Die Zukunft ist nicht binär
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Description
Es gibt nur zwei Geschlechter? Von wegen!
Menschen sind mehr als entweder oder. Dennoch sind unsere Sprache, unsere Medien, unser Alltag von der Annahme geprägt, es gebe nur zwei Geschlechter, die einander binär gegenüberstehen. Werbung, Spielzeug, Kleidung und Geschichten, Er- und Beziehungsmodelle, sogar Algorithmen und die Wissenschaften – unsere gesamte Kultur ist davon durchzogen. Im Alltag begegnet uns die Zweigeschlechterordnung überall: im Sport, beim Klamottenkaufen, auf öffentlichen Toiletten und beim Bürgeramt, beim Dating und auf Social Media. Doch das Zweigeschlechtersystem ist nicht nur unvollständig, es schließt auch aus. Für viele Menschen passt es nicht. Es fühlt sich falsch an. Das Wissen darum und die mediale Aufmerksamkeit nehmen zu. Doch mit steigender Sichtbarkeit werden auch trans- und queerfeindliche Stimmen lauter und versuchen mit aller Kraft, die binäre Geschlechterordnung zu verteidigen. Dabei steckt in der Überwindung des starren binären Systems emanzipatorisches Potenzial für alle Menschen.
Was wären wir ohne Zweigeschlechterordnung? Können wir sie überwinden? Was hätten wir davon? Ein Buch für alle, die es wagen wollen, alte Normen und Zwänge hinter sich zu lassen.
«Es gibt wohl kaum ein Buch, das so dringlich ist, wie dieses hier! Mein Wunsch ist, dass nach dem Lesen alle verstanden haben, wie wichtig es ist, über das System der Zweigeschlechtlichkeit hinauszudenken!» Linus Giese
Book Information
Author Description
Lydia Meyer setzt sich als Autor*in, Redakteur*in und Konzepter*in in unterschiedlichen Formaten und Medien mit Sex, Gender, gesellschaftlichen Normen und deren Verwobensein auseinander. Vorher studierte Lydia Meyer Kulturwissenschaften und Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Leipzig und Berlin, arbeitete u.a. für Zeit Online und die Kooperative Berlin und entwickelte dort die YouTube-Serie «Auf Klo» sowie das queerfeministische Format «Softie» in Kooperation mit dem Missy Magazine für funk. 2020 erschien «Sex und so. Ein Aufklärungsbuch für alle» im Ullstein Verlag.
Posts
Lydia Meyer ist nicht-binär und hat ein sehr gehaltvolles, aufschlussreiches Buch darüber geschrieben, was das eigentlich bedeutet in einer binären Gesellschaftsordnung. Mit einer ruhigen Klarheit werden Vorurteile, die besonders populär sind, analysiert und entwertet. Zudem nimmt Lydia Meyer unsere binäre Gesellschaftsordnung auseinander und zeigt auf, wie absurd es oftmals ist, Unterteilungen in weiblich und männlich vorzunehmen, über Klamotten bis hin zu Bürgeramt-Belangen. Mir hat das Buch als Hörbuch sehr gut gefallen, auch die unaufgeregte, angenehme Erzählweise von Lydia Meyer. Wer sich noch nicht oder nicht intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt hat, wird hier sicherlich neues Lernen. Hörbuch gelesen von Lydia Meyer.
Ein wichtiges und aufklärendes Buch 😊
"Die Zukunft ist nicht binär", von Lydia Meyer, las ich in einem Rutsch durch. Leicht verständlich und gut recherchiert führt die Autorin den/die Leser/-in in diese Thematik ein und geht mit jedem Kapitel immer mehr in die Tiefe. Sie klärt somit nicht nur auf, sondern zerpflückt auch stereotypische Aussagen. Was ich auch gut fand war die Warnung zu trans-/ und queerfeindlichen Äußerungen und Gewalt am Anfang des Buches. Ein Buch was nachhallt, nicht nur informativ ist, sondern sehr tief und detailliert aufklärt. Ich persönlich fand es sehr lesenswert 📖😊🥰.
Guter Einblick. Wenig Neues, wenn man bereits gut informiert ist.
Schafft nochmal Sensibilität in Bezug auf den Zusammenhang zwischen Sprache und wie sie unsere Denkmuster beeinflusst. Auch die Nennung von Gesellschaften, die mehr als 2 Geschlechter haben, werden genannt und es ist eben doch möglich, nicht binäre Gesellschaften zu etablieren. Es ändert sich nämlich gar nicht so viel.
Ein Buch das jede*r lesen sollte
Das Thema Geschlecht (biologisches und Soziales) wie auch Queerness und die Herkunft unseres Binären Weltbildes wird hier unglaublich gut dargestellt. Gleichzeitig wird auch Genderneutrale Sprache und Gesellschaftlicher Wandel adressiert. Insgesamt ein super verständliches Buch, das jede Person lesen sollte.
Identität, Sprache und gesellschaftlicher Wandel
In „Die Zukunft ist nicht binär” setzt sich Lydia Meyer mit der Frage auseinander, wie tief binäre Strukturen unser Denken, unsere Sprache und unser gesellschaftliches Miteinander prägen. Das Buch zeigt, dass Geschlecht nicht nur eine persönliche Identitätsfrage ist, sondern eng mit Machtverhältnissen verwoben bleibt. Meyer schreibt zugänglich und reflektiert über Themen wie geschlechtliche Vielfalt, queere Lebensrealitäten und die politischen Kämpfe, die damit verbunden sind. Besonders spannend ist die Auseinandersetzung mit Sprache: Wie kann sie sich verändern, um der Realität nicht-binärer Identitäten gerecht zu werden? Und welche Widerstände gibt es gegen diese Veränderung? Meyer verbindet theoretische Ansätze mit persönlichen Reflexionen und macht so deutlich, dass es nicht nur um abstrakte Debatten geht, sondern um reale Auswirkungen auf Menschen und deren Leben. Allerdings bleibt das Buch an manchen Stellen eher ein Einstieg in die Thematik als eine tiefgehende Analyse. Viele wichtige Aspekte werden angesprochen, aber nicht immer ausführlich genug ausgeführt. „Die Zukunft ist nicht binär” ein wichtiges und zugängliches Buch, das zentrale Fragen zu Identität und gesellschaftlichem Wandel aufwirft. Eine kluge und inspirierende Lektüre, die Denkanstöße liefert und zeigt, warum eine binäre Weltsicht längst nicht mehr ausreicht. Mit einer Bewertung von 4/5 eine klare Empfehlung.
Wir brauchen mehr solcher Bücher
So viele tolle Literatur, die einfach mal hinten auf den letzten 40 Seiten angegeben wurde, wurde hierfür gut recherchiert. Lydia ist ebenfalls nicht-binär und räumt in diesem Buch über einige Mythen auf, regt zum Nachdenken an und regt einfach auf - also was trans- und queerfeindliche Personen angeht. Dieses Buch empfehle ich wirklich allen - Punkt, einfach weil es sehr viel gut recherchiertes Wissen beinhaltet und sicher auch in meiner Bachelorarbeit eingebaut werden wird.

Für mich als selbst trans genderqueere Person war natürlich an Fakten nicht super viel neues dabei, aber gerade für Menschen die sich gerade erst anfangen mit der Thematik wirklich zu beschäftigen ist das hier ein sehr guter Überblick zum Thema nicht-binärer Geschlechtsidentität. Teilweise hat mir Lydia Meyer zu wenig tiefer ausgeführt und Zusammenhänge näher erklärt, was auch zu sehr dichten Kapiteln geführt hat. Hand in Hand mit diesem Buch kann ich aber Alok Vaid-Menon's Buch empfehlen, das gibt auch sehr schöne persönliche Eindrücke.
Wahnsinn, dieses Buch! Lydia Meyer spricht mir auf jeder Seite aus der Seele, sagt so viel Wichtiges und begegnet allem mit einer wunderbar unerschrockenen Haltung. Lydia Meyer hat für alles stichhaltige Argumente und macht auf Dinge aufmerksam, die sehr vielen Menschen gar nicht bewusst sein dürften. Dieses Buch ist nicht nur ein Muss für nicht-binäre und trans Personen, sondern für jeden und jede, der oder die unsere Gesellschaft besser machen möchte. Denn wenn dieses Buch eines zeigt, dann, dass das Aufbrechen der binären Geschlechterordnung allen zugutekommt. Dieses Buch kann viel Verständnis schaffen und uns auf einen neuen Weg führen.
MUST READ💥
Passend zum Pride Month habe ich einen neuen heißen Sachbuchtipp für euch: »Die Zukunft ist nicht binär« von Lydia Meyer 💥 Unsere Gesellschaft ist binär geprägt. Schon als Kind werden wir mit der starren Vorstellung einer Zweigeschlechterordnung konfrontiert und begegnen ihr im Alltag ständig – ganz gleich, ob es sich um Werbung, den Gang zur Toilette, unsere Sprache oder Beziehungsformen handelt. Hello Schubladendenken. Doch nicht alle Menschen wollen bzw. können in dieses System passen. Geschlechtsidentitäten sind zum Glück so viel mehr als „entweder oder“ – sie sind vielfältig, können fluid sein und wundervoll komplex. Lydia Meyer (they/them/keine Pronomen) gibt uns einen spannenden Einblick in das Thema Nicht-Binarität und zeigt die Probleme der Zweigeschlechterordnung auf. Dabei nimmt they transfeindliche Strukturen auseinander, entlarvt vermeintliche Argumente und beleuchtet die Funktion, die unsere Sprache dabei spielt. Mit diesem Buch hat Meyer einen Grundstein für das längst überfällige Aufbrechen der binären Geschlechterordnung in Deutschland gelegt. Das Buch ist sehr verständlich geschrieben, umfangreich recherchiert und bietet einen tollen Einstieg in die Thematik. Ich wünsche mir, dass dieses kluge und wichtige Buch von VIELEN Menschen gelesen wird! Ganz deutliche Leseempfehlung 🌈❤️

Ein großartiges Buch, das leicht verständlich in das Thema einführt und aufzeigt, wie wichtig es ist, über die Grenzen der Zweigeschlechtlichkeit hinauszudenken und zu akzeptieren, dass es nun mal Menschen gibt, die nicht in dieses System passen. Dass dies kein Störfaktor, sondern ein Gewinn für unsere Gesellschaft ist. Im Buch wird aufgeklärt, Hilfestellungen mitgegeben, wie mensch Transfeindlichkeit und rechtes Framing erkennt, und vorgeschlagen, wie unsere Sprache gendergerechter werden kann. Es ist okay, Fehler zu machen, Hauptsache, mensch stellt sich dem Hass entgegen.
Lydia Meyer beschreibt in "Die Zukunft ist nicht binär" (2023) den Ursprung und die Auswirkungen der binären Geschlechterordnung (männlich-weiblich). Sie durchzieht unsere Gesellschaft, angefangen bei der Frage an eine schwangere Person "Was wird es denn?" über Spielzeug, Kleidungsabteilungen, Formulare, Schwimmbadbesuche, Untersuchungen durch Ärzt*innen bis hin zur Nutzung öffentlicher Toiletten. Selbst Menschen, deren Geschlechtsindentität mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt (cis Personen) könnten sich bei vielen dieser Aspekte fragen, ob eine Differenzierung hier wirklich sinnvoll ist. Für Menschen, die sich in der Zweigeschlechterordnung nicht einordnen können, bedeuten sie eine permanente Infragestellung ihrer Geschlechtsidentität. Durch unsere Sozialisation sind wir an die Binarität der Geschlechterordnung gewöhnt. Dass der Geschlechtsausdruck vieler Menschen dem ihnen bei der Geburt zugeordneten Geschlecht entspricht, also "typisch weiblich" oder "typisch männlich" ist, dürfte mehr mit Sozialisation als mit Biologie zu tun haben. Biologistische Argumente werden auch nicht gegen Krebstherapien, Autofahren oder Spülmaschinen angeführt, sondern selektiv dort, wo queere Menschen patriarchale Strukturen infrage stellen. Zwar ist in den letzten Jahren die Sichtbarkeit nicht-binärer Personen gestiegen. Damit einher geht jedoch auch eine Zunahme an queer- und transfeindlicher Diskriminierung und Gewalt. Je nach Zusammenhang werden trans Personen entweder als (unbedeutende) Minderheit oder als (gefährlicher) Massentrend angesehen. Meyer zeigt auf, wie unsere Zweigeschlechterordnung historisch entstanden ist und nicht nur mit patriarchalen Strukturen, sondern auch mit Kolonialismus und Religion zusammenhängt. Die Binarität der Geschlechterordnung infrage zu stellen bedeutet somit auch, die Machtfrage zu stellen. Das Buch ist sehr klar geschrieben und zeigt, dass es sich nicht um eine realitätsferne Berliner-Hafermilch-Debatte handelt, sondern sowohl die Frage der binären Geschlechterordnung als auch verknüpfte Themen wie das Gendern unser aller Identität betreffen und wichtig sind.
Ein guter Einblick in Queerfeminismus und Nicht-Binarität. Eine klare Empfehlung für alle Menschen, die selbst nicht (gender)queer sind und einen guten Einstieg in das Thema suchen. Ein bisschen Schade fand ich, dass Queerfeindlichkeit in diesem Buch so viel Raum eingenommen hat. Es ist wichtig, sich mit dem Hass, der queeren Menschen entgegenschlägt auseinanderzusetzen und ihn einzuordnen, aber es tut auch ein bisschen weh, dass er das Hauptthema in einem Buch über Nicht-Binarität ist. (Ich glaube allerdings, dass es Lydia Meyer ähnlich wie mir geht. Meyer betont dass mensch sich lieber auf andere Themen fokussiert hätte, aber dass das Thema Queerfeindlichkeit in der Gesellschaft momentan so viel Raum einnimmt, dass sich dies im Buch wiederspiegelt). Es ist schön, dass Lydia Meyer selbst nicht-binär ist und damit eine in Literatur und sonstigen Medien lange unterrepräsentierte Perspektive zeigt!
Leider nicht das was ich erwartet habe 
Es ist nicht das erste Buch, das ich zu diesem Thema lese. Deswegen war ich schon gut vorbereitet, was vielleicht mit ein Grund dafür ist, dass das Buch nicht so ganz meine Erwartungen erfüllt hat. Lydia Meyer ist eine non-binäre Persönlichkeit, und als Journalist*in tätig. Das Buch beinhaltet die Sichtweise auf Non-Binarität, die damit einhergehenden Probleme für non-binäre Personen, Kritik an der Kritik, die binäre Personen an der nicht eindeutigen Geschlechtlichkeit haben. Es wird auf Kinderschutz eingegangen, sprachliche Veränderungen und sogenannte Cancel Culture. Ich stimme den allermeisten Punkten die Lydia Meyer anspricht voll und ganz zu. Ich kann natürlich nicht beurteilen, inwieweit sich non-binäre Personen diskriminiert, angegriffen und nicht gesehen fühlen, bin mir aber sicher, dass das passiert. Lydia Meyer untermauert das mit Beispielen. Ich versuche dem entgegenzutreten, und alles in meiner Macht stehende zu tun, damit sich alle Personen unserer Gesellschaft mit mir und um mich wohlfühlen. Das Buch ist gut verständlich geschrieben. und mit vielen Zitaten und Beispielen aufgelockert. Ich finde allerdings den Titel sehr irreführend. Ich habe mir darunter eine Zukunftsvisionen vorgestellt, die Anpassung der Geschlechter aneinander und vielleicht auch wissenschaftliche Ausführungen darüber, dass und warum non binary in Zukunft immer selbstverständlicher wird. Wer so etwas im Buch sucht, wird es nicht finden. Dafür aber viele Appelle, wie sich die Gesellschaft in Zukunft non binären Menschen gegenüber verhalten sollte, um es Ihnen einfacher zu machen (was ich ja auch richtig finde). Leider hatte ich auch ab und zu den Eindruck, dass Lydia Meyer in dem Buch persönliche Ressentiments austrägt. Manchmal wird sich mehrere Seiten über Tweets und Texte binärer Personen ausgelassen, die ihre (meiner Meinung nach unberechtigte) Sorge äußern, dass Trans Personen eine Gefahr für unsere Gesellschaft darstellen. Das fand ich überflüssig, vor allem, weil diese viel zu viel Raum in diesem Buch bekamen. Teilweise, wirkte Lydia Meyer etwas larmoyant. Auch ging es meiner Meinung nach in dem Buch viel zu viel um Transgender und zu wenig über Non-Binarität, was, und das bestätigt Lydia Meyer indirekt, nicht das selbe ist. Da habe ich in dem Buch „Gender“ von Meg-John Barker und Jules Schele mit weniger Text wesentlich mehr Informationen erhalten Nicht dass wir uns falsch verstehen: Der Inhalt des Buches ist schon richtig und wichtig. Mir war das aber viel zu wenig. Besonders gut gefallen haben mir das Kapitel 4 über Desinformation, das Kapitel 5 über Kinderschutz und das Kapitel 6 über Pop-Kultur. Hier konnte ich für mich auch neue Informationen rausfischen. Besonders hervorheben möchte ich auch, dass Se*ualität in diesem Buch keine Rolle spielt. Das finde ich wichtig, denn Transgender oder Non Binarität und Se*ualität sind nicht ein und dasselbe. Auch das Plädoyer mehr zu gendern und dabei nicht orthodox vorzugehen, sondern Fehler zuzulassen finde ich gut. So kann es irgendwann normal werden. Es müssen sich alle mit Sprache wohl fühlen dürfen. Interessant sind dabei auch das Glossar und die vielen Fußnoten bzw Quellenangaben. Ich habe dieses Buch gerne gelesen und empfehle es trotz meiner Kritikpunkte weiter, im besonderen Allen, die sich zum ersten Mal mit diesem Thema intensiver auseinandersetzen, und Hintergrundwissen darüber haben möchten, wie unsere Gesellschaft darauf reagiert und sich auch Desinformationen verbreiten.
Ich finde „Die Zukunft ist nicht binär“ ist ein wichtiges Buch, fand es aber persönlich gerade in den späteren Kapiteln etwas anstrengend, weil es sehr detailliert transphobe Tendenzen anhand von konkreten Beispielen aufgezeigt hat. Das ist vermutlich für Menschen die sich wenig mit dem Thema auseinander gesetzt haben auch relevant, aber für mich als nicht binäre Person nicht neu. Ich kann das Buch allerdings sehr Menschen empfehlen, die sich mit dem Thema beschäftigen wollen und bisher wenig Zugang hierzu hatten. Gerade die ersten drei Kapitel empfand ich als sehr gute Einführung zum Thema!
Description
Es gibt nur zwei Geschlechter? Von wegen!
Menschen sind mehr als entweder oder. Dennoch sind unsere Sprache, unsere Medien, unser Alltag von der Annahme geprägt, es gebe nur zwei Geschlechter, die einander binär gegenüberstehen. Werbung, Spielzeug, Kleidung und Geschichten, Er- und Beziehungsmodelle, sogar Algorithmen und die Wissenschaften – unsere gesamte Kultur ist davon durchzogen. Im Alltag begegnet uns die Zweigeschlechterordnung überall: im Sport, beim Klamottenkaufen, auf öffentlichen Toiletten und beim Bürgeramt, beim Dating und auf Social Media. Doch das Zweigeschlechtersystem ist nicht nur unvollständig, es schließt auch aus. Für viele Menschen passt es nicht. Es fühlt sich falsch an. Das Wissen darum und die mediale Aufmerksamkeit nehmen zu. Doch mit steigender Sichtbarkeit werden auch trans- und queerfeindliche Stimmen lauter und versuchen mit aller Kraft, die binäre Geschlechterordnung zu verteidigen. Dabei steckt in der Überwindung des starren binären Systems emanzipatorisches Potenzial für alle Menschen.
Was wären wir ohne Zweigeschlechterordnung? Können wir sie überwinden? Was hätten wir davon? Ein Buch für alle, die es wagen wollen, alte Normen und Zwänge hinter sich zu lassen.
«Es gibt wohl kaum ein Buch, das so dringlich ist, wie dieses hier! Mein Wunsch ist, dass nach dem Lesen alle verstanden haben, wie wichtig es ist, über das System der Zweigeschlechtlichkeit hinauszudenken!» Linus Giese
Book Information
Author Description
Lydia Meyer setzt sich als Autor*in, Redakteur*in und Konzepter*in in unterschiedlichen Formaten und Medien mit Sex, Gender, gesellschaftlichen Normen und deren Verwobensein auseinander. Vorher studierte Lydia Meyer Kulturwissenschaften und Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Leipzig und Berlin, arbeitete u.a. für Zeit Online und die Kooperative Berlin und entwickelte dort die YouTube-Serie «Auf Klo» sowie das queerfeministische Format «Softie» in Kooperation mit dem Missy Magazine für funk. 2020 erschien «Sex und so. Ein Aufklärungsbuch für alle» im Ullstein Verlag.
Posts
Lydia Meyer ist nicht-binär und hat ein sehr gehaltvolles, aufschlussreiches Buch darüber geschrieben, was das eigentlich bedeutet in einer binären Gesellschaftsordnung. Mit einer ruhigen Klarheit werden Vorurteile, die besonders populär sind, analysiert und entwertet. Zudem nimmt Lydia Meyer unsere binäre Gesellschaftsordnung auseinander und zeigt auf, wie absurd es oftmals ist, Unterteilungen in weiblich und männlich vorzunehmen, über Klamotten bis hin zu Bürgeramt-Belangen. Mir hat das Buch als Hörbuch sehr gut gefallen, auch die unaufgeregte, angenehme Erzählweise von Lydia Meyer. Wer sich noch nicht oder nicht intensiv mit dem Thema auseinander gesetzt hat, wird hier sicherlich neues Lernen. Hörbuch gelesen von Lydia Meyer.
Ein wichtiges und aufklärendes Buch 😊
"Die Zukunft ist nicht binär", von Lydia Meyer, las ich in einem Rutsch durch. Leicht verständlich und gut recherchiert führt die Autorin den/die Leser/-in in diese Thematik ein und geht mit jedem Kapitel immer mehr in die Tiefe. Sie klärt somit nicht nur auf, sondern zerpflückt auch stereotypische Aussagen. Was ich auch gut fand war die Warnung zu trans-/ und queerfeindlichen Äußerungen und Gewalt am Anfang des Buches. Ein Buch was nachhallt, nicht nur informativ ist, sondern sehr tief und detailliert aufklärt. Ich persönlich fand es sehr lesenswert 📖😊🥰.
Guter Einblick. Wenig Neues, wenn man bereits gut informiert ist.
Schafft nochmal Sensibilität in Bezug auf den Zusammenhang zwischen Sprache und wie sie unsere Denkmuster beeinflusst. Auch die Nennung von Gesellschaften, die mehr als 2 Geschlechter haben, werden genannt und es ist eben doch möglich, nicht binäre Gesellschaften zu etablieren. Es ändert sich nämlich gar nicht so viel.
Ein Buch das jede*r lesen sollte
Das Thema Geschlecht (biologisches und Soziales) wie auch Queerness und die Herkunft unseres Binären Weltbildes wird hier unglaublich gut dargestellt. Gleichzeitig wird auch Genderneutrale Sprache und Gesellschaftlicher Wandel adressiert. Insgesamt ein super verständliches Buch, das jede Person lesen sollte.
Identität, Sprache und gesellschaftlicher Wandel
In „Die Zukunft ist nicht binär” setzt sich Lydia Meyer mit der Frage auseinander, wie tief binäre Strukturen unser Denken, unsere Sprache und unser gesellschaftliches Miteinander prägen. Das Buch zeigt, dass Geschlecht nicht nur eine persönliche Identitätsfrage ist, sondern eng mit Machtverhältnissen verwoben bleibt. Meyer schreibt zugänglich und reflektiert über Themen wie geschlechtliche Vielfalt, queere Lebensrealitäten und die politischen Kämpfe, die damit verbunden sind. Besonders spannend ist die Auseinandersetzung mit Sprache: Wie kann sie sich verändern, um der Realität nicht-binärer Identitäten gerecht zu werden? Und welche Widerstände gibt es gegen diese Veränderung? Meyer verbindet theoretische Ansätze mit persönlichen Reflexionen und macht so deutlich, dass es nicht nur um abstrakte Debatten geht, sondern um reale Auswirkungen auf Menschen und deren Leben. Allerdings bleibt das Buch an manchen Stellen eher ein Einstieg in die Thematik als eine tiefgehende Analyse. Viele wichtige Aspekte werden angesprochen, aber nicht immer ausführlich genug ausgeführt. „Die Zukunft ist nicht binär” ein wichtiges und zugängliches Buch, das zentrale Fragen zu Identität und gesellschaftlichem Wandel aufwirft. Eine kluge und inspirierende Lektüre, die Denkanstöße liefert und zeigt, warum eine binäre Weltsicht längst nicht mehr ausreicht. Mit einer Bewertung von 4/5 eine klare Empfehlung.
Wir brauchen mehr solcher Bücher
So viele tolle Literatur, die einfach mal hinten auf den letzten 40 Seiten angegeben wurde, wurde hierfür gut recherchiert. Lydia ist ebenfalls nicht-binär und räumt in diesem Buch über einige Mythen auf, regt zum Nachdenken an und regt einfach auf - also was trans- und queerfeindliche Personen angeht. Dieses Buch empfehle ich wirklich allen - Punkt, einfach weil es sehr viel gut recherchiertes Wissen beinhaltet und sicher auch in meiner Bachelorarbeit eingebaut werden wird.

Für mich als selbst trans genderqueere Person war natürlich an Fakten nicht super viel neues dabei, aber gerade für Menschen die sich gerade erst anfangen mit der Thematik wirklich zu beschäftigen ist das hier ein sehr guter Überblick zum Thema nicht-binärer Geschlechtsidentität. Teilweise hat mir Lydia Meyer zu wenig tiefer ausgeführt und Zusammenhänge näher erklärt, was auch zu sehr dichten Kapiteln geführt hat. Hand in Hand mit diesem Buch kann ich aber Alok Vaid-Menon's Buch empfehlen, das gibt auch sehr schöne persönliche Eindrücke.
Wahnsinn, dieses Buch! Lydia Meyer spricht mir auf jeder Seite aus der Seele, sagt so viel Wichtiges und begegnet allem mit einer wunderbar unerschrockenen Haltung. Lydia Meyer hat für alles stichhaltige Argumente und macht auf Dinge aufmerksam, die sehr vielen Menschen gar nicht bewusst sein dürften. Dieses Buch ist nicht nur ein Muss für nicht-binäre und trans Personen, sondern für jeden und jede, der oder die unsere Gesellschaft besser machen möchte. Denn wenn dieses Buch eines zeigt, dann, dass das Aufbrechen der binären Geschlechterordnung allen zugutekommt. Dieses Buch kann viel Verständnis schaffen und uns auf einen neuen Weg führen.
MUST READ💥
Passend zum Pride Month habe ich einen neuen heißen Sachbuchtipp für euch: »Die Zukunft ist nicht binär« von Lydia Meyer 💥 Unsere Gesellschaft ist binär geprägt. Schon als Kind werden wir mit der starren Vorstellung einer Zweigeschlechterordnung konfrontiert und begegnen ihr im Alltag ständig – ganz gleich, ob es sich um Werbung, den Gang zur Toilette, unsere Sprache oder Beziehungsformen handelt. Hello Schubladendenken. Doch nicht alle Menschen wollen bzw. können in dieses System passen. Geschlechtsidentitäten sind zum Glück so viel mehr als „entweder oder“ – sie sind vielfältig, können fluid sein und wundervoll komplex. Lydia Meyer (they/them/keine Pronomen) gibt uns einen spannenden Einblick in das Thema Nicht-Binarität und zeigt die Probleme der Zweigeschlechterordnung auf. Dabei nimmt they transfeindliche Strukturen auseinander, entlarvt vermeintliche Argumente und beleuchtet die Funktion, die unsere Sprache dabei spielt. Mit diesem Buch hat Meyer einen Grundstein für das längst überfällige Aufbrechen der binären Geschlechterordnung in Deutschland gelegt. Das Buch ist sehr verständlich geschrieben, umfangreich recherchiert und bietet einen tollen Einstieg in die Thematik. Ich wünsche mir, dass dieses kluge und wichtige Buch von VIELEN Menschen gelesen wird! Ganz deutliche Leseempfehlung 🌈❤️

Ein großartiges Buch, das leicht verständlich in das Thema einführt und aufzeigt, wie wichtig es ist, über die Grenzen der Zweigeschlechtlichkeit hinauszudenken und zu akzeptieren, dass es nun mal Menschen gibt, die nicht in dieses System passen. Dass dies kein Störfaktor, sondern ein Gewinn für unsere Gesellschaft ist. Im Buch wird aufgeklärt, Hilfestellungen mitgegeben, wie mensch Transfeindlichkeit und rechtes Framing erkennt, und vorgeschlagen, wie unsere Sprache gendergerechter werden kann. Es ist okay, Fehler zu machen, Hauptsache, mensch stellt sich dem Hass entgegen.
Lydia Meyer beschreibt in "Die Zukunft ist nicht binär" (2023) den Ursprung und die Auswirkungen der binären Geschlechterordnung (männlich-weiblich). Sie durchzieht unsere Gesellschaft, angefangen bei der Frage an eine schwangere Person "Was wird es denn?" über Spielzeug, Kleidungsabteilungen, Formulare, Schwimmbadbesuche, Untersuchungen durch Ärzt*innen bis hin zur Nutzung öffentlicher Toiletten. Selbst Menschen, deren Geschlechtsindentität mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt (cis Personen) könnten sich bei vielen dieser Aspekte fragen, ob eine Differenzierung hier wirklich sinnvoll ist. Für Menschen, die sich in der Zweigeschlechterordnung nicht einordnen können, bedeuten sie eine permanente Infragestellung ihrer Geschlechtsidentität. Durch unsere Sozialisation sind wir an die Binarität der Geschlechterordnung gewöhnt. Dass der Geschlechtsausdruck vieler Menschen dem ihnen bei der Geburt zugeordneten Geschlecht entspricht, also "typisch weiblich" oder "typisch männlich" ist, dürfte mehr mit Sozialisation als mit Biologie zu tun haben. Biologistische Argumente werden auch nicht gegen Krebstherapien, Autofahren oder Spülmaschinen angeführt, sondern selektiv dort, wo queere Menschen patriarchale Strukturen infrage stellen. Zwar ist in den letzten Jahren die Sichtbarkeit nicht-binärer Personen gestiegen. Damit einher geht jedoch auch eine Zunahme an queer- und transfeindlicher Diskriminierung und Gewalt. Je nach Zusammenhang werden trans Personen entweder als (unbedeutende) Minderheit oder als (gefährlicher) Massentrend angesehen. Meyer zeigt auf, wie unsere Zweigeschlechterordnung historisch entstanden ist und nicht nur mit patriarchalen Strukturen, sondern auch mit Kolonialismus und Religion zusammenhängt. Die Binarität der Geschlechterordnung infrage zu stellen bedeutet somit auch, die Machtfrage zu stellen. Das Buch ist sehr klar geschrieben und zeigt, dass es sich nicht um eine realitätsferne Berliner-Hafermilch-Debatte handelt, sondern sowohl die Frage der binären Geschlechterordnung als auch verknüpfte Themen wie das Gendern unser aller Identität betreffen und wichtig sind.
Ein guter Einblick in Queerfeminismus und Nicht-Binarität. Eine klare Empfehlung für alle Menschen, die selbst nicht (gender)queer sind und einen guten Einstieg in das Thema suchen. Ein bisschen Schade fand ich, dass Queerfeindlichkeit in diesem Buch so viel Raum eingenommen hat. Es ist wichtig, sich mit dem Hass, der queeren Menschen entgegenschlägt auseinanderzusetzen und ihn einzuordnen, aber es tut auch ein bisschen weh, dass er das Hauptthema in einem Buch über Nicht-Binarität ist. (Ich glaube allerdings, dass es Lydia Meyer ähnlich wie mir geht. Meyer betont dass mensch sich lieber auf andere Themen fokussiert hätte, aber dass das Thema Queerfeindlichkeit in der Gesellschaft momentan so viel Raum einnimmt, dass sich dies im Buch wiederspiegelt). Es ist schön, dass Lydia Meyer selbst nicht-binär ist und damit eine in Literatur und sonstigen Medien lange unterrepräsentierte Perspektive zeigt!
Leider nicht das was ich erwartet habe 
Es ist nicht das erste Buch, das ich zu diesem Thema lese. Deswegen war ich schon gut vorbereitet, was vielleicht mit ein Grund dafür ist, dass das Buch nicht so ganz meine Erwartungen erfüllt hat. Lydia Meyer ist eine non-binäre Persönlichkeit, und als Journalist*in tätig. Das Buch beinhaltet die Sichtweise auf Non-Binarität, die damit einhergehenden Probleme für non-binäre Personen, Kritik an der Kritik, die binäre Personen an der nicht eindeutigen Geschlechtlichkeit haben. Es wird auf Kinderschutz eingegangen, sprachliche Veränderungen und sogenannte Cancel Culture. Ich stimme den allermeisten Punkten die Lydia Meyer anspricht voll und ganz zu. Ich kann natürlich nicht beurteilen, inwieweit sich non-binäre Personen diskriminiert, angegriffen und nicht gesehen fühlen, bin mir aber sicher, dass das passiert. Lydia Meyer untermauert das mit Beispielen. Ich versuche dem entgegenzutreten, und alles in meiner Macht stehende zu tun, damit sich alle Personen unserer Gesellschaft mit mir und um mich wohlfühlen. Das Buch ist gut verständlich geschrieben. und mit vielen Zitaten und Beispielen aufgelockert. Ich finde allerdings den Titel sehr irreführend. Ich habe mir darunter eine Zukunftsvisionen vorgestellt, die Anpassung der Geschlechter aneinander und vielleicht auch wissenschaftliche Ausführungen darüber, dass und warum non binary in Zukunft immer selbstverständlicher wird. Wer so etwas im Buch sucht, wird es nicht finden. Dafür aber viele Appelle, wie sich die Gesellschaft in Zukunft non binären Menschen gegenüber verhalten sollte, um es Ihnen einfacher zu machen (was ich ja auch richtig finde). Leider hatte ich auch ab und zu den Eindruck, dass Lydia Meyer in dem Buch persönliche Ressentiments austrägt. Manchmal wird sich mehrere Seiten über Tweets und Texte binärer Personen ausgelassen, die ihre (meiner Meinung nach unberechtigte) Sorge äußern, dass Trans Personen eine Gefahr für unsere Gesellschaft darstellen. Das fand ich überflüssig, vor allem, weil diese viel zu viel Raum in diesem Buch bekamen. Teilweise, wirkte Lydia Meyer etwas larmoyant. Auch ging es meiner Meinung nach in dem Buch viel zu viel um Transgender und zu wenig über Non-Binarität, was, und das bestätigt Lydia Meyer indirekt, nicht das selbe ist. Da habe ich in dem Buch „Gender“ von Meg-John Barker und Jules Schele mit weniger Text wesentlich mehr Informationen erhalten Nicht dass wir uns falsch verstehen: Der Inhalt des Buches ist schon richtig und wichtig. Mir war das aber viel zu wenig. Besonders gut gefallen haben mir das Kapitel 4 über Desinformation, das Kapitel 5 über Kinderschutz und das Kapitel 6 über Pop-Kultur. Hier konnte ich für mich auch neue Informationen rausfischen. Besonders hervorheben möchte ich auch, dass Se*ualität in diesem Buch keine Rolle spielt. Das finde ich wichtig, denn Transgender oder Non Binarität und Se*ualität sind nicht ein und dasselbe. Auch das Plädoyer mehr zu gendern und dabei nicht orthodox vorzugehen, sondern Fehler zuzulassen finde ich gut. So kann es irgendwann normal werden. Es müssen sich alle mit Sprache wohl fühlen dürfen. Interessant sind dabei auch das Glossar und die vielen Fußnoten bzw Quellenangaben. Ich habe dieses Buch gerne gelesen und empfehle es trotz meiner Kritikpunkte weiter, im besonderen Allen, die sich zum ersten Mal mit diesem Thema intensiver auseinandersetzen, und Hintergrundwissen darüber haben möchten, wie unsere Gesellschaft darauf reagiert und sich auch Desinformationen verbreiten.
Ich finde „Die Zukunft ist nicht binär“ ist ein wichtiges Buch, fand es aber persönlich gerade in den späteren Kapiteln etwas anstrengend, weil es sehr detailliert transphobe Tendenzen anhand von konkreten Beispielen aufgezeigt hat. Das ist vermutlich für Menschen die sich wenig mit dem Thema auseinander gesetzt haben auch relevant, aber für mich als nicht binäre Person nicht neu. Ich kann das Buch allerdings sehr Menschen empfehlen, die sich mit dem Thema beschäftigen wollen und bisher wenig Zugang hierzu hatten. Gerade die ersten drei Kapitel empfand ich als sehr gute Einführung zum Thema!





































