Die geheimen Worte
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Description
Bad Kreuznach, 1840: In der aufstrebenden Kurstadt verlieben sich die Schwestern Anne und Sophie in den englischen Gast James Bennett. Es ist für beide der Beginn einer heimlichen Leidenschaft: Anne ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter, während die viel jüngere Sophie ihr Leben selbstbestimmt gestalten möchte. Die Katastrophe ist unausweichlich, als James beide Schwestern zurückweist. Erst vier Generationen später kommt ans Licht, was damals geschah …
Book Information
Author Description
Rebecca Martin studierte Englisch und Deutsch in Frankfurt am Main und in Dublin, Irland. Ihre Leidenschaft gehört dem Reisen und dem Schreiben. Ihr Roman "Die verlorene Geschichte" gelangte sofort nach Erscheinen auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, gefolgt von "Der entschwundene Sommer", "Die geheimen Worte" und "Das goldene Haus" und die "Die vergessene Freundin". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf im Nahetal.
Posts
Da war aber mehr Potential!
Das Buch war in Ordnung, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen: 1855 in Kreuznach begegnen die Schwestern Anne und Sophie zur Zeit der grassierenden Syphilis einem englischen Gast, der offensichtlich nicht zur Kur vor Ort ist. 1923 in Frankfurt am Main begegnet Marlene einem anziehenden Künstler, der sie in seine Welt mitnimmt; eine Welt geprägt von Armut, Not und politischer Unzufriedenheit. Beide Geschichten bringen ihre großen und kleinen Dramen der jeweiligen Zeit und der ersten Liebe mit sich und geben Einblicke in das Leben höherer Töchter zur jeweiligen Zeit. Eigentlich liebe ich historische Romane, in denen Geschichten über mehrere Zeitebenen miteinander verwoben werden. Hier erschienen mir die Zusammenhänge zum Schluss aber ziemlich platt und die Geschichten könnten ohne Probleme auch einfach für sich selbst stehen. Der große Aha!-Moment blieb bei mir aus. Auch war die Story für mich einfach kein Pageturner und die Spannung hielt sich bei einer gemütlichen dahinplätschernden Story in Grenzen, obwohl die angerissenen Themen und die Protagonist*innen so viel Potential für ordentlich Spannung und Drama hatten! Zu interessante Protagonist*innen und Hoffnung auf mehr Tiefe um abzubrechen, aber dann doch definitiv kein Material, um darüber komplett die Zeit zu vergessen.

2.5 Bücher, in denen es um alte Familiengeheimnisse mag ich eigentlich sehr gerne, aber "Die geheimen Worte" konnte mich leider nicht überzeugen. Den Schreibstil habe ich als sehr kühl und emotionslos empfunden, was wahrscheinlich der Grund ist warum ich nie so ganz in dem Buch angekommen bin. Die Geschichten der Charaktere konnte ich ebenfalls nicht nachempfinden. Die Handlung ging ziemlich schleppend voran und lange Zeit ist einfach nicht viel passiert. Am Ende ging mir dann alles viel zu schnell. Die Verbindung zur Vergangenheit blieb etwas blass und für mich nicht wirklich sehr bedeutend. Die Zeit und auch die Frauen fand ich generell aber sehr interessant.
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Bad Kreuznach, 1840: In der aufstrebenden Kurstadt verlieben sich die Schwestern Anne und Sophie in den englischen Gast James Bennett. Es ist für beide der Beginn einer heimlichen Leidenschaft: Anne ist verheiratet und Mutter einer kleinen Tochter, während die viel jüngere Sophie ihr Leben selbstbestimmt gestalten möchte. Die Katastrophe ist unausweichlich, als James beide Schwestern zurückweist. Erst vier Generationen später kommt ans Licht, was damals geschah …
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Rebecca Martin studierte Englisch und Deutsch in Frankfurt am Main und in Dublin, Irland. Ihre Leidenschaft gehört dem Reisen und dem Schreiben. Ihr Roman "Die verlorene Geschichte" gelangte sofort nach Erscheinen auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, gefolgt von "Der entschwundene Sommer", "Die geheimen Worte" und "Das goldene Haus" und die "Die vergessene Freundin". Die Autorin lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf im Nahetal.
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Da war aber mehr Potential!
Das Buch war in Ordnung, hat mich aber nicht vom Hocker gerissen. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen: 1855 in Kreuznach begegnen die Schwestern Anne und Sophie zur Zeit der grassierenden Syphilis einem englischen Gast, der offensichtlich nicht zur Kur vor Ort ist. 1923 in Frankfurt am Main begegnet Marlene einem anziehenden Künstler, der sie in seine Welt mitnimmt; eine Welt geprägt von Armut, Not und politischer Unzufriedenheit. Beide Geschichten bringen ihre großen und kleinen Dramen der jeweiligen Zeit und der ersten Liebe mit sich und geben Einblicke in das Leben höherer Töchter zur jeweiligen Zeit. Eigentlich liebe ich historische Romane, in denen Geschichten über mehrere Zeitebenen miteinander verwoben werden. Hier erschienen mir die Zusammenhänge zum Schluss aber ziemlich platt und die Geschichten könnten ohne Probleme auch einfach für sich selbst stehen. Der große Aha!-Moment blieb bei mir aus. Auch war die Story für mich einfach kein Pageturner und die Spannung hielt sich bei einer gemütlichen dahinplätschernden Story in Grenzen, obwohl die angerissenen Themen und die Protagonist*innen so viel Potential für ordentlich Spannung und Drama hatten! Zu interessante Protagonist*innen und Hoffnung auf mehr Tiefe um abzubrechen, aber dann doch definitiv kein Material, um darüber komplett die Zeit zu vergessen.

2.5 Bücher, in denen es um alte Familiengeheimnisse mag ich eigentlich sehr gerne, aber "Die geheimen Worte" konnte mich leider nicht überzeugen. Den Schreibstil habe ich als sehr kühl und emotionslos empfunden, was wahrscheinlich der Grund ist warum ich nie so ganz in dem Buch angekommen bin. Die Geschichten der Charaktere konnte ich ebenfalls nicht nachempfinden. Die Handlung ging ziemlich schleppend voran und lange Zeit ist einfach nicht viel passiert. Am Ende ging mir dann alles viel zu schnell. Die Verbindung zur Vergangenheit blieb etwas blass und für mich nicht wirklich sehr bedeutend. Die Zeit und auch die Frauen fand ich generell aber sehr interessant.









