Alles über Liebe. Neue Sichtweisen

Alles über Liebe. Neue Sichtweisen

Hardback
3.3137
Gesellschaft LiebeGerechtigkeitÜber LiebeErich Fromm

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

»Wir brauchen eine Karte, die uns bei unserer Reise zur Liebe den Weg weist – und sie beginnt damit, dass wir wissen, was wir meinen, wenn wir von Liebe reden.«


In ihrem provokativen und zutiefst persönlichen Werk entwirft die bekannte Wissenschaftlerin, Kulturkritikerin und Feministin eine neue Ethik für unsere Gesellschaft der Lieblosigkeit – eine polarisierte Gesellschaft, so bell hooks, der es nicht etwa an Romantik mangelt, sondern an Fürsorge, Anteilnahme und Gemeinschaft. An einem Leitbild für die Liebe. Wie können wir die Kluft überwinden, die uns trennt, und unser kulturelles Paradigma ändern, das Liebe in Sehnsucht und Sex erfüllt sieht? Wie können wir wieder echte Anteilnahme lernen und das gemeinschaftliche Leben in unseren Familien, Schulen oder Arbeitsplätzen festigen?

Mit scharfem Verstand stellt sich bell hooks der schwierigen Frage, was Liebe bedeutet. Ihre Antworten sind immer bestechend und treffen bis ins Mark. Und am Ende erschließt sich eine neue Sicht auf die Liebe: einer angstbefreiten Liebe, die von sakraler Kraft getragen, erlösend und heilsam ist – nicht nur heilsam für Individuen, sondern für eine ganze, in sich gespaltene Nation.

»Ein warmherziger Beweis, dass Liebe möglich ist.

New York Times Book Review

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Society & Social Sciences
Format
Hardback
Pages
304
Price
22.70 €

Author Description

BELL HOOKS, geboren am 25. September 1952 als Gloria Watkins in Hopkinsville, Kentucky, war eine US-amerikanische Literaturwissenschaftlerin und Aktivistin. Seit den 1970er-Jahren zählt sie zu den bedeutendsten Stimmen für Frauen- und Bürgerrechte. Sie unterrichtete u. a. an der Yale-Universität und am Oberlin College und lehrte zuletzt als Professorin am Berea College, Kentucky. bell hooks ist der Name ihrer indigenen Großmutter und war ihr Pseudonym. bell hooks starb am 15. Dezember 2021 in Kentucky.

Posts

24
All
3.5

Balancierte Philosophie über die Liebe

3

Erklärt die pol. Lage in den USA Ich weiß gar nicht, was es da noch mehr zu sagen gibt. Allein der Blick über den großen Teich reicht aus, um dieses Buch zu verstehen. Männer, die nicht in der Lage sind Liebe zu geben und doch glauben, alles darüber zu wissen. Gierige Menschen, die denken, es stünde ihnen alles zu und doch ist es nur ein Schrei nach Liebe, weil irgendwann eine Frau die Herren mal gedemütigt hat. Auch hier wird wieder klar, dass man nicht nicht politisch sein kann und lesen eben immer politisch ist. Wenn wir nicht langsam unseren Blick auf die Liebe, Rollenbilder und das Patriarchat verändern, sehe ich in keine bunte Zukunft. Jeder Mensch hat es absolut verdient geliebt zu werden! Ohne wenn und aber, ohne Gegenleistung, ohne das Urteil anderer. Wer das immer noch nicht verstanden hat, sollte dieses Buch lesen, wenngleich es doch eher trocken ist

4

Feministischer Must-Read!!!

Das Buch beleuchtet das Thema „Liebe“ auf vielseitige Weise. bell hooks sagt, dass wahre Liebe in unseren System des Kapitalismus und des Patriarchats nicht funktionieren kann. Das wahre Liebe nicht existiert wenn Macht und Dominanz regiert. Es geht nicht nur um romantische Liebe oder Zwischenmenschliche Beziehungen sondern um die Liebe als das große ganze. Besonders zum Schluss wird es spirituell und hooks spricht auch viel über göttliche Liebe. Diese Kapitel waren dennoch interessant auch wenn ich den Glauben an Gott nicht teile. Das Buch hat für mich vieles verändert und es wird nicht das letzte mal sein, dass ich es lese!

3

Kluges, leicht zugängliches Buch - mit Irritationen und Redundanzen

In "Alles über Liebe" bietet bell hooks eine kraftvolle und ungewöhnliche Auseinandersetzung mit einem Thema, das oft diffus bleibt: Was bedeutet es eigentlich, zu lieben? Das Buch überzeugt besonders in den Kapiteln über Kindheit und Gemeinschaft. Hooks zeigt eindringlich, wie mangelnde Liebe in der Kindheit nicht nur persönliche Spuren hinterlässt, sondern auch als Form der Kindesrechtsverletzung verstanden werden muss. Ebenso stark ist ihre These, dass Liebe nicht nur in romantischen Beziehungen stattfindet, sondern vor allem in Gemeinschaft – durch Freundschaften, Familie oder andere fürsorgliche soziale Räume. Weniger zugänglich sind hingegen die wiederkehrenden spirituellen und religiösen Bezüge – etwa zu Engeln oder göttlicher Liebe –, die für nicht religiöse Leser*innen wenig Anknüpfungspunkte bieten. Auch inhaltliche Wiederholungen trüben stellenweise den Lesefluss. Dennoch bleibt "Alles über Liebe" ein kluges, leicht zugängliches Buch, das neue Perspektiven auf ein alltägliches, aber oft unreflektiertes Gefühl eröffnet. Empfehlenswert für alle, die Liebe jenseits von Klischees verstehen wollen.

5

Eine Empfehlung über Liebe für alle, die verlustangstbelastet sind :)

Ähhhh

Puhhhhh!!! Interessant. Ich habe wirklich sehr lange für diese Buch gebraucht :D weil es anstrengend zu lesen ist und manche Kapitel nichts für mich waren (göttliche Liebe, Spirituelle). Das war sehr schleppend und konnte ich nicht so nachfühlen/verstehen. Auf der anderen Seite fande ich ein paar Kapitel, wie zb: Liebe in Worte fassen, Aufrichtigkeit, Verbundenheit pipapo, interessant. Aber war nicht viel viel Neues dabei. ERGO: Im Großen und Ganzen: ich mag Liebe geben und Liebe annehmen. Liebe ist was schönes.

5

Was für ein eye-opener!!! Bitte lesen! Stellenweise etwas moralisch, aber im Endeffekt die Quintessenz aus: wer liebt leidet nicht!

2

Hält was es verspricht - mehr aber auch nicht

Wie im Titel des Buches, beschreibt Bell Hooks mehrere Ansichten der Liebe, sei es Partnerschaften, Ehen, die Beziehung zu den Eltern oder gar politische Konstrukte, sie findet zu allem einen Zusammenhang der fehlenden Liebe. Prinzipiell hatte es paar interessante Inputs, die mir persönlich zwar nichts Neues beigebracht haben, die man aber dennoch nicht täglich vor Augen hat, dementsprechend war es gut sie nochmals zulesen und sich mit ihnen zu beschäftigen . Auf der anderen Seite, wurden einige Punkte kreuz und quer immer wieder eingebaut, wie zum Beispiel das Patriarchat, ein Wort, dass ich nach der zwanzigsten Erwähnung, nicht mehr sehen kann oder es wurde vermehrt Fokus auf das „Fehlverhalten“ von Männern gelegt, anstatt eine gesunde Balance zufinden. Das Buch wirkte etwas verzerrt bzw. unstrukturiert, was mir zunehmend das Lesen schwer gemacht hat. Im Grossen und Ganzen würde ich das Buch nicht nochmal lesen, hab mir dennoch paar Sachen notiert, die ich nicht vergessen will.

3.5

Liebe entmystifiziert: Tiefgründig, aber nicht ohne Mängel

„Alles über Liebe“ ist eine reflektierte und anregende Lektüre, die vor allem zur Bewusstwerdung über das Wesen der Liebe und die Herausforderungen, die sie in unserer Gesellschaft begleiten, aufruft. Viele der thematisierten Probleme sind universell, und es ist bereichernd zu sehen, wie klar und treffend sie in Worte gefasst wurden. Dennoch hätte ich mir an manchen Stellen eine tiefere Ausführung gewünscht, da einige Gedanken lediglich angerissen werden. Die ausgeprägten christlich-religiösen Bezüge erschienen mir in diesem Kontext überflüssig, da Liebe keiner konfessionellen Einordnung bedarf. Besonders gelungen waren die Verweise auf Philosophen und Theologen, die dem Werk zusätzliche intellektuelle Tiefe verliehen. Es wird jedoch auch deutlich, dass die behandelten Probleme zum Teil durch die US-amerikanische Politik verstärkt werden, was eine differenzierte Betrachtung verlangt. Diese politischen Aspekte dienen jedoch eher der Veranschaulichung und schränken die Universalität des Buches nicht ein – die zentrale Botschaft bleibt bedeutend. Trotz einiger Kritikpunkte bleibt „Alles über Liebe“ ein lesenswertes Werk.

2

Mh checke warum das Buch so gehyped wird, es sieht schick aus, aber dieser ganze christliche Bezug zu Liebe und Beziehungen ging mir auf die Nerven

1

bell hooks Buch „Alles über Liebe“ ist eine Annäherung an den Begriff der Liebe und den Umgang der Menschen mit der Liebe. In 13 Kapiteln beschreibt bell hooks, was Liebe eigentlich bedeutet. Beispielsweise plädiert sie dafür, dass wir Liebe als Verb sehen. Demnach ist es etwas, was wir aktiv tun und somit auch in die Tat umsetzen können. Neben wissenschaftlichen Informationen und persönlichen Gedankengängen werden auch Beispiele angeführt, die ihre Ausführungen verständlich machen. Die Art und Weise, wie sie das Thema aufgreift und bearbeitet, haben mir gut gefallen. Vieles war verständlich und man konnte verstehen, wie sie zu ihren Schlussfolgerungen kam. Oftmals wurde deutlich, dass sie sich auch an den Glauben orientierte, um das Subjekt zu beschreiben. Mir gefiel die „wissenschaftliche“ Annäherung gut und ich habe einiges daraus mitgenommen, worüber ich mir weiter Gedanken machen möchte. Aber zum Ende hin war es mir dann doch zu sehr Ratgeber, der Dinge aufbereitet, die man schon zigmal gelesen und gehört hat. Als Person, die in einem liebevollen Haushalt aufgewachsen ist, konnte ich viele ihrer Begründungen nicht nachvollziehen. Sie kritisierte zum Beispiel die Kindheit und Erziehung, in denen zwar Liebe vorhanden gewesen sei, aber dennoch Fehler gemacht wurden (oder aus Perspektive im Nachhinein als Fehler angesehen werden). Das war für mich persönlich nicht ganz nachvollziehbar. Ich fühlte eine Verallgemeinerung, der ich widersprechen muss. Einige ihrer Aspekte stimmen mit meinen eigenen Gedanken zur Liebe nicht überein. Ich kann das Buch nicht wirklich empfehlen, da die Überlegungen nicht bahnbrechend für mich waren. Zum Ende hin zog sich das Buch dann doch sehr. Zudem wurde es von Kapitel zu Kapitel sehr außergewöhnlich, weswegen mich das Buch letztlich auf dem Weg verloren hat. Ich denke, dass einige Personen bestimmt ihre Freude bei der Lektüre haben, aber für mich war es leider dann doch nicht wirklich etwas.

4.5

Im Vorwort habe ich mich sofort wiedererkannt. Mit dem Einstieg habe ich mich jedoch etwas schwergetan. Doch Kapitel für Kapitel, Seite für Seite, hätte ich am liebsten alles markiert, fotografiert und geteilt. Ich habe beim Schreiben Textpassagen per Foto an andere weitergeleitet, weil ich diese Worte, das Wiederfinden und vor allem auch die Erkenntnisse unbedingt teilen musste. Ich kann nicht mit allem mitgehen, dass Bell Hooks schreibt. Manches liegt mir näher und manches entspricht nicht meiner Denkweise. Aber das sind persönliche Ansichten. Alles in allem ein großartiges Buch über die Liebe, dass ich wirklich jedem empfehlen kann. Wirklich JEDEM. Denn es wird anders sein, als man denkt.

5

Eine warmherzige und hoffnungsvolle Auseinandersetzung mit der Liebe.

Wenn man nach einer Definitionfür Liebe sucht, nach antworten im Liebeskummer oder auch nach einer Landkarte auf der Suche nach Liebe - Bell Hooks bietet all dies in ihrer Bekenntnisse zur Liebe und einer liebenden Gesellschaft. "Liebe [ist die] Bereitschaft unser eigenes spirituelles Wachstum und das anderer zu nähren" und ich weiß nicht wie oft ich diesen Satz anderen zitiert habe seit ich dieses Buch gelesen habe. Mir hat es einige Impulse und Denkanstöße geliefert - sowohl für mein eigenes Leben als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Ich finde es sollte von jedem gelesen werden.

3

Some parts were very interesting, but especially at the end it was very spiritual and religious and that was not what I wanted to read. I also thought the focus was more on romantic love and partnership so maybe my expectations were also part of why I didn't enjoy it that much. 

3.5

„Liebe ist, was Liebe tut.“ ist für mich das stärkste Zitat aus diesem Buch und überhaupt. Konnte gut folgen, fand einige Gedanken großartig und auf den Punkt, andere wiederum fatal und grundfalsch (die Liebe zu Gott zum Beispiel). Deshalb hatte dieses Essay am Ende für mich doch einen leichten Beigeschmack, habe es aber insgesamt sehr gemocht und konnte mir viele kluge Gedanken mitnehmen.

5

Live changing

Ganz viele tolle Sätze, Gedanken anregend und inspirierend. Hat mein Blick auf vieles geändert.

2

Abstrakt und trocken

Das Buch beleuchtet sachlich viele Aspekte der Liebe. In unterschiedlichen Formen. Ich empfand es leider als sehr trocken und abstrakt. Trotzdem gab es ein paar Aspekte die interessant waren.

3.5

Sehr spiritueller Ansatz. Ich konnte, obwohl ich den göttlichen Glauben nicht teile, viel aus bell hooks „alles über liebe“ ziehen!

»Liebe ist ein Willensakt […] Wir müssen nicht lieben. Wir entscheiden uns zu lieben. […] Um wirklich zu lieben, müssen wir lernen, verschiedene Elemente zu kombinieren - Fürsorge, Zuneigung, Anerkennung, Respekt, Hingabe und Vertrauen sowie eine ehrliche und offene Kommunikation.« S.39

1

Mich konnte das Buch leider nicht erreichen oder abholen. Zu esoterisch, zu "na-no-na-net", zu Binsenweisheiten ... nichts Neues ...

3

Some parts were very interesting, but especially at the end it was very spiritual and religious and that was not what I wanted to read. I also thought the focus was more on romantic love and partnership so maybe my expectations were also part of why I didn't enjoy it that much. 

3

Some parts were very interesting, but especially at the end it was very spiritual and religious and that was not what I wanted to read. I also thought the focus was more on romantic love and partnership so maybe my expectations were also part of why I didn't enjoy it that much. 

4

Viele Denkanstöße zum aktivien Lieben..

Gefühlt hätte ich Zitat um Zitat in diesem Buch markieren können. Viele Gedanken wirken nicht völlig neu – und doch entfalten sie in dieser gebündelten Form eine besondere Kraft: Sie regen zum Nachdenken, Reflektieren und Verstehen an. Liebe wird aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet – als etwas, das in Gemeinschaft entsteht und wirkt: in Partnerschaften, in der Beziehung zu sich selbst, in Freundschaften, in der Familie und auch im religiösen Kontext. Teilweise feministisch geprägt, bricht das Buch mit alten Traditionen und gewohnten Denkmustern und lädt dazu ein, Liebe neu zu definieren.

0

I love books about love

Create Post