Barbara Isn't Dying

Barbara Isn't Dying

Softcover
3.9460

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Description

A WASHINGTON POST BEST BOOK OF THE YEAR
A bittersweet and hilarious novel about a marriage whose decades-old routine is suddenly upended.
Walter Schmidt has lived his whole life within the narrow, "comfortable" confines of traditional gender roles: he has made it to retirement without learning how to fry an egg or use a vacuum cleaner. After all, he could always count on his wife, Barbara. But when one morning she can't get up from bed anymore, everything changes.
With biting humor and great warmth, Alina Bronsky writes about how Walter, nearing the end of his life, is suddenly forced to reinvent himself as a caregiver and house-husband, and become the caring partner he never was in all his years with Barbara.
Little by little, Walter's rough facade begins to crumble--and with it his old certainties about his life and family.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
N/A
Price
16.50 €

Posts

94
All
4

25 Frauen 2025 - Buch 31: Mir ist nicht ganz klar, wie Alina Bronsky es gelungen ist, ein amüsantes Buch mit einem SO unsympathischen Protagonisten zu schreiben! Walter Schmidt, ein Rentner, ist seit Jahrzehnten mit seiner Frau Barbara verheiratet. Immer herrschte die alte Rollenverteilung. Daran hat auch die Rente nichts geändert. Doch als es eines Morgens nicht nach dem täglich von Barbara zubereiteten Kaffee riecht, ändert sich für Herrn Schmidt alles. Zu jeder Zeit wollte ich wissen, wie es mit Herrn Schmidt weitergeht. Insgesamt hat mich der Roman gut unterhalten. Nur das Ende war mir etwas zu abrupt.

4

Aus einem Unsympath wird kein Held aber genau das macht das Buch interessant

Der Roman "Barbara stirbt nicht" von Alina Bronsky erzählt von einer Ehe, deren jahrzehntelange Routinen plötzlich zusammenbrechen, als Barbara eines Morgens nicht mehr aufstehen kann. Ihr Mann Walter Schmidt, ein Mann alter Schule, der sein ganzes Leben lang weder gekocht noch einen Staubsauger bedient hat, muss sich auf einmal um alles selbst kümmern. Was als tragikomische Geschichte über einen unfreiwilligen Neuanfang beginnt, entwickelt sich zu einem Roman über festgefahrene Rollenbilder, Ehe, Familie und die Frage, ob Menschen sich auch im hohen Alter noch verändern können. Ich habe vor dem Lesen eine Rezensionen gesehen, in der davon gesprochen wurde, dass Walter vom egozentrischen Misanthropen zum empathischen Menschen wird. Dem ist mitnichten so. Zusammengefasst könnte man eher sagen: Aus einem großen Arschloch wird bis zum Schluss ein etwas kleineres Arschloch. Und das meine ich gar nicht böse, denn irgendwie ist genau das die Stärke des Romans. Walter Schmidt ist kein sympathischer Protagonist. Nicht am Anfang und größtenteils auch nicht später. Schon früh wird deutlich, wie wenig Liebe oder zumindest Respekt in dieser Ehe über Jahrzehnte vorhanden gewesen sein muss. Eine Textstelle bringt das für mich ziemlich gut auf den Punkt: "Ich musste Barbara heiraten, weil ein Kind unterwegs war. Ich weiß nicht, ob ich sie sonst geheiratet hätte. Sie war nicht meine erste Wahl." Walter wirkt wie jemand, der Barbara ihr gemeinsames Leben lang hat spüren lassen, dass sie eigentlich nie seine Wunschkandidatin war. Er hat ihr den russischen Akzent abgewöhnt, weil er sich dafür geschämt hat. Er kritisiert ständig. Das Essen. Den Haushalt. Ihre Kleidung. Eigentlich alles. Es scheint fast, als könne Barbara grundsätzlich nichts richtig machen. Zumindest in den ersten Jahren ihrer Ehe. Als sie eines Morgens nicht mehr aufstehen kann, ist sein erster Impuls nicht Sorge, sondern Ärger darüber, warum sie so lange im Bett bleibt und wie er jetzt seinen Kaffe bekommen soll. Trotzdem, und das ist die große Kunst von Alina Bronsky, liest man weiter, weil es so komisch ist ihm dabei zuzusehen, wie er an den simpelsten Dingen des Alltags scheitert. Der Mann hat die Rente erreicht, ohne zu wissen, wie man Kaffee kocht oder Brötchen schmiert. Jede Kleinigkeit wird zur Herausforderung. Und ich musste tatsächlich mehrmals laut lachen. Der Humor ist oft bitterböse, manchmal rabenschwarz und an einigen Stellen herrlich trocken. Diese Mischung hat bei mir hervorragend funktioniert. Es gab Szenen, bei denen ich wirklich herzhaft lachen musste, und andere, bei denen ich einfach nur grinsend weitergelesen habe. Gleichzeitig entwickelt sich Walter natürlich weiter. Er lernt zu kochen. Er organisiert seinen Alltag. Er gibt nicht auf. Und irgendwo wächst auch eine gewisse Wertschätzung für die Arbeit, die Barbara jahrzehntelang selbstverständlich erledigt hat. Dafür konnte ich ihm durchaus Respekt zollen. Aber Empathie? NOPE! Walter bleibt zynisch. Er bleibt griesgrämig. Er bleibt oft furchtbar anstrengend. Vor allem sein Umgang mit seinen Kindern hat mich mehrfach die Augen verdrehen lassen. Er hat ein gewaltiges Brett vor dem Kopf und lässt seine schlechte Laune regelmäßig an anderen aus. Seine raue Fassade bekommt Risse, ja. Aber sie bröckelt für mich nie vollständig. Genau deshalb wirkte die Entwicklung auf mich aber auch glaubwürdiger als wenn es eine klassische Läuterungsgeschichte gewesen wäre. Was mich dagegen etwas enttäuscht hat, war das Ende. Plötzlich war es einfach da. Ich hatte das Gefühl, als würden noch ein paar Seiten fehlen. Einige Entwicklungen wurden recht abrupt abgeschlossen und statt eines runden Abschlusses blieb bei mir eher ein großes „Ähhh... okay?“ zurück. Nicht katastrophal, aber irgendwie unbefriedigend. Gerade nach der langen Reise mit Walter hätte ich mir etwas mehr Zeit für den Ausklang gewünscht. Trotz meiner Kritik hatte ich aber insgesamt eine wirklich gute Zeit mit dem Buch. Es ist flüssig geschrieben, unterhaltsam, oft sehr komisch und erzählt seine Geschichte auf eine angenehm andere Art. Walter muss nicht zum besseren Menschen werden, damit der Roman funktioniert. Vielleicht funktioniert er sogar gerade deshalb. Während ich diese Rezension schreibe, schwanke ich immer noch zwischen 3,5 und 4 Sternen. Literarisch ist das für mich kein großer Wurf und einige Figuren bleiben eher auf Distanz. Aber ich habe gelacht. Ich habe mich geärgert. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt. Und manchmal reicht genau das.

Aus einem Unsympath wird kein Held aber genau das macht das Buch interessant
4.5

Die Geschichte einer Ehe zum Ende des Lebens

Barbara und Walter sind 52 Jahre verheiratet als sich der Gesundheitszustand von Barbara von einem Tag auf den anderen ändert. Sie bleibt im Bett, will nicht mehr essen und verschläft den Tag. Jahrzehntealte Routinen des Ehepaars haben keinen Bestand mehr, kein morgendlicher Kaffeeduft, kein Mittagessen und schon gar keine aufgeräumte und saubere Küche. Das bringt Walter aus der Fassung, langsam muss er sich mit den Gegebenheiten arrangieren und lernen, wie man Kaffee kocht und den Hunger stillen kann. Mit der Hilfe von Facebook und einem berühmten Fernsehkoch gelingt es ihm zunehmend, für sich und Barbara und dem Schäferhund Helmut zu sorgen. Anfangs ist nicht ganz klar, was Barbara fehlt, aber nach einiger Zeit wird klar, dass die Diagnose nichts Gutes verheißt. Die Lesenden erfahren sie nicht, denn sie folgen der Geschichte aus der Perspektive von Walter, der alles verdrängt und den Verfall von Barbara negiert. Aber wir bekommen die Andeutungen von Nachbar*innen und Freunden mit und ahnen, was los ist. Um es gleich zu sagen, Walter ist ein alter Mann, der unreflektiert sexistische und rassistische Stereotype bedient und mit gesellschaftlichen Entwicklungen nicht Schritt gehalten hat, ganz anders als Barbara. Sie hat sich - als sie noch konnte - im Nachbarschaftshaus engagiert und war mit jungen Menschen in Kontakt. Barbara wird von allen geachtet und wertgeschätzt. Walter hingegen ist zynisch und eckt überall an - bei seinen Kindern, den Freunden... Seine Sichtweise wird vielleicht mit folgendem Zitat deutlich. Zitat S. 176: Herr Schmidt erinnerte sich: Er hatte nie Sorge gehabt, dass Barbara ihm wegrennen könnte. Nicht, weil sie ihn so toll fand - er machte sich da keine Illusionen -, sondern weil sie nirgends hätte hingehen können. Vielleicht war das ein Gedanke, der ihn damals für vieles entschädigt hatte: Wenigstens konnte sie nicht weg. Mn fragt sich, wie hat Barbara es so lange ausgehalten? Und doch, hat mir Walter oft ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert. Ich war eher belustigt als wütend. Das ist dem wunderbaren Schreibstil von Alina Bronsky zu verdanken. Der ist mitreißend und kurzweilig. Trotz des ernsthaften Themas ein leichtes und wunderbares Buch.

4

Alina Bronsky kann einfach unglaublich unterhaltsam schreiben - auch mein drittes Buch von ihr hat mir sehr gut gefallen. Das Thema ist dieses Mal nicht leicht - Barbara ist krank und ihr Mann Walter (ein absolut gefühlskalter Mensch mit schrecklichen Meinungen ) kann damit überhaupt nicht umgehen. Walter sagt den ganzen Roman hindurch schreckliche Dinge, lebt sein Leben unbeirrt weiter und ist auch zu seinen beiden Kindern nicht nett. Das Ende war mir ein wenig zu plötzlich und zu offen, wobei Walter dort immerhin eine erste gute, wenn auch deutlich zu späte Entscheidung trifft…

4.5

Walter Schmidt, sozial inkompetenter älterer Herr im Rentenstand, wurde sein Leben lang von seiner Frau Barbara versorgt. Er sagte an, wo es lang ging in der Familie und Barbara gehorchte. Dass sie nebenher noch eine zweite Seite hatte, entfaltet sich im Laufe der Geschichte. Nun ist Barbara krank und Herr Schmidt ist nicht in der Lage Kaffee oder ähnliches zu kochen. Ruppig im Umgangston mit allen Menschen um ihn her, muss er jetzt klar kommen. Das kommt so urtümlich und komisch rüber, dass ich beim Hören des Buches immer wieder lachen musste, obwohl ein tiefgehend, schweres Thema bearbeitet wird. Der Spagat zwischen guter, humorvoller Unterhaltung und der Entwicklung von Herrn Schmidts Charakter, seine Einsichten, die aus seinen Erinnerungen kommen und die daraus folgenden Handlungen haben mir gefallen und waren bewegend. Und auch wenn mir das Ende zu apprupt war, macht es gleichzeitig Sinn, denn so bin ich gefordert, weiterhin über die Geschichte nachzusinnen, die eigentlich die Geschichte einer langjährigen Liebe ist und davon zeugt, dass Änderung nicht leicht, aber möglich ist. Wunderbar gelesen! Hörempfehlung!

3.5

Herr Schmidt ist wirklich schwer zu ertragen. Für seine kranke Frau Barbara kommt er ein wenig aus seiner Komfortzone, aber für meinen Geschmack hätte seine Entwicklung noch tiefer gehen können. Alles in allem aber ein gutes Buch, das ich gerne gelesen habe.

4.5

Zwischen Mitleid und Kopfschütteln

​Eigentlich ist Herr Schmidt ein klassisches A...loch der alten Schule. Er ist stur, unfähig über Gefühle zu reden und hat sich jahrzehntelang im Haushalt auf seiner Frau Barbara ausruhen können. Und trotzdem habe ich ihn in mein Herz geschlossen ❤️ ​Alina Bronsky schafft es einfach diesen grantigen Charakter so zu beschreiben, dass man trotz seiner Art mit ihm mitfühlt während er plötzlich lernt, wie man eine Suppe kocht oder Kaffee aufsetzt. Es ist rührend, witzig und teilweise echt schmerzhaft ehrlich. Was mich gestört hat war das plötzliche Ende. Das kostet den letzten halben Stern.Ich habe mir hier doch ein rundes Ende gewünscht.

5

Walter und Barbara Schmidt sind seit Jahrzehnten verheiratet. Als Barbara eines Tages stürzt und sich nur langsam erholt, muss sich Walter plötzlich um sie und den Haushalt kümmern, was er bisher noch nie gemacht hat. Das ist oft wirklich witzig, manchmal rührend und sehr melancholisch. Das Besondere an "Barbara stirbt nicht" ist die Hauptfigur, aus deren Sicht erzählt wird. Walter ist ein zutiefst unsympathischer und egozentrischer Zeitgenosse, kein liebenswerter Griesgram, der langsam geläutert wird, sondern ein echtes unverbesserliches Arschloch. Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, ob es solche Männer und solche Ehen heute wirklich noch gibt (ich befürchte schon...). Nach und nach erfährt man mehr aus seiner Vergangenheit und der Ehe mit Barbara und auch dieses Wissen macht ihn nicht gerade netter. Ich habe immer wieder versucht, mit ihm mitzufühlen, es ist mir aber nicht gelungen. Alina Bronsky gelingt hier mM nach ein echtes Kunststück, da man trotz dieser schrecklichen Figur immer weiter wissen will, was noch passiert und ob er doch noch Frieden findet. Ein wirklich toller Roman!

3

Lustig, ernst

Fand die Geschichte um Walter und Barbara ganz lustig zu lesen, aber es wurde zwischendurch auch ernst. Fand Walter schon teilweise echt nervig und hätte mir gewünscht das seine Entwicklung etwas mehr in die freundliche Richtung rückt..

4

Ein sehr interessantes Buch, das sehr humorvoll daher kommt aber sehr tiefgründig ernste Themen behandelt. Walter und Barbara leben eine Ehe mit ganz klassisch konservativ verteilten Rollenbildern. Nun ist Barbara schwer krank und Walter muss sich im Alter radikal umstellen. Das Buch ist sehr lustig geschrieben, die Charaktere etwas überspitzt, aber doch realistisch. So im Hintergrund werden viele Themen behandelt: die Rolle Mann Frau, der Umgang in der Ehe miteinander, wie viel Verständnis oder auch nicht zeigt man für den anderen, Fremdenfeindlichkeit, unterdrückte Homophobie, etc Walter ist ein sehr schwieriger Charakter, wie ich finde. Das Ende war für mich etwas zu abrupt, deshalb ein Stern Abzug. Es gibt Bücher, die könnten mit 100 Seiten weniger gut auskommen. Hier hätte ich mir gern noch 50 Seiten mehr gewünscht.

3

Gut, aber würde ich nicht nochmal lesen.

Die Hauptfigur ist unsympathisch und man kommt aus dem Kopfschütteln gar nicht mehr heraus. Trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen. Das Ende ist plötzlich und lässt einige Fragen offen.

Gut, aber würde ich nicht nochmal lesen.
4.5

Herrlich

Herr Schmidt, der in seinem Leben noch nie eine Tasse Kaffee gekocht hat oder irgendeine Care Arbeit übernommen hat, ist plötzlich auf sich alleine gestellt, weil seine Frau Barbara nicht mehr aufsteht. Anfangs konnte ich Herr Schmidt gar nicht leiden, aber der Schreibstil und Humor haben es mir schwer gemacht, ihn nicht ins Herz zu schließen. Er kommt immer mehr in seiner „neuen Rolle“ an und bekommt nach 50 Jahren Ehe den perfekten späten Neuanfang. Habs wirklich sehr genossen und kanns absolut empfehlen.

Buch 28/2026 Barbara stirbt nicht von Alina Bronsky 💔 nichts für mich, hatte was völlig anderes erwartet. Danke an @buecheraufreisen für dieses „Reisebuch“. Diese ehrliche Rezension fällt mir irgendwie absolut schwer, das Gelesene und meine Meinung in Worte zu fassen: Von Anfang bis Ende waren die Charaktere für mich nicht wirklich greifbar und eher unsympathisch. In Begleitung von gefühltem dauerhaftem Kopfschütteln habe ich dieses Buch gelesen - Walter und Barbara kamen mir recht „weltfremd“ vor. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr was ich von diesem Roman erwartet habe, aber auf jeden Fall nicht dass was ich hier gelesen habe. Abgebrochen habe ich es nicht, da ich bis zum Ende immer noch die Hoffnung hatte - dass noch was kommt mit WOW oder so. Nun kann diese Geschichte weiter reisen und begeistert Andere vielleicht mehr als mich.

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3.5

Eines steht fest ..... Herr Schmidt ist nicht der Traummann, den sich Frau an seine Seite wünscht! 😆😅 Ich war mir lange nicht sicher, ob ich ihn verabscheuen oder mögen soll. 🙆🏼‍♀️ Für seinen unfreiwilligen Neuanfang und die Umsetzung hat er dann doch ein paar Sympathiepunkte bei mir gesammelt. 🥰 Besser späte Einsicht als nie würde ich da sagen. Das Ende hat mich dann doch erst einmal etwas ratlos hinterlassen. 🤷🏼‍♀️ Ich habe gesucht, aber keine fehlenden Seiten/Zeilen gefunden und kann mir jetzt dann selber denken, wie es wohl weitergangen ist. Es gibt also durchaus bessere Bücher der Autorin. 📚 Dieses Buch fällt daher unter 'kann man lesen, muss man aber nicht." 🤗

Eines steht fest ..... Herr Schmidt ist nicht der Traummann, den sich Frau an seine Seite wünscht! 😆😅 Ich war mir lange nicht sicher, ob ich ihn verabscheuen oder mögen soll. 🙆🏼‍♀️
Für seinen unfreiwilligen Neuanfang und die Umsetzung hat er dann doch ein paar Sympathiepunkte bei mir gesammelt. 🥰 Besser späte Einsicht als nie würde ich da sagen.
Das Ende hat mich dann doch erst einmal etwas ratlos hinterlassen. 🤷🏼‍♀️  Ich habe gesucht, aber keine fehlenden Seiten/Zeilen gefunden und kann mir jetzt dann selber denken, wie es wohl weitergangen ist.
Es gibt also durchaus bessere Bücher der Autorin. 📚 Dieses Buch fällt daher unter 'kann man lesen, muss man aber nicht." 🤗
4.5

Humorvoll, tiefgründig, bitterböse – Das Buch hält dir einen Spiegel vor, aber so, dass du zwischendurch laut lachen musst.

Also, ich sag’s mal grad raus: Walther ist ein Arschloch. Punkt. Bronsky schafft es, dass man ihn gleichzeitig verachtet und über ihn lacht, weil er so grotesk echt wirkt. Walter ist so einer, wo du denkst: „Jetzt hät er’s doch endlich kapiert!“ und im nächsten Satz reisst er wieder alles ein. Und dann dieses Setting: Barbara, die titelgebende Ehefrau, verschwindet quasi von der Bühne (und stirbt oder vielleicht auch nicht?) und Walther stolpert allein durch ein Leben, das er offenkundig gar nicht versteht. Plötzlich muss er kochen, Haushalt machen, Gefühle haben und alles, was nicht ins Weltbild „Frauen gehören an den Herd“ passt, irritiert ihn zutiefst. Und das Ende? Zack, einfach mittendrin Schluss. Was mach ich jetzt?!

4

Herr Schmidt ist so ein Miesepeter...

Und erinnert mich 1:1 an meinen verstorbenen Opa.

4

Okay. Herr Schmidt ist null sympathisch. Der Umgang mit seiner Frau - gruselig. Aber er entwickelt sich, versucht aus seiner Rolle, in der er wie gefangen scheint, auszubrechen. Letztlich bleiben viele Fragen. Und tatsächlich hätte ich gerne mehr über Barbara erfahren. Wer war diese Frau, die es mit solch einem Stinkstiefel ausgehalten hat? Warum ist sie überhaupt bei ihm geblieben? Gerne hätte ich mehr erfahren...

1.5

Abbruch auf Seite 145 Kann man lesen, muss man aber nicht. Ich habe da vielleicht etwas anderes erwartet. Urkomisches Porträt einer Ehe steht auf dem Klappentext. Na ja meinen Humor trifft es nicht, ich konnte bis jetzt noch nicht einmal lachen. In vielen Bewertungen wird Walter als Arschloch bezeichnet...ich finde er bemüht sich. Da gibt es wesentlich schlimmere Kandidaten (wie ich aus Erfahrung weiß). Für mich lohnt es sich nicht weiter zu lesen. Nicht mein Buch!

5

Herr Schmidt macht es einem anfangs (und zwischendurch) wirklich schwer, ihn zu mögen.

Er erinnerte mich beim Lesen total an den Loriot-Ehemann, der stur vom Fernseher aus seiner Frau antwortet. Diese Unbeholfenheit und sein schon fast zwanghaftes Verhalten klingen vertraut. Ich habe da sofort Parallelen zu Beziehungen und Dynamiken gezogen, die ich im Laufe meines Lebens bei anderen (oder bei mir selbst) erleben durfte – es war für mich unheimlich interessant, ihm dabei zu folgen. Das Buch bündelt diese kleinen Beziehungsungereimtheiten perfekt. Zwischendurch hat Schmidt es geschafft, mich einzunehmen – und das deutlich mehr, als ich dachte. Es ist ein starkes Buch über einen Menschen, der in seiner Eingeengtheit oft über den eigenen Schatten springen muss, selbst wenn er damit anderen erst einmal oder ständig vor den Kopf stößt. Die Geschichte ist richtig gut erzählt, aber der Schluss hat mich etwas sprachlos zurückgelassen. Natürlich weiß man bald, wie es endet. Aber auf der letzten Seite dachte ich nur: Was, fehlen hier Seiten? Soll das jetzt alles in einem einzigen Absatz abgetan werden? Das kam mir zu abrupt. Trotz des kurzem Endes bleibt es eine absolute Leseempfehlung. Ich kann nicht ständig 5 Sterne vergeben, aber dieses Buch hat sie verdient. Vielleicht greife ich zurzeit einfach nach Büchern, die mir genau liegen.

Herr Schmidt macht es einem anfangs (und zwischendurch) wirklich schwer, ihn zu mögen.
4.5

Eigentlich wollte er alles nur richtig machen und hat es unendlich male falsch gemacht. Ich finde das Buch sehr berührend, auch wenn vieles fast unerträglich erscheint.

4

Besser als erwartet. Interessante Erzählweise der Autorin. Regt zum Nachdenken an und sorgt für ein besseres Verständnis für ältere Menschen. Für mich als Feministin und Person mit Migrationshintergrund teilweise schwierig zu lesen; aber die Hauptfigur hat eine gute Charakterentwicklung gemacht. Das Ende hat mich etwas ratlos zurückgelassen, daher der Sterneabzug.

4

Ich hab‘s geliebt (wie auch fast alle anderen Bücher von Alina Bronsky)!

4

Das Buch hat mich nachdenklich zurück gelassen.....

4

Wirklich ein lesenswertes Buch: etwas skurril, leicht dramatisch und liebenswert. Walters Kuchen möchte ich jetzt auch mal probieren.

4

Heiter und traurig zugleich... mir hat es geholfen, mich in die Perspektive eines alten, sturen und mitunter auch streitbaren Mannes hinein zu versetzen... und Mitgefühl für ihn zu haben... Und was kann Literatur, wenn nicht genau das!

3.5

Ein Unsympath, der einem irgendwie ans Herz wächst

Ich habe das Hörbuch gehört und kann dieses absolut empfehlen. Der Sprecher passt perfekt zu Herrn Schmidt und der Geschichte. Es ist kurzweilig erzählt und macht Spaß, auch wenn die Handlung selbst sowie vor allem der Protagonist einen oft und gerne nicht nur mit Unverständnis, sondern teils auch Ärger zurücklassen. Herr Schmidts Welt steht plötzlich Kopf, als seine Frau Barbara, die im Haushalt, in der Beziehung zu den mittlerweile erwachsenen Kindern, dem Hund und sozialen Kontakte in der Gemeinschaft im Ort alles geregelt und ihren Mann betüdelt hat, auf einmal umkippt und erst einmal "ausfällt". Wie soll er sie wieder gesund pflegen, den Hund füttern und selbst dabei vernünftig versorgt werden? Herr Schmidt, den schon das Kaffeekochen überfordert, steht vor der Aufgabe seines Lebens. Während er sich widerwillig dieser neuen Herausforderung stellt, erfahren wir nicht nur einiges über seine starre Weltsicht, festgefahrene Beziehung zu seinen Kindern, Komplexe in Bezug auf seine eigene Herkunft und die seiner Frau, sondern werden dabei auch köstlich unterhalten, wenn er dabei beispielsweise das Internet und die Forendiskussion für sich entdeckt, wo er doch bisher nicht einmal ein kabelloses Telefon verwenden wollte. Wieso Barbara diesem Mann jahrzehntelang so hingebungsvoll den Haushalt geschmissen und ihn nicht längst verlassen hat, können wir gegen Ende der Geschichte erahnen, wenn ein Familiengeheimnis "gelüftet" wird. Diesen Teil der Geschichte fand ich schwer einzuordnen und das Ende war mir dann etwas überhastet und fiel aus der Reihe. Insgesamt eine empfehlenswerte Lektüre.

4.5

"Vielleicht wusste sie wirklich alles, und alle anderen auch. Ja, vielleicht war er der Einzige, der glaubte, dass die Dinge verschwinden konnten, wenn man nur lange genug wegsah." Ein Buch mit einem Protagonisten, der mich wütend und traurig zugleich gemacht hat. Eigentlich will man Herrn Schmidt schütteln, um ihn aus seiner miesepetrigen, ungerechten, selbstgefälligen Haltung zu schubsen und dann merkt man, wie trostlos, unfähig und tieftraurig er in seiner Hilflosigkeit ist. Ein Roman, der irgendwie nachhallt, erst wenn man ihn aus den Händen gelegt hat. Abzug gibt es für das Ende-Alina Bronsky, was haben Sie sich dabei gedacht!?

4

Als Hörbuch gehört, empfehlenswert

Herr Schmidt (sehr treffend, dass Alina Bronsky immer nur von Herrn Schmidt spricht, da er respektiert und immer mit „Sie“ angesprochen werden möchte) ist nicht gerade emphatisch, hat sein ganzes Leben seine Familie schikaniert und sich nie im Haushalt oder Garten beteiligt. Ein sehr schroffer Mensch, der nun, da seine Frau krank ist, sich plötzlich kümmern muss. Sein Kaffee steht nicht mehr fix und fertig bereit, die Butter streichzart angewärmt… Ich habe das Buch sehr gerne angehört, die Stimme des Sprechers passt auch wirklich gut

4

Humorvoll finde ich das Buch nicht, eher bedrückend und leider sehr realitätsnah.

5

Ein Buch mit bitterbösem Witz und zugleich großer Warmherzigkeit. Alina Bronsky hat eine tragische Familiengeschichte verfasst und gleichzeitig eine besondere, bodenständige, fast „derbe“, aber tiefgründige Liebesgeschichte. Ein absolut lesenswerter Roman mit unbequemer, streitbarer, herausfordernder Hauptfigur, der mich stark beeindruckt hat.

3

Ach Walter. Ach, alter, weißer Mann. Manchmal war das Buch nur schwer zu ertragen, aber leider ist die Darstellung realistisch. Die Generation kommt nicht raus aus ihrer Haut. Schön, wie trotzdem das Gute an ihm ganz zart durchscheint. Das war gut dargestellt.

4

Für mich war das ein tolles Buch. Ich konnte nicht aufhören, die Geschichte zu lesen. Barbara ist schwer krank, ihr Mann Walter möchte das nicht wahrhaben. Ich weiß gar nicht, warum mir das Buch so gut gefallen hat, vielleicht gerade, weil Walter so absolut und konsequent unsympathisch ist. Erst ignoriert er die Krankheit seiner Frau, möchte das Leben in den vorgegebenen Rollenverteilungen weiterleben. Das läuft so aber nicht mehr, also muss Walter sich unfreiwilligerweise weiterentwickeln, wobei er unerkannte Talente in sich entdeckt. Auf seine Weise wird er etwas netter, aber nur auf walteresker Ebene. Einerseits witzig, aber auch sehr nachdenklich stimmend.

3

urkomisch, wie im Klappentext beschieben, finde ich übertrieben, die Figur Walter ist ein Kauz, ein Mann der in den Jahren ein klassisches Rollenbild verinnetlicht hat , wird durch die Krankgeit seiner Frau und eine neue Welt katapultiert. Knurrig ignoriert er Tatsachen und wurstelt sich irgendwie durch das Leben , selbst seine Kinder hält er auf Distanz und sie versuchen ihm näher zu komnen, schaffen es aber nie wirklich. Der Schreibstil ist locker, dennoch hinterlässt die Geschichte einen schalen Nachgeschmack.

3

Mein Gott Walter, was für ein Leben hat er seiner Frau zugemutet. Aber sie hat auch alles zugelassen bzw. mit sich machen lassen. Da macht auch sein rührendes Kümmern jetzt nicht besser. Natürlich war diese Generation noch sehr geprägt von dem was Männer machen und dürfen und was Frauen zu Tun oder zu Lassen haben, aber Walter war wohl sein ganzes Leben ein Mann, den Frau nicht haben sollte.

3.5

Apruptes Ende - dennoch eine herrliche Geschichte, die viel aussagt über verwöhnte Männer und zu tüchtige Frauen.

4

Wem ein Mann namens Ove gefällt, dem gefällt auch Barbara stirbt nicht. Der Protagonist macht einen wütend und gleichzeitig macht es Spaß seine Entwicklung mitzuerleben. An die Geschichte von Ove kommt es meiner Meinung nach nicht ran aber das Buch hat einen ähnlichen Stil und lässt sich leicht lesen.

4.5

Ich musste oft schmunzeln aber eigentlich ist es ein sehr ernstes Buch

5

Als Herr Schmidt aufwacht ist es still, zu still. Auch der Kaffeeduft, der sonst um diese Zeit längst durchs Haus zieht, fehlt. Ob Barbara tot ist? Oder gestürzt? Nein, er hätte es gehört. Was Walter Schmidt noch nicht ahnt, sein Leben hat bereits eine jähe Wendung genommen. Gleich wird er seine Frau auf dem Badezimmerboden finden und nach 52 Ehejahren herausfinden müssen, wie man Kaffee kocht. Oder eine Kartoffel. Der Haushalt war nie seine Aufgabe, er wollte auch nicht stören. Sein Tagesablauf war seit seinem Eintritt in den Ruhestand von den Geräuschen, die seine Ehefrau mit der täglichen Erledigung des Haushaltes hervorrief, getaktet. Allenfalls Schäferhund Helmut zwang ihn zur täglichen Pflicht. Aber nun war es Zeit, das Leben in die Hand zu nehmen, denn jetzt brauchte ihn Barbara. Lange Zeit hat es kein Buch mehr geschafft, mich gleich auf den ersten Seiten zum Lachen zu bringen. Walter Schmidt konnte mich mit seiner Unbeholfenheit und seinem schwarzen Humor sofort für sich gewinnen. Aber der Hintergrund des Romans ist ein ernster und so durften auch die nachdenklichen, leisen Töne nicht fehlen. Alina Brodsky ist es ganz charmant gelungen, die Geschichte einer Ehe zu erzählen, die nicht mit der großen Liebe begann und auch im Laufe der Zeit Barbara und Walter Schmidt große Zugeständnisse abverlangt hat. Doch für Walter ist es keine Frage, er wird Barbara zur Seite stehen. „Ja, vielleicht war er der Einzige der glaubte, dass die Dinge verschwinden konnten, wenn man nur lange genug wegsah.“ Für mich war besonders bewegend der Schluss. Verraten wird natürlich nichts, schließlich sollen alle den Roman lesen. Absolute Leseempfehlung von mir!

4

Im Zwiespalt der Verständnislosigkeit

Das Buch begleitet die Gedankenwelt und Ansichten eines empathielosen, sexistischen, rassistischen und abgestumpften alten Mannes, der seine Ehefrau als viel zu selbstverständlich betrachtet. Und auch wenn er die Welt, die seine Ansichten teilt nicht geschaffen hat, bedient er sich der Bequemlichkeitshalber gerne daran. Über alle Seiten hinweg war ich stark im Zwiespalt und bin mir nach Abschluss noch sehr unsicher, wie ich zu Herrn Schmidt stehe. Dennoch musste ich an vielen Stellen Schmunzeln und mit den Augen Rollen. Ich hätte mir ein runderes Ende Gewünscht mit mehr Tiefe und Einsicht.

3.5

Das erste gute Buch von Alina Bronsky

Es hat mich geärgert und den Kopf schütteln lassen und dennoch war ich die meiste Zeit beim Lesen am Schmunzeln, ganz gespannt auf Herrn Schmidts nächste Experimente und wie er verlernt, in einer selbstverständlichen Welt zu leben. Nur das Ende kam mir sehr willkürlich vor.

4.5

Sehr berührende, aber gleichzeitig auch unterhaltsame Geschichte über einen Mann, der aufgrund der Krankheit seiner Frau nicht nur lernen muss sich selbst, sondern auch seine Frau zu versorgen. Dabei entwickelt er sich vom Grießkram zum fürsorgenden Ehemann. Das Buch hat mich sehr berührt, vor allem gegen Ende. War an keiner Stelle kitschig.

4

ein interessantes buch, lyrisch gut & frech geschrieben, habe mir viele stellen markiert... musste lachen, nachdenken und weinen. man erfährt nicht, was barbara hat. irgendwie mag man herr schmidt, irgendwie kann man ihn nicht leiden. wechselbad der gefühle beschreibt das buch ganz gut.

4

Ich musste so sehr an so viele (alte) Männer denken, die ohne ihre Frauen plötzlich aufgeschmissen wären. Wie viele würden wohl versuchen so stoisch am Alltag festzuhalten wie Walter? Ich fühlte mich gut unterhalten. Ich musste öfter schmunzeln und manchmal nachdenken. Das Buch kann man in einem Rutsch lesen. Einzig das Ende hätte ich mir geschlossener gewünscht.

5

Ich fange bei meiner Rezension ausnahmsweise mal hinten an, denn ich hasse das Ende dieses Buches! Ich bin wirklich ein Fan von offenen Ende, aber dieses Ende wirkte auf mich, als hätte die Autorin aus Versehen mitten im Schreiben auf "abschicken" gedrückt. Ich habe wirklich erstmal gedacht, mein Buch sei ein Fehldruck. Wer solche Rabatten offenen Enden nicht mag, sollte von diesem Buch besser die Finger lassen. Dennoch möchte ich es empfehlen, denn für mich gehört es dieses Jahr definitiv zu meinen Bücher-Highlights! Die Geschichte ist erstmal recht banal. Herr Schmidt und seine Frau Barbara sind seit 52 Jahren verheiratet und ein ganz typisches altes Ehepaar. Er ist stock-konservativ und bei ihnen war es immer so, dass er das Geld verdient hat und seine Frau für Küche, Kinder und Haushalt zuständig war. Und plötzlich wird Barbara krank. So krank, dass sie nicht mehr wie gewohnt "funktioniert " und Herr Schmidt gezwungen ist, seine Komfortzone zu verlassen... Ich habe viel gelacht und geschmunzelt bei diesem Buch. Gerade am Anfang, als sogar Herr Schmidts Versuche scheitern, Kaffee zu kochen, war es echt lustig. Aber dennoch auch ein bißchen traurig, denn diese Situation gibt es tatsächlich öfter. Ich habe es vor kurzem noch erlebt, als meine Tante gestorben ist. Herr Schmidt ist konservativ, festgefahren in seinen Ansichten, voller Vorurteile und Intoleranz. Aber dennoch muss man ihn als Leser einfach mögen, denn trotz seiner ruppige Art wirkt er hilflos. Und man spürt, wie sehr er seine Barbara liebt, auch wenn das nie ausgesprochen wird. Ein wundervolles Buch, und es ist auch ganz wunderbar geschrieben. Ich habe es in einem Rutsch gelesen, ohne zu merken, wie die Zeit dabei vergangen ist.

5

Der neuste Roman von Alina Bronsky „Barbara stirbt nicht“ war eine richtige Wundertüte für mich. Ich habe vorher noch nie ein Buch der Autorin gelesen und bin mit dem Gedanken an die Lektüre gegangen, dass ich ein humoristisches Buch lesen werde. Humor hat dieser Roman, jedoch auch noch viel mehr. Der Protagonist ist Walter Schmidt, ein traditioneller Mann im Ruhestand, dessen Frau Barbara von einem Tag auf den anderen schwer erkrankt. Komplett überfordert und genervt in der plötzlichen Rolle des Versorgers, steht Walter vor ihm komplett fremden Herausforderungen, die bereits beim Kochen eines Kaffees beginnen. Auf der einen Seite haben wir diese durchaus amüsanten Szenen des alteingesessenen Familienvaters, der immer wenig mit dem Haushalt zu tun hatte, diesen jetzt aber alleine führen muss. Um Barbara zu versorgen, stürzt er sich sogar zum ersten Mal in seinem Leben ins Internet. Die Geschichte ist aber nicht nur zum Schmunzeln. Barbaras Krankheit schwebt über allem und Walter verdrängt die Ernsthaftigkeit dieser konsequent. „Barbara stirbt nicht“ ist vieles auf einmal. Familiendrama und -komödie, eine Sammlung interessanter und realistischer Charaktere, die sich um diesen zuerst so eingefahrenen Protagonisten, der dann doch über sich hinaus wächst, sammeln. Alles in allem ein Buch, das mich an vielen Ecken überrascht, begeistert und auch emotional mitgerissen hat.

5

Gleichzeitig witzig, tragisch und berührend. ♥️

Ein Buch, das sich mit dem Altern beschäftigt und dabei gleichzeitig schonungslos, aber auch äußerst humorvoll und einfühlsam ist. Große Empfehlung! Es hat mich wirklich berührt, aber auch oft schmunzeln lassen. „Barbara stirbt nicht“ lässt einen etwas traurig zurück. Vielleicht sogar mit einer Träne auf der Wange. Aber gleichzeitig auch ermutigt und mit Liebe im Herzen.

Gleichzeitig witzig, tragisch und berührend.  ♥️
2

Ja weiß ich nicht. Ich glaube ich habe mir etwas mehr Entwicklung erhofft, aber es hilft nicht, wenn man den Protagonisten von Anfang bis Ende nicht mag.

3

Während mich das Buch zu Anfang noch unterhalten hat, weil mich der knurrige alte Mann an Alfred Tetzlaff erinnert, hat das Ende mich jetzt komplett unbefriedigt zurückgelassen. Das war’s jetzt?? Man hätte noch soo viel mehr aus der Geschichte rausholen können, unheimlich schade. Gehört also zur Kategorie, kann man lesen, muss man aber nicht.

4.5

Etwas ganz besonderes

Ein Buch, das mich durch sehr viele verschiedene Gefühlslagen gebracht hat. Ich hab gelacht, war wütend und hab gelitten. Im Fokus Herr Schmidt, der im Hohen Alter sein Leben überdenken muss. Das Buch bildet einen Auszug aus seinem Leben ab. Die Geschichte hat kein wirkliches Ende, aber genau das mochte ich sehr. So kann sich jeder selbst Gedanken machen. Der Leser erlebt ein Beispiel für eine Generation, die so anders lebt und denkt als die heutige. Und man erlebt einen Rentner der seine Weltanschauung nochmal überdenken muss.

Etwas ganz besonderes
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Liebevoll, irritierend, komisch, herzzerreißend

„Barbara stirbt nicht“ - ein kurzer Roman über eine sehr lange Ehe, in der plötzlich Barbara, die immer alles, wirklich alles, für ihren Mann erledigt hat, nicht mehr aufstehen kann. Der Rentner Walter wird nun konfrontiert mit Dingen, die notwendig sind, aber von denen er keine Ahnung hat. Wie kocht man Kartoffeln? Wie bedient man eine Kaffeemaschine? Wann ist es notwendig, Wäsche zu waschen? In einer Mischung aus Komik, Traurigkeit, und auch viel Liebe taucht man ein in die allzu altmodische, irgendwann stehengebliebene Welt von Walter, der sich nun ohne die Hilfe seiner Frau zurechtfinden muss und sich nun um sie kümmert - mal mehr, mal weniger erfolgreich. Walter macht wütend, den Leser und auch sein Umfeld, er verdrängt, ist gemein aber immer wieder bekommt man auch Mitleid und spürt, das er aus seiner Haut will, aber nicht kann, was ihn wiederum liebenswürdig macht. Ich hab den Roman innerhalb von 2 Tagen durchgelesen, die Figuren haben mich teilweise an meine eigenen Großeltern und Eltern erinnert und es hat mich richtig mitgenommen. Tolles Buch.

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