Das Licht ungewöhnlicher Sterne
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Description
Book Information
Author Description
Ryka Aoki unterrichtet Englische Literatur am Santa Monica College und Gender Studies an der Antioch University. Für ihre Romane, Gedichte und Essays wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Lambda Literary Award. Mit ihrem Science-Fiction-Roman »Das Licht ungewöhnlicher Sterne« begeisterte Ryka Aoki Tausende von Leser*innen, darunter so berühmte Namen wie T. J. Klune und Becky Chambers. »Das Licht ungewöhnlicher Sterne« war 2022 für den Hugo Award nominiert.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
🎻✨ "Ganz gleich, wer du bist, woher du kommst, welche Sünden du begangen oder welche Schmerzen du erlitten hast, und auch wenn du ganz allein bist und dich von aller Welt verlassen fühlst: Du kannst dein Lied immer wieder neu schreiben." ✨🎻 [🎧 | Einzelband]
Ein schönes (Hör-) Buch für zwischendurch und interessanter Mix aus Fantasy und Sci-Fi 🥰 In dem Buch geht es um Shizuka, eine berühmte Geigenleherin, welche einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat und ihm sieben Musikerseelen bringen muss. Sechs Seelen hat sie ihm bereits gebracht und als sie Katarina hört, glaub sie ihre siebente Seele gefunden zuhaben... 🎻✨ Die Geschichte fand ich wirklich interessant und war anders als erwartet 🤗 Der Schreibstil der Autorin und die Sprecherin haben mir sehr gut gefallen, auch, wenn die Geschichte teilweise seine Längen hatte 🙈 Das Buch insgesamt greift prägnante Themen, wie bspw. die Transsexualität sehr gut auf, denn wir erleben, wie sich Katarina als transsexuelle junge Frau durch das Leben kämpfen muss, indem sie nicht immer Akzeptanz erfährt. Gepaart mit den Fantasy und Science-Fiction Elementen war es allerdings eine schöne Story 🥰💕 Alles in Allem ist das Buch zu empfehlen, vorallem, wenn man etwas lesen bzw. hören möchte, indem Transsexualität gut aufgearbeitet und thematisiert wird (denn hierzu gibt es einfach zu wenig Bücher, welche das Thema aufgreifen). Aber auch, wenn man die Kombination aus Fantasy und Sci-Fi einfach toll findet 🥰🏳️⚧️🎻✨
![🎻✨ "Ganz gleich, wer du bist, woher du kommst, welche Sünden du begangen oder welche Schmerzen du erlitten hast, und auch wenn du ganz allein bist und dich von aller Welt verlassen fühlst: Du kannst dein Lied immer wieder neu schreiben." ✨🎻
[🎧 | Einzelband]](https://social-cdn.read-o.com/images/1709661380896-63.jpg)
Verrückte Story!
Ryka Aoki Das Licht ungewöhnlicher Sterne: Roman Inhalt: Einst war Shizuka Satomi ein Star, heute ist sie die gefragteste Geigenlehrerin der Welt. Wer bei ihr studiert, dem ist eine glänzende Karriere gewiss. Niemand ahnt, dass Shizuka einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat: Sieben Musikerseelen muss sie ihm bringen. Sechs davon hat sie bereits der Hölle übergeben. Nur mit der siebten will es nicht klappen, und langsam läuft Shizuka die Zeit davon. Als sie eines Tages das Geigenspiel der jungen Katrina hört, ist Shizuka sich sicher, die letzte Seele gefunden zu haben. Doch dann begegnet Shizuka der geheimnisvollen Lan Tran, die von geradezu außerirdischer Schönheit ist, und mit einem Mal werden all ihre Pläne über den Haufen geworfen. Es ist der Beginn eines mitreißenden Abenteuers voll Magie und Hoffnung. Eines Abenteuers, das zeigt, dass man für die Liebe manchmal ganze Sternensysteme überwinden muss ... Meine Meinung: Was ein verrücktes tolles Buch! Sci-Fi trifft Fantasy und eine Transgender Hauptfigur, die von ihrer Familie misshandelt und verstoßen wird und im laufe der Geschichte den Zauber ihrer Geige 🎻 und ihrer inneren Musik erkennt…mit Hilfe einer geflüchteten Alien Familie und einer Geigenlehrerin , die ihre Seele dem Teufel verkauft hat.. Ich fand es toll und gebe 5 Sterne 🌟
Nicht ganz das Highlight das ich erwartet hatte, aber dennoch eine tolle und herrlich skurrile Geschichte mit viel Herz, Musik, Donuts und frischem Mandarinensaft. Die Geschichte über einen Teufelspakt, mit den am Anfang völlig unpassenden SiFi Elementen und der ernsten Thematik des misshandelten transgender Mädchens, haben mich am Anfang eher verwirrt als begeistert. Aber schnell schleicht sich die Geschichte ins Herz und schafft es all die Elemente mit viel Musik und einer Prise Humor stimmig zu verbinden. Ich hätte mir hier und da noch mehr Tiefe und Einsicht in verschiedene Charaktere gewünscht, denn gerade die Nebencharaktere bleiben teilweise etwas blass. Trotzdem hatte ich eine gute Zeit und durchaus Spaß beim lesen und kann es jedem empfehlen der ungewöhnliche Geschichten mag.
Ich weiß gar nicht so recht was ich zu diesem Vuch sagen soll...
Es war mir an einigen Stellen zu abgespaced.. wortwörtlich. Auf die Scify-Aspekte hätte ich komplett verzichten können. Trotzdem hat mich das Buch tief berührt, wie es die Beziehung zwischen dem Musiker und seiner/ihrer Musik darstellt. Vor allem in Bezug auf den Verlust von Musik, die Freiheit die Musik uns geben kann und wie es sich anfühlt mit einem Instrument zu kommunizieren. Auch die Tans-Representation war gut gemacht. Ich bin froh, dass dieses Buch damals mit einer Subscription kam. Sonst hätte ich nie danach gegriffen und das wäre wirklich schade. Außerdem: Ich würde es tun. Falls es einen Dämon da draußen gibt, irgendwo, schwöre ich: Mach mich gesund, heile meinen Körper und lass mich mit meiner Musik berühmt werden - dann gehört meine Seele dir.
Noch besser als erwartet!
Ich habe bisher kein anderes Buch gelesen das so viele Komponente vereint und dennoch nicht übertrieben ist. Musik, LGBTQ, Aliens aus der Galaxis, Demonen und die Königin der Hölle? Richtig richtig gut geschrieben! An manchen Stellen hätte es nicht so Umschweifend sein müssen, weshalb sich das ein oder deren ziemlich in die Länge gezogen hat.. Aber dennoch wirklich Mega!!!

Das Licht ungewöhnlicher Sterne war ein außergewöhnliches Buch. Nicht nur weil sich hier verschiedene Genres miteinander verbinden- denn von einer Geigenlehrerin, die ihre Seele an den Teufel verkauft, bis hin zu einer Familie Aliens, die auf der Erde stranden, war in diesem Buch wirklich alles dabei. Gerade diese Vermischung von SciFi und dem klassischen Teufelspakt fand ich super spannend. Und stellte die Frage: wie viel Macht hat die menschliche Hölle im Universum? Wir begleiten drei starke und sehr unterschiedliche Protagonistinnen in der Geschichte: die transgender Nachwuchsgeigerin Katrina, die mit ihrem ComingOut zu kämpfen hat und konstant von der Welt verstoßen wird, ihre Geigenlehrerin Shizuka , die auch die Königin der Hölle genannt wird, die scheinbar bereit ist alles für ihre eigene Musik zu opfern und Lan Tran, die Kommandantin eines Raumschiffes , das auf der Flucht vor einem Imperialen Krieg auf der Erde gelandet ist. Besonders Katrina hat mich zu Beginn in ihren Bann gezogen, da Ryka Aoki es anschaulich geschafft hat ihre Ängste und Wünsche zu beschreiben. Dabei wird nichts verschönigt und katrinas Lebensweg ist alles anders als rosig und es wird auch ihre Vergangenheit in der Sxindustrie thematisiert. Shizuka wirkte auf mich zuerst kalt und unnahbar, ist mir aber ans Herz gewachsen. Obwohl ich kein Musik Genie bin, hatte ich das Gefühl, dass die musikalische Thematik, die sich durch das Gegenspiel durch das Buch zieht, einfach und verständlich erklärt wurde. Kleine Minuspunkte gab es für mich für das Ende, was zwar gut war, aber teilweise schon fast etwas zu erzwungen wirkte, ich hätte mir fast ein etwas tragischeres Ende gewünscht, dass etwas besser zur Stimmung des Buches gepasst hätte. Was mich sehr gestört hat, war, dass die Perspektiven im Roman ständig mitten auf einer Seite wechselten, genauer: von Absatz zu Absatz. Das hat mich im Lesefluss sehr gestört. Manchmal habe ich mich tatsächlich auch gefragt: brauchen wir diese vielen Perspektiven? Ich mochte die drei Protagonistinnen, ABER brauchen Ellen, Tamiko und Lucía ihre eigenne POVs ? Sooo wichtig für die Geschichte kamen sie mir nicht vor ... Während ich Shizuka und Lan nach wie vor total cool fand, fand ich Katrinas Charakter zwischenzeitlich etwas repetitiv, da sie teilweise den wenigsten Wachstum vorzuweisen schien. Glücklicherweise hat sich das aber noch gelegt, ging mir aber teilweise zu langsam. Insgesamt fand ich das Buch aber super spannend und fand auch, dass es sehr viele Themen behandelt hat, die zum Nachdenken anregen. Ich habe das gemeinsame Abenteuer mit den Figuren sehr genoßen.
Hach schwierig. Die Geschichte ist total abgefahren und eigentlich mag ich sowas, aber hier hat es für mich leider nicht ganz funktioniert. Grundsätzlich fand ich die Story toll: eine junge Transfrau die von zuhause abhaut und nichts sehnlicher möchte als Violine zu spielen, eine Geigenlehrerin, die einen Deal mit einem Höllendämon geschlossen hat und eine Familie intergalaktischer Flüchtlinge, die in einem Donutladen ein Sternentor baut. Wenn das mal nicht Stoff für eine verrückte Geschichte ist. Ich hätte einfach noch viel tiefer darin abtauchen und noch näher bei den Charakteren sein wollen. Vielleicht lag es am Schreibstil, aber irgendwie blieb immer eine gewisse Distanz da und machte es teilweise auch langatmig, das fand ich schade und ich hab mich immer so auf Abstand gehalten gefühlt obwohl alles andere so interessant war. Es hatte tolle Ansätze und schöne Botschaften und ich glaube wer den Schreibstil super findet und Musik liebt, der hat eine Menge Spaß mit diesem Werk. Den hatte ich ja auch, versteht mich nicht falsch, aber insgesamt hatte ich mir einfach mehr Gefühl und schönere Worte gewünscht.
Schräge Mischung
Eine Geschichte über Dämonen, Aliens, Transsein und viel, viel Geigenmusik und -bau. Eine seltsame Mischung, aber unterhaltsam. Viel emotionale Bindung konnte ich nicht aufbauen, aber ich mochte die Charaktere durchaus. Vielleicht hätte ich mir etwas mehr Handlung, Backstory und Problemlösung erhofft, aber für eine seichte Story ist sie schön zu lesen. Mehr Mood als krasse Handlungsstränge.
Eine tolle Geschichte, aber…
•Buchrezi• 🥲 Zum Inhalt: Shizuka Satomi, besser bekannt als die Königin der Hölle, ist auf der Suche nach einem/einer neuen Schüler*in. Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und muss der Hölle sieben Seelen übergeben. Sechs davon sind bereits in der Hölle, doch die siebte lässt seit Jahren auf sich warten. Ihre Schüler*innen müssen ein ganz besonderes Talent fürs Geige spielen besitzen… und ganz unerwartet hört sie die Klänge einer Geige, die sie zu Katrina führt, einer Transfrau. Verstoßen aus ihrem Elternhaus und ohne Dach über dem Kopf, ist sie mehr als bereit, Shizukas Schülerin zu werden. Nicht weit von Shizukas Haus entfernt gibt es einen Donutladen, dort arbeitet die geheimnisvolle Lan Tran. Ihre Familie hat vor nicht allzu langer Zeit das Traditionsgeschäft übernommen. Von dort aus verkauft Lan mit ihrer Familie Donuts, und sie ist auch Raumschiffkommandantin… Mein Fazit: Was für ein Buch! Als ich mich vorab mit der Geschichte auseinandergesetzt und irgendwas von queerer Geschichte, Musik und Sci-Fi gelesen habe, wurde ich neugierig. Was mich hier wohl erwartet? Shizuka ist geheimnisvoll. Sie wird zugleich gefürchtet, wie vergöttert. Lan und ihre Familie bringen eine mehr als ungewöhnlichen Strang in die Geschichte und Katrina… die hat sich in mein Herz geschlichen. Denn Katrina ist alles andere als glücklich. Die ständige Angst als Mann wahrgenommen zu werden, von der Umwelt kritisiert und nicht akzeptiert zu werden, zieht sich durch das Buch, wie ein roter Faden. Ihre Gedankengänge und Selbstzweifel sind kaum auszuhalten. Ich hätte Katrina gerne gesagt, dass sie gut ist, wie sie ist! Ich habe jetzt schon mehrfach gehört, dass das Buch in der original Sprache sensibler mit dem Thema umgeht. Ich habe leider den Vergleich nicht, aber ihre Gedankengänge und der Umgang mit ihrer Person, war als Leserin schwer zu ertragen… Ich kann mir gar nicht vorstellen, was das bei Menschen auslöst, die in einer ähnlichen Situation stecken. Ich habe die Geschichte wirklich geliebt, weil sie anders ist, weil sie toll ist, fantastisch, musikalisch, und weil Katrina eine tolle Protagonistin ist, aber die Kritik wiegt zu schwer… deswegen vergebe ich 🎏🎏🎏 von 🎏n!
One book, content in all flavors coming right up!
Space, music and hardships of being transgender in an uneducated society. This unintuitive combination lands you with a giant set of languages, complicated violin sessions, a demon hungry for musicians souls, koi fish ready to devour some perfect donuts and a girl who is forced to jerk off for others to provide for herself. Despite this absolutely ridiculous combination the author creates a story that is so absurd and thought proviking that it inevitably leaves a lasting impression on the reader. It may not be a book that you read in one sitting, but it will make you come back for more sugary delight.
Donuts, Geigen und ein Pakt mit dem Teufel
Shizuka hat es fast geschafft ihren Pakt mit einem Dämon zu erfüllen. Denn es fehlt nur noch eine Seele um wieder frei zu sein und ihre eigene Musik spielen zu können. Doch dann kam Katrina ein Transgender Mädchen. Sie lief von zuhause fort, denn ihre Eltern konnten ihre Queerness nicht akzeptieren. Und in ihrer dunkelsten Stunde nahm Miss Satomi Katrina, ein Geigentalent, anders als all ihre vorherigen Schülerinnen, auf. Parallel dazu wurde ein Donut Laden von Außerirdischen eröffnet. Lan die Kommandantin der Außerirdischen und Shizuka fühlen sich schnell zueinander hingezogen. Ich mochte die Geschichte um Katrina total. Ihre Entwicklung die sie durchgemacht hat, sich selbst Stück für Stück zu akzeptieren und anzunehmen, mit Hilfe der Musik und ihrer neuen Lehrerin. Gleichzeitig lernt man einiges über Violinen Musikstücke, was Geigen im Gegensatz zu anderen Instrumenten besonders macht und auf was es beim Spielen ankommt. Die Geschichte erinnerte mich an T.J Klunes Werke denn es hatte, so wie für seine Bücher typisch ist, sehr viele cozy Momente, in denen die Protagonisten einfach zusammensitzen und Donuts essen oder Enten füttern . Allerdings hat das Buch im Gegensatz zu T.J. Klunes Werke auch seine dunklen Momente. Das alles hat mir gefallen und Spaß gemacht zu lesen, allerdings fand ich es zeitweise etwas abgedreht und das Ende war mir leider zu kitschig.
Lovely story, very hopeful at the end and loads of representation of different cultures and a trans main character.The plot is full of creativity and ideas I have not ever read before and I love that! It is a bit crazy sometimes but I enjoyed reading all this and being surprised many times along the way!
3,5* Shizuka war eine der größten aufstrebenden Geigerinnen und ist nun die gefragteste Geigenlehrerin der Welt. Alle ihre sechs früheren Schüler*innen wurden selbst gefeierte Stars. Was niemand weiß, ist, dass Shizuka einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat und eben diese sechs Schüler*innen an die Hölle übergeben hat. Ihr fehlt noch eine siebte Seele, die sie in der Ausreißerin Katrina zu finden glaubt. Doch Katrina ist so anders als diejenigen, die sonst zu ihr kommen und dann trifft sie auch noch die Raumschiffkommandantin Lan, zu der sie sich gleich hingezogen fühlt. Dieses Buch ist so unglaublich anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Es kombiniert einen Handlungsstrang, welcher in Richtung Fantasy geht, einen im Bereich der Sci-Fi und dann gibt es da noch einen, welcher beinahe eine Art Coming of Age Geschichte erzählt. Alles verbindet dabei die Musik und die Liebe zu dieser. Man merkt, dass die Autorin selbst Musikerin ist und weiß, worüber sie schreibt. Insbesondere, wie die Industrie dahinter funktioniert ist sehr gut dargestellt. Ich muss an dieser Stelle sagen, dass dieses Buch viele Lesende sehr begeistert hat und ich kann das absolut nachvollziehen. Leider gehöre ich nicht dazu. Auch wenn ich viel Positives und Schönes in der Geschichte gesehen habe, konnte sie mich einfach nicht völlig abholen. Das lag insbesondere daran, dass für meinen Geschmack zu viel gesagt und zu wenig gezeigt wurde, wodurch ich nie eine wirkliche Verbindung zu den Charakteren entwickeln konnte. Dazu kam, dass dieses Buch einfach zu viel versucht hat und meiner Meinung nach daran gescheitert ist, die vielen so unterschiedlichen Handlungsstränge zusammenzubringen. So blieben diese oft blass und unausgereift. Insbesondere der Sci-Fi Anteil schien nur für das Ende da zu sein (das mir sowieso viel zu einfach gelöst war). Ich hätte mir hier einfach mehr gewünscht. Dennoch sehe ich hier auch eine tolle Own Voices Geschichte über eine junge Transfrau, die zu sich selbst und zu ihrer Musik findet. Die Selbstbewusstsein aufbaut, nachdem sie traumatisches erlebt hat. Ich kann wirklich verstehen, wieso dieses Buch geliebt wird. Was ich leider sehr stark kritisieren muss, ist die deutsche Übersetzung, welche wirklich unterirdisch, unsensibel und teils beleidigend ist. Hier zeigt sich wieder mal, wie wichtig es ist, für entsprechende Literatur entweder dafür sensibilisierte Übersetzer*innen zu wählen oder ein anschließendes Sensitivity Reading durchzuführen. Insbesondere eine Stelle hat mich geradezu wütend gemacht, als eine eigentlich positive Phrase („That she was a runaway, queer, transgender, survivor…“) durch eine reine Beleidigung („Dass Katarina eine Ausreißerin und Transgender-Tu*te war…“) übersetzt. Auf mich lässt sich dies nicht einmal mehr damit entschuldigen, dass der Übersetzer uninformiert war. Fazit: Auch wenn mich „Das Licht ungewöhnlicher Sterne“ nicht wirklich begeistern konnte, kann ich verstehen, weshalb das Buch so geliebt wird. Ich kann an dieser Stelle aber leider nur empfehlen, die deutsche Version zu meiden und lieber zum englischen Original zu greifen, sofern dies möglich ist.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Ryka Aoki unterrichtet Englische Literatur am Santa Monica College und Gender Studies an der Antioch University. Für ihre Romane, Gedichte und Essays wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Lambda Literary Award. Mit ihrem Science-Fiction-Roman »Das Licht ungewöhnlicher Sterne« begeisterte Ryka Aoki Tausende von Leser*innen, darunter so berühmte Namen wie T. J. Klune und Becky Chambers. »Das Licht ungewöhnlicher Sterne« war 2022 für den Hugo Award nominiert.
Posts
🎻✨ "Ganz gleich, wer du bist, woher du kommst, welche Sünden du begangen oder welche Schmerzen du erlitten hast, und auch wenn du ganz allein bist und dich von aller Welt verlassen fühlst: Du kannst dein Lied immer wieder neu schreiben." ✨🎻 [🎧 | Einzelband]
Ein schönes (Hör-) Buch für zwischendurch und interessanter Mix aus Fantasy und Sci-Fi 🥰 In dem Buch geht es um Shizuka, eine berühmte Geigenleherin, welche einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat und ihm sieben Musikerseelen bringen muss. Sechs Seelen hat sie ihm bereits gebracht und als sie Katarina hört, glaub sie ihre siebente Seele gefunden zuhaben... 🎻✨ Die Geschichte fand ich wirklich interessant und war anders als erwartet 🤗 Der Schreibstil der Autorin und die Sprecherin haben mir sehr gut gefallen, auch, wenn die Geschichte teilweise seine Längen hatte 🙈 Das Buch insgesamt greift prägnante Themen, wie bspw. die Transsexualität sehr gut auf, denn wir erleben, wie sich Katarina als transsexuelle junge Frau durch das Leben kämpfen muss, indem sie nicht immer Akzeptanz erfährt. Gepaart mit den Fantasy und Science-Fiction Elementen war es allerdings eine schöne Story 🥰💕 Alles in Allem ist das Buch zu empfehlen, vorallem, wenn man etwas lesen bzw. hören möchte, indem Transsexualität gut aufgearbeitet und thematisiert wird (denn hierzu gibt es einfach zu wenig Bücher, welche das Thema aufgreifen). Aber auch, wenn man die Kombination aus Fantasy und Sci-Fi einfach toll findet 🥰🏳️⚧️🎻✨
![🎻✨ "Ganz gleich, wer du bist, woher du kommst, welche Sünden du begangen oder welche Schmerzen du erlitten hast, und auch wenn du ganz allein bist und dich von aller Welt verlassen fühlst: Du kannst dein Lied immer wieder neu schreiben." ✨🎻
[🎧 | Einzelband]](https://social-cdn.read-o.com/images/1709661380896-63.jpg)
Verrückte Story!
Ryka Aoki Das Licht ungewöhnlicher Sterne: Roman Inhalt: Einst war Shizuka Satomi ein Star, heute ist sie die gefragteste Geigenlehrerin der Welt. Wer bei ihr studiert, dem ist eine glänzende Karriere gewiss. Niemand ahnt, dass Shizuka einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat: Sieben Musikerseelen muss sie ihm bringen. Sechs davon hat sie bereits der Hölle übergeben. Nur mit der siebten will es nicht klappen, und langsam läuft Shizuka die Zeit davon. Als sie eines Tages das Geigenspiel der jungen Katrina hört, ist Shizuka sich sicher, die letzte Seele gefunden zu haben. Doch dann begegnet Shizuka der geheimnisvollen Lan Tran, die von geradezu außerirdischer Schönheit ist, und mit einem Mal werden all ihre Pläne über den Haufen geworfen. Es ist der Beginn eines mitreißenden Abenteuers voll Magie und Hoffnung. Eines Abenteuers, das zeigt, dass man für die Liebe manchmal ganze Sternensysteme überwinden muss ... Meine Meinung: Was ein verrücktes tolles Buch! Sci-Fi trifft Fantasy und eine Transgender Hauptfigur, die von ihrer Familie misshandelt und verstoßen wird und im laufe der Geschichte den Zauber ihrer Geige 🎻 und ihrer inneren Musik erkennt…mit Hilfe einer geflüchteten Alien Familie und einer Geigenlehrerin , die ihre Seele dem Teufel verkauft hat.. Ich fand es toll und gebe 5 Sterne 🌟
Nicht ganz das Highlight das ich erwartet hatte, aber dennoch eine tolle und herrlich skurrile Geschichte mit viel Herz, Musik, Donuts und frischem Mandarinensaft. Die Geschichte über einen Teufelspakt, mit den am Anfang völlig unpassenden SiFi Elementen und der ernsten Thematik des misshandelten transgender Mädchens, haben mich am Anfang eher verwirrt als begeistert. Aber schnell schleicht sich die Geschichte ins Herz und schafft es all die Elemente mit viel Musik und einer Prise Humor stimmig zu verbinden. Ich hätte mir hier und da noch mehr Tiefe und Einsicht in verschiedene Charaktere gewünscht, denn gerade die Nebencharaktere bleiben teilweise etwas blass. Trotzdem hatte ich eine gute Zeit und durchaus Spaß beim lesen und kann es jedem empfehlen der ungewöhnliche Geschichten mag.
Ich weiß gar nicht so recht was ich zu diesem Vuch sagen soll...
Es war mir an einigen Stellen zu abgespaced.. wortwörtlich. Auf die Scify-Aspekte hätte ich komplett verzichten können. Trotzdem hat mich das Buch tief berührt, wie es die Beziehung zwischen dem Musiker und seiner/ihrer Musik darstellt. Vor allem in Bezug auf den Verlust von Musik, die Freiheit die Musik uns geben kann und wie es sich anfühlt mit einem Instrument zu kommunizieren. Auch die Tans-Representation war gut gemacht. Ich bin froh, dass dieses Buch damals mit einer Subscription kam. Sonst hätte ich nie danach gegriffen und das wäre wirklich schade. Außerdem: Ich würde es tun. Falls es einen Dämon da draußen gibt, irgendwo, schwöre ich: Mach mich gesund, heile meinen Körper und lass mich mit meiner Musik berühmt werden - dann gehört meine Seele dir.
Noch besser als erwartet!
Ich habe bisher kein anderes Buch gelesen das so viele Komponente vereint und dennoch nicht übertrieben ist. Musik, LGBTQ, Aliens aus der Galaxis, Demonen und die Königin der Hölle? Richtig richtig gut geschrieben! An manchen Stellen hätte es nicht so Umschweifend sein müssen, weshalb sich das ein oder deren ziemlich in die Länge gezogen hat.. Aber dennoch wirklich Mega!!!

Das Licht ungewöhnlicher Sterne war ein außergewöhnliches Buch. Nicht nur weil sich hier verschiedene Genres miteinander verbinden- denn von einer Geigenlehrerin, die ihre Seele an den Teufel verkauft, bis hin zu einer Familie Aliens, die auf der Erde stranden, war in diesem Buch wirklich alles dabei. Gerade diese Vermischung von SciFi und dem klassischen Teufelspakt fand ich super spannend. Und stellte die Frage: wie viel Macht hat die menschliche Hölle im Universum? Wir begleiten drei starke und sehr unterschiedliche Protagonistinnen in der Geschichte: die transgender Nachwuchsgeigerin Katrina, die mit ihrem ComingOut zu kämpfen hat und konstant von der Welt verstoßen wird, ihre Geigenlehrerin Shizuka , die auch die Königin der Hölle genannt wird, die scheinbar bereit ist alles für ihre eigene Musik zu opfern und Lan Tran, die Kommandantin eines Raumschiffes , das auf der Flucht vor einem Imperialen Krieg auf der Erde gelandet ist. Besonders Katrina hat mich zu Beginn in ihren Bann gezogen, da Ryka Aoki es anschaulich geschafft hat ihre Ängste und Wünsche zu beschreiben. Dabei wird nichts verschönigt und katrinas Lebensweg ist alles anders als rosig und es wird auch ihre Vergangenheit in der Sxindustrie thematisiert. Shizuka wirkte auf mich zuerst kalt und unnahbar, ist mir aber ans Herz gewachsen. Obwohl ich kein Musik Genie bin, hatte ich das Gefühl, dass die musikalische Thematik, die sich durch das Gegenspiel durch das Buch zieht, einfach und verständlich erklärt wurde. Kleine Minuspunkte gab es für mich für das Ende, was zwar gut war, aber teilweise schon fast etwas zu erzwungen wirkte, ich hätte mir fast ein etwas tragischeres Ende gewünscht, dass etwas besser zur Stimmung des Buches gepasst hätte. Was mich sehr gestört hat, war, dass die Perspektiven im Roman ständig mitten auf einer Seite wechselten, genauer: von Absatz zu Absatz. Das hat mich im Lesefluss sehr gestört. Manchmal habe ich mich tatsächlich auch gefragt: brauchen wir diese vielen Perspektiven? Ich mochte die drei Protagonistinnen, ABER brauchen Ellen, Tamiko und Lucía ihre eigenne POVs ? Sooo wichtig für die Geschichte kamen sie mir nicht vor ... Während ich Shizuka und Lan nach wie vor total cool fand, fand ich Katrinas Charakter zwischenzeitlich etwas repetitiv, da sie teilweise den wenigsten Wachstum vorzuweisen schien. Glücklicherweise hat sich das aber noch gelegt, ging mir aber teilweise zu langsam. Insgesamt fand ich das Buch aber super spannend und fand auch, dass es sehr viele Themen behandelt hat, die zum Nachdenken anregen. Ich habe das gemeinsame Abenteuer mit den Figuren sehr genoßen.
Hach schwierig. Die Geschichte ist total abgefahren und eigentlich mag ich sowas, aber hier hat es für mich leider nicht ganz funktioniert. Grundsätzlich fand ich die Story toll: eine junge Transfrau die von zuhause abhaut und nichts sehnlicher möchte als Violine zu spielen, eine Geigenlehrerin, die einen Deal mit einem Höllendämon geschlossen hat und eine Familie intergalaktischer Flüchtlinge, die in einem Donutladen ein Sternentor baut. Wenn das mal nicht Stoff für eine verrückte Geschichte ist. Ich hätte einfach noch viel tiefer darin abtauchen und noch näher bei den Charakteren sein wollen. Vielleicht lag es am Schreibstil, aber irgendwie blieb immer eine gewisse Distanz da und machte es teilweise auch langatmig, das fand ich schade und ich hab mich immer so auf Abstand gehalten gefühlt obwohl alles andere so interessant war. Es hatte tolle Ansätze und schöne Botschaften und ich glaube wer den Schreibstil super findet und Musik liebt, der hat eine Menge Spaß mit diesem Werk. Den hatte ich ja auch, versteht mich nicht falsch, aber insgesamt hatte ich mir einfach mehr Gefühl und schönere Worte gewünscht.
Schräge Mischung
Eine Geschichte über Dämonen, Aliens, Transsein und viel, viel Geigenmusik und -bau. Eine seltsame Mischung, aber unterhaltsam. Viel emotionale Bindung konnte ich nicht aufbauen, aber ich mochte die Charaktere durchaus. Vielleicht hätte ich mir etwas mehr Handlung, Backstory und Problemlösung erhofft, aber für eine seichte Story ist sie schön zu lesen. Mehr Mood als krasse Handlungsstränge.
Eine tolle Geschichte, aber…
•Buchrezi• 🥲 Zum Inhalt: Shizuka Satomi, besser bekannt als die Königin der Hölle, ist auf der Suche nach einem/einer neuen Schüler*in. Sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen und muss der Hölle sieben Seelen übergeben. Sechs davon sind bereits in der Hölle, doch die siebte lässt seit Jahren auf sich warten. Ihre Schüler*innen müssen ein ganz besonderes Talent fürs Geige spielen besitzen… und ganz unerwartet hört sie die Klänge einer Geige, die sie zu Katrina führt, einer Transfrau. Verstoßen aus ihrem Elternhaus und ohne Dach über dem Kopf, ist sie mehr als bereit, Shizukas Schülerin zu werden. Nicht weit von Shizukas Haus entfernt gibt es einen Donutladen, dort arbeitet die geheimnisvolle Lan Tran. Ihre Familie hat vor nicht allzu langer Zeit das Traditionsgeschäft übernommen. Von dort aus verkauft Lan mit ihrer Familie Donuts, und sie ist auch Raumschiffkommandantin… Mein Fazit: Was für ein Buch! Als ich mich vorab mit der Geschichte auseinandergesetzt und irgendwas von queerer Geschichte, Musik und Sci-Fi gelesen habe, wurde ich neugierig. Was mich hier wohl erwartet? Shizuka ist geheimnisvoll. Sie wird zugleich gefürchtet, wie vergöttert. Lan und ihre Familie bringen eine mehr als ungewöhnlichen Strang in die Geschichte und Katrina… die hat sich in mein Herz geschlichen. Denn Katrina ist alles andere als glücklich. Die ständige Angst als Mann wahrgenommen zu werden, von der Umwelt kritisiert und nicht akzeptiert zu werden, zieht sich durch das Buch, wie ein roter Faden. Ihre Gedankengänge und Selbstzweifel sind kaum auszuhalten. Ich hätte Katrina gerne gesagt, dass sie gut ist, wie sie ist! Ich habe jetzt schon mehrfach gehört, dass das Buch in der original Sprache sensibler mit dem Thema umgeht. Ich habe leider den Vergleich nicht, aber ihre Gedankengänge und der Umgang mit ihrer Person, war als Leserin schwer zu ertragen… Ich kann mir gar nicht vorstellen, was das bei Menschen auslöst, die in einer ähnlichen Situation stecken. Ich habe die Geschichte wirklich geliebt, weil sie anders ist, weil sie toll ist, fantastisch, musikalisch, und weil Katrina eine tolle Protagonistin ist, aber die Kritik wiegt zu schwer… deswegen vergebe ich 🎏🎏🎏 von 🎏n!
One book, content in all flavors coming right up!
Space, music and hardships of being transgender in an uneducated society. This unintuitive combination lands you with a giant set of languages, complicated violin sessions, a demon hungry for musicians souls, koi fish ready to devour some perfect donuts and a girl who is forced to jerk off for others to provide for herself. Despite this absolutely ridiculous combination the author creates a story that is so absurd and thought proviking that it inevitably leaves a lasting impression on the reader. It may not be a book that you read in one sitting, but it will make you come back for more sugary delight.
Donuts, Geigen und ein Pakt mit dem Teufel
Shizuka hat es fast geschafft ihren Pakt mit einem Dämon zu erfüllen. Denn es fehlt nur noch eine Seele um wieder frei zu sein und ihre eigene Musik spielen zu können. Doch dann kam Katrina ein Transgender Mädchen. Sie lief von zuhause fort, denn ihre Eltern konnten ihre Queerness nicht akzeptieren. Und in ihrer dunkelsten Stunde nahm Miss Satomi Katrina, ein Geigentalent, anders als all ihre vorherigen Schülerinnen, auf. Parallel dazu wurde ein Donut Laden von Außerirdischen eröffnet. Lan die Kommandantin der Außerirdischen und Shizuka fühlen sich schnell zueinander hingezogen. Ich mochte die Geschichte um Katrina total. Ihre Entwicklung die sie durchgemacht hat, sich selbst Stück für Stück zu akzeptieren und anzunehmen, mit Hilfe der Musik und ihrer neuen Lehrerin. Gleichzeitig lernt man einiges über Violinen Musikstücke, was Geigen im Gegensatz zu anderen Instrumenten besonders macht und auf was es beim Spielen ankommt. Die Geschichte erinnerte mich an T.J Klunes Werke denn es hatte, so wie für seine Bücher typisch ist, sehr viele cozy Momente, in denen die Protagonisten einfach zusammensitzen und Donuts essen oder Enten füttern . Allerdings hat das Buch im Gegensatz zu T.J. Klunes Werke auch seine dunklen Momente. Das alles hat mir gefallen und Spaß gemacht zu lesen, allerdings fand ich es zeitweise etwas abgedreht und das Ende war mir leider zu kitschig.
Lovely story, very hopeful at the end and loads of representation of different cultures and a trans main character.The plot is full of creativity and ideas I have not ever read before and I love that! It is a bit crazy sometimes but I enjoyed reading all this and being surprised many times along the way!
3,5* Shizuka war eine der größten aufstrebenden Geigerinnen und ist nun die gefragteste Geigenlehrerin der Welt. Alle ihre sechs früheren Schüler*innen wurden selbst gefeierte Stars. Was niemand weiß, ist, dass Shizuka einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat und eben diese sechs Schüler*innen an die Hölle übergeben hat. Ihr fehlt noch eine siebte Seele, die sie in der Ausreißerin Katrina zu finden glaubt. Doch Katrina ist so anders als diejenigen, die sonst zu ihr kommen und dann trifft sie auch noch die Raumschiffkommandantin Lan, zu der sie sich gleich hingezogen fühlt. Dieses Buch ist so unglaublich anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Es kombiniert einen Handlungsstrang, welcher in Richtung Fantasy geht, einen im Bereich der Sci-Fi und dann gibt es da noch einen, welcher beinahe eine Art Coming of Age Geschichte erzählt. Alles verbindet dabei die Musik und die Liebe zu dieser. Man merkt, dass die Autorin selbst Musikerin ist und weiß, worüber sie schreibt. Insbesondere, wie die Industrie dahinter funktioniert ist sehr gut dargestellt. Ich muss an dieser Stelle sagen, dass dieses Buch viele Lesende sehr begeistert hat und ich kann das absolut nachvollziehen. Leider gehöre ich nicht dazu. Auch wenn ich viel Positives und Schönes in der Geschichte gesehen habe, konnte sie mich einfach nicht völlig abholen. Das lag insbesondere daran, dass für meinen Geschmack zu viel gesagt und zu wenig gezeigt wurde, wodurch ich nie eine wirkliche Verbindung zu den Charakteren entwickeln konnte. Dazu kam, dass dieses Buch einfach zu viel versucht hat und meiner Meinung nach daran gescheitert ist, die vielen so unterschiedlichen Handlungsstränge zusammenzubringen. So blieben diese oft blass und unausgereift. Insbesondere der Sci-Fi Anteil schien nur für das Ende da zu sein (das mir sowieso viel zu einfach gelöst war). Ich hätte mir hier einfach mehr gewünscht. Dennoch sehe ich hier auch eine tolle Own Voices Geschichte über eine junge Transfrau, die zu sich selbst und zu ihrer Musik findet. Die Selbstbewusstsein aufbaut, nachdem sie traumatisches erlebt hat. Ich kann wirklich verstehen, wieso dieses Buch geliebt wird. Was ich leider sehr stark kritisieren muss, ist die deutsche Übersetzung, welche wirklich unterirdisch, unsensibel und teils beleidigend ist. Hier zeigt sich wieder mal, wie wichtig es ist, für entsprechende Literatur entweder dafür sensibilisierte Übersetzer*innen zu wählen oder ein anschließendes Sensitivity Reading durchzuführen. Insbesondere eine Stelle hat mich geradezu wütend gemacht, als eine eigentlich positive Phrase („That she was a runaway, queer, transgender, survivor…“) durch eine reine Beleidigung („Dass Katarina eine Ausreißerin und Transgender-Tu*te war…“) übersetzt. Auf mich lässt sich dies nicht einmal mehr damit entschuldigen, dass der Übersetzer uninformiert war. Fazit: Auch wenn mich „Das Licht ungewöhnlicher Sterne“ nicht wirklich begeistern konnte, kann ich verstehen, weshalb das Buch so geliebt wird. Ich kann an dieser Stelle aber leider nur empfehlen, die deutsche Version zu meiden und lieber zum englischen Original zu greifen, sofern dies möglich ist.





























