Our Wives Under the Sea
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Description
A FINALIST for the LAMBDA LITERARY AWARD and GOODREADS CHOICE AWARD
“A deeply strange and haunting novel in the best possible way…An impressive and exciting debut novel that may leave you thinking about your own relationships in a new light.” ―NPR
“Shocking…Achingly poetic…Sharp and beautiful as coral polyps…Armfield exercises an exquisite―even sadistic―sense of suspense." ―Ron Charles, The Washington Post
Leah is changed. A marine biologist, she left for a routine expedition months earlier, only this time her submarine sank to the sea floor. When she finally surfaces and returns home, her wife Miri knows that something is wrong. Barely eating and lost in her thoughts, Leah rotates between rooms in their apartment, running the taps morning and night. Whatever happened in that vessel, whatever it was they were supposed to be studying before they were stranded, Leah has carried part of it with her, onto dry land and into their home. As Miri searches for answers, desperate to understand what happened below the water, she must face the possibility that the woman she loves is slipping from her grasp.
By turns elegiac and furious, wry and heartbreaking, Our Wives Under the Sea is an exploration of the unknowable depths within each of us, and the love that compels us nevertheless toward one another.
Book Information
Posts
Bin ein bisschen sprachlos (im positiven Sinne)
Ich habe das Buch gerade beendet und bin ehrlicherweise noch ein bisschen lost. Tausend Fragen in meinem Kopf, die ich noch zu beantworten habe. Aber das Buch war einfach nur genial! Der Schreibstil, die Figuren und die Metaphern waren so toll ausgearbeitet und gestochen scharf getroffen. Ich habe das Buch echt verschlungen und an einigen Stellen hat es mir auch echt Gänsehaut gemacht. Aber genau das, macht ein gutes Buch für mich aus. Ich wollte es garnicht mehr weglegen und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich noch lange darüber nachdenken werde. Es ist definitiv ein Buch, wo jeder Mensch sich seine eigenen Gedanken dazu machen muss, was das Buch aussagen möchte. Ich finde es ganz schwer, das hier zu verallgemeinern.

“Gestalten der Tiefe” von Julia Armfield (ins Deutsche übersetzt von Hannah Pöhlmann) handelt von Miri und ihrer Frau Leah. Leah war als Meeresbiologin monatelang auf einer Tiefseeexpedition verschollen und als sie nach Hause zurück kehrt, ist sie psychisch (und physisch) verändert. Die Autorin erzählt die Gegenwart aus Miris Sicht, die nach monatelanger Ungewissheit nicht damit zurecht kommt, dass Leah nicht mehr die selbe ist wie vorher und das, was während der Expedition geschah, in der Vergangenheit aus Leahs Sicht. Beides zusammen ergibt ein wunderschönes, skurilles Panorama über Entfremdung, Veränderung, Ängste und Liebe, auf das man sich einlassen muss und das von stimmungsvollen Bildern lebt. Weird Girl Fiction meets Body Horror - toll! Allerdings finde ich die Übersetzung an einigen Stellen hakelig, wenn bspw. Währung, Notrufnummern etc. “mitübersetzt” werden und aus dem britischen in ein deutsches Setting übertragen werde. Das hat man vielleicht in den 90ern noch so gemacht, aber hier hat es oft den Lesefluss gestört sowie mein ”Vertrauen” in die deutsche Auflage, sodass ich im Original nachschlagen musste, was dort ursprünglich stand. *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
surreal vs. realistisch
Dieses Buch habe ich immer wieder auf Social Media gesehen und dann spontan in der Buchhandlung mitgenommen. Bücher mit Unterwasser-Themen kriegen mich einfach immer. In der Geschichte geht es um Leah, eine Meeresbiologin, und ihre Frau Miri. Nach einem langen Forschungseinsatz kehrt Leah zurück und beide müssen erst einmal wieder zueinanderfinden. Doch Leah verhält sich zunehmend fremd und irgendwie surreal, fast schon anderweltlich. Die Beziehung der beiden scheint sich dadurch immer mehr zu entzweihen. Nach und nach erfahren wir durch Leahs Tagebucheinträge kleine Bruchstücke davon, was während dieser Reise eigentlich passiert ist. Lange konnte ich nicht so genau einordnen, in welche Richtung dieses Buch geht. Bewegt es sich eher im Surrealismus oder doch im Realismus? Gerade diese Unklarheit hat für mich aber auch einen Teil des Reizes ausgemacht. Die Geschichte hat mich sehr bewegt und bringt meiner Meinung nach alles mit, was ein gutes Buchclub-Buch braucht, weil es viele Stellen gibt, über die man gemeinsam sprechen und unterschiedliche Interpretationen austauschen kann. Alles in allem hat mich die Sprache fasziniert und die Story magisch angezogen. Die Beziehung zwischen den beiden Frauen fand ich berührend, gleichzeitig aber auch stellenweise etwas distanziert, was jedoch gut zur Stimmung des Buches passt.

Julia Armfields Roman »Gestalten der Tiefe« erzählt von Miri und Leah, einem Ehepaar, dessen Beziehung durch ein Ereignis erschüttert wird, das sich jeder klaren Erklärung entzieht. Leah kehrt von einer Tiefsee-Expedition zurück, die eigentlich nur wenige Wochen dauern sollte, sich aber über Monate hinwegzieht. Als sie wieder auftaucht, ist sie körperlich zwar anwesend, wirkt jedoch zugleich seltsam entrückt und kaum noch greifbar. Der Roman setzt in dieser Gegenwart ein, in der Miri versucht, mit Leahs Rückkehr umzugehen, die nicht mehr ganz die ist, die sie einmal kannte. Zugleich entfaltet sich ihre Beziehung in Rückblenden: vom Kennenlernen über das gemeinsame Leben bis hin zu den Wochen und Monaten des Wartens, in denen ungewiss bleibt, was geschehen ist und ob ein Wiedersehen überhaupt möglich sein wird. Parallel dazu geben Leahs Kapitel Einblicke in das Geschehen unter der Meeresoberfläche, das sich nur bruchstückhaft erschließt. So entsteht kein linear erzählter Plot, sondern ein Geflecht aus Erinnerung, Verlust und langsamer Entfremdung. Im Zentrum steht dabei weniger die Frage, was genau mit Leah passiert ist, als vielmehr, was es bedeutet, einen geliebten Menschen Stück für Stück zu verlieren, obwohl er noch da ist – körperlich zumindest. Häufig wird »Gestalten der Tiefe« als Horrorroman eingeordnet. Und tatsächlich arbeitet der Text mit Motiven des Genres: mit dem Unbekannten, mit körperlicher Veränderung, mit einem Geschehen, das sich der Kontrolle entzieht. Doch der eigentliche Schrecken liegt nicht in dem, was unter der Meeresoberfläche geschehen ist, sondern in dem, was danach einsetzt. Er entfaltet sich leise im Alltag, im Zusammenleben, im langsamen Auseinanderdriften – in dem Versuch, an etwas festzuhalten, das zunehmend verloren geht. Für mich ist der Roman daher weniger Horror im klassischen Sinn als eine ungewöhnlich zarte und sehr präzise Erzählung über Verlust. Über die Zeit nach dem Einschnitt und das Weiterleben mit einem Menschen, der sich verändert hat. Was diesen Roman besonders macht, ist, wie konsequent sich seine Bilder durch den gesamten Text ziehen. Das Meer ist hier nicht nur Schauplatz, sondern durchzieht den Text als Denk- und Wahrnehmungsraum. Immer wieder ist von „versunkenen Gedanken“ die Rede, von etwas, das sich dem Zugriff entzieht, absinkt und sich nicht mehr ganz an die Oberfläche holen lässt. Dieses Bild prägt auch die Erinnerungen, die nicht geordnet, sondern fragmentarisch erscheinen– wie etwas, das aus der Tiefe auftaucht und einem gleich wieder entgleitet. Auch sprachlich überzeugt der Roman. Armfields Sätze sind ruhig und präzise, oft von einer beinahe nüchternen Klarheit, die immer wieder schöne, atmosphärische Bilder hervorbringt. Zugleich hält sich darin konsequent etwas leicht Verschobenes, das sich nicht ganz einordnen lässt. Diese Verbindung aus Genauigkeit und Irritation durchzieht den gesamten Text. Die sorgfältig gestaltete Welt – von den Details der Tiefsee bis zu den Abläufen der Expedition – verankert das Unheimliche im Realen und verstärkt seine Wirkung. Die Spannung entsteht dabei weniger durch konkrete Ereignisse als durch ein stetiges Unbehagen: in dem Wissen, dass etwas nicht stimmt, in den Veränderungen, die sich nicht sofort erklären lassen und in den bewusst gesetzten Leerstellen. Gerade dieses Zusammenspiel aus Andeutung und Zurückhaltung erzeugt einen unterschwelligen Schrecken, der sich langsam verdichtet und lange anhält. Der Roman arbeitet zudem mit Spiegelungen: Das Eingeschlossensein im U-Boot findet ein Echo in der Enge der gemeinsamen Wohnung, die Miri und Leah zunehmend kaum noch verlassen. Beide Räume wirken auf unterschiedliche Weise abgeschlossen, durchzogen von einer Atmosphäre, in der Nähe und Fremdheit gleichzeitig spürbar sind. Auch thematisch entstehen solche Gegenüberstellungen – etwa zwischen Leahs Verlust, obwohl sie noch da ist, und dem Verlust von Miris Mutter. Zwei Erfahrungen, die sich berühren und doch nicht deckungsgleich sind. Für mich war »Gestalten der Tiefe« mein erstes Highlight dieses Jahr. Ein Roman, der mich auf eine leise, fast unheimliche Weise nicht mehr losgelassen hat. Außergewöhnlich, verstörend, schräg und gleichzeitig unglaublich zart erzählt und in vielem nicht ganz greifbar. Vieles bleibt bewusst offen – und gerade darin liegt seine Stärke. Es ist kein Buch, das Antworten gibt, sondern eines, das ein Gefühl beim Leser hinterlässt. Wie eine Bewegung zwischen Ebbe und Flut: Etwas, das nachhallt, sich entzieht, wieder auftaucht, nie ganz greifbar wird und vieles in der Tiefe lässt Für alle, die diese besondere, leicht verschobene Stimmung lieben: absolute Empfehlung. Vor allem, wenn ihr Bücher mögt wie »Ich, die ich Männer nicht kannte« von Jaqueline Harpman oder generell ein Faible für weird girl fiction habt.

Gänsehaut pur!
Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es war absolut nicht das was ich erwartet hatte und ich bin froh darüber. XD Ich hab das Buch zuerst in einem Video von einer Youtuberin gesehen und fand ihre Beschreibung so interessant das ich es lesen wollte. Nur hat diese Beschreibung, so wie ich jetzt weiss, rein GAR NICHTS mit dem Buch zu tun. Gelesen habe ich es dennoch gerne. Wir verfolgen hier in der Geschichte einPärchen: Miri und Leah. Die Kapitel wechseln zwischen den beiden immer hin und her. Miri arbeitet von zuhause aus und Leah ist Mitarbeiterin in einem Team für Meeresbiologen. Leah war auf einer Exkursion und verhält sich seit ihrer Rückkehr immer merkwürdiger. In Miris Kapiteln befindet man sich in der Gegenwart, wie sie versucht ihre Frau zu verstehen und zu helfen, Leah's Kapitel spielen in der Vergangenheit und man ist bei ihr auf der Exkursion. Ich hab diesen Schreibstil GELIEBT, es ist die ganze Zeit super spannend und man fiebert einfach mit. Die Spannung wird immer und immer mehr aufgebaut und es wird teilweise auch sehr extrem und heftig. Es ist ein Fiction Buch, hatte aber auch einige seltsame Horror Anteile was mir persönlich sehr gefallen hat da ich skurrile Bücher sehr gerne lesen. Ich muss aufhören zu schreiben sonst spoiler ich zu viel. Man muss es wirklich selbst lesen. Wirklich tolles Buch und ich kann es jedem nur weiterempfehlen! Absolute Gänsehaut!
Wow, wie wunderschön! Sapphic, traurig, erdrückend und liebevoll!
Dieses Buch ist keine Horrorgeschichte. Es ist eine Liebesgeschichte, es ist realistische sapphic Liebe, es ist wunderschön und es ist beklemmend, hoffnungsvoll und hoffnungslos. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht des Paares Miri und Leah erzählt. Miri erzählt, wie die Beziehung war und wie es jetzt ist. Lea erzählt, was Miri nicht weiß. Was passiert ist, als sie verschwunden war. Achtung, Spoiler: Dieses Buch ist für alle, die langsam einen geliebten Menschen verloren haben. Man fragt sich vielleicht "Wieso macht Miri nicht mehr? Wieso holt sie keine Hilfe?" Aber es gibt Situationen, in der Hilfe nicht möglich ist... in der niemand mehr helfen oder heilen kann. Was mir gefehlt hat: Ein bisschen mehr Emotion von Miri. Ich verstehe, dieses lähmende Gefühl in der Situation aber mir hat ein bisschen die Verlustangst, die Angst vor der Wahrheit der Situation gefehlt. Die Verzweiflung.
Ich habe mir mehr gewünscht
Irgendwie war das Buch für mich nicht ganz das, was ich erwartet habe bzw lesen wollte. Es gab Sachen, die mir ganz gut gefallen haben (hierzu zählt vor allem Leah‘s Perspektive), Miri habe ich hingegen als nervig empfunden und zu ihr konnte ich leider absolut keine Bindung aufbauen. Daher mochte ich ihre Kapitel nicht so gerne und fand sie oftmals langweilig.
Ich weiß noch nicht so ganz was ich davon halten soll 😅
Die Erzählweise ist wirklich sehr Slow und die Geschichte wird abwechselnd aus Miris Perspektive, die die Gegenwart mit ein paar Rückblenden beschreibt und Leah’s Perspektive, die ihre Zeit unter Wasser schildert erzählt. Ich muss das Ganze auf jeden Fall noch etwas verarbeiten und bin mir nicht wirklich sicher ob ich das Buch als Ganzes wirklich verstanden habe. Zum Ende hin wurde es immer weirder. Ich glaube aber insgesamt geht es viel um Trauer und das Vermissen einer Person die aber immer noch da ist. Mich konnte es leider nicht so wirklich begeistern
What
Why did she turn into seafoam in the end? And what the hell was that weird noise down there? Why was the relationship between those two overall so communication lacking? And why did Miri basically question NOTHING that happened with Lea? (She bled out of every damn pore and Miri was just like "mh that's unusual" YEAH IT IS?) Another book that only left me confused.
Suptiler Horror im Oktober. Irgendwie hatte mich das Cover angesprochen, ich wusste nicht was mich erwartet. Doch dann zog mich die Story in ihre unglaubliche Tiefe. Die Beklemmung in einem U-Boot gesunken zu sein, ohne Aussicht auf Rettung und die Veränderungen auf die Seele. Und dann Mirin, die sich erst in einer Twlightzone aus Angst um ihre Frau befindet und dann mit einem veränderten Menschen klar kommen muss. So viel steckt in den nicht Mal 300 Seiten. Von Horror, über Ozeanologie bis hin zu der Dynamik von Zweierbeziehungen. Mich hat es gefesselt von der ersten bis zu letzten Seite.
Für mich war dieses Buch ein kleines Highlight und ich werde definitiv noch weitere Bücher von Julia Armfield lesen!
"Our wives under the sea" konnte mich von der ersten Seite an begeistern! Während wir aus Leahs Sicht von den Ereignissen unter Wasser erfahren, erzählt Miri von der Zeit nach Leahs Rückkehr. Dabei verschwimmen die Grenzen von Realität und Einbildung, und lassen viel Spielraum für eigene Interpretationen. Ein Kernthema ist Trauer und die Bewältigung von traumatischen Ereignissen. Leah und Miri klammern sich beide an Erinnerungen fest, reisen in die Vergangenheit, um dem Unausweichlichen noch ein bisschen fern zu bleiben. Vor allem Miris Gedanken haben mich fasziniert und mich zum Nachdenken angeregt. Die Geschichte ist zwar eher ruhig, doch sprachlich ist dieser schmale Roman eine Wucht und hat mich wirklich sehr begeistert. Ich habe all die klugen und poetischen Worte wie ein Schwamm aufgesogen. "When Something bad is actually happening, it's easy to underreact, because a part of you is wired to assume it isn't real. When you stop underreacting, the horror is unique because it is, unfortunately, endless." S. 190
'our wives under the sea' is an exploration of the unknowable depths within each of us, and the love that compels us toward one another.
two young women are stuck in their apartment, where they will remain almost until the end of the novel. leah works as a marine biologist, and miri writes grant applications. but their normal lives have been entirely suspended. when the novel begins, miri is caring for leah, who’s just returned from a deep-sea disaster. We learn that a three-week research mission went horribly awry and dragged out over six hope-crushing months before she was unexpectedly rescued. during that period of worry and arrested grief, miri fantasized about joining a support group for people with missing spouses: “Wife Under the Sea? Here’s the Number to Call.” But in practice, Miri did nothing but ruminate, despair and resent the world’s blithe continuance. now, as leah recuperates, miri is stuck dialing and redialing the mission administrator to find out what exactly happened to her debilitated wife on the ocean floor. she waits endlessly on hold, gets cut off — rinse, repeat. somehow the pressure leah experienced six miles beneath the surface of the ocean is matched by the pressure miri experiences in their apartment. it’s enough to fuse the story of dying love with a tale of gothic horror. a story of falling in love, loss, grief, and what life there is in the deep, deep sea.
Okey wow! 🪼
Die Geschichte hat mich so gefesselt und ich konnte sie, wenn ich wirklich Zeit zum lesen hatte, nie aus der Hand legen. Die letzten 90 Seiten musste ich einfach an einem Stück beenden, da ich endlich wissen musste, wie das Buch endet! Das Buch war mal etwas komplett anderes. Es war irgendwie traurig und düster, aber dennoch spannend und wahnsinnig interessant. Der Schreibstil war so so gut und es hat sich einfach total gut lesen lassen. Ich hab’s echt gemocht. Es gibt allerdings einen Stern abzug, da ich mir für das Ende gerne noch ein wenig mehr "Erklärung" gewünscht hätte. Der letzte Part von Leah hätte gerne etwas länger sein können. 🦀💧✨

Gestalten der Tiefe erzählt die Geschichte von Miri und Leah, einem verheirateten Paar, dessen Leben nach Leahs Rückkehr von einer missglückten Tiefsee-Expedition nicht mehr dasselbe ist. Leah hat sich verändert – sowohl körperlich als auch mental – und Miri ringt mit den Veränderungen, die sie in ihrer Frau beobachtet. Während Leah seltsame Verhaltensweisen entwickelt, wie stundenlange Bäder und eine fast krankhafte Anziehung zum Wasser, versucht Miri zu verstehen, was unter der Meeresoberfläche wirklich geschehen ist. Das Buch wechselt zwischen den Perspektiven der beiden Frauen: Miri reflektiert über ihre Ehe und das Leben nach Leahs Rückkehr, während Leahs Kapitel einen Einblick in ihre Erlebnisse unter Wasser geben, die zunehmend surreal und bedrohlich wirken. 🌊 Der Schreibstil ist lyrisch und gleichzeitig düster. Die Autorin nutzt poetische, oft metaphorische Sprache, die das Gefühl der Bedrohung und des Unbekannten verstärkt - man fühlt sich an so vielen Stellen total unwohl. Besonders eindrucksvoll fand ich, wie Armfield die körperlichen und geistigen Veränderungen von Leah beschreibt – fast schon körperlich spürbar, während man liest. Allerdings merkt man, dass die Sprache hier klar über Handlung und Charakterentwicklung gestellt wird. In Maßen mag ich sowas auch sehr gerne - hier habe ich mir etwas mehr Plot gewünscht. Vielleicht hatte ich auch einfach eine falsche Erwartung an das Buch. ✒️ Die Atmosphäre des Buches ist definitiv bedrückend und schafft es, ein konstantes Gefühl der Unruhe und Beklemmung zu vermitteln, besonders in der Mitte der Geschichte. Doch gleichzeitig hatte ich Schwierigkeiten, eine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Miri und Leah blieben mir zu distanziert, ihre Stimmen zu ähnlich, was es mir erschwerte, sie als individuelle Figuren zu sehen. Die Autorin erzeugt zwar eine unheimliche Stimmung, doch die Antworten auf viele der aufgeworfenen Fragen bleiben vage und unbefriedigend. Letztlich fühlte ich mich eher verloren im Nebel des Ungewissen als tief berührt, irgendwas hat einfach gefehlt. 😶🌫️ Fazit: Wer dichte, bildhafte Prosa mag und sich nicht an einer offenen Handlung stört, hat hiermit den perfekten Read. Für mich persönlich war es eine interessante, aber nicht vollkommen erfüllende Leseerfahrung. ⭐️⭐️⭐️✨
I find it very hard to describe and rate this book. It’s something completely different to what I have ever read before. The book is very mystical and the relationship between Leah and Miri was very tender and romantic and it unraveled more and more throughout the book. But still I found the first half of the book a bit weaker and only as of halfway through really suspenseful and catchy. The excerpts Miri described of their time together on land before Leah’s mission were very beautiful und you understood the relationship between them and I found Leahs character very humorous and easy going. Through Leah’s descriptions of her life as a child the reader could comprehend the passion Leah has for the ocean and the lives in the ocean. Therefore the ending was very beautifully written and I nearly cried. And the book built up to the ending which made perfect sense after that story.
Eine Story, die nach wirkt...
Es war eine Buchempfehlung von einer Person, die gern im Horrorgenre liest und mit dieser Erwartung ging ich heran. Zum Glück war es nicht ganz so ... Es geht um zwei Frauen, aus deren Sicht es auch jeweils geschrieben ist. Eine davon ist Meeresbiologin und begibt sich auf eine kurze Expedition, aus der sechs Monate werden und als sie wieder nach Hause kommt, ist sie völlig verändert und die Veränderung setzt sich fort... Meiner Meinung nach ein berührendes Buch, was einem wieder vor Augen führt, dass man hinterfragen sollte, mit wem man sich einlässt (auch beruflich), was es bedeutet wahrhaftig zu lieben und was Loslassen müssen eigentlich heißt und womit das verbunden ist. Dennoch gibt es Passagen, die hätte gern etwas mehr ausgeschmückt werden können, deshalb nur vier Sterne.
beautifully written but following a sad plot and development of characters. The book is following the past and the future of two lovers after the main character's wife comes back from a deep sea mission but she's different than she used to be.
"I thought to myself, Miri, Miri, Miri and waited for the ocean to end" the way Miri tries to keep holding onto Leah even though she basically doesn't exist anymore and clearly lived through something underwater that she doesn't quite want to talk about maybe because of trauma is heartbreaking. seeing the way she tries to do everything to get HER Leah back and not being able to achieve it makes the whole situation so heartbreaking. at first I wasn't the biggest fan of the story because I thought there wouldn't be any development or any situations that would truly make me overthink but the development of the story and Miri throughout the book makes the reader feel as if you where there to see the situation through your own eyes. everything is so detailed and so well written that you start to bond with the characters and you feel the way they feel in certain situations that book describes. I would recommended to anyone and everyone the only thing I didn't like is the open end. like I want to know what happened to everyone in that boat and why Leah started to fade into water...
A beautiful read.
A friend gifted me this book for Christmas, saying it'd had her ugly-sobbing. I didn't cry while reading it. I also don't agree with people who call this "a deep sea thriller". It's not a thriller. The tension doesn't hit you in the face, there's no running, no evil. This book made my skin crawl. It made me get up and eat fruit. It made me hug my boyfriend tighter than usual. It made me google all sorts of fun-facts about the sea I feel like I knew once but forgot. I'm not sure if I got Our Wives Under the Sea. I'm not sure if I was supposed to. All I know is that I'm hurting and that I'm full of longing now, for what, I cannot express.

Herzzerreißend
✨sapphic, herzzerreißend, beklemmend, spannend, frustrierend, aufwühlend, sehr emotional✨ Dieses Buch konnte sich nach und nach wirklich für sich gewinnen. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, weil ich erst in den Schreibstil hereinkommen musste und mich zunächst auch die übernatürlichen, körperlichen Entwicklungen von Leah irritiert haben. Ein paar Kapitel später konnte ich diese sehr viel besser annehmen und übergeordnet annehmen. Mir gefällt sehr, dass das Buch aus beiden Perspektiven (Leah / Miri) geschrieben ist.
Das war echt gut. Schön unangenehme Stimmung. Unheimlich schöne Wortwahl und Art, zu schreiben. Der Double PoV gibt Einblick in beide Charaktere und wie sie zueinander stehen und was sie füreinander empfinden, ohne dass sie selbst miteinander kommunizieren. Auch die ständige Ungewissheit, was als nächstes passiert und die Hilflosigkeit beider Parteien in ihren Situationen und der Verlust, mit dem beide umgehen müssen, wird richtig gut inszeniert. Mochte es sehr. Dolle Lovecraft-Vibes. Schon düster und grau, perfekt für Herbst.
At first i really struggled to get into the story. I was interested from the beginning but i could just put the book down and not want to pick it back up. it took the 30% mark for me to be actually hooked but from this moment on i had a very good time reading this book! First of all i really enjoyed the writing style. it was so beautiful and lyrical and atmospheric! At the beginning i was having problems understanding the pacing and following the plot bc we don’t have just one timeline but many stories from them being together and just anecdotes about each other. I have come to like this art of storytelling, i just had to get used to it ig. The story is split up into the layers of the sea, which at first i did not pay much attention to but as we got further into the story , and deeper into the sea , the story and details got clearer and *deeper*. My confusion at the beginning was probably just the lacking of depth, which was the point haha. The concept of grief really spoke to me. Grief itself has many different faces and this book portrayed them beautifully. I was emotionally invested with our characters , especially Miri. At times i did not want to read more because the situation was just so sad and i wanted to just hug Miri and cry with her. The whole theme around the ocean and its creatures is very fascinating to me, so the glimpses we’ve got i enjoyed! The ending was a whole rollercoaster of emotions in itself. i cried. At the end of the Novel not every question you might have had will be answered but the way the story was written it was the only logical ending and it broke my heart.
Hands down one of the best novels I've ever read, if not the best. Can't even think of starting a new book just now. The way Julia Armfield paints the agony of grief, lingering heartbreak and pointless longing, is astonishing. I'm not sure if it's possible to understand this book if one hasn't experienced deep, unconditional love in any sense. Her prose is BEAUTIFUL. If I could ever be able to write 5% as lovely as her, I could die happy. Haven't cried that hard over a book in some time, haha. I love it when my heart breaks, thank you very much EDIT: Honestly, by reading this book I have put a curse on myself. No book is good enough anymore lmao
TikTok made me buy it
Wie meine Überschrift schon verrät, habe ich mich influencen lassen. Vielleicht waren dadurch meine Erwartungen zu hoch, ich bin mir nicht sicher. Zu Beginn muss ich zugeben, dass ich etwas verwundert darüber bin, dass das Buch zu dem Genre Horror zählt. Für mich persönlich war es kein Horror, aber vor allem sehr rührend und emotional. Die Erzählweise und die POV‘s der beiden Protagonistinnen haben mir sehr gut gefallen, sowie der Aufbau der Geschichte. Jedoch muss ich zugeben, dass mich die Geschichte mit Fragezeichen hinterlassen hat und ich mir mehr Infos aus der Zeit aus dem U-Boot gewünscht hätte, da vor allem das die Parts waren, die ich als besonders interessant empfunden habe. Hingegen hatte ich das Gefühl, dass die (in meinen Augen) nicht so spannenden Stellen deutlich ausführlicher geschildert wurden. Alles in allem war es eine schöne Geschichte über das Meer, die Liebe und der Umgang mit Verlust und Trauer.
Für mich leider sehr langatmig, trotzdem schön geschrieben und sehr emotional.
Das waren die wohl längsten 230 Seiten, die ich bisher gelesen habe. Die Story ist durchaus interessant und das Buch hat auch einige starke Momente, wie zB. die Szenen mit Leah im U-Boot, jedoch war mir das Pacing echt viel zu langsam. Wer jedoch kein Problem damit hat, wenn ein Buch eine Weile lang nur so vor sich hindümpelt, der ist hier bestimmt gut aufgehoben. Sehr gut gefallen haben mir die wechselnden Erzählperspektiven von Miri und Leah, wobei ich Leah's Kapitel deutlich interessanter fand. Generell bin ich mit Miri nicht so wirklich warm geworden, auch wenn sie einem wirklich leid tun kann. Den Horror hab ich hier vergeblich gesucht, ich würde es eher als sehr traurig anstatt wirklich horrormäßig betiteln. Das Ende fand ich dann doch sehr bewegend und das hat’s für mich auch wirklich noch gerettet. Die lange, lange Reise von Our Wives Under The Sea hat sich also trotzdem irgendwie gelohnt, nochmal lesen würde ich es aber vermutlich nicht. Und in ein U-Boot steigen wohl eher auch nicht mehr.
Toll, aber die Mystery war mir egal
[english version below] visit my blog: observant-myliteraturespace.wordpress.com Miri und Leah sind ein Ehepaar. Leah geht auf eine Unterwassermission mit zwei Kolleg_innen. Die Mission soll nur drei Wochen dauern. Stattdessen sind sie sechs Monate verschwunden. Zuhause wartet Miri auf ihre Frau, doch als diese zurückkommt, ist nichts mehr so, wie es einmal war. Bücher, die sich als zentrales Thema mit dem Meer beschäftigen, lösen bei mir immer eine gewisse Beklemmung aus. Das Meer ist groß, unergründlich und furchteinflößend. Als Leser_in wissen wir nicht von Anfang an, was mit Leah während ihrer Mission geschehen ist, das beklemmende Gefühl baut sich trotzdem von Anfang an auf. Erst nach und nach erzählt Leah uns von ihren Erlebnissen, als sie schon wieder zurückgekehrt ist. Das Buch ist in eine duale Sicht aufgeteilt. Abwechselnd lesen wir die Perspektiven von Leah und Miri. Wobei wir mehr Zeit mit Miri verbringen. Ich finde Miris Sicht tatsächlich spannender. Wie ist es, eine Person zu lieben, die durch traumatische Ereignisse nicht mehr dieselbe ist wie vorher? Wie ist es zuzusehen, wie die geliebte Person mit jeder voranschreitenden Minute mehr von sich selbst verliert und nichts getan werden kann, um den Prozess zu stoppen? „The error in my reasoning was to assume that alone was somewhere you could go, rather than somewhere you had to be left.“S. 4 Während Miri versucht, in ihrem neuen Alltag anzukommen, beobachtet sie, wie Leah immer mehr komischen Verhaltensweisen verfällt. Ständiges Nasenbluten, der Wasserhahn bleibt aufgedreht, ihre Haut verfärbt sich. Eigentlich verbringt sie nur noch Zeit im Badezimmer. Ihre innere Transformation beginnt sich nun auch äußerlich zu manifestieren. Es ist Miri nicht möglich, die Veränderung von Leah zu stoppen. Es liegt nicht in ihrer Macht. Alles, was ihr bleibt, ist mit der neuen Realität klarzukommen, die neue Leah zu akzeptieren und sie in ihrer Transformation zu unterstützen, sie loszulassen. “The thing about losing someone isn’t the loss but the absence of afterwards. D’you know what I mean? The endlessness of that.”S. 223 In meinen Augen zeigt das Buch, mit was Hinterbliebene zu kämpfen haben. Egal, ob es um verstorbene Geliebte geht oder um Personen, die durch ein (traumatisches) Ereignis, nie wieder die sein werden, die sie mal waren. Es zeigt die Geschichte von einer anderen Seite. Ganz unaufgeregt, verständlich. Wie der Alltag nicht mehr derselbe ist und wie Erinnerungen an das Gewesene einem immer wieder begegnen. Es ist eine Geschichte, um eine Liebe, die mit Loslassen endet. __________ Miri and Leah are a married couple. Leah goes on an underwater mission with two colleagues. The mission is supposed to last only three weeks. Instead, they go missing for six months. Miri waits at home for her wife, but when she returns, nothing is the same as it once was. Books that revolve around the sea as a central theme always evoke a certain unease in me. The sea is vast, unfathomable, and intimidating. As readers, we don’t know from the beginning what has happened to Leah during her mission, yet the oppressive feeling builds up from the start. It is only gradually that Leah tells us about her experiences, after she has already returned. The book is divided into dual perspectives. We alternate between Leah and Miri’s points of view, although we spend more time with Miri. I actually find Miri’s perspective more intriguing. What is it like to love someone who is no longer the same after traumatic events? What is it like to watch the beloved person lose more of themselves with each passing minute, with nothing that can be done to stop the process? „The error in my reasoning was to assume that alone was somewhere you could go, rather than somewhere you had to be left.“ p. 4 As Miri tries to settle into her new everyday life, she observes Leah succumbing to increasingly peculiar behaviors. Constant nosebleeds, the faucet left running, her skin changing color. She spends most of her time in the bathroom. Her internal transformation is now starting to manifest externally. Miri is unable to stop Leah’s changes; it is beyond her power. All she can do is come to terms with the new reality, accept the new Leah, and support her in her transformation, letting her go. “The thing about losing someone isn’t the loss but the absence of afterwards. D’you know what I mean? The endlessness of that.” p. 223 In my opinion, the book portrays the struggles faced by those left behind. Whether it’s about deceased loved ones or individuals who will never be the same after a (traumatic) event, it depicts the story from a different perspective. In a calm and understandable manner, it shows how everyday life is no longer the same and how memories of the past continue to resurface. It is a story about a love that ends with letting go.
bin sprachlos tbh, die story ist mega langsam und irgendwie gruselig auf eine lovecraft art und weise aber ich konnte auch nicht aufhören zu lesen. es hat schon fast etwas poetisches und erzählt sehr realistisch von trauer und verlust und von beziehungen und dann gibt es random ozean fakten also idek
TEW GOOD
I started reading this book and expected it to be one of my all time favourites. My mistake tho was, going into this and expecting everything to make total sense. It doesnt. Its a horror story thats kind of hard to grasp. Leah slipping away from Miri while her their relationship changes and as a reader I felt like i want to do something about it when i obviously cant. But the story is so character driven - you find a deep love for both of them. All in all i loved it and enjoyed reading it i just wish that some things had a little more explanation but maybe thats exactly what makes this book so special.
A weird book for weird girls...
Such a strange and unsettling story that losely reminded me of Cuthulu! It left a lot of room for interpetation and I'm honestly still wondering what the f* happened... It's the kind of book that you somehow hate but also can't put down at the same time and that will haunt you for the next few months 🫠 I also really enjoyed Julia Armfields writing and the whole atmosphere! Can't wait to read more from her :)

Nur der dunkelste Part des Ozeans weiß was wirklich geschehen ist.
Dieses Buch hat mich zutiefst berührt & ich glaube es ist noch zu frisch, um zu sagen auf welche Weisen. Es ist eine Geschichte wie ich sie noch nie zuvor gelesen habe voller Mythen und Wissen, voller Schmerz und Sehnsucht, voller Verlust und dennoch der Gewissheit, dass alles zusammenhängt und nichts verloren ist.
Es gibt einen großen Interpretationsspielraum. Finde ich ganz gut, sehr vielschichtig. Aber irgendwie hätte ich mir doch ein ganz kleines bisschen mehr Insight gewünscht. Aber alles in allem sehr schnell durchgeruscht und sehr lyrische Sätze!
Erinnert mich (wahrscheinlich wegen dem Meeresthema) an den Schwarm von Frank Schätzing. Ich liebe dieses Unterwasser Thema sehr in Büchern. 🌊
For being a novel, this book has a very poetic quality to it. I think it is both very beautiful and incredibly bleak. I liked the slow seeping in of the body horror. Being able to see Leah slowly decay and change emotionally and physically before Miri was very interesting. I also enjoyed that both narrators are unreliable. Leah is caught up in the whirlwind of isolation that comes with the research mission, what happened to Jelka, and the intense isolation. Miri is so caught up in the past, of how things used to be, that she initially becomes passive, allowing things to happen as they do. Why didn't she do more? Isn't this what a lot of us ask ourselves during grief? I've asked myself this plenty of times. I really wasn't expecting the book to make me ask as many questions of myself about grief and moving on, but it did, and I've ended up very grateful.
Description
A FINALIST for the LAMBDA LITERARY AWARD and GOODREADS CHOICE AWARD
“A deeply strange and haunting novel in the best possible way…An impressive and exciting debut novel that may leave you thinking about your own relationships in a new light.” ―NPR
“Shocking…Achingly poetic…Sharp and beautiful as coral polyps…Armfield exercises an exquisite―even sadistic―sense of suspense." ―Ron Charles, The Washington Post
Leah is changed. A marine biologist, she left for a routine expedition months earlier, only this time her submarine sank to the sea floor. When she finally surfaces and returns home, her wife Miri knows that something is wrong. Barely eating and lost in her thoughts, Leah rotates between rooms in their apartment, running the taps morning and night. Whatever happened in that vessel, whatever it was they were supposed to be studying before they were stranded, Leah has carried part of it with her, onto dry land and into their home. As Miri searches for answers, desperate to understand what happened below the water, she must face the possibility that the woman she loves is slipping from her grasp.
By turns elegiac and furious, wry and heartbreaking, Our Wives Under the Sea is an exploration of the unknowable depths within each of us, and the love that compels us nevertheless toward one another.
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Bin ein bisschen sprachlos (im positiven Sinne)
Ich habe das Buch gerade beendet und bin ehrlicherweise noch ein bisschen lost. Tausend Fragen in meinem Kopf, die ich noch zu beantworten habe. Aber das Buch war einfach nur genial! Der Schreibstil, die Figuren und die Metaphern waren so toll ausgearbeitet und gestochen scharf getroffen. Ich habe das Buch echt verschlungen und an einigen Stellen hat es mir auch echt Gänsehaut gemacht. Aber genau das, macht ein gutes Buch für mich aus. Ich wollte es garnicht mehr weglegen und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich noch lange darüber nachdenken werde. Es ist definitiv ein Buch, wo jeder Mensch sich seine eigenen Gedanken dazu machen muss, was das Buch aussagen möchte. Ich finde es ganz schwer, das hier zu verallgemeinern.

“Gestalten der Tiefe” von Julia Armfield (ins Deutsche übersetzt von Hannah Pöhlmann) handelt von Miri und ihrer Frau Leah. Leah war als Meeresbiologin monatelang auf einer Tiefseeexpedition verschollen und als sie nach Hause zurück kehrt, ist sie psychisch (und physisch) verändert. Die Autorin erzählt die Gegenwart aus Miris Sicht, die nach monatelanger Ungewissheit nicht damit zurecht kommt, dass Leah nicht mehr die selbe ist wie vorher und das, was während der Expedition geschah, in der Vergangenheit aus Leahs Sicht. Beides zusammen ergibt ein wunderschönes, skurilles Panorama über Entfremdung, Veränderung, Ängste und Liebe, auf das man sich einlassen muss und das von stimmungsvollen Bildern lebt. Weird Girl Fiction meets Body Horror - toll! Allerdings finde ich die Übersetzung an einigen Stellen hakelig, wenn bspw. Währung, Notrufnummern etc. “mitübersetzt” werden und aus dem britischen in ein deutsches Setting übertragen werde. Das hat man vielleicht in den 90ern noch so gemacht, aber hier hat es oft den Lesefluss gestört sowie mein ”Vertrauen” in die deutsche Auflage, sodass ich im Original nachschlagen musste, was dort ursprünglich stand. *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
surreal vs. realistisch
Dieses Buch habe ich immer wieder auf Social Media gesehen und dann spontan in der Buchhandlung mitgenommen. Bücher mit Unterwasser-Themen kriegen mich einfach immer. In der Geschichte geht es um Leah, eine Meeresbiologin, und ihre Frau Miri. Nach einem langen Forschungseinsatz kehrt Leah zurück und beide müssen erst einmal wieder zueinanderfinden. Doch Leah verhält sich zunehmend fremd und irgendwie surreal, fast schon anderweltlich. Die Beziehung der beiden scheint sich dadurch immer mehr zu entzweihen. Nach und nach erfahren wir durch Leahs Tagebucheinträge kleine Bruchstücke davon, was während dieser Reise eigentlich passiert ist. Lange konnte ich nicht so genau einordnen, in welche Richtung dieses Buch geht. Bewegt es sich eher im Surrealismus oder doch im Realismus? Gerade diese Unklarheit hat für mich aber auch einen Teil des Reizes ausgemacht. Die Geschichte hat mich sehr bewegt und bringt meiner Meinung nach alles mit, was ein gutes Buchclub-Buch braucht, weil es viele Stellen gibt, über die man gemeinsam sprechen und unterschiedliche Interpretationen austauschen kann. Alles in allem hat mich die Sprache fasziniert und die Story magisch angezogen. Die Beziehung zwischen den beiden Frauen fand ich berührend, gleichzeitig aber auch stellenweise etwas distanziert, was jedoch gut zur Stimmung des Buches passt.

Julia Armfields Roman »Gestalten der Tiefe« erzählt von Miri und Leah, einem Ehepaar, dessen Beziehung durch ein Ereignis erschüttert wird, das sich jeder klaren Erklärung entzieht. Leah kehrt von einer Tiefsee-Expedition zurück, die eigentlich nur wenige Wochen dauern sollte, sich aber über Monate hinwegzieht. Als sie wieder auftaucht, ist sie körperlich zwar anwesend, wirkt jedoch zugleich seltsam entrückt und kaum noch greifbar. Der Roman setzt in dieser Gegenwart ein, in der Miri versucht, mit Leahs Rückkehr umzugehen, die nicht mehr ganz die ist, die sie einmal kannte. Zugleich entfaltet sich ihre Beziehung in Rückblenden: vom Kennenlernen über das gemeinsame Leben bis hin zu den Wochen und Monaten des Wartens, in denen ungewiss bleibt, was geschehen ist und ob ein Wiedersehen überhaupt möglich sein wird. Parallel dazu geben Leahs Kapitel Einblicke in das Geschehen unter der Meeresoberfläche, das sich nur bruchstückhaft erschließt. So entsteht kein linear erzählter Plot, sondern ein Geflecht aus Erinnerung, Verlust und langsamer Entfremdung. Im Zentrum steht dabei weniger die Frage, was genau mit Leah passiert ist, als vielmehr, was es bedeutet, einen geliebten Menschen Stück für Stück zu verlieren, obwohl er noch da ist – körperlich zumindest. Häufig wird »Gestalten der Tiefe« als Horrorroman eingeordnet. Und tatsächlich arbeitet der Text mit Motiven des Genres: mit dem Unbekannten, mit körperlicher Veränderung, mit einem Geschehen, das sich der Kontrolle entzieht. Doch der eigentliche Schrecken liegt nicht in dem, was unter der Meeresoberfläche geschehen ist, sondern in dem, was danach einsetzt. Er entfaltet sich leise im Alltag, im Zusammenleben, im langsamen Auseinanderdriften – in dem Versuch, an etwas festzuhalten, das zunehmend verloren geht. Für mich ist der Roman daher weniger Horror im klassischen Sinn als eine ungewöhnlich zarte und sehr präzise Erzählung über Verlust. Über die Zeit nach dem Einschnitt und das Weiterleben mit einem Menschen, der sich verändert hat. Was diesen Roman besonders macht, ist, wie konsequent sich seine Bilder durch den gesamten Text ziehen. Das Meer ist hier nicht nur Schauplatz, sondern durchzieht den Text als Denk- und Wahrnehmungsraum. Immer wieder ist von „versunkenen Gedanken“ die Rede, von etwas, das sich dem Zugriff entzieht, absinkt und sich nicht mehr ganz an die Oberfläche holen lässt. Dieses Bild prägt auch die Erinnerungen, die nicht geordnet, sondern fragmentarisch erscheinen– wie etwas, das aus der Tiefe auftaucht und einem gleich wieder entgleitet. Auch sprachlich überzeugt der Roman. Armfields Sätze sind ruhig und präzise, oft von einer beinahe nüchternen Klarheit, die immer wieder schöne, atmosphärische Bilder hervorbringt. Zugleich hält sich darin konsequent etwas leicht Verschobenes, das sich nicht ganz einordnen lässt. Diese Verbindung aus Genauigkeit und Irritation durchzieht den gesamten Text. Die sorgfältig gestaltete Welt – von den Details der Tiefsee bis zu den Abläufen der Expedition – verankert das Unheimliche im Realen und verstärkt seine Wirkung. Die Spannung entsteht dabei weniger durch konkrete Ereignisse als durch ein stetiges Unbehagen: in dem Wissen, dass etwas nicht stimmt, in den Veränderungen, die sich nicht sofort erklären lassen und in den bewusst gesetzten Leerstellen. Gerade dieses Zusammenspiel aus Andeutung und Zurückhaltung erzeugt einen unterschwelligen Schrecken, der sich langsam verdichtet und lange anhält. Der Roman arbeitet zudem mit Spiegelungen: Das Eingeschlossensein im U-Boot findet ein Echo in der Enge der gemeinsamen Wohnung, die Miri und Leah zunehmend kaum noch verlassen. Beide Räume wirken auf unterschiedliche Weise abgeschlossen, durchzogen von einer Atmosphäre, in der Nähe und Fremdheit gleichzeitig spürbar sind. Auch thematisch entstehen solche Gegenüberstellungen – etwa zwischen Leahs Verlust, obwohl sie noch da ist, und dem Verlust von Miris Mutter. Zwei Erfahrungen, die sich berühren und doch nicht deckungsgleich sind. Für mich war »Gestalten der Tiefe« mein erstes Highlight dieses Jahr. Ein Roman, der mich auf eine leise, fast unheimliche Weise nicht mehr losgelassen hat. Außergewöhnlich, verstörend, schräg und gleichzeitig unglaublich zart erzählt und in vielem nicht ganz greifbar. Vieles bleibt bewusst offen – und gerade darin liegt seine Stärke. Es ist kein Buch, das Antworten gibt, sondern eines, das ein Gefühl beim Leser hinterlässt. Wie eine Bewegung zwischen Ebbe und Flut: Etwas, das nachhallt, sich entzieht, wieder auftaucht, nie ganz greifbar wird und vieles in der Tiefe lässt Für alle, die diese besondere, leicht verschobene Stimmung lieben: absolute Empfehlung. Vor allem, wenn ihr Bücher mögt wie »Ich, die ich Männer nicht kannte« von Jaqueline Harpman oder generell ein Faible für weird girl fiction habt.

Gänsehaut pur!
Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Es war absolut nicht das was ich erwartet hatte und ich bin froh darüber. XD Ich hab das Buch zuerst in einem Video von einer Youtuberin gesehen und fand ihre Beschreibung so interessant das ich es lesen wollte. Nur hat diese Beschreibung, so wie ich jetzt weiss, rein GAR NICHTS mit dem Buch zu tun. Gelesen habe ich es dennoch gerne. Wir verfolgen hier in der Geschichte einPärchen: Miri und Leah. Die Kapitel wechseln zwischen den beiden immer hin und her. Miri arbeitet von zuhause aus und Leah ist Mitarbeiterin in einem Team für Meeresbiologen. Leah war auf einer Exkursion und verhält sich seit ihrer Rückkehr immer merkwürdiger. In Miris Kapiteln befindet man sich in der Gegenwart, wie sie versucht ihre Frau zu verstehen und zu helfen, Leah's Kapitel spielen in der Vergangenheit und man ist bei ihr auf der Exkursion. Ich hab diesen Schreibstil GELIEBT, es ist die ganze Zeit super spannend und man fiebert einfach mit. Die Spannung wird immer und immer mehr aufgebaut und es wird teilweise auch sehr extrem und heftig. Es ist ein Fiction Buch, hatte aber auch einige seltsame Horror Anteile was mir persönlich sehr gefallen hat da ich skurrile Bücher sehr gerne lesen. Ich muss aufhören zu schreiben sonst spoiler ich zu viel. Man muss es wirklich selbst lesen. Wirklich tolles Buch und ich kann es jedem nur weiterempfehlen! Absolute Gänsehaut!
Wow, wie wunderschön! Sapphic, traurig, erdrückend und liebevoll!
Dieses Buch ist keine Horrorgeschichte. Es ist eine Liebesgeschichte, es ist realistische sapphic Liebe, es ist wunderschön und es ist beklemmend, hoffnungsvoll und hoffnungslos. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht des Paares Miri und Leah erzählt. Miri erzählt, wie die Beziehung war und wie es jetzt ist. Lea erzählt, was Miri nicht weiß. Was passiert ist, als sie verschwunden war. Achtung, Spoiler: Dieses Buch ist für alle, die langsam einen geliebten Menschen verloren haben. Man fragt sich vielleicht "Wieso macht Miri nicht mehr? Wieso holt sie keine Hilfe?" Aber es gibt Situationen, in der Hilfe nicht möglich ist... in der niemand mehr helfen oder heilen kann. Was mir gefehlt hat: Ein bisschen mehr Emotion von Miri. Ich verstehe, dieses lähmende Gefühl in der Situation aber mir hat ein bisschen die Verlustangst, die Angst vor der Wahrheit der Situation gefehlt. Die Verzweiflung.
Ich habe mir mehr gewünscht
Irgendwie war das Buch für mich nicht ganz das, was ich erwartet habe bzw lesen wollte. Es gab Sachen, die mir ganz gut gefallen haben (hierzu zählt vor allem Leah‘s Perspektive), Miri habe ich hingegen als nervig empfunden und zu ihr konnte ich leider absolut keine Bindung aufbauen. Daher mochte ich ihre Kapitel nicht so gerne und fand sie oftmals langweilig.
Ich weiß noch nicht so ganz was ich davon halten soll 😅
Die Erzählweise ist wirklich sehr Slow und die Geschichte wird abwechselnd aus Miris Perspektive, die die Gegenwart mit ein paar Rückblenden beschreibt und Leah’s Perspektive, die ihre Zeit unter Wasser schildert erzählt. Ich muss das Ganze auf jeden Fall noch etwas verarbeiten und bin mir nicht wirklich sicher ob ich das Buch als Ganzes wirklich verstanden habe. Zum Ende hin wurde es immer weirder. Ich glaube aber insgesamt geht es viel um Trauer und das Vermissen einer Person die aber immer noch da ist. Mich konnte es leider nicht so wirklich begeistern
What
Why did she turn into seafoam in the end? And what the hell was that weird noise down there? Why was the relationship between those two overall so communication lacking? And why did Miri basically question NOTHING that happened with Lea? (She bled out of every damn pore and Miri was just like "mh that's unusual" YEAH IT IS?) Another book that only left me confused.
Suptiler Horror im Oktober. Irgendwie hatte mich das Cover angesprochen, ich wusste nicht was mich erwartet. Doch dann zog mich die Story in ihre unglaubliche Tiefe. Die Beklemmung in einem U-Boot gesunken zu sein, ohne Aussicht auf Rettung und die Veränderungen auf die Seele. Und dann Mirin, die sich erst in einer Twlightzone aus Angst um ihre Frau befindet und dann mit einem veränderten Menschen klar kommen muss. So viel steckt in den nicht Mal 300 Seiten. Von Horror, über Ozeanologie bis hin zu der Dynamik von Zweierbeziehungen. Mich hat es gefesselt von der ersten bis zu letzten Seite.
Für mich war dieses Buch ein kleines Highlight und ich werde definitiv noch weitere Bücher von Julia Armfield lesen!
"Our wives under the sea" konnte mich von der ersten Seite an begeistern! Während wir aus Leahs Sicht von den Ereignissen unter Wasser erfahren, erzählt Miri von der Zeit nach Leahs Rückkehr. Dabei verschwimmen die Grenzen von Realität und Einbildung, und lassen viel Spielraum für eigene Interpretationen. Ein Kernthema ist Trauer und die Bewältigung von traumatischen Ereignissen. Leah und Miri klammern sich beide an Erinnerungen fest, reisen in die Vergangenheit, um dem Unausweichlichen noch ein bisschen fern zu bleiben. Vor allem Miris Gedanken haben mich fasziniert und mich zum Nachdenken angeregt. Die Geschichte ist zwar eher ruhig, doch sprachlich ist dieser schmale Roman eine Wucht und hat mich wirklich sehr begeistert. Ich habe all die klugen und poetischen Worte wie ein Schwamm aufgesogen. "When Something bad is actually happening, it's easy to underreact, because a part of you is wired to assume it isn't real. When you stop underreacting, the horror is unique because it is, unfortunately, endless." S. 190
'our wives under the sea' is an exploration of the unknowable depths within each of us, and the love that compels us toward one another.
two young women are stuck in their apartment, where they will remain almost until the end of the novel. leah works as a marine biologist, and miri writes grant applications. but their normal lives have been entirely suspended. when the novel begins, miri is caring for leah, who’s just returned from a deep-sea disaster. We learn that a three-week research mission went horribly awry and dragged out over six hope-crushing months before she was unexpectedly rescued. during that period of worry and arrested grief, miri fantasized about joining a support group for people with missing spouses: “Wife Under the Sea? Here’s the Number to Call.” But in practice, Miri did nothing but ruminate, despair and resent the world’s blithe continuance. now, as leah recuperates, miri is stuck dialing and redialing the mission administrator to find out what exactly happened to her debilitated wife on the ocean floor. she waits endlessly on hold, gets cut off — rinse, repeat. somehow the pressure leah experienced six miles beneath the surface of the ocean is matched by the pressure miri experiences in their apartment. it’s enough to fuse the story of dying love with a tale of gothic horror. a story of falling in love, loss, grief, and what life there is in the deep, deep sea.
Okey wow! 🪼
Die Geschichte hat mich so gefesselt und ich konnte sie, wenn ich wirklich Zeit zum lesen hatte, nie aus der Hand legen. Die letzten 90 Seiten musste ich einfach an einem Stück beenden, da ich endlich wissen musste, wie das Buch endet! Das Buch war mal etwas komplett anderes. Es war irgendwie traurig und düster, aber dennoch spannend und wahnsinnig interessant. Der Schreibstil war so so gut und es hat sich einfach total gut lesen lassen. Ich hab’s echt gemocht. Es gibt allerdings einen Stern abzug, da ich mir für das Ende gerne noch ein wenig mehr "Erklärung" gewünscht hätte. Der letzte Part von Leah hätte gerne etwas länger sein können. 🦀💧✨

Gestalten der Tiefe erzählt die Geschichte von Miri und Leah, einem verheirateten Paar, dessen Leben nach Leahs Rückkehr von einer missglückten Tiefsee-Expedition nicht mehr dasselbe ist. Leah hat sich verändert – sowohl körperlich als auch mental – und Miri ringt mit den Veränderungen, die sie in ihrer Frau beobachtet. Während Leah seltsame Verhaltensweisen entwickelt, wie stundenlange Bäder und eine fast krankhafte Anziehung zum Wasser, versucht Miri zu verstehen, was unter der Meeresoberfläche wirklich geschehen ist. Das Buch wechselt zwischen den Perspektiven der beiden Frauen: Miri reflektiert über ihre Ehe und das Leben nach Leahs Rückkehr, während Leahs Kapitel einen Einblick in ihre Erlebnisse unter Wasser geben, die zunehmend surreal und bedrohlich wirken. 🌊 Der Schreibstil ist lyrisch und gleichzeitig düster. Die Autorin nutzt poetische, oft metaphorische Sprache, die das Gefühl der Bedrohung und des Unbekannten verstärkt - man fühlt sich an so vielen Stellen total unwohl. Besonders eindrucksvoll fand ich, wie Armfield die körperlichen und geistigen Veränderungen von Leah beschreibt – fast schon körperlich spürbar, während man liest. Allerdings merkt man, dass die Sprache hier klar über Handlung und Charakterentwicklung gestellt wird. In Maßen mag ich sowas auch sehr gerne - hier habe ich mir etwas mehr Plot gewünscht. Vielleicht hatte ich auch einfach eine falsche Erwartung an das Buch. ✒️ Die Atmosphäre des Buches ist definitiv bedrückend und schafft es, ein konstantes Gefühl der Unruhe und Beklemmung zu vermitteln, besonders in der Mitte der Geschichte. Doch gleichzeitig hatte ich Schwierigkeiten, eine emotionale Verbindung zu den Charakteren aufzubauen. Miri und Leah blieben mir zu distanziert, ihre Stimmen zu ähnlich, was es mir erschwerte, sie als individuelle Figuren zu sehen. Die Autorin erzeugt zwar eine unheimliche Stimmung, doch die Antworten auf viele der aufgeworfenen Fragen bleiben vage und unbefriedigend. Letztlich fühlte ich mich eher verloren im Nebel des Ungewissen als tief berührt, irgendwas hat einfach gefehlt. 😶🌫️ Fazit: Wer dichte, bildhafte Prosa mag und sich nicht an einer offenen Handlung stört, hat hiermit den perfekten Read. Für mich persönlich war es eine interessante, aber nicht vollkommen erfüllende Leseerfahrung. ⭐️⭐️⭐️✨
I find it very hard to describe and rate this book. It’s something completely different to what I have ever read before. The book is very mystical and the relationship between Leah and Miri was very tender and romantic and it unraveled more and more throughout the book. But still I found the first half of the book a bit weaker and only as of halfway through really suspenseful and catchy. The excerpts Miri described of their time together on land before Leah’s mission were very beautiful und you understood the relationship between them and I found Leahs character very humorous and easy going. Through Leah’s descriptions of her life as a child the reader could comprehend the passion Leah has for the ocean and the lives in the ocean. Therefore the ending was very beautifully written and I nearly cried. And the book built up to the ending which made perfect sense after that story.
Eine Story, die nach wirkt...
Es war eine Buchempfehlung von einer Person, die gern im Horrorgenre liest und mit dieser Erwartung ging ich heran. Zum Glück war es nicht ganz so ... Es geht um zwei Frauen, aus deren Sicht es auch jeweils geschrieben ist. Eine davon ist Meeresbiologin und begibt sich auf eine kurze Expedition, aus der sechs Monate werden und als sie wieder nach Hause kommt, ist sie völlig verändert und die Veränderung setzt sich fort... Meiner Meinung nach ein berührendes Buch, was einem wieder vor Augen führt, dass man hinterfragen sollte, mit wem man sich einlässt (auch beruflich), was es bedeutet wahrhaftig zu lieben und was Loslassen müssen eigentlich heißt und womit das verbunden ist. Dennoch gibt es Passagen, die hätte gern etwas mehr ausgeschmückt werden können, deshalb nur vier Sterne.
beautifully written but following a sad plot and development of characters. The book is following the past and the future of two lovers after the main character's wife comes back from a deep sea mission but she's different than she used to be.
"I thought to myself, Miri, Miri, Miri and waited for the ocean to end" the way Miri tries to keep holding onto Leah even though she basically doesn't exist anymore and clearly lived through something underwater that she doesn't quite want to talk about maybe because of trauma is heartbreaking. seeing the way she tries to do everything to get HER Leah back and not being able to achieve it makes the whole situation so heartbreaking. at first I wasn't the biggest fan of the story because I thought there wouldn't be any development or any situations that would truly make me overthink but the development of the story and Miri throughout the book makes the reader feel as if you where there to see the situation through your own eyes. everything is so detailed and so well written that you start to bond with the characters and you feel the way they feel in certain situations that book describes. I would recommended to anyone and everyone the only thing I didn't like is the open end. like I want to know what happened to everyone in that boat and why Leah started to fade into water...
A beautiful read.
A friend gifted me this book for Christmas, saying it'd had her ugly-sobbing. I didn't cry while reading it. I also don't agree with people who call this "a deep sea thriller". It's not a thriller. The tension doesn't hit you in the face, there's no running, no evil. This book made my skin crawl. It made me get up and eat fruit. It made me hug my boyfriend tighter than usual. It made me google all sorts of fun-facts about the sea I feel like I knew once but forgot. I'm not sure if I got Our Wives Under the Sea. I'm not sure if I was supposed to. All I know is that I'm hurting and that I'm full of longing now, for what, I cannot express.

Herzzerreißend
✨sapphic, herzzerreißend, beklemmend, spannend, frustrierend, aufwühlend, sehr emotional✨ Dieses Buch konnte sich nach und nach wirklich für sich gewinnen. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, weil ich erst in den Schreibstil hereinkommen musste und mich zunächst auch die übernatürlichen, körperlichen Entwicklungen von Leah irritiert haben. Ein paar Kapitel später konnte ich diese sehr viel besser annehmen und übergeordnet annehmen. Mir gefällt sehr, dass das Buch aus beiden Perspektiven (Leah / Miri) geschrieben ist.
Das war echt gut. Schön unangenehme Stimmung. Unheimlich schöne Wortwahl und Art, zu schreiben. Der Double PoV gibt Einblick in beide Charaktere und wie sie zueinander stehen und was sie füreinander empfinden, ohne dass sie selbst miteinander kommunizieren. Auch die ständige Ungewissheit, was als nächstes passiert und die Hilflosigkeit beider Parteien in ihren Situationen und der Verlust, mit dem beide umgehen müssen, wird richtig gut inszeniert. Mochte es sehr. Dolle Lovecraft-Vibes. Schon düster und grau, perfekt für Herbst.
At first i really struggled to get into the story. I was interested from the beginning but i could just put the book down and not want to pick it back up. it took the 30% mark for me to be actually hooked but from this moment on i had a very good time reading this book! First of all i really enjoyed the writing style. it was so beautiful and lyrical and atmospheric! At the beginning i was having problems understanding the pacing and following the plot bc we don’t have just one timeline but many stories from them being together and just anecdotes about each other. I have come to like this art of storytelling, i just had to get used to it ig. The story is split up into the layers of the sea, which at first i did not pay much attention to but as we got further into the story , and deeper into the sea , the story and details got clearer and *deeper*. My confusion at the beginning was probably just the lacking of depth, which was the point haha. The concept of grief really spoke to me. Grief itself has many different faces and this book portrayed them beautifully. I was emotionally invested with our characters , especially Miri. At times i did not want to read more because the situation was just so sad and i wanted to just hug Miri and cry with her. The whole theme around the ocean and its creatures is very fascinating to me, so the glimpses we’ve got i enjoyed! The ending was a whole rollercoaster of emotions in itself. i cried. At the end of the Novel not every question you might have had will be answered but the way the story was written it was the only logical ending and it broke my heart.
Hands down one of the best novels I've ever read, if not the best. Can't even think of starting a new book just now. The way Julia Armfield paints the agony of grief, lingering heartbreak and pointless longing, is astonishing. I'm not sure if it's possible to understand this book if one hasn't experienced deep, unconditional love in any sense. Her prose is BEAUTIFUL. If I could ever be able to write 5% as lovely as her, I could die happy. Haven't cried that hard over a book in some time, haha. I love it when my heart breaks, thank you very much EDIT: Honestly, by reading this book I have put a curse on myself. No book is good enough anymore lmao
TikTok made me buy it
Wie meine Überschrift schon verrät, habe ich mich influencen lassen. Vielleicht waren dadurch meine Erwartungen zu hoch, ich bin mir nicht sicher. Zu Beginn muss ich zugeben, dass ich etwas verwundert darüber bin, dass das Buch zu dem Genre Horror zählt. Für mich persönlich war es kein Horror, aber vor allem sehr rührend und emotional. Die Erzählweise und die POV‘s der beiden Protagonistinnen haben mir sehr gut gefallen, sowie der Aufbau der Geschichte. Jedoch muss ich zugeben, dass mich die Geschichte mit Fragezeichen hinterlassen hat und ich mir mehr Infos aus der Zeit aus dem U-Boot gewünscht hätte, da vor allem das die Parts waren, die ich als besonders interessant empfunden habe. Hingegen hatte ich das Gefühl, dass die (in meinen Augen) nicht so spannenden Stellen deutlich ausführlicher geschildert wurden. Alles in allem war es eine schöne Geschichte über das Meer, die Liebe und der Umgang mit Verlust und Trauer.
Für mich leider sehr langatmig, trotzdem schön geschrieben und sehr emotional.
Das waren die wohl längsten 230 Seiten, die ich bisher gelesen habe. Die Story ist durchaus interessant und das Buch hat auch einige starke Momente, wie zB. die Szenen mit Leah im U-Boot, jedoch war mir das Pacing echt viel zu langsam. Wer jedoch kein Problem damit hat, wenn ein Buch eine Weile lang nur so vor sich hindümpelt, der ist hier bestimmt gut aufgehoben. Sehr gut gefallen haben mir die wechselnden Erzählperspektiven von Miri und Leah, wobei ich Leah's Kapitel deutlich interessanter fand. Generell bin ich mit Miri nicht so wirklich warm geworden, auch wenn sie einem wirklich leid tun kann. Den Horror hab ich hier vergeblich gesucht, ich würde es eher als sehr traurig anstatt wirklich horrormäßig betiteln. Das Ende fand ich dann doch sehr bewegend und das hat’s für mich auch wirklich noch gerettet. Die lange, lange Reise von Our Wives Under The Sea hat sich also trotzdem irgendwie gelohnt, nochmal lesen würde ich es aber vermutlich nicht. Und in ein U-Boot steigen wohl eher auch nicht mehr.
Toll, aber die Mystery war mir egal
[english version below] visit my blog: observant-myliteraturespace.wordpress.com Miri und Leah sind ein Ehepaar. Leah geht auf eine Unterwassermission mit zwei Kolleg_innen. Die Mission soll nur drei Wochen dauern. Stattdessen sind sie sechs Monate verschwunden. Zuhause wartet Miri auf ihre Frau, doch als diese zurückkommt, ist nichts mehr so, wie es einmal war. Bücher, die sich als zentrales Thema mit dem Meer beschäftigen, lösen bei mir immer eine gewisse Beklemmung aus. Das Meer ist groß, unergründlich und furchteinflößend. Als Leser_in wissen wir nicht von Anfang an, was mit Leah während ihrer Mission geschehen ist, das beklemmende Gefühl baut sich trotzdem von Anfang an auf. Erst nach und nach erzählt Leah uns von ihren Erlebnissen, als sie schon wieder zurückgekehrt ist. Das Buch ist in eine duale Sicht aufgeteilt. Abwechselnd lesen wir die Perspektiven von Leah und Miri. Wobei wir mehr Zeit mit Miri verbringen. Ich finde Miris Sicht tatsächlich spannender. Wie ist es, eine Person zu lieben, die durch traumatische Ereignisse nicht mehr dieselbe ist wie vorher? Wie ist es zuzusehen, wie die geliebte Person mit jeder voranschreitenden Minute mehr von sich selbst verliert und nichts getan werden kann, um den Prozess zu stoppen? „The error in my reasoning was to assume that alone was somewhere you could go, rather than somewhere you had to be left.“S. 4 Während Miri versucht, in ihrem neuen Alltag anzukommen, beobachtet sie, wie Leah immer mehr komischen Verhaltensweisen verfällt. Ständiges Nasenbluten, der Wasserhahn bleibt aufgedreht, ihre Haut verfärbt sich. Eigentlich verbringt sie nur noch Zeit im Badezimmer. Ihre innere Transformation beginnt sich nun auch äußerlich zu manifestieren. Es ist Miri nicht möglich, die Veränderung von Leah zu stoppen. Es liegt nicht in ihrer Macht. Alles, was ihr bleibt, ist mit der neuen Realität klarzukommen, die neue Leah zu akzeptieren und sie in ihrer Transformation zu unterstützen, sie loszulassen. “The thing about losing someone isn’t the loss but the absence of afterwards. D’you know what I mean? The endlessness of that.”S. 223 In meinen Augen zeigt das Buch, mit was Hinterbliebene zu kämpfen haben. Egal, ob es um verstorbene Geliebte geht oder um Personen, die durch ein (traumatisches) Ereignis, nie wieder die sein werden, die sie mal waren. Es zeigt die Geschichte von einer anderen Seite. Ganz unaufgeregt, verständlich. Wie der Alltag nicht mehr derselbe ist und wie Erinnerungen an das Gewesene einem immer wieder begegnen. Es ist eine Geschichte, um eine Liebe, die mit Loslassen endet. __________ Miri and Leah are a married couple. Leah goes on an underwater mission with two colleagues. The mission is supposed to last only three weeks. Instead, they go missing for six months. Miri waits at home for her wife, but when she returns, nothing is the same as it once was. Books that revolve around the sea as a central theme always evoke a certain unease in me. The sea is vast, unfathomable, and intimidating. As readers, we don’t know from the beginning what has happened to Leah during her mission, yet the oppressive feeling builds up from the start. It is only gradually that Leah tells us about her experiences, after she has already returned. The book is divided into dual perspectives. We alternate between Leah and Miri’s points of view, although we spend more time with Miri. I actually find Miri’s perspective more intriguing. What is it like to love someone who is no longer the same after traumatic events? What is it like to watch the beloved person lose more of themselves with each passing minute, with nothing that can be done to stop the process? „The error in my reasoning was to assume that alone was somewhere you could go, rather than somewhere you had to be left.“ p. 4 As Miri tries to settle into her new everyday life, she observes Leah succumbing to increasingly peculiar behaviors. Constant nosebleeds, the faucet left running, her skin changing color. She spends most of her time in the bathroom. Her internal transformation is now starting to manifest externally. Miri is unable to stop Leah’s changes; it is beyond her power. All she can do is come to terms with the new reality, accept the new Leah, and support her in her transformation, letting her go. “The thing about losing someone isn’t the loss but the absence of afterwards. D’you know what I mean? The endlessness of that.” p. 223 In my opinion, the book portrays the struggles faced by those left behind. Whether it’s about deceased loved ones or individuals who will never be the same after a (traumatic) event, it depicts the story from a different perspective. In a calm and understandable manner, it shows how everyday life is no longer the same and how memories of the past continue to resurface. It is a story about a love that ends with letting go.
bin sprachlos tbh, die story ist mega langsam und irgendwie gruselig auf eine lovecraft art und weise aber ich konnte auch nicht aufhören zu lesen. es hat schon fast etwas poetisches und erzählt sehr realistisch von trauer und verlust und von beziehungen und dann gibt es random ozean fakten also idek
TEW GOOD
I started reading this book and expected it to be one of my all time favourites. My mistake tho was, going into this and expecting everything to make total sense. It doesnt. Its a horror story thats kind of hard to grasp. Leah slipping away from Miri while her their relationship changes and as a reader I felt like i want to do something about it when i obviously cant. But the story is so character driven - you find a deep love for both of them. All in all i loved it and enjoyed reading it i just wish that some things had a little more explanation but maybe thats exactly what makes this book so special.
A weird book for weird girls...
Such a strange and unsettling story that losely reminded me of Cuthulu! It left a lot of room for interpetation and I'm honestly still wondering what the f* happened... It's the kind of book that you somehow hate but also can't put down at the same time and that will haunt you for the next few months 🫠 I also really enjoyed Julia Armfields writing and the whole atmosphere! Can't wait to read more from her :)

Nur der dunkelste Part des Ozeans weiß was wirklich geschehen ist.
Dieses Buch hat mich zutiefst berührt & ich glaube es ist noch zu frisch, um zu sagen auf welche Weisen. Es ist eine Geschichte wie ich sie noch nie zuvor gelesen habe voller Mythen und Wissen, voller Schmerz und Sehnsucht, voller Verlust und dennoch der Gewissheit, dass alles zusammenhängt und nichts verloren ist.
Es gibt einen großen Interpretationsspielraum. Finde ich ganz gut, sehr vielschichtig. Aber irgendwie hätte ich mir doch ein ganz kleines bisschen mehr Insight gewünscht. Aber alles in allem sehr schnell durchgeruscht und sehr lyrische Sätze!
Erinnert mich (wahrscheinlich wegen dem Meeresthema) an den Schwarm von Frank Schätzing. Ich liebe dieses Unterwasser Thema sehr in Büchern. 🌊
For being a novel, this book has a very poetic quality to it. I think it is both very beautiful and incredibly bleak. I liked the slow seeping in of the body horror. Being able to see Leah slowly decay and change emotionally and physically before Miri was very interesting. I also enjoyed that both narrators are unreliable. Leah is caught up in the whirlwind of isolation that comes with the research mission, what happened to Jelka, and the intense isolation. Miri is so caught up in the past, of how things used to be, that she initially becomes passive, allowing things to happen as they do. Why didn't she do more? Isn't this what a lot of us ask ourselves during grief? I've asked myself this plenty of times. I really wasn't expecting the book to make me ask as many questions of myself about grief and moving on, but it did, and I've ended up very grateful.

























































