Alles ist erleuchtet

Alles ist erleuchtet

Softcover
3.896
NationalsozialismusHundSchicksalJuden

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Description

Ein junger Amerikaner reist durch die Ukraine. Lebt sie noch, die Frau, die seinem jüdischen Großvater während der Nazizeit das Leben gerettet hat? In einem klapprigen alten Auto macht er sich auf die Suche nach einer gespenstigen Vergangenheit. Zusammen mit einem alten Ukrainer und dessen Enkel Alex, der ein herrliches verballhorntes Englisch spricht. Und dann ist da noch die Promenadenmischung Davis jr.jr.

»Ein Geniestreich.« Die ZEIT

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
384
Price
13.40 €

Author Description

Jonathan Safran Foer wurde 1977 geboren und studierte in Princeton Philosophie und Literatur. Seine ersten beiden Romane »Alles ist erleuchtet« und »Extrem laut und unglaublich nah« waren sensationelle Erfolge. Sie wurden mehrfach ausgezeichnet und in 38 Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen sein Roman »Hier bin ich« (2016) sowie das Sachbuch »Wir sind das Klima!« (2019). Foer gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Gegenwartsautoren. Er lebt in New York.

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Eine eigentlich ernste Geschichte mit einem wichtigen Thema – verpackt in Skurrilität, Humor und einer künstlerischen Note und erzählt in einem eher speziellen Stil.

Jonathan, ein jüdischer Amerikaner, reist in die Ukraine, um eine Frau zu finden, die als Mädchen die Nazi-Zeit überlebt und dabei seinen Großvater gerettet hat. Begleitet wird er von Alex, einem jungen Ukrainer mit einer „Vorliebe“ für schräges Englisch, sowie dessen „blinden“ Großvater und einem ziemlich verrückten Hund. Gemeinsam begeben sie sich auf eine Art Roadtrip voller Missverständnisse, die immer wieder zu absurd witzigen, aber auch tiefgründigen Dialogen führen. Durch Zeitsprünge erfährt man nach und nach, mehr über die Vergangenheit von den Großeltern – Puzzlestücke, die sich langsam zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Am Ende kommt es dann noch zu überraschenden Wendungen und unerwarteten Emotionen. ABER: Durch den sehr speziellen Schreibstil, fiel es mir persönlich, trotz der humorvollen Art, echt schwer reinzukommen. Auch wenn ich zwischendurch der Geschichte folgen konnte und wollte, kam ich immer wieder raus. Trotzdem haben mich die skurrilen Charakteren und ihre kuriosen Dialoge immer wieder zum Schmunzeln gebracht – und die Rückblenden in die Vergangenheit der Großeltern, zum Nachdenken angeregt. Da ich die Geschichte auf eine unbeschreibliche Art und Weise doch ganz gut fand und wissen wollte, wie die Geschichte aus geht, wechselte ich zwischendurch dafür auch auf das Hörspiel. Ich bin gespannt, ob hier, ausnahmsweise der Film besser sein wird als das Buch…was ja eigentlich nie so ist…

Eine eigentlich ernste Geschichte mit einem wichtigen Thema – verpackt in Skurrilität, Humor und einer künstlerischen Note und erzählt in einem eher speziellen Stil.
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Versuche immer so zu leben, dass du immer die Wahrheit sagen kannst

Da ich „Extrem laut und unglaublich nah“ sehr mochte, habe ich mich auf „Alles ist erleuchtet“ sehr gefreut, vor allem, weil ich es im Buddyread gelesen habe. Das Buch liest sich aber leider nicht so einfach. Eigentlich gibt es im Buch vier Erzählstränge, die munter durcheinander erzählt werden, so dass ich vor allem am Anfang, ob der vielen Namen und Schauplätze ein wenig überfordert war. Ein Zeitstrahl oder auch Stammbaum hätte geholfen. Erzählt wird von dem Autor Jonathan Safran Foer, der sich auf einen wahnwitzigen Roadtrip durch die Ukraine begibt, auf der Suche nach der Frau, die einst seinem Großvater das Leben gerettet hat. Mit dabei ist der ukrainische Dolmetscher Alex, dessen Englisch verbesserungsfähig ist, sowie dessen „blinder“ Großvater, der als Fahrer engagiert wird, nebst Blindenhund. Allein diese Kombination entwickelt absurde und komische Situationen. In Rückblenden erfahren wir, wie das jüdische Schtetl, in dem sein Großvater aufgewachsen ist, zu seinem Namen gekommen ist und folgen der Geschichte des Mädchens Brod ab dem Jahr 1791. In anderen Rückblenden erfahren wir mehr über das Leben des Großvaters und über das Schicksal des Schtetls während des zweiten Weltkriegs. Dies beinhaltet erschütternde menschliche Tragödien, die von Foer mit besonderem erzählerischem Stilmittel eindrucksvoll und beklemmend beschrieben werden. Der vierte Erzählstrang sind Briefe, die Alex an Jonathan schreibt, in denen er wohl das uns vorliegende Buch Korrektur liest und seine Anmerkungen bezüglich des Inhalts mitteilt. Das Buch ist mit viel Humor und Augenzwinkern geschrieben. An anderen Stellen beschreibt er sehr ergreifend die Tragik des Holocausts. Besonders in der Geschichte um Brod wendet er aber auch eine unnötig obszöne Sprache an, beschreibt misogyne und übergriffige Handlungen sehr deutlich und abstoßend. Alex gesteht an einer Stelle: „Es gab Teile, die ich nicht verstanden habe…“ Mir ging es ähnlich. Ich habe auch manches nicht verstanden und manche Personen blieben mir leider bis zum Ende verschlossen. Die historischen und familiären Geschichten haben mich sehr angesprochen, aber die herausfordernde, überspitzende Erzählweise war meinem Lesevergnügen nicht zuträglich.

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Das habe ich nur zu Ende gelesen, weil es ein Buddyread war. Total misogyn und unnötig se×ualisiert. Geht gar nicht!

Das habe ich nur zu Ende gelesen, weil es ein Buddyread war. Total misogyn und unnötig se×ualisiert. Geht gar nicht!

Und schon habe ich ein weiteres Buch für die #rorygilmorereadingchallenge gelesen bzw. gehört. Ich glaub das Buch lag schon fast zwei Jahre auf dem SuB. Dank der #12für2022 Challenge habe ich es nun befreit. Ich hatte es irgendwann mal angefangen, bin mit dem Schreibstil aber irgendwie gar nicht klargekommen. Jetzt habe ich es mir einfach vorlesen lassen 🤷🏼‍♀️ Und das hat sich definitiv gelohnt. Vorgelesen wurde es von Uve Teschner und der hat seine Sache richtig gut gemacht 🤗 Wenn das Buch auch ein richtig wichtiges und spannendes Thema anspricht, war es gleichzeitig auch lustig und unterhaltsam. Wir haben hier zum einen die Geschichte, die im 18./19./20. Jahrhundert spielt, in der die Vergangenheit erzählt wird. zum anderen die Geschichte die in den 1990ern spielt, hier quasi die Gegenwart (während der Reise und nach der Reise) Ich fand vor allem die Aufmachung des Buches gut, manchmal vermischte sich in den Kapiteln auch die Vergangenheit mit der Gegenwart. Was zwar im ersten Moment etwas schwierig war, aber ansonsten keine Probleme bereitete. Ich kann das Buch jedem ans Herz legen. Auch wenn ihr es nicht selbst lesen wollt, dann hört euch auf jeden Fall das Hörbuch an 🤗 Nachdem ich es zuerst angefangen hatte zu lesen, hätte ich nie gedacht, dass es mir doch noch so gut gefallen könnte 😊 Schon gelesen?

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3,5 Sterne "... und weil hurmorvoll die einzige wahrheitliche Art ist, eine traurige Geschichte zu erzählen." Jonathan Safran Foer reist in die Ukraine um die Frau zu finden, die seinem Großvater das Leben gerettet hat. Sein Reiseführer und der Übersetzter erzählen über diesen Besuch ihre ganz eigene Geschichte. Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt, von vermeintlich verschiedenen Erzählern. Dolmetscher Alex erzählt in verwirrendem und teilweise wirklich witzigem Deutsch (in der deutschen Ausgabe) die Geschichte des "Helden", also eben Jonathan Safran Foers Reise in der Ukraine. Und Jonathan Safran Foer erzählt im zweiten Erzählstrang die Geschichte der Dorfes Trachimbrod und dessen Bewohnern. Der Gegenwartsteil ist voller Situationskomik und sehr skurril. Der Vergangenheitsteil steht dem aber in nichts nach. Über so verquere Charaktere habe ich lange nicht mehr gelesen. Und ich glaube, nicht jeder Sprachwitz, nicht jede Anspielung auf jüdisches Leben ist bei mir angekommen und ich konnte auch nicht über alles lachen. Oft habe ich auch nur den Kopf geschüttelt. Durch die verschiedenen Erzählstränge, durch die verschiedenen Erzählstimmen ist das Buch sehr fordernd. Und man muss dran bleiben um der Geschichte folgen zu können. Viele Personen, viele Geschichten hängen zusammen. Und manches, was lustig erzählt wird, lustig beginnt, endet mit einem Kloß im Hals. Denn die Geschichte ist hart, ein großer Teil erzählt die Geschehnissen rund um den 2.Weltkrieg. Jonathan Safran Foer hat einen sehr ungewöhnlichen Weg gewählt, diese Geschichte zu erzählen. Und konnte mich auf diesem Weg nicht immer mitnehmen. Ich habe viel gelernt über das Leben in einem jüdischen Schtetl, ich habe einen neuen geschichtlichen Aspekt kennengelernt. Und ja, ich fühlte mich über weite Strecken des Buches auch unterhalten. Aber ich hatte auch viel Verwirrung, wie unser lieber Alex es ausdrücken würde Eine sehr spezielle Lektüre, auf die man sich einlassen muss und die sich nicht so einfach weglesen lässt

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Hm...lustige Dialoge, aber irgendwie nicht ganz mein Buch gewesen.

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*DNF Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen. Ich kam nicht in die Geschichte rein und hatte so auch nicht wirklich Lust zu lesen...

2.5

Objektiv betrachtet ist das ein gut geschriebenes Buch mit einem besonderen Konzept usw. usw. … subjektiv betrachtet hat es mich aber sehr angestrengt und ich bin heilfroh, dass es nun beendet ist.

3.5

Anfangs sehr mühsam, aber es lohnt sich definitiv sich durchzukämpfen.

5

Man nehme zwei Teile "Big Fish", zwei Teile "Die fabelhafte Welt der Amélie", einen Teil Geschichte und würze es mit Philosophie und einer Prise tiefgründigem Humor. Anfangs fiel es mir etwas schwer, aber nachdem ich mich eingelesen hatte, war es nur noch großartigst. Fantastisch, genial. Kommt auf den Wunschzettel, damit ich es immer immer immer wieder mal lesen kann.

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It took me way too long to get hooked. The episodes differed too much in writing and consistency.

5

It took me ten tries to get over the first 37 pages or something but then suddenly it clicked and oh god, this book is so fantastic. I have to re-read it to understand it better probably and see more layers.

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