Schallplattensommer
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Description
»Mit ihrem flirrenden Liebesroman ›Schallplattensommer‹ geht die Sonne auf.« Angela Wittmann, Brigitte
Als einzige junge Frau im Umkreis von dreizehn Kilometern ist Maserati Aufmerksamkeit gewohnt. Dabei will sie nur eines: Den Feriengästen die selbstgemachte Limonade ihrer Oma servieren und die Tage bis zur Volljährigkeit zählen. Mit der Liebe will sie nichts zu tun haben und noch weniger mit den Annäherungsversuchen der Söhne der reichen Familie, die gerade die Villa im Dorf gekauft hat. Doch dann stellen Caspar und Theo verbotene Fragen: Warum hat Maserati kein Smartphone? Wovor hat sie solche Angst? Und wie kann es sein, dass ihr Gesicht das Cover einer alten Schallplatte ziert? Plötzlich steckt Maserati bis zum Hals in Geheimnissen zweier Familien und in der Verwirrung ihrer eigenen Gefühle.
Jetzt im Taschenbuch: Alina Bronskys nostalgisch, schöner Sommerroman.
Eine wunderbar unkitschige und doch emotionale Liebesgeschichte, die die Atmosphäre der ostdeutschen Provinz so glaubhaft schildert, dass man diese wie in einem Film vor sich zu sehen glaubt.
Book Information
Author Description
Alina Bronsky wurde 1978 in Jekaterinburg, Russland, geboren und lebt seit ihrer Kindheit in Deutschland. Ihr Debütroman ›Scherbenpark‹, der unter anderem für den Jugendliteraturpreis nominiert war, wurde auf Anhieb zu einem Bestseller und für das Kino verfilmt. Es folgten weitere hoch erfolgreiche Bücher wie der Roman ›Baba Dunjas letzte Liebe‹, der lange auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand und für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Alina Bronsky lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
„Schallplattensommer“ hatte für mich echt stark angefangen, total geheimnisvoll, irgendwie besondere Stimmung, da war ich direkt drin. Ich mochte dieses sommerliche, leicht melancholische Setting richtig gern. Das hatte was. Aber leider ging mir dann alles viel zu schnell… Dinge, die eigentlich Tiefe gebraucht hätten, wurden irgendwie einfach abgehandelt. Vor allem die Charaktere sind für mich dabei ein bisschen auf der Strecke geblieben. Mir hat einfach die Entwicklung gefehlt, ich konnte keine richtige Nähe aufbauen. Und auch die Liebesgeschichte hat mich leider gar nicht gepackt, da hat einfach das Gefühl gefehlt. Am Ende war es für mich ein Buch, das nett zu lesen war, aber nicht wirklich hängen bleibt. Schade, weil der Anfang echt mehr versprochen hat.

Sommerabenteuer
Maserati ist 17. Anstatt regelmäßig die Schule zu besuchen, hilft sie pflichtbewusst ihrer Oma im Restaurant. Fortwährendes Arbeiten steht auf ihrer Tagesordnung, statt die Sommerferien zu genießen. Freizeit? Ein Fremdwort für sie. Bis ein Ehepaar mit 2 Jungen in ihre Nachbarschaft kommt. Die Familie zieht in die leerstehende Villa am Ende der Straße. Caspar & Theo haben die gleichen Stimmen, sind sonst aber grundverschieden. Caspar ist redselig, Theo oft schweigsam. Sobald Maserati schwimmen geht, trifft sie Caspar dort an. Doch auch Theo taut in ihrer Gegenwart auf. Außerdem hat sie einen tauben besten Freund. Georg ist eine treue Seele & ständig hilfsbereit ihr gegenüber, ohne dass sie ihn überhaupt fragen muss. Als Georg mit ihr ausgeht, bekommen das nicht nur alle mit - die anderen Jungs scheinen auch eifersüchtig zu werden. Denn sie ist das einzige Mädchen weit & breit. Trotz ihrer Verbindung mit Georg ergibt sich auch eine Freundschaft zu Theo & Caspar. Damit gerät sie ungewollt tiefer in deren Verhältnisse. Bis Theo ihr eine Schallplatte mit einem Gesicht darauf zeigt, das aussieht wie ihres & er glaubt, im Songtext ihren Namen herauszuhören. Maserati streitet seine Vermutungen ab & will damit sowie generell mit Musik nichts am Hut haben. Warum sucht die Mutter der Jungs daraufhin das Gespräch mit ihr? Geht sie eine Beziehung mit Georg ein? Ist mit ihrer Oma alles so in Ordnung wie es meistens scheint? Und weiß sie tatsächlich nichts über die abgebildete Frau auf dem Cover der Schallplatte, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist? ✨ So abweisend Maserati auch sein mochte, so sehr hat sie sich in mein Herz geschlichen. Diese Story hat mich ergriffen, berührt, zum Lachen gebracht & nicht mehr losgelassen. Sie ist lebensnah & kein Zuckerschlecken - ohne belastend zu sein. Ich habe Maseratis distanzierte Art geliebt, es aber auch gern sehen mögen, wie sie ein bisschen Nähe zulassen konnte. Alina Bronsky konnte mich (mal wieder) allumfassend abholen & mir ein besonderes Leseerlebnis bieten.

Maserati wird am Ende des Sommers 17. Sie lebt und arbeitet mit ihrer Oma zusammen. Ihre Oma ist an Demenz erkrankt. Aber das ist nicht das einzige Geheimnis, das Maserati hütet. Die für eine 17-jährige nicht untypische Unentschlossenheit ist manchmal für mich als Erwachsene Leserin etwas anstrengend, aber ich finde es ziemlich authentisch erzählt! Ich habe das Buch gehört, es war toll gelesen! 🍒🚲
This book tricked me
Ich hab Sommergefühl erwartet. Eine Lovestory an heißen Tagen mit Aktivitäten am See, faulen Nachmittagen im Obstgarten oder auf Wiesen. Und vielleicht einer Prise Herzschmerz. Voller Musik! Aber ich habe zu diesen Dingen noch ein sehr trauriges Buch bekommen. Voller Traumata und sehr viel Herzschmerz. Voller schmerzhafter Kindheitserinnerungen und Verlust. Ist das etwas schlechtes? Grundsätzlich nein. Aber irgendwie fühlte ich mich dem leichten Cover und dem drum rum dann so betrogen, um meinen Easy Sommerread, dass ich das Buch nicht mehr richtig mochte.
Der Name und das Cover täuschen . Ja die Geschichte spielt im Sommer. Aber mehr auch nicht. Man bekommt einen sehr kurzen( keine 200 Seiten) Einblick in das Leben eines 17jährigen Mädchen,dass in ihren jungen Jahren wie erlebt hat und das zum Teil nicht verarbeitet hat. Auch das Leben was sie jetzt führt ist nicht das was man normal in dem Alter macht. Eine kleine Lovestory gibt es auch. Die Hauptfigur fand ich manchmal recht nervig.
Ich werd nicht warm mit Sommerromanen
Schallplattensommer hat alles, was einen typischen Sommerroman ausmacht: Sonne, See, Geheimnisse und (natürlich) eine Romanze. Maserati ist eine unglaublich undurchschaubare Protagonistin. Am Anfang war das auch sehr gut, ließ sie ein bisschen mysteriös wirken und ließ Spannung entstehen. Allerdings wurde so vieles nie aufgeklärt. Ihre Hintergrundgeschichte blieb bis zum Ende schwammig, genau wie die der beiden anderen Protagonisten Theo und Caspar. Die Geschichte wurde nur in Andeutungen erzählt und lebt fast nur durch den Grundsatz “Mut zur Lücke” und “Weniger ist mehr”, auch wenn mich das irgendwann genervt hat. Die Geschichte muss doch auch mal Klartext reden, damit man noch mitkommt. So blieb bis zum Ende eine latente Verwirrung bestehen, gemischt mit einer Romanze, deren Ursprung ich nicht so ganz verstanden habe, genauso wenig wie die ganzen Probleme, die sie durchlebt. Falls am Ende der Geschichte noch irgendwas klar geworden ist, dann habe ich es verpasst, weil ich beschäftigt damit war, mich zu fragen, was denn eigentlich passiert ist, aber die Antwort hat die Autorin auch nicht mehr gegeben. Wenn uns dieses Buch etwas sagen will, dann vermutlich, dass es wichtig ist, unsere Gedanken, Gefühle und Probleme in Worte zu fassen, sonst enden wir so, wie Maserati, Theo und Caspar.
Unterhaltsame Geschichte über Menschen mit Ecken und Kanten, von denen aber keiner so richtig sympathisch ist. 🤔 Es geht um Schicksale & die Suche nach Gründen, aber auch um Vermeidung & was man bereit ist dafür zu tun. Ich war zu gleichen Teilen verwundert, wütend, fassungslos aber auch voller Mitgefühl & Hoffnung. Der Schluss ist mir eigentlich zu offen … aber irgendwie passt es zur Geschichte. 🤔🤷🏻♀️
Leider blieb auch dieses Buch hinter meinen Erwartungen zurück. Viele Dinge werden angedeutet, aber nicht weiter ausgeführt. Man hat keine Idee, in welche Richtung die Geschichte gehen soll und was das „Ziel“ der Story ist. Dennoch lässt es sich angenehm und flüssig lesen. Insgesamt eine ausbaufähige, süße Geschichte.
Sommer, Land, Freundschaft, Schicksal, Familie
Ein schönes Buch über einen Sommer im Leben einer 17-jährigen jungen Frau, die Schicksalsschläge erlebt hat und Erfahrungen sammelt. Ein Sommer in dem alles anders sein kann, als in den vorigen. Da das Buch keine Kapitel hat, gibt es Absätze, die die „Kapitel“/ Zeitsprünge bilden.
Nett, aber mehr auch nicht
Mir hat, wie immer, der Schreibstil von Alina Bronsky gefallen, der sehr leicht zu lesen ist. Allerdings konnte ich mit den Figuren hier überhaupt nicht warm werden und es ist viel "off cam" passiert oder unausgesprochen geblieben, was auf mich zu konstruiert wirkte. Viele Themen wurden angekratzt, aber nicht wirklich besprochen, sodass mich das Buch insgesamt etwas ratlos zurücklässt.
Ich weiß nicht..
Ich wurde wirklich nicht warm mit dem Buch. Vielleicht kam es auch einfach zur falschen Zeit. Alles wirkte so wahnsinnig schwer und sie hat wirklich viel auf den Schultern zu tragen. Irgendwie wirkte es für mich so, dass sie in einem Käfig steckt und nicht vor oder zurück kann. Ich kann es nichtmal richtig erklären. Es war wirklich nicht passend für mich und es fehlte mir irgendwie Tiefe.
Gute Ideen, nicht ganz meins bei der Umsetzung.
Schallplatten Sommer ist auf jeden Fall mal eine andere Geschichte und das Setting und die Idee haben mir echt gut gefallen. Leider hat mich aber der Schreibstyl nicht abgeholt und die entscheiden Momente kamen mir einfach zu kurz vor. Denn nach dem lesen fühlt es sich an als ob ich erst begonnen habe.
Vor einigen Jahren war ich einmal auf einer Lesung von Alina Brodsky. Ich habe die meisten ihrer Bücher gelesen und mag die skurrilen Figuren und eigenartigen Geschichten. Deshalb habe ich mich mit einer ordentlichen Portion Neugier in dieses Hörbuch geworfen - und wurde nicht enttäuscht! Es ist so sehr Brodsky, ich habe es sehr genossen. Es ist ein wirkliches Sommerbuch mit ein bisschen Drama, genau das richtige Anspruchsniveau.
Das Buch ist wie eine kühle Limonade mit Eiswürfeln im Sommer.☀️
Dieses Buch hat mich ganz spontan angesprochen und mit seiner Leichtigkeit überzeugt. "Schallplattensommer" von Alina Bronsky ist ein kurzer Roman, den man wunderbar an einem Sommertag lesen kann. Mich hat die Geschichte von Maserati sehr berührt und ein bisschen an "Der Sommer, als ich schön wurde" von Jenny Han erinnert. Das Cover finde ich toll. Es ist sommerlich und ein Mix aus warmen und kalten Farben. Es passt sehr gut zum Buch und fängt das Setting am See ein. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Ich kannte bisher noch kein Buch von ihr und wusste daher auch nicht, auf was ich mich einlassen werde. Ich finde, dass sie eine ganz besondere Art und Weise in ihrem Erzählstil hat, die Geschichte mitreißend zu erzählen. Ich hätte mir Kapitelüberschriften gewünscht, aber aufgrund der Länge des Romans war das nicht unbedingt notwendig. Die Charaktere haben mich überrascht. Alle Charaktere haben Tiefgründigkeit und eine ganz eigene Geschichte, die es eigentlich wert gewesen wäre, als Hauptgeschichte erzählt zu werden. Die Protagonistin ist meiner Meinung nach in ihrem Handeln und Denken bereits sehr erwachsen. Mit einem Alter von siebzehn Jahren ist Maserati fürsorglich und kann sich behaupten. Sie ist offen und kommunikativ. Auch ihre Trauer konnte ich nachvollziehen. Sie ist ein authentischer Charakter, der unter der Krankheit ihrer Großmutter zu leiden hat. Ich finde nicht, dass sie sich an alle Männer aus dem Buch rangeworfen hat. Da ich manchmal den Eindruck hatte, dass dies so wirken sollte. Ich finde es völlig okay, einen Freund zu haben und ebenso eine Freundschaft mit Männern. Und wie cool ist eigentlich ihr Name? Maserati lebt im Moment und ist sehr fokussiert auf ihre eigenen Bedürfnisse, die sie häufig zum Wohle ihrer Großmutter zurückhalten muss. Daher finde ich die Entwicklung der Charaktere und das Tempo der Handlung sehr gut geschrieben von der Autorin. Die Nebencharaktere konnten mich ebenfalls überzeugen. Caspar, Theo und Georg, aber auch die Oma von Maserati. Alle haben ihre Eigenheiten und authentische Charakterzüge. In diesem Buch hatte ich keinen Lieblingscharakter, da Maserati nicht immer sympathisch auf den Leser wirkt. Für mich war es sehr spannend zu betrachten, welche Entscheidungen sie treffen wird. Bezüglich im Umgang mit ihrer Oma, der sanften Freundschaft zu den anderen Charakteren und ihrer Zukunft. Das Buch hat kein unnötiges Drama, was mir ganz recht ist. Viele Bücher sind mir mittlerweile zu übertrieben und von Plottwists überhäuft. Das war hier glücklicherweise nicht der Fall. Die Handlung hat mich entspannen lassen. Ich habe mich mit der Geschichte wohlgefühlt. Die Idee ist simpel, aber effektiv. Die Autorin legt wert auf Tiefgründigkeit der Charaktere und eine traumhafte ländliche Umgebung. Sehr gerne hätte ich noch hundert Seiten mehr lesen können, aber dann wäre die Geschichte nicht mehr so mit Leichtigkeit gefüllt. Es handelt sich eben nur um einen Sommer und dieser ist nicht unbedingt lang. Das Ende hat mich emotional nicht mitgerissen, aber es lässt mich auch nicht unzufrieden zurück. Für mich hat das Buch einen angenehmen Abschluss. Ich werde mir auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin anschauen und vielleicht auch lesen. Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen und mir schöne Lesestunden zum Wohlfühlen geschenkt.
Eine bittersüße Geschichte, wie bei so vielen Sommerbüchern, mit Momenten, die die Charaktere prägen und enger zusammenschweißen. Und ich bin liebe sowas.Bestimmte Elemente des Buches fand ich sehr besonders (wie die Gaststätte und gewisse Schauplätze), was das Hören (ich habe es auf BookBeat gehört) interessanter gemacht hat.Zum Teil bin ich ein bisschen mit den Charakteren durcheinandergekommen, aber das lag wahrscheinlich auch am Hörbuch.Der Schreibstil war verträumt und sehr schön, durch die Kürze des Buches kam ich mir ein bisschen vor, als würde ich der Lesung eines Drehbuchs zuhöre. Falls es irgendwann mal zu einer Verfilmung kommen sollte, sitze ich auf jeden Fall in der ersten Reihe im Kino. :)Alles in allem hatte ich eine schöne Zeit mit dem Buch, es war ein bisschen frustrierend, dass viele Fragen am Ende unbeantwortet geblieben sind, aber das ist ja auch das Recht der Autorin und lässt Möglichkeiten zur Interpretation offen.
„Schallplattensommer“ ist eine kurzweilig Geschichte, die perfekt in den Sommer passt. Der Schreibstil der Autorin ist recht ungewöhnlich, was dem Lesefluss allerdings keinen Abbruch tut. Da das Buch nicht in Kapitel unterteilt ist, habe ich es so in einem Rutsch durchgelesen. Ein perfekter Roman für zwischendurch.
Kurzweilig und durchaus spannend
Wenn man das Cover mit den tollen Farben betrachtet, kommt man sicher auf die Idee, es handle sich um eine locker leichte Sommerlektüre. Aber dieser Schein trügt, wie so Vieles in der Realität anders scheint, als es wirklich ist. In diesem Roman wird die Handlung recht schnell vorangetrieben, Vieles wird angedeutet, bleibt aber dann doch an der Oberfläche. Das heißt aber nicht, dass dies störend ist oder mir etwas fehlt. Nein, viel mehr ist das typisch für die Autorin, da man bei ihr in den meisten Romanen zwischen den Zeilen lesen muss. Und auch hier erkennt man, dass man oft nur das sieht, was andere dem Gegenüber erkennen lassen. Zudem zieht sich durch dieses Vage eine latente Spannung durch den Roman und gerade die Ernsthaftigkeit der Hintergrundgeschichten der einzelnen Charaktere machen den Roman besonders. So arbeitet die Autorin meiner Meinung nach die Diskrepanz zwischen der Sorglosigkeit, welche die Sommerferien mit sich bringen und dem Schicksal der einzelnen Protagonisten, grandios heraus. Und gerade aufgrund des Spielraumes zwischen den Zeilen zu lesen, wird dem Leser nichts aufgedrückt, er erhält vielmehr Platz für Interpretation. Alina Bronskys Schreibstil ist einfach toll, sie schafft es, ohne viele Worte ein einnehmende Atmosphäre zu kreieren und hat zweifelsohne einen Stil mit Wiedererkennungswert. Besonders gut fand ich, dass hier ihr berühmter schwarzer Humor fehlt, damit erhält die Geschichte die genau richtige Tragik. Fazit: Bei Alina Bronsky bedarf es nicht vieler Worte, um eine eindringliche und dramatische Geschichte zu schreiben. Auch wenn einige es als zu oberflächlich und wenig ausgereift beschreiben, so liegt meiner Meinung nach genau hier die Absicht der Autorin: zu zeigen, dass Vieles nicht so scheint wie es ist und man zu selten wirklich hinter die Fassaden schauen kann, um Handlungen zu verstehen. Für mich eine absolut gelungene Story, die durchaus nachklingt und daher eine klare Leseempfehlung erhält.
Eine besonderes Buch, auf das man sich einlassen können muss. Ich habe eine Weile gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Da dieses Buch insgesamt aber recht dünn ist, war die Einlesezeit trotzdem gar nicht so lange. Ich musste nur erst einmal mit dem Erzählstil, dem Storytelling und den Charakteren warm werden, denn an dieser Geschichte ist so einiges ungewöhnlich und besonders - Das hatte ich vorher aber auch schon erwartet und war dementsprechend darauf eingestellt. Ich hatte beim Lesen viele Fragezeichen im Kopf und "lange" gar keinen Durchblick, da man nur wenig bis gar nichts erfährt. Man merkt aber schon zeitig, dass es es ein Geheimnis bzw. eine tragende Hintergrundgeschichte gibt, die man bloß noch nicht kennt. Es schwingt unterschwellig immer mit. Obwohl in dieser Geschichte aktiv kaum etwas passiert, sie mehr so dahinplätschert und aus dem alltäglichen Leben der Protagonistin berichtet, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Ich musste weiterlesen, weil ich wissen wollte, was los ist. Mit der realen Enthüllung hatte ich zu Beginn überhaupt nicht gerechnet, im Verlauf der Geschichte aber immer mehr, da die Autorin mal mehr und mal weniger subtil kleine Hinweise streut. Jedoch werden am Ende längst nicht alle Fragen beantwortet, Vieles bleibt offen zur Interpretation, was einerseits sehr gut zur Geschichte passt, einen andererseits aber auch ziemlich unbefriedigt zurücklässt. Die Geschichte endet schließlich recht abrupt und hat generell nur wenig Struktur bzw. keine richtige Form oder einen erkennbaren roten Faden. Dass es keine Kapitel gibt, macht das Lesen in gewisser Weise anstrengender. Die Übergänge sind fließend und hart zugleich. Man wird einfach in Maserati's Alltag hineingeworfen, man findet sich inmitten eines fremden Lebens wieder, erhält keinerlei Erklärungen und muss sich mit teilweise sehr befremdlichen Situationen auseinandersetzen. Maserati ist nicht wirklich eine Sympathieträgerin und dadurch dass die Geschichte auch nicht aus ihrer Ich-Perspektive erzählt wird, habe ich mich ihr auch nur bedingt nahe gefühlt. Dennoch ging mir ihre Geschichte unter die Haut. Trotz Kälte und Distanz oder gerade auch deswegen ist dieses Buch sehr emotional. Es ist die Art von Buch, das nachhallt. Es lässt einen leer zurück, ist zugleich aber auch voller Möglichkeiten, weil nichts fest aber alles denkbar ist. Dieses Buch bietet sehr viel Raum zur Interpretation sowie Anregungen zum Nachdenken. Es werden einige ernste und sensible Themen angeschnitten, darüber hinaus aber nicht tiefergehend behandelt. Diesen Teil muss man sich selbst erschließen, weswegen ich dieses Buch auch nicht unbedingt ganz jungen Leser:innen empfehlen würde. Als Jugendliche hätte ich selbst sicherlich nicht einmal annähernd so viel aus dieser Geschichte mitgenommen wie jetzt. Es ist ein Buch, bei dem man zwischen den Zeilen lesen muss, weil dort ihr Wert und ihre Bedeutung liegen. "Schallplattensommer" ist auf unbestimmte bis verwirrende Art und Weise sehr bedrückend und aufwühlend, was es mit Sicherheit auch sein sollte, aber es ist für mich dadurch einfach keine Geschichte, die ich jedem:r empfehlen würde. Man muss sich darauf einlassen können, das ist zentral. Einerseits denke ich, dass ein paar mehr Seiten gut gewesen wären, um die Geschichte zumindest ein bisschen runder zu machen, anderseits soll sie wohl auch einfach nicht rund sein. Das Buch ist gut so wie es ist. Denn manchmal ist das, was nicht explizit geschrieben steht, schlimmer, aussagekräftiger und ergreifender als das, was für aller Augen ersichtlich und lesbar ist. Alina Bronsky ist ohne viel zu sagen sehr direkt und ehrlich. Sie schildert schnörkellos und unbeschönigt wie es ist bzw. wie es sein kann. Ihr Schreibstil ist klar, dabei aber auch sehr ausdrucksstark und passt damit perfekt zu dieser Geschichte. Fazit: Besondere Bücher zu bewerten ist immer schwierig. Ich erkenne sehr viel Bedeutung, Wert und Potenzial in diesem Buch - Einem Buch, das man nie vergisst, da bin ich mir jetzt schon sicher. Dennoch ist der Funke bei mir nicht hundertprozentig übergesprungen, woran genau das gelegen hat, kann ich jedoch nicht sagen. Ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen, würde aber dabei bleiben, dass es nicht für jede:n gemacht ist. "Schallplattensommer" ist definitiv kein klassischer, fröhlicher Sommerroman, sondern eine ernsthafte und tiefgreifende Geschichte über Missstände, Schattenseiten, Ängste und vieles mehr. Vor allem ist dieses Buch auch sehr viel. Viele Themen werden zumindest kurz angeschnitten und prasseln damit auch auf uns Leser:innen ein, dafür muss man bereit sein. 4/ 5 Sterne ⭐️

Anders als es scheint.
Am Anfang des Buches war ich sehr verwirrt, da einem viele Informationen fehlten um das ganze zu verstehen. Doch das hat sich dann noch alles aufgeklärt. Ich fand es ein bisschen schwierig zu lesen, da man zwischen den Zeilen lesen musste also es werden zum Beispiel Sachen angedeutet aber es wird nie richtig gesagt ob das stimmt. Man hat es aber trotzdem verstanden. Am Ende musste man schon lange über das Buch nachdenken also es gab zwar einen Schluss aber viele Dinge sind halt nicht wirklich ausführlich erzählt worden und deshalb gibt es halt ganz viele verschiedene Möglichkeiten. Trotzdem hat mir das Buch gefallen auch wenn es jetzt nicht wie es scheint eine leichte Sommerlektüre war. Die Sommer Vibes waren aber da.
Alina Bronsky erschafft eine ländliche Kulisse im Sommer, mit Charakteren, die auf eine vielschichtige Entwicklung hoffen lassen. Schallplattensommer ließt sich zwar ganz leicht, hält die Lesenden jedoch auf Distanz zu den Charakteren. Auch wenn es sicher gewollt ist, nicht alles direkt zu erfahren, um so eigene Schlüsse ziehen zu können, wird so ein komplettes Eintauchen in die Geschichte verhindert. Ein schöner Coming of Age Roman für den Sommer, der schön geschrieben und weder sehr gut noch schlecht ist.
Hab es innerhalb von einem Tag durchgelesen
Das Buch war insgesamt sehr gut und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Maserati war mir zwar von Anfang an unsympathisch, aber mit der Zeit habe ich besser verstanden, warum sie so ist. Man konnte/musste viel interpretieren, was ich sehr cool fand, da man aufmerksam lesen musste und nicht 10 mal die gleiche Tatsache wiederholt wurde. Ich mochte den Schreibstil sehr gern. Das Cover sieht romantischer aus, als das Buch ist, da es nicht wirklich ein leichter Urlaubsroman ist. Aber ich mochte den (teilweise versteckten) Tiefgang im Buch sehr gerne.
Das Buch hatte gute Vibes, die mich sehr in einen ranzigen Sommer hereingesogen haben, genau wie die nicht vorhandenen Kapitel. Es war einfach und schnell zu lesen, aber so richtig Tiefgang hatte es für mich jetzt nicht, besonders angesichts der Kürze. Verstehe den Hype nicht so richtig. Merged review: Das Buch hatte gute Vibes, die mich sehr in einen ranzigen Sommer hereingesogen haben, genau wie die nicht vorhandenen Kapitel. Es war einfach und schnell zu lesen, aber so richtig Tiefgang hatte es für mich jetzt nicht, besonders angesichts der Kürze. Verstehe den Hype nicht so richtig.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
»Mit ihrem flirrenden Liebesroman ›Schallplattensommer‹ geht die Sonne auf.« Angela Wittmann, Brigitte
Als einzige junge Frau im Umkreis von dreizehn Kilometern ist Maserati Aufmerksamkeit gewohnt. Dabei will sie nur eines: Den Feriengästen die selbstgemachte Limonade ihrer Oma servieren und die Tage bis zur Volljährigkeit zählen. Mit der Liebe will sie nichts zu tun haben und noch weniger mit den Annäherungsversuchen der Söhne der reichen Familie, die gerade die Villa im Dorf gekauft hat. Doch dann stellen Caspar und Theo verbotene Fragen: Warum hat Maserati kein Smartphone? Wovor hat sie solche Angst? Und wie kann es sein, dass ihr Gesicht das Cover einer alten Schallplatte ziert? Plötzlich steckt Maserati bis zum Hals in Geheimnissen zweier Familien und in der Verwirrung ihrer eigenen Gefühle.
Jetzt im Taschenbuch: Alina Bronskys nostalgisch, schöner Sommerroman.
Eine wunderbar unkitschige und doch emotionale Liebesgeschichte, die die Atmosphäre der ostdeutschen Provinz so glaubhaft schildert, dass man diese wie in einem Film vor sich zu sehen glaubt.
Book Information
Author Description
Alina Bronsky wurde 1978 in Jekaterinburg, Russland, geboren und lebt seit ihrer Kindheit in Deutschland. Ihr Debütroman ›Scherbenpark‹, der unter anderem für den Jugendliteraturpreis nominiert war, wurde auf Anhieb zu einem Bestseller und für das Kino verfilmt. Es folgten weitere hoch erfolgreiche Bücher wie der Roman ›Baba Dunjas letzte Liebe‹, der lange auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand und für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Alina Bronsky lebt mit ihrer Familie in Berlin.
Posts
„Schallplattensommer“ hatte für mich echt stark angefangen, total geheimnisvoll, irgendwie besondere Stimmung, da war ich direkt drin. Ich mochte dieses sommerliche, leicht melancholische Setting richtig gern. Das hatte was. Aber leider ging mir dann alles viel zu schnell… Dinge, die eigentlich Tiefe gebraucht hätten, wurden irgendwie einfach abgehandelt. Vor allem die Charaktere sind für mich dabei ein bisschen auf der Strecke geblieben. Mir hat einfach die Entwicklung gefehlt, ich konnte keine richtige Nähe aufbauen. Und auch die Liebesgeschichte hat mich leider gar nicht gepackt, da hat einfach das Gefühl gefehlt. Am Ende war es für mich ein Buch, das nett zu lesen war, aber nicht wirklich hängen bleibt. Schade, weil der Anfang echt mehr versprochen hat.

Sommerabenteuer
Maserati ist 17. Anstatt regelmäßig die Schule zu besuchen, hilft sie pflichtbewusst ihrer Oma im Restaurant. Fortwährendes Arbeiten steht auf ihrer Tagesordnung, statt die Sommerferien zu genießen. Freizeit? Ein Fremdwort für sie. Bis ein Ehepaar mit 2 Jungen in ihre Nachbarschaft kommt. Die Familie zieht in die leerstehende Villa am Ende der Straße. Caspar & Theo haben die gleichen Stimmen, sind sonst aber grundverschieden. Caspar ist redselig, Theo oft schweigsam. Sobald Maserati schwimmen geht, trifft sie Caspar dort an. Doch auch Theo taut in ihrer Gegenwart auf. Außerdem hat sie einen tauben besten Freund. Georg ist eine treue Seele & ständig hilfsbereit ihr gegenüber, ohne dass sie ihn überhaupt fragen muss. Als Georg mit ihr ausgeht, bekommen das nicht nur alle mit - die anderen Jungs scheinen auch eifersüchtig zu werden. Denn sie ist das einzige Mädchen weit & breit. Trotz ihrer Verbindung mit Georg ergibt sich auch eine Freundschaft zu Theo & Caspar. Damit gerät sie ungewollt tiefer in deren Verhältnisse. Bis Theo ihr eine Schallplatte mit einem Gesicht darauf zeigt, das aussieht wie ihres & er glaubt, im Songtext ihren Namen herauszuhören. Maserati streitet seine Vermutungen ab & will damit sowie generell mit Musik nichts am Hut haben. Warum sucht die Mutter der Jungs daraufhin das Gespräch mit ihr? Geht sie eine Beziehung mit Georg ein? Ist mit ihrer Oma alles so in Ordnung wie es meistens scheint? Und weiß sie tatsächlich nichts über die abgebildete Frau auf dem Cover der Schallplatte, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist? ✨ So abweisend Maserati auch sein mochte, so sehr hat sie sich in mein Herz geschlichen. Diese Story hat mich ergriffen, berührt, zum Lachen gebracht & nicht mehr losgelassen. Sie ist lebensnah & kein Zuckerschlecken - ohne belastend zu sein. Ich habe Maseratis distanzierte Art geliebt, es aber auch gern sehen mögen, wie sie ein bisschen Nähe zulassen konnte. Alina Bronsky konnte mich (mal wieder) allumfassend abholen & mir ein besonderes Leseerlebnis bieten.

Maserati wird am Ende des Sommers 17. Sie lebt und arbeitet mit ihrer Oma zusammen. Ihre Oma ist an Demenz erkrankt. Aber das ist nicht das einzige Geheimnis, das Maserati hütet. Die für eine 17-jährige nicht untypische Unentschlossenheit ist manchmal für mich als Erwachsene Leserin etwas anstrengend, aber ich finde es ziemlich authentisch erzählt! Ich habe das Buch gehört, es war toll gelesen! 🍒🚲
This book tricked me
Ich hab Sommergefühl erwartet. Eine Lovestory an heißen Tagen mit Aktivitäten am See, faulen Nachmittagen im Obstgarten oder auf Wiesen. Und vielleicht einer Prise Herzschmerz. Voller Musik! Aber ich habe zu diesen Dingen noch ein sehr trauriges Buch bekommen. Voller Traumata und sehr viel Herzschmerz. Voller schmerzhafter Kindheitserinnerungen und Verlust. Ist das etwas schlechtes? Grundsätzlich nein. Aber irgendwie fühlte ich mich dem leichten Cover und dem drum rum dann so betrogen, um meinen Easy Sommerread, dass ich das Buch nicht mehr richtig mochte.
Der Name und das Cover täuschen . Ja die Geschichte spielt im Sommer. Aber mehr auch nicht. Man bekommt einen sehr kurzen( keine 200 Seiten) Einblick in das Leben eines 17jährigen Mädchen,dass in ihren jungen Jahren wie erlebt hat und das zum Teil nicht verarbeitet hat. Auch das Leben was sie jetzt führt ist nicht das was man normal in dem Alter macht. Eine kleine Lovestory gibt es auch. Die Hauptfigur fand ich manchmal recht nervig.
Ich werd nicht warm mit Sommerromanen
Schallplattensommer hat alles, was einen typischen Sommerroman ausmacht: Sonne, See, Geheimnisse und (natürlich) eine Romanze. Maserati ist eine unglaublich undurchschaubare Protagonistin. Am Anfang war das auch sehr gut, ließ sie ein bisschen mysteriös wirken und ließ Spannung entstehen. Allerdings wurde so vieles nie aufgeklärt. Ihre Hintergrundgeschichte blieb bis zum Ende schwammig, genau wie die der beiden anderen Protagonisten Theo und Caspar. Die Geschichte wurde nur in Andeutungen erzählt und lebt fast nur durch den Grundsatz “Mut zur Lücke” und “Weniger ist mehr”, auch wenn mich das irgendwann genervt hat. Die Geschichte muss doch auch mal Klartext reden, damit man noch mitkommt. So blieb bis zum Ende eine latente Verwirrung bestehen, gemischt mit einer Romanze, deren Ursprung ich nicht so ganz verstanden habe, genauso wenig wie die ganzen Probleme, die sie durchlebt. Falls am Ende der Geschichte noch irgendwas klar geworden ist, dann habe ich es verpasst, weil ich beschäftigt damit war, mich zu fragen, was denn eigentlich passiert ist, aber die Antwort hat die Autorin auch nicht mehr gegeben. Wenn uns dieses Buch etwas sagen will, dann vermutlich, dass es wichtig ist, unsere Gedanken, Gefühle und Probleme in Worte zu fassen, sonst enden wir so, wie Maserati, Theo und Caspar.
Unterhaltsame Geschichte über Menschen mit Ecken und Kanten, von denen aber keiner so richtig sympathisch ist. 🤔 Es geht um Schicksale & die Suche nach Gründen, aber auch um Vermeidung & was man bereit ist dafür zu tun. Ich war zu gleichen Teilen verwundert, wütend, fassungslos aber auch voller Mitgefühl & Hoffnung. Der Schluss ist mir eigentlich zu offen … aber irgendwie passt es zur Geschichte. 🤔🤷🏻♀️
Leider blieb auch dieses Buch hinter meinen Erwartungen zurück. Viele Dinge werden angedeutet, aber nicht weiter ausgeführt. Man hat keine Idee, in welche Richtung die Geschichte gehen soll und was das „Ziel“ der Story ist. Dennoch lässt es sich angenehm und flüssig lesen. Insgesamt eine ausbaufähige, süße Geschichte.
Sommer, Land, Freundschaft, Schicksal, Familie
Ein schönes Buch über einen Sommer im Leben einer 17-jährigen jungen Frau, die Schicksalsschläge erlebt hat und Erfahrungen sammelt. Ein Sommer in dem alles anders sein kann, als in den vorigen. Da das Buch keine Kapitel hat, gibt es Absätze, die die „Kapitel“/ Zeitsprünge bilden.
Nett, aber mehr auch nicht
Mir hat, wie immer, der Schreibstil von Alina Bronsky gefallen, der sehr leicht zu lesen ist. Allerdings konnte ich mit den Figuren hier überhaupt nicht warm werden und es ist viel "off cam" passiert oder unausgesprochen geblieben, was auf mich zu konstruiert wirkte. Viele Themen wurden angekratzt, aber nicht wirklich besprochen, sodass mich das Buch insgesamt etwas ratlos zurücklässt.
Ich weiß nicht..
Ich wurde wirklich nicht warm mit dem Buch. Vielleicht kam es auch einfach zur falschen Zeit. Alles wirkte so wahnsinnig schwer und sie hat wirklich viel auf den Schultern zu tragen. Irgendwie wirkte es für mich so, dass sie in einem Käfig steckt und nicht vor oder zurück kann. Ich kann es nichtmal richtig erklären. Es war wirklich nicht passend für mich und es fehlte mir irgendwie Tiefe.
Gute Ideen, nicht ganz meins bei der Umsetzung.
Schallplatten Sommer ist auf jeden Fall mal eine andere Geschichte und das Setting und die Idee haben mir echt gut gefallen. Leider hat mich aber der Schreibstyl nicht abgeholt und die entscheiden Momente kamen mir einfach zu kurz vor. Denn nach dem lesen fühlt es sich an als ob ich erst begonnen habe.
Vor einigen Jahren war ich einmal auf einer Lesung von Alina Brodsky. Ich habe die meisten ihrer Bücher gelesen und mag die skurrilen Figuren und eigenartigen Geschichten. Deshalb habe ich mich mit einer ordentlichen Portion Neugier in dieses Hörbuch geworfen - und wurde nicht enttäuscht! Es ist so sehr Brodsky, ich habe es sehr genossen. Es ist ein wirkliches Sommerbuch mit ein bisschen Drama, genau das richtige Anspruchsniveau.
Das Buch ist wie eine kühle Limonade mit Eiswürfeln im Sommer.☀️
Dieses Buch hat mich ganz spontan angesprochen und mit seiner Leichtigkeit überzeugt. "Schallplattensommer" von Alina Bronsky ist ein kurzer Roman, den man wunderbar an einem Sommertag lesen kann. Mich hat die Geschichte von Maserati sehr berührt und ein bisschen an "Der Sommer, als ich schön wurde" von Jenny Han erinnert. Das Cover finde ich toll. Es ist sommerlich und ein Mix aus warmen und kalten Farben. Es passt sehr gut zum Buch und fängt das Setting am See ein. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Ich kannte bisher noch kein Buch von ihr und wusste daher auch nicht, auf was ich mich einlassen werde. Ich finde, dass sie eine ganz besondere Art und Weise in ihrem Erzählstil hat, die Geschichte mitreißend zu erzählen. Ich hätte mir Kapitelüberschriften gewünscht, aber aufgrund der Länge des Romans war das nicht unbedingt notwendig. Die Charaktere haben mich überrascht. Alle Charaktere haben Tiefgründigkeit und eine ganz eigene Geschichte, die es eigentlich wert gewesen wäre, als Hauptgeschichte erzählt zu werden. Die Protagonistin ist meiner Meinung nach in ihrem Handeln und Denken bereits sehr erwachsen. Mit einem Alter von siebzehn Jahren ist Maserati fürsorglich und kann sich behaupten. Sie ist offen und kommunikativ. Auch ihre Trauer konnte ich nachvollziehen. Sie ist ein authentischer Charakter, der unter der Krankheit ihrer Großmutter zu leiden hat. Ich finde nicht, dass sie sich an alle Männer aus dem Buch rangeworfen hat. Da ich manchmal den Eindruck hatte, dass dies so wirken sollte. Ich finde es völlig okay, einen Freund zu haben und ebenso eine Freundschaft mit Männern. Und wie cool ist eigentlich ihr Name? Maserati lebt im Moment und ist sehr fokussiert auf ihre eigenen Bedürfnisse, die sie häufig zum Wohle ihrer Großmutter zurückhalten muss. Daher finde ich die Entwicklung der Charaktere und das Tempo der Handlung sehr gut geschrieben von der Autorin. Die Nebencharaktere konnten mich ebenfalls überzeugen. Caspar, Theo und Georg, aber auch die Oma von Maserati. Alle haben ihre Eigenheiten und authentische Charakterzüge. In diesem Buch hatte ich keinen Lieblingscharakter, da Maserati nicht immer sympathisch auf den Leser wirkt. Für mich war es sehr spannend zu betrachten, welche Entscheidungen sie treffen wird. Bezüglich im Umgang mit ihrer Oma, der sanften Freundschaft zu den anderen Charakteren und ihrer Zukunft. Das Buch hat kein unnötiges Drama, was mir ganz recht ist. Viele Bücher sind mir mittlerweile zu übertrieben und von Plottwists überhäuft. Das war hier glücklicherweise nicht der Fall. Die Handlung hat mich entspannen lassen. Ich habe mich mit der Geschichte wohlgefühlt. Die Idee ist simpel, aber effektiv. Die Autorin legt wert auf Tiefgründigkeit der Charaktere und eine traumhafte ländliche Umgebung. Sehr gerne hätte ich noch hundert Seiten mehr lesen können, aber dann wäre die Geschichte nicht mehr so mit Leichtigkeit gefüllt. Es handelt sich eben nur um einen Sommer und dieser ist nicht unbedingt lang. Das Ende hat mich emotional nicht mitgerissen, aber es lässt mich auch nicht unzufrieden zurück. Für mich hat das Buch einen angenehmen Abschluss. Ich werde mir auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin anschauen und vielleicht auch lesen. Das Buch hat meine Erwartungen übertroffen und mir schöne Lesestunden zum Wohlfühlen geschenkt.
Eine bittersüße Geschichte, wie bei so vielen Sommerbüchern, mit Momenten, die die Charaktere prägen und enger zusammenschweißen. Und ich bin liebe sowas.Bestimmte Elemente des Buches fand ich sehr besonders (wie die Gaststätte und gewisse Schauplätze), was das Hören (ich habe es auf BookBeat gehört) interessanter gemacht hat.Zum Teil bin ich ein bisschen mit den Charakteren durcheinandergekommen, aber das lag wahrscheinlich auch am Hörbuch.Der Schreibstil war verträumt und sehr schön, durch die Kürze des Buches kam ich mir ein bisschen vor, als würde ich der Lesung eines Drehbuchs zuhöre. Falls es irgendwann mal zu einer Verfilmung kommen sollte, sitze ich auf jeden Fall in der ersten Reihe im Kino. :)Alles in allem hatte ich eine schöne Zeit mit dem Buch, es war ein bisschen frustrierend, dass viele Fragen am Ende unbeantwortet geblieben sind, aber das ist ja auch das Recht der Autorin und lässt Möglichkeiten zur Interpretation offen.
„Schallplattensommer“ ist eine kurzweilig Geschichte, die perfekt in den Sommer passt. Der Schreibstil der Autorin ist recht ungewöhnlich, was dem Lesefluss allerdings keinen Abbruch tut. Da das Buch nicht in Kapitel unterteilt ist, habe ich es so in einem Rutsch durchgelesen. Ein perfekter Roman für zwischendurch.
Kurzweilig und durchaus spannend
Wenn man das Cover mit den tollen Farben betrachtet, kommt man sicher auf die Idee, es handle sich um eine locker leichte Sommerlektüre. Aber dieser Schein trügt, wie so Vieles in der Realität anders scheint, als es wirklich ist. In diesem Roman wird die Handlung recht schnell vorangetrieben, Vieles wird angedeutet, bleibt aber dann doch an der Oberfläche. Das heißt aber nicht, dass dies störend ist oder mir etwas fehlt. Nein, viel mehr ist das typisch für die Autorin, da man bei ihr in den meisten Romanen zwischen den Zeilen lesen muss. Und auch hier erkennt man, dass man oft nur das sieht, was andere dem Gegenüber erkennen lassen. Zudem zieht sich durch dieses Vage eine latente Spannung durch den Roman und gerade die Ernsthaftigkeit der Hintergrundgeschichten der einzelnen Charaktere machen den Roman besonders. So arbeitet die Autorin meiner Meinung nach die Diskrepanz zwischen der Sorglosigkeit, welche die Sommerferien mit sich bringen und dem Schicksal der einzelnen Protagonisten, grandios heraus. Und gerade aufgrund des Spielraumes zwischen den Zeilen zu lesen, wird dem Leser nichts aufgedrückt, er erhält vielmehr Platz für Interpretation. Alina Bronskys Schreibstil ist einfach toll, sie schafft es, ohne viele Worte ein einnehmende Atmosphäre zu kreieren und hat zweifelsohne einen Stil mit Wiedererkennungswert. Besonders gut fand ich, dass hier ihr berühmter schwarzer Humor fehlt, damit erhält die Geschichte die genau richtige Tragik. Fazit: Bei Alina Bronsky bedarf es nicht vieler Worte, um eine eindringliche und dramatische Geschichte zu schreiben. Auch wenn einige es als zu oberflächlich und wenig ausgereift beschreiben, so liegt meiner Meinung nach genau hier die Absicht der Autorin: zu zeigen, dass Vieles nicht so scheint wie es ist und man zu selten wirklich hinter die Fassaden schauen kann, um Handlungen zu verstehen. Für mich eine absolut gelungene Story, die durchaus nachklingt und daher eine klare Leseempfehlung erhält.
Eine besonderes Buch, auf das man sich einlassen können muss. Ich habe eine Weile gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Da dieses Buch insgesamt aber recht dünn ist, war die Einlesezeit trotzdem gar nicht so lange. Ich musste nur erst einmal mit dem Erzählstil, dem Storytelling und den Charakteren warm werden, denn an dieser Geschichte ist so einiges ungewöhnlich und besonders - Das hatte ich vorher aber auch schon erwartet und war dementsprechend darauf eingestellt. Ich hatte beim Lesen viele Fragezeichen im Kopf und "lange" gar keinen Durchblick, da man nur wenig bis gar nichts erfährt. Man merkt aber schon zeitig, dass es es ein Geheimnis bzw. eine tragende Hintergrundgeschichte gibt, die man bloß noch nicht kennt. Es schwingt unterschwellig immer mit. Obwohl in dieser Geschichte aktiv kaum etwas passiert, sie mehr so dahinplätschert und aus dem alltäglichen Leben der Protagonistin berichtet, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Ich musste weiterlesen, weil ich wissen wollte, was los ist. Mit der realen Enthüllung hatte ich zu Beginn überhaupt nicht gerechnet, im Verlauf der Geschichte aber immer mehr, da die Autorin mal mehr und mal weniger subtil kleine Hinweise streut. Jedoch werden am Ende längst nicht alle Fragen beantwortet, Vieles bleibt offen zur Interpretation, was einerseits sehr gut zur Geschichte passt, einen andererseits aber auch ziemlich unbefriedigt zurücklässt. Die Geschichte endet schließlich recht abrupt und hat generell nur wenig Struktur bzw. keine richtige Form oder einen erkennbaren roten Faden. Dass es keine Kapitel gibt, macht das Lesen in gewisser Weise anstrengender. Die Übergänge sind fließend und hart zugleich. Man wird einfach in Maserati's Alltag hineingeworfen, man findet sich inmitten eines fremden Lebens wieder, erhält keinerlei Erklärungen und muss sich mit teilweise sehr befremdlichen Situationen auseinandersetzen. Maserati ist nicht wirklich eine Sympathieträgerin und dadurch dass die Geschichte auch nicht aus ihrer Ich-Perspektive erzählt wird, habe ich mich ihr auch nur bedingt nahe gefühlt. Dennoch ging mir ihre Geschichte unter die Haut. Trotz Kälte und Distanz oder gerade auch deswegen ist dieses Buch sehr emotional. Es ist die Art von Buch, das nachhallt. Es lässt einen leer zurück, ist zugleich aber auch voller Möglichkeiten, weil nichts fest aber alles denkbar ist. Dieses Buch bietet sehr viel Raum zur Interpretation sowie Anregungen zum Nachdenken. Es werden einige ernste und sensible Themen angeschnitten, darüber hinaus aber nicht tiefergehend behandelt. Diesen Teil muss man sich selbst erschließen, weswegen ich dieses Buch auch nicht unbedingt ganz jungen Leser:innen empfehlen würde. Als Jugendliche hätte ich selbst sicherlich nicht einmal annähernd so viel aus dieser Geschichte mitgenommen wie jetzt. Es ist ein Buch, bei dem man zwischen den Zeilen lesen muss, weil dort ihr Wert und ihre Bedeutung liegen. "Schallplattensommer" ist auf unbestimmte bis verwirrende Art und Weise sehr bedrückend und aufwühlend, was es mit Sicherheit auch sein sollte, aber es ist für mich dadurch einfach keine Geschichte, die ich jedem:r empfehlen würde. Man muss sich darauf einlassen können, das ist zentral. Einerseits denke ich, dass ein paar mehr Seiten gut gewesen wären, um die Geschichte zumindest ein bisschen runder zu machen, anderseits soll sie wohl auch einfach nicht rund sein. Das Buch ist gut so wie es ist. Denn manchmal ist das, was nicht explizit geschrieben steht, schlimmer, aussagekräftiger und ergreifender als das, was für aller Augen ersichtlich und lesbar ist. Alina Bronsky ist ohne viel zu sagen sehr direkt und ehrlich. Sie schildert schnörkellos und unbeschönigt wie es ist bzw. wie es sein kann. Ihr Schreibstil ist klar, dabei aber auch sehr ausdrucksstark und passt damit perfekt zu dieser Geschichte. Fazit: Besondere Bücher zu bewerten ist immer schwierig. Ich erkenne sehr viel Bedeutung, Wert und Potenzial in diesem Buch - Einem Buch, das man nie vergisst, da bin ich mir jetzt schon sicher. Dennoch ist der Funke bei mir nicht hundertprozentig übergesprungen, woran genau das gelegen hat, kann ich jedoch nicht sagen. Ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen, würde aber dabei bleiben, dass es nicht für jede:n gemacht ist. "Schallplattensommer" ist definitiv kein klassischer, fröhlicher Sommerroman, sondern eine ernsthafte und tiefgreifende Geschichte über Missstände, Schattenseiten, Ängste und vieles mehr. Vor allem ist dieses Buch auch sehr viel. Viele Themen werden zumindest kurz angeschnitten und prasseln damit auch auf uns Leser:innen ein, dafür muss man bereit sein. 4/ 5 Sterne ⭐️

Anders als es scheint.
Am Anfang des Buches war ich sehr verwirrt, da einem viele Informationen fehlten um das ganze zu verstehen. Doch das hat sich dann noch alles aufgeklärt. Ich fand es ein bisschen schwierig zu lesen, da man zwischen den Zeilen lesen musste also es werden zum Beispiel Sachen angedeutet aber es wird nie richtig gesagt ob das stimmt. Man hat es aber trotzdem verstanden. Am Ende musste man schon lange über das Buch nachdenken also es gab zwar einen Schluss aber viele Dinge sind halt nicht wirklich ausführlich erzählt worden und deshalb gibt es halt ganz viele verschiedene Möglichkeiten. Trotzdem hat mir das Buch gefallen auch wenn es jetzt nicht wie es scheint eine leichte Sommerlektüre war. Die Sommer Vibes waren aber da.
Alina Bronsky erschafft eine ländliche Kulisse im Sommer, mit Charakteren, die auf eine vielschichtige Entwicklung hoffen lassen. Schallplattensommer ließt sich zwar ganz leicht, hält die Lesenden jedoch auf Distanz zu den Charakteren. Auch wenn es sicher gewollt ist, nicht alles direkt zu erfahren, um so eigene Schlüsse ziehen zu können, wird so ein komplettes Eintauchen in die Geschichte verhindert. Ein schöner Coming of Age Roman für den Sommer, der schön geschrieben und weder sehr gut noch schlecht ist.
Hab es innerhalb von einem Tag durchgelesen
Das Buch war insgesamt sehr gut und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Maserati war mir zwar von Anfang an unsympathisch, aber mit der Zeit habe ich besser verstanden, warum sie so ist. Man konnte/musste viel interpretieren, was ich sehr cool fand, da man aufmerksam lesen musste und nicht 10 mal die gleiche Tatsache wiederholt wurde. Ich mochte den Schreibstil sehr gern. Das Cover sieht romantischer aus, als das Buch ist, da es nicht wirklich ein leichter Urlaubsroman ist. Aber ich mochte den (teilweise versteckten) Tiefgang im Buch sehr gerne.
Das Buch hatte gute Vibes, die mich sehr in einen ranzigen Sommer hereingesogen haben, genau wie die nicht vorhandenen Kapitel. Es war einfach und schnell zu lesen, aber so richtig Tiefgang hatte es für mich jetzt nicht, besonders angesichts der Kürze. Verstehe den Hype nicht so richtig. Merged review: Das Buch hatte gute Vibes, die mich sehr in einen ranzigen Sommer hereingesogen haben, genau wie die nicht vorhandenen Kapitel. Es war einfach und schnell zu lesen, aber so richtig Tiefgang hatte es für mich jetzt nicht, besonders angesichts der Kürze. Verstehe den Hype nicht so richtig.























































