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📝 „Sprintankünfte erinnern ihn an die verfrühte Ejakulationen seiner Jugend.“ (S.18) 📝 „Das Gemüse sah gequält aus, deformiert, gefleckt, mit tief eingegrabenen Malen, die Schalen angeschrumpelt, zerkratzt von dem Wegzeug, mit dem Felipe es aus dem Boden geholt hatte. Einmal ist Rosa aus der Schule gekommen, hat sich einen Trinkjoghurt nehmen wollen, doch der Kühlschrank war voller Bubango, in jedem einzelnen Regal, den Fächern in der Tür. Eine Woche später ist es Salat.“ (S.26) 📖 Archipel ist eine Zeitreise durch das vergangene Jahrhundert auf der Insel Teneriffa. Die Geschichten der Familien Bernadotte, Baute, Marrero und González werden zurück bis in das Jahr 2019 erzählt. 💭 Ich habe das Buch aus einem Bücherschrank und habe mich über den Fund sehr gefreut, weil ich dem Buch auf Social Media schon öfters begegnet bin und es mir zusagte. Auf mich wirkte der von akkumulierten Nebensätzen geprägte Schreibstil der Autorin oftmals hektisch. Dieser Eindruck schwächte sich jedoch im weiteren Verlauf des Lesens ab. Aber die Frage, das Buch vorzeitig abzubrechen, blieb die ganze Zeit in mir präsent. Ehrlich gesagt, ist es, gerade am Anfang, kein Schreibstil, der mir gefällt. Ich konnte auch lange keine packende Handlung feststellen. Für die antichronologische Erzählweise bedarf es meiner Meinung nach einer erhöhten Aufmerksamkeit. Somit wird es zu einem fordernden Buch. Ich ging zunächst davon aus, dass die Handlung sich von der Gegenwart in die Vergangenheit entwickelte. Jedoch verwirrte mich der zeitliche Ablauf um Eliseos Tod vollends. „Kümmerte er sich nach seinem Tod noch um Kanarienvögel?!“ (Abschnitt „89 Tage“) dachte ich, als ich im folgenden Abschnitt „59 Tage“ von seinem Tod erfuhr. Vielleicht passt das Buch gerade nicht in meinen Alltag und ich versuchte es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal - ich beendete es „im Jahr 1981“. Habt ihr das Buch schon gelesen? Was sind eure Eindrücke?

Jun 13, 2026
📝 „Sprintankünfte erinnern ihn an die verfrühte Ejakulationen seiner Jugend.“ (S.18) 📝 „Das Gemüse sah gequält aus, deformiert, gefleckt, mit tief eingegrabenen Malen, die Schalen angeschrumpelt, zerkratzt von dem Wegzeug, mit dem Felipe es aus dem Boden geholt hatte. Einmal ist Rosa aus der Schule gekommen, hat sich einen Trinkjoghurt nehmen wollen, doch der Kühlschrank war voller Bubango, in jedem einzelnen Regal, den Fächern in der Tür. Eine Woche später ist es Salat.“ (S.26) 📖 Archipel ist eine Zeitreise durch das vergangene Jahrhundert auf der Insel Teneriffa. Die Geschichten der Familien Bernadotte, Baute, Marrero und González werden zurück bis in das Jahr 2019 erzählt. 💭 Ich habe das Buch aus einem Bücherschrank und habe mich über den Fund sehr gefreut, weil ich dem Buch auf Social Media schon öfters begegnet bin und es mir zusagte. Auf mich wirkte der von akkumulierten Nebensätzen geprägte Schreibstil der Autorin oftmals hektisch. Dieser Eindruck schwächte sich jedoch im weiteren Verlauf des Lesens ab. Aber die Frage, das Buch vorzeitig abzubrechen, blieb die ganze Zeit in mir präsent. Ehrlich gesagt, ist es, gerade am Anfang, kein Schreibstil, der mir gefällt. Ich konnte auch lange keine packende Handlung feststellen. Für die antichronologische Erzählweise bedarf es meiner Meinung nach einer erhöhten Aufmerksamkeit. Somit wird es zu einem fordernden Buch. Ich ging zunächst davon aus, dass die Handlung sich von der Gegenwart in die Vergangenheit entwickelte. Jedoch verwirrte mich der zeitliche Ablauf um Eliseos Tod vollends. „Kümmerte er sich nach seinem Tod noch um Kanarienvögel?!“ (Abschnitt „89 Tage“) dachte ich, als ich im folgenden Abschnitt „59 Tage“ von seinem Tod erfuhr. Vielleicht passt das Buch gerade nicht in meinen Alltag und ich versuchte es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal - ich beendete es „im Jahr 1981“. Habt ihr das Buch schon gelesen? Was sind eure Eindrücke?
Jun 13, 2026







