Das Schweigen der Toten
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Description
Kitty Weekes muss dringend untertauchen, und Portis House ist dafür der perfekte Ort. Sie fälscht ihren Lebenslauf und schafft es, als Krankenschwester eingestellt zu werden ...
Das abgelegene Herrenhaus wurde in eine Einrichtung für »kriegsneurotische« Soldaten umgewandelt, die durch die Schrecken des Ersten Weltkriegs traumatisiert sind.
Doch die junge Frau wird bald feststellen, dass sie nicht nur mit den Männern, die sie pflegen soll, alle Hände voll zu tun hat, sondern auch mit dem Haus selbst.
Mächtige gespenstische Kräfte bewegen sich durch die Räume und suchen die Patienten mit Albträumen heim, die so grauenvoll sind, dass keiner wagt, darüber zu sprechen.
Publishers Weekly: »St. James verwebt geschickt das Paranormale mit dem, was man heute posttraumatische Belastungsstörung nennt, und schafft so eine angenehm gruselige Geschichte über die eindringliche Macht des Unsichtbaren.«
Library Journal: »Geisterhafte Erscheinungen, Schrecken und Rätsel ... Liebhaber klassischer Gothic-Romane in der Tradition von Victoria Holt werden sich diese atmosphärische Geschichte mit romantischer Spannung nicht entgehen lassen wollen.«
Book Information
Author Description
Simone St. James ist die Autorin einer Reihe von sehr erfolgreichen Thrillern. Ihre erste Geschichte über eine unheimliche Bibliothek schrieb sie schon als Teenagerin. Nachdem sie 20 Jahre in der Filmbranche gearbeitet hatte, widmete Simone sich ganz dem Schreiben. Bereits ihr Debüt The Haunting of Maddy Clare (2012) gewann mehrere Literaturpreise und wurde in diverse Sprachen übersetzt. Die nächsten Romane wurden noch erfolgreicher. Simone liebt Kaffee, Sushi und verregnete Tage. Sie lebt mit ihrem Mann und einer verwöhnten Katze in der Nähe von Toronto, Kanada.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen – atmosphärisch, flüssig und sehr stimmig zur düsteren Grundstimmung der Geschichte. Ich war sofort mitten im Geschehen. Kitty als Hauptfigur fand ich stark und greifbar – mutig, aber nicht überzeichnet. Besonders gelungen fand ich, wie die traumatisierende Nachkriegszeit nach dem Ersten Weltkrieg eingefangen wurde. Der Rückblick in diese Zeit hat Tiefe gebracht und die Handlung auf eine besondere Art getragen. Die Geschichte insgesamt war spannend, wenn auch das Ende für mich nicht ganz rund war. Es wirkte etwas zu schnell gelöst im Vergleich zum sorgfältigen Aufbau vorher. Trotzdem bleibt ein starkes Leseerlebnis mit dichter Atmosphäre.
Eher etwas für Grusel Neulinge 😊
England, absolut abgelegenes Marschland irgendwo im nirgendwo, 1919. Kitty ist 21 und flieht seit Jahren vor ihrem früheren Leben. Und so landet sie in Portis House. Dies ist ein altes Herrenhaus, was in eine Einrichtung für Soldaten mit kriegsneurosen umgewandelt wurde. Jedoch stimmt irgendwas nicht, die Patienten berichten von Erscheinungen und schlimmen Albträumen, die Wände sind laut und etwas Böses streift durch die Gänge. Kitty beginnt Nachforschungen anzustellen und deckt dabei ein grausiges Geheimnis auf…. Die Story hat mir an sich gut gefallen. Mit einer düsteren Anstalt kann man nie etwas falsch machen. Auch die Patienten haben für einen bestimmten Gruselfaktor beigetragen. Doch es war alles in allem zu wenig. Für eine Geistergeschichte waren es zu wenige Geistermomente und zu wenige Gruselmomente. Ansonsten hat es mich gut unterhalten und ich wollte unbedingt wissen wie es endet. Das Ende an sich war in Ordnung. Stimmig, flott und einem Happy End. Für Grusel Neulinge und die, die einen leichten Einstieg möchten, ist die Story perfekt.

(Romantische) Geistergeschichte?
Kitty Weekes versucht als Krankenschwester im disguise ihrer Vergangenheit zu entfliehen und landet einem Job auf einer abgelegene Insel. Das Herrenhaus, das in ein Krankenhaus für Patienten mit Kriegsneurosen umgewandelt wurde, steht jedoch leider auf verfluchtem Boden. Während Kitty versucht das Mysterium um die wiederkehrenden Albträume der Insassen sowie der Geistererscheinungen zu lösen, verliebt sich nicht nur sie, sondern auch ich mich ein wenig in Patient 16, ups. Anstatt mich beim Lesen zu gruseln, musste ich am Ende dann doch eher kichern wie ein verliebtes zwölfjähriges Mädchen - das stand definitiv nicht auf meiner Agenda. Mein Lesevergnügen wurde durch die Romance nicht geschmälert, ich finde aber, dass man sich dem Aspekt bewusst sein sollte, bevor man zu große Hoffnung auf die Geistergeschichte legt. Ein netter historischer Roman, der sich nicht wirklich in ein Genre einordnen lassen möchte.
Solide, aber nicht herausragend
Eine solide Geistergeschichte in einem Herrenhaus, welches zur Psychiatrie für von Kriegneurosen geplagten Männern des ersten Weltkriegs umgewandelt wurde. Die Protagonistin überzeugt mit nachvollziehbaren Handlungen und einer starken Charakterentwicklung. Alles in allem keine herausragende, aber dennoch unterhaltsame Geschichte, die sich aufgrund der Schreibweise sehr angenehm lesen ließ.
Was geht hier nur vor sich ?
Kitty ist auf der Flucht. Sie lebt von einem Tag zum anderen und irrt von Job zu Job. Hauptsache sie kommt weg und er ihr nicht hinterher. Bis sie in Portis House landet. Ein Haus welches zu einem Krankenhaus umfunktioniert wurde, für ehemalige Soldaten mit Kriegsneurosen. Also versucht sie ihr Glück als ungelernte Krankenschwester. Als geübte Lügnerin, geht ihr das leicht von der Hand . Allerdings merkt sie schon bald das dort etwas vor sich geht. Die Soldaten leiden an Albträumen und sie selbst scheint Gestalten zu sehen. Außerdem gibt es noch einen ominösen Patienten den nur bewusst gewähltes Personal betreuen darf. Kitty geht all dem auf die Spur, während sie hart arbeitet und langsam Freundschaft mit den Soldaten und ihren Kolleginnen schließt. Das Buch ist unglaublich flüssig geschrieben, ich konnte es kaum aus der Hand legen und die Charaktere super gut gezeichnet. Ich habe mit jedem mitgefiebert. Wir haben am Rande eine sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte die nicht gestört hat. Und wie wir es von der Autorin kennen geht es in ihren Geschichten hauptsächlich darum, Geheimnisse ans Licht zu bringen und der Spuk und Grusel ist nur ganz subtil im Hintergrund. Zusätzlich ist es sehr stimmungsvoll und bildhaft geschrieben. Eine große Leseempfehlung an alle die gerne Geheimnissen auf die Spur gehen und Krankenschwestern bei der Arbeit begleiten möchten.
Nordengland 1919: Ein altes und abgelegenes Herrenhaus, das zu einer medizinischen Einrichtung für "kriegsneurotische" Soldaten umfunktioniert wurde, scheint für die junge Kitty Weeks der perfekte Unterschlupf zu sein, denn bereits seit vier Jahren ist die 20-jährige vor ihrem Vater auf der Flucht. Mit gefälschtem Lebenslauf und selbstgeschriebenen Referenzen bewirbt sie sich kurzerhand als Krankenschwester in Porits House, da ihr jegliche Ausbildung fehlt. Und obwohl die Schwester Oberin ihre dreiste Lüge sofort durchschaut, stellt sie Kitty ein, da akuter Personalmangel herrscht und keine Schwester länger als ein paar Wochen in dem Haus arbeiten möchte. Die Arbeit ist anstrengend, ihre Tage und Nächte sind lang und bald muss Kitty auch noch feststellen, dass sie nicht nur mit den Patienten und deren Albträumen, sondern auch mit dem Haus selbst zu kämpfen hat, das auf irgendeine dunkle Art von ihnen zehrt. Glücklicherweise findet sie in Jack Yates, einem landesweit bekannten Kriegshelden, dessen Identität vor den anderen Patienten und dem Großteil des Personals geheim gehalten wird, einen unerwarteten Verbündeten. ➸ Eine abgelegene, von Wasser und Moor umgebende Nervenheilanstalt in der Einsamkeit Nordenglands, die früher das Heim der Schweizer Familie Gersbach war, die auf mysteriöse Weise spurlos verschwunden ist - ganz ehrlich? Gibt es eine stimmungsvollere Kulisse für eine creepy Geistergeschichte? Wobei die Geister in "Das Schweigen der Toten" nur eine etwas untergeordnete Rolle spielen, denn im Vordergrund standen für mich hier eher die Charaktere selbst und ihre (sich entwickelnden) Beziehungen zueinander. Wir haben 19 Patienten, die außer einigen rudimentären und unwirksamen Versuchen der Verhaltensänderung durch Vorenthaltung von Privilegien kaum eine Behandlung erhalten. Die Schwester Oberin, Schwester Fellows, die als ihre direkte Untergebene Aufgaben verteilt, einige Pfleger, die bei körperlich anstrengenden Arbeiten unterstützen und die drei überarbeiteten Schwestern Kitty, Nina und Martha. Tagsüber gestaltet sich der Alltag nach dem immer gleichen Muster: Frühstück, Leibesertüchtigung, Mittagessen, Ruhezeit, Nachmittagstee, Aufenthalt im Gemeinschaftsraum und Abendbrot, doch in der Nacht erwachen einige Männer schreiend aus ihrem Schlaf, da eine unbekannte Gestalt sie in ihren Träumen verfolgt. Als Geschwätz von Verrückten ist das schnell abgetan, doch Kitty spürt und teilt die Ängste bereits kurz nach ihrem Dienstantritt - Portis House zerfällt und seltsame Geräusche lassen ihr kalte Schauer über den Rücken laufen. Wie gesagt, es kommen durchaus gruselige und paranormale Elemente in dieser Geschichte vor, aber am meisten fasziniert und gefesselt hat mich hier tatsächlich das Zwischenmenschliche. Denn Simone St. James hat in ihrer Geschichte absolut glaubwürdig dargestellt, wie diese vom Krieg gezeichneten Männer zur damaligen Zeit teilweise angesehen, behandelt und missverstanden wurden. Sie kehren von einem unmenschlichen Schlachtfeld mit all ihren Psychosen zurück, werden von ihren Familien und Freunden getrennt und als geisteskrank abgestempelt und wie Kriminelle weggesperrt. Es ist ein leichtes, Mitgefühl und Sorge für sie zu empfinden, auch wenn es vielleicht nicht alle gleichermaßen verdient haben und dabei entfalten sich vor allem Kitty und Jack als gut ausgearbeitete und einnehmende Charaktere. Die Handlungsstränge aus Vergangenheit und Gegenwart wurden sehr geschickt miteinander verwoben und ich war von Anfang bis Ende völlig gefesselt. Auch der Schreibstil und das Tempo sind absolut einnehmend und perfekt ausbalanciert, wobei ich erwähnen muss, dass die Handlung schon sehr gemächlich voranschreitet. Aber genau dieser Aspekt gibt dem Leser auch die Möglichkeit, sich in das Setting einzuleben und die Interaktionen zwischen den Protagonisten zu genießen, sodass das Voranschreiten der Story eher zweitranig für mich war. Die Atmosphäre ist düster und ein beunruhigendes Gefühl schwingt ständig mit. Das Haus selbst scheint eine Person für sich zu sein, die sich von den Bewohnern und deren Ängsten ernährt und die sanfte Liebesgeschichte, die hier im Laufe der Zeit immer mehr Platz einnimmt, hat sich perfekt und ohne kitschig zu wirken, hervorragend eingefügt. Für mich war "Das Schweigen der Toten" somit ein durchaus fesselnder und atmosphärischer Krimi. Das historische Setting ergänzt die Autorin mit beunruhigenden und paranormalen Elementen und hat so ein Buch geschrieben, für das ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung geben kann.

Dezenter Horror, tolle Charaktere
Dieser Spukhaus-Thriller hat von Anfang bis Ende eine düstere Atmosphäre. Horrorelemente sind hier relativ klein gehalten, dies tat der Spannung aber keinen Abbruch. Für alle die sich langsam ins Grusel-Genre wagen wollen, wäre dies ein tolles Einsteigerbuch. Das Spukhaus ist in dieser Geschichte eine Nervenheilanstalt und dadurch ist die Stimmung allgemein sehr drückend und beklemmend. Die Hauptfigur ist großartig und symphatisch mit all ihren Fehlern. Allgemein wird sich hier sehr viel Zeit für die Charaktere genommen, der Grusel läuft eher nebenbei. Ich hätte mir die Auflösung etwas spektakulärer gewünscht, dafür fande ich die Lovestory nebenbei echt erfrischend schön umgesetzt

Nicht wirklich so gruselig, wie ich erwartet habe
Ich weiß gerade gar nicht so richtig, wie ich das Buch bewerten soll. Die Leseprobe war so gut, dass ich mir das Buch kaufen musste. Schreibstil ist einfach aber es gibt direkt von Anfang an viele verschiedene Charaktere, ich hatte anfangs Schwierigkeiten sie zuzuordnen. Ich hatte ein gruseliges Buch erwartet aber nein, das braucht man in der Geschichte nicht wirklich erwarten. Es fängt spannend an und dann zieht es sich ziemlich zäh durch die Seiten, dass ich fast abgebrochen hätte. Trotz allem will man irgendwie wissen wie es weitergeht. Zum Glück hat sich dann doch nochmal Spannung aufgebaut, dass ich es bis Schluss gelesen hatte. Es ist eine nette und vorallem teilweise erdrückende Geschichte über Männer nach dem ersten Weltkrieg und ein klein wenig spooky, was aber sehr im Hintergrund steht
Ein überraschendes Highlight
Das Buch hat mich direkt gepackt. Trotz seiner 522 Seiten habe ich es in einem Rutsch verschlungen. Ich konnte nicht aufhören mit lesen. Die Geschichte ist atmosphärisch düster und schafft es, von der ersten Seite an eine beklemmende Spannung aufzubauen. Der Spuk ist nicht übertrieben, sondern so gut beschrieben dass er einem beim Lesen einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Die Story zeigt einem auch Einblicke in die Vergangenheit. Wie das Leben damals wirklich gewesen sein könnte. In einem Sanatorium für Kriegsverletzte. Und wie hart die Arbeit als Krankenschwester. Auch die Figuren sind richtig gut und bildlich dargestellt. So das man sich gut in sie hinein versetzen kann. Besonders schön fand ich, dass sich zwischen all dem Grauen auch eine zarte Lovestory entwickelt, die der Handlung eine emotionale Tiefe gibt. Von mir eine klare Leseempfehlung. War für mich ein kleines Highlight 5 von 5 ⭐️

🖤🦇Meinung (selbst gekauft)🦇🖤 HAPPY #festafriday 🖤🦇👻🐦⬛ Wann kommt Film zu diesem Buch ? 👀 Aber erstmal worum geht es hier ? Kitty Weeks muss dringend untertauchen und Portis House ist dafür der Perfekte Ort. Sie fälscht ihren Lebenslauf und schafft es als Krankenschwester eingestellt zu werden … Das abgelegene Herrenhaus wurde in eine Einrichtung für „Kriegsneurotische“ Soldaten umgewandelt die durch die Schrecken des ersten Weltkriegs traumatisiert sind. Doch die junge Frau wird bald feststellen das sie nicht nur mit Männern die sie pflegen soll alle Hände voll zu tun hat sondern auch mit dem Haus selbst. Mächtige gespenstische Kräfte bewegen sich durch die Räume und suchen die Patienten mit Albträumen heim die so grauenvoll sind das keiner wagt darüber zu sprechen. Ich muss euch ehrlich gestehen das ich total überrascht bin das mir dieses Buch so gut gefallen hat damit hätte ich gar nicht mit gerechnet den Bücher die in alten Zeiten spielen schrecken mich meist immer ab. Was mir den Einstieg erleichtert hat war das ich unsere Hauptprotagonistin Kitty auf Anhieb sympathisch fand und das zog sich auch durch das komplette Buch. Auch die Liebesgeschichte passt hier wirklich gut rein. Da wir hier auch viele Charaktere haben hatte ich trotzdem zu keinem Zeitpunkt das Gefühl irgendwie den Überblick zu verlieren was ja manchmal doch leicht passieren kann. Was mich hier glaube ich am meisten beeindruckt hat war der wirklich gute Schreibstil den ich hatte immer den Gedanken das könnte ein echt guter Film werden und genauso fühlte sich auch das lesen an. Deswegen hatte ich auch auch nicht wirklich viel Probleme damit dieses Buch etwas schneller als gedacht beenden zu können eben weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ein sehr gutes Buch für Einsteiger 🤗

Spuk mit interessanten Charakteren und starker Protagonistin
Bisher habe ich schon einige Werke der Autorin gelesen und kenne ihren Schreibstil. Es ist oftmals nur der Spuk am Rande und dafür eine sympathische Hauptfigur, die mit ihrem Leben hadert oder sich einfach nur durchkämpfen muss. Hier ist es eigentlich wieder diese bewährte Formel, nur das das „Spukhaus“ eine Nervenheilanstalt ist und die Protagonistin Kitty sich unter falschen Tatsachen dort als Krankenschwester einstellen lässt. Es spielt natürlich ebenfalls wieder in den 1920er Jahren. Also ist dieses Buch ähnlich aufgebaut, wie die anderen der Autorin und doch hat es sich beim Lesen für mich neu und frisch angefühlt. Der Grusel wird wieder nur dosiert eingesetzt und das mag für die einen langweilig erscheinen, ich finde aber genau das interessant. Kitty ist eine tolle Protagonistin, mit der ich mitgefiebert habe und das macht den wenigen Spuk schon etwas wett. Die Story an sich ist nicht neu, aber viel holen die Charaktere heraus. Die anderen Schwestern, die Schwester Oberin, die Patienten usw. Man entwickelt schon Sympathien für die einzelnen Figuren und dadurch fühlt sich das Buch noch lebendiger an. Den Story Twist konnte ich irgendwann schon voraus ahnen, aber es wurde dennoch gut aufgebaut und am Ende toll aufgelöst. -Fazit- Ein Spukhaus-Thriller, der sich wieder mehr auf die Charaktere fokussiert und die Geister nur zur Nebensache werden lässt. Zusätzlich gibt es eine kleine Romance und die Story hat auch einiges an Witz und Charme parat. Wer allerdings auf einen Grusel Schocker gehofft, der wird hier eher enttäuscht werden.

Das Buch ist für mich jetzt etwas schwer zu bewerten. Also das Setting ist toll, die Zeit in der die Handlung spielt finde ich klasse und die Charaktere sind auch richtig gut beschrieben. Ich habe mich mit dem Buch richtig wohl gefühlt und konnte mir das abgelegene Haus gut vorstellen. Auch Kitty als Hauptcharakter der Story kommt authentisch rüber. Ihre Flucht von zu Hause , wie sie sich durchschlägt und ihre Versuche in der Arbeit Fuß zu fassen konnte ich gut nachvollziehen. Auch die Patienten waren gut beschrieben und es ist eigentlich traurig wie die Medizin 1919 in den Kinderschuhen steckte und wie Ärzte mit Depressionen und psychischen Erkrankungen umgegangen sind. Das Buch war gut und flüssig zu lesen und hat mir auch Spaß gemacht... jetzt kommt das ABER... Mir fehlte total der Spuk. Ich hatte eigentlich eher bei der Story Vibes eines Dark Romance- Buchs . Die Geschichte Kitty und Patient 16 hat mich etwas an das Buch 'The Pawn and the Puppet ' erinnert. Nur das dort die Verhältnisse in der Anstalt nicht so schlimm waren. Etwas Schimmel und plötzlich auftretende Kälte reicht mir da nicht. Fand es leider was den Spuk angeht auch später nicht gruseliger. Trotzdem hat mir das Buch an sich gefallen und das Cover ist auch richtig toll geworden.

Es tut mir wirklich in der Seele weh, weil es so vielversprechend angefangen hat, es war atmosphärisch und das Setting hat mich ein wenig an die zweite Staffel von Downton Abby erinnert. Ich mochte die Patienten und auch die meisten Schwestern, leider konnte mich die Geschichte ab ca. 40% irgendwie nicht mehr packen, es hat sich in meinen Augen gezogen und wirklich viel ist nicht passiert. Ich war schon kurz davor es abzubrechen. Die Auflösung konnte mich leider auch nicht abholen. Wie es zu Ende ging hat mir allerdings gefallen.
19 Höllenhunde auf dem Weg zur Erlösung
Ein rasanter und hervorragend erzählter Mix aus Love Story, düsterem Anti-Kriegsdrama, Spukhaus-Schocker und zeitgenössischer Literatur. Der Roman lebte von seinem überzeugend charakterisierten Cast. Jeder Bewohner von Portis House bekam seine eigene dramatische und tief unter die Haut gehende Geschichte verpasst. Nichts wurde oberflächlich behandelt. Die Liebesgeschichte wirkte zu keiner Zeit klischeebeladen oder unglaubwürdig. Zum Ende hin wurde es mir eine Spur zu hektisch, der Epilog hätte sich liebend gerne ein paar Zeilen mehr Zeit nehmen dürfen. Ansonsten war das hervorragend ausbalancierte Pacing ein ganz großes Aushängeschild dieses erinnerungswürdigen Romans
🏰 👻 🩸 💉 🕯️🔪💊
Ich weiß garnicht so recht wo Ich anfangen soll… Ich liebe ja die Bücher von dieser Autorin. Sie lässt mich direkt in den ersten paar Seiten in eine atmosphärische Welt eintauchen aus der ich am liebsten nicht mehr zurück möchte. Sie versteht es auf jeden Fall verschiedenste Ereignisse in einander zu Flechten es spannend rüber zu bringen und einen nach manchen Kapiteln nachdenklich zurück zu lassen. Ich bin der Ansicht das dies nicht unbedingt ein „richtiger“ Horror schocker ist. Ja es gibt ein paar paranormale Ereignisse und die Atmosphäre in dieser Geschichte kann einem auch ein kalten Schauer über den Rücken laufen lassen. Aber wer sich bei diesem Buch erhofft extrem geschockt zu werden ist hier nicht so gut bedient wie vllt bei einem anderen Buch. Ich habe das Buch absolut geliebt ich liebte die einzelnen Geschichten der Patienten oder bzw die Charaktere der ganzen Protagonisten. Ich weiß nicht ich mag einfach ihren Stil , wie sie die Geschichte schreibt wie es mir rüber kommt , und mich fühlen lässt. Eine große Lese Empfehlung von mir. 🤍
Simone St. James ist zu einer meiner lieblings Autorinnen geworden ich würde jedes Buch von ihr kaufen ohne vorher den Klappentext zu lesen. Sowie auch bei diesem Buch.. es wurde von Kapitel zu Kapitel immer spannender und der Abschluss war etwas traurig, gleichzeitig aber auch echt super geworden. Ich kann dieses Buch sowie alle anderen bücher von dieser Autorin nur wärmstens empfehlen.
Nicht der typische Grusel
Wer hier einen blutigen Grusel-/Horror-Roman erwartet, wird enttäuscht. Dennoch serviert die Autorin uns hier einen Schauerroman, aber eben auf einer leisen Ebene. Das Setting in der alten Villa, die Opfer des 1. Weltkrieges und das schwierige Leben, was nach dem Krieg folgte - das jagt einem Schrecken ein. Dazu noch eine kleine Geistergeschichte mit einiger Tragik. Das letzte Drittel zog sich zwar etwas und die Spannung war auch nicht enorm fesselnd, trotzdem hatte das Buch eine gute flüssige Story mit vielschichtigen Charakteren.
Psychiatrie Thriller
Das Buch ist echt gut. Die Spannung steigt immer mehr an, doch zum Ende hin stürzt sie rapide in den Keller. Ich habe das Gefühl, es musste schnell ein Ende her, damit das Buch einen Abschluss findet. Die Geister-Story finde ich super, auch die Idee mit den 'psychisch kranken' Soldaten passt, allerdings hätte das noch mehr in Zusammenhang bringen können. Ich will nicht zu viel Spoilern, aber man hätte (so mein Gedanke), mehr als "nur" Alpträume nutzen können für die Verbindung zwischen Patient & Übernatürlichem.
Schöner Stil, aber wo bleibt der Nervenkitzel?
Ich hatte richtig Lust auf eine gruselige Geschichte mit Gänsehaut-Garantie: ein altes Internat, düstere Geheimnisse, ein ungeklärter Mord und dazu noch Geister? Klingt total nach meinem Ding. Leider hat „Das Schweigen der Toten“ meine Erwartungen nur zum Teil erfüllt – und ich habe echt lange gebraucht, bis ich das Buch durch hatte. Der Schreibstil von Simone St. James ist ohne Frage richtig gut. Flüssig, klar, atmosphärisch – man kommt gut rein, und auch die Kapitellängen sind angenehm, perfekt für zwischendurch. Aber die Handlung selbst… hat sich ganz schön gezogen. Es gab viele Passagen, in denen einfach nicht viel passiert ist, obwohl man ständig das Gefühl hatte, jetzt müsste es doch mal zur Sache gehen. Spannung war zwar da, aber immer nur auf Sparflamme – und für ein Buch mit Geistern war es überraschend… ungruselig. Statt beklemmender Stimmung oder Schockmomenten gab’s eher viele Dialoge, Rückblicke und Erzählungen, die zwar die Charaktere näherbringen, aber insgesamt wenig zur eigentlichen Spannung beigetragen haben. Die Grundidee fand ich wirklich stark – aber sie wurde für meinen Geschmack nicht konsequent genug durchgezogen. Fazit: Ein stilistisch gelungenes Buch mit einer interessanten Idee, das aber inhaltlich leider nicht richtig zündet. Die Atmosphäre stimmt, aber echte Spannung und Grusel sucht man vergeblich. Für mich waren es deshalb nur 2,5 von 5 Sternen.

Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Kitty Weekes muss dringend untertauchen, und Portis House ist dafür der perfekte Ort. Sie fälscht ihren Lebenslauf und schafft es, als Krankenschwester eingestellt zu werden ...
Das abgelegene Herrenhaus wurde in eine Einrichtung für »kriegsneurotische« Soldaten umgewandelt, die durch die Schrecken des Ersten Weltkriegs traumatisiert sind.
Doch die junge Frau wird bald feststellen, dass sie nicht nur mit den Männern, die sie pflegen soll, alle Hände voll zu tun hat, sondern auch mit dem Haus selbst.
Mächtige gespenstische Kräfte bewegen sich durch die Räume und suchen die Patienten mit Albträumen heim, die so grauenvoll sind, dass keiner wagt, darüber zu sprechen.
Publishers Weekly: »St. James verwebt geschickt das Paranormale mit dem, was man heute posttraumatische Belastungsstörung nennt, und schafft so eine angenehm gruselige Geschichte über die eindringliche Macht des Unsichtbaren.«
Library Journal: »Geisterhafte Erscheinungen, Schrecken und Rätsel ... Liebhaber klassischer Gothic-Romane in der Tradition von Victoria Holt werden sich diese atmosphärische Geschichte mit romantischer Spannung nicht entgehen lassen wollen.«
Book Information
Author Description
Simone St. James ist die Autorin einer Reihe von sehr erfolgreichen Thrillern. Ihre erste Geschichte über eine unheimliche Bibliothek schrieb sie schon als Teenagerin. Nachdem sie 20 Jahre in der Filmbranche gearbeitet hatte, widmete Simone sich ganz dem Schreiben. Bereits ihr Debüt The Haunting of Maddy Clare (2012) gewann mehrere Literaturpreise und wurde in diverse Sprachen übersetzt. Die nächsten Romane wurden noch erfolgreicher. Simone liebt Kaffee, Sushi und verregnete Tage. Sie lebt mit ihrem Mann und einer verwöhnten Katze in der Nähe von Toronto, Kanada.
Posts
Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen – atmosphärisch, flüssig und sehr stimmig zur düsteren Grundstimmung der Geschichte. Ich war sofort mitten im Geschehen. Kitty als Hauptfigur fand ich stark und greifbar – mutig, aber nicht überzeichnet. Besonders gelungen fand ich, wie die traumatisierende Nachkriegszeit nach dem Ersten Weltkrieg eingefangen wurde. Der Rückblick in diese Zeit hat Tiefe gebracht und die Handlung auf eine besondere Art getragen. Die Geschichte insgesamt war spannend, wenn auch das Ende für mich nicht ganz rund war. Es wirkte etwas zu schnell gelöst im Vergleich zum sorgfältigen Aufbau vorher. Trotzdem bleibt ein starkes Leseerlebnis mit dichter Atmosphäre.
Eher etwas für Grusel Neulinge 😊
England, absolut abgelegenes Marschland irgendwo im nirgendwo, 1919. Kitty ist 21 und flieht seit Jahren vor ihrem früheren Leben. Und so landet sie in Portis House. Dies ist ein altes Herrenhaus, was in eine Einrichtung für Soldaten mit kriegsneurosen umgewandelt wurde. Jedoch stimmt irgendwas nicht, die Patienten berichten von Erscheinungen und schlimmen Albträumen, die Wände sind laut und etwas Böses streift durch die Gänge. Kitty beginnt Nachforschungen anzustellen und deckt dabei ein grausiges Geheimnis auf…. Die Story hat mir an sich gut gefallen. Mit einer düsteren Anstalt kann man nie etwas falsch machen. Auch die Patienten haben für einen bestimmten Gruselfaktor beigetragen. Doch es war alles in allem zu wenig. Für eine Geistergeschichte waren es zu wenige Geistermomente und zu wenige Gruselmomente. Ansonsten hat es mich gut unterhalten und ich wollte unbedingt wissen wie es endet. Das Ende an sich war in Ordnung. Stimmig, flott und einem Happy End. Für Grusel Neulinge und die, die einen leichten Einstieg möchten, ist die Story perfekt.

(Romantische) Geistergeschichte?
Kitty Weekes versucht als Krankenschwester im disguise ihrer Vergangenheit zu entfliehen und landet einem Job auf einer abgelegene Insel. Das Herrenhaus, das in ein Krankenhaus für Patienten mit Kriegsneurosen umgewandelt wurde, steht jedoch leider auf verfluchtem Boden. Während Kitty versucht das Mysterium um die wiederkehrenden Albträume der Insassen sowie der Geistererscheinungen zu lösen, verliebt sich nicht nur sie, sondern auch ich mich ein wenig in Patient 16, ups. Anstatt mich beim Lesen zu gruseln, musste ich am Ende dann doch eher kichern wie ein verliebtes zwölfjähriges Mädchen - das stand definitiv nicht auf meiner Agenda. Mein Lesevergnügen wurde durch die Romance nicht geschmälert, ich finde aber, dass man sich dem Aspekt bewusst sein sollte, bevor man zu große Hoffnung auf die Geistergeschichte legt. Ein netter historischer Roman, der sich nicht wirklich in ein Genre einordnen lassen möchte.
Solide, aber nicht herausragend
Eine solide Geistergeschichte in einem Herrenhaus, welches zur Psychiatrie für von Kriegneurosen geplagten Männern des ersten Weltkriegs umgewandelt wurde. Die Protagonistin überzeugt mit nachvollziehbaren Handlungen und einer starken Charakterentwicklung. Alles in allem keine herausragende, aber dennoch unterhaltsame Geschichte, die sich aufgrund der Schreibweise sehr angenehm lesen ließ.
Was geht hier nur vor sich ?
Kitty ist auf der Flucht. Sie lebt von einem Tag zum anderen und irrt von Job zu Job. Hauptsache sie kommt weg und er ihr nicht hinterher. Bis sie in Portis House landet. Ein Haus welches zu einem Krankenhaus umfunktioniert wurde, für ehemalige Soldaten mit Kriegsneurosen. Also versucht sie ihr Glück als ungelernte Krankenschwester. Als geübte Lügnerin, geht ihr das leicht von der Hand . Allerdings merkt sie schon bald das dort etwas vor sich geht. Die Soldaten leiden an Albträumen und sie selbst scheint Gestalten zu sehen. Außerdem gibt es noch einen ominösen Patienten den nur bewusst gewähltes Personal betreuen darf. Kitty geht all dem auf die Spur, während sie hart arbeitet und langsam Freundschaft mit den Soldaten und ihren Kolleginnen schließt. Das Buch ist unglaublich flüssig geschrieben, ich konnte es kaum aus der Hand legen und die Charaktere super gut gezeichnet. Ich habe mit jedem mitgefiebert. Wir haben am Rande eine sich langsam entwickelnde Liebesgeschichte die nicht gestört hat. Und wie wir es von der Autorin kennen geht es in ihren Geschichten hauptsächlich darum, Geheimnisse ans Licht zu bringen und der Spuk und Grusel ist nur ganz subtil im Hintergrund. Zusätzlich ist es sehr stimmungsvoll und bildhaft geschrieben. Eine große Leseempfehlung an alle die gerne Geheimnissen auf die Spur gehen und Krankenschwestern bei der Arbeit begleiten möchten.
Nordengland 1919: Ein altes und abgelegenes Herrenhaus, das zu einer medizinischen Einrichtung für "kriegsneurotische" Soldaten umfunktioniert wurde, scheint für die junge Kitty Weeks der perfekte Unterschlupf zu sein, denn bereits seit vier Jahren ist die 20-jährige vor ihrem Vater auf der Flucht. Mit gefälschtem Lebenslauf und selbstgeschriebenen Referenzen bewirbt sie sich kurzerhand als Krankenschwester in Porits House, da ihr jegliche Ausbildung fehlt. Und obwohl die Schwester Oberin ihre dreiste Lüge sofort durchschaut, stellt sie Kitty ein, da akuter Personalmangel herrscht und keine Schwester länger als ein paar Wochen in dem Haus arbeiten möchte. Die Arbeit ist anstrengend, ihre Tage und Nächte sind lang und bald muss Kitty auch noch feststellen, dass sie nicht nur mit den Patienten und deren Albträumen, sondern auch mit dem Haus selbst zu kämpfen hat, das auf irgendeine dunkle Art von ihnen zehrt. Glücklicherweise findet sie in Jack Yates, einem landesweit bekannten Kriegshelden, dessen Identität vor den anderen Patienten und dem Großteil des Personals geheim gehalten wird, einen unerwarteten Verbündeten. ➸ Eine abgelegene, von Wasser und Moor umgebende Nervenheilanstalt in der Einsamkeit Nordenglands, die früher das Heim der Schweizer Familie Gersbach war, die auf mysteriöse Weise spurlos verschwunden ist - ganz ehrlich? Gibt es eine stimmungsvollere Kulisse für eine creepy Geistergeschichte? Wobei die Geister in "Das Schweigen der Toten" nur eine etwas untergeordnete Rolle spielen, denn im Vordergrund standen für mich hier eher die Charaktere selbst und ihre (sich entwickelnden) Beziehungen zueinander. Wir haben 19 Patienten, die außer einigen rudimentären und unwirksamen Versuchen der Verhaltensänderung durch Vorenthaltung von Privilegien kaum eine Behandlung erhalten. Die Schwester Oberin, Schwester Fellows, die als ihre direkte Untergebene Aufgaben verteilt, einige Pfleger, die bei körperlich anstrengenden Arbeiten unterstützen und die drei überarbeiteten Schwestern Kitty, Nina und Martha. Tagsüber gestaltet sich der Alltag nach dem immer gleichen Muster: Frühstück, Leibesertüchtigung, Mittagessen, Ruhezeit, Nachmittagstee, Aufenthalt im Gemeinschaftsraum und Abendbrot, doch in der Nacht erwachen einige Männer schreiend aus ihrem Schlaf, da eine unbekannte Gestalt sie in ihren Träumen verfolgt. Als Geschwätz von Verrückten ist das schnell abgetan, doch Kitty spürt und teilt die Ängste bereits kurz nach ihrem Dienstantritt - Portis House zerfällt und seltsame Geräusche lassen ihr kalte Schauer über den Rücken laufen. Wie gesagt, es kommen durchaus gruselige und paranormale Elemente in dieser Geschichte vor, aber am meisten fasziniert und gefesselt hat mich hier tatsächlich das Zwischenmenschliche. Denn Simone St. James hat in ihrer Geschichte absolut glaubwürdig dargestellt, wie diese vom Krieg gezeichneten Männer zur damaligen Zeit teilweise angesehen, behandelt und missverstanden wurden. Sie kehren von einem unmenschlichen Schlachtfeld mit all ihren Psychosen zurück, werden von ihren Familien und Freunden getrennt und als geisteskrank abgestempelt und wie Kriminelle weggesperrt. Es ist ein leichtes, Mitgefühl und Sorge für sie zu empfinden, auch wenn es vielleicht nicht alle gleichermaßen verdient haben und dabei entfalten sich vor allem Kitty und Jack als gut ausgearbeitete und einnehmende Charaktere. Die Handlungsstränge aus Vergangenheit und Gegenwart wurden sehr geschickt miteinander verwoben und ich war von Anfang bis Ende völlig gefesselt. Auch der Schreibstil und das Tempo sind absolut einnehmend und perfekt ausbalanciert, wobei ich erwähnen muss, dass die Handlung schon sehr gemächlich voranschreitet. Aber genau dieser Aspekt gibt dem Leser auch die Möglichkeit, sich in das Setting einzuleben und die Interaktionen zwischen den Protagonisten zu genießen, sodass das Voranschreiten der Story eher zweitranig für mich war. Die Atmosphäre ist düster und ein beunruhigendes Gefühl schwingt ständig mit. Das Haus selbst scheint eine Person für sich zu sein, die sich von den Bewohnern und deren Ängsten ernährt und die sanfte Liebesgeschichte, die hier im Laufe der Zeit immer mehr Platz einnimmt, hat sich perfekt und ohne kitschig zu wirken, hervorragend eingefügt. Für mich war "Das Schweigen der Toten" somit ein durchaus fesselnder und atmosphärischer Krimi. Das historische Setting ergänzt die Autorin mit beunruhigenden und paranormalen Elementen und hat so ein Buch geschrieben, für das ich auf jeden Fall eine Leseempfehlung geben kann.

Dezenter Horror, tolle Charaktere
Dieser Spukhaus-Thriller hat von Anfang bis Ende eine düstere Atmosphäre. Horrorelemente sind hier relativ klein gehalten, dies tat der Spannung aber keinen Abbruch. Für alle die sich langsam ins Grusel-Genre wagen wollen, wäre dies ein tolles Einsteigerbuch. Das Spukhaus ist in dieser Geschichte eine Nervenheilanstalt und dadurch ist die Stimmung allgemein sehr drückend und beklemmend. Die Hauptfigur ist großartig und symphatisch mit all ihren Fehlern. Allgemein wird sich hier sehr viel Zeit für die Charaktere genommen, der Grusel läuft eher nebenbei. Ich hätte mir die Auflösung etwas spektakulärer gewünscht, dafür fande ich die Lovestory nebenbei echt erfrischend schön umgesetzt

Nicht wirklich so gruselig, wie ich erwartet habe
Ich weiß gerade gar nicht so richtig, wie ich das Buch bewerten soll. Die Leseprobe war so gut, dass ich mir das Buch kaufen musste. Schreibstil ist einfach aber es gibt direkt von Anfang an viele verschiedene Charaktere, ich hatte anfangs Schwierigkeiten sie zuzuordnen. Ich hatte ein gruseliges Buch erwartet aber nein, das braucht man in der Geschichte nicht wirklich erwarten. Es fängt spannend an und dann zieht es sich ziemlich zäh durch die Seiten, dass ich fast abgebrochen hätte. Trotz allem will man irgendwie wissen wie es weitergeht. Zum Glück hat sich dann doch nochmal Spannung aufgebaut, dass ich es bis Schluss gelesen hatte. Es ist eine nette und vorallem teilweise erdrückende Geschichte über Männer nach dem ersten Weltkrieg und ein klein wenig spooky, was aber sehr im Hintergrund steht
Ein überraschendes Highlight
Das Buch hat mich direkt gepackt. Trotz seiner 522 Seiten habe ich es in einem Rutsch verschlungen. Ich konnte nicht aufhören mit lesen. Die Geschichte ist atmosphärisch düster und schafft es, von der ersten Seite an eine beklemmende Spannung aufzubauen. Der Spuk ist nicht übertrieben, sondern so gut beschrieben dass er einem beim Lesen einen kalten Schauer über den Rücken jagt. Die Story zeigt einem auch Einblicke in die Vergangenheit. Wie das Leben damals wirklich gewesen sein könnte. In einem Sanatorium für Kriegsverletzte. Und wie hart die Arbeit als Krankenschwester. Auch die Figuren sind richtig gut und bildlich dargestellt. So das man sich gut in sie hinein versetzen kann. Besonders schön fand ich, dass sich zwischen all dem Grauen auch eine zarte Lovestory entwickelt, die der Handlung eine emotionale Tiefe gibt. Von mir eine klare Leseempfehlung. War für mich ein kleines Highlight 5 von 5 ⭐️

🖤🦇Meinung (selbst gekauft)🦇🖤 HAPPY #festafriday 🖤🦇👻🐦⬛ Wann kommt Film zu diesem Buch ? 👀 Aber erstmal worum geht es hier ? Kitty Weeks muss dringend untertauchen und Portis House ist dafür der Perfekte Ort. Sie fälscht ihren Lebenslauf und schafft es als Krankenschwester eingestellt zu werden … Das abgelegene Herrenhaus wurde in eine Einrichtung für „Kriegsneurotische“ Soldaten umgewandelt die durch die Schrecken des ersten Weltkriegs traumatisiert sind. Doch die junge Frau wird bald feststellen das sie nicht nur mit Männern die sie pflegen soll alle Hände voll zu tun hat sondern auch mit dem Haus selbst. Mächtige gespenstische Kräfte bewegen sich durch die Räume und suchen die Patienten mit Albträumen heim die so grauenvoll sind das keiner wagt darüber zu sprechen. Ich muss euch ehrlich gestehen das ich total überrascht bin das mir dieses Buch so gut gefallen hat damit hätte ich gar nicht mit gerechnet den Bücher die in alten Zeiten spielen schrecken mich meist immer ab. Was mir den Einstieg erleichtert hat war das ich unsere Hauptprotagonistin Kitty auf Anhieb sympathisch fand und das zog sich auch durch das komplette Buch. Auch die Liebesgeschichte passt hier wirklich gut rein. Da wir hier auch viele Charaktere haben hatte ich trotzdem zu keinem Zeitpunkt das Gefühl irgendwie den Überblick zu verlieren was ja manchmal doch leicht passieren kann. Was mich hier glaube ich am meisten beeindruckt hat war der wirklich gute Schreibstil den ich hatte immer den Gedanken das könnte ein echt guter Film werden und genauso fühlte sich auch das lesen an. Deswegen hatte ich auch auch nicht wirklich viel Probleme damit dieses Buch etwas schneller als gedacht beenden zu können eben weil ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ein sehr gutes Buch für Einsteiger 🤗

Spuk mit interessanten Charakteren und starker Protagonistin
Bisher habe ich schon einige Werke der Autorin gelesen und kenne ihren Schreibstil. Es ist oftmals nur der Spuk am Rande und dafür eine sympathische Hauptfigur, die mit ihrem Leben hadert oder sich einfach nur durchkämpfen muss. Hier ist es eigentlich wieder diese bewährte Formel, nur das das „Spukhaus“ eine Nervenheilanstalt ist und die Protagonistin Kitty sich unter falschen Tatsachen dort als Krankenschwester einstellen lässt. Es spielt natürlich ebenfalls wieder in den 1920er Jahren. Also ist dieses Buch ähnlich aufgebaut, wie die anderen der Autorin und doch hat es sich beim Lesen für mich neu und frisch angefühlt. Der Grusel wird wieder nur dosiert eingesetzt und das mag für die einen langweilig erscheinen, ich finde aber genau das interessant. Kitty ist eine tolle Protagonistin, mit der ich mitgefiebert habe und das macht den wenigen Spuk schon etwas wett. Die Story an sich ist nicht neu, aber viel holen die Charaktere heraus. Die anderen Schwestern, die Schwester Oberin, die Patienten usw. Man entwickelt schon Sympathien für die einzelnen Figuren und dadurch fühlt sich das Buch noch lebendiger an. Den Story Twist konnte ich irgendwann schon voraus ahnen, aber es wurde dennoch gut aufgebaut und am Ende toll aufgelöst. -Fazit- Ein Spukhaus-Thriller, der sich wieder mehr auf die Charaktere fokussiert und die Geister nur zur Nebensache werden lässt. Zusätzlich gibt es eine kleine Romance und die Story hat auch einiges an Witz und Charme parat. Wer allerdings auf einen Grusel Schocker gehofft, der wird hier eher enttäuscht werden.

Das Buch ist für mich jetzt etwas schwer zu bewerten. Also das Setting ist toll, die Zeit in der die Handlung spielt finde ich klasse und die Charaktere sind auch richtig gut beschrieben. Ich habe mich mit dem Buch richtig wohl gefühlt und konnte mir das abgelegene Haus gut vorstellen. Auch Kitty als Hauptcharakter der Story kommt authentisch rüber. Ihre Flucht von zu Hause , wie sie sich durchschlägt und ihre Versuche in der Arbeit Fuß zu fassen konnte ich gut nachvollziehen. Auch die Patienten waren gut beschrieben und es ist eigentlich traurig wie die Medizin 1919 in den Kinderschuhen steckte und wie Ärzte mit Depressionen und psychischen Erkrankungen umgegangen sind. Das Buch war gut und flüssig zu lesen und hat mir auch Spaß gemacht... jetzt kommt das ABER... Mir fehlte total der Spuk. Ich hatte eigentlich eher bei der Story Vibes eines Dark Romance- Buchs . Die Geschichte Kitty und Patient 16 hat mich etwas an das Buch 'The Pawn and the Puppet ' erinnert. Nur das dort die Verhältnisse in der Anstalt nicht so schlimm waren. Etwas Schimmel und plötzlich auftretende Kälte reicht mir da nicht. Fand es leider was den Spuk angeht auch später nicht gruseliger. Trotzdem hat mir das Buch an sich gefallen und das Cover ist auch richtig toll geworden.

Es tut mir wirklich in der Seele weh, weil es so vielversprechend angefangen hat, es war atmosphärisch und das Setting hat mich ein wenig an die zweite Staffel von Downton Abby erinnert. Ich mochte die Patienten und auch die meisten Schwestern, leider konnte mich die Geschichte ab ca. 40% irgendwie nicht mehr packen, es hat sich in meinen Augen gezogen und wirklich viel ist nicht passiert. Ich war schon kurz davor es abzubrechen. Die Auflösung konnte mich leider auch nicht abholen. Wie es zu Ende ging hat mir allerdings gefallen.
19 Höllenhunde auf dem Weg zur Erlösung
Ein rasanter und hervorragend erzählter Mix aus Love Story, düsterem Anti-Kriegsdrama, Spukhaus-Schocker und zeitgenössischer Literatur. Der Roman lebte von seinem überzeugend charakterisierten Cast. Jeder Bewohner von Portis House bekam seine eigene dramatische und tief unter die Haut gehende Geschichte verpasst. Nichts wurde oberflächlich behandelt. Die Liebesgeschichte wirkte zu keiner Zeit klischeebeladen oder unglaubwürdig. Zum Ende hin wurde es mir eine Spur zu hektisch, der Epilog hätte sich liebend gerne ein paar Zeilen mehr Zeit nehmen dürfen. Ansonsten war das hervorragend ausbalancierte Pacing ein ganz großes Aushängeschild dieses erinnerungswürdigen Romans
🏰 👻 🩸 💉 🕯️🔪💊
Ich weiß garnicht so recht wo Ich anfangen soll… Ich liebe ja die Bücher von dieser Autorin. Sie lässt mich direkt in den ersten paar Seiten in eine atmosphärische Welt eintauchen aus der ich am liebsten nicht mehr zurück möchte. Sie versteht es auf jeden Fall verschiedenste Ereignisse in einander zu Flechten es spannend rüber zu bringen und einen nach manchen Kapiteln nachdenklich zurück zu lassen. Ich bin der Ansicht das dies nicht unbedingt ein „richtiger“ Horror schocker ist. Ja es gibt ein paar paranormale Ereignisse und die Atmosphäre in dieser Geschichte kann einem auch ein kalten Schauer über den Rücken laufen lassen. Aber wer sich bei diesem Buch erhofft extrem geschockt zu werden ist hier nicht so gut bedient wie vllt bei einem anderen Buch. Ich habe das Buch absolut geliebt ich liebte die einzelnen Geschichten der Patienten oder bzw die Charaktere der ganzen Protagonisten. Ich weiß nicht ich mag einfach ihren Stil , wie sie die Geschichte schreibt wie es mir rüber kommt , und mich fühlen lässt. Eine große Lese Empfehlung von mir. 🤍
Simone St. James ist zu einer meiner lieblings Autorinnen geworden ich würde jedes Buch von ihr kaufen ohne vorher den Klappentext zu lesen. Sowie auch bei diesem Buch.. es wurde von Kapitel zu Kapitel immer spannender und der Abschluss war etwas traurig, gleichzeitig aber auch echt super geworden. Ich kann dieses Buch sowie alle anderen bücher von dieser Autorin nur wärmstens empfehlen.
Nicht der typische Grusel
Wer hier einen blutigen Grusel-/Horror-Roman erwartet, wird enttäuscht. Dennoch serviert die Autorin uns hier einen Schauerroman, aber eben auf einer leisen Ebene. Das Setting in der alten Villa, die Opfer des 1. Weltkrieges und das schwierige Leben, was nach dem Krieg folgte - das jagt einem Schrecken ein. Dazu noch eine kleine Geistergeschichte mit einiger Tragik. Das letzte Drittel zog sich zwar etwas und die Spannung war auch nicht enorm fesselnd, trotzdem hatte das Buch eine gute flüssige Story mit vielschichtigen Charakteren.
Psychiatrie Thriller
Das Buch ist echt gut. Die Spannung steigt immer mehr an, doch zum Ende hin stürzt sie rapide in den Keller. Ich habe das Gefühl, es musste schnell ein Ende her, damit das Buch einen Abschluss findet. Die Geister-Story finde ich super, auch die Idee mit den 'psychisch kranken' Soldaten passt, allerdings hätte das noch mehr in Zusammenhang bringen können. Ich will nicht zu viel Spoilern, aber man hätte (so mein Gedanke), mehr als "nur" Alpträume nutzen können für die Verbindung zwischen Patient & Übernatürlichem.
Schöner Stil, aber wo bleibt der Nervenkitzel?
Ich hatte richtig Lust auf eine gruselige Geschichte mit Gänsehaut-Garantie: ein altes Internat, düstere Geheimnisse, ein ungeklärter Mord und dazu noch Geister? Klingt total nach meinem Ding. Leider hat „Das Schweigen der Toten“ meine Erwartungen nur zum Teil erfüllt – und ich habe echt lange gebraucht, bis ich das Buch durch hatte. Der Schreibstil von Simone St. James ist ohne Frage richtig gut. Flüssig, klar, atmosphärisch – man kommt gut rein, und auch die Kapitellängen sind angenehm, perfekt für zwischendurch. Aber die Handlung selbst… hat sich ganz schön gezogen. Es gab viele Passagen, in denen einfach nicht viel passiert ist, obwohl man ständig das Gefühl hatte, jetzt müsste es doch mal zur Sache gehen. Spannung war zwar da, aber immer nur auf Sparflamme – und für ein Buch mit Geistern war es überraschend… ungruselig. Statt beklemmender Stimmung oder Schockmomenten gab’s eher viele Dialoge, Rückblicke und Erzählungen, die zwar die Charaktere näherbringen, aber insgesamt wenig zur eigentlichen Spannung beigetragen haben. Die Grundidee fand ich wirklich stark – aber sie wurde für meinen Geschmack nicht konsequent genug durchgezogen. Fazit: Ein stilistisch gelungenes Buch mit einer interessanten Idee, das aber inhaltlich leider nicht richtig zündet. Die Atmosphäre stimmt, aber echte Spannung und Grusel sucht man vergeblich. Für mich waren es deshalb nur 2,5 von 5 Sternen.




























