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Hinterlässt mich zutiefst bedrückt
Ich weiß wirklich überhaupt nicht, was ich in die Rezension schreiben soll, weil das Buch mich zum Ende hin so aufgewühlt hat. Ich dachte zuerst, dass die Geschichte "Piranesi" (was ich so toll fand!) ähnelt. Ist aber nicht wirklich so. Es geht um eine namenlose Jugendliche, die mit 39 anderen Frauen in einem unterirdischen Bunker gefangen gehalten wird. Sie bekommen Nahrung & schlafen, ansonsten tun sie nichts. Sie werden bewacht und keiner weiß, wie es zu dieser Lebenssituation überhaupt gekommen ist. So leben sie schon seit ca. 11 Jahren, d.h. die Jugendliche ist das einzige Kind, das dort groß geworden ist und nichts außer dieser Lebensrealität kennt. Sie ist aber auch die Einzige, die die Situation hinterfragt. Irgendwann ergibt sich die Möglichkeit der Flucht, aber die Welt, in die die Frauen gelangen ist nicht gerade eine Steigerung zu ihrer vorherigen Lage. Sehr dystopisch. Es entwickelt sich eine Geschichte sobald sie draußen sind, die mich zum Ende hin so unglaublich getroffen hat und die mich nachdenklich und bedrückt zurücklässt. Bis zur Mitte wollte ich nur 2,5-3 Sterne geben, aber da das Buch so zum Nachdenken anregt & ich den ganzen Tag an nichts anderes als den Sinn dessen denken kann, gebe ich doch mehr. Ob ich es empfehlen würde weiß ich trotzdem nicht. Ich dachte zuerst, das liegt an dem Englisch, aber es ist eigentlich recht gut verständlich, wenn man schon öfter englische Bücher gelesen hat. Vielleicht nicht als kompletter Einstieg in englischsprachige Bücher. Ich würde so gern wissen, was die Autorin sich zu der Geschichte gedacht hat. Grob würde ich mal 3 Punkte für mich selbst herausarbeiten: 1. Hinterfragen wir unsere Lebenssituationen überhaupt oder nehmen wir sie einfach gegeben hin, ohne etwas zu verändern? 2. Egal, wie aussichtslos die Lage scheint: die Protagonistin hat NIE aufgegeben, immer weitergemacht & -gedacht. Fand ich bemerkenswert, gerade psychisch... 3. Untersucht das Buch (eben auch wegen des Titels) wirklich, was passieren würde, wenn es nur ein Geschlecht auf der Welt gäbe? Demnach ... siehe Ende des Buchs, würde spoilern. Muss online mal ein bisschen zur Analyse nachlesen 🤭.

25. März 2026
Hinterlässt mich zutiefst bedrückt
Ich weiß wirklich überhaupt nicht, was ich in die Rezension schreiben soll, weil das Buch mich zum Ende hin so aufgewühlt hat. Ich dachte zuerst, dass die Geschichte "Piranesi" (was ich so toll fand!) ähnelt. Ist aber nicht wirklich so. Es geht um eine namenlose Jugendliche, die mit 39 anderen Frauen in einem unterirdischen Bunker gefangen gehalten wird. Sie bekommen Nahrung & schlafen, ansonsten tun sie nichts. Sie werden bewacht und keiner weiß, wie es zu dieser Lebenssituation überhaupt gekommen ist. So leben sie schon seit ca. 11 Jahren, d.h. die Jugendliche ist das einzige Kind, das dort groß geworden ist und nichts außer dieser Lebensrealität kennt. Sie ist aber auch die Einzige, die die Situation hinterfragt. Irgendwann ergibt sich die Möglichkeit der Flucht, aber die Welt, in die die Frauen gelangen ist nicht gerade eine Steigerung zu ihrer vorherigen Lage. Sehr dystopisch. Es entwickelt sich eine Geschichte sobald sie draußen sind, die mich zum Ende hin so unglaublich getroffen hat und die mich nachdenklich und bedrückt zurücklässt. Bis zur Mitte wollte ich nur 2,5-3 Sterne geben, aber da das Buch so zum Nachdenken anregt & ich den ganzen Tag an nichts anderes als den Sinn dessen denken kann, gebe ich doch mehr. Ob ich es empfehlen würde weiß ich trotzdem nicht. Ich dachte zuerst, das liegt an dem Englisch, aber es ist eigentlich recht gut verständlich, wenn man schon öfter englische Bücher gelesen hat. Vielleicht nicht als kompletter Einstieg in englischsprachige Bücher. Ich würde so gern wissen, was die Autorin sich zu der Geschichte gedacht hat. Grob würde ich mal 3 Punkte für mich selbst herausarbeiten: 1. Hinterfragen wir unsere Lebenssituationen überhaupt oder nehmen wir sie einfach gegeben hin, ohne etwas zu verändern? 2. Egal, wie aussichtslos die Lage scheint: die Protagonistin hat NIE aufgegeben, immer weitergemacht & -gedacht. Fand ich bemerkenswert, gerade psychisch... 3. Untersucht das Buch (eben auch wegen des Titels) wirklich, was passieren würde, wenn es nur ein Geschlecht auf der Welt gäbe? Demnach ... siehe Ende des Buchs, würde spoilern. Muss online mal ein bisschen zur Analyse nachlesen 🤭.
25. März 2026








