Blick ins Buch

Thriller

Black Sheep

3,6(156)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Wer hat schon eine »normale« Familie? Doch die von Vesper ist ... sehr speziell. Mit 18 ist sie abgehauen, ohne je zurückzublicken – denn wer die strenge religiöse Gemeinschaft einmal verlassen hat, darf niemals heimkehren!
Aber dann erhält sie plötzlich die Einladung zur Hochzeit ihrer geliebten Cousine Rose. Ein Friedensangebot? Oder eine Falle? Soll sie zurückkehren in die toxische Umgebung, der sie entflohen ist? Noch einmal ihrer erbarmungslosen Mutter Constance entgegentreten?
Vespers Heimkehr wird ein schreckliches Geheimnis enthüllen …

Rachel Harrison verbindet das Unheimliche mit psychologischer Tiefe. Ein eindringliches und unvergessliches Leseerlebnis.

USA Today: »Ein höllischer Coming-of-Age-Roman mit apokalyptischen Ansätzen und einer köstlichen dunklen Ader.«

Library Journal: »Eine messerscharfe Stimme voller Witz und Humor.«

Editionen (1)

ISBN9783986762100
VerlagFesta Verlag
Erscheinungsdatum06.05.25
Seitenzahl368

Rezensionen & Bewertungen

156 Bewertungen

55 Rezensionen

3,6

Tippen zum Filtern

  • pittermesken
    pittermesken

    397 Follower

    3,0

    Ein guter Plot, der aber mehr Spannungsmomente vertragen hätte

    "Ich wusste nicht recht, ob ich über den Irrsinn lachen oder über die Tragik weinen sollte" (S. 273) Ja, so ungefähr ging es mir auch. Die meisten Rezensionen erwähnen bereits, dass dies eher eine etwas düstere Coming-of-Age-Geschichte ist; mit einer zynischen, anfangs sympathischen, für mich dann jedoch zunehmend nervtötenden Protagonistin, die nach 6 Jahren in ihre fanatische Religionsgemeinschaft/Familie zurückkehrt. Horroranteile erhält man erst im letzten Viertel des Buches. Davor plätschert die Geschichte eher dahin & wird nur hin & wieder von Thrillermomenten angeheizt. ❗️❗️❗️Achtung, Spoiler❗️❗️❗️ Dass die Dreiecksbeziehung zwischen Vesper, Rosie & Brody nicht weiter relevant geworden ist, fand ich schade, denn das hätte meiner Meinung nach echt Spannungspotenzial gehabt. Die Beziehung zwischen Vesper & Constance hat mir auch nicht wirklich eingeleuchtet, generell fand ich die Mutter als Charakter sehr merkwürdig dargestellt. Auch die anderen Figuren waren eher schmückendes Beiwerk, als dass ihnen eine tragende Rolle in der Geschichte zugestanden worden wäre. Die Geschichte ließ sich gut lesen, ich kam auch zügig durch. Aber mir gefiel der Schreibstil nicht besonders, die Dialoge waren manchmal etwas holprig — aber was mich immer ganz besonders nervt, ist, wenn Personen Fragen stellen & das Gegenüber ausweichend antwortet. Und dann nochmal & nochmal & nochmal!? Wenn ich so eine Unterhaltung führen müsste, würde ich wahnsinnig werden. Insgesamt war es ein abwechslungsreiches Buch, was den Plot betrifft, aber nicht das, was ich unter Horror verstehe.

    Ein guter Plot, der aber mehr Spannungsmomente vertragen hätte

    25. Apr. 2026

  • talesfromtheshelf
    talesfromtheshelf

    284 Follower

    3,0

    Zwischen Fanatismus und Familienhorror!

    "Black Sheep" hatte für mich einen starken Einstieg. Die Geschichte rund um Vesper und ihre Rückkehr in die streng religiöse Gemeinschaft hat sofort Neugier geweckt und eine beklemmende Atmosphäre geschaffen. Man spürt von Anfang an, dass dort etwas nicht stimmt, und genau dieses unterschwellige Unbehagen fand ich sehr gelungen. Mit der Zeit hat sich die Handlung für mich allerdings etwas gezogen. Zwar werden immer wieder neue Fragen aufgeworfen, doch ich hatte stellenweise das Gefühl, dass die Geschichte auf der Stelle tritt. Der Mix aus Thriller und Horror hat für mich grundsätzlich funktioniert, auch wenn der Horroranteil erst im letzten Drittel richtig zur Geltung kommt. Das Finale war spannend und konnte einige offene Fragen beantworten, wirkte auf mich aber etwas überzogen und ging in eine Richtung, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Insgesamt war "Black Sheep" für mich ein solides Buch mit einer interessanten Grundidee und einer düsteren Atmosphäre. Es konnte mich gut unterhalten, hat mich aber nicht komplett überzeugt. Wer Geschichten über toxische Gemeinschaften, religiösen Fanatismus und schleichenden Horror mag, könnte hier dennoch auf seine Kosten kommen.

    Zwischen Fanatismus und Familienhorror!

    29. Juni 2026

  • sophre
    sophre

    155 Follower

    2,0

    Satanische Sekte auf Sparflamme.

    Vesper hat sowohl ihrer Familie als auch der satanistischen Gemeinschaft, in der sie aufgewachsen ist, den Rücken gekehrt. Als Aussteigerin jobbt sie in einem amerikanischen Diner, versucht, ihr Leben zu verstehen und sich neu zu orientieren. Als sie eine Einladung zur Hochzeit ihrer Jugendliebe und ihrer ehemaligen besten Freundin erhält, entscheidet sie sich, für diesen einen Abend zurückzukehren – mit fatalen Folgen. Der Klappentext, das Cover und die Grundidee haben mich sofort angesprochen. Die Vorstellung eines Satan-Kults und die düstere Atmosphäre passen perfekt ins Horror-Genre. Was also könnte schiefgehen? Leider eine ganze Menge. Statt sich auf die eigentlich interessanten Themen zu konzentrieren, verliert sich die Geschichte in viel zu viel Geplänkel. Die Elemente, die man sich bei einem Horror-Thriller erhofft, kommen erst ab etwa 80 % des Buches wirklich zum Tragen. Bis dahin empfand ich die Handlung als ziemlich fad und langatmig – größtenteils eher ein Coming-of-Age-Drama als ein Horror-Thriller. Das Finale war zwar gelungen und bot endlich den erhofften Nervenkitzel, konnte die lange Durststrecke davor jedoch nicht mehr ausgleichen. Zwischenzeitlich hatte ich sogar kaum noch Lust weiterzulesen.

    7. Okt. 2025

3 von 55 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 226%
sarah_9er
sarah_9er6. Jan. 2026

Irgendwie ist sie mir bereits jetzt maximal unsympathisch. 😅

Seite 4011%

1 Kommentar verdeckt

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Seite 7821%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Rachel Harrison

Rachel Harrison ist die Autorin von mehreren sehr erfolgreichen Horror-Thrillern. Sie lebt im Westen New Yorks mit ihrem Mann und ihrem Kater. Ihre Website: https://www.rachel-harrison.com/

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