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Außergewöhnliche, dystopische Idee - schwache Umsetzung
Die dystopische Idee, die in dem Buch "Die Spur der Vertrauten" von Christelle Dabos steckt, fand ich richtig stark. Leider hatte das Buch in der Umsetzung aber einige Schwächen. Alle Menschen werden von einem sie verbindenden Wir gelenkt und haben Instinkte, die sie zu gewissen Handlungen (z.B. Reparieren, Zuhören, Schützen) zwingen. Das System umfasst alle Lebensbereiche und niemand kann ganz frei entscheiden, was er oder sie tun möchte. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vor allem Claire und Goliath, die auf ungewöhnliche Weise zueinander passen und miteinander nach verschwundenen Personen suchen. Bis zu diesem Punkt hat mir die Geschichte sehr gefallen, auch wenn sie sich schon hier teilweise gezogen hat. Das Alles ist jedoch Teil einer viel größeren Sache. Und ab diesem Punkt wurde das Buch für mich stellenweise sehr langatmig. Dennoch schafft es Christelle Dabos eine außergewöhnliche Stimmung zu schaffen, in der alles verbunden ist. Aber manchmal war es für mich einfach zu viel. Als Hörbuch fand ich es teilweise herausfordernd, obwohl die Sprecherin ihre Sache gut macht. Es gab sehr viele wechselnde Ich-Perspektiven, sodass ich nach einer Hörpause einfach nicht mehr wusste, welcher Figur ich gerade folge. Ich könnte mit vorstellen, dass das beim Lesen leichter ist. Letztlich wollte ich unbedingt wissen, wie das Buch endet und wie alles aufgelöst wird. Denn die Story an sich ist wirklich gut. Man braucht dafür jedoch unbedingt Durchhaltevermögen.
7 days ago
Außergewöhnliche, dystopische Idee - schwache Umsetzung
Die dystopische Idee, die in dem Buch "Die Spur der Vertrauten" von Christelle Dabos steckt, fand ich richtig stark. Leider hatte das Buch in der Umsetzung aber einige Schwächen. Alle Menschen werden von einem sie verbindenden Wir gelenkt und haben Instinkte, die sie zu gewissen Handlungen (z.B. Reparieren, Zuhören, Schützen) zwingen. Das System umfasst alle Lebensbereiche und niemand kann ganz frei entscheiden, was er oder sie tun möchte. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vor allem Claire und Goliath, die auf ungewöhnliche Weise zueinander passen und miteinander nach verschwundenen Personen suchen. Bis zu diesem Punkt hat mir die Geschichte sehr gefallen, auch wenn sie sich schon hier teilweise gezogen hat. Das Alles ist jedoch Teil einer viel größeren Sache. Und ab diesem Punkt wurde das Buch für mich stellenweise sehr langatmig. Dennoch schafft es Christelle Dabos eine außergewöhnliche Stimmung zu schaffen, in der alles verbunden ist. Aber manchmal war es für mich einfach zu viel. Als Hörbuch fand ich es teilweise herausfordernd, obwohl die Sprecherin ihre Sache gut macht. Es gab sehr viele wechselnde Ich-Perspektiven, sodass ich nach einer Hörpause einfach nicht mehr wusste, welcher Figur ich gerade folge. Ich könnte mit vorstellen, dass das beim Lesen leichter ist. Letztlich wollte ich unbedingt wissen, wie das Buch endet und wie alles aufgelöst wird. Denn die Story an sich ist wirklich gut. Man braucht dafür jedoch unbedingt Durchhaltevermögen.
7 days ago







