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Ein guter Plot, der aber mehr Spannungsmomente vertragen hätte
"Ich wusste nicht recht, ob ich über den Irrsinn lachen oder über die Tragik weinen sollte" (S. 273) Ja, so ungefähr ging es mir auch. Die meisten Rezensionen erwähnen bereits, dass dies eher eine etwas düstere Coming-of-Age-Geschichte ist; mit einer zynischen, anfangs sympathischen, für mich dann jedoch zunehmend nervtötenden Protagonistin, die nach 6 Jahren in ihre fanatische Religionsgemeinschaft/Familie zurückkehrt. Horroranteile erhält man erst im letzten Viertel des Buches. Davor plätschert die Geschichte eher dahin & wird nur hin & wieder von Thrillermomenten angeheizt. ❗️❗️❗️Achtung, Spoiler❗️❗️❗️ Dass die Dreiecksbeziehung zwischen Vesper, Rosie & Brody nicht weiter relevant geworden ist, fand ich schade, denn das hätte meiner Meinung nach echt Spannungspotenzial gehabt. Die Beziehung zwischen Vesper & Constance hat mir auch nicht wirklich eingeleuchtet, generell fand ich die Mutter als Charakter sehr merkwürdig dargestellt. Auch die anderen Figuren waren eher schmückendes Beiwerk, als dass ihnen eine tragende Rolle in der Geschichte zugestanden worden wäre. Die Geschichte ließ sich gut lesen, ich kam auch zügig durch. Aber mir gefiel der Schreibstil nicht besonders, die Dialoge waren manchmal etwas holprig — aber was mich immer ganz besonders nervt, ist, wenn Personen Fragen stellen & das Gegenüber ausweichend antwortet. Und dann nochmal & nochmal & nochmal!? Wenn ich so eine Unterhaltung führen müsste, würde ich wahnsinnig werden. Insgesamt war es ein abwechslungsreiches Buch, was den Plot betrifft, aber nicht das, was ich unter Horror verstehe.

Apr 25, 2026
Ein guter Plot, der aber mehr Spannungsmomente vertragen hätte
"Ich wusste nicht recht, ob ich über den Irrsinn lachen oder über die Tragik weinen sollte" (S. 273) Ja, so ungefähr ging es mir auch. Die meisten Rezensionen erwähnen bereits, dass dies eher eine etwas düstere Coming-of-Age-Geschichte ist; mit einer zynischen, anfangs sympathischen, für mich dann jedoch zunehmend nervtötenden Protagonistin, die nach 6 Jahren in ihre fanatische Religionsgemeinschaft/Familie zurückkehrt. Horroranteile erhält man erst im letzten Viertel des Buches. Davor plätschert die Geschichte eher dahin & wird nur hin & wieder von Thrillermomenten angeheizt. ❗️❗️❗️Achtung, Spoiler❗️❗️❗️ Dass die Dreiecksbeziehung zwischen Vesper, Rosie & Brody nicht weiter relevant geworden ist, fand ich schade, denn das hätte meiner Meinung nach echt Spannungspotenzial gehabt. Die Beziehung zwischen Vesper & Constance hat mir auch nicht wirklich eingeleuchtet, generell fand ich die Mutter als Charakter sehr merkwürdig dargestellt. Auch die anderen Figuren waren eher schmückendes Beiwerk, als dass ihnen eine tragende Rolle in der Geschichte zugestanden worden wäre. Die Geschichte ließ sich gut lesen, ich kam auch zügig durch. Aber mir gefiel der Schreibstil nicht besonders, die Dialoge waren manchmal etwas holprig — aber was mich immer ganz besonders nervt, ist, wenn Personen Fragen stellen & das Gegenüber ausweichend antwortet. Und dann nochmal & nochmal & nochmal!? Wenn ich so eine Unterhaltung führen müsste, würde ich wahnsinnig werden. Insgesamt war es ein abwechslungsreiches Buch, was den Plot betrifft, aber nicht das, was ich unter Horror verstehe.
Apr 25, 2026









