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Go, Went, Gone

3.7(98)
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About the book

'Vital... [Erpenbeck] is asking a compelling and timely question' Sally Rooney, Irish Times Richard has spent his life as a university professor, immersed in the world of books and ideas. Recently retired, he steps into the streets of his city, Berlin, and discovers a new community. A tent city has grown up on Oranienplatz, established by African asylum seekers. Hesitantly getting to know the people there, Richard finds his life changing, as he begins to question his own sense of belonging in a city that once divided its citizens into them and us. At once a passionate contribution to the debate on race, and a beautifully written examination of an ageing man's quest for meaning, Go, Went, Gone showcases one of the great contemporary European novelists at the height of her powers. 'Profound, beautiful and deeply affecting... [An] extraordinary novel, bearing unflinching testament to history as it unfolds' Neel Mukherjee, New Statesman 'One of Europe's most highly regarded writers... Erpenbeck's most significant work to date' Financial Times

Editions (4)

ISBN9781846276224
PublisherGranta Publications
Publication Date07/31/18
Pages304

Reviews & Ratings

98 ratings

18 reviews

3.7

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  • alocasia
    alocasia

    234 Followers

    5.0

    Überwältigt

    Ich bin schockverliebt in Autorin und Buch. Was für ein kluges und berührendes Buch! ❤️😭

    Jun 28, 2025

  • julsico
    julsico

    78 Followers

    4.0

    Leere Zukunft

    In Jenny Erpenbecks Roman verzahnen sich zwei Welten, die auf den ersten Blick wie Wasser und Öl von einander abprallen müssten - Nämlich die von Richard, einem frisch emeritiertem Professor, und Raschid, Khalil, Rufu und einigen anderen Asylsuchenden, die in Deutschland eine Zukunft finden möchten und dabei von ihrer Vergangenheit verfolgt werden. In beeindruckender Weise hat es Erpenbeck geschafft, das ordentlich zurechtgelegte Leben von Richard mit den unruhigen Lebensumständen der Männer aus unterschiedlichen Ländern Afrikas zusammenzubringen. Sprachlich konnte man nachverfolgen, wie Richard seinen Hang zur Akademisierung des Alltags in den Hintergrund seiner Gedanken rückt und sich den Menschen zuwendet, die ihm ihre Geschichte erzählen. Diese Geschichten von Flucht, Verlust, Hoffnung, Wut und Hilflosigkeit waren äußerst fesselnd und Richards privilegierter Blick sehr aufschlussreich, ermahnend aber auch menschlich. Das deutsche Asylrecht hat sich jedoch als noch unmenschlicher offenbart, als ich es bisher geahnt habe - Diese Einlassungen waren für mich ebenso aufwühlend wie informativ und machen schmerzlich klar, dass auf Hilfesuchende nur eine leere Zukunft in diesem System warten kann. Erpenbeck hat interessante Querverbindungen zwischen dem Fremdsein in einem neuen oder sich verändernden Land gezogen oder Verbindungen zwischen den Erlebnissen der Flüchtlinge und Auszügen aus klassischen antiken Schriften hergestellt. Auch wenn die Autorin so ihr literarisches Können definitiv unter Beweis stellen konnte, hat mich der Text durch die sprachliche Distanzierung nicht durchgängig fesseln können. Am Schluss hätte ich mir ebenfalls einen weniger „einfachen“ Weg gewünscht - auch wenn Erpenbeck vielleicht an einer Stelle die Hoffnung über die Realität gewinnen lassen wollte.

    Oct 28, 2024

  • rudolf_schmitt
    rudolf_schmitt

    72 Followers

    5.0

    Jenny Erpenbeck gibt den Migranten in ihrem Roman die Individualität zurück, die sie in der öffentlichen Wahrnehmung verloren haben. Ein wichtiges Buch zur Migrations- und Asyldebatte, und ein Appell an die Mitmenschlichkeit.

    Sep 28, 2024

3 of 18 reviews

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