The spellbinding sequel to the New York Times-bestselling We Hunt the Flame, by the masterful Hafsah Faizal.
Darkness surged in his veins. Power bled from her bones.
The battle is over, but the war is just beginning. Low on resources and allies alike, Zafira and Nasir are determined to finish their mission; to restore magic to their kingdom.
But the land teems with the return of an ancient evil, and as Nasir fights to command the magic in his blood, Zafira battles a very different darkness. And yet, in spite of everything, they find themselves falling into a love they can't stand to lose.
Time is running out and if order is to be restored, sacrifices will have to be made . . .
Set in a richly detailed world inspired by ancient Arabia, Hafsah Faizal's We Free the Stars is the epic conclusion to the Sands of Arawiya duology.
Von zwei sitzt nahtlos an Bd. 1 an und ich kann euch sagen ich war so froh, das Buch zur Hand zu haben.
Auch wenn ich den Schreibstil im Bd. 1 mittlerweile gewohnt war, hatte ich anfรคnglich noch ein paar Schwierigkeiten, Bd. 2, die jedoch relativ schnell verflogen sind.
Ich fand die Geschichte durchweg spannend, ohne groรe Lรคngen.
Die Liebesgeschichte zwischen Zafira und Nasir stehen definitiv nicht im Vordergrund. Sie flieรt eher nebenbei mit in die Geschichte. Hauptaugenmerk liegt wirklich darauf, die Magie wiederherzustellen und den Lรถwen der Nacht zu besiegen.
Klar Leseempfehlung fรผr alle, die ein komplexes Wort Building Slow, Burn ohne Spice und eine herausragende Geschichte, die ich auch noch nicht gelesen habe, suchen.
Dec 28, 2024
4.5
Von zwei sitzt nahtlos an Bd. 1 an und ich kann euch sagen ich war so froh, das Buch zur Hand zu haben.
Auch wenn ich den Schreibstil im Bd. 1 mittlerweile gewohnt war, hatte ich anfรคnglich noch ein paar Schwierigkeiten, Bd. 2, die jedoch relativ schnell verflogen sind.
Ich fand die Geschichte durchweg spannend, ohne groรe Lรคngen.
Die Liebesgeschichte zwischen Zafira und Nasir stehen definitiv nicht im Vordergrund. Sie flieรt eher nebenbei mit in die Geschichte. Hauptaugenmerk liegt wirklich darauf, die Magie wiederherzustellen und den Lรถwen der Nacht zu besiegen.
Klar Leseempfehlung fรผr alle, die ein komplexes Wort Building Slow, Burn ohne Spice und eine herausragende Geschichte, die ich auch noch nicht gelesen habe, suchen.
Ehre vor Herz, sprach das Mรคdchen.
Empfindsamkeit befรถrdert den Tod, sprach der Lรถwe.
Die Zerstรถrung folgt der Finsternis, sprach der Junge.
Macht gebiert Schmerz, sagte der Kรถnig.
๐Wie recht sie alle doch hatten.๐
Beinahe einhundert Jahre musste das Reich Arawiya nun schon ohne Magie auskommen, denn diese wurde mit dem Tod von Arawiyas einstigen Herrscherinnen - den Sechs Schwestern - auf der Gefรคngnisinsel Sharr eingeschlossen ... ebenso wie der Lรถwe der Nacht. Fรผnf Weggefรคhrten, die unterschiedlicher nicht sein kรถnnten, wurden vom Schicksal zusammengefรผhrt, um die Magie zu befreien. Benyamin, der unsterbliche Safi, der sein Leben fรผr die Zumra geopfert hat. Kifah, die Kriegerin, die endlich Rache nehmen will. Altair, der General mit dem losen Mundwerk und einem Spinnennetz, das niemand entwirren kann. Nasir, der Prinz des Todes, der erst noch lernen muss, dass Menschen leben, weil er es tut. Und Zafira, die Jรคgerin, die erst noch akzeptieren muss, dass Menschen gestorben sind, weil sie lebt. Gemeinsam haben sie das Jawarat, das die Erinnerungen der Schwestern von Einst enthรคlt, und deren Herzen an sich gebracht ... bis auf eins, das sich nun in der Gewalt des Lรถwen befindet.๐ค
Wird die Zumra den Lรถwen besiegen, die Finsternis aufhalten und die Herzen an ihren rechtmรครigen Platz bringen kรถnnen? Und selbst wenn ... wird die Magie nach Arawiya zurรผckkehren?โจ๏ธ
"We Free the Stars" ist der zweite und abschlieรende Teil der "Die Reiche von Arawiya"- Dilogie. Schon der erste Teil ("We Hunt the Flame") konnte mich begeistern, aber der zweite Teil hat, was Spannung, Charakterentwicklung und Herzschmerz angeht, wirklich nochmal eine Schippe draufgelegt.๐ซ
Ich weiร, dass einige den Schreibstil kritisieren bzw. nicht so leicht in die Geschichte hineinfinden konnten. Ja, der Schreibstil ist anspruchsvoll, aber er passt auch einfach perfekt zum mรคrchenhaft orientalischen Setting, das Hafsah Faizal in ihrer Geschichte erschaffen hat. Auรerdem liebe ich es, dass sie arabische Ausdrรผcke eingeflochten hat. Natรผrlich muss man gerade zum Anfang deshalb รถfter im Glossar nachschlagen, trotzdem machen gerade diese Details den Stil so authentisch.๐
Man kann auch kritisieren, dass die Handlung in beiden Teilen etwas Zeit braucht, um in Schwung zu kommen. Ja, ich wรผrde die Handlungsgeschwindigkeit auch eher als wechselhaft bezeichnen. Es gibt Kapitel voller Action, in denen auch wirklich alles Knall auf Fall passiert, es gibt aber genauso ruhigere Passagen. Ich glaube, das liegt vor allem daran, dass Hafsah Faizal hier richtig tiefgrรผndige Figurenentwicklung betreibt. Tragische Hintergrundgeschichten stehen in Fantasy-Romanen ja auf der Tagesordnung, aber ... Hallelujah! Ich bin schon lรคnger keinen Figuren mehr begegnet, deren Schicksal mir so an die Nieren gegangen ist.๐๐ฅบ
Besonders mit Nasir habe ich auf jeder Seite mitgelitten. Nach all den Erniedrigungen, die er erfahren hat, kann man seine Selbstzweifel so nachvollziehen. Jedes Wort ist ein Kampf, weil er glaubt, es nicht wert zu sein, dass ihm jemand zuhรถrt. Jedes Gefรผhl will er unterdrรผcken, weil er fรผrchtet, was passiert, wenn die Gefรผhle erwidert werden. Die รberwindung, die es Nasir kostet, noch einmal zu lieben ... das hat Hafsah Faizal richtig schรถn schmerzhaft, aber auch richtig, richtig gut geschrieben.โค๏ธโ๐ฉน
Und da macht es natรผrlich Sinn, dass die Liebesgeschichte zwischen Nasir und Zafira - zumal Zafira selbst erstmal ihre komplette Einstellung zur Liebe umkrempeln, ein neues Selbstbild entwickeln und die Beeinflussung durch ein magisches Buch verarbeiten muss - vor alle erdenklichen Hรผrden gestellt wird und jedes mรถgliche Missverstรคndnis mitnimmt. Uff! Hier braucht der Leser Nerven aus Stahl! Und ich zumindest habe mich mehr als einmal gefragt, ob in Arawiya das Tรผrschloss noch nicht erfunden wurde ... ("Bitte nicht stรถren"-Schilder wรคren vielleicht auch eine Alternative.)๐
Insgesamt kann ich aber nur eine deutliche Leseempfehlung aussprechen. "We Hunt the Flame" und "We Free the Stars" erzรคhlen eine komplexe Fantasygeschichte voller mรคrchenhafter Details, tiefgrรผndiger Figuren und spannender Abenteuer. Trotz Themen, die die Stimmung schon mal herunterziehen kรถnnen, darf man sich aber auch auf unerwarteten Humor (shukrun, Altair!), herzerwรคrmende Freundschaften und รผberraschende Wendungen (von denen man gern richtig kalt erwischt wird) freuen. Die Romantik ist zwar eher rar gesรคt, aber wenn man bis zum Ende durchhรคlt, wird man belohnt!๐ฅฐโค๏ธโจ๏ธ
Aug 23, 2025
5.0
Ehre vor Herz, sprach das Mรคdchen.
Empfindsamkeit befรถrdert den Tod, sprach der Lรถwe.
Die Zerstรถrung folgt der Finsternis, sprach der Junge.
Macht gebiert Schmerz, sagte der Kรถnig.
๐Wie recht sie alle doch hatten.๐
Beinahe einhundert Jahre musste das Reich Arawiya nun schon ohne Magie auskommen, denn diese wurde mit dem Tod von Arawiyas einstigen Herrscherinnen - den Sechs Schwestern - auf der Gefรคngnisinsel Sharr eingeschlossen ... ebenso wie der Lรถwe der Nacht. Fรผnf Weggefรคhrten, die unterschiedlicher nicht sein kรถnnten, wurden vom Schicksal zusammengefรผhrt, um die Magie zu befreien. Benyamin, der unsterbliche Safi, der sein Leben fรผr die Zumra geopfert hat. Kifah, die Kriegerin, die endlich Rache nehmen will. Altair, der General mit dem losen Mundwerk und einem Spinnennetz, das niemand entwirren kann. Nasir, der Prinz des Todes, der erst noch lernen muss, dass Menschen leben, weil er es tut. Und Zafira, die Jรคgerin, die erst noch akzeptieren muss, dass Menschen gestorben sind, weil sie lebt. Gemeinsam haben sie das Jawarat, das die Erinnerungen der Schwestern von Einst enthรคlt, und deren Herzen an sich gebracht ... bis auf eins, das sich nun in der Gewalt des Lรถwen befindet.๐ค
Wird die Zumra den Lรถwen besiegen, die Finsternis aufhalten und die Herzen an ihren rechtmรครigen Platz bringen kรถnnen? Und selbst wenn ... wird die Magie nach Arawiya zurรผckkehren?โจ๏ธ
"We Free the Stars" ist der zweite und abschlieรende Teil der "Die Reiche von Arawiya"- Dilogie. Schon der erste Teil ("We Hunt the Flame") konnte mich begeistern, aber der zweite Teil hat, was Spannung, Charakterentwicklung und Herzschmerz angeht, wirklich nochmal eine Schippe draufgelegt.๐ซ
Ich weiร, dass einige den Schreibstil kritisieren bzw. nicht so leicht in die Geschichte hineinfinden konnten. Ja, der Schreibstil ist anspruchsvoll, aber er passt auch einfach perfekt zum mรคrchenhaft orientalischen Setting, das Hafsah Faizal in ihrer Geschichte erschaffen hat. Auรerdem liebe ich es, dass sie arabische Ausdrรผcke eingeflochten hat. Natรผrlich muss man gerade zum Anfang deshalb รถfter im Glossar nachschlagen, trotzdem machen gerade diese Details den Stil so authentisch.๐
Man kann auch kritisieren, dass die Handlung in beiden Teilen etwas Zeit braucht, um in Schwung zu kommen. Ja, ich wรผrde die Handlungsgeschwindigkeit auch eher als wechselhaft bezeichnen. Es gibt Kapitel voller Action, in denen auch wirklich alles Knall auf Fall passiert, es gibt aber genauso ruhigere Passagen. Ich glaube, das liegt vor allem daran, dass Hafsah Faizal hier richtig tiefgrรผndige Figurenentwicklung betreibt. Tragische Hintergrundgeschichten stehen in Fantasy-Romanen ja auf der Tagesordnung, aber ... Hallelujah! Ich bin schon lรคnger keinen Figuren mehr begegnet, deren Schicksal mir so an die Nieren gegangen ist.๐๐ฅบ
Besonders mit Nasir habe ich auf jeder Seite mitgelitten. Nach all den Erniedrigungen, die er erfahren hat, kann man seine Selbstzweifel so nachvollziehen. Jedes Wort ist ein Kampf, weil er glaubt, es nicht wert zu sein, dass ihm jemand zuhรถrt. Jedes Gefรผhl will er unterdrรผcken, weil er fรผrchtet, was passiert, wenn die Gefรผhle erwidert werden. Die รberwindung, die es Nasir kostet, noch einmal zu lieben ... das hat Hafsah Faizal richtig schรถn schmerzhaft, aber auch richtig, richtig gut geschrieben.โค๏ธโ๐ฉน
Und da macht es natรผrlich Sinn, dass die Liebesgeschichte zwischen Nasir und Zafira - zumal Zafira selbst erstmal ihre komplette Einstellung zur Liebe umkrempeln, ein neues Selbstbild entwickeln und die Beeinflussung durch ein magisches Buch verarbeiten muss - vor alle erdenklichen Hรผrden gestellt wird und jedes mรถgliche Missverstรคndnis mitnimmt. Uff! Hier braucht der Leser Nerven aus Stahl! Und ich zumindest habe mich mehr als einmal gefragt, ob in Arawiya das Tรผrschloss noch nicht erfunden wurde ... ("Bitte nicht stรถren"-Schilder wรคren vielleicht auch eine Alternative.)๐
Insgesamt kann ich aber nur eine deutliche Leseempfehlung aussprechen. "We Hunt the Flame" und "We Free the Stars" erzรคhlen eine komplexe Fantasygeschichte voller mรคrchenhafter Details, tiefgrรผndiger Figuren und spannender Abenteuer. Trotz Themen, die die Stimmung schon mal herunterziehen kรถnnen, darf man sich aber auch auf unerwarteten Humor (shukrun, Altair!), herzerwรคrmende Freundschaften und รผberraschende Wendungen (von denen man gern richtig kalt erwischt wird) freuen. Die Romantik ist zwar eher rar gesรคt, aber wenn man bis zum Ende durchhรคlt, wird man belohnt!๐ฅฐโค๏ธโจ๏ธ