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Poetry & Drama

Antigone

3.3(89)
Hardcover€17.40Paperback€10.20
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English
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About the book

Antigone: Translation By F. Storr, Ba (From The Loeb Library Edition)This book is a result of an effort made by us towards making a contribution to the preservation and repair of original classic literature.In an attempt to preserve, improve and recreate the original content, we have worked towards:1. Type-setting & Reformatting: The complete work has been re-designed via professional layout, formatting and type-setting tools to re-create the same edition with rich typography, graphics, high quality images, and table elements, giving our readers the feel of holding a 'fresh and newly' reprinted and/or revised edition, as opposed to other scanned & printed (Optical Character Recognition - OCR) reproductions.2. Correction of imperfections: As the work was re-created from the scratch, therefore, it was vetted to rectify certain conventional norms with regard to typographical mistakes, hyphenations, punctuations, blurred images, missing content/pages, and/or other related subject matters, upon our consideration. Every attempt was made to rectify the imperfections related to omitted constructs in the original edition via other references. However, a few of such imperfections which could not be rectified due to intentional\unintentional omission of content in the original edition, were inherited and preserved from the original work to maintain the authenticity and construct, relevant to the work.We believe that this work holds historical, cultural and/or intellectual importance in the literary works community, therefore despite the oddities, we accounted the work for print as a part of our continuing effort towards preservation of literary work and our contribution towards the development of the society as a whole, driven by our beliefs. We are grateful to our readers for putting their faith in us and accepting our imperfections with regard to preservation of the historical content. HAPPY READING!

Editions (30)

ISBN9789389560213
PublisherLector House
Publication Date01/23/20
Pages50

Reviews & Ratings

89 ratings

7 reviews

3.3

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  • rebi.wn
    rebi.wn

    4 Followers

    4.0

    Underrated Lektüre

    Apr 7, 2024

  • bella_qddz
    bella_qddz

    2 Followers

    2.0

    Nothing great but it says important thinks for its time and the history behind Theater is interesting. I do like how all greek Stories are connected and Antigone is actually a pretty solid female character.

    Oct 7, 2025

  • aristipp_girl
    aristipp_girl

    69 Followers

    4.0

    Wir sind von Anfang an durchkreuzt. Vor der Einheit, gibt es die Zweiheit. Ein System funktioniert immer auf seine antagonistische Weise. Sophokles führt den Kampf der Mächte auf: menschliches vs. göttliches Gesetz. Hegel, aus der Phänomenologie: „Das Selbst des Bewusstseins ist im geistigen Wesen gesetzt - als aufgehobenes, Einheit, worin nur die Momente sind. Das geistige Wesen ist hiermit für das Selbstbewusstsein an sich seiendes Gesetz. Es ist ein ewiges Gesetz, welches nicht in dem Willen des Individuums seinen Grund hat, sondern der reine Willen aller. Dadurch sind die Unterschiede an dem Wesen selbst nicht zufällige Bestimmtheiten, sie sind Massen ihrer von ihrem Leben durchdrungenen Gliederung, sich selbst klare unentzweite Geister - sie sind und weiter nichts. So gelten sie der Antigone des Sophokles als der Götter ungeschriebenes und untrügliches Recht.“ „Substanz spaltet sich in menschliches und göttliches Gesetz. Das Selbstbewusstsein teilt sich einem der Mächte zu - es erfährt in der Tat den Widerspruch der Mächte. Gegenseitige Zerstörung - Widerspruch findet und findet seinen eigenen Untergang. Indem die Sittlichkeit zugrunde geht ist es zum wirklichen Selbstbewusstsein geworden.“ „Die sittliche Substanz als negative Macht, welche beide Seiten verschlingt, oder das allmächtige und gerechte Schicksal aufgetreten.“ Sehr schön eingefangen die zusätzliche Spaltung der Individuen. Kreon scheitert in doppelter Hinsicht am Göttlichen Gesetz, indem er den Willen der Götter nicht ehrt und sie keine Opfer mehr annehmen und zum anderen missachtet er das Gesetz der Familie – der Liebe- und damit der Vermittlerinstanz, das tote Ich, in den lebendigen Stand des Allgemeinen zu erheben. Antigone schiebt zwar das göttliche Gesetz vor. Damit ihr Bruder es im Reich der Toten schick hat, muss er beerdigt werden. Gesetze der Götter. Gleichzeitig ist es für sie das Gesetz der Familie- der Liebe. Und hier ist sie ambivalent unterwegs. Für diesen Bruch feiere ich Sophokles ungemein. Zitat Antigone: „Denn nie, wär ich von Kindern Mutter auch gewesen, noch wär ein Gatte mir im Tod dahingeschwunden, hätt ich den Bürgern trotzend diese Müh mir auferlegt. Im Sinne welcher Satzung sage ich dies nun? Stürb mir der Gatte, könnt ich einen andern finden, 910 bekäm von ihm ein Kind auch, hätt ich eins verloren. Da aber Mutter mir und Vater ruhn in Hades’ Reich geborgen, gibt’s keinen Bruder mehr, der je mir wüchs heran. Doch da ich nun nach solcher Satzung dich vor allen hab geehrt, fand Kreon, dass darin ich hätt gefehlt und zu Fürchterlichem mich erkühnt, o brüderliches Haupt!“ Ohhh, auf einmal doch nicht mehr göttliches Gesetz, sondern Gesetz des Herzens, das zufällig mit Gesetz des Menschen konform ginge, wenn es denn so erlassen würde. Bei Sophokles endet es mit dem physischen Tod für einige und natürlich mit dieser Erkenntnis, die nur eine Seite zulässt: „Weitaus erste Bedingung des Glücks ist das vernünftige Denken; man darf die Sphäre der Götter niemals entheiligen; doch große Worte der über die Maßen Stolzen lehren, haben sie unter großen Schlägen gebüßt, im Alter vernünftiges Denken“ Anhand von Hegels Zitaten kann man einen anderen Schluss ziehen: Beide Seiten haben Recht und Unrecht zugleich- oder um es mit Zizek zu zitieren: "Gott begegnet sich als sein größter Verbrecher"- solange sie sich nur auf sich selbst beziehen. Beide müssen zugrunde gehen um in einer Synthese die Stufen zur Erkenntnis zu erklimmen.

    Sep 3, 2024

3 of 7 reviews

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