Fable for the End of the World

Fable for the End of the World

Paperback
3.9341

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Description

Loewe-Bücher: garantiert ohne KI

Du sollst sie töten. Doch was, wenn du ohne sie nicht überleben kannst?
Die Erde ist verseucht, der Meeresspiegel steigt und ein Konzern regiert Inesas Heimat. Dieser hat auch den Lauf des Lamms etabliert: einen tödlichen Wettkampf, der live übertragen wird und bei dem schwer verschuldete Menschen als „Lämmer“ von ausgebildeten „Engeln“ gejagt werden. Als Inesas Mutter zu tief in die Schulden rutscht, muss ihre Tochter für sie beim Lauf antreten. Doch der Kampf um Leben und Tod bringt Inesa ihrem Engel Melinoë näher als geahnt ...

Der spannungsgeladene und berührende New York Times -Besteller
Ava Reids Fable for the End of the World ist nicht nur eine mitreißende Dystopie, sondern auch eine bewegende Liebesgeschichte – verwoben mit tiefgründigen Themen und geschrieben in einem wunderschönen Stil.

Der New York Times -Bestseller jetzt auf Deutsch : Über den Kampf ums Überleben, die Frage nach Menschlichkeit und den Glauben an die Hoffnung Fesselnde Dystopie : eine Welt, die unter den Folgen des Klimawandels leidet und ein tödlicher Wettkampf, der live übertragen wird. Mit queerer Liebesgeschichte : lesbische Enemies-to-Lovers-Romance Kapitalismuskritik : Ein Konzern regiert das Land, treibt seine Bevölkerung in die Schulden und handelt nur im Sinne des Profits. Feministische Botschaft : gegen Sexismus und die Objektifizierung von Frauen Poetischer Stil : SPIEGEL-Bestsellerautorin Ava Reid berührt mit wunderschönen Zeilen.
Erstauflage mit opulentem Farbschnitt und exklusiver Charakterpostkarte - Nur in der 1. Auflage!

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Utopias & Dystopias
Format
Paperback
Pages
432
Price
18.50 €

Author Description

Ava Reid wurde in Manhattan geboren und wuchs auf der anderen Seite des Hudson Rivers in Hoboken auf. Auch heute lebt die SPIEGEL-Bestsellerautorin im Großraum New Yorks. Sie hat am Barnard College Politikwissenschaften studiert, mit Fokus auf Religion und Ethnonationalismus. Mit A Study in Drowning und Fable for the End of the World ist sie direkt auf der New York Times-Bestsellerliste eingestiegen.

Characteristics

10 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
58%
32%
21%
8%
73%
41%
54%
50%
51%
47%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
78%
64%
74%
74%

Pace

Fast11%
Slow0%
Moderate78%
Variable11%

Writing Style

Simple56%
Complex0%
Moderate44%
Bildhaft (67%)Minimalistisch (22%)Poetisch (11%)Außergewöhnlich (67%)

Posts

76
All
4

Eine sehr interessante und doch auch spannende Geschichte

. Sterne: 🌟🌟🌟🌟 . Klappentext: "Du solltest sie töten. Doch was, wenn du ohne sie nicht überleben kannst? . Die Erde ist verseucht, der Meeresspiegel steigt und ein Konzern regiert Inesas Heimat. Dieser hat auch den Lauf des Lamms etabliert: einen tödlichen Wettkampf, der live übertragen wird und bei dem schwer verschuldete Menschen als „Lämmer“ von ausgebildeten „Engeln“ gejagt werden. Als Inesas Mutter zu tief in die Schulden rutscht, muss ihre Tochter für sie beim Lauf antreten. Doch der Kampf um Leben und Tod bringt Inesa ihrem Engel Melinoe naher als geahnt…" . Meine Meinung: Dieses Buch war das erste Buch was ich von der Autorin gelesen bzw. gehört habe und ich war wirklich sehr gespannt auf Inesas Geschichte. . Erzählung & Stimmung „Fable for the End of the World“ spielt in einer düsteren, dystopischen Zukunft, in der ein Megakonzern namens Caerus über Schuldenverzweifelte herrscht – sie treten in der brutalen Live-Show „Lamb’s Gauntlet“ gegeneinander an. Inesa wird unfreiwillig für ihre verschuldete Familie als „Lamm“ ausgewählt und trifft auf Melinoe, eine kalt kalkulierte „Engel“-Attentäterin. Auf einer lebensgefährlichen Reise durch eine vom Klimawandel zerstörte Welt entwickelt sich zwischen ihnen eine unerwartete Bindung. Diese Mischung aus Überlebenskampf, systemkritischen Themen und aufkeimender queerer Liebesgeschichte verleiht dem Hörbuch eine intensive emotionale Tiefe. . Sprecher:innen & Hörbuchqualität Die deutsche Hörbuchfassung wird von zwei Sprecherinnen gesprochen. Sie verleihen Inesa und Melinoe jeweils authentische, tiefgreifende Stimmen: rohe Emotionen, innere Konflikte und Wandel werden hörbar spürbar. Ihre Ausdruckskraft unterstützt die eindringliche Wirkung der Geschichte optimal. . Charakterentwicklung & Perspektive Die duale Erzählweise – abwechselnd aus Inesas und Melinoes Sicht – erlaubt einen intensiven Einblick in ihre Innerwelten und Konflikte. Dadurch entsteht eine enge emotionale Verbindung zur Geschichte. . Atmosphäre & Spannung Die verstörende, bedrückende Welt ist überzeugend aufgebaut – eine Mischung aus Spannung, emotionaler Tragkraft und dystopischem Setting erzeugt eine fesselnde Hör-Erfahrung. . Themenvielfalt & Ambition Die Autorin verwebt Kapitalismuskritik, soziale Ungerechtigkeit, Klimakrise, Feminismus und queere Identität in ihre Erzählung – alles verpackt in einen gut lesbaren, poetischen Stil. . Unbefriedigendes Ende Ich empfinde das Ende als zu offen und abrupt, insbesondere für einen Einzelroman. Es wäre eine Fortsetzung oder auch mehr narrative Tiefe zum Schluss wünschenswert gewesen. . Romantik etwas zweifelhaft Ich bin der Meinung, dass die Liebesentwicklung zwischen Inesa und Melinoe in der Kürze der Handlung und angesichts ihrer feindlichen Ausgangssituation wenig glaubwürdig wirkt. . Fazit: Das Hörbuch „Fable for the End of the World“ ist ein stark inszeniertes, emotionales Erlebnis, das mit eindrücklicher Sprecherleistung, dichter Atmosphäre und relevanten Themen punktet. Die Autorin erschafft eine Welt, die sowohl erschütternd als auch poetisch ist, und lässt wie sehr unterschiedliche Figuren in eine fragile Liebesgeschichte wachsen. Allerdings bleiben einige narrative Aspekte dünn – insbesondere, dass wenig abgeschlossene Ende und die rasche, unlogische romantische Entwicklung – was potenziell enttäuschend sein kann. Trotz alledem ein mitreißendes Hörvergnügen für alle, die dunkle, tiefgründige Dystopien mögen – aber keine leichte Wohlfühlstory und narrative Geduld gefragt ist. Vielen Dank an den Verlag für die wundervollen Stunden. Hiermit vergebe ich 4 von 5 Sternen. Dieses Vorabhörexemplar hat meine Meinung nicht beeinflusst und meine Rezension erfolgte freiwillig.

3.5

Coole Idee in einem dystopischen Setting 😍

Nachdem mich der Klappentext direkt überzeugt hat, war ich so gespannt auf dieses Buch🤭 ich fand das dystopische Setting richtig toll! Ich muss definitiv mehr Dystopien lesen😊 auch die Idee des Buches fand ich richtig gut, bei der Umsetzung hätte es für mein Empfinden noch mehr Potential nach oben gegeben 🙈 Da das mein erstes Buch von Ava Reid war, kann ich nicht beurteilen, wie sonst so ihr Stil ist, aber den Schreibstil mochte ich! Es ließ sich gut lesen und gerade der Anfang des Buches hat mich sehr gecatcht. Allerdings hat das dann im Verlauf der Geschichte etwas nachgelassen. Man hätte da irgendwie noch mehr aus der Spannung rausholen können. Aber der Fokus lag mehr auf der Interaktion und der Annäherung von Inesa und Melinoë, von daher passt das auch wieder 🤭😊 Es gab auch einen kleinen Showdown am Ende, den ich richtig gut fand 🤭 aber das Ende-Ende fand ich irgendwie nicht so zufriedenstellend 😅 deswegen bin ich insgesamt etwas zwiegespalten, aber schon mit einem eher positiveren Gesamteindruck 🙈✨🫶🏼

3

Unausgereifte Jugend-Dystopie ☔️

Das ist ein Buch, das mir wortwörtlich in der Thalia entgegengeschrien hat, dass ich es kaufen und sofort lesen soll. Optisch finde ich es mehr als gelungen und absolut anziehend.🫧 Die ersten 150 Seiten gingen so flüssig und fesselnd, dass ich das Gefühl hatte, alles in einem Atemzug weggelesen zu haben. Danach hatte ich sogar ein bisschen Struggle, mich wieder auf die Story zu konzentrieren, so sehr hat mich der krasse, flüssige Schreibstil geflasht. Also ein riesiges Lob an die Übersetzerin die Sätze waren wirklich geisteskrank gut. Fragt mich nicht warum, ich weiß auch nicht, aber mir ist das übelst aufgefallen.💭 Schreibstil und die Optik (Marketing) haben bei mir richtig gepunktet. Leider wurde die Story dahinter nicht ganz so stark umgesetzt. Am Ende habe ich deshalb 3 Sterne vergeben weil alles andere, hmmm… etwas lahm war.🤷🏽‍♀️😌 Ich gehe gleich noch tiefer in die Story rein, damit ihr versteht, was ich bemängelt habe. Auch wenn ich vielleicht nicht unbedingt das Publikum bin, für das dieses Buch geschrieben wurde verstehen tue ich es trotzdem nicht. Und das mit 32. Ich frage mich: Was will mir dieses Buch eigentlich sagen? Gerade bei einer Dystopie sollte, meiner Meinung nach, eine Message dahinterstecken. Gerade weil es ein Einzelband ist (was an sich echt geil ist )bringt es nichts, wenn die Story weder einen richtigen Anfang noch ein richtiges Ende hat. 👀😬 Es fehlt an Tiefe, an Plots und, wie gesagt, an einer Message. Es ist nicht mal so, dass die Story zu wenig Seiten hatte und man sie auf 600 Seiten hätte besser ausbauen können. Das Problem ist vielmehr, dass es keine wirklich durchdachte Story war nichts, was fesselnd, emotional oder wirklich tiefgründig wirkt. Es war einfach nicht so „deep“, wie die Autorin es mit ihren eigenen Sätzen immer wieder betonen wollte. Zum Beispiel, wenn die Protagonistin sagt: „Ich will mehr, ich will nicht nur überleben.“ – okay, wow, ich auch nicht… 😅Aber das ist eben nicht genug. Es fehlte nicht an Brutalität, sondern am Sinn und an der Tiefe. Das Ende, dass es kein Happy End im klassischen Sinne gibt, finde ich grundsätzlich gut aber hier wirkte es einfach unnötig. Es wurde offen gelassen, aber ohne Mehrwert. Was bringt es mir zu wissen, dass sie hofft und auf die anderen Mädchen wartet? Wie gesagt: Für mich war es leider nicht das, was ich mir erhofft hatte. Also, wie gefühlt in jeder Dystopie 🤓🥲was mich ehrlich gesagt mehr langweilt, als es sollte – geht es auch hier wieder um eine Art „Arena-Kampf.“. Wenn du deine Kredite überziehst, musst du bezahlen: Dann kommt dein Name oder der Name eines Familienmitglieds ins Spiel. Bist du interessant genug, wirst du zu diesem Verfolgungs- und Tötungsspiel gerufen. Wenn nicht, kommen die Maskierten und legen dich direkt um. In diesem Fall ist die Protagonistin diejenige, die gerufen wird. Ihre Mutter ist krank, extrem narzisstisch und erfindet zusätzlich noch psychische Krankheiten. Inesa wird also zum sogenannten „Lamm“ erklärt – und jeder kann online verfolgen, wie sie von einem „Engel“ (einem maschinell erschaffenen Cyborg-Mädchen) gejagt und getötet werden soll. Bis zu dem Punkt, an dem die beiden aufeinandertreffen, fand ich das Buch spannend und richtig gut geschrieben. Aber genau ab da, wo es eigentlich richtig interessant und „geil“ hätte werden sollen, ging die Luft komplett raus. Alles passierte viel zu schnell: von „Ich vertraue dir“ zu „Ich will dich küssen“ bis hin zu „Ich gebe dir einen Spitznamen“. Girl, sie wollte dich vor nicht mal drei Stunden noch umbringen und hat dich fast erwürgt! Und das ist nicht mal das eigentliche Problem. Sowas kann passieren, okay. 😂ist zwar kein Dark Romance aber anyways Girl verlieb dich und so verstehen wir….Aber diese angeblichen Gefühle wirkten, als wären sie einfach vom Himmel gefallen völlig random und ohne jede emotionale Grundlage. Ich habe dabei absolut nichts gefühlt. 😭😬Und das zog sich bis zum bitteren Ende. Leider. Ich war weder erschrocken, noch traurig, noch irgendwie mitfühlend. Ehrlich gesagt: Von mir aus hätten beide ein brutales Ende finden können es wäre einfach so gewesen: tja, passiert.👀😂weiter gehts. Das Buch war zwar gut beschrieben, ja aber mehr auch nicht. Keine Tiefe. Ich bin zwar keine Jugendliche mehr, sondern „nur jung“, lol 👯‍♀️😌aber auch bei Jugendbüchern sollte man Emotionen, Plots und eine tiefere Bedeutung erwarten dürfen. Mein größtes Problem ist: Was will mir dieses Buch eigentlich vermitteln? Gar nichts. Ich konnte nichts mitnehmen, und genau das stört mich. Ich habe weder eine kranke Dystopie bekommen, noch eine spannende Welt, noch eine krasse Story oder eine herzzerreißende Liebesgeschichte. Nichts davon. Schade. Nach so einem geilen Anfang und dieser unnormal gottlos schönen Optik hätte ich mir echt gewünscht, dass es gut wird.🤷🏽‍♀️ Es gibt noch so viele Punkte, die mich gestört oder überflüssig fand: Zum Beispiel der Vater, der immer wieder erwähnt wird und das war sooooo unnötig und teilweise kaum auszuhalten. Oder wie sie, nachdem ihre eigene Mutter sie zum Sterben geschickt hat, ganz easy nach Hause geht und dann noch gechillte „auswandert“, ne also wegreist, als wäre nichts gewesen… Null Logik. Null. Oder wie sie und der Kerl, der in sie verliebt ist, einfach „Schluss“ machen. Sooo… aber am meisten störte mich dieses aufgezwungene „Ich sehe in allem und jedem das Gute“. Das passte null zu ihr, null zu dem Anfangs-Inesa, den wir in den ersten 150 Seiten kennengelernt haben und auch null zu einer dystopischen Welt wie dieser hier. Es war super unplausibel. Damit ich nicht nur urteile, sag ich auch mal, wie ich es besser gefunden hätte: Plot bitte schön: Sie ist schwach, ängstlich, weiß, dass sie keine Überlebenschance hat also nutzt sie Taktik, um ihm nahe zu kommen und versucht, ihn zu verführen. Bis sie checkt: „Oh fuck, das ist nicht nur Verführung.“ Hätte viel mehr Spannung gebracht, als dieses plötzliche „OMG, wir lieben einander von heiterem Himmel“. Als Mel die Nachricht erhält, dass sie Inesa hintergehen soll, hätte sie direkt mit der Jagd anfangen können das wäre lowkey viel besser gewesen. Und fürs Ende: Mel hätte tatsächlich ein Zeichen geben können, dass sie Inessa nicht vergessen hat. Fertig 😂 fürs nächste Mal, ne 😬😂 Wenn ihr es gelesen habt sagt es mir, fühlt ihr was ich bemängeln habe oder ihr sagt nö Nisa shut up, es war Deep und herzreisend. 🤷🏽‍♀️🥲 No Spice of course. „Enemies to Lovers“ würde ich es auf keinen Fall nennen ich habe keine Sekunde Hass gespürt. Slow Burn noch weniger als Enemies to Lovers. ⤵️ Immerhin beruht das ganze Credit-System auf der Idee, dass alles erschwinglich ist - solange man gewillt ist, rote Zahlen zu schreiben. Wahrscheinlich gibt es in ganz Esopus Creek nie-manden, der Caerus nicht mindestens tausend Credits schuldet. Man kann kaufen und kaufen, zusehen, wie das eigene Konto immer tiefer ins Minus rutscht, bis irgendwann die Fälligkeits-Pop-ups erscheinen. Sinkt man tief genug, schicken sie ihre Leute vorbei - die Masken - und man wird mitgenommen. Dann kann man in einer ihrer Verpackungs-fabriken schuften, so lange es eben dauert, bis die Schulden beglichen sind. Manchmal jedoch ist der Schuldenberg deutlich zu hoch, um ihn abarbeiten zu können. Bei fünfhunderttausend Credits ist Schluss. So viel hat auch Floris geschuldet. Anders als unsere Nachbarschaft weigern wir uns, Schulden anzuhäufen. Bei Luka hat das eine Menge mit Dad zu tun. Bei mir steckt weniger Idealismus dahinter. Ich habe einfach nur Angst. Andauernd habe ich Angst. Lethes Lächeln kehrt zurück, diesmal als kaltes, stolzer-fülltes Strahlen. »Ja, der Lauf war letzte Woche. Ein Neun-zehnjähriger, der von seinem Großvater aufgestellt wurde. Es hat achtzig Jahre gedauert, aber am Ende hatte er das Limit geknackt.« Fünfhunderttausend Credits. So viel Schulden kann man machen, bevor Caerus zur Kasse bittet. So lange kann man weiterkaufen, bis eine der Masken an die Tür klopft und verlangt, dass man die Rechnung begleicht. Einen Namen nennt. Azrael wählt die Lämmer mit Sorgfalt aus. Täglich überziehen Dutzende das Limit ihres Kredits, doch wir können nicht allen einen Lauf bescheren - es wäre irgendwann nichts Besonderes mehr, würde vom mitreißenden Spektakel zum Splatterfilm. Und so banal brutal sollte es für niemanden werden. Also wählt Azrael alle zwei Monate Lämmer aus, um die herum er eine gute Geschichte basteln kann, eine, die aller Augen an die Bildschirme bannt und für aufgeregte Kommentare im Livechat sorgt. Auf Anweisung des CEOs koordiniert er die zeitliche Abfolge der Ereignisse geschickt mit der Markteinführung verschiedener Produkte und Marketingaktionen. Welchen Sinn hat es, uns so viel Menschlichkeit zu lassen, dass wir noch fühlen? Man hat unsere Knochen mit Titan ummantelt und uns Hormone ins Blut gepumpt, doch etwas Essenzielles in unserem Innern hat man gelassen. Was Azrael dazu sagen würde, weiß ich. »Sieh es als ein Mittel zur Kommunikation, Melinoë. Andernfalls könnte Caerus ebenso gut die Hunde schicken.« Die Hunde sind vierbeinige Roboter, die auf eine einzige Sache programmiert sind: Töten. Ihre KI ist simpel und brutal effizient; ihre Außenhülle, die Wärmebildkameras in den Augen und die Titankugeln sorgen dafür, dass die Hunde jeden Job erledigen. Sie versagen nie. Daher bietet es keinerlei Spannung zuzusehen, wenn ein Hund seine Zielperson erlegt. Es ist, als würde man beobach-ten, wie ein Auto mit den Reifen ein kleines Tier überfährt. Hässlich und unvermeidbar. Von einem Engel zur Strecke gebracht zu werden, soll dagegen etwas Asthetisches sein: mitreißend, dramatisch und so perfekt getimt, wie man es von seiner Lieblingsshow erwartet. Dieser Teil wurde extra für die Hauptstadt-Menschen kreiert, die sich keine Sorgen darum machen müssen, ihre Angehörigen bei einem Lauf als Lamm vorzufinden.

Unausgereifte Jugend-Dystopie ☔️
3.5

Hat seine Längen

Auch wenn ich gespannt war, wie sich die Lovestory im Buch entwickelt, hatte das Buch so einige Längen. Auch das Setting hat mich leider nicht umgehauen. Schade.

4

Sehr Interessant und gut geschrieben!!! ⭐️⭐️⭐️⭐️

Eine Welt die ausstirbt. Zwei Protagonisten aus verschiedenen Welten. Und ein Wettbewerb um Leben und Tod. Ich fand das Buch echt toll. Die deutsche Übersetzung war auch echt super. Melinoë und Inesa haben eine gute Charakter Entwicklung. Aber irgendetwas hat mich gestört, Ich kann es aber nicht deuten. Ich würde dennoch jedem dieses Buch empfehlen. Es ist mal was anderes. 🌲😱❤️

5

In naher Zukunft wird die Welt durch Überschwemmungen, Mutationen und Armut geprägt sein. Der einzige Weg aus einer hohen Schuldensumme ist es, einen Menschen in einem Kampf gegen einen Engel zu schicken, der landesweit gestreamt wird. Inesa hat sich bisher geweigert ein Teil der schaulustigen Masse zu sein, doch als sie selbst einem Engel gegenüber steht, hätte sie gerne gewusst was auf sie zukommt... Ein wahnsinnig kluges Buch, das ich mit jeder Zeile geliebt habe. Man spürt die Gesellschaftskritik in jeder Faser der beiden Protagonistinnen. Ich musste einige Male schlucken, bei den Schicksalen die einen hier erwarten, und trotzdem kommt man nicht drum herum Parallelen zur Gegenwart zu ziehen. Von Beginn der Geschichte war ich von dem Worldbuilding gefesselt, von den Charakteren ergriffen und hatte Angst vor dem Ende. Für mich war es definitiv ein Highlight!

4

Eine dystopie die einige Ähnlichkeiten mit den Tribute von Panem hat und dennoch anders ist.

Das war mein zweites Buch von Ava Reid und ich muss zugeben, ich werde nicht der größte Fan von ihrem Schreibstil. Dennoch war es gut. Ich persönlich habe sehr viele Parallelen zu Tribute von Panem gefunden, doch das hat mich nicht gestört weil es doch anders war. Ich hatte das Gefühl das die Primären Kritikpunkte der Lobbyismus und das Kreditsystem der USA war, sowie die abstumpfung der Gesellschaft durch soziale Medien. Diese Punkte fand ich auch sehr gut getroffen. Die Welt die sie entwickelt hat fand ich im allgemeinen doch sehr spannend und ich würde auch gerne noch mehr davon wissen. Nun zu den Charakteren ich fand es super wie vielschichtig doch die beiden Frauen waren, die Verbindung die sie aufgebaut haben für mich ein bisschen schwierig. Das war mehr oder weniger eine Liebe auf den ersten Blick und davon bin ich nicht so der Fan 😅 Es gibt auch kein Happy End, es ist ein offenes Ende was auch nicht für jeden was ist. Aber für jeden der Lust auf eine schnelle Dystopie hat, der wird hier das richtige finden 😊

5

Neue Buchrezension: Fable for the End of The World von Ava Reid. Schon nach den ersten Seiten war ich komplett in der Geschichte drin. Das Buch hat mich richtig gefesselt und ich wollte immer wissen wie es weitergeht. Die Charaktere fand ich auch sehr interessant und die Story war sehr fesselnd. Alles in allen war das Buch für mich ein richtiges Highlight. Ich hoffe sehr dass es einen zweiten Teil bald gibt. Fazit: Ein spannendes und packendes Buch das ich jeden empfehlen würde der Dystopien und queere Romanzen mag 🫶

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3.5

Fable for the End of the World überzeugt vor allem durch seinen angenehm flüssigen Schreibstil. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte mühelos durch die Kapitel gleiten. Das Setting hat mich stark an Tribute von Panem und stellenweise an The 100 erinnert: dystopisch, atmosphärisch und genau die Art von Welt, zu der ich immer wieder gerne greife. Die Welt selbst ist nicht extrem detailliert ausgearbeitet, was man bei einem Buch unter 500 Seiten merkt. Trotzdem schafft Ava Reid es, genug Atmosphäre aufzubauen, um mich als Leserin mitzunehmen. Das Pacing fand ich sehr gelungen: keine Längen, keine überhasteten Sprünge, sondern ein stetiger, angenehmer Flow. Besonders positiv überrascht haben mich die beiden Hauptcharaktere. Sie waren mir sympathisch, ihre Entscheidungen wirkten nachvollziehbar, und sie hatten mehr Tiefe, als ich anfangs erwartet hätte. Ihre Dynamik hat die Geschichte getragen. Weniger gut funktioniert hat für mich die Liebesgeschichte. Sie fühlte sich unnötig an und wirkte fast so, als wäre sie nachträglich eingefügt worden. Und das sage ich als jemand, die Sapphic Repräsentation wirklich liebt und normalerweise immer begeistert ist, wenn sie vorkommt. Hier hat sie für mich jedoch nichts zur Handlung beigetragen. Das Ende ist relativ offen gestaltet, was definitiv Raum für einen zweiten Teil lässt. Persönlich hätte ich mir einen befriedigenderen Abschluss gewünscht, der die Geschichte runder abschliesst. Insgesamt ein solides Jugendbuch mit starkem Schreibstil, gutem Pacing und zwei gelungenen Hauptfiguren, mit kleineren Schwächen in Worldbuilding und Romance.

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4.5

✨ Rezension ✨ Fable for the End of the World | Ava Reid | Loewe | 432 Seiten | Übersetzt von Nadine Mannchen | ⭐️⭐️⭐️⭐️🌟

Lust auf eine Dystopie? Dann willkommen am Ende der Welt. Klimawandel, Kapitalismus und eine zunehmend verrohende Gesellschaft sind hier im Endstadium. Aber was für uns wohl aussieht wie das Ende der Welt, ist für Inesa und die anderen jungen Protagonisten erst der Anfang, denn sie kennen schlicht nichts anderes. Was machen sie also? Überleben! Denn mehr ist es nicht. Und wenn man dann noch Eltern hat, die einen nicht schätzen, lieben, beschützen, dann endet man durch ihre Verschuldung beim Lauf des Lamms und muss (praktisch ohne Chance) um sein Leben kämpfen, was Medienwirksam bis aufs letzte ausgeschlachtet wird. Wir haben hier eine kritische Dystopie, mit einer zarten Romance unter Frauen und unbändiger Geschwisterliebe, in einer Welt, die langsam ertrinkt und die durch Atomkriege gezeichnet ist. Ich würde gerne sagen, dass das alles sehr unrealistisch ist, aber leider kann ich das nicht. All das halte ich für sehr realistisch und vielleicht versteht man es als Weckruf. Der Schreibstil ist dabei nicht so poetisch wie in A Study in Drowning (lest das bitte auch!!), aber leicht und bildhaft. Das Ende fand ich schwierig und ich kann ohne zu viel zu verraten nicht mehr dazu sagen. Das kann aber absolut persönlicher Geschmack sein und wenn ihr es gelesen hat, schreibt mich gerne an, damit wir uns austauschen können. Das ist auch der einzige Grund, weshalb es nicht ganz zu 5 Sternen gereicht hat. Es gibt also eine klare Leseempfehlung für dieses Buch und für alle Bücher von der talentierten Ava Reid.

✨ Rezension ✨ 

Fable for the End of the World | Ava Reid | Loewe | 432 Seiten | Übersetzt von Nadine Mannchen | ⭐️⭐️⭐️⭐️🌟
3

Am Anfang wow… dann na ja

📝Worum geht's? "Fable for the End of the World" von Ava Reid spielt in einer dystopischen Zukunft, in der eine mächtige Firma Menschen durch Schulden kontrolliert. Wer zu viele Schulden hat, kann gezwungen werden, an einem grausamen Spektakel teilzunehmen: einer tödlichen Jagd, die live übertragen wird. Die Geschichte folgt zwei jungen Frauen aus völlig unterschiedlichen Welten: Inesa, die in Armut lebt und plötzlich selbst zur Zielscheibe dieses tödlichen Spiels wird und Melinoë, eine genetisch veränderte Jägerin, die darauf trainiert wurde, solche „Opfer“ aufzuspüren und zu töten. Während Inesa ums Überleben kämpft und versucht, der Jagd zu entkommen, beginnt Melinoë langsam an ihrem eigenen System zu zweifeln. Je länger die beiden miteinander verbunden sind – als Jägerin und Gejagte – desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Feind und Verbündeter. Im Kern geht es um Überleben, Macht und eine unerwartete Verbindung zwischen zwei Gegnerinnen. ⭐Meine Meinung: ⭐⭐⭐ Man wird direkt in die Welt hineingeworfen, ohne große Erklärungen – was ich am Anfang richtig stark fand. Die Atmosphäre ist sofort da und der Einstieg macht neugierig. Leider konnte der Rest - besonders nachdem Inesa und Melinoë auf einander trafen - für mich da nicht ganz mithalten. Ab ungefähr der Hälfte des Buches habe mich nicht mehr so abgeholt gefühlt. Die Beziehung zwischen Inesa und Melinoë hat mich emotional gar nicht erreicht. Ich habe einfach nichts gefühlt, obwohl sie offensichtlich ein zentraler Bestandteil der Geschichte ist. Von Jägerin und Gejagten zur großen Liebe? Für mich nicht glaubwürdig. Gleichzeitig greift das Buch aber auch echt wichtige Themen auf – wie Erderwärmung und gesellschaftliche Kontrolle – was ich wiederum spannend fand. Der Schreibstil ist dafür wirklich richtig gut. Sehr atmosphärisch – das hat das Lesen definitiv getragen. 📚Da mich das Buch leider nicht komplett überzeugen konnte (trotz richtig starkem Schreibstil), würde ich mein Exemplar von "Fable for the End of the World" gerne weitergeben 😊 Am liebsten im Tausch, alternativ auch gegen Übernahme der Versandkosten. Meldet euch gern!

5

Doch selbst wenn ich den Strom nicht mehr finden sollte, trage ich wie einen zweiten Herzschlag den Puls von Inesas Tracker in mir. Dieses eine System funktioniert, auch wenn alle anderen abgestürzt sind. Zu ihr werde ich immer zurückfinden. ⚡️♥️

Schon bei der Widmung wusste ich: Okay, das wird meins. Und ja – ich hatte absolut recht. Ich bin selbst nicht queer, aber Representation matters – und dieses Buch zeigt, wie unglaublich wertvoll es ist, wenn Geschichten mehr sind als das ewige Standard-0815. Was soll ich sagen? Ich habe Sätze markiert, als wären sie Glitzer im Textmarker-Format. Schön UND brutal, poetisch UND so schmerzhaft ehrlich, dass ich manchmal kurz innehalten musste. Jedes zweite Kapitel hat mich gefühlt einmal komplett auseinandergebaut – und trotzdem wollte ich es nicht weglegen. Und ja, wenn ich Leuten von dem Buch erzähle, klingt es erstmal: “Uff, ganz schön brutal, oder?” Aber das ist das Geniale: Die Autorin nimmt diese Brutalität und kleidet sie in so viel Eleganz, dass man das Gefühl hat, gleichzeitig geprügelt und umarmt zu werden. Klingt verrückt, ist es auch – und genau deswegen so gut. Ich habe wirklich ALLES gespürt: Ekel, Aufregung, Wut (meistens auf Männer und das besch*ssene System), aber auch Liebe, Wärme und dieses ganz seltene Gefühl von Geborgenheit, das man nur in ganz besonderen Büchern findet. Kurz gesagt: Dieses Buch hat mich zerstört – aber in einer richtig guten, kathartischen Art. I fucking love it.

Doch selbst wenn ich den Strom nicht mehr finden sollte, trage ich wie einen zweiten Herzschlag den Puls von Inesas Tracker in mir. Dieses eine System funktioniert, auch wenn alle anderen abgestürzt sind. Zu ihr werde ich immer zurückfinden. 
⚡️♥️
5

In naher Zukunft wird die Welt durch Überschwemmungen, Mutationen und Armut geprägt sein. Der einzige Weg aus einer hohen Schuldensumme ist es, einen Menschen in einem Kampf gegen einen Engel zu schicken, der landesweit gestreamt wird. Inesa hat sich bisher geweigert ein Teil der schaulustigen Masse zu sein, doch als sie selbst einem Engel gegenüber steht, hätte sie gerne gewusst was auf sie zukommt... Ein wahnsinnig kluges Buch, das ich mit jeder Zeile geliebt habe. Man spürt die Gesellschaftskritik in jeder Faser der beiden Protagonistinnen. Ich musste einige Male schlucken, bei den Schicksalen die einen hier erwarten, und trotzdem kommt man nicht drum herum Parallelen zur Gegenwart zu ziehen. Von Beginn der Geschichte war ich von dem Worldbuilding gefesselt, von den Charakteren ergriffen und hatte Angst vor dem Ende. Für mich war es definitiv ein Highlight!

4

Düstere Dystopie voller Gesellschaftskritik, mutierter Natur und bittersüßer queerer Liebe – eindringlich, beklemmend, stark.

Ava Reid hat mit „Fable for the End of the World“ einen dystopischen Roman geschaffen, der gleichermaßen fesselt wie schockiert, der seine Leser unterhält, ohne ihnen je den Komfort einer harmlosen Fluchtlektüre zu gönnen. Stattdessen legt er den Finger schonungslos in die Wunden unserer Zeit und treibt die Fragen nach Moral, Voyeurismus und menschlicher Gier bis ins Extrem. Wir betreten eine Welt, die in einer unheilvoll nahen Zukunft angesiedelt ist – eine Zukunft, die sich erschreckend plausibel aus den Tendenzen unserer Gegenwart entwickelt hat. Hier ist Unterhaltung längst kein unschuldiges Vergnügen mehr, kein harmloses Spektakel, das man mit einer Tüte Chips und Abschalten verbindet. Sie ist zu einem perfiden Instrument geworden, das auf dem Leid und Sterben anderer aufbaut. Reality-Shows, wie wir sie kennen, wirken im Vergleich beinahe nostalgisch und unschuldig. In Reids dystopischer Vision sind sie zu blutigen Arenen mutiert, in denen Menschen um ihr Leben kämpfen müssen, während ein sensationshungriges Publikum vor den Bildschirmen mitfiebert, applaudiert oder verächtlich buht. Hier entscheidet nicht mehr Talent oder Charisma über den Erfolg, sondern allein die Frage, wer überlebt – und wer untergeht. Einschaltquoten und Profit bestimmen den Wert eines Menschenlebens, und jede Träne, jeder Schrei und jeder Tod wird zur Ware, die sich vermarkten lässt. Im Zentrum der Geschichte stehen Inesa und Melinoë, zwei junge Frauen, deren Leben auf den ersten Blick kaum gegensätzlicher sein könnten und die doch auf tragische Weise miteinander verflochten werden. Melinoë ist kein gewöhnlicher Mensch, sondern ein sogenannter Engel – genetisch modifiziert, ausgebildet und konditioniert, um als makellose Killerin zu dienen. Ihre Aufgabe ist es, jene zu jagen und niederzustrecken, die in den grausamen Spielshows ihr Schicksal herausfordern müssen. Sie ist Werkzeug und Symbol zugleich: das glänzende Produkt einer Gesellschaft, die sich Effizienz und Spektakel mehr schätzt als Würde und Menschlichkeit. Inesa hingegen wächst in Armut auf. Ihr Leben ist geprägt von Mangel, von der täglichen Mühe, sich gemeinsam mit ihrem Bruder über Wasser zu halten. Mit dem kleinen Familienunternehmen verdienen sie gerade genug, um nicht vollends unterzugehen, doch Wohlstand oder Sicherheit bleiben ein fernes Versprechen. Inesas Welt ist eine des Überlebens im Kleinen, eine des ständigen Kompromisses und der Verantwortung für andere. Dieses ohnehin fragile Gleichgewicht bricht endgültig zusammen, als ihre Mutter eine Entscheidung trifft, die ebenso egoistisch wie unumkehrbar ist. Um ihre erdrückenden Schulden zu begleichen, verkauft sie im übertragenen Sinn das Leben ihrer eigenen Tochter. Inesa wird gegen ihren Willen für eine der tödlichen Shows angemeldet – ein perfides Glücksspiel, bei dem der Tod ebenso lukrativ sein kann wie das Überleben. Ob sie am Ende siegreich hervorgeht oder sterbend zu Boden fällt, macht für die Gläubiger kaum einen Unterschied. Beide Szenarien versprechen Geld, und Geld ist in dieser Welt die einzige Währung, die noch zählt. Dieser erschütternde Ausgangspunkt rückt unbarmherzig ins Licht, wie wenig ein Menschenleben in dieser Gesellschaft wert ist. Moral, Fürsorge, sogar die heiligsten Bande zwischen Eltern und Kindern werden bedenkenlos geopfert, wenn Sensationslust, Profit und der Drang, eigene Fehler zu tilgen, stärker wiegen. Die Frage nach dem Wert des Einzelnen wird so nicht abstrakt, sondern brutal konkret – und gerade deshalb so schockierend eindringlich. Reid gelingt es, in diesem düsteren Szenario weit mehr zu erzählen als nur eine packende Überlebensgeschichte. Die Spielshow ist nicht bloß eine reißerische Kulisse, sondern ein Brennglas, durch das grundlegende Fragen unserer Gegenwart sichtbar werden. Der Roman zwingt dazu, darüber nachzudenken, wie weit wir als Gesellschaft bereit wären zu gehen, wenn Unterhaltung und totale Überwachung Hand in Hand laufen. Die ständige Beobachtung der Kandidaten, jede ihrer Bewegungen live übertragen, macht deutlich, wie sehr Voyeurismus und Kontrolle ineinandergreifen und ein Klima erzeugen, in dem Gewalt nicht nur geduldet, sondern gefeiert wird. Erschreckend plausibel zeigt Reid außerdem, wie rasch sich Menschen an Grausamkeit gewöhnen, sobald diese in ein Format gegossen wird, das mit Spannung, Spektakel und Profit lockt. Das Leid anderer wird zur Normalität, ihr Schmerz zum konsumierbaren Inhalt. Zugleich wirft die Geschichte die Frage auf, welche Opfer Familien unter dem Druck von Schulden und ökonomischer Aussichtslosigkeit zu bringen bereit sind – und wie schnell dabei selbst die intimsten Bindungen geopfert werden können. Die Show ist damit mehr als ein Schauplatz für Action und Spannung. Sie fungiert als Spiegel einer Gesellschaft, die Menschlichkeit zu einer verhandelbaren Größe degradiert hat. Leben und Tod verlieren ihre Unantastbarkeit, sobald sie in Quoten und Währungen übersetzt werden können. Genau darin liegt die eigentliche Wucht des Romans: Er führt uns nicht nur eine mögliche Zukunft vor Augen, sondern hält uns zugleich den Spiegel unserer eigenen Gegenwart hin. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Frage nach der Macht von Konzernen und ihrer Rolle in einer Welt, in der staatliche Strukturen kaum noch eine Bedeutung haben. Die Show ist kein staatliches Projekt, sondern das Produkt eines gigantischen Unternehmens, das mit eiserner Hand nicht nur die Unterhaltungsindustrie, sondern im Grunde das gesamte gesellschaftliche Leben kontrolliert. Dieses Unternehmen entscheidet, wer lebt und wer stirbt, wer gesehen und wer vergessen wird – und niemand scheint mehr in der Lage zu sein, seine Macht zu hinterfragen. Reid stellt damit die brisante Frage: Wie viel Einfluss darf ein Konzern überhaupt haben, bevor er de facto die Welt regiert? In dieser dystopischen Vision wird deutlich, dass die Grenzen zwischen Wirtschaft, Politik und individueller Freiheit längst aufgehoben sind. Profit ist zur obersten Instanz geworden, und alles andere – Moral, Menschenrechte, selbst das Konzept von Demokratie – wurde diesem Diktat untergeordnet. Besonders eindringlich geraten außerdem die Passagen, in denen Ava Reid die Umwelt dieser dystopischen Zukunft beschreibt. Der fortgeschrittene Klimawandel hat die Erde in eine unheimliche, kaum wiedererkennbare Landschaft verwandelt. Was einst vertraute Natur war, wirkt nun fremd, gefährlich und oft lebensfeindlich. Wälder sind durchzogen von bedrohlich veränderten Pflanzen, Gewässer haben ihre Reinheit verloren, und die Luft scheint von einer ständigen Anspannung erfüllt. Durch diese Welt streifen Tiere, die kaum noch etwas mit den Arten gemein haben, die wir heute kennen. Genetische Veränderungen und erzwungene Anpassungen an eine zerstörte Umwelt haben groteske, mitunter albtraumhafte Kreaturen hervorgebracht – Wesen, die gleichermaßen faszinieren wie abstoßen, die sich in ihrer monströsen Existenz jedoch als Spiegel des menschlichen Versagens erweisen. Denn; diese Mutationen sind mehr als bloße Schauermotive. Sie machen sichtbar, wie sehr der Mensch das natürliche Gleichgewicht aus den Angeln gehoben hat und wie endgültig die Folgen seines Handelns sein können. Besonders schockierend wirkt die Tatsache, dass einzig die nicht-mutierten Tiere noch als ohne Weiteres essbar gelten – und damit zu seltenen, beinahe luxuriösen Gütern geworden sind. Nahrung, die einst selbstverständlich war, wird in dieser Welt zu einer Kostbarkeit, und das Überleben hängt oft davon ab, ob man Zugang zu den letzten unveränderten Resten der Natur findet. Mit diesen Details verleiht Reid ihrer Erzählung eine beklemmende Realitätsnähe. Die Umwelt erscheint nicht als bloßer Hintergrund, sondern als zentrale Figur der Handlung – ein Mahnmal für Zerstörung und Anpassung, für Verlust und das monströse Erbe menschlicher Gier. Und doch, zwischen all der Brutalität und Hoffnungslosigkeit, wächst etwas, das beinahe unmöglich scheint: eine Liebesgeschichte, die das eigentliche Herz des Romans bildet. Vorsichtig, fast scheu, entwickelt sich zwischen Inesa und Melinoë eine Beziehung, die von leiser Zärtlichkeit und unterdrückter Sehnsucht getragen wird. Gerade weil sie nie frei und unbeschwert sein darf, wirkt sie umso eindringlicher. Jeder Blick, jede Berührung steht unter dem Schatten von Unsicherheit und drohender Vergänglichkeit, und dennoch leuchtet in ihr ein Moment von Wärme auf, der die Dunkelheit dieser Welt für einen Augenblick durchdringt. Ava Reid gelingt es, diese queere Liebesgeschichte nicht als schmückendes Beiwerk, sondern als kraftvollen, unabdingbaren Kern ihrer Erzählung zu gestalten. Sie schreibt von einer Verbindung, die ebenso schön wie schmerzhaft ist, von Gefühlen, die sich trotz aller widrigen Umstände entfalten und gerade deshalb so zerbrechlich wirken. Bittersüß in ihrer Intensität, zugleich verletzlich und unerschütterlich, verstärkt diese Liebe die Tragik einer Welt, in der Menschlichkeit und Zuneigung kaum Raum haben – und macht den Verlust, den Schmerz, aber auch das Aufbegehren umso greifbarer. „Fable for the End of the World“ ist eine Dystopie, die weniger gelesen als erlebt wird. Mit seiner dichten, fast greifbaren Atmosphäre und dem unerschütterlichen moralischen Gewicht fordert er seine Leser heraus, sich unbequemen Fragen zu stellen. Ava Reid entwirft nicht bloß eine dystopische Zukunft, sie richtet den Blick auf die Gegenwart, aus der diese Zukunft erschreckend logisch erwächst. Gerade deshalb hallt die Geschichte lange nach, wie ein Echo, das man nicht zum Verstummen bringen kann.

3.5

Eine queere, panemhafte Welt - und doch in vielerlei (irgwie) real

+ Starke Protagonisten + 2 POVs + interessante Welt + Wahrheiten die unter die Haut gehen - zu schnelle Entwicklung zwischen den Hauptfiguren - offenes Ende Insgesamt ein gutes Buch, mit meiner Meinung nach einer Geschichte mit so viel mehr Potential.. irgwie geht vieles zu schnell.. und ich hatte das Gefühl ab der zweiten Hälfte des Buches, das mir einfach etwas fehlt.. Einerseits macht das Ende so viel aus.. Dennoch hätte ich mir etwas mehr gewünscht.. Nichtsdestotrotz sollte man das Buch doch mal gelesen haben! 3⅕/5 Sternen

4

Fable for the End of the World von Ava Reid übersetzt Nadine Mannchen hat mir insgesamt gut gefallen. Auch wenn's für mich zwischenzeitlich eine Länge gab. Das Worldbuilding ist gut ausgearbeitet, sodass ich schnell einen Eindruck von Inesas und Melinöes gegensätzlichen, aber nicht weniger unterdrückten Lebensumständen bekam. Inesas Welt voller Armut, Dauerregen und Überlebenskampf wird deutlich. Aber auch ihr starker Zusammenhalt mit ihrem Bruder Luka. Ihre Mutter hat mich überwiegend nur fassungslos gemacht. Ich fand sie einfach emotional grausam, auch wenn sie irgendwo auch ein Opfer der Umstände war. Der Lauf um Inesas Leben lässt nicht lange auf sich warten. Dabei kam der typische dystopische Überlebenskampf gut rüber. Zu Beginn fand ich den kommenden Abschnitt indem der tötliche Engel Melinöe und das Lamm Inesa auf sich allein gestellt waren und sich im gemeinsamen Überlebensmodus näher kamen gut dargestellt. Es war interessant die Dinge aus ihren unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Sie so gemeinsam näher kennenzulernen. Irgendwann wurde mir dieser eher ruhige Abschnitt jedoch zu lang, da dort der Fokus wirklich auf der Charakterentwicklung lag und nicht viel passierte. Dann ging's plötzlich doch mit nem Knall weiter und das atemlose Dystopiefeeling, das ich so Liebe kam wieder auf, sodass die Geschichte mich wieder mitnehmen könnte, um in einen Moment zu enden, der mich etwas demoralisiert zurücklässt, aber gut zur Gesamtsituation passt.

4

Dystopie trifft auf Tribute von Panem

Ich habe ein bisschen gebraucht, um mich in das Buch und die Welt einzufinden, aber es war definitiv die Eingewöhnung wert! Der Schreibstil ist so bildlich, dass ich die ganze Zeit einen Film vor meinen Augen gesehen habe. Ich konnte die Welt förmlich selbst betreten und anhand der Schritte der Protagonistinnen erkunden. Das Worldbuilding an sich und auch die politischen Hintergründe waren wirklich gut und komplex gestaltet. Die verzweifelte Situation der Menschen sowie die Emotionen, die „den Lauf des Lamms“ rechtfertigen, sind auf eine morbide Art authentisch und nachvollziehbar. Geld, der wohl größte Motivator überhaupt. fFür den die Menschen bereit sind, nicht das eigene, aber das Leben geliebter Familienmitglieder zu opfern. Was mich persönlich besonders gefreut hat, ist, dass obwohl die Protagonistinnen erst 17 sind, ich nicht das Gefühl hatte, dass sie erst 17 sind. Oft ist das klischeehaft naive Verhalten sehr junger Protas etwas, das mich einfach nicht anspricht. Hier war es allerdings nicht so. Die Charakterentwicklung war spannend zu verfolgen und hat für mich sowohl Inesa als auch Melinoë sehr sympathisch gemacht. Und was wäre ein Buch ohne gute Plots und unvorhersehbare Wendungen? Kein gutes Buch. Oftmals habe ich beim Lesen schon Vermutungen, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wird. Hatte ich hier auch, zumindest was die Beziehung der Protagonistinnen angeht - aber zur Handlung nicht und das war unglaublich erfrischend. Für diejenigen die auf slow burn, viel tension, aber wenig spice stehen - eine klare Empfehlung. Und für alle anderen auch.

5

Gesellschaftskritisch und super gut geschrieben - leichte Tribute von Panem Vibes und dystopisch. Kann ich nur empfehlen!

»Denn die Person, die dich gefangen hält, kannst du hassen, aber niemals diejenige, die dich befreit. Also was, wenn diese Person ein und dieselbe ist?« Ich hatte ja schon berichtet, dass mich dieses wundervolle Buch aus dem Loewe Verlag erreicht hat. Vielen Dank nochmal dafür! 🫶🏻 Ich habe auch noch am gleichen Tag mit dem Buch angefangen, weil es gepasst hat und ich irgendwie total gespannt war. Ich hatte anfangs ganz leichte Tribute von Panem Vibes gespürt, aber als man das System dann erkannt hat, ist es doch ganz anders. Aber mindestens genauso grausam. Fable (ich kürze mal ab) ist aus der Sicht von Inesa und Melinoë geschrieben. Inesa wohnt im Außenbezirk und Melinoë ist ein Werkzeug der Regierung. Wie beide aufeinander treffen und warum? Das müsst ihr wirklich selbst lesen. Ich kann nur sagen: Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen inhaliert und ich habe es wirklich super gern gelesen. Das dystopische System hat mich immer wieder schockiert und ich finde es so gut, dass hier auch aktuelle, wichtige Themen miteinbezogen wurden und es dadurch sehr gesellschaftskritisch ist. Es ist durchweg spannend und fesselnd und ich liebe die Vibes der zwei so starken Frauen in dieser krassen, geschaffenen Welt. Was sich zwischen den zweien auf ihrer „Reise“ entwickelt, war sehr ergreifend aufgrund der Umstände und allem, was den beiden widerfährt und ich habe wirklich mitgefiebert. Es gibt so viel Hoffnung, die mich mitgerissen hat. Es lohnt sich sehr, dieses Buch zu kaufen und vor allem zu lesen, weil die Geschichte von Nes und Mel sehr bewegend ist. Ich muss immer noch an die beiden denken, vor allem an die Hoffnung. Eine ganz klare Empfehlung von mir, vor allem von Dystopie Liebhabern.

Gesellschaftskritisch und super gut geschrieben - leichte Tribute von Panem Vibes und dystopisch. Kann ich nur empfehlen!
5

Ein dystopischer Jugendroman mit Vibes Richtung Tribute von Panem und The last of us Mich konnte das Buch von Anfang an gleich mit in seine Welt ziehen. Eine verseuchte Erde, zwei unterschiedliche Gesellschaften, Klimawandel, Experimente und mittendrin zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch Gefühle entstehen, die anfangs nicht für möglich gehalten wurden Inesa und ihr Bruder kämpfen ums Überleben. Das macht ihre Mutter ihnen nicht leicht. Als eines Tages dann Inesa davor steht zu einem „Lamm“ zu werden, weil ihre Mutter zu hohe Schulden angehäuft hat, bleibt ihr nichts anderes übrig, als diesen Lauf zu überleben. Zusammen mit ihrem Bruder stellt sie sich dem „Engel“, der sie jagen soll, gegenüber. Doch dass alles anders kommt, als gedacht, hätte wahrscheinlich keiner vermutet Ich habe wirklich mit Spannung die Geschichte um Inesa und Melinoë miterlebt, mitgefiebert und bin nur so an den Seiten geklebt. Wie sie die Welt beschrieben hat, das überleben der Menschen in diesem Teil des Landes. Man könnte schon auch meinen, dass uns sowas durchaus irgendwann bevorsteht, was das Klima angeht. Mich haben die Tribute-Vibes wirklich abgeholt (auch wenn ich die Bücher nie gelesen habe, nur die Filme kenne), und auch, dass man sehr auf die Veränderungen, die an Melinoë gemacht worden sind, damit sie zum Engel wird. Man merkt dabei schon, dass es bei ihr von vorne herein nicht immer rund lief und ich glaube, das war dann auch der Auslöser, dass hinterher auf Gefühle einlassen konnte. Mir hat es gut gefallen, nur das Ende 🤯 da bin ich mir noch unsicher 😅 Es war mein erstes Buch der Autorin, aber definitiv nicht das letzte. Leseempfehlung Danke an Loewe Verlag und Lovelybooks für das Leseexemplargewinn bei der Leserunde

4.5

Was für ein Buch! Die Geschichte um diese beiden starken Frauen hat mich ja mal sowas von abgeholt 🙈

Das Buch startet unfassbar stark und ich war auch wirklich kurz der Meinung dass das ein absolutes Jahres-Highlight werden wird! Ein Highlight wurde es - das möchte ich nicht leugnen, aber der Mittelteil war doch etwas schwach … Aber! Ein unfassbar gutes World Building! Starke Charaktere und ein unfassbar schöner Schreibstil! Und bitte bitte, lass es nicht ein Einzelband sein 🙈

Was für ein Buch! Die Geschichte um diese beiden starken Frauen hat mich ja mal sowas von abgeholt 🙈
4

Rezension [ Genre: Jugend Dystopie] F: Kannst du dir vorstellen, dass der Meeresspiegel so hoch ist, dass man sich mit Boten oder Stöcken nur fortbewegen kann? In ,,Fable for the End of the World- Tränen aus Blut und Hoffnung “ geht es um eine dystopische Welt ,wo die Umwelt sich extrem verändert hat ! Hoher Meeresspiegel, Verseuchung der Wälder ,dadurch Mutation der Tiere. Und natürlich gibt's in diesem Elend Konzerne, die Profit rausschlagen wollen.Menschen in Schuldenfallen manövrieren und wenn jemand sein Limit erreicht, müssen sie sich den Engel stellen. Das sind junge Frauen, die modifiziert werden mit Elektronik.So eine Art halber Cyborg. Sie sind Killerinnen und wirken gefühllos ,aber sie sind auch zum Teil Menschen. Es ist ein packender Einzelband, der ziemlich gesellschaftskritisch ist .Ich war schon darauf vorbereitet, dass es eine andere Geschichte wird ,als a study in drowning! Gut ist ja auch ein anderes Genre, aber das ?! DAS! Woahh ,ich muss jetzt erstmal schauen ,wo ich anfangen soll! 428 Seiten, die sich wie 600 Seiten anfühlen ( für mich),da hier vielen Themen viel Platz gegeben wird ! Von dem ganzen World Building, wie die Erde sich verändert hat und auch wie die Gesellschaft tickt. Fazit dazu: schlimmer geht's immer ! Eltern, die ihre eigenen Kinder opfern ,obwohl sie die Verursacher der Schulden sind ! Bitte lest die Content Notes! ( wenn du Tribute von Panem gelesen hast müsste das kein Problem sein) Auch gibt es einige technische Elemente rund um die Engel! Darauf muss man auch nicht lange warten, da die Handlung einmal aus der Sicht eines Engels und eines Menschen wiedergegeben wird! Spannung ist gerade in den ersten 220 Seiten enorm ,aber dann gibt's einen ruhigen Part bis die letzten 80 Seiten wieder reinhauen.Ich kann nachvollziehen, warum es ruhiger geworden ist um natürlich eine Verbindung zu den beiden Hauptfiguren zu schaffen,aber ja war mir ein Tick zu lang. Die Liebesgeschichte ist definitiv Slow Burn und dramatisch ,aber dass es so dramatisch wird, habe ich nicht gedacht. Ich bin wirklich traurig . Es ist in meinen Augen eine sehr hoffnungslose Geschichte, die mit einem spielt, dass alles gut wird, in gewisser Hinsicht wird es ja auch ein wenig. Aber insgesamt hat sich nichts verändert,das war am Ende das frustrierendste für mich! Dazu muss ich warnen, dass hier Bambi ähnliche Szenen vorkommen und generell nicht sehr tierfreundliche Szenen im Buch existieren. Der Schreibstil ist toll ,die Geschichte auch packend ,was anderes, was innovatives.Dennoch ist mein Herz traurig. Nach diesem Ende musste ich mir ein Eis holen. Etwas, was ich auch schade finde, hat nichts mit der Geschichte zu tun ,dass der Verlag den Namen Luka ,leider öfters mit den Namen Lukas verwechselt hat ,ob die Autokorrektur gesponnen hat ? Ich hoffe, dass es nachgebessert wird ,das hat mich enorm gestört. Das Buch hat mich definitiv bis zur letzten Seite unterhalten. Vielen Dank für das Bereitstellen der Blogger-Box an den Verlag! Alles Gute, eure Jassy!

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3

Romance mit einer Priese Dystophie

Zuerst wollte ich das Buch nicht weglegen. Mir hat die düstere Stimmung sehr gefallen und ich wollte immer weiter lesen. Ich war so gespannt wie es weitergeht. Es hat so Spaß gemacht zu lesen. Nur dann.. kamen die letzten 50 Seiten. Es wurde mal schnell ein abruptes, grobes Ende geschrieben mit wenig Erklärung oder überhaupt noch etwas an Storyelementen. Das Ende des Buches wirkt auf mich völlig absurd und es sind Fragen offen. Es gefällt mir überhaupt nicht. - Spoiler - Ziemlich lahm das Buch allein auf eine simple Romance zu legen und alles andere außer Acht zu lassen. Die dystophische Welt wird sehr außer Acht gelassen. Man erfährt in ein paar Sätzen gegen Ende was vorher passiert ist und taucht in den allgemeinen Alltag ein, aber das wars dann auch schon. Das Buch bietet auch keinen tiefen Einblick in die einzelnen Charaktere. Man erfährt auch vieles einfach gar nicht mehr. Ging es hier allein darum wie zwei voneinander abhängige Charaktere sich im Überlebenskampf ineinander verlieben und dann auseinander gerissen werden? Insgesamt kein gutes Buch für mich.

5

Ava Reids „Fable for the End of the World“ entführt die Leser in eine düstere, aber packende Dystopie, die sowohl spannend als auch zutiefst berührend ist. Die Geschichte um Inesa, deren Heimat von Fluten überflutet und von einem skrupellosen Konzern beherrscht wird, behandelt zentrale Themen wie Überleben, Ungerechtigkeit und die gnadenlosen Strukturen des Kapitalismus. Der Wettkampf des „Laufs“, bei dem verzweifelte Menschen als „Lämmer“ auf die Jagd durch ausgebildete „Engel“ geschickt werden, ist sowohl ein Nervenkitzel als auch eine fesselnde Metapher für die gesellschaftlichen Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind. Inesa, die für das Überleben ihrer Familie in diesen grausamen Wettbewerb eintreten muss, wird schnell zu einer starken und sympathischen Protagonistin. Ihre Entschlossenheit und ihr Mut, trotz aller Widrigkeiten für ihre Liebe und ihre Familie zu kämpfen, sind inspirierend. Die Beziehung zwischen Inesa und dem Engel Melinoë entwickelt sich auf eine Weise, die sowohl romantisch als auch tragisch ist. Diese unmögliche Liebe, die in einer Welt voller Gewalt und Ungerechtigkeit aufblüht, schafft eine emotionale Tiefe, die den Leser mitreisst. Reid gelingt es, eine Balance zwischen der Spannung des Wettkampfes und der intimen Reise der Charaktere zu finden, was die Geschichte umso fesselnder macht. Ava Reid thematisiert geschickt wichtige gesellschaftliche Fragen, insbesondere Sexismus und die Ausbeutung von Menschen in einer von Macht und Geld dominierten Welt. Der Schreibstil ist lebendig und atmosphärisch; die beschreibenden Passagen ließ mich tief in die vergiftete Welt eintauchen, die von ständiger Angst und Hoffnung geprägt ist. Es gelingt der Autorin, eine greifbare Verbindung zur Realität herzustellen, ohne dabei den fantastischen Charakter der Dystopie zu verlieren. Insgesamt ist „Fable for the End of the World“ ein kraftvolles und bewegendes Werk, das die Leser sowohl auf emotionaler als auch auf intellektueller Ebene mitnimmt. Das Buch lässt sie nicht nur an die Grenzen des Überlebens denken, sondern gibt am Ende auch eine Botschaft der Hoffnung weiter – dass selbst in der dunkelsten Zeit Licht und Liebe bestehen können. Ein absolutes Muss für Fans von Dystopien, die sich mit komplexen Themen auseinandersetzen wollen! 🌍❤️✨

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4

Ich habe es echt gemocht

A Fable for the End of the World hat mich tief beeindruckt. Es ist nicht nur ein dystopischer Jugendroman, sondern ein erschreckend realistisches Bild einer Welt im Klimakollaps – brutal, intensiv und emotional aufwühlend. Was mich besonders begeistert hat, waren die starken, vielschichtigen Charaktere. Sie handeln nicht einfach nur, sie fühlen, zweifeln, kämpfen – und genau das macht sie so greifbar. Vor allem die queere Liebesgeschichte ist authentisch und feinfühlig erzählt, ohne jemals aufgesetzt zu wirken. Die Handlung erinnert in Teilen an Die Tribute von Panem, aber Ava Reid geht weiter: Sie zeigt eine Welt, in der Menschen in grausame Spiele gezwungen werden – nicht nur zum Überleben, sondern zur Unterhaltung der Massen. Gleichzeitig entwickelt sie eine ganz eigene, düstere Atmosphäre, in der sich Hoffnung und Verzweiflung ständig abwechseln. Insgesamt ist Fable for the End of the World ein erschütternd aktueller und gleichzeitig wunderschön erzählter Roman, der lange nachwirkt. Für mich ein echtes Highlight – Ava Reid beweist einmal mehr, wie wichtig Geschichten sind, die wehtun und zugleich Hoffnung geben.

4.5

Ava Reid entführt uns in eine dystopische Welt, die von dem mächtigen Konzern "Caerus" beherrscht wird. Menschen werden in übermächtigende Schulden getrieben, die sie durch die Benennung eines "Lammes" begleichen können. Dieses "Lamm" muss dann an einem tödlichen, live übertragenen Spektakel teilnehmen. Im Zentrum der Geschichte stehen Inesa und Melinoë, die sich in dieser Welt auf unterschiedliche Arten behaupten müssen. Ava Reid überzeugt erneut mit einem eindrucksvollen Schriebstil, welcher der Geschichte emotionale Tiefe verleiht. Dabei werden die, für die Geschichte notwendigen und wichtigen Orte bildhaft beschrieben. Die Entwicklung der Charaktere hat mich erneut begeistert. Auch einige Nebencharaktere erhalten ihren Raum, tragen zur Storyline bei und sind so defintiv nicht austauschbar. Einen kleinen Abzug muss ich bei der Bewertung leider vornehmen, da mich das Ende etwas wehmütig zurückgelassen hat. Um nicht zu spoilern werde ich hierauf nicht näher eingehen. Trotzdem kann ich das Buch jedem empfehlen, der eine starke und spannende dystopische Storyline in Verbidnung mit gut ausgearbeiteten Charakteren sucht.

4

Sapphic hunger games vibes

Considering this is a dystopian standalone the world and the characters were really good and deeply thought through. It had some pacing issues and I didn’t really like the ending but overall it’s a solid story with a cute sapphic romance plot and an interesting world. But I think this would’ve worked better in a series.

Sapphic hunger games vibes
4.5

<3

Es war toll <3 Auf jedenfall eins meiner Jahres highlights . Nur schade das es kein Happy End für die beiden gibt 😭

<3
5

Eine wirklich schöne Geschichte!

Mir hat das Setting total gut gefallen. Mal was anderes. Ja vielleicht gibt es parallel zu panem aber ich fand es wirklich super spannend. Das Ende hätte ich mir anders gewünscht, aber so lässt es Platz für die eigene Fantasie. Die Gesellschaftskritischen Aspekte sind auch gut erzählt und ich gebe diesem Buch volle 5 Sterne!

4

Sehr interessante Geschichte, gern gelesen! Mehr Romance als Dystopie, geht nicht allzu sehr in die Tiefe.

In einer verseuchten, überschwemmten Welt gibt es zwei Seiten: Die, die vom allesbeherrschenden Konzern profitieren. Und die, die sich hoch verschulden. Inesa und ihr Bruder versuchen, sich so gut es geht über Wasser zu halten. Doch als ihre Mutter immer tiefer in die Schulden rutscht, wird Inesa für den Lauf des Lamms ausgewählt. Ein brutaler Überlebenskampf, bei dem sogenannte Engel des Konzerns zu Jägerinnen werden. Doch während des im ganzen Land übertragenen Laufs kommt Inesa ihrem Engel Melinoë ungewöhnlich nah ... Die Geschichte von Inesa und Melinoë ist mitreißend und beinhaltet viele spannende Aspekte. Vieles vom Konzept ist jetzt keine Neuerfindung in dem Genre, trotzdem mochte ich die Idee mit der dystopischen Welt, den unterschiedlichen Klassen, wie dieser eine konzern alles regiert und was das für Auswirkungen auf alle Bewohner*innen hat. Vor allem das Konzept der Engel fand ich echt interessant. Mädchen, die seit ihrer Kindheit technologisch modifiziert wurden, wo es nur geht, um die perfekte Waffe zu erschaffen. Bei denen man sich fragt, wie viel Menschlichkeit noch übrig ist. Als Gegenpol dazu Inesa, wild und roh und stets versucht, sich so weit wie möglich von diesem gesamten System fernzuhalten. Mit diesen beiden Protagonistinnen prallen echt zwei Welten aufeinander, was mir wirklich gut gefallen hat, und das dann auch noch vor gut angelegtem Setting und im Rahmen eines Laufs, der viel Action in die Geschichte bringt. Es ist aber wirklich vordergründig eine Romance Geschichte. Der Fokus liegt darauf, wie Melinoë und Inesa sich näher kommen und aus ihrer kleinen Welt und ihren Ansichten ausbrechen. Ein bisschen hatten sie mir zu schnell zu tiefe Gefühle, und auch das Umdenken ging sehr flott, wenn man bedenkt, dass sie ihr gesamtes Leben so konditioniert wurden. Trotzdem hab ich mit beiden sehr mitgefühlt, fand sie sympathisch und gut gezeichnet, und mochte den grundsätzlichen Aufbau ihrer gemeinsamen Entwicklung sehr. Ein bisschen mehr Tiefe bei der dystopischen Welt hätte ich mir gewünscht, aber dafür hätte es vermutlich zumindest eine Dilogie werden müssen, und dann hätte sich der Fokus verschoben. Das Buch funktioniert ganz wunderbar so wie es ist als Einzelband, es waren lediglich meine Erwartungen, die etwas anders waren. Enttäuscht war ich aber keinesfalls. Ich wurde sehr gut unterhalten, war emotional drin, und mochte den Aufbau und den Schreibstil. 4 Sterne

4.5

Ich habs geliebt!

Queeres Tribute von Panem trifft auf Cyberpunk! Ich wünsch mir so sehr, dass es noch eine Novelle oder irgendwas danach geben wird, da ich wirklich einfach HOFFE, dass wir mehr erfahren. Wundervoller read, wirklich spannend und prinzipiell bisher ein Standalone.

5

Wie kommt man nur auf so ein tolles Worldbuilding?

Würdest du dich mit deinem Feind zusammen tun um zu überleben? Inesa lebt in einem armen Viertel in einem dystopischen Land. Häuft man hier zu viele Schulden an, beginnt ein tödliches Spiel… Die Protagonistin Inesa wird gejagt und muss als "Lamm" um ihr Leben kämpfen. Und die zweite POV Melinoë ist der "Engel", der ausgewählt wurde, um Inesa zu jagen. Ihr Körper ist mit Technik optimiert und ein Leben lang auf die Jagd trainiert… Es dauert nicht lange bis die zwei sich begegnen, doch die Dinge laufen nicht wie geplant… Wir haben Enemies to lovers, eine herzzerreißende queere lovestory und eine sehr intensive Reise in die Gefühle zweier so unterschiedlicher Menschen ❤️ Gefühlstechnisch wurde ich von einer Wand an die andere geworfen. In einem Moment ist es ruhig und cozy und im nächsten Moment hatte ich so Angst um die Charaktere oder war am Zappeln, ob die Gefahr nicht doch größer ist als man denkt…puuuh! Wenn ihr also gerne mal in eine queere Lovestory reinlesen möchtet und dazu noch eine spannende Geschichte sucht, seid ihr bei diesem Buch genau richtig ❤️ Mit diesem grandiosen Worldbuilding und einer Achterbahnfahrt an Gefühlen könnt ihr in der Welt von New Amsterdam nur so versinken ✨

Wie kommt man nur auf so ein tolles Worldbuilding?
3.5

Ich hätte mir ein bisschen...mehr gewünscht. Mehr Tiefe, mehr Erklärungen, mehr Ausarbeitung. Vielleicht wenn es nicht ein Einzelband gewesen wäre und man so viel da rein geklatscht hätte, hätte es eventuell besser funktioniert. So war es ganz nett, aber eben auch nicht mehr.

4.5

As someone wiser than me put it: beautiful, doomed women are Ava Reid's style. I still enjoyed this a lot. Dystopia is one of my favorite genres and this has everything. Your mileage may vary about the ending, but I kinda love it.

5

Starke Charaktere

Tolles Buch, gibt mir Tribute von Panem vibes. Das Ende hat mich auseinander genommen </3

4.5

Highlight! ✨🍂

highlight! fable for the end of the world von ava reid hat mich wirklich tief mitgenommen und gleichzeitig sehr zum nachdenken gebracht. der schreibstil von ava reid ist wie gewohnt flüssig, bildlich und unglaublich eindringlich. schon schnell war ich mitten in der geschichte und konnte mich kaum lösen. was ich besonders schätze ist wie reid die themen ihrer bücher miteinander verwebt: die idee, dass sanftheit eine form von stärke ist, und dass es mut bedeutet, in einer grausamen welt weiterhin nach hoffnung, liebe und menschlichkeit zu suchen. genau das spürt man in fable auf jeder seite. Inesas rolle in der geschichte ist dafür das perfekte beispiel: sie ist buchstäblich das „lamm zur schlachtbank“, ohne heroische trainingsmontage, ohne die große waffe, mit der sie am ende alles niederstreckt, von jetzt auf sofort. verraten von der eigenen familie. ihre wahre stärke liegt in ihrer empathie – und das ist eine botschaft, die mich unglaublich bewegt hat. das spiel um leben und tod, hat eine düstere, bedrückende aber zugleich erschreckend realistische atmosphäre geschaffen. wie ava reid bekannte strukturen unserer welt aufgreift – die unterdrückung durch macht und geld, die unsichtbarmachung von frauen und mädchen, die zerstörerische gier – und sie zu einer dystopie hochdreht ist brillant. es ist genau diese art von dystopie, die einen lesen lässt „wow, das ist trostlos“ und kurz darauf „oh … verdammt, das ist gar nicht so weit weg von unserer realität“. die charaktere sind für mich ein weiterer höhepunkt. inesa und melinoë haben mich beide tief berührt, und obwohl es mir oft schwerfällt, sofort eine verbindung zu figuren aufzubauen, war das hier von anfang an anders. ihre dynamik, ihr innerer kampf zwischen ihnen haben die geschichte getragen und ihr viel herz gegeben. besonders melinoës perspektive fand ich spannend. die grenze zwischen mensch und maschine, entfremdung, das alles war extrem bildlich erzählt. was mir auch gefallen hat: das ende. ich weiß, viele wünschen sich in diesem genre ein klares happy end, aber für mich war das offene ende perfekt. es passt zu dem ton der geschichte. hoffnung und schmerz in einem. natürlich gab es auch kleine stellen, die für mich schwächer waren. das tempo war manchmal etwas zu hoch, und ich hätte mir an manchen punkten mehr worldbuilding früher im buch gewünscht. einige informationen über das politische system wurden sehr spät aufgelöst, wo sie meiner meinung nach schon früher hätten platziert werden können. auch ein paar zusätzliche szenen hätten dem pacing gutgetan. aber das sind kleinigkeiten in einem sonst herausragenden buch. insgesamt ist fable for the end of the world eine düstere, eindringliche und gleichzeitig zutiefst menschliche dystopie, die zeigt, dass wahre stärke nicht in brutalität liegt, sondern in empathie, in verbindung, in der fähigkeit zu lieben. ava reid bleibt für mich eine absolute lieblingsautorin, und ich freue mich jetzt schon auf alles, was noch von ihr erscheinen wird.

Highlight! ✨🍂
4

Bittersüße und dystopische Romance

„Fable for the End of the World“ von Ava Reid ist ein dystopischer Roman mit einer bedrückenden und faszinierenden Atmosphäre. Die Geschichte hat mich an „Hunger Games“ erinnert und das Grundkonzept hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind auf ihre Art besonders und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Es werden wichtige Themen wie Klimawandel oder auch Kapitalismuskritik im Buch behandelt, die einen zum nachdenken anregen. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und auf einer Art poetisch. Man konnte gut in die Geschichte hineinversinken. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass das Setting etwas blass gezeichnet worden ist. Die Charakterentwicklungen haben mir sehr gut gefallen. Trotzdem ging mir manches dann doch zu schnell. Man hat zwar viele Gedanken mitbekommen, aber es fehlt Raum zur Entfaltung. Dadurch empfand ich manche Entwicklungen zu abrupt. Über die ganze Geschichte hinweg lag eine Spannung, die nicht aufdringlich war, aber einen motiviert hat weiterzulesen. Das Ende der Geschichte hat mich etwas unzufrieden gestimmt und auch hier empfand ich es als zu schnell und nicht rund. Insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten, trotz der kleinen Schwächen. Der Schreibstil hat mich so überzeugt, dass ich gerne noch andere Bücher der Autorin lesen möchte. Und eine Fortsetzung des Buches würde mir auch gut gefallen, weil ich denke in der Welt steckt noch viel Potenzial.

4.5

Gesellschaftskritische Dystopie die zu kurz ist!!

Ich hab ein Herz für Dystopien und die hat mich echt begeistert! Viele schreiben, dass es einen vibe wie Die Tribute von Panem hat. Das hab ich auch so empfunden, obwohl es doch ganz anders und sehr eigen ist. Ich finde es aber sehr positiv, dass sich das Buch dennoch etwas wie Panem angefühlt hat. Auf etwas über 400 Seiten schafft die Autorin ein besseres Worldbuilding als so manche Romantasy Trilogien. Unsere 2 Protagonistinnen finde ich beide super interessant und durch die Dual POV der total unterschiedlichen Lebenslagen kann man sich ein recht gutes Bild machen. Das Buch ist ziemlich Gesellschaftskritisch und behandelt unter anderem Themen wie Konsum, Kapitalismus, Abstumpfung durch Social Media bzw. Sensationsgier, Sexismus/Male Gaze, etc. - und das alles auf diesen wenigen Seiten. Insgesamt hätte ich mir einfach mehr Seiten gewünscht. Oder gleich einen zweiten Band. Gerne noch mehr Worldbuilding und mehr Zeit um die Liebesbeziehung entfalten zu lassen. Es ist zwar Slow burn, aber irgendwie ging es mir doch etwas zu schnell. Die Prämisse des Buches gibt eigentlich noch so viel mehr her und ich wäre gerne tiefer und detaillierter in die Story abgetaucht. Zum Ende will ich nichts sagen, das wird die Leute wohl spalten. Es ging dann doch in eine andere Richtung als ich es zumindest vermutet habe.

3

Schwieriger Einstieg, sehr spannender Hauptteil, blödes Ende 🥴

Ich hab erstmal eine Weile gebraucht, um in die Story reinzufinden und die ganzen Zusammenhänge zu verstehen. Als das einmal geschafft war, hing ich gebannt an den Seiten und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Mir haben die verschiedenen Sichtweisen von Inesa und Melinoë sehr gefallen und auch die Charakterentwicklung der beiden fand ich super. Doch mit dem Ende hab ich so nicht gerechnet. Es hätte einige Möglichkeiten gegeben, wie man dieses Buch hätte zu Ende bringen können. Dabei wurde meines Erachtens die schlechteste gewählt. Hat mich absolut nicht zufriedengestellt. Also man kann das Buch definitiv lesen. Ich mochte den Hauptteil sehr, aber man sollte sich anschließend auf ein unbefriedigendes Ende (mMn) einstellen. 🙈

3.5

Guter Anfang, zum Ende hin „langsam“

Die Geschichte ist gut. Dennoch kommen die Emotionen nicht wirklich an. Hab mir mehr erhofft.

Guter Anfang, zum Ende hin „langsam“
4.5

Kurzweilige tolle queere Story! 🌈Ich war sehr unterhalten obwohl ich zuerst Sorge hatte das es mich zu sehr an die Tribute von Panem erinnert. Tat es aber nicht! Wirklich für zwischendurch einfach schön und spannend zum weglesen! 📚

Kurzweilige tolle queere Story! 🌈Ich war sehr unterhalten obwohl ich zuerst Sorge hatte das es mich zu sehr an die Tribute von Panem erinnert. Tat es aber nicht! Wirklich für zwischendurch einfach schön und spannend zum weglesen! 📚
5

Ich fand es gut,

Es lässt sich gut lesen. Und es ist spannend. Für zwischendurch ist das Buch sehr gut geeignet. Empfehlen würde ich es auf jeden Fall.

4.5

Das war absolut großartig! Endlich mal wieder eine tolle Dystopie! Eine Welt, in der Menschen gejagt werden, damit Schulden beglichen werden können, eine Welt voll Mutationen und ausgebildeten Jäger*innen, die als "Engel" bezeichnet werden. Und dann ist da unsere Protagonistin, die plötzlich , ohne Vorwarnung, um ihr Leben fürchten muss. Und Leute dann gibt's da diese Lovestory; I can't! Ich hab die beiden so geshiped 🥹 Die Geschichte hat ein paar Panem Vibes versprüht, ist aber dennoch was anderes gewesen. Ich kann das Buch definitiv empfehlen!

3.5

Cyber-Panem meets Hochwasser

Konnte mich nicht zwischen 3.5 und 4 Sternen entscheiden. Es hatte stärkere und nicht so starke Abschnitte... ⭐ Es erinnert sehr stark an Tribute von Panem, eine meiner Lieblings Dystopien. Ist allerdings auch nicht weit hergeholt, da die Autorin das selbst in der Danksagung erwähnt. Einige Entwicklungen waren relativ vorhersehbar, ich sag nur enemies to lovers und one bed trope haha. Wobei Enemies eher aufgezwungen sein könnte, wirklicher Hass war nie vorhanden. Trotzdem wurde man mit den Charakteren warm und ich hab sie lieb gewonnen. Ich fand, dass beide Main Character gleich viel Redeanteil hatten und beide auf unterschiedliche Weisen stark gelitten haben. Keine hat irgendwie die andere überschattet. Die Zuneigung die die beiden zueinander entwickeln fühlt sich echt und süß an ❤️‍🩹 Erst hat man eine starke Abneigung gegen Inesas Mutter, aber später muss man erkennen, dass auch sie geschwächt und vom System krank geworden ist. Das Worldbuilding ist gut gelungen, ich konnte mir die Umgebung und die Gesellschaft dahinter ausmalen, die überfluteten Dörfer, tiefen Wälder und Mutationen lebhaft vorstellen 🪾🌲 Kein Happy End, arme Mel :/ "Denn die Person die dich gefangen hält, kannst du hassen, aber niemals diejenige, die dich befreit. Also was, wenn diese Person ein und dieselbe ist?"

4

Ich habe meine Zeit gebraucht bis, ich drinnen war aber dann hat mich die Geschichte gepackt und mich verschlungen... Das Ende war doch unerwartete alls ich gedacht habe.

4.5

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Mega gut!!! Wenn du Tribute von Panem magst read it!! Die Charaktere waren wundervoll geschrieben und mochte auch die Storyline sehr gerne. Ich mochte auch die Idee mit den Lämmern und Engeln. Generell das Setting und wie sich die Erde durch den Klimawandel/Krieg verändert hat war gut gemacht. Auf jeden Fall empfehlenswert!

5

Poetic and sapphic hunger games vibes

A dystopian world where the few rich people have amessed all the power and the majority of the population is very poor scrambles to survive. And to make it even worse there is a sick entertainment program the „Lamb’s Gauntlet“ where endepted people are forced to participate in a fight till the death. Meaning they are hunted and eventually killed by one of the gamemakers highly trained assasins, called Angels. And all of this is beeing broadcasted for everyone to watch live. Usually this is straightforeward - a chase and a death of the so called Lamb. But this Gauntlet is different because what if the Lamb Inesa and the Angel Melinoë suddenly work together. Inesa and Melinoë are both fascinating and multifacettet characters that try to escape the system that has both of them locked in place. Their story is dark and marked with a lot of dread and hopelessness but also moments of joy, love, family and solidarity. And all of it beautifully told.

5

Mega

Ich bin total begeistert. Mein absolutes Highlight für dieses Jahr.

4

Eine Dystopie mit Elementen aus The Hunger Games, aber auch aktuellen Bezügen wie zu mächtige Firmen, korrupte Regierungen und Social Media. Der Switch von Feinden zu Liebe ging mir etwas zu schnell, aber der Rest hat mir gut gefallen.

4.5

"I can't hear you anymore, but I can feel you"

Dieses Buch hat mich völlig überrascht. Erwartet hatte ich Action, Love und ein Lesefreude. Entdeckt habe ich ein ehrliches, aktuelles und gesellschaftskritisches Buch, das mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. In einer wechselnden Perspektive der beiden Protagonistinnen werden Themen behandelt wle Manipulation, Überwachung, Aufforderung, Nächstenliebe, Umweltverschmutzung und eine tolle Charakterentwicklung. Lediglich, dass das Verhältnis von der Zeitspanne der Geschichte und das Umdenken der Protagonistin fand ich zu unrealistisch und kurz, daher ein halber Stern Abzug ;) Fantastischer Schreibstil & tolle Wortwahl, absolute Leseempfehlung.

"I can't hear you anymore, but I can feel you"
3

Lesbian Hunger Games - aber irgendwie enttäuschend?

Ich LIEBE Tribute von Panem. Ich LIEBE alles, was queer ist. Das hier hätte ein einfacher fünf Sterne Read für mich sein sollen, war es aber seltsamerweise nicht. Plot Holes, gewisse Dinge, die passieren und... Das Ende. Ich habe über 2.5 Sterne nachgedacht, aber denke, alleine weil ich die Charaktere dann doch mochte und mir die Romance dann doch sehr gefallen hat, verdient das Buch ein bisschen mehr.

Lesbian Hunger Games - aber irgendwie enttäuschend?
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