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The Idiot

4.1(117)
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About the book

First published serially between 1868 and 1869, "The Idiot" is Dostoevsky’s most deeply personal work, which he remarked was his own personal favorite. It follows the journey of the title character, Prince Lev Nikolayevich Myshkin, who is actually intelligent but is cynically referred to as an "idiot" by his fellow characters for his moralistic purity. Prince Myshkin is a young man from an ancient noble Russian family who is returning home after a two year stay at a Swiss clinic for treatment of his epilepsy, a condition that Dostoevsky himself suffered from. On his train journey home he meets the darkly passionate and reckless young man Rogozhin, and is drawn into a love triangle with the beautiful, but flawed and destructive, Nastasya Filippovna. Upon returning to Russia, Prince Myshkin stands out as the exact opposite of the society around him. He is thoughtful, deliberate, deeply compassionate, and selfless; while his contemporaries are greedy, impulsive, materialistic, manipulative, and self-absorbed. They cannot understand the Prince and mistakenly interpret his naivete as idiocy. "The Idiot" is a tragic, haunting, and deeply moving examination of a wholesome and idealistic man’s struggle to cope with the changes being brought on by a modernizing Russia during the second half of the 19th century. This edition is printed on premium acid-free paper and follows the translation of Eva M. Martin.

Editions (25)

ISBN9781420959116
PublisherDigireads.com
Publication Date09/21/18
Pages498

Reviews & Ratings

117 ratings

25 reviews

4.1

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  • readzilla
    readzilla

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    5.0

    Zwischen Reinheit und Abgrund 😮‍💨

    Mit "Der Idiot" hat Fjodor Dostojewski einen Roman geschaffen, der weniger erzählt als seziert. Dieses Buch liest man nicht – man durchlebt es. Im Zentrum steht Fürst Myschkin, dessen beinahe schmerzhafte Güte in einer Welt voller Eitelkeit, Stolz und Machtspiele wie ein Fremdkörper wirkt. Genau darin liegt die Tragik: Was geschieht mit einem wirklich guten Menschen in einer Gesellschaft, die Härte mit Stärke verwechselt? Dostojewski legt jede Emotion frei – Liebe wird zur Besessenheit, Mitgefühl zur Schwäche, Hoffnung zur Zerreißprobe. Jede Begegnung trägt Spannung in sich, jede Beziehung ist aufgeladen, als würde sie unweigerlich auf einen Abgrund zusteuern. Beim Lesen schwankt man zwischen Mitgefühl, Frustration und tiefer Beklemmung. Und am Ende bleibt dieses schwere Gefühl von Tragik – als hätte man dabei zugesehen, wie Unschuld langsam zerbricht. Eine klare Empfehlung. Dieser Klassiker ist fordernd, intensiv und emotional erschütternd – aber genau deshalb so bedeutend. Man sollte ihn lesen. Und sich auf die seelische Achterbahnfahrt einlassen, die er auslöst.

    Zwischen Reinheit und Abgrund 😮‍💨

    Feb 25, 2026

  • wortschatzkiste
    wortschatzkiste

    217 Followers

    4.5

    Liebesdreieck wie im Fiebertraum

    Als der angebliche “Idiot“ First Myschkin aus der Schweiz nach Russland fährt, hat er sicherlich nicht gedacht, was für ein Skandal er in gleich zwei Familien verursachen wird. Wieder mal treffen starke Charaktere auf eine Wahnwitzige Geschichte voller Tragödie und Witz. Psychologisch spielt Dostojewski mit den Figuren und lässt auch die sozialen Umstände Russlands nicht außer Acht. Tatsächlich ist es mein bisher liebstes Buch von Dostojewski. Es könnte an der Übersetzung meiner alten Ausgabe liegen, irgendwie ging die Geschichte flotter und direkter von statten als sonst. Das Ende war großartig inszeniert Tipp von mir: Besser eine neuere Ausgabe mit Namensregister kaufen. Ich war häufig verwirrt und musste mit viel Mühe ein eigenes erstellen und klar zu kommen 😅

    Liebesdreieck wie im Fiebertraum

    May 10, 2024

  • 4.5

    Ein fesselndes Meisterwerk der klassischen Literatur

    Ein kraftvolles Werk voller lebendiger Charaktere, einer fesselnden Handlung und einer berührenden Liebesgeschichte. Der Roman fängt tiefgründige Gedanken ein: Güte, die an Naivität grenzt; eine Krankheit, die Momente der Harmonie und Erleuchtung ermöglicht; die Offenbarung der oft anzutreffenden „Unverfrorenheit der Naivität“. Alle Charaktere sind wie wir selbst, mit all unseren Eigenschaften. Wie treffend erfasst der Autor die Laster und Tugenden eines Menschen aller Zeiten, eines unveränderlichen Wesens. Fürst Myschkin verkörpert das gütige Selbst in uns allen, allvergebend, allverständnisvoll. Aglaja ist der Funke, der unseren Charakter offenbart – mal ein strahlendes Lachen, mal ein flüchtiger Zorn, mal ein lodernder Groll. Lebedew enthüllt einen Hauch von Intrige in unseren Seelen; er will uns nicht direkt schaden, sondern beteiligt sich am Gerede. Rogoschin ist unser dunkelster Teil, geheimnisvoll, aggressiv, das genaue Gegenteil des Fürsten. Doch alles verschmilzt miteinander. Wir sind eins. Myschkin und Rogoschin gehen Hand in Hand, und nur sie können einander verstehen und brauchen einander in ihren dunkelsten Stunden.

    Apr 20, 2026

3 of 25 reviews

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