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Effi Briest

3.2(549)
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About the book

Telling the tragic tale of a socially advantageous but emotionally ruinous match, Theodor Fontane's Effi Briest is translated from the German by Hugh Rorrison with an introduction by Helen Chambers in Penguin Classics.

Unworldly young Effi Briest is married off to Baron von Innstetten, an austere and ambitious civil servant twice her age, who has little time for his new wife. Isolated and bored, Effi finds comfort and distraction in a brief liaison with Major Crampas, a married man with a dangerous reputation. But years later, when Effi has almost forgotten her affair, the secret returns to haunt her - with fatal consequences. In taut, ironic prose Fontane depicts a world where sexuality and the will to enjoy life are stifled by vain pretences of civilization, and the obligations of circumstance. Considered to be his greatest novel, this is a humane, unsentimental portrait of a young woman torn between her duties as a wife and mother and the instincts of her heart.

Hugh Rorrison's clear, modern translation is accompanied by an introduction by Helen Chambers, which compares Effi with other literary heroines such as Emma Bovary and Anna Karenina.

Theodor Fontane (1819-98) was a German novelist and potitical reporter. Along with Effi Briest, Fontane is remembered for Frau Jenny Treibel (1892), an ironic criticism of middle-class hypocrisy and small-mindedness.

If you enjoyed Effi Briest you may like Leo Tolstoy's Anna Karenina, also available in Penguin Classics.

'I have been haunted by it ... as I am by those novels that seem to do more than they say, to induce strong emotions that can't quite be accounted for'
Hermione Lee, Sunday Times

Editions (10)

ISBN9780140447668
PublisherPoisoned Pen Press
Publication Date11/30/00
Pages256

Reviews & Ratings

549 ratings

76 reviews

3.2

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  • 3.0

    Zwischen Gesellschaftskritik und sehr speziellem Geister-Plot 👻📖

    Effi Briest ist erst siebzehn, lebensfroh und eigentlich noch viel zu jung für das Leben, das plötzlich von ihr erwartet wird. Sie heiratet den deutlich älteren Baron von Innstetten und zieht mit ihm in eine Welt voller Regeln, Pflichten und gesellschaftlicher Erwartungen. Weil sie sich immer einsamer und eingeengter fühlt, beginnt sie eine Liaison mit Crampas – mit Folgen, die zeigen, wie gnadenlos besonders Frauen damals für ihre Entscheidungen bestraft wurden. Effis gesamte Geschichte fand ich unglaublich tragisch. Sie wirkt oft wie ein junges Mädchen, das in ein Leben gedrängt wird, für das es noch gar nicht bereit ist. Besonders schlimm fand ich die Ausgrenzung, die sie später erlebt, nicht nur durch die Gesellschaft, sondern sogar durch ihre eigene Familie. Man spürt sehr deutlich, wie unterschiedlich Männer und Frauen beurteilt werden und wie wenig Raum Effi überhaupt bekommt, selbst über ihr Leben zu bestimmen. Der Schreibstil ist natürlich etwas altmodisch und stellenweise nicht ganz leicht, aber das passt eben auch zum Erscheinungszeitraum. Als Schullektüre fand ich das Buch tatsächlich interessant, weil der Kern der Geschichte auch heute noch einiges bietet, worüber man diskutieren kann. Und dann wäre da noch der spukende Chinese. 👻 Ich verstehe die symbolische Bedeutung dahinter inzwischen ein bisschen besser, aber beim Lesen saß ich trotzdem da und dachte: Theodor, wie genau sind wir jetzt hier gelandet? Für alle, die gerne Klassiker lesen, bei denen hinter höflichen Gesprächen ganz viel gesellschaftlicher Druck und Tragik steckt, kann Effi Briest wirklich spannend sein. Kein neues Lieblingsbuch für mich, aber definitiv eine Geschichte, die im Kopf bleibt.

    Jun 21, 2026

  • reading_bookosaurus
    reading_bookosaurus

    103 Followers

    0.5

    Schrecklich langweilig 🥱

    Inhalt: In Effi Briest geht es um die 17 jährige Effi, die von ihrer Familie mit dem 38 jährigen Baron Instetten verheiratet wird. Sie zieht mit ihm in ein neues Zuhause, soll sich in ihr Leben als Ehefrau einfinden und merkt dabei immer mehr, wie unglücklich das alles eigentlich ist. Im weiteren Verlauf geht es um gesellschaftliche Erwartungen, Einsamkeit und die Folgen der Entscheidungen, die sie trifft. Rezension: Ich musste Effi Briest für die Schule lesen und es war wirklich das schlechteste Buch, das ich bis jetzt lesen musste. Natürlich muss man bedenken, dass das Buch aus einer anderen Zeit kommt. Manche Wörter versteht man nicht direkt, aber das war tatsächlich noch nicht mal das Schlimmste. Es ist auf jeden Fall verständlicher als manche Werke, die noch älter sind. Aber dieser Schreibstil war trotzdem die Hölle. Ich weiß nicht, kannte Theodor Fontane keine Punkte und Kommas?????!!!!😭😭😭 Teilweise geht ein Satz einfach gefühlt über eine halbe Seite. Du liest diesen Satz, bist irgendwo beim fünften Nebensatz angekommen und denkst dir danach nur noch: Hä, was ist jetzt überhaupt passiert? 🥲 Und dann kannst du nicht mal eben schnell nochmal zurücklesen, weil du gefühlt direkt die ganze halbe Seite nochmal lesen musst.🙄 Dazu kommt, dass einfach alles so unfassbar umschrieben wird. Wirklich alles…… Da wird zehn Jahre lang dieses komische Haus beschrieben und danach weiß ich trotzdem immer noch nicht, wie es eigentlich aussieht. 🥲😅 Es wird so viel geredet und beschrieben und am Ende hat man trotzdem das Gefühl, dass nichts wirklich gesagt wurde. Und damit kommen wir direkt zum nächsten Problem. Es passiert einfach nichts. Wirklich gar nichts. Dieses Buch hat 270 Seiten und ich schwöre, man hätte den kompletten Inhalt auch in fünf Sätzen erzählen können. 🥲😂 Es zieht sich einfach endlos und man wartet die ganze Zeit darauf, dass jetzt endlich mal irgendwas kommt, aber nein. Es bleibt einfach langweilig.🥱 Auch die Ausgangssituation fand ich schon komplett komisch. Ein 17-jähriges Mädchen wird gezwungen, einen 38-jährigen Mann zu heiraten, der vorher ihrer Mutter den Hof gemacht hat????!!!! 😬 Da saß ich wirklich nur da und dachte mir: Was hat sich Theodor Fontane bitte dabei gedacht? Allein das ist schon so absurd.😐🤨 Und auch das Ende war jetzt nichts, wo ich mir dachte wow. Man wusste sowieso die ganze Zeit ungefähr, worauf das hinausläuft, aber dafür waren diese 270 Seiten einfach viel zu unnötig und viel zu langgezogen.🙄 Insgesamt einfach ein unfassbar langweiliges, zähes Buch, das sich gezogen hat ohne Ende. Ich war einfach nur froh, als ich es endlich fertig hatte. 🥲👍🏽

    May 3, 2026

  • steffi123
    steffi123

    115 Followers

    3.0

    Mir fällt es oft sehr schwer ältere Klassiker zu bewerten, da sie odt Kinder ihrer Zeit waren. Der Schreibstil ist sehr ausschweifend, weswegen ich das Buch auf viele Etappen lesen musste. Erzählt wird das Leben von Effi Briest, die in jungen Jahren an den wesentlich älteren Baron Instetten verheiratet wird. Doch sie fühlt sich, trotz materiellen Überfluss, immer einsam und gelangweilt. Wie oben schon geschrieben, einfach aus einer anderen Zeit. Die Zwangsheirat mit einem älteren Mann wird nicht groß thematisiert und wenn, dann als äußerst erstrebenswert für jede Frau beschrieben. Da es sich mehr um eine Erzählung von Ereignissen handelt, wird auch hier einfach jedes aneinandergereit und man begleitet Effi durch die Jahreszeiten und verschiedenen Wohnorte. Mich erinnert es mehr an einen Bericht als an einen Roman, kein Spannungsbogen etc.. Trotzdem ist es durchaus interessant von Zeit zu Zeit auf solche Literatur zurückzugreifen, man darf nur unterm Lesen nicht zuviel mit heutigen Büchern vergleichen.

    Aug 21, 2025

3 of 76 reviews

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