Saubere Zeiten
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Description
Die dramatische Geschichte einer Unternehmerfamilie und ein großer Vater-Sohn-Roman
Als Jakobs Vater im Sterben liegt, macht Jakob sich auf ins Zuhause seiner Kindheit. Er beginnt, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen: Sein Großvater Theodor Auber war im Wirtschaftswunder-Deutschland eine schillernde Figur. Er erfand ein Waschpulver und wurde ein reicher Mann, bis er unter ungeklärten Umständen alles verlor. Seine Spurensuche führt Jakob bis nach Rio de Janeiro. Dort trifft er die Tochter des jüdischen Besitzers der Drogerie, in der die Karriere seines Großvaters einst begann …
»Ein bewegender Familienroman.« HÖRZU
»Eine mitreißende Geschichte über Familie, Erfolg, Schuld und Sprachlosigkeit zwischen den Generationen.« Handelsblatt
»Ein Pageturner, der in schnörkelloser Sprache das Drama einer Familie vor deutscher Zeitgeschichte erzählt.« dpa
»Fesselnd.« hr2 Kultur
Book Information
Author Description
Andreas Wunn, geboren 1975, wuchs in Trier auf und studierte Politikwissenschaften in Berlin. Für das ZDF berichtete er als Südamerika-Korrespondent sechs Jahre lang aus Rio de Janeiro. Heute leitet er das ZDF-Morgenmagazin und -Mittagsmagazin. Für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. »Saubere Zeiten« ist sein Romandebüt. Er lebt in Berlin.
Posts
Historisch interessante Familiengeschichte
Als Jakob Aubers Vater im Sterben liegt, beginnt für ihn eine Zeitreise in die Vergangenheit. Sein Vater hat ihm ein Zimmer voller Informationen hinterlassen, die Jakob tief in die Familiengeschichte führen. Sein Großvater hatte in der Wirtschaftswunderzeit ein Waschmittel erfunden, das ihn zu Reichtum gebracht hat. Doch plötzlich war das Vermögen weg und es wurde nie ganz klar, wie es dazu kam. Jakobs Suche führt ihn in ein dunkles Kapitel seiner Familie und als er in Brasilien eine Jüdin kurz vor ihrem Lebensende trifft, löst sich das Rätsel um den Aufbau des Firmenimperiums und des tiefen Falls seines Großvaters. Ein großer Familienroman, der zeigt, was Sprachlosigkeit innerhalb einer Familie ausmachen und wie Schuld sich über Generationen auswirken kann. Es ist auch eine Geschichte, in der es um Vater und Sohn und deren zu Lebzeiten schwieriges Verhältnis geht und das Bedauern, dass keine gemeinsame Sprache gefunden werden konnte. Genau so ist es eine Reise in ein ganz dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, das heute leider wieder so aktuell ist. Ich habe den Roman richtig gern gelesen und er hat mich ein wenig an Martin Suters „Melody“ erinnert. und fand sowohl die Familiengeschichte als auch die historische Ebene sehr anschaulich und berührend. Der Journalist Andreas Wunn verarbeitet hier einen Teil seiner eigenen Familiengeschichte, was dem Roman eine starke Tiefe gibt.
⭐️⭐️⭐️
Saubere Zeiten verspricht Andreas Wunn in seinem Debütroman, der an die Geschichte seiner Familie angelehnt ist. Ich habe dieses Buch in einem Buddyread gelesen und wir waren uns einig - der große Wurf war es, zumindest für unser Empfinden, nicht. Die Geschichte besteht hauptsächlich aus Erinnerungen- da erinnert sich der Enkel an Vater und Großvater, der Vater erinnert sich sich an den Großvater und seine Kindheit im Wirtschaftswunder, der Großvater erinnert sich an die Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit... zwischendurch musste man sich ganz schön sortieren, damit man nicht den Faden verliert, wer hier gerade über wen spricht und sinniert. Die eigentliche Geschichte über ein junges jüdisches Mädchen und ihr Schicksal, verliert sich dazwischen leider. Ich hätte gern etwas mehr über sie erfahren, als aus drei Perspektiven die Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeiten erzählt zu bekommen.

Komplexe Beziehungen zwischen Vätern und Söhnen
R E Z E N S I O N „Saubere Zeiten” von Andreas Wunn —— "Saubere Zeiten" von Andreas Wunn erzählt die bewegende Geschichte einer Unternehmerfamilie und beleuchtet die komplexen Beziehungen zwischen Vätern und Söhnen. Als Jakob Auber erfährt, dass sein Vater im Sterben liegt, reist er zurück in seine Heimat an der Mosel. Dort beginnt er, die Geschichte seiner Familie zu erkunden. Sein Großvater, Theodor Auber, war eine einflussreiche Figur im Deutschland der Wirtschaftswunderzeit. Mit der Erfindung eines erfolgreichen Waschpulvers wurde Theodor reich, verlor jedoch unter mysteriösen Umständen alles. Jakobs Nachforschungen führen ihn bis nach Rio de Janeiro, wo er auf die Tochter des jüdischen Besitzers der Drogerie stößt, in der Theodors Karriere begann. Durch sie enthüllt sich das wahre Schicksal des Familienimperiums. In seinem Roman schildert Andreas Wunn eindrucksvoll die Themen von Schuld und Sprachlosigkeit zwischen den Generationen sowie das zerbrechliche Glück einer Familie. "Saubere Zeiten" ist eine tiefgründige Erzählung über familiäre Bindungen und die Tragödien, die sich über Generationen hinweg entfalten. —— "Saubere Zeiten" von Andreas Wunn hat mich sehr bewegt und gefesselt. Die tiefgehende Geschichte der Familie Auber und die intensive Darstellung der Beziehungen zwischen den Generationen haben mich besonders beeindruckt. Einige Details hätten zwar noch weiter ausgearbeitet werden können, doch insgesamt ist es ein sehr schöner Roman. Die kunstvolle Erzählweise und die emotionalen Tiefen machen "Saubere Zeiten" zu einem Buch, das ich wärmstens empfehlen kann. 5/5 🧼🧼🧼🧼🧼

Darum geht es: Als Jakob Aubers Vater, nach einem erlittenen Schlaganfall, im Sterben liegt, reist der Journalist nach Trier. In sein Zuhause seiner Kindheit. Jakobs unbeschwerte Kindheit endet damals, mit dem Tod seiner Mutter. Danach wurde das Verhältnis zu seinem Vater Hans sehr schwierig, lieblos und distanziert. In dem Haus seines Vaters findet er in seinem damaligen Jugendzimmer Tonbandaufnahmen und Tagebücher. Aufgenommen von seinem Vater und geschrieben von seinem Großvater. Jakob versinkt in die Geschichte seiner Familie. Er erfährt vom Aufstieg und Fall des Familienimperiums seines Großvaters Theodor Auber. Im Wirtschaftswunder-Deutschland war sein Opa ein angesehener und reicher Mann. Mit Waschmittel wurde er sehr vermögend und dann verlor er aus unerklärlichen Umständen alles. Jakob fängt an zu recherchieren. Seine Spurensuche führt ihn bis nach Rio de Janeiro. Mein Leseeindruck: Mich hat der Einblick in die Familiengeschichte der Aubers gefesselt, teilweise fasziniert, auch erschüttert, aber vor allem tief berührt und traurig gemacht. Abwechselnd zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart bin ich gebannt den drei Generationen Jakob, Hans und Theodor Auber gefolgt. Der besondere und ausdrucksstarke Schreibstil hat mich von Anfang an eingenommen. Nicht ausgesprochene Gefühle stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Die Erlebnisse, die Vater Hans aus seiner Vergangenheit schildert, haben mich bewegt. Sehr gelungen beschreibt der Autor Andreas Wunn die Folgen von fehlender Zuneigung und Schweigen zwischen den Generationen. Herr Wunn verknüpft das Schicksal der jüdischen Geschäftsleute und das dunkle Kapitel während der Zeit des Nationalsozialismus gekonnt in seinem Roman. Den Titel und das Cover von „Saubere Zeiten" finde ich perfekt und großartig gelungen. Ich empfehle den Roman von Herzen gerne weiter. Fazit: 4,5 ⭐️ Ein wunderbares, fesselndes Stück Zeitgeschichte.

Gute Geschichte, die etwas mehr Tiefgang vertragen hätte
Eine eigentlich sehr emotionale Familiengeschichte, die aber, was Emotionen angeht, sehr oberflächlich bleibt. Anstelle sich mit den Emotionen des Protagonisten zu beschäftigen, dominiert der male gaze des Autors und sobald es emotional werden und um echte Gefühle gehen könnte, wird es stattdessen körperlich und so hat der Protagonist keine Chance sich zu entwickeln, keine Chance für Tiefgang. Ein weiblicher Blickwinkel hätte der Geschichte nicht geschadet.
Eindringlich geschriebene Geschichte von Vätern und Söhnen und dem großen Schweigen
Habt ihr schon mal von Epigenetik gehört? Es ist die Eigenschaft unseres Körpers, unter anderem, traumatische Erlebnisse abzuspeichern und sie auf Generationen zu vererben. Ein wissenschaftliches Feld, das noch nicht besonders weit erforscht ist. Was aber passiert, wenn Traumata in Familien nicht verarbeitet werden und welche Folgen das haben kann davon handelt dieser Roman. Jakob ist an der Mosel aufgewachsen, als Kind eines wortkargen Vaters, der mit dem Tod seiner Frau Lebenswille und Sprache verlor. So wächst Jakob allein mit seiner Trauer auf, darf nicht drüber reden und weinen. Aber auch Hans, Jakobs Vater ist in einer Familie aufgewachsen, in der über manches nicht geredet wurde. Sein Vater, Theodor hatte eine kurze Glanzzeit als industrieller, der ein besonderes Waschmittel erfunden hat. So rasant er reich und angesehen wurde, so schnell hat er auch alles wieder verloren. Und dann ist da noch Bella, die keine unwesentliche Rolle in diesem Roman spielt und Jakob im letzten Drittel des Buches nach Rio de Janeiro führt. Denn Jakob, der mit seinen eigenen sozialen Fähigkeiten struggelt möchte endlich erfahren, was in seiner Familie passiert ist. Einen Anfang bilden die Tonbänder, die ihm sein Vater hinterlassen hat. Andreas Wunn hat in diesen Roman sicherlich einige Elemente seiner eigenen Familienbiografie eingearbeitet, der Rest ist Fiktion. Ihm ist es gut gelungen, die bedrückende und auch kommunikationsarme, familiäre Umgebung darzustellen. Obwohl die Figuren sehr viel schweigen habe ich jederzeit Bilder vor Augen gehabt. Die Atmosphäre war dicht und sehr deutlich spürbar. Wie gerne hätte ich den kleinen Andreas mal in den Arm genommen und getröstet. Wie gerne hätte ich seinem Vater mal geschüttelt und ihm gesagt, dass er die Erinnerung an seine Frau lebendig halten soll und wie gerne hätte ich dem opportunistischen Großvater seine Arroganz vor Augen gehalten. Die Frauenfiguren bleiben, bis auf Bella, etwas blass, was ich allerdings als nicht störend empfinde, denn es handelt sich hier um die Geschichte von Vätern und Söhnen. Sprachlich habe ich ganz am Anfang etwas Probleme gehabt, mich in den Zeiten zu orientieren, denn der Autor springt auch im Fließtext häufig hin und her. Aber irgendwann hat mich das nicht mehr gestört, im Gegenteil, es machte mir die Geschichte sogar zugänglicher. Besonders hervorheben möchte ich die kargen Dialoge, die manchmal an Banalität nicht zu übertreffen sind. (das hat mich übrigens an Carolin Wahls „22 Bahnen“ erinnert). Manchmal erleben wir diese Dialoge teilweise doppelt, wenn Herr Wunn den Bogen vom Anfang eines Kapitels zum Ende hin schlägt. Stilistisch ist das ein kluger Schachzug, denn genau hier wird die Sprachlosigkeit der Protagonisten vermittelt. Sehr berührt haben mich mehrere hoch emotionale Szenen, im Besonderen, die, als sich Jakob von seinem toten Vater verabschiedet. So etwas trauriges und zeitgleich schönes habe ich lange nicht mehr gelesen. Ich empfehle dieses Buch sehr. Es ist packend, gefühlvoll und zeigt uns, wie wichtig es ist, miteinander zu reden, und zwar, bevor jemand stirbt.
Eine Familiengeschichte aus den Kriegs- und Wirtschaftswunderjahren. Erzählt von dem Enkel/ Sohn aus heutiger Sicht. Als Jakobs Vater im Sterben liegt reist er zu ihm, zurück in seine Heimatstadt Trier. Er findet Kassetten mit Tonaufzeichnungen seines Vaters, der ihm die Geschichte der elterlichen Waschmittelfirma erzählt und Jakob taucht ein in die Familiengeschichte. Die Idee mit den Tonbändern fand ich toll. Jakob als Protagonist war mir unsympathisch, nerviger Typ irgendwie der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt. Die Zeitensprünge fand ich teilweise verwirrend. Insgesamt konnte mich die Familiengeschichte nicht fesseln, interessant war sie dennoch und sicher stellvertretend für viele Familien aus jeder Zeit. Ein solider Roman über den Untergang einer aufstrebenden Firma und Familie.
SAUBERE ZEITEN Andreas Wunn Der fast 40-jährige Redakteur, Jakob Auber, lebt getrennt von seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn in Berlin. Seinen eigenen Vater, in Trier lebend, hat er bereits länger nicht mehr besucht, doch als er einen Anruf erhält, wo ihm gesagt wird, dass sein Vater in der Intensivstation eingeliefert wurde, besteigt er kurzerhand einen Zug und fährt zurück in seine Heimatstadt. In Trier angekommen stellt er fest, dass sein Vater nicht mehr ansprechbar ist. Widerwillig verbringt Jakob die Nächte während seines Aufenthalts in seinem Elternhaus. Dort zu sein fühlt sich eigenartig an, denn während der letzten seltenen Besuche dort, schlief er entweder bei seinem besten Kumpel Ben oder bei seiner Ex-Freundin Teresa. Hier, mitten im Wohnzimmer, mit gerahmten Fotos vor den Augen, überschlagen sich seine Gedanken und Erinnerungen: Seine Mutter, die viel zu früh verstarb, nämlich direkt nach seiner Einschulung; der Grossvater, der das berühmte Pulverwaschmittel, mitten im Wirtschaftswunder-Deutschland erfand, und es zu grossem Reichtum brachte, jedoch später alles verlor; und sein Vater, der nach dem Verlust seiner Ehefrau nie wieder heiratete und ihm nie etwas über sich oder seine Mutter erzählte. Als er dann in seinem alten Kinderzimmer die Tagebücher seines Grossvaters findet und zusätzlich besprochene Tonbänder seines Vaters entdeckt, begibt sich Jakob auf eine Spurensuche, die ihn von Nazi-Deutschland bis nach Rio de Janeiro bringt. Andreas Wunn ist es in seinem Buch perfekt gelungen, Elemente seiner eigenen Familie mit einer fiktiven Geschichte zu verknüpfen. Dieser Mann kann Schreiben! Geschickt katapultiert er uns in die Vergangenheit seiner Vorfahren, unchronologisch, oft unsortiert, und während wir noch mit unseren Gedanken bei seinen Vorfahren sind, ist er bereits wieder im nächsten Absatz im Hier und Jetzt - dabei fühlte ich mich, als Leser, nicht einmal verwirrt oder überfordert. Ein toller Schreibstil, eine tolle Geschichte, die mich von Beginn an fesseln konnte. Ein grandioses Buch, welches sicher den Weg in meine #highlights2023 schaffen wird. Fazit: Andreas Wunn, den Namen merke ich mir! Grosse Leseempfehlung. 5+/ 5
Ein fesselnder, bewegender Roman über die Familiengeschichte dreier Generationen
Jakob Aubers Vater liegt im Sterben. Im Zuhause seiner Kindheit findet Jakob Aufzeichnungen zur Vergangenheit seiner Familie. Eine interessante Zeitreise beginnt. Sein Großvater Theodor Auber war Tüftler und Erfinder und schaffte es dadurch zu Reichtum, indem er sein Unternehmen erfolgreich führte. Doch dann verlor er unerwartet alles. Jakobs Recherche nach einem Familiengeheimnis führt ihn bis hin zur über 90 jährigen Bella, die in Rio de Janeiro lebt. Dort bekommt er einige Antworten. Andreas Wunn erzählt mit „Saubere Zeiten“ eine fiktive Väter Söhne Geschichte und deren Beziehung zueinander. Zusätzlich lässt der Autor auch gekonnt einige Details aus seiner Familiengeschichte einfließen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und lässt sich gut lesen. Es ist eine Geschichte über drei Generationen in der es ständige Zeitsprünge gibt. Diese waren mir stellenweise etwas abrupt und forderten etwas Konzentration. „Saubere Zeiten“ ist ein bewegender und beeindruckender Roman in jeder Hinsicht. Besonders hat mich das einsame Leben von Jakobs Vater, Hans berührt. Seine Einsamkeit und Suche nach mehr Nähe zu seinen Eltern sowie die Distanz zu seinem eigenen Sohn Jakob, machten ihm das Leben schwer. Ich habe auf die Reise von Jakob nach Rio regelrecht hin gefiebert doch der Autor strapazierte damit etwas meine Ungeduld und ließ sich damit länger Zeit. Die Vergangenheit, wie die Erlebnisse im Krieg, die Zeit des Reichtums der Familie Auber, sowie die Einsamkeit von Hans in seiner Kindheit, werden interessant erzählt. Auch die Gegenwart, das Leben von Jakob, spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle. Dieser versucht sein Leben in den Griff zu bekommen. Durch seine stellenweise wirren Träume, die die Gegenwart mit der bewegenden Vergangenheit vermischen, wurde dem Leser Jakobs Gefühlslage sehr gut vermittelt. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende begeistern können. Mit „Saubere Zeiten“ hat Andreas Wunn einen fesselnden und bewegenden Roman über die Familiengeschichte dreier Generationen geschrieben und mir damit unvergessliche Lesestunden beschert.

4⭐️
Sehr schön, mal etwas über komplizierte Vater-Sohn-Beziehungen zu lesen! Mir hat jedoch irgendwie manchmal etwas gefehlt. Die Sprünge zwischen den Sequenzen waren sehr abrupt und zwischendurch hatte ich das Gefühl, der Autor habe den roten Faden verloren. Trotzdem ein tolles Buch, empfehlenswert.
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Die dramatische Geschichte einer Unternehmerfamilie und ein großer Vater-Sohn-Roman
Als Jakobs Vater im Sterben liegt, macht Jakob sich auf ins Zuhause seiner Kindheit. Er beginnt, sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen: Sein Großvater Theodor Auber war im Wirtschaftswunder-Deutschland eine schillernde Figur. Er erfand ein Waschpulver und wurde ein reicher Mann, bis er unter ungeklärten Umständen alles verlor. Seine Spurensuche führt Jakob bis nach Rio de Janeiro. Dort trifft er die Tochter des jüdischen Besitzers der Drogerie, in der die Karriere seines Großvaters einst begann …
»Ein bewegender Familienroman.« HÖRZU
»Eine mitreißende Geschichte über Familie, Erfolg, Schuld und Sprachlosigkeit zwischen den Generationen.« Handelsblatt
»Ein Pageturner, der in schnörkelloser Sprache das Drama einer Familie vor deutscher Zeitgeschichte erzählt.« dpa
»Fesselnd.« hr2 Kultur
Book Information
Author Description
Andreas Wunn, geboren 1975, wuchs in Trier auf und studierte Politikwissenschaften in Berlin. Für das ZDF berichtete er als Südamerika-Korrespondent sechs Jahre lang aus Rio de Janeiro. Heute leitet er das ZDF-Morgenmagazin und -Mittagsmagazin. Für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. »Saubere Zeiten« ist sein Romandebüt. Er lebt in Berlin.
Posts
Historisch interessante Familiengeschichte
Als Jakob Aubers Vater im Sterben liegt, beginnt für ihn eine Zeitreise in die Vergangenheit. Sein Vater hat ihm ein Zimmer voller Informationen hinterlassen, die Jakob tief in die Familiengeschichte führen. Sein Großvater hatte in der Wirtschaftswunderzeit ein Waschmittel erfunden, das ihn zu Reichtum gebracht hat. Doch plötzlich war das Vermögen weg und es wurde nie ganz klar, wie es dazu kam. Jakobs Suche führt ihn in ein dunkles Kapitel seiner Familie und als er in Brasilien eine Jüdin kurz vor ihrem Lebensende trifft, löst sich das Rätsel um den Aufbau des Firmenimperiums und des tiefen Falls seines Großvaters. Ein großer Familienroman, der zeigt, was Sprachlosigkeit innerhalb einer Familie ausmachen und wie Schuld sich über Generationen auswirken kann. Es ist auch eine Geschichte, in der es um Vater und Sohn und deren zu Lebzeiten schwieriges Verhältnis geht und das Bedauern, dass keine gemeinsame Sprache gefunden werden konnte. Genau so ist es eine Reise in ein ganz dunkles Kapitel der deutschen Geschichte, das heute leider wieder so aktuell ist. Ich habe den Roman richtig gern gelesen und er hat mich ein wenig an Martin Suters „Melody“ erinnert. und fand sowohl die Familiengeschichte als auch die historische Ebene sehr anschaulich und berührend. Der Journalist Andreas Wunn verarbeitet hier einen Teil seiner eigenen Familiengeschichte, was dem Roman eine starke Tiefe gibt.
⭐️⭐️⭐️
Saubere Zeiten verspricht Andreas Wunn in seinem Debütroman, der an die Geschichte seiner Familie angelehnt ist. Ich habe dieses Buch in einem Buddyread gelesen und wir waren uns einig - der große Wurf war es, zumindest für unser Empfinden, nicht. Die Geschichte besteht hauptsächlich aus Erinnerungen- da erinnert sich der Enkel an Vater und Großvater, der Vater erinnert sich sich an den Großvater und seine Kindheit im Wirtschaftswunder, der Großvater erinnert sich an die Zeit des Zweiten Weltkriegs und der Nachkriegszeit... zwischendurch musste man sich ganz schön sortieren, damit man nicht den Faden verliert, wer hier gerade über wen spricht und sinniert. Die eigentliche Geschichte über ein junges jüdisches Mädchen und ihr Schicksal, verliert sich dazwischen leider. Ich hätte gern etwas mehr über sie erfahren, als aus drei Perspektiven die Nachkriegs- und Wirtschaftswunderzeiten erzählt zu bekommen.

Komplexe Beziehungen zwischen Vätern und Söhnen
R E Z E N S I O N „Saubere Zeiten” von Andreas Wunn —— "Saubere Zeiten" von Andreas Wunn erzählt die bewegende Geschichte einer Unternehmerfamilie und beleuchtet die komplexen Beziehungen zwischen Vätern und Söhnen. Als Jakob Auber erfährt, dass sein Vater im Sterben liegt, reist er zurück in seine Heimat an der Mosel. Dort beginnt er, die Geschichte seiner Familie zu erkunden. Sein Großvater, Theodor Auber, war eine einflussreiche Figur im Deutschland der Wirtschaftswunderzeit. Mit der Erfindung eines erfolgreichen Waschpulvers wurde Theodor reich, verlor jedoch unter mysteriösen Umständen alles. Jakobs Nachforschungen führen ihn bis nach Rio de Janeiro, wo er auf die Tochter des jüdischen Besitzers der Drogerie stößt, in der Theodors Karriere begann. Durch sie enthüllt sich das wahre Schicksal des Familienimperiums. In seinem Roman schildert Andreas Wunn eindrucksvoll die Themen von Schuld und Sprachlosigkeit zwischen den Generationen sowie das zerbrechliche Glück einer Familie. "Saubere Zeiten" ist eine tiefgründige Erzählung über familiäre Bindungen und die Tragödien, die sich über Generationen hinweg entfalten. —— "Saubere Zeiten" von Andreas Wunn hat mich sehr bewegt und gefesselt. Die tiefgehende Geschichte der Familie Auber und die intensive Darstellung der Beziehungen zwischen den Generationen haben mich besonders beeindruckt. Einige Details hätten zwar noch weiter ausgearbeitet werden können, doch insgesamt ist es ein sehr schöner Roman. Die kunstvolle Erzählweise und die emotionalen Tiefen machen "Saubere Zeiten" zu einem Buch, das ich wärmstens empfehlen kann. 5/5 🧼🧼🧼🧼🧼

Darum geht es: Als Jakob Aubers Vater, nach einem erlittenen Schlaganfall, im Sterben liegt, reist der Journalist nach Trier. In sein Zuhause seiner Kindheit. Jakobs unbeschwerte Kindheit endet damals, mit dem Tod seiner Mutter. Danach wurde das Verhältnis zu seinem Vater Hans sehr schwierig, lieblos und distanziert. In dem Haus seines Vaters findet er in seinem damaligen Jugendzimmer Tonbandaufnahmen und Tagebücher. Aufgenommen von seinem Vater und geschrieben von seinem Großvater. Jakob versinkt in die Geschichte seiner Familie. Er erfährt vom Aufstieg und Fall des Familienimperiums seines Großvaters Theodor Auber. Im Wirtschaftswunder-Deutschland war sein Opa ein angesehener und reicher Mann. Mit Waschmittel wurde er sehr vermögend und dann verlor er aus unerklärlichen Umständen alles. Jakob fängt an zu recherchieren. Seine Spurensuche führt ihn bis nach Rio de Janeiro. Mein Leseeindruck: Mich hat der Einblick in die Familiengeschichte der Aubers gefesselt, teilweise fasziniert, auch erschüttert, aber vor allem tief berührt und traurig gemacht. Abwechselnd zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart bin ich gebannt den drei Generationen Jakob, Hans und Theodor Auber gefolgt. Der besondere und ausdrucksstarke Schreibstil hat mich von Anfang an eingenommen. Nicht ausgesprochene Gefühle stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Die Erlebnisse, die Vater Hans aus seiner Vergangenheit schildert, haben mich bewegt. Sehr gelungen beschreibt der Autor Andreas Wunn die Folgen von fehlender Zuneigung und Schweigen zwischen den Generationen. Herr Wunn verknüpft das Schicksal der jüdischen Geschäftsleute und das dunkle Kapitel während der Zeit des Nationalsozialismus gekonnt in seinem Roman. Den Titel und das Cover von „Saubere Zeiten" finde ich perfekt und großartig gelungen. Ich empfehle den Roman von Herzen gerne weiter. Fazit: 4,5 ⭐️ Ein wunderbares, fesselndes Stück Zeitgeschichte.

Gute Geschichte, die etwas mehr Tiefgang vertragen hätte
Eine eigentlich sehr emotionale Familiengeschichte, die aber, was Emotionen angeht, sehr oberflächlich bleibt. Anstelle sich mit den Emotionen des Protagonisten zu beschäftigen, dominiert der male gaze des Autors und sobald es emotional werden und um echte Gefühle gehen könnte, wird es stattdessen körperlich und so hat der Protagonist keine Chance sich zu entwickeln, keine Chance für Tiefgang. Ein weiblicher Blickwinkel hätte der Geschichte nicht geschadet.
Eindringlich geschriebene Geschichte von Vätern und Söhnen und dem großen Schweigen
Habt ihr schon mal von Epigenetik gehört? Es ist die Eigenschaft unseres Körpers, unter anderem, traumatische Erlebnisse abzuspeichern und sie auf Generationen zu vererben. Ein wissenschaftliches Feld, das noch nicht besonders weit erforscht ist. Was aber passiert, wenn Traumata in Familien nicht verarbeitet werden und welche Folgen das haben kann davon handelt dieser Roman. Jakob ist an der Mosel aufgewachsen, als Kind eines wortkargen Vaters, der mit dem Tod seiner Frau Lebenswille und Sprache verlor. So wächst Jakob allein mit seiner Trauer auf, darf nicht drüber reden und weinen. Aber auch Hans, Jakobs Vater ist in einer Familie aufgewachsen, in der über manches nicht geredet wurde. Sein Vater, Theodor hatte eine kurze Glanzzeit als industrieller, der ein besonderes Waschmittel erfunden hat. So rasant er reich und angesehen wurde, so schnell hat er auch alles wieder verloren. Und dann ist da noch Bella, die keine unwesentliche Rolle in diesem Roman spielt und Jakob im letzten Drittel des Buches nach Rio de Janeiro führt. Denn Jakob, der mit seinen eigenen sozialen Fähigkeiten struggelt möchte endlich erfahren, was in seiner Familie passiert ist. Einen Anfang bilden die Tonbänder, die ihm sein Vater hinterlassen hat. Andreas Wunn hat in diesen Roman sicherlich einige Elemente seiner eigenen Familienbiografie eingearbeitet, der Rest ist Fiktion. Ihm ist es gut gelungen, die bedrückende und auch kommunikationsarme, familiäre Umgebung darzustellen. Obwohl die Figuren sehr viel schweigen habe ich jederzeit Bilder vor Augen gehabt. Die Atmosphäre war dicht und sehr deutlich spürbar. Wie gerne hätte ich den kleinen Andreas mal in den Arm genommen und getröstet. Wie gerne hätte ich seinem Vater mal geschüttelt und ihm gesagt, dass er die Erinnerung an seine Frau lebendig halten soll und wie gerne hätte ich dem opportunistischen Großvater seine Arroganz vor Augen gehalten. Die Frauenfiguren bleiben, bis auf Bella, etwas blass, was ich allerdings als nicht störend empfinde, denn es handelt sich hier um die Geschichte von Vätern und Söhnen. Sprachlich habe ich ganz am Anfang etwas Probleme gehabt, mich in den Zeiten zu orientieren, denn der Autor springt auch im Fließtext häufig hin und her. Aber irgendwann hat mich das nicht mehr gestört, im Gegenteil, es machte mir die Geschichte sogar zugänglicher. Besonders hervorheben möchte ich die kargen Dialoge, die manchmal an Banalität nicht zu übertreffen sind. (das hat mich übrigens an Carolin Wahls „22 Bahnen“ erinnert). Manchmal erleben wir diese Dialoge teilweise doppelt, wenn Herr Wunn den Bogen vom Anfang eines Kapitels zum Ende hin schlägt. Stilistisch ist das ein kluger Schachzug, denn genau hier wird die Sprachlosigkeit der Protagonisten vermittelt. Sehr berührt haben mich mehrere hoch emotionale Szenen, im Besonderen, die, als sich Jakob von seinem toten Vater verabschiedet. So etwas trauriges und zeitgleich schönes habe ich lange nicht mehr gelesen. Ich empfehle dieses Buch sehr. Es ist packend, gefühlvoll und zeigt uns, wie wichtig es ist, miteinander zu reden, und zwar, bevor jemand stirbt.
Eine Familiengeschichte aus den Kriegs- und Wirtschaftswunderjahren. Erzählt von dem Enkel/ Sohn aus heutiger Sicht. Als Jakobs Vater im Sterben liegt reist er zu ihm, zurück in seine Heimatstadt Trier. Er findet Kassetten mit Tonaufzeichnungen seines Vaters, der ihm die Geschichte der elterlichen Waschmittelfirma erzählt und Jakob taucht ein in die Familiengeschichte. Die Idee mit den Tonbändern fand ich toll. Jakob als Protagonist war mir unsympathisch, nerviger Typ irgendwie der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt. Die Zeitensprünge fand ich teilweise verwirrend. Insgesamt konnte mich die Familiengeschichte nicht fesseln, interessant war sie dennoch und sicher stellvertretend für viele Familien aus jeder Zeit. Ein solider Roman über den Untergang einer aufstrebenden Firma und Familie.
SAUBERE ZEITEN Andreas Wunn Der fast 40-jährige Redakteur, Jakob Auber, lebt getrennt von seiner Frau und dem gemeinsamen Sohn in Berlin. Seinen eigenen Vater, in Trier lebend, hat er bereits länger nicht mehr besucht, doch als er einen Anruf erhält, wo ihm gesagt wird, dass sein Vater in der Intensivstation eingeliefert wurde, besteigt er kurzerhand einen Zug und fährt zurück in seine Heimatstadt. In Trier angekommen stellt er fest, dass sein Vater nicht mehr ansprechbar ist. Widerwillig verbringt Jakob die Nächte während seines Aufenthalts in seinem Elternhaus. Dort zu sein fühlt sich eigenartig an, denn während der letzten seltenen Besuche dort, schlief er entweder bei seinem besten Kumpel Ben oder bei seiner Ex-Freundin Teresa. Hier, mitten im Wohnzimmer, mit gerahmten Fotos vor den Augen, überschlagen sich seine Gedanken und Erinnerungen: Seine Mutter, die viel zu früh verstarb, nämlich direkt nach seiner Einschulung; der Grossvater, der das berühmte Pulverwaschmittel, mitten im Wirtschaftswunder-Deutschland erfand, und es zu grossem Reichtum brachte, jedoch später alles verlor; und sein Vater, der nach dem Verlust seiner Ehefrau nie wieder heiratete und ihm nie etwas über sich oder seine Mutter erzählte. Als er dann in seinem alten Kinderzimmer die Tagebücher seines Grossvaters findet und zusätzlich besprochene Tonbänder seines Vaters entdeckt, begibt sich Jakob auf eine Spurensuche, die ihn von Nazi-Deutschland bis nach Rio de Janeiro bringt. Andreas Wunn ist es in seinem Buch perfekt gelungen, Elemente seiner eigenen Familie mit einer fiktiven Geschichte zu verknüpfen. Dieser Mann kann Schreiben! Geschickt katapultiert er uns in die Vergangenheit seiner Vorfahren, unchronologisch, oft unsortiert, und während wir noch mit unseren Gedanken bei seinen Vorfahren sind, ist er bereits wieder im nächsten Absatz im Hier und Jetzt - dabei fühlte ich mich, als Leser, nicht einmal verwirrt oder überfordert. Ein toller Schreibstil, eine tolle Geschichte, die mich von Beginn an fesseln konnte. Ein grandioses Buch, welches sicher den Weg in meine #highlights2023 schaffen wird. Fazit: Andreas Wunn, den Namen merke ich mir! Grosse Leseempfehlung. 5+/ 5
Ein fesselnder, bewegender Roman über die Familiengeschichte dreier Generationen
Jakob Aubers Vater liegt im Sterben. Im Zuhause seiner Kindheit findet Jakob Aufzeichnungen zur Vergangenheit seiner Familie. Eine interessante Zeitreise beginnt. Sein Großvater Theodor Auber war Tüftler und Erfinder und schaffte es dadurch zu Reichtum, indem er sein Unternehmen erfolgreich führte. Doch dann verlor er unerwartet alles. Jakobs Recherche nach einem Familiengeheimnis führt ihn bis hin zur über 90 jährigen Bella, die in Rio de Janeiro lebt. Dort bekommt er einige Antworten. Andreas Wunn erzählt mit „Saubere Zeiten“ eine fiktive Väter Söhne Geschichte und deren Beziehung zueinander. Zusätzlich lässt der Autor auch gekonnt einige Details aus seiner Familiengeschichte einfließen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und lässt sich gut lesen. Es ist eine Geschichte über drei Generationen in der es ständige Zeitsprünge gibt. Diese waren mir stellenweise etwas abrupt und forderten etwas Konzentration. „Saubere Zeiten“ ist ein bewegender und beeindruckender Roman in jeder Hinsicht. Besonders hat mich das einsame Leben von Jakobs Vater, Hans berührt. Seine Einsamkeit und Suche nach mehr Nähe zu seinen Eltern sowie die Distanz zu seinem eigenen Sohn Jakob, machten ihm das Leben schwer. Ich habe auf die Reise von Jakob nach Rio regelrecht hin gefiebert doch der Autor strapazierte damit etwas meine Ungeduld und ließ sich damit länger Zeit. Die Vergangenheit, wie die Erlebnisse im Krieg, die Zeit des Reichtums der Familie Auber, sowie die Einsamkeit von Hans in seiner Kindheit, werden interessant erzählt. Auch die Gegenwart, das Leben von Jakob, spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle. Dieser versucht sein Leben in den Griff zu bekommen. Durch seine stellenweise wirren Träume, die die Gegenwart mit der bewegenden Vergangenheit vermischen, wurde dem Leser Jakobs Gefühlslage sehr gut vermittelt. Mich hat das Buch von Anfang bis Ende begeistern können. Mit „Saubere Zeiten“ hat Andreas Wunn einen fesselnden und bewegenden Roman über die Familiengeschichte dreier Generationen geschrieben und mir damit unvergessliche Lesestunden beschert.

4⭐️
Sehr schön, mal etwas über komplizierte Vater-Sohn-Beziehungen zu lesen! Mir hat jedoch irgendwie manchmal etwas gefehlt. Die Sprünge zwischen den Sequenzen waren sehr abrupt und zwischendurch hatte ich das Gefühl, der Autor habe den roten Faden verloren. Trotzdem ein tolles Buch, empfehlenswert.























