegel-Bestseller.

5

Ein wunderbares Buch. Mag diese lebendige feine Erzählform sehr. Die Ausdrucksweise ließ mich die Momente regelrecht sehen, hören, riechen und schmecken. Hab mich so gewohnt an dieses Café in Wien und die Menschen darin , dass mir jetzt direkt etwas fehlen wird. Wenn es auch von eher „einfach lebenden“ Menschen aus der Arbeiterschicht in den späten 60er/70er Jahren erzählt, hat es nicht weniger zu bieten als würde von den Reichen und Schönen geschrieben worden. Eher sogar im Gegenteil, empfinde ich. Lebensnah menschlich. Danke

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