Hercule Poirots Weihnachten
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Description
Simeon Lee ist ein richtiger Familien-Tyrann. Umso überraschender ist es, dass er seine gesamte Verwandtschaft an Weihnachten zu sich einlädt. Doch wie immer beginnt er sofort damit, alle zu beleidigen und zu provozieren - und wird schon bald tot aufgefunden. Wer aber hat ihm die Kehle durchgeschnitten? Als Hercule Poirot zur Hilfe gerufen wird, muss er erkennen, dass jedes der Familienmitglieder genügend Gründe hatte, den alten Mann zu hassen.
Book Information
Author Description
Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Wow!!! 🐎
Das war mal kein typischer Miss Marple oder Hercule Poirot Krimi. Ich bin ein großer Fan von Miss Marple Aber der Krimi war mal etwas anderes und er hat mir unheimlich gut gefallen. Die Handlung ist vielleicht etwas abgehoben für 1961 und so recht möchte man eigentlich nicht daran glauben. Aber der Fall hat mich einfach gefesselt. Selbst als ich das Buch weggelegt habe, musste ich darüber nachdenken, wie sich der Fall zusammensetzt und das ist immer ein sehr gutes Zeichen für einen guten Kriminalroman. Ich ziehe wirklich meinen Hut 👒 vor Agatha Christie. Diese Fälle sind so zeitlos und so genial.
💛💛💛🩶🩶 Das Buch hat mich insgesamt gut unterhalten. Ich mochte die Charaktere und fand das Thema an sich echt ansprechend, besonders weil die Geschichte zur Weihnachtszeit spielt. Der Anfang war auch wirklich stark, aber mit der Zeit wurde die Handlung meiner Meinung nach leider immer langweiliger. Obwohl es mich trotzdem bis zum Schluss bei der Stange gehalten hat, haben mich die Geschehnisse nicht wirklich bewegt. Es blieb für mich alles ein bisschen zu platt und belanglos. Das Ende hat mir dann leider gar nicht mehr gefallen. Die Auflösung des Täters kam völlig aus dem Nichts, da ich das Motiv überhaupt nicht nachvollziehen konnte.
Mal ein blutiger Mord 🩸
Ich finde es echt nett, dass Agatha Christi auf den Wunsch ihres Schwagers eingegangen ist und mal eine Story mit einem blutigen Mord geschrieben hat 😁 Wie üblich, hatte ich erstmal etwas gebraucht in die Story reinzukommen bei den vielen Namen. Leider hatte ich danach immernoch etwas Probleme. Mit fehlte irgendwie noch etwas um mich zu catchen. Irgendwann war ich aber in der Story drinne. Sie ist wirklich gut geschrieben. Die Auflösung war, mal wieder, sehr erleuchtend und toll. Aber auch da habe ich gemerkt, dass mir das gewisse etwas gefehlt hat. Für mich nicht eines der besten Bücher von ihr, aber recht angenehm.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich habe Hercule Poirots Weihnachten an einem Tag gelesen, weil ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Es ist perfekt für die Jahreszeit und vermittelt von Anfang an eine starke Weihnachtsstimmung. Gleichzeitig weiß man natürlich sofort, dass etwas nicht stimmt, und ahnt früh, dass diese Familie alles andere als harmonisch ist. Besonders geliebt habe ich die Atmosphäre. Das englische Landhaus ist so detailliert beschrieben, dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte, und hat genau diesen englischen, leicht düsteren Vibe, den ich so mag. Es war total spannend zu beobachten, wie unterschiedlich die Figuren sind und wie sich nach und nach zeigt, dass es am Ende bei vielen doch nur ums Geld geht. Die Geschichte ist unglaublich fesselnd, und den Plottwist habe ich überhaupt nicht kommen sehen. Ganz klar fünf Sterne.

Wie immer hat es mir sehr gut gefallen✨
Ich liebe die Bücher von Agatha Christie. Die Bücher sind sehr spannend und kurzweilig. Die Geschichte geht immer sehr schnell los und die Auflösung ist zuverlässig überraschend. So ging es mir bei diesem Buch auch. Ich habe es über die Weihnachtsfeiertage gelesen, was ich sehr empfehlen kann. Das Buch war sehr unterhaltsam geschrieben und interessant aufgebaut. Ich hatte viel Spaß beim Lesen.🤗
Das fahle Pferd - Tödliche Täuschung
Agatha Christie ist weltweit als Meisterin der Kriminalgeschichte bekannt, doch in „Das fahle Pferd“ zeigt sie eine überraschend dunkle, fast schon beklemmende Seite. Dieses Buch ist weniger ein klassisches Rätselspiel, sondern vielmehr eine psychologische Studie darüber, wie tief der Aberglaube in den menschlichen Geist eindringen kann. Die Geschichte beginnt mit mehreren Todesfällen, die zunächst ganz natürlich aussehen. Doch in einem kleinen Dorf gibt es hartnäckige Gerüchte: Drei Frauen sollen dort in einem alten Gasthaus durch schwarze Magie und Geisterbeschwörungen Menschen in den Tod treiben. Der Hauptcharakter Mark Easterbrook wird in diese Angelegenheit hineingezogen. Er versucht herauszufinden, ob hinter diesen gruseligen Gerüchten wirklich echte Zauberei steckt oder ob hier jemand ein sehr geschicktes und gefährliches Spiel treibt. Das Buch ist deshalb so packend, weil es einen als Lesenden ständig zappeln lässt. Man spürt das Unbehagen der Figuren und fragt sich die ganze Zeit: „Kann so etwas wirklich passieren?“ Christie spielt meisterhaft mit den Nerven. Sie zeigt uns, wie schnell selbst vernünftige Menschen anfangen, an Flüche und böse Mächte zu glauben, sobald sie Angst um ihr Leben haben. Die Geschichte ist weniger eine klassische Detektivsuche, sondern vielmehr ein psychologischer Thriller, der unter die Haut geht. Man wird als Lesender dazu angeregt, alles kritisch zu hinterfragen. Das Buch ist sehr sorgfältig aufgebaut, was den Einstieg spannend macht. Allerdings gibt es im Mittelteil einige Passagen, in denen die Ermittlungen sehr detailliert und langsam voranschreiten – hier zieht sich die Handlung ein wenig. Zudem bleibt der Hauptcharakter, Mark, ein bisschen blass; er führt uns zwar toll durch die Geschichte, wirkt aber nicht so „besonders“ wie andere berühmte Figuren der Autorin. Fazit: „Das fahle Pferd“ ist ein sehr kluges und atmosphärisch dichtes Buch. Es ist perfekt für alle, die eine Geschichte suchen, die ein bisschen „gruselig“ ist, aber am Ende eine knallharte, logische Auflösung bietet. Die Lösung des Ganzen ist eine brillante Mischung aus Wissenschaft und menschlicher Bosheit – ein echtes Highlight. Trotz ein paar Längen in der Mitte ist es eine Geschichte, die man nicht so schnell vergisst. Von mir daher 7 von 10 P. (abgeschlossen 17.04.2026)

Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten
Heilige Scheiße! Ich hab das Hörbuch mehr aus Jux und Tollerei gekauft, weil ich Poirot-Fan bin, aber dass ich dann so ein geniales Ding bekomme, hätte ich nicht gedacht. Die Erzählung ist komplett ungekürzt und enthält den vollständigen Fall um den Mord an Simeon Lee, einen Familienpatriarch, der mit seiner Familie Weihnachten feiern wollte und dabei durch sein absolut grauenhaftes Verhalten gegenüber den Familienangehörigen und zwei unvermuteten Gästen auffiel. Doch Hercule Poirot ist in der Nähe und wird den Fall natürlich lösen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich bei Bastian Pastewka als Erzähler nicht so viel erwartet habe. Im besten Fall erhalte ich eine solide Erzählung, dachte ich mir damals. Doch die ersten Kapitel haben mich sofort eines Besseren belehrt: Dieser Mann ist ein absolutes Erzähltalent! Jede Figur erhält eine eigene Stimme und als Poirot auftaucht, dachte ich wirklich, ich habe den korrekten Poirot vor mir, denn seine weiche Aussprache passt einfach perfekt! Ich wusste immer, wer gerade redet und bin ein richtig großer Fan von Pastewka geworden! Zum Fall: Am Ende gab es noch eine Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet hatte, die sich aber im Rückblick wirklich wie ein roter Faden durch den Roman zieht. Absolute Meisterleistung von Agatha Christie!

Grandios!
Dieses Buch war für mich ein einziges großes Rätsel. Ich unzählige Theorien darüber, wer der Mörder und wer der Dieb sein könnte – und am Ende lag ich fast komplett falsch. Genau das hat mir unglaublich gut gefallen. Agatha Christie versteht es meisterhaft, den Leser immer wieder in die Irre zu führen. Besonders begeistert haben mich die Dialoge sowie die feine Ironie und der subtile Humor, die die Geschichte lebendig und unterhaltsam machen. Jeder Charakter wirkt verdächtig, jeder hat ein Motiv, und doch fügt sich lange nichts wirklich zusammen. Nur bei der Nichte lag ich mit meiner Einschätzung richtig – alles andere war für mich überraschend und spannend bis zur letzten Seite. Vor allem das Ende hat mich beeindruckt: Wie ein durcheinandergeworfenes Puzzle, das plötzlich Teil für Teil seinen richtigen Platz findet. Genau so wird es auch im Buch beschrieben – und treffender könnte man es nicht sagen. Ein klassischer Poirot-Krimi mit viel Spannung, cleverer Konstruktion und einem großartigen Finale. Ich bin sehr begeistert und kann das Buch jedem Krimifan nur empfehlen.
Wer gerne "Mord ist ihr Hobby" , "Columbo" oder "Miss Marple" guckt, ist bei Agatha Christie Büchern richtig. (Miss Marple ist ja auch ein erfundener Charakter von Christie). 😊 Mir hat das Buch gut gefallen! Es ist ein leichter und spannender Krimi für zwischendurch. Wie der Inhalt schon hergibt, ist Simeon Lee ein Tyrann und wäre ich eins seiner Kinder, hätte ich auch das Weite gesucht 😄. Ein wenig eklig fand ich, wie der eine Onkel, Harry Lee, für seine Nichte schwärmte..aber okay 🙈. Piorots mochte ich gern. Ich fand seine Art, wie er in der Ermittlung mitwirkte, auf einer psychologischen Ebene, cool. Was ich auch cool fand war, obwohl das Buch recht kurz ist mit seinen 190 Seiten, wurde sich dennoch Zeit genommen. Was ich damit meine ist, dass die Geschehnisse nicht so rasch aneinander gereiht passierten, also der Fall wurde nicht unnatürlich schnell aufgeklärt, sondern die Ermittlungen bleiben nachvollziehbar. Macht das Sinn was ich versucht habe zu erklären?? 😅😂 Es gibt mehrere Charaktere, wo man denkt, der könnte der Täter sein. Aber egal wie gut man meint zu wissen, wer der Täter ist, man liegt am Ende falsch. 😅 Die Auflösung ist verdammt raffiniert, da kommt man nicht drauf; ich zumindest nicht. Und das find ich bei den Büchern von Agatha Christie so toll! 🥰
"Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, des Name hieß Tod und die Hölle folgte ihm nach ..." Von einer sehr spektakulären Art zu Morden berichtet Agatha Christie in "Das fahle Pferd" Ihr Hauptcharakter Mark Easterbrook ist kein professioneller Ermittler, sondern Historiker. Er verfügt über keinerlei detektivischen Spürsinn und gerät demzufolge leicht auf die falsche Spur. Auch wenn ich sehr viel lieber Geschichten über Poirot und Miss Marple lese, hat mir das Werk aufgrund seiner Thematik dennoch sehr gut gefallen. Ich mochte die drei Hexen sehr gerne und auch Mrs. Oliver's kurzen Auftritt fand ich schön. Alles in allem ist "Das fahle Pferd" definitiv lesenswert, zählt aber nicht zu Agatha Christies besten Büchern.
Verwirrter Poirot, aber vollkommen überraschendes Ende!
Ein wunderbarer Poirot-typischer Roman in einem abgeschlossenem Raum mit einer festen Gruppe an Verdächtigen - allesamt aus der Familie des Ermordeten. Das erhoffte Weihnachtsfeeling bleibt aus, im Umkehrschluss kann man die Geschichte auch im Hochsommer am Strand gut wegschmöckern. Der zielsichere Poirot wirkt auf dem Weg zur Lösung des Mordes ungewohnt verwirrt und durcheinander (eher wie eine Rand- als die Hauptfigur), die Familiengeschichten wurden schön ausgeschmückt und das Ende kam wie immer - unerwartet und trotzdem absolut logisch.
4.5 stars. A classic Christmas murder. Multi-millionaire Simeon Lee summons his adult children for a Christmas reunion, but prior to the holiday his throat is slashed apparently by one of them. Poirot's investigation explores the victim's methodical and vengeful nature and the way these characteristics come out in his sons, and observes physical traits as well. Each son, and perhaps one of the wives, appears as a suspect to the investigators. The ending was unexpected and came with many surprises.
Noch vor der eigentlichen Geschichte steht eine Widmung an einen Freund von Agatha Christie in dem Buch. Diese entschuldigt sich dafür, dass ihre vorangegangenen Bücher nicht so viele blutige Szenen bereithielten und sie versucht, diesen Missstand in diesem Werk zu beseitigen. Mit großen Erwartungen habe ich daher das Buch gelesen – und das nicht wegen meiner bislang unbekannten Gier nach Blut. Vielmehr hatte ich die Annahme, dass die komplette Story sich von ihren bisherigen Werken unterscheiden wird und ich wurde in keiner Weise enttäuscht. Im Gegensatz zu einigen anderen ihrer Bücher passiert dieser Mord erst viel später im Buch und es sind nicht mehr so viele französische Sätze/Aussagen von Poirot enthalten. Ganz langsam steigt der Leser in die Geschichte ein und lernt zunächst alle Beteiligten des Familiendinners kennen. Dadurch werden auch die verschiedenen Beziehungen untereinander dargestellt und wie die Mitglieder sich untereinander verstehen. Da ich jedoch Probleme mit den einzelnen Namen und den Verwandtschaftsgraden hatte, habe ich mir einen kleinen Stammbaum aufgemalt, der mit dabei sehr geholfen hat. Was mir besonders an der Geschichte gefallen hat: Bis zum Ende weiß man nicht, wer der Täter ist und rätselt fieberhaft mit. Bis zum Schluss habe ich die beiden falschen Personen verdächtigt, den Mord begangen zu haben oder etwas mit dem Raub zu tun zu haben. Daher war ich von der Aufklärung doch sehr überrascht. Ich liebe es, wie Agatha es schafft, den Leser auch am Ende des Buches noch zu erstaunen und wie die Morde aufgeklärt werden.
I absolutely love to read seasonal literature during Christmas time and this murder mystery was right up my alley! It was thrilling, mysterious and (not too) gory. I have read other rewievs saying that you are by Poirot's side and get all the clues to solve the murder with him. However, as always with Christie, I never suspected the right person. So, the ending was a big surprise! If you are a crime fan, this is a must read during the festive season!
Ein klassischer Christie Krimi Roman - mit klassischem Rollenbild aus den 1940er Jahren
Das Buch ist ein klassischer Agatha Christie Kriminalroman mit einer ihrer Hauptfiguren - Hercule Poirot. Wie in den meisten Hercule Poirot Geschichten, stolpert der neugierige Hobbydetektiv wieder mal in eine Mordermittlung - dieses Mal in einem herrschaftlichen Anwesen einer reichen Familie, und das an Weihnachten! Agatha Christie liefert uns einem Familienzwist, Geschwister, die sich uns Erbe streiten, einen stolzen und reichen Vater, der nicht viel von seinen Kindern hält und 1, 2 Fremde, die plötzlich mitten im Geschehen sind. Ich habe immer viel Spaß mit Agatha Christie's Krimis. Ich liebe es, mit zu rätseln und lasse mich fast jedes Mal auf die falsche Fährte locken, was das Ende dann immer umso spannender macht. So auhc dieses mal - ich habe den Plot einfach nicht kommen sehen. Wobei das bei A. Christie eigentlich nicht so kompliziert sein sollte haha 😅 Aber eines muss ich noch loswerden:die Erstveröffentlichung des Buches war 1938 - zu dieser Zeit herrschte ein vollkommen anderen Rollenbild von Mann und Frau und auch ein ganz anders Bild der Frauen in der Gesellschaft, was stellenweise sehr stark hervorsteht. Stellenweise werden doch auch sehr frauenfeindliche Bemerkungen gemacht, die um 1940 vielleicht angemessen erscheinen mögen, heutzutage aber ein absolutes no go sind. Meiner Meinung nach sollte man da aber einfach versuchen darüber hinweg zu sehen. Früher war es einfach anders, und einerseits ist es auch gut mal wieder zu sehen, welche Fortschritte unsere Gesellschaft hier schon gemacht hat. Dennoch wollte ich es ansprechen, falls sich jemand damit gar nicht abfinden möchte, sollte er /sie lieber die Finger von diesem Buch lassen. Dennocj hatte ich aber viel Spaß beim Lesen und ich liebe es sehr, durch "alte Bücher" in der Zeit zurück zu reisen. Für Fans von Krimi Romanen und Büchern aus vergangener Zeit auf jeden Fall eine Lese-Empfehlung für zwischendurch 😊
Hercule Poirot behält immer einen kühlen Kopf. Auch wenn es um einen Mord an Weihnachten geht. Das Familienoberhaupt wurde ermordet und eigentlich kann es nur jemand aus der Familie gewesen sein ... oder ? Auch dieser Fall von Hercule Poirot aus der Feder von Agatha Christie hat mir gut gefallen. So langsam bekommt man ein Gefühl dafür, wie Hercule Poirot ermittelt. Trotzdem überrascht mich auch dieser Krimi mit unerwarteten Wendungen. Die Personen waren vielschichtig und es gab einige Geheimnisse zu ergründen. Allerdings kam nicht wirklich Weihnachtsfeeling auf, das Fest war nur der Grund, warum die Familie zusammen gekommen ist. Aber ein guter Fall mit einer interessanten Lösung bei der ich den Täter zwar zwischenzeitlich erahnt habe, der mich dann aber doch in seiner ganzen Lösung überrascht hat. Ich freue mich, noch mehr von Agatha Christie zu entdecken.
Spannender Krimi für die Feiertage! Simeon Lee ist bekannt als ein Tyrann. Trotzdem lädt er seine ganze Familie zum ersten Mal seit vielen Jahren zu sich ein, um das Weihnachtsfest zu feiern. Doch ein Mord zerstört die Stimmung. Der alte Lee wird tot in seinem Zimmer aufgefunden. War Simeon Lee Opfer seiner eigenen Familie? Hercule Poirot wird herbei gerufen und klärt den Fall auf. Ich hab das Buch so schnell gelesen. Anders als die anderen Agatha Christie Bücher fand ich den Schreibstil hier viel flüssiger zu lesen. Der Fall ist ein klassisches Familiendrama wobei unter anderem auch die übliche Testamentsfrage im Spiel ist. Es war natürlich trotzdem sehr spannend und Poirot mag ich mit seiner schrulligen Art sowieso total gerne. Ich empfehle dieses Buch allen, die etwas im Weihnachtssetting lesen wollen aber genug von kitschigen Lovestories haben!
Auf die Auflösung wäre ich nie gekommen
Das schrecklichste Familienweihnachten, das man sich vorstellen kann. Bei dieser Familie würde keiner gern am Esstisch zum Fest sitzen. Jeder hasst jeden, jeder mistraut jedem, jeder Missgunst allen was. Und als Kirsche auf dem Eis Simeon Lee, das Familienoberhaupt, der das Feuer über dem Öl anzündet. Poirot wieder mal in einer Paraderolle - auch wenn seine Ermittlungen erst rein privater Neugierde waren. Toller Fall!
Es sollte eigentlich ein langersehntes Familientreffen auf Gorston Hall werden. Der alte und gebrechliche Vater und Herr des Hauses möchte all seine Söhne noch einmal an Weihnachten um sich haben. Denn wer weiß schon, ob er das nächste Weihnachtsfest noch erleben würde? Allerdings herrscht unter den einzelnen Familienmitgliedern kein eitel Sonnenschein. Niemand ist mit den anderen wirklich grün und jeder hat sein Steckenpferd zu tragen. Als dann an Weihnachten ein Mord geschieht, beschuldigt jeder jeden. Doch wer war am Ende der Täter? Da meine Ausgabe keinen Klappentext besitzt, konnte ich mich völlig unvoreingenommen in die Geschichte fallen lassen. Allerdings muss ich sagen, dass das Kriminalistische, sprich der Mord, recht lange auf sich warten lässt und man schon von vornherein zu wissen glaubt, was passieren wird. Zumindest erging es mir so. Leider konnte mich das Buch auch sonst kaum von sich überzeugen. Es las sich zwar recht flüssig, aber war leider nur wenig spannend. Erst ganz zum Schluss gibt es doch noch einen kleinen und einen großen Aha-Effekt, was ich wiederum sehr gut fand. Aber dennoch können diese das komplette Buch nicht mehr aufwerten. Ich habe durchaus schon bessere Bücher rund um Hercule Poirot gelesen.
I also read "The Adventure of the Christmas Pudding" this year which is also about Hercule Poirot solving a case on Christmas (among other stories). But while the Christmas Pudding is a harmless, nearly cheerful story, this one is full of family drama and a very bloody murder. This was a very fast read which means that I really liked reading it. It had a very thick plot and ended full of surprises. And while I never guess the murderer right, I was especially surprised who did it in the end this time.
Ein untypischer Christie. Ich war nach wenigen Seiten eigentlich nur noch an der Lösung des Falles interessiert und hätte die restlichen 9o Prozent des Buches gern als Zusammenfassung gehabt. Normalerweise erfreue ich mich an der 'Reise' zur Auflösung. Der schwächste Christie den ich bis jetzt gelesen habe.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Simeon Lee ist ein richtiger Familien-Tyrann. Umso überraschender ist es, dass er seine gesamte Verwandtschaft an Weihnachten zu sich einlädt. Doch wie immer beginnt er sofort damit, alle zu beleidigen und zu provozieren - und wird schon bald tot aufgefunden. Wer aber hat ihm die Kehle durchgeschnitten? Als Hercule Poirot zur Hilfe gerufen wird, muss er erkennen, dass jedes der Familienmitglieder genügend Gründe hatte, den alten Mann zu hassen.
Book Information
Author Description
Agatha Christie begründete den modernen britischen Kriminalroman und avancierte im Laufe ihres Lebens zur bekanntesten Krimiautorin aller Zeiten. Ihre beliebten Helden Hercule Poirot und Miss Marple sind - auch durch die Verfilmungen - einem Millionenpublikum bekannt. 1971 wurde sie in den Adelsstand erhoben. Agatha Christie starb 1976 im Alter von 85 Jahren.
Posts
Wow!!! 🐎
Das war mal kein typischer Miss Marple oder Hercule Poirot Krimi. Ich bin ein großer Fan von Miss Marple Aber der Krimi war mal etwas anderes und er hat mir unheimlich gut gefallen. Die Handlung ist vielleicht etwas abgehoben für 1961 und so recht möchte man eigentlich nicht daran glauben. Aber der Fall hat mich einfach gefesselt. Selbst als ich das Buch weggelegt habe, musste ich darüber nachdenken, wie sich der Fall zusammensetzt und das ist immer ein sehr gutes Zeichen für einen guten Kriminalroman. Ich ziehe wirklich meinen Hut 👒 vor Agatha Christie. Diese Fälle sind so zeitlos und so genial.
💛💛💛🩶🩶 Das Buch hat mich insgesamt gut unterhalten. Ich mochte die Charaktere und fand das Thema an sich echt ansprechend, besonders weil die Geschichte zur Weihnachtszeit spielt. Der Anfang war auch wirklich stark, aber mit der Zeit wurde die Handlung meiner Meinung nach leider immer langweiliger. Obwohl es mich trotzdem bis zum Schluss bei der Stange gehalten hat, haben mich die Geschehnisse nicht wirklich bewegt. Es blieb für mich alles ein bisschen zu platt und belanglos. Das Ende hat mir dann leider gar nicht mehr gefallen. Die Auflösung des Täters kam völlig aus dem Nichts, da ich das Motiv überhaupt nicht nachvollziehen konnte.
Mal ein blutiger Mord 🩸
Ich finde es echt nett, dass Agatha Christi auf den Wunsch ihres Schwagers eingegangen ist und mal eine Story mit einem blutigen Mord geschrieben hat 😁 Wie üblich, hatte ich erstmal etwas gebraucht in die Story reinzukommen bei den vielen Namen. Leider hatte ich danach immernoch etwas Probleme. Mit fehlte irgendwie noch etwas um mich zu catchen. Irgendwann war ich aber in der Story drinne. Sie ist wirklich gut geschrieben. Die Auflösung war, mal wieder, sehr erleuchtend und toll. Aber auch da habe ich gemerkt, dass mir das gewisse etwas gefehlt hat. Für mich nicht eines der besten Bücher von ihr, aber recht angenehm.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich habe Hercule Poirots Weihnachten an einem Tag gelesen, weil ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Es ist perfekt für die Jahreszeit und vermittelt von Anfang an eine starke Weihnachtsstimmung. Gleichzeitig weiß man natürlich sofort, dass etwas nicht stimmt, und ahnt früh, dass diese Familie alles andere als harmonisch ist. Besonders geliebt habe ich die Atmosphäre. Das englische Landhaus ist so detailliert beschrieben, dass ich mir alles bildlich vorstellen konnte, und hat genau diesen englischen, leicht düsteren Vibe, den ich so mag. Es war total spannend zu beobachten, wie unterschiedlich die Figuren sind und wie sich nach und nach zeigt, dass es am Ende bei vielen doch nur ums Geld geht. Die Geschichte ist unglaublich fesselnd, und den Plottwist habe ich überhaupt nicht kommen sehen. Ganz klar fünf Sterne.

Wie immer hat es mir sehr gut gefallen✨
Ich liebe die Bücher von Agatha Christie. Die Bücher sind sehr spannend und kurzweilig. Die Geschichte geht immer sehr schnell los und die Auflösung ist zuverlässig überraschend. So ging es mir bei diesem Buch auch. Ich habe es über die Weihnachtsfeiertage gelesen, was ich sehr empfehlen kann. Das Buch war sehr unterhaltsam geschrieben und interessant aufgebaut. Ich hatte viel Spaß beim Lesen.🤗
Das fahle Pferd - Tödliche Täuschung
Agatha Christie ist weltweit als Meisterin der Kriminalgeschichte bekannt, doch in „Das fahle Pferd“ zeigt sie eine überraschend dunkle, fast schon beklemmende Seite. Dieses Buch ist weniger ein klassisches Rätselspiel, sondern vielmehr eine psychologische Studie darüber, wie tief der Aberglaube in den menschlichen Geist eindringen kann. Die Geschichte beginnt mit mehreren Todesfällen, die zunächst ganz natürlich aussehen. Doch in einem kleinen Dorf gibt es hartnäckige Gerüchte: Drei Frauen sollen dort in einem alten Gasthaus durch schwarze Magie und Geisterbeschwörungen Menschen in den Tod treiben. Der Hauptcharakter Mark Easterbrook wird in diese Angelegenheit hineingezogen. Er versucht herauszufinden, ob hinter diesen gruseligen Gerüchten wirklich echte Zauberei steckt oder ob hier jemand ein sehr geschicktes und gefährliches Spiel treibt. Das Buch ist deshalb so packend, weil es einen als Lesenden ständig zappeln lässt. Man spürt das Unbehagen der Figuren und fragt sich die ganze Zeit: „Kann so etwas wirklich passieren?“ Christie spielt meisterhaft mit den Nerven. Sie zeigt uns, wie schnell selbst vernünftige Menschen anfangen, an Flüche und böse Mächte zu glauben, sobald sie Angst um ihr Leben haben. Die Geschichte ist weniger eine klassische Detektivsuche, sondern vielmehr ein psychologischer Thriller, der unter die Haut geht. Man wird als Lesender dazu angeregt, alles kritisch zu hinterfragen. Das Buch ist sehr sorgfältig aufgebaut, was den Einstieg spannend macht. Allerdings gibt es im Mittelteil einige Passagen, in denen die Ermittlungen sehr detailliert und langsam voranschreiten – hier zieht sich die Handlung ein wenig. Zudem bleibt der Hauptcharakter, Mark, ein bisschen blass; er führt uns zwar toll durch die Geschichte, wirkt aber nicht so „besonders“ wie andere berühmte Figuren der Autorin. Fazit: „Das fahle Pferd“ ist ein sehr kluges und atmosphärisch dichtes Buch. Es ist perfekt für alle, die eine Geschichte suchen, die ein bisschen „gruselig“ ist, aber am Ende eine knallharte, logische Auflösung bietet. Die Lösung des Ganzen ist eine brillante Mischung aus Wissenschaft und menschlicher Bosheit – ein echtes Highlight. Trotz ein paar Längen in der Mitte ist es eine Geschichte, die man nicht so schnell vergisst. Von mir daher 7 von 10 P. (abgeschlossen 17.04.2026)

Agatha Christie: Hercule Poirots Weihnachten
Heilige Scheiße! Ich hab das Hörbuch mehr aus Jux und Tollerei gekauft, weil ich Poirot-Fan bin, aber dass ich dann so ein geniales Ding bekomme, hätte ich nicht gedacht. Die Erzählung ist komplett ungekürzt und enthält den vollständigen Fall um den Mord an Simeon Lee, einen Familienpatriarch, der mit seiner Familie Weihnachten feiern wollte und dabei durch sein absolut grauenhaftes Verhalten gegenüber den Familienangehörigen und zwei unvermuteten Gästen auffiel. Doch Hercule Poirot ist in der Nähe und wird den Fall natürlich lösen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich bei Bastian Pastewka als Erzähler nicht so viel erwartet habe. Im besten Fall erhalte ich eine solide Erzählung, dachte ich mir damals. Doch die ersten Kapitel haben mich sofort eines Besseren belehrt: Dieser Mann ist ein absolutes Erzähltalent! Jede Figur erhält eine eigene Stimme und als Poirot auftaucht, dachte ich wirklich, ich habe den korrekten Poirot vor mir, denn seine weiche Aussprache passt einfach perfekt! Ich wusste immer, wer gerade redet und bin ein richtig großer Fan von Pastewka geworden! Zum Fall: Am Ende gab es noch eine Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet hatte, die sich aber im Rückblick wirklich wie ein roter Faden durch den Roman zieht. Absolute Meisterleistung von Agatha Christie!

Grandios!
Dieses Buch war für mich ein einziges großes Rätsel. Ich unzählige Theorien darüber, wer der Mörder und wer der Dieb sein könnte – und am Ende lag ich fast komplett falsch. Genau das hat mir unglaublich gut gefallen. Agatha Christie versteht es meisterhaft, den Leser immer wieder in die Irre zu führen. Besonders begeistert haben mich die Dialoge sowie die feine Ironie und der subtile Humor, die die Geschichte lebendig und unterhaltsam machen. Jeder Charakter wirkt verdächtig, jeder hat ein Motiv, und doch fügt sich lange nichts wirklich zusammen. Nur bei der Nichte lag ich mit meiner Einschätzung richtig – alles andere war für mich überraschend und spannend bis zur letzten Seite. Vor allem das Ende hat mich beeindruckt: Wie ein durcheinandergeworfenes Puzzle, das plötzlich Teil für Teil seinen richtigen Platz findet. Genau so wird es auch im Buch beschrieben – und treffender könnte man es nicht sagen. Ein klassischer Poirot-Krimi mit viel Spannung, cleverer Konstruktion und einem großartigen Finale. Ich bin sehr begeistert und kann das Buch jedem Krimifan nur empfehlen.
Wer gerne "Mord ist ihr Hobby" , "Columbo" oder "Miss Marple" guckt, ist bei Agatha Christie Büchern richtig. (Miss Marple ist ja auch ein erfundener Charakter von Christie). 😊 Mir hat das Buch gut gefallen! Es ist ein leichter und spannender Krimi für zwischendurch. Wie der Inhalt schon hergibt, ist Simeon Lee ein Tyrann und wäre ich eins seiner Kinder, hätte ich auch das Weite gesucht 😄. Ein wenig eklig fand ich, wie der eine Onkel, Harry Lee, für seine Nichte schwärmte..aber okay 🙈. Piorots mochte ich gern. Ich fand seine Art, wie er in der Ermittlung mitwirkte, auf einer psychologischen Ebene, cool. Was ich auch cool fand war, obwohl das Buch recht kurz ist mit seinen 190 Seiten, wurde sich dennoch Zeit genommen. Was ich damit meine ist, dass die Geschehnisse nicht so rasch aneinander gereiht passierten, also der Fall wurde nicht unnatürlich schnell aufgeklärt, sondern die Ermittlungen bleiben nachvollziehbar. Macht das Sinn was ich versucht habe zu erklären?? 😅😂 Es gibt mehrere Charaktere, wo man denkt, der könnte der Täter sein. Aber egal wie gut man meint zu wissen, wer der Täter ist, man liegt am Ende falsch. 😅 Die Auflösung ist verdammt raffiniert, da kommt man nicht drauf; ich zumindest nicht. Und das find ich bei den Büchern von Agatha Christie so toll! 🥰
"Und ich sah, und siehe, ein fahles Pferd. Und der darauf saß, des Name hieß Tod und die Hölle folgte ihm nach ..." Von einer sehr spektakulären Art zu Morden berichtet Agatha Christie in "Das fahle Pferd" Ihr Hauptcharakter Mark Easterbrook ist kein professioneller Ermittler, sondern Historiker. Er verfügt über keinerlei detektivischen Spürsinn und gerät demzufolge leicht auf die falsche Spur. Auch wenn ich sehr viel lieber Geschichten über Poirot und Miss Marple lese, hat mir das Werk aufgrund seiner Thematik dennoch sehr gut gefallen. Ich mochte die drei Hexen sehr gerne und auch Mrs. Oliver's kurzen Auftritt fand ich schön. Alles in allem ist "Das fahle Pferd" definitiv lesenswert, zählt aber nicht zu Agatha Christies besten Büchern.
Verwirrter Poirot, aber vollkommen überraschendes Ende!
Ein wunderbarer Poirot-typischer Roman in einem abgeschlossenem Raum mit einer festen Gruppe an Verdächtigen - allesamt aus der Familie des Ermordeten. Das erhoffte Weihnachtsfeeling bleibt aus, im Umkehrschluss kann man die Geschichte auch im Hochsommer am Strand gut wegschmöckern. Der zielsichere Poirot wirkt auf dem Weg zur Lösung des Mordes ungewohnt verwirrt und durcheinander (eher wie eine Rand- als die Hauptfigur), die Familiengeschichten wurden schön ausgeschmückt und das Ende kam wie immer - unerwartet und trotzdem absolut logisch.
4.5 stars. A classic Christmas murder. Multi-millionaire Simeon Lee summons his adult children for a Christmas reunion, but prior to the holiday his throat is slashed apparently by one of them. Poirot's investigation explores the victim's methodical and vengeful nature and the way these characteristics come out in his sons, and observes physical traits as well. Each son, and perhaps one of the wives, appears as a suspect to the investigators. The ending was unexpected and came with many surprises.
Noch vor der eigentlichen Geschichte steht eine Widmung an einen Freund von Agatha Christie in dem Buch. Diese entschuldigt sich dafür, dass ihre vorangegangenen Bücher nicht so viele blutige Szenen bereithielten und sie versucht, diesen Missstand in diesem Werk zu beseitigen. Mit großen Erwartungen habe ich daher das Buch gelesen – und das nicht wegen meiner bislang unbekannten Gier nach Blut. Vielmehr hatte ich die Annahme, dass die komplette Story sich von ihren bisherigen Werken unterscheiden wird und ich wurde in keiner Weise enttäuscht. Im Gegensatz zu einigen anderen ihrer Bücher passiert dieser Mord erst viel später im Buch und es sind nicht mehr so viele französische Sätze/Aussagen von Poirot enthalten. Ganz langsam steigt der Leser in die Geschichte ein und lernt zunächst alle Beteiligten des Familiendinners kennen. Dadurch werden auch die verschiedenen Beziehungen untereinander dargestellt und wie die Mitglieder sich untereinander verstehen. Da ich jedoch Probleme mit den einzelnen Namen und den Verwandtschaftsgraden hatte, habe ich mir einen kleinen Stammbaum aufgemalt, der mit dabei sehr geholfen hat. Was mir besonders an der Geschichte gefallen hat: Bis zum Ende weiß man nicht, wer der Täter ist und rätselt fieberhaft mit. Bis zum Schluss habe ich die beiden falschen Personen verdächtigt, den Mord begangen zu haben oder etwas mit dem Raub zu tun zu haben. Daher war ich von der Aufklärung doch sehr überrascht. Ich liebe es, wie Agatha es schafft, den Leser auch am Ende des Buches noch zu erstaunen und wie die Morde aufgeklärt werden.
I absolutely love to read seasonal literature during Christmas time and this murder mystery was right up my alley! It was thrilling, mysterious and (not too) gory. I have read other rewievs saying that you are by Poirot's side and get all the clues to solve the murder with him. However, as always with Christie, I never suspected the right person. So, the ending was a big surprise! If you are a crime fan, this is a must read during the festive season!
Ein klassischer Christie Krimi Roman - mit klassischem Rollenbild aus den 1940er Jahren
Das Buch ist ein klassischer Agatha Christie Kriminalroman mit einer ihrer Hauptfiguren - Hercule Poirot. Wie in den meisten Hercule Poirot Geschichten, stolpert der neugierige Hobbydetektiv wieder mal in eine Mordermittlung - dieses Mal in einem herrschaftlichen Anwesen einer reichen Familie, und das an Weihnachten! Agatha Christie liefert uns einem Familienzwist, Geschwister, die sich uns Erbe streiten, einen stolzen und reichen Vater, der nicht viel von seinen Kindern hält und 1, 2 Fremde, die plötzlich mitten im Geschehen sind. Ich habe immer viel Spaß mit Agatha Christie's Krimis. Ich liebe es, mit zu rätseln und lasse mich fast jedes Mal auf die falsche Fährte locken, was das Ende dann immer umso spannender macht. So auhc dieses mal - ich habe den Plot einfach nicht kommen sehen. Wobei das bei A. Christie eigentlich nicht so kompliziert sein sollte haha 😅 Aber eines muss ich noch loswerden:die Erstveröffentlichung des Buches war 1938 - zu dieser Zeit herrschte ein vollkommen anderen Rollenbild von Mann und Frau und auch ein ganz anders Bild der Frauen in der Gesellschaft, was stellenweise sehr stark hervorsteht. Stellenweise werden doch auch sehr frauenfeindliche Bemerkungen gemacht, die um 1940 vielleicht angemessen erscheinen mögen, heutzutage aber ein absolutes no go sind. Meiner Meinung nach sollte man da aber einfach versuchen darüber hinweg zu sehen. Früher war es einfach anders, und einerseits ist es auch gut mal wieder zu sehen, welche Fortschritte unsere Gesellschaft hier schon gemacht hat. Dennoch wollte ich es ansprechen, falls sich jemand damit gar nicht abfinden möchte, sollte er /sie lieber die Finger von diesem Buch lassen. Dennocj hatte ich aber viel Spaß beim Lesen und ich liebe es sehr, durch "alte Bücher" in der Zeit zurück zu reisen. Für Fans von Krimi Romanen und Büchern aus vergangener Zeit auf jeden Fall eine Lese-Empfehlung für zwischendurch 😊
Hercule Poirot behält immer einen kühlen Kopf. Auch wenn es um einen Mord an Weihnachten geht. Das Familienoberhaupt wurde ermordet und eigentlich kann es nur jemand aus der Familie gewesen sein ... oder ? Auch dieser Fall von Hercule Poirot aus der Feder von Agatha Christie hat mir gut gefallen. So langsam bekommt man ein Gefühl dafür, wie Hercule Poirot ermittelt. Trotzdem überrascht mich auch dieser Krimi mit unerwarteten Wendungen. Die Personen waren vielschichtig und es gab einige Geheimnisse zu ergründen. Allerdings kam nicht wirklich Weihnachtsfeeling auf, das Fest war nur der Grund, warum die Familie zusammen gekommen ist. Aber ein guter Fall mit einer interessanten Lösung bei der ich den Täter zwar zwischenzeitlich erahnt habe, der mich dann aber doch in seiner ganzen Lösung überrascht hat. Ich freue mich, noch mehr von Agatha Christie zu entdecken.
Spannender Krimi für die Feiertage! Simeon Lee ist bekannt als ein Tyrann. Trotzdem lädt er seine ganze Familie zum ersten Mal seit vielen Jahren zu sich ein, um das Weihnachtsfest zu feiern. Doch ein Mord zerstört die Stimmung. Der alte Lee wird tot in seinem Zimmer aufgefunden. War Simeon Lee Opfer seiner eigenen Familie? Hercule Poirot wird herbei gerufen und klärt den Fall auf. Ich hab das Buch so schnell gelesen. Anders als die anderen Agatha Christie Bücher fand ich den Schreibstil hier viel flüssiger zu lesen. Der Fall ist ein klassisches Familiendrama wobei unter anderem auch die übliche Testamentsfrage im Spiel ist. Es war natürlich trotzdem sehr spannend und Poirot mag ich mit seiner schrulligen Art sowieso total gerne. Ich empfehle dieses Buch allen, die etwas im Weihnachtssetting lesen wollen aber genug von kitschigen Lovestories haben!
Auf die Auflösung wäre ich nie gekommen
Das schrecklichste Familienweihnachten, das man sich vorstellen kann. Bei dieser Familie würde keiner gern am Esstisch zum Fest sitzen. Jeder hasst jeden, jeder mistraut jedem, jeder Missgunst allen was. Und als Kirsche auf dem Eis Simeon Lee, das Familienoberhaupt, der das Feuer über dem Öl anzündet. Poirot wieder mal in einer Paraderolle - auch wenn seine Ermittlungen erst rein privater Neugierde waren. Toller Fall!
Es sollte eigentlich ein langersehntes Familientreffen auf Gorston Hall werden. Der alte und gebrechliche Vater und Herr des Hauses möchte all seine Söhne noch einmal an Weihnachten um sich haben. Denn wer weiß schon, ob er das nächste Weihnachtsfest noch erleben würde? Allerdings herrscht unter den einzelnen Familienmitgliedern kein eitel Sonnenschein. Niemand ist mit den anderen wirklich grün und jeder hat sein Steckenpferd zu tragen. Als dann an Weihnachten ein Mord geschieht, beschuldigt jeder jeden. Doch wer war am Ende der Täter? Da meine Ausgabe keinen Klappentext besitzt, konnte ich mich völlig unvoreingenommen in die Geschichte fallen lassen. Allerdings muss ich sagen, dass das Kriminalistische, sprich der Mord, recht lange auf sich warten lässt und man schon von vornherein zu wissen glaubt, was passieren wird. Zumindest erging es mir so. Leider konnte mich das Buch auch sonst kaum von sich überzeugen. Es las sich zwar recht flüssig, aber war leider nur wenig spannend. Erst ganz zum Schluss gibt es doch noch einen kleinen und einen großen Aha-Effekt, was ich wiederum sehr gut fand. Aber dennoch können diese das komplette Buch nicht mehr aufwerten. Ich habe durchaus schon bessere Bücher rund um Hercule Poirot gelesen.
I also read "The Adventure of the Christmas Pudding" this year which is also about Hercule Poirot solving a case on Christmas (among other stories). But while the Christmas Pudding is a harmless, nearly cheerful story, this one is full of family drama and a very bloody murder. This was a very fast read which means that I really liked reading it. It had a very thick plot and ended full of surprises. And while I never guess the murderer right, I was especially surprised who did it in the end this time.
Ein untypischer Christie. Ich war nach wenigen Seiten eigentlich nur noch an der Lösung des Falles interessiert und hätte die restlichen 9o Prozent des Buches gern als Zusammenfassung gehabt. Normalerweise erfreue ich mich an der 'Reise' zur Auflösung. Der schwächste Christie den ich bis jetzt gelesen habe.





















































