Biographies

Brief an den Vater

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About the book

Franz Kafkas sogenannter »Brief an den Vater« ist das ausführlichste und bedeutendste autobiografische Zeugnis, das der weltberühmte Prager Dichter der Nachwelt hinterlassen hat. Er selbst nannte die mehr als hundert handbeschriebenen Seiten nur den »Riesenbrief«. Kafka war bereits 36 Jahre alt und auf dem Höhepunkt seines literarischen Schaffens, als er Ende 1919 daran arbeitete – in dem verzweifelten Versuch, einer von Schmerz, Furcht und Distanz geprägten Vater-Sohn-Beziehung ein Gerüst aus nüchternen Worten zu bauen. Der Versuch scheiterte: Franz Kafka starb knapp fünf Jahre später, ohne dass er den Brief abgeschickt oder seinem Vater übergeben hatte.

Gebundene Ausgabe Das ausführlichste und bedeutendste autobiografische Zeugnis des weltberühmten Prager Dichters Eingehender wurde eine Vater-Sohn-Beziehung in der Literaturgeschichte wohl nie beleuchtet.

Editions (50)

ISBN9783866473065
PublisherAnaconda Verlag
Publication Date07/31/08
Pages80

Reviews & Ratings

614 ratings

90 reviews

4.0

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  • janinalesefieber
    janinalesefieber

    604 Followers

    4.5

    Mal was anderes

    Mein erstes Buch von Franz Kafka. Fand es sehr gut, berührend und lehrreich. Zum Nachdenken …. Freu mich schon auf mehrere Bücher von ihn. Ist ein Klassiker und empfehlenswert.

    Mal was anderes

    Sep 15, 2025

  • annidiegeilesau
    annidiegeilesau

    12 Followers

    3.5

    Ich hab keine Ahnung

    Was ich dirket sagen muss, ist, dass Kafkas lange Sätze, mit vielen Einschüben, unbeschreiblich anstrengend zu lesen sind. Man muss aber dazu sagen, dass viele Einschübe in einem so emotionalen und selbstanalytischen Brief eigentlich schon vorraussehbar sind. Wenn man wenig Konzentration hat und es im Stress liest, ist das halt nicht der ideale Schreibstil, dafür ist er aber umso realistischer und macht es auch irgendwie interessanter. Man merkt einfach, dass der Brief wie eine Therapiestunde ist und aus dem tiefsten Inneren eines Menschen kommt. Man merkt wie sehr Kafka seine Traumata und die dadurch entstandenen Glaubenssätze übernommen hat. Die psychischen Auswirkungen auf ihn machen sich bemerkbar, und das ist natürlich sehr interessant zu lesen. Viele Stellen sind außerdem relatable, aber ich hatte trotzdem eine zu Große Erwartung und der Schreibstil hat mich zu sehr gestört, auch wenn er gleichzeitig sehr passend und interessant war. Ich hab zu dem Brief/Buch zu viele Gedanken und hätte es gern nach seinen anderen Werken gelesen.

    Jun 24, 2026

  • bookdreamer_
    bookdreamer_

    198 Followers

    3.0

    2,75⭐️

    Da ich eigentlich nicht so wirklich Klassiker lese, ich aber viele sehr interessante Zitate von dem Autor mitbekommen habe, wollte ich auch mal ein Buch von Franz Kafka ausprobieren. Hierbei handelt es sich um Briefe die der Autor an seinen Vater geschrieben hat. Der Anfang bis zur Mitte hat mir ganz gut gefallen. Es waren wirklich sehr viele Tiefgründige Zitate dabei, die zum nachdenken anregen. Leider war das Ende mir irgendwie nicht ganz schlüssig, kann dabei aber auch ehrlich gesagt nicht genau sagen warum. Ich empfand es als sehr abrupt. Auch hatte es einige Längen. Ansonsten fand ich es eigentlich ganz interessant, dafür dass dies eigentlich nicht ein Genre ist, welches ich unbedingt lese.

    Mar 2, 2025

3 of 90 reviews

SocialReads

Page-based comments

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dee.reads
dee.readsOct 31, 2025

Gerade auf den ersten 20 Seiten steht so viel, das wirklich betroffen macht und irgendwie fühlt es sich an, als würde man unerlaubt in jemands Tagebuch lesen. Bin jetzt bei den Anmerkungen und muss das alles erst sacken & nachwirken lassen 😮‍💨

Author

About Franz Kafka

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Von 1901 bis 1906 studierte er zunächst kurze Zeit Germanistik, dann Jura und promovierte zum Dr. jur. Nach einer einjährigen »Rechtspraxis« ging er 1907 zu den »Assicurazioni Generali« und ein Jahr später als Jurist zur »Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt«, wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1922 blieb. Ende 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz, es war der Beginn einer Tuberkulose, an der er am 3. Juni 1924 starb.

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