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Anfänglich für manchen etwas öde, wird aber im Verlauf doch noch ganz spannend.
»Es ist ein klirrend kalter Januar. In den Sälen des Geologischen Museums trinken sich die Größen der Modewelt warm für die Copenhagen Fashion Week, als draußen im Schnee der Designer Bartholdy zusammenbricht. Jeppe Kørner und Anette Werner ermitteln in dem Fall. Und der ist besonders brisant, denn Jeppes bester Freund ist seit dem grausamen Mord an Bartholdy unauffindbar.« ——▫️🩸▫️🌕▫️🩸▫️—— Ich muss gestehen, ich wurde vom Coverbild und dem Titel angelockt. Als ich dann hinten die Beschreibung gelesen hatte dachte ich mir mal dem Buch eine Chance zu geben, denn mit Mode habe ich eigentlich nicht viel am Hut. Nun denn, was haben wir hier?! Zu allererst einmal einen skandinavischen beziehungsweise einen Kopenhagen Krimi. Zum Anderen die Fortsetzung zu dem Buch »Krokodilwächter«. Habe ich den vorhergehenden Band gelesen? Die Antwort lautet "Nein!", ist aber auch nicht nötig. Die Ereignisse werden ganz grob angerissen immer wieder mal zwischen durch. 🌖 Das Buch hatte einen ganz angenehmen Schreibstil, der einen recht gut voranschreiten lässt. Trotzdem fand ich die ersten 140 Seiten etwas … nun ja …,öde. Erst mit dem zweiten Mord(versuch) sprang bei mir der Funken über, denn danach nimmt die Geschichte, für meinen Geschmack, erst an Fahrt auf. Über das gesamte Buch wurden immer wieder Zitate aus Liedern oder so verteilt l, die zwar in einem leichten Englisch daherkommen, mir aber nach dem vierten Mal langsam auf dem Keks giengen. 🤨 Warum? Kann ich nicht sagen, war halt so. Dann kommen wir jetzt mal zu den Charakteren. Jeppe Kørner war ganz in Ordnung. Er war für mich jetzt werder bemerkenswert gut noch sonderlich schlecht geschrieben. Anders steht es bei mir mit Annette Werner. Sie fand ich schlichtweg unsympathisch, kam mir sehr voreingenommen und in Klischees denkend vor. Nur am Ende empfand ich einen Hauch Sympathie, aber sonst tat mir echt schwer mit ihr. 🌗 Bleiben noch Zwei zu erwähnen. Lange fragte ich mich welche Rolle Esther de Laurenti und Gregers in dieser Geschichte hatten, da diese nicht zur Polizei von Kopenhagen gehören. Die jenigen, die den Ersten Band gelesen haben werden diese Charaktere wohl schon kennen. Für mich allerdings hatten sie erstmal keinen wirklichen Zusammenhang mit den Ereignissen in dieser Geschichte. Aber mit der Zeit wurden sie mir immer sympathischer und ich empfand dieses ulkige "Pärchen" als eine schöne Auflockerung. Schlussendlich haben Esther und Gregers doch Anteil an der Geschichte und sind nicht nur irgendwie Lückenfüller. 🌘 Was hat das ganze jetzt eigentlich mit Blutmond zutun könnte man sich fragen. Es findet in der Geschichte eine Mondfinsternis statt. Aber an sich finden sich doch auch Parallelen zu der Symbolik des Blutmondes in der Geschichte wieder. »Jedenfalls steht die rote Mondfinsternis für etwas Gewaltiges: für eine Umwälzung aller Dinge. […]« Seite 388 Buch 2 von 5 1.📕 Krokodilwächter 2.📕 Blutmond 3.📕 Glasflügel 4.📕 Das Nest 5.📕 Wintersonne ——▫️🩸▫️🌑▫️🩸▫️—— Das Buch hat bei mir also Anfangs gebraucht bis der Funke übersprang, aber dann fand ich es recht spannend. Wer der Täter, und sein Motiv dahinter, am Schluss war hat mich doch sehr überrascht. Darauf bin ich wirklich nicht gekommen. War jetzt nicht DIE beste Geschichte aber doch unterhaltsam. Ach ja, hinten im Buch gab es schon mal was zum Reinlesen zum nächsten Teil. Könnte interessant werden… aber extra in den Buchladen renn ich da jetzt nicht, vielleicht ergibt sich ja mal eine Gelegenheit, auch für den ersten Band. Aber wenn nicht, ist es für mich auch nicht so schlimm.

Jun 19, 2025
Anfänglich für manchen etwas öde, wird aber im Verlauf doch noch ganz spannend.
»Es ist ein klirrend kalter Januar. In den Sälen des Geologischen Museums trinken sich die Größen der Modewelt warm für die Copenhagen Fashion Week, als draußen im Schnee der Designer Bartholdy zusammenbricht. Jeppe Kørner und Anette Werner ermitteln in dem Fall. Und der ist besonders brisant, denn Jeppes bester Freund ist seit dem grausamen Mord an Bartholdy unauffindbar.« ——▫️🩸▫️🌕▫️🩸▫️—— Ich muss gestehen, ich wurde vom Coverbild und dem Titel angelockt. Als ich dann hinten die Beschreibung gelesen hatte dachte ich mir mal dem Buch eine Chance zu geben, denn mit Mode habe ich eigentlich nicht viel am Hut. Nun denn, was haben wir hier?! Zu allererst einmal einen skandinavischen beziehungsweise einen Kopenhagen Krimi. Zum Anderen die Fortsetzung zu dem Buch »Krokodilwächter«. Habe ich den vorhergehenden Band gelesen? Die Antwort lautet "Nein!", ist aber auch nicht nötig. Die Ereignisse werden ganz grob angerissen immer wieder mal zwischen durch. 🌖 Das Buch hatte einen ganz angenehmen Schreibstil, der einen recht gut voranschreiten lässt. Trotzdem fand ich die ersten 140 Seiten etwas … nun ja …,öde. Erst mit dem zweiten Mord(versuch) sprang bei mir der Funken über, denn danach nimmt die Geschichte, für meinen Geschmack, erst an Fahrt auf. Über das gesamte Buch wurden immer wieder Zitate aus Liedern oder so verteilt l, die zwar in einem leichten Englisch daherkommen, mir aber nach dem vierten Mal langsam auf dem Keks giengen. 🤨 Warum? Kann ich nicht sagen, war halt so. Dann kommen wir jetzt mal zu den Charakteren. Jeppe Kørner war ganz in Ordnung. Er war für mich jetzt werder bemerkenswert gut noch sonderlich schlecht geschrieben. Anders steht es bei mir mit Annette Werner. Sie fand ich schlichtweg unsympathisch, kam mir sehr voreingenommen und in Klischees denkend vor. Nur am Ende empfand ich einen Hauch Sympathie, aber sonst tat mir echt schwer mit ihr. 🌗 Bleiben noch Zwei zu erwähnen. Lange fragte ich mich welche Rolle Esther de Laurenti und Gregers in dieser Geschichte hatten, da diese nicht zur Polizei von Kopenhagen gehören. Die jenigen, die den Ersten Band gelesen haben werden diese Charaktere wohl schon kennen. Für mich allerdings hatten sie erstmal keinen wirklichen Zusammenhang mit den Ereignissen in dieser Geschichte. Aber mit der Zeit wurden sie mir immer sympathischer und ich empfand dieses ulkige "Pärchen" als eine schöne Auflockerung. Schlussendlich haben Esther und Gregers doch Anteil an der Geschichte und sind nicht nur irgendwie Lückenfüller. 🌘 Was hat das ganze jetzt eigentlich mit Blutmond zutun könnte man sich fragen. Es findet in der Geschichte eine Mondfinsternis statt. Aber an sich finden sich doch auch Parallelen zu der Symbolik des Blutmondes in der Geschichte wieder. »Jedenfalls steht die rote Mondfinsternis für etwas Gewaltiges: für eine Umwälzung aller Dinge. […]« Seite 388 Buch 2 von 5 1.📕 Krokodilwächter 2.📕 Blutmond 3.📕 Glasflügel 4.📕 Das Nest 5.📕 Wintersonne ——▫️🩸▫️🌑▫️🩸▫️—— Das Buch hat bei mir also Anfangs gebraucht bis der Funke übersprang, aber dann fand ich es recht spannend. Wer der Täter, und sein Motiv dahinter, am Schluss war hat mich doch sehr überrascht. Darauf bin ich wirklich nicht gekommen. War jetzt nicht DIE beste Geschichte aber doch unterhaltsam. Ach ja, hinten im Buch gab es schon mal was zum Reinlesen zum nächsten Teil. Könnte interessant werden… aber extra in den Buchladen renn ich da jetzt nicht, vielleicht ergibt sich ja mal eine Gelegenheit, auch für den ersten Band. Aber wenn nicht, ist es für mich auch nicht so schlimm.
Jun 19, 2025







