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Go Tell it on the Mountain

3.5(109)
Language
English
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About the book

James Baldwin's electrifying first novel.

'I had to deal with what hurt me most. I had to deal with my father.'

Drawing on James Baldwin's own boyhood in a religious community in 1930s Harlem, his first novel tells the story of young Johnny Grimes. Johnny is destined to become a preacher like his father, Gabriel, at the Temple of the Fire Baptized, where the church swells with song and it is as if 'the Holy Ghost were riding on the air'. But he feels only scalding hatred for Gabriel, whose fear and fanaticism lead him to abuse his family. Johnny vows that, for him, things will be different. This blazing tale is full of passion and guilt, of secret sinners and prayers singing on the wind.

'His prose hit me, almost winding me with its intensity. I'd never read a novel that described loneliness and desire with such burning eloquence' Douglas Field, Guardian

'A beautiful, enduring, spirtual song of a novel' Andrew O'Hagan

Editions (4)

ISBN9780141185910
PublisherPenguin Books Ltd (UK)
Publication Date10/04/01

Reviews & Ratings

109 ratings

20 reviews

3.5

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  • herrkarlinger
    herrkarlinger

    52 Followers

    3.0

    Zuviel Erwartung…. Zuviel Gott / Zuviel Poesie / Zuviel Ausschweifung /

    James Baldwin gilt ja als eine der großen Stimmen der afroamerikanischen Literatur, und Von dieser Welt hat zweifellos Passagen, in denen seine sprachliche Kraft und seine Beobachtungsschärfe aufleuchten. Trotzdem hat mich das Buch als Ganzes nicht wirklich gepackt. Baldwins Stil ist intensiv, manchmal fast überbordend. Für meinen Geschmack driftet er zu oft ins Poetische und verliert sich in Ausschweifungen, die mich eher aus der Geschichte herausgezogen haben. Besonders die biblischen Passagen waren mir zu viel des Guten. Das Wort Gott taucht so häufig auf, dass es irgendwann wie ein sprachlicher Reflex wirkt. An diesem Punkt habe ich gemerkt, wie meine Geduld dünner wurde. Der Erzählstrang um Elisabeth hat mich überraschend stark an die frühen Kapitel der Cher‑Biografie erinnert, die ich gerade parallel lese. Natürlich liegen 2 Jahrzehnte dazwischen, und natürlich möchte ich die beiden Bücher nicht vergleichen – schon allein, weil der Stil der Cher‑Biografie so schlicht und banal ist, dass er manchmal an das Tagebuch einer Vierzehnjährigen erinnert. Und doch war diese Parallele plötzlich da und ließ sich nicht mehr ausblenden. nicht von dieser Welt passt ja auch irgendwie zu Cher 😁… und nicht von dieser Welt ist ja doch Biografisch wie man mittlerweile weis. Was Baldwin allerdings hervorragend gelingt, ist die Darstellung der gesellschaftlichen Härte. Diese Welt ist eng, rau, bedrückend – und absolut glaubwürdig beschrieben. Nur bleibt der Fokus sehr stark auf die sozialen Konflikte während Rassismus eher im Hintergrund bleiben. Gleichzeitig zeigt Baldwin sehr klar, wie die Kirche – wie so oft in der Geschichte – arme Menschen für sich gewinnt, ihnen Halt verspricht und gleichzeitig Macht über sie ausübt. Dieser Aspekt ist stark, aber auch hier hätte ich mir manchmal weniger Predigtton und mehr erzählerische Distanz gewünscht. Und dann muss ich ehrlich sagen: Die letzten vierzig Seiten habe ich im wahrsten Sinne des Wortes nur noch überflogen. Nicht, weil sie schlecht wären, sondern weil mir der Ton zu dicht, zu schwer, zu sehr „zu viel“ wurde. Ich wollte einfach nur noch ankommen. Unterm Strich bleibt ein Buch, das literarisch Bedeutung hat, mich persönlich aber nicht durchgehend erreicht hat. Zu viel Bibel, zu viel Pathos, zu wenig erzählerische Klarheit.

    Zuviel Erwartung….

Zuviel Gott / Zuviel Poesie / Zuviel Ausschweifung /

    Feb 15, 2026

  • marzipanhirsch
    marzipanhirsch

    122 Followers

    2.5

    Literarisch sollten es mehr Sterne für diesen wieder aufgelegten Roman von James Baldwin sein, aber leider hatte ich wenig bis keine Lesefreude, zu viel Religion und Bigotterie, ich habe mich regelrecht durchgequält durch die Geschichte des jungen Schwarzen John, der Priester werden soll wie sein gewalttätiger Stiefvater. John hat eigentlich andere Wünsche, aber es ist eben nicht einfach bzw nicht möglich, sich in seiner Position ein eigenes selbstbestimmtes Leben auszusuchen. Und so geht es weiter und weiter ohne Hoffnung auf Veränderung.

    Jun 24, 2024

  • milynya
    milynya

    31 Followers

    3.0

    Beautiful language, but a harsh storyline

    This novel takes you like a river and tosses you around. It is spiritual and ugly, the language is very poetic but almost cruel in other spots. The life stories of different members of a black patchwork family are puzzled together in a single service in The Temple of the Saints, during which 14-year-old Johnny has his spiritual awakening. Especially his father Gabriel is a fanatic believer but also a pretty big hypocrit. At times, a disturbing picture is painted, of violence, racism, sexcism, hopelessness and helplessness and most of the characters have a complicated relationship to their belief and what it means for their life. As a non-believer from a believing family, some of the religious and self-righteous language felt pretty familiar and hit close to home but it was very valuable to read about it from different perspectives. I wouldn't recommend the novel if you read to relax and don't want to hear about religious trauma.

    Feb 2, 2026

3 of 20 reviews

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