Bi

Bi

Hardback
4.2129
GammerlLgbtqIdentitätLesbisch

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Description

„Ich möchte die vielfältige Welt der Bisexualität aus dem Schatten holen.“ – Julia Shaw eröffnet neue Wege, über die eigene sexuelle Identität nachzudenken und sie zu finden. Viele Menschen fühlen sich zu mehr als einem Geschlecht hingezogen. Und trotzdem bekennt sich kaum jemand dazu. Julia Shaw widmet sich in ihrem neuen Buch der größten sexuellen Minderheit – bisexuellen Menschen. Sie macht Bisexualität in Geschichte, Kultur und Wissenschaft sichtbar und zeigt anhand ihrer eigenen Identitätssuche, warum Bisexualität nach wie vor gesellschaftlich im Schatten steht. Dabei geht sie von Fragen aus, die sie selbst bewegen: Woher kommt unser Verständnis von Bisexualität? Warum ist es nach wie vor so schwer, sich zu outen? Julia Shaw beantwortet die Frage, wie sexuelle Identität entsteht, neu. Und sie zeigt, warum vielfältige Liebe endlich mehr Raum erhalten muss.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
304
Price
25.70 €

Author Description

JULIA SHAW, 1987 in Köln geboren und in Kanada aufgewachsen, ist Bestsellerautorin, internationale Referentin und forscht als promovierte Rechtspsychologin am University College London. Jüngst absolvierte sie den Masterstudiengang Queer History am Goldsmiths College, London. Ihr Buch Das trügerische Gedächtnis wurde 2016 international zum Bestseller und erschien in zwanzig Ländern, 2018 folgte Böse. Die Psychologie unserer Abgründe.

Posts

26
All
4.5

🏳️‍🌈🏳️‍⚧️❤️‍🔥

"Bi - Vielfältige Liebe entdecken", von Julia Shaw, war für mich persönlich ein sehr bereicherndes und wegweisendes Buch.❤️‍🔥 In diesem Buch geht es um die Bisexualität, dessen Geschichte, womit bisexuelle Personen konfrontiert werden bis heute. Sowie, ob es eine Identität oder sexuelle Neigung sei und dass bisexuelle Personen eine Minderheit, selbst in der LGBTQ+ Community, sind. Dabei deckt sie auch alle anderen Thematiken ab (Homosexualität, Heterosexualität, Pansexualität etc.)☝🏻☺️. Anhand von sehr vielen Fallstudien zeigt sie tiefgreifend auf, was Bisexualität aus macht und räumt (meines Erachtens) auch mit Vorurteilen auf und klärt auf. Sie selbst stellte sich selber auch die Fragen über ihre Bisexualität und leicht verständlich ging sie zu diesem Thema richtig in die Tiefe. Nicht nur ihre eigenen Erfahrungen teilte sie, auch widmete sie sich der Forschung zu diesem Thema (wissenschaftlich, psychologisch). Es gab viele dunkele Kapitel, aber auch sehr positive und schöne dazu, zum Thema Bi. Ein sehr aufklärendes Buch zum Thema Bisexualität❤️‍🔥. Das Buch ließ sich echt gut und leicht lesen. Wenn mir die Fallstudien zu anstrengend waren in den Formulierungen, dann klammerte ich sie aus. Daher auch nur 4,5⭐ in der Bewertung. Für mich persönlich ein Wegweiser und jeder Mensch hat das Recht so zu sein wie Er oder Sie ist.🏳️‍🌈🏳️‍⚧️❤️‍🔥

5

Eine wunderschöne Hymne ans Bi sein. Die Autorin bringt unglaublich gut zum Ausdruck mit welchen Clichés und Vorurteilen Bi Personen tagtäglich konfrontiert werden und zeigt wie vielfältig auch die Bi Community unter sich ist. Die wichtigste Message aus meiner Sicht von diesem Buch ist ganz klar seid stolz darauf Bi zu sein und ihr seid nicht allein.

5

Wichtiges Thema, Julia Shaw schafft mehr Sichtbarkeit und räumt mit vielen gesellschaftlichen Mythen auf

Dieses Buch hat mich mit auf die Reise der Geschichte der Bi-Sexualität und der Bi-Identität mitgenommen. Geschichtlich, Gesellschaftlich, Politisch und Wissenschaftlich wurde die Bi-Sexualität und Bi-Identität beleuchtet. Für mich war es auch eine Reise zu mir selbst. 🩷💜💙 Julia Shaw nimmt einen mit in eine Welt, die leider lange unsichtbar war und langsam, endlich sichtbarer wird und Vielfalt feiert ❤️🧡💛💚🩵💙💜🩷🤎🖤🩶🤍

5

Ein Manifest

Sehr schön geschrieben, liest sich super flüssig und ist so nah an Fragen und Emotionen gekoppelt, die ich mir alle schon gesellt habe. Ganz ganz toll!!!

5

Das Buch behandelt die Bisexualität. Dabei geht die Autorin auf sehr weitgefächerte Themen ein. Es geht von Geschichte zu Biologie zu Soziologie. Mir hat sehr gefallen wie viele Themen abgedeckt wurden. Es wurde auch gelegentlich auf den Zusammenhang zu anderen Kapiteln hingewiesen, aber insgesamt hat sich wenig wiederholt, sodass man viele wertvolle Informationen erhielt. Das Buch ist großartig eingeteilt. Der Aufbau ist in sich schlüssig und hat zu einem guten Lesefluss geführt. Insgesamt liest es sich sehr flüssig für ein Sachbuch. Alle Themen wirken gut recherchiert und es gibt jede Menge Quellenangaben. Julia Shaw schafft es sowohl sehr persönlich als auch wissenschaftlich zu schreiben. Sie ist selbst bisexuell, was ich als sehr bereichernd empfinde, da man so sicherer sein kann, dass sie tatsächliche Stereotypen und ähnliches kennt und diese nicht reproduzieren wird. Sie gibt persönliche Erfahrungen wieder und hat teilweise einen amüsanten Schreibstil, bleibt aber durchweg sachlich. Sie bringt dann aber auch den nötigen Ernst für einige bedrückendere Themen des Buches auf, welche wirklich wichtig sind. Das Buch war wahnsinnig spannend und ich habe es erstaunlich schnell verschlungen. Ich empfehle es klar jedem, der sich mit dem Thema auseinandersetzen möchte oder sich selbst noch nicht auskennt.

5

„Wir sollten jenen, die nicht sprechen können, unsere Stimme leihen. Jede*r, der oder die laut ausspricht, dass er oder sie bisexuell, schwul oder lesbisch ist oder eine andere nicht-heterosexuelle Identität hat, hilft denjenigen, die keine Stimme besitzen.“ In ihrem neuen Sachbuch begibt sich Dr. Julia Shaw auf die Suche nach der Bisexualität. Sie selbst bezeichnet sich als bisexuell, aber merkte sehr schnell, dass es an Informationen zu Bisexualität mangelt - trotz aller Fortschritte für die LGBTQ+-Rechte. Geschickt geht Julia an das Thema ran und stellt sich zunächst alle Fragen, die sie sich selbst zu dem Thema gestellt hat und auch Fragen, die sich die Gesellschaft oft stellt. Auch in der queeren Community wird die Bisexualität nicht ernst genommen, so viel steht fest. Mir war klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte, um mehr darüber erfahren zu wollen. Julia Shaw benutzt den Begriff ‚Bisexualität‘ als einen Oberbegriff für alle die sich mehr als zu einem Geschlecht hingezogen fühlen. Zunächst geht sie geschichtlich und dann kulturell an die eigene Analyse ran. Die Studien aus der Biologie zählt Julia auf und erläutert sie verständlich. Interessant finde ich natürlich, dass Lebensrealitäten aus intersektionaler Sicht mit eingebaut werden, weil bekanntlich sind es die Ausnahmen, die die ‚Regeln‘ bestätigen. Klischees wie ‚Sex zu dritt‘ oder ‚man kann ja viele Liebhaber_innen haben‘ versucht sie aufzugreifen und vertieft dieses Thema am meisten. Eigentlich will ich nicht viel sagen, außer dass ihr es kaufen solltet und es unbedingt lesen müsst. Somit bringen wir als Gesellschaft, als eine Allianz die Bisexualität mehr zum Vorschein und weniger Menschen müssten sich davon fürchten sich als bisexuelll zu outen. Denn aus dem Buch wird deutlich, dass bisexuelle Menschen am häufigsten aller LGBT+ Personen unter mentaler Gesundheit leiden. Vor allem werden bisexuelle Frauen hypersexualisiert und erfuhren laut einer Studie der National Intimate Partner Violence Suvery des Centre for Disease Control 61 Prozent der bisexueller Frauen physische Gewalt und/oder Stalking durch ihren Intimpartner (s.143). Lesenswert!

5

Dieses Buch habe ich schon vor zwei Jahren gelesen, aber noch keinen Beitrag dazu verfasst. Dabei hat dieses Buch absolut einen Beitrag verdient, denn es ist ein Meisterwerk. Ich habe das Lesen jeder einzelnen Seite genossen. Dr. Julia Shaw beschreibt Bisexualität für meine Begriffe nämlich exakt so, wie ich sie wahrnehme. Besonders die Aussage, dass Bisexualität ein Spektrum und nicht an Binarität gebunden ist, die sich durch ihr ganzes Buch zieht, freut mich. Leider ist diese Sichtweise ja immer noch eine Seltenheit, und das stört mich als nicht-binäre Person besonders. Als nicht-binäre Person finde ich es auch bemerkenswert, wie selbstverständlich sie in Ihrem Buch immer wieder auf nicht-binäre Menschen verweist und von Menschen sprechen, die als Mann oder Frau „gelesen“ werden. Dadurch habe ich mich bei diesem Buch durchgehend angesprochen und einbezogen gefühlt. Und obwohl ich schon viele Informationen über Bisexualität gesammelt habe, habe ich viel aus dem Buch lernen können und wurde auch immer wieder durch neues Wissen überrascht. Der Stil der Autorin ist nicht nur verständlich, sondern auch sehr fesselnd. Es war wirklich schwer, das Buch überhaupt aus der Hand zu legen, und auch das ist für Sachbücher meiner Meinung nach nicht unbedingt selbstverständlich. Das Buch ist wirklich großartig und sollte zur Pflichtlektüre Bisexueller gehören. Denn man findet darin alles, was man über die eigene Bisexualität wissen sollte.bIch denke auch, dass das Buch dazu beitragen kann, dass Nicht-Bisexuelle Bisexualität besser verstehen. Wie gesagt, ein Meisterwerk, das einen Ehrenplatz in meinem Regal bekommen hat und das ich wirklich jedem restlos empfehlen kann. Ich wünschte, es würde mehr Bücher geben, in denen Bisexualität so präzise und fundiert besprochen wird. Wer hier weniger als fünf Sterne gibt, dem ist nicht zu helfen.

5

Einfach geschrieben und dich sehr informativ

5

Immer wieder eine Ehre!

Ich habe die Autorin nur durch Zufall in einer Bibliothek entdeckt. Habe mich in den Schreibstil verliebt. So viele Informationen, so viele Studien, so viele interessante Zitate und Persönlichkeiten. Es ist immer wieder eine Ehre, ihre Werke zu lesen!

4

Ich finde Julia Shaw beschreibt hier sehr umfassend, was man über Bisexualitat wissen muss. Sie differenziert auch sehr gut das Verhältnis zur Homosexualität oder Pansexualität. Es ist sehr angenehm geschrieben, gut strukturiert und bietet viele spannende Fakten und Denkanstöße zum Thema.

5

So wichtig dieses Buch zu lesen, für mehr Verständnis und Sichtbarkeit. So sehr es weh getan hat, hat es sich auch wie eine Umarmung angefühlt.

4

Julia Shaw hat mit "Bi: Vielfältige Liebe entdecken" ein sehr umfassendes Buch über Bisexualität geschrieben - von historischen Einblicken, über biologische Forschungen bis hin zu kulturellen Einflüssen ist in diesem Buch wirklich alles abgedeckt. Tatsächlich fehlt dem Buch dadurch an manchen Stellen die Tiefe, aber das ist auch schon mein einziger Kritikpunkt. Das Buch ist sehr angenehm geschrieben und lässt sich trotz der teilweise eher trockenen Forschungsergebnisse sehr leicht lesen. Meiner Meinung nach hat Julia Shaw ein gutes Gleichgewicht zwischen Fakten und ihrer persönlichen Geschichte gefunden.

4

Noch eine kluge Frau mit Doktortitel: Dr. Julia Shaw ist selbst bisexuell und hat ein umfassendes Buch dazu vermisst. Also hat sie es einfach selbst geschrieben. Herausgekommen ist kein schwulstiger Ratgeber - wie der deutsche Titel leider vermuten lässt - sondern ein populärwissenschaftliches Buch, das sich sehr gut lesen lässt. • Der englische Untertitel fasst es sehr gut zusammen: The hidden culture, history and science of bisexuality. Es geht darum, wie der Begriff entstand, dass die Medien bi alle paar Jahrzehnte zum Trend erklären, was die Wissenschaft zu Bisexualität sagt und warum es so schwer ist, für Bisexuelle sichtbar zu werden. Es geht auch um Kriminalgeschichte und um die Vorurteile, mit denen bi behaftet ist und die gravierende Auswirkungen haben. Der Stil ist informativ, zugänglich, mitunter lustig und mitfühlend, ein bisschen als würde sie mit uns direkt sprechen. • Auch die queere Community reagiert oft mit Vorurteilen auf Bisexuelle - dabei gehört das B doch genauso zu uns wie alle anderen Buchstaben! Sowohl für Queers, als auch für alle anderen eine empfehlenswerte Lektüre, bei der man durchaus herausgefordert wird über die eigenen sexuellen Wünsche nachzudenken. 😉

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Noch eine kluge Frau mit Doktortitel: Dr. Julia Shaw ist selbst bisexuell und hat ein umfassendes Buch dazu vermisst. Also hat sie es einfach selbst geschrieben. Herausgekommen ist kein schwulstiger Ratgeber - wie der deutsche Titel leider vermuten lässt - sondern ein populärwissenschaftliches Buch, das sich sehr gut lesen lässt. • Der englische Untertitel fasst es sehr gut zusammen: The hidden culture, history and science of bisexuality. Es geht darum, wie der Begriff entstand, dass die Medien bi alle paar Jahrzehnte zum Trend erklären, was die Wissenschaft zu Bisexualität sagt und warum es so schwer ist, für Bisexuelle sichtbar zu werden. Es geht auch um Kriminalgeschichte und um die Vorurteile, mit denen bi behaftet ist und die gravierende Auswirkungen haben. Der Stil ist informativ, zugänglich, mitunter lustig und mitfühlend, ein bisschen als würde sie mit uns direkt sprechen. • Auch die queere Community reagiert oft mit Vorurteilen auf Bisexuelle - dabei gehört das B doch genauso zu uns wie alle anderen Buchstaben! Sowohl für Queers, als auch für alle anderen eine empfehlenswerte Lektüre, bei der man durchaus herausgefordert wird über die eigenen sexuellen Wünsche nachzudenken. 😉

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4

Das Buch behandelt viele verschiedene Bereiche der (Bi-) Sexualität und war damit sehr interessant und eine gute Informationsgrundlage. 

3

Sehr interessant!

Inhaltlich fand ich das Buch sehr gut, auch wenn ich manchmal den roten Faden verloren habe, da häufig um den heißen Brei herum geredet wurde. Die Autorin hat zum Teil selbst eingesprochen und diese Szenen fand ich so viel besser gesprochen als von der anderen Sprecherin. Man merkte einfach, dass die Autorin mit Herzblut dabei war und wirklich brannte für das, was sie zusammengetragen hat. Die andere Sprecherin hat das so neutral vorgelesen, dass ich teilweise eine Pause brauchte, da es zu eintönig wurde.

5

Julia Shaw macht sich in diesem Buch zur Aufgabe über die Bisexualität aufzuklären. Eigentlich ist die Rechtspsychologie und gehört zu den Wissenschaftlerinnern der Pseudoerinnerungen. Den meisten Menschen ist Homosexualität und Heterosexualität sehr bekannt, doch es gibt ja auch die Bisexualität, die dadurch gekennzeichnet ist, dass man sich mehr als einem Geschlecht hinzugezogen wird. Und Julia Shaw ist bisexuell und bringt auch persönliche Erfahrungen mit ein. Bisher habe ich noch kein Buch von Julia Shaw gelesen beziehungsweise überhaupt etwas von dieser Frau gehört. Das fand ich aber gar nicht so schlimm, denn ich habe überhaupt nichts dagegen auch neue Autor*innen kennenzulernen und mir ihre Arbeit anzuschauen. Und durch das Buch ,,Bi – Vielfältige Liebe entdecken‘‘ bin ich sehr interessiert an der Arbeit von Julia Shaw. Außerdem lernt man mit diesem Buch so viel, weshalb ich es umso wichtiger finde, dass wir darüber sprechen. In diesem Buch geht Julia Shaw auch auf die Wissenschaft mit ein, was ich wahnsinnig spannend finde. Ich kenne mich damit überhaupt nicht aus und doch hat Julia Shaw es geschafft, mir die Dinge anschaulich zu erklären und auch so zu erklären, dass ich die Dinge verstehe, auch wenn ich nicht studiert habe. Hierbei geht sie auch die historischen und naturwissenschaftlichen Fragen der Bisexualität nach und genau das, wurde sehr authentisch dargestellt und man versteht, was Julia Shaw uns damit sagen möchte, auch wenn man keine Ahnung davon hat. Viele dieser Dinge, die Julia Shaw in diesem Buch anspricht, sind nicht wirklich schön und man muss sich bewusst sein, dass hier auch Dinge angesprochen werden, die nicht leicht zu verdauen sind. Das ist etwas, dass einem beim lesen des Buches im Hinterkopf behalten sollte. Aber abgesehen davon finde ich es richtig und auch wichtig, dass Julia Shaw diese Themen anspricht in ihrem Buch. Denn Bisexualität ist etwas, dass oft nicht als Eigenständige Sexualität angesehen. Daher kämpfen Bisexuelle Menschen oft mit doppelter Diskriminierung, was auch dafür sorgt, dass sie oft zur Zielscheibe werden, was nicht sein sollte. Der Schreibstil von Julia Shaw war für mich neu und ich finde ihre Schreibweise sehr angenehm. Sie schreibt außerdem sehr flüssig, leicht und locker und das sorgt dafür, dass man gut durch das Geschriebene durchkommt. Auch wenn viele Wissenschaftliche Fakten mit eingebaut werden, versteht man trotzdem was die Autorin einem sagen möchte. Auch der Lesefluss wird in keiner Weise gestört, sondern zusätzlich durch den lockeren und leichten Schreibstil gefördert. ,,Bi – Vielfältige Liebe entdecken‘‘ ist ein grandioses Buch, was viele Menschen einmal lesen sollten. Dabei ist es ganz egal, ob man homosexuell, heterosexuell oder bisexuell ist, denn von diesem Buch kann man vieles lernen und das sollte man auch in unserer heutigen Generation. Julia Shaw schafft es mit ihren Ausführungen Verständnis und auch Neugier für die Bisexualität zu wecken, was ich besonders spannend finde. Außerdem bekommt man mehr Verständnis dafür, wie es ist bisexuell zu sein und das Ganze auch nicht so einfach ist, wie viele es darstellen wollen. Von mir bekommt das Buch eine Lese- und Kaufempfehlung!

2

Julia Shaw hat hier keinesfalls das Rad neu erfunden. Stattdessen war das Buch nur eine trockene Zusammenfassung von beliebigen Umfragen und Zahlen. Ich hatte absolut keine Lust das Buch in die Hand zu nehmen, was schade ist, da ich die ersten paar Seiten richtig mochte. Doch danach war es mir einfach zu langweilig. Das Buch ist irgendwie alles und nichts. Ich könnte nicht einmal sagen, was hier auf über 200 Seiten alles geschrieben wurde. Alles wurde nur sehr oberflächlich angerissen und nie wurde in die Tiefe gegangen, was man gerade bei einem Buch über Bisexualität erwarten könnte . In ihrer Zusammenfassung am Ende behauptet sie, das gäbe sechs Etappen wie man die eigene Bisexulität wahrnimmt und akzeptiert. Absoluter Bullshit in meinen Augen. Es gab zudem keine richtige Ordnung, und ihr Kapitel über Bisexualität in der Tierwelt war grauenvoll. Ich interessiere mich null für Giraffen oder Schafe, und gleich darauf widmete sie sich dem Thema Gefängnis. Als ob es hier eine logische Verbindung gäbe. Leute die sich bereits mit Queer Studies auseinander gesetzt haben lassen am liebsten die Finger davon.

1

Irgendwie will dieses flapsig geschriebene "Sachbuch" so gar keinen wissenschaftlichen Ton finden. Man merkt der deutschen Übersetzung das englische Original teilweise sehr an, bei manchen Formulierungen knirscht es richtig beim Lesen. Es hangelt sich so von Studie zu Studie, ohne wirklich auf die Dinge einzugehen. Habe das Gefühl, bei diesem unglaublich wichtigen Thema wurde hier viel verschenkt. Und knapp 200-250 Seiten reichen bei weitem nicht aus, um sich ausführlich diesem komplexen Feld zu beschäftigen. Schade.

5

Ich hab mich wirklich sehr gefreut, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte. Ich hätte es mir sonst auch so gekauft. Julia Shaws Schreibstil hat mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen. Auch schwierige Passagen hat sie leicht verständlich geschrieben. Gesetze oder Forschungsergebnisse wurden super erklärt. Außerdem mochte ich die Länge der Kapitel. Gerade bei Sachbüchern mag ich Übersichtlichkeit und kurze Abschnitte. Insgesamt gibt es 7 große Kapitel, die in kurze Unterkapitel geteilt sind, plus Vorwort und Schlussfolgerung. Neben Geschichte und Politik geht es auch um Outing und Sichtbarkeit. Besonders spannend fand ich das letzte Kapitel im Hinblick auf Monogamie und die Schlussfolgerung. Aber auch alle anderen Kapitel waren spannend und ich konnte immer was dazu lernen. Ich hab auf jeden Fall viele PostIts zum markieren verwendet und empfehle es definitiv weiter. Insgesamt bekommt das Buch 5 Sterne von mir.

5

Sehr informativ und super aufgearbeitet!

4

Das Buch behandelt viele verschiedene Bereiche der (Bi-) Sexualität und war damit sehr interessant und eine gute Informationsgrundlage. 

5

Das Manifest, dass ich gebraucht hab 🫶

5

Probably my quickest non-fiction read ever. Shaw covers bi history and culture, talks about how science tried and tries to assess sexuality somewhat objectively and sprinkles in her own experiences as a bisexual woman. I found this to be a very affirming read, considering how often I personally stumbled upon bi erasure. This book is one I'll probably never stop recommending to friends, no matter their sexuality, gender or relationship status.

3

I enjoyed reading this book because I found it to be overall informative, well-organized, and well-written. However, the last chapter seems to undo what the whole book up until that point was attempting to achieve. We shouldn't stereotype bisexual people, or the threesomes they may have as hot, but then the last chapter says that they sound hot. Which seems to unravel the original main point a bit. Overall well done aside from that one bone I picked.

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